Dr. Kleine Pharma GmbH
Heidsieker Heide 114, 33739 Bielefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean-François Juzeau seit 20.1.2026 | Prokura |
Rainer Baumgärtner seit 17.4.2025 | Geschäftsführer |
Steven Potschull seit 21.2.2025 | Geschäftsführer |
Wolfgang Hahn seit 1.10.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Merz + Co. GmbH & Co. | 31.96% |
Walt Luxco S.à r.l. | 18.73% |
| 15.98% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Kleine Pharma GmbHBielefeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell b) Ziele und Strategien II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf und Entwicklung der Ertragslage c) Finanz- und Vermögenslage III. Forschung und Entwicklung IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht a) Risikobericht b) Chancenbericht c) Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Die Dr. Kleine Pharma GmbH mit Sitz in Bielefeld ist eines der führenden Unternehmen in Deutschland in der Vermarktung von freiverkäuflichen Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln, Kosmetika, Bioziden und Diagnostika. Im Fokus der Vertriebsaktivitäten steht der deutsche OTC-Massmarket mit den Distributionskanälen Drogeriemarkt, Lebensmitteleinzelhandel und Discount. In diesen Kanälen hat die Dr. Kleine Pharma GmbH mit fast allen bedeutenden Händlern eine intensive Geschäftsbeziehung. Die gelieferten Produkte werden überwiegend als Private Label Produkte für die Einzelhandelsunternehmen angeboten. Aktuell wird der Hauptumsatz mit den Einzelhandelskunden in Deutschland erzielt. In den letzten Jahren ist es aber auch gelungen, eine Internationalisierung des Geschäftsmodells auf den Weg zu bringen, indem man gemeinsam mit deutschen Händlern Möglichkeiten genutzt hat, das Produktportfolio der Dr. Kleine Pharma GmbH auch in den Auslandsmärkten dieser Händler zu vermarkten. Die Dr. Kleine Pharma GmbH produziert die Produkte nicht selbst, sondern greift für die Produktion auf ein Netzwerk von über 100 Partnern, Lieferanten und Lohnherstellern zurück. Die Aktivitäten der Mitarbeiter der Dr. Kleine Pharma GmbH konzentrieren sich auf das Key Account Management der Handelszentralen. Alle weiteren Leistungen aus den Bereichen Produktentwicklung, Einkauf, Regulatory Affairs und Verwaltung werden durch die Muttergesellschaft WindStar Medical GmbH bereitgestellt. Mit der Muttergesellschaft und Alleingesellschafterin WindStar Medical GmbH wurde im Jahr 2015 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. b) Ziele und Strategien Die Dr. Kleine Pharma GmbH verfolgt das Ziel, über die Weiterentwicklung ihrer multidimensionalen Produktstrategie, die sich konsequent an den Markt-, Kunden- und Verbraucherbedürfnissen orientiert, das bestehende Geschäft zu festigen und neue Wachstumsimpulse bzw. Ertragspotentiale zu erschließen. Die multidimensionale Produktstrategie setzt sich aus den drei nachfolgenden Bausteinen zusammen: · Innovationen/Neuprodukte: Die Dr. Kleine Pharma GmbH führt Produktneuheiten in den OTC-Indikationsgruppen ein und kann hierdurch teilweise eigene - noch nicht vom Wettbewerb besetzte - Produktbereiche erschließen. · Produktmultiplikationen: Nach der erfolgreichen Markteinführung eines Private Label Produktes durch die Dr. Kleine Pharma GmbH wird dieses Produkt auch bei anderen Handelsmarken multipliziert. · Relaunch Bestandsprodukte: Die bestehenden Sortimente/Produkte werden durch die Dr. Kleine Pharma GmbH ständig weiterentwickelt. Des Weiteren ist es Ziel der Dr. Kleine Pharma GmbH, alle Kompetenzfelder, die über die WindStar Medical GmbH zur Verfügung gestellt werden, zur Intensivierung der Handelsbeziehungen einzubringen. Insbesondere sind hier folgende Felder zu nennen: · Category Management: Den Kunden werden, im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Dr. Kleine Pharma GmbH, umfangreiche Markt- und Marktforschungsdaten zur OTC-Kategorie für Sortimentsentscheidungen zur Verfügung gestellt. · Regulatory Affairs: Das hohe regulatorische Knowhow, auch auf europäischer Ebene, ermöglicht den Handelspartnern die Produktkonzepte der Dr. Kleine Pharma GmbH, wie auch Innovationen, schnell und sicher im Markt einzuführen. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach wie vor hat die deutsche Wirtschaft, entgegen der Entwicklung in vielen europäischen Staaten, eine positive Entwicklung. Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V.[1] wird diese Entwicklung insbesondere durch die Inlands-, als auch die Auslandnachfrage gestützt. Für den OTC-Massmarket Deutschland[2], der für die Dr. Kleine Pharma GmbH von wesentlicher Bedeutung ist, ist festzustellen, dass sich die Umsatz-Entwicklung mit +4,5 % zum Ende des 4. Quartals 2018 gegenüber dem Vorjahr (+2,8%) verbessert hat. Im Detail sehen die Umsatzentwicklungen im OTC-Massmarket Deutschland Gesamt, wie auch in den einzelnen Distributionskanälen, folgendermaßen aus: · OTC-Massmarket GESAMT: +4,5% · Drogeriemärkte: +6,9% · Lebensmitteleinzelhandel (ohne Disc.): +4,2 % · Discount: - 3,0% Die Drogeriemärkte sind mit einem aktuellen Umsatzanteil von 61,7% der dominierende Absatzkanal in Deutschland. Dieser Anteil konnte, wie auch in den Vorjahren, durch die Sortimentsweiterentwicklungen der Drogeriemärkte ausgebaut werden. Der Lebensmitteleinzelhandel kann die Sortimentsweiterentwicklung der Drogeriemärkte nicht adäquat in seinen Märkten umsetzen, holt aber langsam auf und gewinnt dadurch Anteile und liegt aktuell bei einem Anteil von 21,1%. Der Discount dagegen setzt seine negative Entwicklung fort und hat jetzt mit 17,2 %, insbesondere durch die Reduzierung von OTC-Aktionen, Anteile verloren. Das Wachstum im OTC-Massmarket ist in 2018 bei den Marken (+6,6%) wesentlich stärker als bei den Eigenmarken (+0,3%). Die schwache Entwicklung bei den Eigenmarken ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der OTC-Aktionen im Discount zurückzuführen. b) Geschäftsverlauf und Entwicklung der Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz der Dr. Kleine Pharma GmbH um -10,6 % gesunken. Nach wie vor ist der Anteil der Produktkategorie Medizinprodukte am Gesamtumsatz der Dr. Kleine Pharma GmbH am höchsten und liegt im Jahr 2018 mit 55,3 %-Anteil und einer Entwicklung von +4,5% auf einem leicht höheren Anteilsniveau als 2017. Alle anderen Kategorien insbesondere den Kategorien Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sind stark zurückgegangen (Arzneimittel -29,1 %; Nahrungsergänzungsmittel -22,2 %). Dem gegenüber stehen rückläufige Umsätze in den Produktkategorien Lebensmittel (-33,6%) ergänzende bilanzierte Diäten (-30,0 %) sowie diätische Lebensmittel (-10% %). Bei Betrachtung der Distributionskanäle sind nach wie vor die Drogeriemärkte, mit einem Anteil von 58,4 %, bei etwas steigender Entwicklung von +1,5 % vs. 2017, der dominierende Absatzkanal für die Dr. Kleine Pharma GmbH. Des Weiteren ist noch der Absatzkanal Discount, mit einem Anteil von 30,1 %, von großer Bedeutung für die Dr. Kleine Pharma GmbH. Eine weiterhin positive Entwicklung konnte die Dr. Kleine Pharma GmbH aufgrund von Listungserfolgen im Lebensmitteleinzelhandel erzielen. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2018 2,2 Mio. €. Dies ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig von -5,7 %. Hauptgrund hierfür sind der Umsatzrückgang und die höheren Kosten im Mitarbeiterbereich . Der Jahresüberschuss wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die WindStar Medical GmbH abgeführt. c) Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage kann unverändert als gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen und, soweit vereinbart, unter Berücksichtigung von Skontofristen, beglichen. Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Bilanzsumme hat sich von 5,9 Mio. € auf 7,0 Mio. € erhöht. Der Lagerbestand beträgt 59 % der Bilanzsumme und wurde von 3,1 Mio.€ im Jahr 2017 auf 4,1 Mio.€ im Jahr 2018 aufgebaut. Ursache dafür ist im Wesentlichen die Umstellung der Lagerhaltung bei einem Hauptlieferanten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 2,3 Mio. € auf 2,5 Mio. € aufgebaut worden. Dieser leichte Aufbau ergibt sich aus der Stichtagsbetrachtung zum 31. Dezember. Das Eigenkapital ist aufgrund des im Jahr 2015 mit der Muttergesellschaft abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags unverändert. Die Eigenkapitalquote 2018 beträgt 47 % (Vorjahr 55,6 %). Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände unterschreiten die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 0,6 Mio. €. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des Saldos auf dem Cash-Pool-Konto. Während die Gesellschaft im Vorjahr noch eine Forderung von 1,3 Mio. € ausweist, bestehen im Jahr 2018 Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von 0,06 Mio. €. III. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird von der Vitalia Vertriebs GmbH nicht selbst durchgeführt, da im Unternehmensverbund nicht selbst produziert wird. Diese sind bei den jeweiligen Herstellern angesiedelt. Im Unternehmen besteht ein Innovationsprozess, in dem fortwährend nach Ansätzen für Neuproduktentwicklungen gesucht und darüber beraten wird. Die Neuproduktentwicklungen werden mit den jeweiligen Herstellern in Folge umgesetzt. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht a) Risikobericht Die Dr. Kleine Pharma GmbH wird sich auch im Jahr 2019 in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld bewegen und die Geschäftsentwicklung der Dr. Kleine Pharma GmbH wird insbesondere durch die nachfolgenden Entwicklungen im Markt beeinflusst werden: · Die Drogeriemärkte können ihre zukünftige Umsatzentwicklung nicht mehr in dem Maße wie in den Vorjahren durch ihre Filialexpansion steigern. · Für die Durchsetzung von neuen Aktionsthemen bzw. die Wiederholung bereits vermarkteter Artikel setzt der Discounthandel die Umsatz- und Ertragsziele pro Artikel weiter nach oben. Diese Vorgehensweise erschwert es für die OTC-Warengruppe neue Artikel bzw. auch Altartikel in die Discountaktionen zu bekommen bzw. zu halten. · Die Kosten für die Transportlogistik werden durch eine stark gestiegene Nachfrageerhöhung und höheren Mautgebühren weiter ansteigen. · Bei vielen Produkten mit u. a. natürlichen Inhaltsstoffen ist mit teilweise starken Preisanstiegen zu rechnen, die bei den Handelskunden durchgesetzt werden müssen. Die Durchsetzung der Preiserhöhungen kann gegebenenfalls zum Verlust der Artikel oder Margenrückgänge für die Dr. Kleine Pharma GmbH führen. · Der Handel wird die OTC-Sortimente weiter in regelmäßigen Abständen ausschreiben, um günstigere Einkaufspreise zu generieren. Die o. g. Entwicklungen sind in der Jahresplanung 2019 der Dr. Kleine Pharma GmbH berücksichtigt. Durch ein konsequentes, marktorientiertes und schnelles Handeln wird die Dr. Kleine Pharma GmbH auf neue, geänderte Marktverhältnisse reagieren, um im Jahr 2019 eine positive Entwicklung bei Umsatz und Betriebsergebnis zu erzielen. Mit allen relevanten Kunden werden auf Basis einer jahrelangen, intensiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit die Geschäfte weiterentwickelt. Vor diesem Hintergrund hatte die Dr. Kleine Pharma GmbH in der Vergangenheit auch fast keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Das Kundenportfolio der Dr. Kleine Pharma GmbH ist solvent. Des Weiteren besteht eine Warenkreditversicherung, um Forderungsausfälle und das Produktionsrisiko abzusichern. b) Chancenbericht Für 2019 wird die Dr. Kleine Pharma GmbH den bereits eingeschlagenen Weg, verstärkt auch Gesundheitsprodukte in angrenzenden Sortimenten zu etablieren, konsequent fortsetzen, um neue Umsatzpotentiale auszuschöpfen. Des Weiteren ist geplant, die Aktivitäten mit Produktkonzepten, die von der Muttergesellschaft WindStar Medical GmbH erworben und zur Verfügung gestellt werden, auch verstärkt bei B2B-Kunden sowie bei Kunden im Apothekenumfeld zu vermarkten. Weiterhin wird die Dr. Kleine Pharma GmbH ihre Aktivitäten in Auslandsmärkten durch den Ausbau des Sortiments bei bestehenden Auslandskunden beziehungsweise durch die Neukundengenerierung im Ausland intensivieren, um weitere Umsatz- und Ertragspotentiale zu erschließen. c) Prognosebericht Die Gesellschaft wird anhand der Kennzahlen Umsatz und EBIT gesteuert. Im Geschäftsjahr 2019 geht die Dr. Kleine Pharma GmbH von einem leichten Umsatzwachstum aus. Insbesondere durch die konsequente Umsetzung der multidimensionalen Produktstrategie in den Absatzkanälen Drogeriemärkte, Discount und Lebensmittelhandel sind noch weitere Potentiale zu realisieren. Ein großer Fokus wird hier - neben der Produktneueinführung bzw. Produktmultiplikation - auf der Überarbeitung und Weiterentwicklung der bestehenden Produktsortimente in den Drogeriemärkten sein. Ferner wird die Dr. Kleine Pharma GmbH den bereits eingeschlagenen Weg in der Internationalisierung konsequent weiterverfolgen. Hier sind bei den deutschen Handelsunternehmen mit international erfolgreichen Geschäftsmodellen noch weitere Wachstumsmöglichkeiten gegeben. Beim EBIT erwartet die Dr. Kleine Pharma GmbH eine vergleichbare Entwicklung wie beim Umsatz. Insbesondere die sehr ausgeprägte Wettbewerbssituation im OTC-Massmarket führt dazu, dass die Dr. Kleine Pharma GmbH nur sehr begrenzt höhere Verkaufspreise, zur Steigerung des Betriebsergebnisses, durchsetzen kann.
Bielefeld, den 29.03.2019 Dr. Kleine Pharma GmbH Wolfgang Hahn, Geschäftsführer Joachim Behrens, Geschäftsführer [1] DIW: https://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574069.de; 18.1.18 [2] Nielsen AGM, OTC Markt YTD KW52/2018 Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Dr. Kleine Pharma GmbH mit Sitz in Bielefeld (HRB 36577, des Amtsgerichts Bielefeld) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB (im Vorjahr klein). Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% (Vorjahr: 1%) der Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden saldiert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagespiegel.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollumfänglich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von TEUR 2.093 (im Vorjahr TEUR 2.212) die Ergebnisabführung und mit TEUR 263 (im Vorjahr TEUR 225) den Liefer- und Leistungsverkehr. Darüber hinaus hat sich ein positiver Saldo auf dem Cash-Pool-Konto in Höhe von TEUR 67 (im Vorjahr TEUR 1.320) verbindlichkeitsmindernd ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodenfremde Erträge von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 26). 5. Sonstige Angaben Außerbilanzielle GeschäfteEin im Januar 2014 geschlossener Factoring-Vertrag über den laufenden Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Übernahme des Delkredererisikos dient der Optimierung der Liquiditätsplanung. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen der Gesellschaft betragen TEUR 5. HaftungsverhältnisseZum Bilanzstichtag bestehen keine außerbilanziellen Haftungsverhältnisse. GeschäftsführungGemeinsame Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Wolfgang Hahn, Dipl. Betriebswirt, Klingenmünster und Herr Joachim Behrens, Darmstadt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. MitarbeiterzahlIm Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich 9 Arbeitnehmer beschäftigt.
Konzernabschluss, Name und Sitz des MutterunternehmensDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31.12.2018 der ProSiebenSat1 Media SE, Unterföhring, als oberste Konzerngesellschaft, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der NCG-NUCOM GROUP SE, als unterste Konzerngesellschaft, einbezogen. Mit dem Mutterunternehmen WindStar Medical GmbH, Wehrheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind bis zur Aufstellung des Anhangs nicht eingetreten.
Bielefeld, den 29. März 2019 Wolfgang Hahn, Geschäftsführer Joachim Behrens, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Dr. Kleine Pharma GmbH, Bielefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Kleine Pharma GmbH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht Dr. Kleine Pharma GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 29. März 2019 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 20. Mai 2019 festgestellt. |
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