AS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Steinhauer seit 22.9.2020 | Geschäftsführer |
Arthur Steinhauer jun. seit 22.9.2020 | Prokura |
Arthur Steinhauer sen. seit 20.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Monolith Nord GmbHRosengartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Monolith Nord GmbH gehört zu einem Großhandelsunternehmen der "Monolith-Gruppe" in Deutschland, welche im Jahr 1997 gegründet wurde. Die Gruppe ist spezialisiert auf Lebensmittelprodukte aus dem osteuropäischen Raum, mit rund 3.000 Kunden und mit einem Produktsortiment bestehend aus mehr als 4.000 Produkten. Die gehandelten Waren setzen sich insbesondere zusammen aus russischen Süßwaren, Getränken, Fleisch-, Wurst- und Fischprodukten. An den verschiedenen Standorten in Deutschland werden derzeit mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt, bei einem jährlichen Umsatzvolumen der Unternehmensgruppe von mittlerweile bis zu 580 Mio. Euro. Damit gehört die Unternehmensgruppe "Monolith" zu den führenden Großhändlern mit Produkten osteuropäischer Herkunft. Die Ware wird im Wesentlichen über andere Handelspartner der "Monolith-Gruppe" bezogen und daneben schwerpunktmäßig aus Osteuropa, Russland und Asien importiert. Zu den Hauptabnehmern zählen die (Groß-)Handelspartner der "Monolith-Gruppe" mit rund 34 % Anteil am Gesamtumsatz der Monolith Nord GmbH und die Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte "Mix-Märkte" mit einem Anteil von rund 28 %. Daneben sind die "Mini-Mix-Märkte" als Einzelhandelspartner zu nennen. Die Anzahl dieser Einzelhandelspartner beläuft sich insgesamt auf rund 179 in Deutschland und 174 im EU-Ausland. Die Endkunden setzen sich überwiegend aus Russlanddeutschen und Einwanderern aus dem osteuropäischen Raum zusammen. Der Anteil dieser Kundenzielgruppe umfasst rund 12,4 Millionen Menschen in Deutschland. Das Unternehmenskonzept der "Monolith-Gruppe" setzt auf eine ganzheitliche Zusammenarbeit mit ihren Handelspartnern des Einzelhandels. Dies bedeutet eine Zusammenarbeit von der Beschaffung der Waren bis hin zum Verkauf in den Einzelhandelsfilialen. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. II. Forschung und Entwicklung Bei den Entwicklungsaktivitäten wird sich auf die kundenspezifische Weiterentwicklung des Warensortiments konzentriert. Forschung wird von der Gesellschaft nicht betrieben. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung während des Geschäftsjahres 2022/2023 (vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023) war gekennzeichnet von einem schwachen Wirtschaftswachstum bzw. einer Stagnation bei einem leichten Abschwächen der Inflationsrate. Das Bruttoinlandsprodukts (BIP) fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 3. Quartal 2023 zum 4. Quartal 2023 preisbereinigt um - 0,3 %, nachdem es bereits im Vorjahr 2022, im vierten Quartal, um - 0,4 % gegenüber dem Vorquartal sank. Die Inflationsrate betrug nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im November 2023 3,2 %, was der niedrigste Wert seit Juni 2021 bedeutete. Bei den Nahrungsmitteln belief sich der Wert im November 2023 auf 5,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat 2022, was jedoch auch einen Rückgang gegenüber Oktober 2023 mit 6,1 % bedeutete, so das BMWK. Als Ursache für diese schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung sind nach Angaben des BMWK die Kaufkraftverluste durch die Energiepreiskrise bei den privaten Konsumenten und ein geringes Wachstum der Weltwirtschaft bedingt durch die geopolitischen Spannungen zu nennen. Der Arbeitsmarkt blieb im August 2023 laut Angaben der Bundesregierung stabil und zeigte sich von der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung unbeeindruckt. Die Arbeitslosigkeit stieg demnach im August 2023 mit einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent, um lediglich 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr 2022. Absolut gesehen, stieg die Zahl der Arbeitslosen um 148.000 gegenüber dem Vorjahresmonat August 2022, so die Bundesregierung. Bei den Nahrungs- und Genussmitteln gab es im Einzelhandel im Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/2023 einen stetigen Umsatzrückgang, nach Angaben des Statistischen Bundesamtes. So betrug der Umsatzrückgang beispielsweise im August 2023 - 5,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nach Angaben der Marktforscher der NielsenIQ Tradedimensions konnten die Mix Märkte, welche zu den Top 30 größten Lebensmitteleinzelhändlern gehören, ihre Umsätze im Jahr 2022 gegenüber 2021 noch um 7,8 % steigern. Der Großhandelsumsatz mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2023 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat preisbereinigt um - 3,6 %. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs für das Geschäftsjahr 2022/2023 Das Umsatzwachstum entwickelte sich deutlich positiv mit + 26,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2021/2022 (zum Vergleich im Vorjahr lag das Wachstum bei + 4 % in 2021/2022 gegenüber 2020/2021). Somit konnte das prognostizierte Wachstum von 3 % deutlich übertroffen werden. Dieses Wachstum ist unter anderem im Zusammenhang zu sehen mit den gestiegenen Verkaufspreisen und somit teilweise inflationärbedingt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization: EBITDA) stieg von TEUR 5.850,4 des Vorjahres auf TEUR 8.681,8 im Berichtsjahr 2022/2023. Die gestiegenen Preise am Beschaffungsmarkt konnten an den Absatzmarkt im Wesentlichen weitergegeben werden, so dass es auch zu einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnis kam. Die Erlöse der Gesellschaft werden weiterhin überwiegend mit inländischen Kunden erzielt. Der Anteil ausländischer Kunden am Gesamtumsatz betrug im Geschäftsjahr rund 13,5 % und erhöhte sich somit gegenüber dem Vorjahr, wo der Anteil noch rund 12,5 % betrug. Das Geschäftsjahr 2022/2023 kann aufgrund der Steigerung im Umsatz und auch im Ergebnis wiederholt als besonders positiv beurteilt werden. III. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens a) Finanz- und Ertragslage Die Handelsspanne (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) konnte von 18,05 % auf 18,14 % gesteigert werden. Daneben stieg die sog. EBITDA-Marge (Verhältnis EBITDA zur Gesamtleistung) von 8,13 % im Vorjahr auf 9,51 % im Berichtsjahr. Die Personalkosten stiegen neben einem leichten Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 20,9 %. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Gesamtleistung x 100) verminderte sich indes leicht von 4,9 % im Vorjahr auf rund 4,8 % im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich nahezu konstant mit einem leichten Plus von 3,35 % gegenüber dem Vorjahr. Den größten absoluten Anstieg ergab sich bei den Werbe- und Reisekosten mit einem Anstieg von TEUR 218,6. Dieser Anstieg konnte durch einen Rückgang bei den Energiekosten (- TEUR 59,5) und bei den allgemeinen Verwaltungskosten (- TEUR 94,3) zum Teil kompensiert werden. Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss/Eigenkapital x 100) stieg bedingt durch das verbesserte Jahresergebnis und bei einem erhöhten Eigenkapitalbestand von 37,9 % im Vorjahr auf 50,9 % im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023. Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als äußerst konstant zu bezeichnen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Eigenmittel und eine Kreditlinie brauchte nicht beansprucht zu werden. Die Gesellschaft betreibt ein effizientes Mahnwesen und Ausfälle von Kundenforderungen bilden nach wie vor die Ausnahme. Die fälligen Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsziele problemlos bedient werden. Der Cashflow (Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds) war trotz einer im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung an die Anteilseigner positiv mit + TEUR 1.339,9 (im Vorjahr - TEUR 1.311,6). Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 15.283,7 im Vorjahr auf TEUR 17.879,3 erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme ergab sich im Wesentlichen durch einen erhöhten Warenbestand (+ TEUR 1.925,3). Die Forderungen im Verbundbereich reduzierten sich hingegen um TEUR 1.720,4. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital x 100) verringerte sich u. a. aufgrund der getätigten Gewinnausschüttung bei einer Steigerung der Bilanzsumme von 70 % im Vorjahr auf 66 % im Berichtsjahr. Sie liegt somit weiterhin deutlich über dem Durchschnittsniveau der Branche und ist somit als sehr positiv zu beurteilen. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital x 100) stieg von 42,1 % auf 52,4 im Geschäftsjahr 2022/2023. Hauptgrund hierfür ist die Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und im Verbundbereich. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Für das Unternehmen werden für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und die Handelsspanne herangezogen. Die Umsatzrendite errechnet sich durch das Verhältnis des Jahresüberschusses zu den Umsatzerlösen. Die Handelsspanne durch das Verhältnis Rohgewinn zur Gesamtleistung. Die Umsatzrendite stieg von 5,7 % im Vorjahr auf 6,6 % im Berichtsjahr, während die Handelsspanne von 18,05 % im Vorjahr 2021/2022 auf 18,14 % im Geschäftsjahr 2022/2023 gesteigert werden konnte. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens kann somit trotz der schwierigen Rahmenbedingungen mit weiteren Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt insgesamt als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres 2022/2023 sind nicht zu verzeichnen und daher auch nicht im Anhang anzugeben. D. Prognosebericht Für das Jahr 2024 rechnet der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten 2023/2024 mit einem leichten Wachstum des BIP von 0,2 %, bei einem anhaltenden Rückgang der Preisanstiege. So rechnet der Sachverständigenrat mit einer Inflationsrate im Jahr 2024 von lediglich 2,6 %, nach bspw. 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023. Insgesamt wird die konjunkturelle Entwicklung nach Angaben des Sachverständigenrats auf einem niedrigen Niveau verharren. Trotz dieser anhaltenden unsicheren und angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage, wird für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem preisbereinigten Umsatzwachstum von 5 %, bei einem leicht gestiegenen Jahresergebnis, gerechnet. Durch die stabile Liquiditätslage und die überwiegende Eigenfinanzierung wird die Gesellschaft auch in der Zukunft in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Auf dem Beschaffungsmarkt wird mit einem konstanten Anstieg der Preise bei einem weiteren Anstieg der Personalkosten gerechnet. Im Bereich des Absatzmarktes wird durch die anhaltend gute Zusammenarbeit mit dem Kundenstamm und die Weiterentwicklung der Produktgestaltung mit einer Steigerung der Absatzzahlen gerechnet. E. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Die Risiken bezogen auf den Wettbewerb sind innerhalb der Lebensmittelbranche aufgrund der Überkapazität auf der Angebotsseite weiterhin gegenwärtig. Dies hat einen starken Preis- und ein damit einhergehenden Verdrängungswettbewerb zur Folge. Die Gesellschaft sieht sich in ihrem Verbund mit der Monolith-Gruppe und aufgrund ihrer Spezialisierung weiterhin gegen solche Risiken gut gewappnet. Aufgrund des stetigen Wachstums von Marktanteilen, einer Ausweitung des Produktsortiments, wird es zu höheren Lagerkapazitäten führen. Hierfür wird nach weiteren Lagerkapazitäten gesucht, um einen erhöhten Lagerbedarf abzudecken. Ein erhöhtes Preisänderungs- und Absatzrisiko der Gesellschaft besteht hinsichtlich der gehandelten Waren aus Obst- und Gemüsekonserven, sowie Zucker, Süßwaren und Backwaren. Möglichen Risiken hinsichtlich einzelner Waren oder Warengruppen, wie sie sich beispielsweise durch Lebensmittelskandale ergeben können, ist die Gesellschaft mit ihrem breiten Warensortiment nur bedingt ausgesetzt. Am Beschaffungsmarkt ist ein Währungsrisiko für die Gesellschaft lediglich von untergeordneter Bedeutung, da die Wareneinkäufe fast ausschließlich in Euro erfolgen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Bezugsquellen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union und bezieht auch innerhalb der Unternehmensgruppe einen Großteil ihres Warensortiments. Mit den Lieferanten bestehen bereits langfristige Lieferverträge. Daneben wird laufend nach neuen Lieferanten gesucht, welche den Mengen- und Qualitätserfordernissen entsprechen. Dadurch ist die Möglichkeit von Lieferengpässen auf ein Minimum reduziert und auch der Krieg in der Ukraine hat aktuell nur geringe Auswirkung auf die Beschaffung des Warensortiments, bleibt aber mit einem gewissem Restrisiko verknüpft mit dem Verlauf des Krieges, behaftet. Aufgrund der weiterhin stabilen Liquiditätslage der Gesellschaft ist auch zukünftig mit keinen finanziellen Engpässen zu rechnen. Die Gesellschaft finanziert sich weiterhin fast ausschließlich über Eigenmittel und kurzfristige Lieferantenverbindlichkeiten. Zu den eingesetzten Finanzinstrumenten der Gesellschaft zählen Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle bilden in der Vergangenheit nur die Ausnahme und Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsfristen stets pünktlich bedient werden. Das Forderungsmanagement der Gesellschaft ist etabliert, ein effizientes Mahnwesen wird betrieben. Für Bonitäts- und Ausfallrisiken werden entsprechende pauschale Wertberichtigungen gebildet, welche aber von untergeordneter Bedeutung sind. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Insgesamt wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. II. Chancenbericht Durch die Synergieeffekte im Verbund der "Monolith-Gruppe" kann auf eine Vielzahl von Bezugsquellen hinsichtlich Lieferanten, Handelspartnern und Geschäftsbeziehungen zurückgegriffen werden. Innerhalb des Unternehmensverbundes besteht ein regelmäßiger Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Partnern und Kunden, welcher die Hinzugewinnung von weiteren Marktanteilen ermöglicht. Die Gesellschaft kann durch den Ausbau bestehender Ressourcen ihre Wachstumsstrategie weiter forcieren und damit neue Märkte und Kunden erschließen. Die bezogenen Waren werden innerhalb der Monolith-Gruppe eigenen Qualitätskontrollen unterzogen, um so einen hohen qualitativen Standard zu sichern. III. Gesamtaussage Durch die starke Positionierung gegenüber den Wettbewerbern im Verbund mit der Unternehmensgruppe, bei der konstant expansiven Geschäftspolitik und einer stabilen finanziellen Lage der Gesellschaft, sieht sich die Gesellschaft für die Bewältigung möglicher Risiken in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gut aufgestellt. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand der Geschäftsführung über das Geschäftsjahr 2022/2023 und darüber hinaus, sind keine bestandsgefährdenden und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben können.
Rosengarten, den 05. April 2024 Arthur Steinhauer, sen., Geschäftsführer Erich Steinhauer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzDer Jahresabschluss zum 31. August 2023 wurde am 29. August 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Monolith Nord GmbH hat ihren Sitz in Rosengarten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter HRB 200429 eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma Monolith Nord GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ferner waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wurde zum Nennwert bilanziert. Sofern erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bei den Forderungen wurden zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen gebildet. Aktive latente Steuern Aus der höheren handelsrechtlichen Bewertung der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen kommt es zu einer temporären Differenz zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gem. § 274 HGB. Daher wird von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und es werden aktive latente Steuern ausgewiesen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden auf der Basis der sog. Projected Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren gebildet. Bei der Ermittlung des Barwertes wurde ein Abzinsungsfaktor von 1,81 % zugrunde gelegt. Für die Ableitung des Diskontierungszinssatzes aus dem durchschnittlichen Marktzins wurde die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch genommen und von einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen. Der aktuell gültige Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank auf Basis einer Rechtsverordnung (RückAbzinsV) veröffentlicht. Bei der Berechnung sind zu erwartende Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,00 % p.a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % p.a. berücksichtigt worden. Als biometrische Annahmen wurden die Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Lizenz Heubeck Richttafeln-GmbH, Köln, herangezogen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt € 29.397,00. Steuer- und sonstige Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung des Deckungsvermögens sind Vermögensgegenstände für die Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von € 409.676,00 enthalten. Die fortgeführten Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert, da ein Börsen- und Marktpreis nicht existiert und ein beizulegender Wert nicht mit anerkannten Bewertungsmethoden bestimmbar ist. Nach Verrechnung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von € 409.676,00 mit dem Erfüllungsbetrag von Rückstellungen für Pensionen in Höhe von € 1.206.036,00, verbleibt ein saldierter Bilanzansatz in Höhe von € 796.360,00. In den ausgewiesenen Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 20.100,00 mit Zinserträgen aus Vermögensgegenständen für die Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von € 8.459,00 verrechnet worden. III. Erläuterungen der Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 211.165,74 (Vorjahr: Forderung € 1.720.386,34) und wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr Forderungen gegen verbundene Unternehmen) ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung sind. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Arthur Steinhauer sen., Kaufmann, Buchholz in der Nordheide und Herr Erich Steinhauer, Kaufmann, Hamburg. Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Während des Geschäftsjahres 2022/2023 waren im Durchschnitt 55 (Vorjahr: 52) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 24 Angestellte und 31 gewerbliche Arbeitnehmer. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 206.352,00. Aktive latente Steuern gemäß § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von € 176.955,00. Ein Betrag von € 29.397,00 entfällt auf den Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB. Zum 31. August 2023 bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Die finanziellen Verpflichtungen aus Pacht und Miete bestehen in vollem Umfang gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 5.977.262,27 (Vorjahr: € 4.073.553,46). Zum 31. August 2023 ergibt sich unter Berücksichtigung des bestehenden Gewinnvortrags in Höhe von € 5.658.381,93 ein Bilanzgewinn in Höhe von € 11.635.644,20. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 11.635.644,20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rosengarten, 5. April 2024 Arthur Steinhauer sen., Geschäftsführer Erich Steinhauer, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
ErgebnisverwendungsbeschlussDer Bilanzgewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Rosengarten, 29. August 2024 BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Form offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Monolith Nord GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Monolith Nord GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Monolith Nord GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 30. Juli 2024 von
Diest, Greve und Partner mbB
Stefan Kötke, Wirtschaftsprüfer |
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