Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 995 NM
Eingetragen
4.1.2005
Branche
Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung
Gegenstand
Betrieb eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens, Transport und Verwertung organischer Abfälle, Durchführung von Reinigungsarbeiten und Transporten aller Art, Durchführung von Erd- und Abbrucharbeiten, Vermietung von Lastkraftwagen und Maschinen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Stecher
seit 6.1.2025
Prokura
Henrik Blunk
seit 10.1.2019
Geschäftsführer
Jochen Blunk
seit 24.1.2012
Geschäftsführer
Joachim Blunk
seit 4.1.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dorfstraße 4, 24619 Rendswühren
250.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blunk GmbH

Rendswühren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Blunk GmbH mit Sitz in Rendswühren (Schleswig-Holstein), mit einer unselbständigen Niederlassung in Holtsee (Schleswig- Holstein), ist Teil der im Jahr 1982 gegründeten Blunk-Gruppe, die sich mit rund 250 Mitarbeitern als einer der führenden Dienstleister in den Bereichen Landwirtschaft & Bioenergie, Forstwirtschaft & Erdbau sowie Kommunaltechnik und Industrieservice etabliert hat. Neben dem operativen Geschäft im Norden und Nordwesten Deutschlands übernimmt die Blunk GmbH auch verschiedene zentrale Management Funktionen für die Unternehmens-gruppe. Über die Tochtergesellschaft Blunk Lalendorf GmbH mit Sitz in Lalendorf (Mecklenburg-Vorpommern) und unselbständigen Niederlassungen in Vahldorf (Sachsen-Anhalt) und Casekow (Brandenburg) ist die Gruppe zudem auch im Osten Deutschlands gut aufgestellt. Im Jahr 2020 hat sich die Blunk GmbH mit 55 % am Erwerb einer Biogasanlage beteiligt, welche unter Bioenergie Honigsee GmbH firmiert. In 2023 beteiligte sich die Blunk GmbH mit 50 % an der neugegründeten Knickkohle Hohenwestedt GmbH. Mittelfristig ist mit der Gesellschaft der Betrieb eines Holzgaskraftwerkes geplant.

2. Forschung und Entwicklung
Die Blunk GmbH beteiligte sich als praktischer Anwender in dem europäischen Interreg- Projekt "Baltic Slurry Acidification" für geringere Ammoniak-Emissionen. Aus dieser Erfahrung heraus beteiligt sich die Blunk-Gruppe aktuell am Bundesprogramm "MUD - Säure plus im Feld". Durch die Ansäuerung von Wirtschaftsdüngern können Ammoniak-Emissionen wirksam und kostengünstig gesenkt und gleichzeitig die Düngeeffizienz erhöht werden. In diesem Modell- und Demonstrationsvorhaben wird das Verfahren in acht Modellregionen auf Praxisbetrieben eingesetzt. Ein intensiver Wissenstransfer soll den Einsatz und die Akzeptanz dieses Verfahrens im Pflanzenbau in der breiten landwirtschaftlichen Praxis in Deutschland erhöhen.
Das Thema Nachhaltigkeit besitzt bei Blunk GmbH generell einen hohen Stellenwert. Entsprechend testet das Unternehmen die Eigenschaften der Green XLR Earth-Reifenserie, welche zu 87,3 % aus nachhaltigen Materialen bestehen. Sollten sich die Spezialreifen bewähren, ist ein verstärkter Einsatz angedacht.

3. Qualifizierung
Wir sind ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb (EGSH Entsorgungsgemeinschaft Schleswig-Holstein e. V.) für das Sammeln und Befördern, Lagern und Behandeln von verschiedenen Abfallarten und verfügen darüber hinaus über das Deutsche Forst-Service-Zertifikat (DFSZ).

4. Personal
Keine nennenswerten Veränderungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland setzten sich in 2023 fort und hatten eine sehr schwache Konjunktur zur Folge. Die Inflationsrate war mit +5,9 % weiterhin hoch und führte zu Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Hohe Energiekosten und gestiegene Zinsen dämpften die Investitionsbereitschaft von Unternehmen. Das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt wies einen negativen Wert aus und lag mit -0,3 % deutlich hinter dem Wert des Vorjahres (+1,9 %) zurück.

Bedingt durch die Folgen der Corona Pandemie sowie des Russland-Ukraine-Kriegs war das Wirtschaftsjahr 2022 für den Agrarsektor ein Ausnahmejahr, in dem ein historischer Anstieg der Erzeugerpreise erzielt wurde (+32,0 %). Im Jahresdurchschnitt 2023 konnte dieses hohe Niveau in etwa gehalten werden (+0,1 %). Allerdings war die Tendenz im Verlauf des Wirtschaftsjahres negativ. So lagen die durchschnittlichen Erzeugerpreise im Monat Dezember 2023 um -9,9 % niedriger als im Monat Dezember 2022 (Anstieg Vorjahr: +32,9 %). Innerhalb der Betriebsformen wirkten sich für Acker- und Futterbaubetriebe die gegenüber Vorjahr um -28,1 % gefallenen Getreidepreise aus (Anstieg Vorjahr: +43,0 %). Preissteigerungen anderer pflanzlicher Erzeugnisse wie Kartoffeln, Futterpflanzen und Gemüse konnten diesen Rückgang nicht ganz kompensieren, so dass sich die Preise für pflanzliche Erzeugnisse insgesamt im Jahresdurchschnitt um -1,1 % verbilligten (Anstieg Vorjahr: +27,7 %). Die Preise für tierische Erzeugnisse verteuerten sich in 2023 dagegen leicht um +0,9 %, trotz Rückgang der Milchpreise um -14,2 %. In 2022 waren die Erzeugerpreise für Rohmilch noch um durchschnittlich +44,8 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung (BIP abzüglich Vorleistungen) des Sektors Land- und Forstwirtschaft erhöhte sich in 2023 gegenüber Vorjahr um +3,3 %, während sich diese Kennzahl in Deutschland insgesamt nur um +1,9 % erhöhte.

Unsere Wettbewerber sind mittelständisch geprägt und reichen vom selbständigen Einzelunternehmer mit einer Fahrzeugkombination bis hin zu Unternehmen, die von der Größe her vergleichbar mit unserem Unternehmen sind. Im Bereich der Kommunaltechnik treten in unseren Märkten auch Großunternehmen auf. Von den bundesweit insgesamt mehr als 5.000 Lohnunternehmen sind rund 2.000 im Branchenverband der Lohnunternehmen organisiert. In den Bereichen Landwirtschaft/Bioenergie und Kommunaltechnik gehören wir zu den führenden Unternehmen in unseren Marktgebieten.

Die Branchenentwicklung in unseren Geschäftsfeldern ist unterschiedlich. In den Bereichen Forstwirtschaft & Erdbau sowie bei den Kommunaldienstleistungen ist die Entwicklung stabil und weist nach wie vor Wachstumspotenzial auf. Im Bereich Industrieservice konnte das Geschäft durch weitere Dienstleistungen bei den Hauptkunden gefestigt werden.

Der Geschäftsbereich Landwirtschaft war durch den intensiven Maschineneinsatz besonders von den weiterhin hohen Energie- und Betriebskosten betroffen. Wie in den anderen Bereichen auch, konnte dieser Entwicklung durch rechtzeitige preispolitische Maßnahmen begegnet werden.
Die Erntemengen in Norddeutschland waren insgesamt noch zufriedenstellend. Nässe im Frühjahr, Trockenheit im Mai und Juni, im Wechsel mit langen nassen Witterungsphasen im Sommer, führten zu einer geringeren Getreideernte mit Qualitätseinbußen. Dagegen profitierte der Mais von der guten Bodenfeuchte. Ebenfalls gute Erträge gab es bei der Rübenernte, auch wenn sich die Anbausaison deutlich verspätete. Die Wetterkapriolen behinderten die Ernteabläufe massiv, wodurch die personellen und maschinellen Kapazitäten der Blunk GmbH überdurchschnittlich in Anspruch genommen wurden.

Der Geschäftsbereich Bioenergie profitierte weiterhin von den hohen Stromerträgen in 2023. Die positive Entwicklung stärkte die Geschäftsgrundlage der Biogasanlagen als wichtige Kundschaft der Blunk GmbH.

Wir begegnen den Schwankungen im Bereich Landwirtschaft durch den weiteren Ausbau unserer definierten Wachstumsbereiche und durch Einführung innovativer Dienstleistungen in Kombination mit einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit.

2. Geschäftsverlauf
Die wesentlichen Geschäftsfelder stellen gleichbleibend Dienstleistungen in den Bereichen Landwirtschaft & Bioenergie, Forstwirtschaft & Erdbau, Industrie sowie Kommunaltechnik dar.

Die zufriedenstellende Ernte auf den Feldern der Kunden führte zu einem erfreulichen Geschäftsverlauf im Geschäftsfeld Landwirtschaft & Bioenergie. Wegen der weiterhin hohen Inflation im Wirtschaftsjahr waren diverse Maßnahmen auf der Preis- und Kostenseite notwendig, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Der Bereich Industrie konnte durch die Aufnahme weiterer Dienstleistungen ausgebaut werden. Eine ungeplante Jahresrevision bei einem unserer Kunden führte zu Mehrarbeit und erhöhten Erlösen.

Die gute Entwicklung im Bereich Kommunaldienstleistungen hat sich fortgesetzt, insbesondere die Umsätze für Transport- und Verwertung von Klärschlämmen sowie Teichentschlammung konnten weiter gefestigt werden.

Der Forstbereich profitierte von einer erhöhten Nachfrage nach Holzhackschnitzeln, bedingt durch vermehrte Nachrüstungen von Heizanlagen. Hohe Heizölpreise führten darüber hinaus zu verbesserten Preisen.

1. Lage

a)   Ertragslage
Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 31.362 um rd. T€ 4.780 bzw. +18,0 % über den Vorjahreszahlen (Vorjahr: T€ 26.582). Der Geschäftsbereich Agrar übertrafen die Vorjahreszahlen durch gestiegene Handelsgeschäfte, während der Geschäftsbereich Umwelt die Vorjahreszahlen in etwa bestätigte. Der Anteil der Handelsumsätze hat sich gegenüber Vorjahr um T€ 2.220 erhöht.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.783 (+52,5 %) auf T€ 10.994 (Vorjahr: T€ 7.211). Die Abweichung begründet sich im Wesentlichen durch die höheren Handelsumsätze sowie durch Maschineneinkäufe für den kurzfristigen Weiterverkauf.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich in Summe um T€ 212 (-4,3 %) auf T€ 4.757 (Vorjahr T€ 4.969). Es wurden weniger Subunternehmer für die Leistungserstellung benötigt.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend der Auftragslage sowie Lohnerhöhungen um T€ 594 (9,8 %) auf T€ 6.630 (Vorjahr: T€ 6.036).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 180 verringert und betrugen T€ 5.712 (Vorjahr: T€ 5.892).

Die Gesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. T€ 492 (Vorjahr: Jahresüberschuss rd. T€ 505) ab.

b)   Finanzlage
Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt nunmehr rd. 22 % (Vorjahr: rd. 18 %) der Bilanzsumme.
Es wird ein konsequentes Mahnwesen gegebenenfalls unter Einschaltung von Creditreform und Rechtsanwälten betrieben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag lediglich rd. 6 % (Vorjahr: 8 %) der Bilanzsumme, da sämtliche Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden und aufgrund des stark saisonalen Geschäfts zum Jahresende regelmäßig nur wenig Lieferungen und Leistungen bezogen werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rd. 51,6 % (Vorjahr: 49,9 %) der Bilanzsumme aus. Absolut ist es zu einer Erhöhung in Höhe von T€ 879 gekommen.

Die Finanzierung anstehender Investitionen erfolgt in Abhängigkeit von Maschinentyp und Einsatzzweck über Darlehen, Miete oder Leasing. Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ausreichend kurzfristige Kreditlinien der involvierten Banken zur Finanzierung des Umlaufvermögens.

c)   Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um +1,3 % erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 24,1 % (Vorjahr: 22,8 %).

Das Anlagevermögen beträgt rd. 58,6 % der Bilanzsumme und ist vollständig durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt.

d)   Cashflow
Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt rd. T€ 2.363. Für Investitionen ist ein Mittelabfluss i. H. v. rd. T€ 2.866 und für die Finanzierungstätigkeit ein Mittelzufluss von rd. T€ 609 zu verzeichnen. Die Zunahme des Finanzmittelbestands (liquide Mittel ./. Kontokorrentverbindlich-keiten) beläuft sich auf rd. T€ 106.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die folgenden Kennzahlen heran:

1. Umsatz pro Mitarbeiter:

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 153 Arbeitnehmer (Vorjahr: 161) beschäftigt. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 205 (Vorjahr: T€ 165).

2. Umsatzrentabilität:

Jahresüberschuss nach Steuern x 100
Umsatzerlöse
Die Umsatzrentabilität beträgt 1,57 % (Vorjahr: 1,90 %).

3. Eigenkapitalrentabilität:

Jahresüberschuss nach Steuern x 100
Eigenkapital
Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 10,6 % (12,16 %).

4. Gesamtkapitalrentabilität:

(Jahresüberschuss nach Steuern + Fremdkapitalzinsen) x 100
Gesamtkapital
Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 4,00 % (4,07 %).

III. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht
Für das Jahr 2024 planen wir mit einer Gesamtleistung i. H. v. ca. € 30,5 Mio. und einem positiven Ergebnis vor Steuern i. H. v. ca. T€ 980.

Angesichts der großen Herausforderungen der Kunden im Bereich Landwirtschaft & Bioenergie gilt es zudem weiterhin, das konsequente Forderungsmanagement zu verbessern und Zahlungsschwierigkeiten von Kunden über individuelle Zahlungsvereinbarungen zu lösen.

Darüber hinaus arbeiten wir nachhaltig an der Weiterentwicklung des operativen Controllings, um die Auslastung der Ressourcen zu optimieren und die Deckungsbeiträge zu erhöhen.

Für das Jahr 2024 sind Investitionen auf dem Niveau des Vorjahres geplant, um den Maschinenpark stets an die Markt- und Kundenerfordernisse sowie geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen anzupassen. Es handelt sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen.

V. Chancen- und Risikobericht
1. Chancen
Durch die Optimierung von Prozessen, insbesondere der Umsetzung von zentralen Beschaffungsvorgängen innerhalb der Unternehmensgruppe, erwarten wir kurzfristig Bündelungseffekte und Synergien zur Kostenreduzierung.

Der weitere Ausbau der strategischen Kerngeschäftsfelder, ergänzt um das im Aufbau befindliche Geschäftsfeld "biogene Energie und Stoffströme", wird zudem dazu beitragen, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.

Wir sind darüber hinaus überzeugt, dass die Investition in qualifiziertes Personal, kombiniert mit zielorientierten Vergütungssystemen zur Leistungssteigerung sowie die Förderung des Nachwuchses auch zukünftig einen großen Teil unseres Erfolges ausmachen wird.

2. Liquiditäts- und Finanzrisiko

Das Vorgehen, über sämtliche Kunden vor Auftragsdurchführung Bonitätsauskünfte einzuholen und ein individuelles Kreditlimit zu vergeben, hat sich bewährt. Ebenso die Überprüfung von Bestandskunden, die einen längeren Zeitpunkt inaktiv waren. Das wöchentliche Mahnwesen führt zu zügigen Eingriffsmöglichkeiten, um dadurch Ausfällen entgegenzuarbeiten.

3. Geschäftsrisiko

Bestandsgefährdende Abhängigkeiten bestehen keine. Die Umsätze der größten 10 Kunden machen ca. 42 % der Gesamterlöse aus. Auswirkungen durch den Russland-Ukraine Krieg auf die Blunk Gruppe werden von der Geschäftsleitung intensiv verfolgt, um weiterhin unverzüglich und konsequent reagieren zu können. Darüber hinaus betrifft das Auslaufen der EEG Förderung mittelfristig einen Teil unserer Kundschaft, im Biogasanlagen-Business. Wir begegnen dieser Entwicklung mit dem Aufbau neuer Geschäftsfelder.

4. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem zunehmenden Wettbewerb und damit verbundenem Preisdruck, steigenden Anforderungen an den Maschinenpark aufgrund verschärfter gesetzlicher Rahmenbedingungen und in den unwägbaren Witterungsgegebenheiten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer hohen Arbeitsqualität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken allerdings gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Alle Finanzierungen werden mit inländischen Banken oder Leasinggesellschaften durchgeführt. Darlehen bzw. Finanzierungen über Fremdwährungen sind nicht vorhanden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Es besteht eine unselbständige Niederlassung in Holtsee (Schleswig-Holstein).
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Rendswühren, den 30. April 2024

Blunk GmbH

Joachim Blunk
Geschäftsführer
Jochen Blunk
Geschäftsführer
Henrik Blunk
Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.284.187,91 10.946.351,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.682,25 17.072,25
II. Sachanlagen 10.440.355,57 10.165.129,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.884,50 60.261,50
2. technische Anlagen und Maschinen 299.665,04 152.036,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 621.297,67 719.933,79
4. Fahrzeuge 6.764.072,82 5.546.634,47
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.070,65 99.343,25
6. Maschinen und Geräte 2.687.364,89 3.586.919,45
III. Finanzanlagen 839.150,09 764.150,09
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 835.750,09 760.750,09
2. Sonstige Finanzanlagen 3.400,00 3.400,00
B. Umlaufvermögen 7.956.484,38 7.206.704,52
I. Vorräte 1.640.710,01 1.689.089,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.846.090,16 5.153.510,85
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.544.230,38 1.713.030,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.301.859,78 3.440.480,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 469.684,21 364.104,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.224,80 18.052,35
Aktiva 19.256.897,09 18.171.108,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.643.435,99 4.151.284,49
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.967.503,40 1.967.503,40
III. Gewinnvortrag 1.933.781,09 1.428.867,23
IV. Jahresüberschuss 492.151,50 504.913,86
B. Rückstellungen 1.672.123,92 1.697.778,90
C. Verbindlichkeiten 12.824.408,99 12.322.045,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.938.988,55 9.059.888,80
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 849.185,21 1.216.547,46
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.036.235,23 2.045.608,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.300,00  
E. Passive latente Steuern 76.628,19  
Passiva 19.256.897,09 18.171.108,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.013.104,86 15.513.488,99
2. Personalaufwand 6.630.042,11 6.035.728,82
a) Löhne und Gehälter 5.533.646,70 5.009.331,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.096.395,41 1.026.397,14
davon für Altersversorgung 29.827,39 25.611,24
3. Abschreibungen 2.793.223,80 2.781.627,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.793.223,80 2.781.627,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.711.801,75 5.891.839,51
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 2.758,00 2.758,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 100,13 100,13
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.679,24 83.060,71
davon aus verbundenen Unternehmen 92,47 11.626,03
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 270.081,95 233.839,72
davon an verbundene Unternehmen 34.914,56 22.736,99
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 182.493,00 104.908,56
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 76.628,19  
9. Ergebnis nach Steuern 532.241,62 548.705,29
10. sonstige Steuern 40.090,12 43.791,43
11. Jahresüberschuss 492.151,50 504.913,86

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Blunk GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rendswühren
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kiel
Register-Nr.: HRB 995 NM

Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten: Die Gliederung nach § 266 Abs. 2A HGB wurde geschäftszweigtypisch angepasst. Es wurden die Positionen "Fahrzeuge" und "Maschinen und Geräte" eingefügt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und für die Zugänge 2020/2021 teilweise degressiv vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet.

Die Waren wurden zu ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 811.534,00.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1 % und 2 % berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesen, Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Personalaufwand oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die passiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedliche Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 15,83 % bei der Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und 10,85 % bei der Gewerbesteuer, so dass zum 31. Dezember 2023 passive latente Steuern in Höhe von TEUR 77 ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag eine Einstellung in die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 76.628,19 enthalten.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023




Anschaffungs-/ Herstellungskosten



01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
604.601,72
0,00
0,00
0,00
604.601,72
II. Sachanlagen





Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
65.877,50
0,00
0,00
0,00
65.877,50
Technische Anlagen und Maschinen
203.846,84
0,00
0,00
176.175,20
380.022,04
Fahrzeuge
10.104.230,70
3.002.072,76
574.492,21
0,00
12.531.811,25
Maschinen und Geräte
10.128.418,55
282.383,21
120.300,68
0,00
10.290.501,08
Andere Anlagen, Betriebs- und  Geschäftsausstattung
1.899.802,48
12.721,00
0,00
0,00
1.912.523,48
Geleistete Anzahlungen und  Anlagen im Bau
99.343,25
84.902,60
0,00
-176.175,20
8.070,65

22.501.519,32
3.382.079,57
694.792,89
0,00
25.188.806,00
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
735.750,09
0,00
0,00
0,00
735.750,09
Beteiligungen
25.000,00
75.000,00
0,00
0,00
100.000,00
Genossenschaftsanteile
3.400,00
0,00
0,00
0,00
3.400,00

764.150,09
75.000,00
0,00
0,00
839.150,09

23.870.271,13
3.457.079,57
694.792,89
0,00
26.632.557,81

Kumulierte Abschreibungen




01.01.2023
Zugang
Abgang
Umbuchungen
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
587.529,47
12.390,00
0,00
0,00
599.919,47
II. Sachanlagen





Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.616,00
377,00
0,00
0,00
5.993,00
Technische Anlagen und Maschinen
51.810,00
28.547,00
0,00

80.357,00
Fahrzeuge
4.557.596,23
1.558.513,91
348.371,71
0,00
5.767.738,43
Maschinen und Geräte
6.541.499,10
1.082.038,77
20.401,68
0,00
7.603.136,19
Andere Anlagen, Betriebs- und  Geschäftsausstattung
1.179.868,69
111.357,12
0,00
0,00
1.291.225,81
Geleistete Anzahlungen und  Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

12.336.390,02
2.780.833,80
368.773,39
0,00
14.748.450,43
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

12.923.919,49
2.793.223,80
368.773,39
0,00
15.348.369,90

Buchwerte
Buchwerte

31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.682,25
17.072,25
II. Sachanlagen


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
59.884,50
60.261,50
Technische Anlagen und Maschinen
299.665,04
152.036,84
Fahrzeuge
6.764.072,82
5.546.634,47
Maschinen und Geräte
2.687.364,89
3.586.919,45
Andere Anlagen, Betriebs- und  Geschäftsausstattung
621.297,67
719.933,79
Geleistete Anzahlungen und  Anlagen im Bau
8.070,65
99.343,25

10.440.355,57
10.165.129,30
III. Finanzanlagen


Anteile an verbundenen Unternehmen
735.750,09
735.750,09
Beteiligungen
100.000,00
25.000,00
Genossenschaftsanteile
3.400,00
3.400,00

839.150,09
764.150,09

11.284.187,91
10.946.351,64



Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Forderung zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit

31.12.2023

kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr

TEuro
TEuro
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen
4.187,4
4.187,4
0,0

3.241,1
3.241,1

gegen verbundene Unternehmen
1.544,2
1.544,2
0,0

1.713,0
1.713,0

sonstige Vermögensgegenstände
  114,5
106,4
8,2

  199,4
  196,4
3,0
Summe
5.846,1
5.837,9
8,2

 Vorjahr 5.154,5
5.151,5
3,0


Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:


1. und 2. Pensionszusage
Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
1,50
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln 2018 G


Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen zum 1. Januar 2010 gem. BilMoG war eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht, die Überdeckung beträgt zum 31.12.2023 Euro 2.742,00.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.901,00.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, für den die Ausschüttungssperre gilt, beträgt Euro 7.901,00 (Vorjahr: Euro 37.335,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen und Berufsgenossenschaftsbeiträge enthalten.

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

= 1 Jahr
> 1 Jahr
davon > 5 Jahre

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
gegenüber Kreditinstituten
9.939,0
3.003,9
6.935,1

100,0
Vorjahr
9.059,9
2.269,6
6.790,3
158,8
aus Lieferungen und Leistungen
1.194,6

1.194,6
0,0
0,0
Vorjahr
1.533,1
1.533,1
0,0
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
849,2
849,2
0,0
0,0
Vorjahr
1.204,4
1.204,4
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
841,6
841,6
0,0
0,0
Vorjahr
  524,6
  524,6
0,0
0,0
davon aus Steuern
374,4
374,4


davon aus sozialer Sicherheit
3,6
3,6


Summe
12.824,4
5.889,3
6.935,1

100,0

Vorjahr  12.322,0
5.531,7
6.790,3
145,1


Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Forderungsabtretung, Sicherungsübereignung von Maschinen und Geräten, Verpfändung von Kontoguthaben oder Grundschulden besichert sind, beträgt Euro 4.626.536,95 (Vorjahr: Euro 3.793.975,95).

Daneben bestehen für die in den bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Mietkaufverbindlichkeiten i. H. v. Euro 5.311.921,15 (Vorjahr: Euro 5.265.859,76) in voller Höhe Eigentumsvorbehalte.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 278.821,50 (Vorjahr: Euro 268.641,17). Es handelt sich dabei um sonstige Verbindlichkeiten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Gesellschaft hat darüber hinaus für Verbindlichkeiten und Verpflichtungen ihrer Tochtergesellschaft Blunk Lalendorf GmbH ggü. Kreditinstituten und Leasinggesellschaften Bürgschaften und gesamtschuldnerische Haftungen übernommen. Die Inanspruchnahme dieser Verbindlichkeiten bzw. die ausstehenden Leasingraten und Restwerte betragen zum Stichtag Euro 4.496.670,577 (Vorjahr: Euro 5.128.731,77).

Die Gesellschaft hat darüber hinaus für Verbindlichkeiten und Verpflichtungen der Bioenergie Honigsee GmbH ggü. dem Kreditinstitut Deutsche Kreditbank AG eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von Euro 1.031.000,00 übernommen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

sonstige finanzielle
Verpflichtungen zum
    Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

> 1 Jahr
1 bis 5 Jahr
davon > 5 Jahre

TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
Maschinenmiete
2.312,2
1.280,2
1.019,4

12,6
PKW Leasing
326,1

178,0
148,1
0,0
Sonstige Mieten
1.190,7
238,2
952,5
0,0
Summe
3.829,0
1.696,4
2.120,0

12,6


Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von Euro 31.977,94 enthalten (Vorjahr: Euro 143.763,18).

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Eingangsrechnungen in Höhe von Euro 0,00 enthalten (Vorjahr: Euro 2.967,07).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

80
Angestellte

34
Geringfügig und kurzfristig Beschäftigte

39
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

153
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

109
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

44


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Joachim Blunk
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Geschäftsführer:
Jochen Blunk
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Geschäftsführer:
Henrik Blunk
ausgeübter Beruf:
Kaufmann


Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname/Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


Euro
Euro
Blunk Lalendorf GmbH *
100,00 %
277.414,16
4.013.125,82
Bioenergie Honigsee GmbH**
55,00 %
559.166,36
827.799,59
Knickkohle Hohenwestedt GmbH***  
50,00 %
-6.132,10
93.867,70


* Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss zum 31.12.2023.
** Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss zum 31.12.2022.
*** Eigenkapital und Jahresergebnis lt. Jahresabschluss zum 31.12.2022.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Rendswühren, 30. April 2024

Joachim Blunk
Geschäftsführer 
Jochen Blunk
Geschäftsführer
Henrik Blunk
Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


gez. Joachim Blunk; Jochen Blunk; Henrik Blunk


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die Blunk GmbH:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Blunk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang -, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blunk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Be­achtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesell­schaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßi­ger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresab­schlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwort­lich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fort­führung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lagebe­richtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Ent­wicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage­berichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prü­fungsnachweise, die ausreichend geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirke, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irre­führende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten kön­nen.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrun­gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um­ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertre­tern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre­tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstä­tigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Un­sicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unterneh­menstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungs­vermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortfüh­ren kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Ge­schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver­hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesell­schaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent­sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü­fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei­genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie­genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
                            

 

Kiel, 17.Juni 2024

wetreu NTRG Norddeutsche Treuhand- und Revisions-Gesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dörte Reese
Wirtschaftsprüferin
Rainer Dröse-Seidler
Wirtschaftsprüfer

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