Blunk
GmbH
Rendswühren
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I.
Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Blunk GmbH mit Sitz in Rendswühren
(Schleswig-Holstein), mit einer unselbständigen
Niederlassung in Holtsee (Schleswig- Holstein), ist Teil der
im Jahr 1982 gegründeten Blunk-Gruppe, die sich mit rund
250 Mitarbeitern als einer der führenden
Dienstleister in den Bereichen Landwirtschaft &
Bioenergie, Forstwirtschaft & Erdbau sowie
Kommunaltechnik und Industrieservice etabliert hat. Neben dem
operativen Geschäft im Norden und Nordwesten
Deutschlands übernimmt die Blunk GmbH auch verschiedene
zentrale Management Funktionen für die
Unternehmens-gruppe. Über die Tochtergesellschaft Blunk
Lalendorf GmbH mit Sitz in Lalendorf (Mecklenburg-Vorpommern)
und unselbständigen Niederlassungen in Vahldorf
(Sachsen-Anhalt) und Casekow (Brandenburg) ist die Gruppe
zudem auch im Osten Deutschlands gut aufgestellt. Im Jahr
2020 hat sich die Blunk GmbH mit 55 % am Erwerb einer
Biogasanlage beteiligt, welche unter Bioenergie Honigsee GmbH
firmiert. In 2023 beteiligte sich die Blunk GmbH mit
50 % an der neugegründeten Knickkohle Hohenwestedt
GmbH. Mittelfristig ist mit der Gesellschaft der Betrieb
eines Holzgaskraftwerkes geplant.
2.
Forschung und Entwicklung
Die Blunk GmbH beteiligte sich als praktischer Anwender
in dem europäischen Interreg- Projekt "Baltic Slurry
Acidification" für geringere Ammoniak-Emissionen. Aus
dieser Erfahrung heraus beteiligt sich die Blunk-Gruppe
aktuell am Bundesprogramm "MUD - Säure plus im Feld".
Durch die Ansäuerung von Wirtschaftsdüngern
können Ammoniak-Emissionen wirksam und
kostengünstig gesenkt und gleichzeitig die
Düngeeffizienz erhöht werden. In diesem Modell- und
Demonstrationsvorhaben wird das Verfahren in acht
Modellregionen auf Praxisbetrieben eingesetzt. Ein intensiver
Wissenstransfer soll den Einsatz und die Akzeptanz dieses
Verfahrens im Pflanzenbau in der breiten landwirtschaftlichen
Praxis in Deutschland erhöhen.
Das Thema Nachhaltigkeit besitzt bei Blunk GmbH
generell einen hohen Stellenwert. Entsprechend testet das
Unternehmen die Eigenschaften der Green XLR
Earth-Reifenserie, welche zu 87,3 % aus nachhaltigen
Materialen bestehen. Sollten sich die Spezialreifen
bewähren, ist ein verstärkter Einsatz angedacht.
3.
Qualifizierung
Wir sind ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb
(EGSH Entsorgungsgemeinschaft Schleswig-Holstein e. V.)
für das Sammeln und Befördern, Lagern und Behandeln
von verschiedenen Abfallarten und verfügen darüber
hinaus über das Deutsche Forst-Service-Zertifikat
(DFSZ).
4.
Personal
Keine nennenswerten Veränderungen.
II.
Wirtschaftsbericht
1.
Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen in Deutschland setzten sich in 2023 fort
und hatten eine sehr schwache Konjunktur zur Folge. Die
Inflationsrate war mit +5,9 % weiterhin hoch und
führte zu Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Hohe
Energiekosten und gestiegene Zinsen dämpften die
Investitionsbereitschaft von Unternehmen. Das preisbereinigte
Bruttoinlandprodukt wies einen negativen Wert aus und lag mit
-0,3 % deutlich hinter dem Wert des Vorjahres
(+1,9 %) zurück.
Bedingt durch die Folgen der Corona Pandemie sowie des
Russland-Ukraine-Kriegs war das Wirtschaftsjahr 2022 für
den Agrarsektor ein Ausnahmejahr, in dem ein historischer
Anstieg der Erzeugerpreise erzielt wurde (+32,0 %). Im
Jahresdurchschnitt 2023 konnte dieses hohe Niveau in etwa
gehalten werden (+0,1 %). Allerdings war die Tendenz im
Verlauf des Wirtschaftsjahres negativ. So lagen die
durchschnittlichen Erzeugerpreise im Monat Dezember 2023 um
-9,9 % niedriger als im Monat Dezember 2022 (Anstieg
Vorjahr: +32,9 %). Innerhalb der Betriebsformen wirkten
sich für Acker- und Futterbaubetriebe die gegenüber
Vorjahr um -28,1 % gefallenen Getreidepreise aus
(Anstieg Vorjahr: +43,0 %). Preissteigerungen anderer
pflanzlicher Erzeugnisse wie Kartoffeln, Futterpflanzen und
Gemüse konnten diesen Rückgang nicht ganz
kompensieren, so dass sich die Preise für pflanzliche
Erzeugnisse insgesamt im Jahresdurchschnitt um -1,1 %
verbilligten (Anstieg Vorjahr: +27,7 %). Die Preise
für tierische Erzeugnisse verteuerten sich in 2023
dagegen leicht um +0,9 %, trotz Rückgang der
Milchpreise um -14,2 %. In 2022 waren die Erzeugerpreise
für Rohmilch noch um durchschnittlich +44,8 %
gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung (BIP
abzüglich Vorleistungen) des Sektors Land- und
Forstwirtschaft erhöhte sich in 2023 gegenüber
Vorjahr um +3,3 %, während sich diese Kennzahl in
Deutschland insgesamt nur um +1,9 % erhöhte.
Unsere Wettbewerber sind mittelständisch
geprägt und reichen vom selbständigen
Einzelunternehmer mit einer Fahrzeugkombination bis hin zu
Unternehmen, die von der Größe her vergleichbar
mit unserem Unternehmen sind. Im Bereich der Kommunaltechnik
treten in unseren Märkten auch Großunternehmen
auf. Von den bundesweit insgesamt mehr als
5.000 Lohnunternehmen sind rund 2.000 im Branchenverband
der Lohnunternehmen organisiert. In den Bereichen
Landwirtschaft/Bioenergie und Kommunaltechnik gehören
wir zu den führenden Unternehmen in unseren
Marktgebieten.
Die Branchenentwicklung in unseren
Geschäftsfeldern ist unterschiedlich. In den Bereichen
Forstwirtschaft & Erdbau sowie bei den
Kommunaldienstleistungen ist die Entwicklung stabil und weist
nach wie vor Wachstumspotenzial auf. Im Bereich
Industrieservice konnte das Geschäft durch weitere
Dienstleistungen bei den Hauptkunden gefestigt werden.
Der Geschäftsbereich Landwirtschaft war durch den
intensiven Maschineneinsatz besonders von den weiterhin hohen
Energie- und Betriebskosten betroffen. Wie in den anderen
Bereichen auch, konnte dieser Entwicklung durch rechtzeitige
preispolitische Maßnahmen begegnet werden.
Die Erntemengen in Norddeutschland waren insgesamt noch
zufriedenstellend. Nässe im Frühjahr, Trockenheit
im Mai und Juni, im Wechsel mit langen nassen
Witterungsphasen im Sommer, führten zu einer geringeren
Getreideernte mit Qualitätseinbußen. Dagegen
profitierte der Mais von der guten Bodenfeuchte. Ebenfalls
gute Erträge gab es bei der Rübenernte, auch wenn
sich die Anbausaison deutlich verspätete. Die
Wetterkapriolen behinderten die Ernteabläufe massiv,
wodurch die personellen und maschinellen Kapazitäten der
Blunk GmbH überdurchschnittlich in Anspruch genommen
wurden.
Der Geschäftsbereich Bioenergie profitierte
weiterhin von den hohen Stromerträgen in 2023. Die
positive Entwicklung stärkte die Geschäftsgrundlage
der Biogasanlagen als wichtige Kundschaft der Blunk GmbH.
Wir begegnen den Schwankungen im Bereich Landwirtschaft
durch den weiteren Ausbau unserer definierten
Wachstumsbereiche und durch Einführung innovativer
Dienstleistungen in Kombination mit einem hohen Maß an
Qualität und Verlässlichkeit.
2.
Geschäftsverlauf
Die wesentlichen Geschäftsfelder stellen
gleichbleibend Dienstleistungen in den Bereichen
Landwirtschaft & Bioenergie, Forstwirtschaft &
Erdbau, Industrie sowie Kommunaltechnik dar.
Die zufriedenstellende Ernte auf den Feldern der Kunden
führte zu einem erfreulichen Geschäftsverlauf im
Geschäftsfeld Landwirtschaft & Bioenergie. Wegen der
weiterhin hohen Inflation im Wirtschaftsjahr waren diverse
Maßnahmen auf der Preis- und Kostenseite notwendig, um
die gesetzten Ziele zu erreichen.
Der Bereich Industrie konnte durch die Aufnahme
weiterer Dienstleistungen ausgebaut werden. Eine ungeplante
Jahresrevision bei einem unserer Kunden führte zu
Mehrarbeit und erhöhten Erlösen.
Die gute Entwicklung im Bereich
Kommunaldienstleistungen hat sich fortgesetzt, insbesondere
die Umsätze für Transport- und Verwertung von
Klärschlämmen sowie Teichentschlammung konnten
weiter gefestigt werden.
Der Forstbereich profitierte von einer erhöhten
Nachfrage nach Holzhackschnitzeln, bedingt durch vermehrte
Nachrüstungen von Heizanlagen. Hohe Heizölpreise
führten darüber hinaus zu verbesserten Preisen.
1.
Lage
a)
Ertragslage
Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 31.362 um
rd. T€ 4.780 bzw. +18,0 % über den
Vorjahreszahlen (Vorjahr: T€ 26.582). Der
Geschäftsbereich Agrar übertrafen die
Vorjahreszahlen durch gestiegene Handelsgeschäfte,
während der Geschäftsbereich Umwelt die
Vorjahreszahlen in etwa bestätigte. Der Anteil der
Handelsumsätze hat sich gegenüber Vorjahr um
T€ 2.220 erhöht.
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen im Vergleich zum
Vorjahr um T€ 3.783 (+52,5 %) auf
T€ 10.994 (Vorjahr: T€ 7.211). Die
Abweichung begründet sich im Wesentlichen durch die
höheren Handelsumsätze sowie durch
Maschineneinkäufe für den kurzfristigen
Weiterverkauf.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen
verringerten sich in Summe um T€ 212 (-4,3 %)
auf T€ 4.757 (Vorjahr T€ 4.969). Es
wurden weniger Subunternehmer für die
Leistungserstellung benötigt.
Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber
dem Vorjahr entsprechend der Auftragslage sowie
Lohnerhöhungen um T€ 594 (9,8 %) auf
T€ 6.630 (Vorjahr: T€ 6.036).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich
gegenüber dem Vorjahr um T€ 180 verringert und
betrugen T€ 5.712 (Vorjahr: T€ 5.892).
Die Gesellschaft schließt mit einem
Jahresüberschuss in Höhe von rd. T€ 492
(Vorjahr: Jahresüberschuss rd. T€ 505) ab.
b)
Finanzlage
Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten
stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen beträgt nunmehr rd. 22 % (Vorjahr: rd.
18 %) der Bilanzsumme.
Es wird ein konsequentes Mahnwesen gegebenenfalls unter
Einschaltung von Creditreform und Rechtsanwälten
betrieben.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betrugen am Bilanzstichtag lediglich rd. 6 % (Vorjahr:
8 %) der Bilanzsumme, da sämtliche
Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten
Zahlungsziele beglichen werden und aufgrund des stark
saisonalen Geschäfts zum Jahresende
regelmäßig nur wenig Lieferungen und Leistungen
bezogen werden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
machen rd. 51,6 % (Vorjahr: 49,9 %) der Bilanzsumme
aus. Absolut ist es zu einer Erhöhung in Höhe von
T€ 879 gekommen.
Die Finanzierung anstehender Investitionen erfolgt in
Abhängigkeit von Maschinentyp und Einsatzzweck über
Darlehen, Miete oder Leasing. Die Gesellschaft verfügt
darüber hinaus über ausreichend kurzfristige
Kreditlinien der involvierten Banken zur Finanzierung des
Umlaufvermögens.
c)
Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich
gegenüber dem Vorjahr um +1,3 % erhöht. Die
Eigenkapitalquote beträgt rd. 24,1 % (Vorjahr:
22,8 %).
Das Anlagevermögen beträgt rd. 58,6 %
der Bilanzsumme und ist vollständig durch Eigenkapital
und langfristiges Fremdkapital gedeckt.
d)
Cashflow
Der Mittelzufluss aus der laufenden
Geschäftstätigkeit beträgt rd.
T€ 2.363. Für Investitionen ist ein
Mittelabfluss i. H. v. rd. T€ 2.866 und
für die Finanzierungstätigkeit ein Mittelzufluss
von rd. T€ 609 zu verzeichnen. Die Zunahme des
Finanzmittelbestands (liquide Mittel ./.
Kontokorrentverbindlich-keiten) beläuft sich auf rd.
T€ 106.
2.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung u.a. die folgenden Kennzahlen heran:
1.
Umsatz pro Mitarbeiter:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich
153 Arbeitnehmer (Vorjahr: 161) beschäftigt. Der
Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 205
(Vorjahr: T€ 165).
2.
Umsatzrentabilität:
Jahresüberschuss nach Steuern x 100
Umsatzerlöse
Die Umsatzrentabilität beträgt 1,57 %
(Vorjahr: 1,90 %).
3.
Eigenkapitalrentabilität:
Jahresüberschuss nach Steuern x 100
Eigenkapital
Die Eigenkapitalrentabilität beträgt
10,6 % (12,16 %).
4.
Gesamtkapitalrentabilität:
(Jahresüberschuss nach Steuern + Fremdkapitalzinsen)
x 100
Gesamtkapital
Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt
4,00 % (4,07 %).
III.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung
für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht
eingetreten.
IV.
Prognosebericht
Für das Jahr 2024 planen wir mit einer
Gesamtleistung i. H. v. ca.
€ 30,5 Mio. und einem positiven Ergebnis vor
Steuern i. H. v. ca. T€ 980.
Angesichts der großen Herausforderungen der
Kunden im Bereich Landwirtschaft & Bioenergie gilt es
zudem weiterhin, das konsequente Forderungsmanagement zu
verbessern und Zahlungsschwierigkeiten von Kunden über
individuelle Zahlungsvereinbarungen zu lösen.
Darüber hinaus arbeiten wir nachhaltig an der
Weiterentwicklung des operativen Controllings, um die
Auslastung der Ressourcen zu optimieren und die
Deckungsbeiträge zu erhöhen.
Für das Jahr 2024 sind Investitionen auf dem
Niveau des Vorjahres geplant, um den Maschinenpark stets an
die Markt- und Kundenerfordernisse sowie geänderte
gesetzliche Rahmenbedingungen anzupassen. Es handelt sich im
Wesentlichen um Ersatzinvestitionen.
V.
Chancen- und Risikobericht
1.
Chancen
Durch die Optimierung von Prozessen, insbesondere der
Umsetzung von zentralen Beschaffungsvorgängen innerhalb
der Unternehmensgruppe, erwarten wir kurzfristig
Bündelungseffekte und Synergien zur Kostenreduzierung.
Der weitere Ausbau der strategischen
Kerngeschäftsfelder, ergänzt um das im Aufbau
befindliche Geschäftsfeld "biogene Energie und
Stoffströme", wird zudem dazu beitragen, den
Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
Wir sind darüber hinaus überzeugt, dass die
Investition in qualifiziertes Personal, kombiniert mit
zielorientierten Vergütungssystemen zur
Leistungssteigerung sowie die Förderung des Nachwuchses
auch zukünftig einen großen Teil unseres Erfolges
ausmachen wird.
2. Liquiditäts- und Finanzrisiko
Das Vorgehen, über sämtliche Kunden vor
Auftragsdurchführung Bonitätsauskünfte
einzuholen und ein individuelles Kreditlimit zu vergeben, hat
sich bewährt. Ebenso die Überprüfung von
Bestandskunden, die einen längeren Zeitpunkt inaktiv
waren. Das wöchentliche Mahnwesen führt zu
zügigen Eingriffsmöglichkeiten, um dadurch
Ausfällen entgegenzuarbeiten.
3.
Geschäftsrisiko
Bestandsgefährdende Abhängigkeiten bestehen
keine. Die Umsätze der größten 10 Kunden
machen ca. 42 % der Gesamterlöse aus. Auswirkungen
durch den Russland-Ukraine Krieg auf die Blunk Gruppe werden
von der Geschäftsleitung intensiv verfolgt, um weiterhin
unverzüglich und konsequent reagieren zu können.
Darüber hinaus betrifft das Auslaufen der EEG
Förderung mittelfristig einen Teil unserer Kundschaft,
im Biogasanlagen-Business. Wir begegnen dieser Entwicklung
mit dem Aufbau neuer Geschäftsfelder.
4.
Gesamtaussage
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir
weiterhin in einem zunehmenden Wettbewerb und damit
verbundenem Preisdruck, steigenden Anforderungen an den
Maschinenpark aufgrund verschärfter gesetzlicher
Rahmenbedingungen und in den unwägbaren
Witterungsgegebenheiten. Vor dem Hintergrund unserer
finanziellen Stabilität und unserer hohen
Arbeitsqualität sehen wir uns für die
Bewältigung der künftigen Risiken allerdings gut
gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
VI.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Alle Finanzierungen werden mit inländischen Banken
oder Leasinggesellschaften durchgeführt. Darlehen bzw.
Finanzierungen über Fremdwährungen sind nicht
vorhanden.
VII.
Bericht über Zweigniederlassungen
Es besteht eine unselbständige Niederlassung in
Holtsee (Schleswig-Holstein).
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht
unterhalten.
Rendswühren, den
30. April 2024
Blunk
GmbH
Joachim
Blunk
Geschäftsführer
Jochen Blunk
Geschäftsführer
Henrik Blunk
Geschäftsführer
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
11.284.187,91 |
10.946.351,64 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4.682,25 |
17.072,25 |
| II.
Sachanlagen |
10.440.355,57 |
10.165.129,30 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
59.884,50 |
60.261,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
299.665,04 |
152.036,84 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
621.297,67 |
719.933,79 |
| 4.
Fahrzeuge |
6.764.072,82 |
5.546.634,47 |
| 5.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
8.070,65 |
99.343,25 |
| 6.
Maschinen und Geräte |
2.687.364,89 |
3.586.919,45 |
| III.
Finanzanlagen |
839.150,09 |
764.150,09 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
835.750,09 |
760.750,09 |
| 2.
Sonstige Finanzanlagen |
3.400,00 |
3.400,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.956.484,38 |
7.206.704,52 |
| I.
Vorräte |
1.640.710,01 |
1.689.089,25 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.846.090,16 |
5.153.510,85 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.544.230,38 |
1.713.030,30 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.301.859,78 |
3.440.480,55 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
469.684,21 |
364.104,42 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
16.224,80 |
18.052,35 |
| Aktiva |
19.256.897,09 |
18.171.108,51 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.643.435,99 |
4.151.284,49 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
250.000,00 |
250.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
1.967.503,40 |
1.967.503,40 |
| III.
Gewinnvortrag |
1.933.781,09 |
1.428.867,23 |
| IV.
Jahresüberschuss |
492.151,50 |
504.913,86 |
| B.
Rückstellungen |
1.672.123,92 |
1.697.778,90 |
| C.
Verbindlichkeiten |
12.824.408,99 |
12.322.045,12 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
9.938.988,55 |
9.059.888,80 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
849.185,21 |
1.216.547,46 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.036.235,23 |
2.045.608,86 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
40.300,00 |
|
| E.
Passive latente Steuern |
76.628,19 |
|
| Passiva |
19.256.897,09 |
18.171.108,51 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
16.013.104,86 |
15.513.488,99 |
| 2.
Personalaufwand |
6.630.042,11 |
6.035.728,82 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.533.646,70 |
5.009.331,68 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.096.395,41 |
1.026.397,14 |
| davon
für Altersversorgung |
29.827,39 |
25.611,24 |
| 3.
Abschreibungen |
2.793.223,80 |
2.781.627,93 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
2.793.223,80 |
2.781.627,93 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
5.711.801,75 |
5.891.839,51 |
| davon
Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB |
2.758,00 |
2.758,00 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
100,13 |
100,13 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
106.679,24 |
83.060,71 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
92,47 |
11.626,03 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
270.081,95 |
233.839,72 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
34.914,56 |
22.736,99 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
182.493,00 |
104.908,56 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
76.628,19 |
|
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
532.241,62 |
548.705,29 |
| 10.
sonstige Steuern |
40.090,12 |
43.791,43 |
| 11.
Jahresüberschuss |
492.151,50 |
504.913,86 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Blunk GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Rendswühren |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Kiel |
| Register-Nr.: |
HRB 995 NM |
Geschäftszweigtypische Ergänzungen der
Gliederung
Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses
enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende
Besonderheiten: Die Gliederung nach § 266 Abs. 2A HGB
wurde geschäftszweigtypisch angepasst. Es wurden die
Positionen "Fahrzeuge" und "Maschinen und Geräte"
eingefügt.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden
linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253
III 5 HGB) waren nicht erforderlich.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und für die
Zugänge 2020/2021 teilweise degressiv vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu
Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu
Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des
Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst,
§ 255 II 2 HGB) bewertet.
Die Waren wurden zu ihren Anschaffungskosten unter
Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
zum Nominalwert bewertet.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben
vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen Euro 811.534,00.
Bei der Bewertung von Rückstellungen werden
erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt
und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre
abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich
an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige
Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen
1 % und 2 % berücksichtigt. Im Zinsergebnis
werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr
entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von
Rückstellungen ausgewiesen, Erträge und
Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses
werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im
Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen erfasst.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden
für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.
Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die passiven latenten Steuern beruhen auf
unterschiedliche Wertansätze in der Handels- und
Steuerbilanz. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit
dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von
15,83 % bei der Körperschaftsteuer (inkl.
Solidaritätszuschlag) und 10,85 % bei der
Gewerbesteuer, so dass zum 31. Dezember 2023 passive
latente Steuern in Höhe von TEUR 77 ausgewiesen
werden. Im Geschäftsjahr sind in den Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag eine Einstellung in die passiven
latenten Steuern in Höhe von EUR 76.628,19
enthalten.
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
|
Anschaffungs-/
Herstellungskosten
|
|
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
604.601,72
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
604.601,72
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
65.877,50
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
65.877,50
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
203.846,84
|
0,00
|
0,00
|
176.175,20
|
380.022,04
|
Fahrzeuge
|
10.104.230,70
|
3.002.072,76
|
574.492,21
|
0,00
|
12.531.811,25
|
Maschinen und Geräte
|
10.128.418,55
|
282.383,21
|
120.300,68
|
0,00
|
10.290.501,08
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.899.802,48
|
12.721,00
|
0,00
|
0,00
|
1.912.523,48
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
99.343,25
|
84.902,60
|
0,00
|
-176.175,20
|
8.070,65
|
|
22.501.519,32
|
3.382.079,57
|
694.792,89
|
0,00
|
25.188.806,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
735.750,09
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
735.750,09
|
Beteiligungen
|
25.000,00
|
75.000,00
|
0,00
|
0,00
|
100.000,00
|
Genossenschaftsanteile
|
3.400,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.400,00
|
|
764.150,09
|
75.000,00
|
0,00
|
0,00
|
839.150,09
|
|
23.870.271,13
|
3.457.079,57
|
694.792,89
|
0,00
|
26.632.557,81
|
|
Kumulierte
Abschreibungen
|
|
|
|
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchungen
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
587.529,47
|
12.390,00
|
0,00
|
0,00
|
599.919,47
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
5.616,00
|
377,00
|
0,00
|
0,00
|
5.993,00
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
51.810,00
|
28.547,00
|
0,00
|
|
80.357,00
|
Fahrzeuge
|
4.557.596,23
|
1.558.513,91
|
348.371,71
|
0,00
|
5.767.738,43
|
Maschinen und Geräte
|
6.541.499,10
|
1.082.038,77
|
20.401,68
|
0,00
|
7.603.136,19
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.179.868,69
|
111.357,12
|
0,00
|
0,00
|
1.291.225,81
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
12.336.390,02
|
2.780.833,80
|
368.773,39
|
0,00
|
14.748.450,43
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
12.923.919,49
|
2.793.223,80
|
368.773,39
|
0,00
|
15.348.369,90
|
|
Buchwerte
|
Buchwerte
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
4.682,25
|
17.072,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
59.884,50
|
60.261,50
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
299.665,04
|
152.036,84
|
Fahrzeuge
|
6.764.072,82
|
5.546.634,47
|
Maschinen und Geräte
|
2.687.364,89
|
3.586.919,45
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
621.297,67
|
719.933,79
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
8.070,65
|
99.343,25
|
|
10.440.355,57
|
10.165.129,30
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
735.750,09
|
735.750,09
|
Beteiligungen
|
100.000,00
|
25.000,00
|
Genossenschaftsanteile
|
3.400,00
|
3.400,00
|
|
839.150,09
|
764.150,09
|
|
11.284.187,91
|
10.946.351,64
|
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Art der Forderung zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
4.187,4
|
4.187,4
|
0,0
|
|
3.241,1
|
3.241,1
|
|
gegen verbundene
Unternehmen
|
1.544,2
|
1.544,2
|
0,0
|
|
1.713,0
|
1.713,0
|
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
114,5
|
106,4
|
8,2
|
|
199,4
|
196,4
|
3,0
|
Summe
|
5.846,1
|
5.837,9
|
8,2
|
|
Vorjahr 5.154,5
|
5.151,5
|
3,0
|
Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr:
Euro 0,00).
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
|
1. und 2.
Pensionszusage
|
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
1,50
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln
2018 G
|
Aus der geänderten Bewertung der laufenden
Pensionen zum 1. Januar 2010 gem. BilMoG war eine
Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird
jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2
EGHGB Gebrauch gemacht, die Überdeckung beträgt zum
31.12.2023 Euro 2.742,00.
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.901,00.
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.
6 HGB, für den die Ausschüttungssperre gilt,
beträgt Euro 7.901,00 (Vorjahr:
Euro 37.335,00).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind im
Wesentlichen Rückstellungen für
Personalverpflichtungen und
Berufsgenossenschaftsbeiträge enthalten.
Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
= 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
davon > 5 Jahre
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
9.939,0
|
3.003,9
|
6.935,1
|
100,0
|
Vorjahr
|
9.059,9
|
2.269,6
|
6.790,3
|
158,8
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
1.194,6
|
1.194,6
|
0,0
|
0,0
|
Vorjahr
|
1.533,1
|
1.533,1
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
849,2
|
849,2
|
0,0
|
0,0
|
Vorjahr
|
1.204,4
|
1.204,4
|
0,0
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
841,6
|
841,6
|
0,0
|
0,0
|
Vorjahr
|
524,6
|
524,6
|
0,0
|
0,0
|
davon aus Steuern
|
374,4
|
374,4
|
|
|
davon aus sozialer
Sicherheit
|
3,6
|
3,6
|
|
|
Summe
|
12.824,4
|
5.889,3
|
6.935,1
|
100,0
|
|
Vorjahr 12.322,0
|
5.531,7
|
6.790,3
|
145,1
|
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, die durch
Forderungsabtretung, Sicherungsübereignung von Maschinen
und Geräten, Verpfändung von Kontoguthaben oder
Grundschulden besichert sind, beträgt
Euro 4.626.536,95 (Vorjahr: Euro 3.793.975,95).
Daneben bestehen für die in den bilanzierten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen
Mietkaufverbindlichkeiten i. H. v. Euro
5.311.921,15 (Vorjahr: Euro 5.265.859,76) in voller
Höhe Eigentumsvorbehalte.
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 278.821,50
(Vorjahr: Euro 268.641,17). Es handelt sich dabei um
sonstige Verbindlichkeiten.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Gesellschaft hat darüber hinaus für
Verbindlichkeiten und Verpflichtungen ihrer
Tochtergesellschaft Blunk Lalendorf GmbH ggü.
Kreditinstituten und Leasinggesellschaften Bürgschaften
und gesamtschuldnerische Haftungen übernommen. Die
Inanspruchnahme dieser Verbindlichkeiten bzw. die
ausstehenden Leasingraten und Restwerte betragen zum Stichtag
Euro 4.496.670,577 (Vorjahr: Euro 5.128.731,77).
Die Gesellschaft hat darüber hinaus für
Verbindlichkeiten und Verpflichtungen der Bioenergie Honigsee
GmbH ggü. dem Kreditinstitut Deutsche Kreditbank AG eine
selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von
Euro 1.031.000,00 übernommen.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Aus Miet- und Leasingverträgen resultieren
folgende finanzielle Verpflichtungen:
sonstige finanzielle
Verpflichtungen zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
> 1 Jahr
|
1 bis 5 Jahr
|
davon > 5 Jahre
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
Maschinenmiete
|
2.312,2
|
1.280,2
|
1.019,4
|
12,6
|
PKW Leasing
|
326,1
|
178,0
|
148,1
|
0,0
|
Sonstige Mieten
|
1.190,7
|
238,2
|
952,5
|
0,0
|
Summe
|
3.829,0
|
1.696,4
|
2.120,0
|
12,6
|
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung der periodenfremden Erträge
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge
aus Anlagenabgängen in Höhe von Euro 31.977,94
enthalten (Vorjahr: Euro 143.763,18).
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde
Eingangsrechnungen in Höhe von Euro 0,00 enthalten
(Vorjahr: Euro 2.967,07).
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
80
|
Angestellte
|
|
34
|
Geringfügig und
kurzfristig Beschäftigte
|
|
39
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
|
153
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
109
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
44
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Joachim Blunk
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Geschäftsführer:
|
Jochen Blunk
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Geschäftsführer:
|
Henrik Blunk
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des
§ 286 IV HGB in Anspruch genommen.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname/Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
|
Eigenkapital
|
|
|
Euro
|
Euro
|
Blunk Lalendorf GmbH
*
|
100,00 %
|
277.414,16
|
4.013.125,82
|
Bioenergie Honigsee GmbH**
|
55,00 %
|
559.166,36
|
827.799,59
|
Knickkohle Hohenwestedt
GmbH***
|
50,00 %
|
-6.132,10
|
93.867,70
|
* Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss
zum 31.12.2023.
** Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss
zum 31.12.2022.
*** Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss
zum 31.12.2022.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung
für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht
eingetreten.
Unterschrift der Geschäftsführung
Rendswühren, 30. April
2024
Joachim
Blunk
Geschäftsführer
Jochen Blunk
Geschäftsführer
Henrik Blunk
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Joachim Blunk; Jochen Blunk; Henrik Blunk
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
An die Blunk GmbH:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Blunk GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang
-, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Blunk GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023, · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes"
unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als
Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als
notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines
Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des
Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen
wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen
(Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die
Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit
den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu
ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise
für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu
können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichtes
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das
Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirke, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage
der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls
wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerkes erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern
zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben
aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie
zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab.
Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den
zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Abschlussprüfung feststellen.
Kiel, 17.Juni 2024
wetreu
NTRG Norddeutsche Treuhand- und Revisions-Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dörte
Reese
Wirtschaftsprüferin
Rainer Dröse-Seidler
Wirtschaftsprüfer
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