Shopware Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Dr. Weber seit 8.11.2023 | Prokura |
Alexey Pronin seit 8.11.2023 | Prokura |
Sebastian Hamann seit 16.10.2008 | Vorstandsmitglied |
Stefan Hubert Clemens Hamann seit 16.10.2008 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
shopware AGSchöppingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtGrundlagen des UnternehmensSeit der Geburtsstunde von Shopware als eCommerce-Lösung im Jahr 2000 verfolgen wir ein klares Ziel: Als inhabergeführtes Familienunternehmen wollen wir nicht einfach nur gute Software machen. Wir wollen mehr. Angetrieben von unserer klaren Mission arbeiten wir bei der shopware AG jeden Tag aufs Neue daran, richtig gute Software für höchste Ansprüche in Design und Technik zu entwickeln, damit unsere Händler ihre Wachstumspotentiale schnell und einfach entfalten können. Mit den eCommerce Lösungen von Shopware können unsere aktuell rund 120.000 Kunden Onlineshops gestalten, die sich aus der breiten Masse hervorheben und zusätzlich neue innovative Ansätze im Online-Business verfolgen. Aus dem kleinen Familienunternehmen ist inzwischen eine große Familie von eCommerce-Enthusiasten geworden. Offen - authentisch - visionär! Das sind die Kernwerte für die Ausrichtung und stetige Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Offen: Unsere Software entwickeln wir für die Menschen, die sie benutzen. Deshalb fördern wir den Geist einer offenen, weltweiten Community. Sie animiert uns, mit Leidenschaft, Innovationskraft und Liebe zum Detail den digitalen Handel zu revolutionieren und zukunftsweisende eCommerce-Lösungen zu schaffen. Wir leben eine Kultur der Offenheit, die sich durch alle Unternehmensbereiche zieht. So entsteht unsere Software ganz im Sinne der Open-Source-Philosophie vor allem durch den engen Austausch zwischen uns und unserer großen Community. Wertvolles Feedback aus der ganzen Welt hilft uns dabei, Shopware immer weiter zu verbessern. Authentisch: Bei der shopware AG steht der Mensch im Mittelpunkt, wir sind münsterländisch-bodenständig und begegnen unseren Kollegen, Kunden und Partnern auf Augenhöhe. Menschen sind bei uns nicht einfach nur eine Nummer im System. Jeder einzelne ist essentieller Bestandteil des großen Shopware-Universums. Das macht Shopware persönlich und greifbar. Am Standort Schöppingen realisieren über 200 kreative Mitarbeiter immer wieder neue Lösungen für das Geschäft im eCommerce. Visionär: Wir bei der shopware AG geben uns nicht mit dem Status Quo zufrieden. Wir sind Querdenker mit der klaren Mission, den digitalen Handel zu revolutionieren. Deshalb tun wir vieles dafür, immer einen Schritt vorauszudenken und genau das zu entwickeln, was unserer Community weiterhilft. Im August 2020 wurde Shopware vom international renommierten Marktforschungsinstitut Gartner zum ersten Mal in den sog. "Magic Quadrant" für Digitial Commerce aufgenommen. Dies unterstreicht die wachsende internationale Relevanz und Strahlkraft von Shopware. Die Unternehmensberatung Deloitte hat Shopware im Jahr 2020 zudem zum sechsten Mal in Folge den "Technology Fast 50 Award" verliehen und damit neben langfristigem Wachstum insbesondere Innovationsfähigkeit, Unternehmergeist und nachhaltige Unternehmensführung ausgezeichnet. Eine Studie des Zukunftsforschungsinstituts iBusiness aus dem Oktober 2020 unter den Top 1.000 Online-Shops in Deutschland sieht Shopware auf Wachstumskurs und mittlerweile in marktführender Stellung im deutschen eCommerce: "Shopware entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Überflieger in den Top 1.000 und konnte seit 2016 seinen Marktanteil kontinuierlich von 5,7 Prozent auf nun 12,2 Prozent steigern. Auch 2020 legten die [Digital Commerce Experten] aus dem Münsterland um 0,9 Punkte zu. 2,8 Prozentpunkte trennen sie nun noch von der Marktführerschaft." Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenDas Jahr 2020 war ganz massiv von der Corona-Pandemie geprägt: Insgesamt ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland zwar gesunken, der e-Commerce hob sich aber gegenüber der allgemeinen Wirtschaftslage deutlich positiv ab: In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2020 um 5 % geringer als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist nach neun Wachstumsjahren, das erste Mal wieder geschrumpft und das deutlich. Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage ist das Wachstum im eCommerce-Bereich, dem Geschäftsumfeld der shopware AG, nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Gemäß des eCommerce Reports 2019 von statista ist das weltweite eCommerce-Umsatzvolumen von 1,92 Billionen $ in 2019 auf 2,42 Billionen $ angestiegen, das entspricht einer Steigerung von ca. 26 %. Von dieser Steigerung werden etwa 40% auf verändertes Kaufverhalten im Zuge der Corona-Pandemie zurückgeführt. Bezogen auf Deutschland, dem Kernmarkt von Shopware, ist das eCommerce-Umsatzvolumen von 74 Mrd. $ in 2019 auf 88 Mrd. $ in 2020 gewachsen, das entspricht einer Steigerung von 19 %. In den nächsten Jahren sind weitere Steigerungen in einer Größenordnung von 9-10 % p.a. zu erwarten. Zudem setzen nahezu alle Unternehmen ihre Digitalisierungsstrategie konsequent weiter um und viele "alte" Systeme werden aktuell auf eine neue Softwarearchitektur umgestellt. Zusammengenommen bedeutet dies, dass die shopware AG in einem Wachstumsmarkt hervorragende Zukunftsaussichten besitzt. Geschäftsverlauf und LageDie Gesamtleistung erhöhte sich in 2020 von T€ 25.863 um 20 % auf T€ 31.061, das handelsrechtliche Rohergebnis (inkl. sonstige betriebliche Erträge) verbesserte sich von T€ 20.430 um 18 % auf T€ 24.051. Wirtschaftliche Veränderungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 gab es in 2020 besonders im Bereich der Personalkosten. Der Personalaufwand stieg um T€ 1.354 auf T€ 11.685. Ende 2020 beschäftigte die Gesellschaft 15 Mitarbeiter mehr als Ende 2019 (insgesamt 221 Mitarbeiter einschließlich Vorstand und Auszubildenden). Die Abschreibungen sanken aufgrund verminderter Investitionen um T€ 33 (5 %) auf T€ 627 in 2020. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 335. Hierbei schlugen sich vor allem die pandemiebedingt nahezu halbierten Marketingaufwendungen (weniger Messen, Reisekosten, etc.) nieder. Dagegen stiegen insbesondere die Raumkosten aufgrund des erstmals ganzjährigen Bezugs eines zusätzlichen Gebäudes und die Kosten der Warenabgabe aufgrund stärkerer Aktivitäten im Bereich Internationalisierung sowie die Aufwendungen für externe Programmierdienstleistungen für die Unterstützung bei der Entwicklung von Shopware 6. Nach leichter Verbesserung unseres Finanzergebnisses sowie den ergebnisbedingt erhöhten Ertragsteuern wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.108 (Vj. T€ 1.236) erwirtschaftet. Das Gesamtvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr stichtagsbezogen um T€ 6.283 (56 %) auf T€ 17.431, was im Wesentlichen auf die Erhöhung des Kassen- und Bankguthabens zurückzuführen ist. Das liquide Vermögen betrug zum Stichtag T€ 8.454 (Vj. T€ 2.187) und macht damit rd. 49 % (Vj. 20 %) der Bilanzsumme aus. Dieser positive Cash Flow ist auf die hervorragende Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2020 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 36 % und ist damit zum Vorjahr unverändert. Zu den Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG verweisen wir auf den Anhang. Insgesamt betrachtet war das Wirtschaftsjahr 2020 für die shopware AG ein außerordentlich erfolgreiches Jahr. Der geplante Rohertrag des Vorjahres konnte aufgrund der stärker gestiegenen bezogenen Leistungen nicht erreicht werden. Das geplante Budgetergebnis 2020 konnte jedoch übertroffen werden. Neben einem wiederum deutlichen Umsatzwachstum ist dies einer gezielten Kosten- und Aufwandskontrolle zu verdanken. Die Mitte 2019 releaste Software-Version Shopware 6 erfreut sich einer immer größeren Akzeptanz am Markt. Mit der vollständig neu erstellten Software-Generation wurde erfolgreich die Grundlage geschaffen, auch in den kommenden Jahren ein zukunftssicherer und innovativer Softwarehersteller zu sein. Forschung und Entwicklung Das Produktportfolio unterliegt einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung um das Optimum für unsere Kunden zu erreichen. Mehr als 20% vom Unternehmensumsatz fließen Jahr für Jahr in die Bereiche Forschung und Entwicklung. Hierbei werden sowohl interne als auch externe Maßnahmen ergriffen. Das hilft uns dabei, Shopware zu einem der innovativsten Shopsysteme überhaupt zu machen. Chancen- und Risikobericht Chancen Der Aufsichtsrat, Vorstand und das Direktorenteam arbeiten weiter Hand in Hand. Die stetige Optimierung von Strukturen und Prozessen ist ein Garant für eine bedarfsgerechte Ausrichtung an das dynamische Marktumfeld. In 2020 wurde trotz der Pandemie darauf geachtet, den Personalstamm gezielt zu erweitern und die Mitarbeiteraus- und -weiterbildung voranzutreiben. Sehr gut ausgebildete Fachkräfte sind für die shopware AG die wichtigste Grundlage, auch zukünftig als Softwarehersteller erfolgreich zu sein. Eine hohe Ausbildungsquote (17% der Belegschaft sind Auszubildende) zahlt ebenso auf dieses Ziel ein, wie der Ausbau von Kooperationen mit Schulen und Universitäten. Die shopware AG positioniert sich offensiv als attraktiver Arbeitgeber und betreibt professionelles Employer Branding. Dass das Unternehmen im Frühjahr 2021 im fünften Jahr in Folge als GREAT PLACE TO WORK ausgezeichnet wurde weist ebenso wie die für das IT-Umfeld geringe Fluktuationsrate bei den Mitarbeitern auf ein gutes Arbeitsumfeld hin. Die Marktstellung der shopware AG im deutschsprachigen Raum bleibt weiterhin sehr gut. Für die im IT-Umfeld herrschende hohe Marktdynamik ist Shopware sehr gut aufgestellt. Hohe Kundenzufriedenheit und ausgezeichnete Qualität bleiben die primären Ziele der Gesellschaft. Im internationalen Geschäft sollen gezielt weitere, europäische Märkte erschlossen werden. Hier liegen große Wachstumspotentiale für die weitere Unternehmensentwicklung. Risiken Aufgrund des hohen Personaleinsatzes haben die Personalkosten auf der Aufwandsseite ein außerordentlich großes Gewicht. Daher wird weiter darauf hingearbeitet, im Zuge des Wachstums Kostendegressionseffekte durch Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Im Zuge des allgegenwärtigen Fachkräftemangels, insbesondere im IT-Sektor, wird es eine immer größer werdende Herausforderung für die Gesellschaft, die neuen, vakanten Stellen mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. Eine verzögerte Besetzung könnte sich als Wachstumsbremse erweisen. Bei der Preisentwicklung wird von einem insgesamt stabilen Preisniveau ausgegangen. Zinsrisiken bestehen kaum, da die Gesellschaft nur geringe Bankverbindlichkeiten hat. Die Überprüfung der gegenwärtigen Situation ergab, dass im Berichtszeitraum keine wesentlichen Risiken bestanden haben. Allerdings hat die seit März 2020 grassierende Corona-Epidemie nach wie vor große Auswirkungen auf die nationale und internationale Wirtschaft. Bislang hat sich die Pandemie für das Marktumfeld der shopware AG eher als förderlich erwiesen. Sollte es aber zu einer tiefen gesamtwirtschaftlichen Rezession / Depression kommen, wird sich diesen Auswirkungen auch Shopware nicht entziehen können. PrognoseberichtDie Nachfrage nach den Produkten der shopware AG wird weiterhin sehr hoch bleiben. Durch nachhaltiges Wachstum, dem Ausbau der Strukturen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Produktportfolios gehen Vorstand und Aufsichtsrat davon aus, dass die hohe Wachstumsdynamik der vergangenen Jahre auch für die kommenden Jahre fortgesetzt und die sehr positive Unternehmensentwicklung verstetigt werden kann. Die Planung 2021 sieht eine Steigerung der Gesamtleistung auf mehr als T€ 38.000 vor. Die vorstehenden Aussagen sind unterlegt durch eine ausführliche Umsatz-, Ertrags- und Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2021. Die Gesellschaft ist personell und finanziell solide aufgestellt.
Schöppingen, den 19. März 2021 shopware AG gez. Stefan Hamann gez. Sebastian Hamann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet shopware AG. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 11471 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Schöppingen. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) zur Anwendung. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurden angewandt. Die Zuordnung eines Versicherungsaktivwertes zu den Wertpapieren des Anlagevermögens ist ohne Anpassung des Vorjahresausweises in Höhe von T€ 135 (Vorjahr: aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung) aufgrund des Wegfalls der Verrechnungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB durch Auszahlung der Pension an einen im Vorjahr ausgeschiedenen Vorstand geändert worden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf dem vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen und sofern vorteilhaft nach der degressiven Methode auf Basis der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Neuzugänge mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Sofern bei den Anlagengeständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlichen dauernden Werteminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Netto-Forderung ausreichend Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den von den Kreditinstituten bestätigten Nominalwerten zum Stichtag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden grundsätzlich saldiert angesetzt (§ 274 Abs. 1 S. 3 HGB). Auf den Ansatz einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung als aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB wird verzichtet. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden entsprechend § 255 Abs. 4 i.V.m. § 253 Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert kann nicht aus den Informationen der zu Grunde liegenden Versicherungsverträge abgeleitet werden (IDW RS HFA 30 Tz. 68). Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen dem Deckungskapital des Versicherungsvertrages zzgl. der zugeteilten Überschussbeteiligung. Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Es handelt sich bei den Rückdeckungsversicherungsansprüchen um Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Angaben zur Bilanz Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage wiedergegeben. Die Forderungen teilen sich zum Stichtag wie folgt auf:
Für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden mit den Rückstellungen für Pensionen saldiert (§ 246 Abs. 2 HGB). Aus der Verrechnung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung mit den entsprechenden Rückstellungen für Pensionen ergibt sich folgender aktiver Unterschiedsbetrag:
Es wurden Aufwendungen und Erträge im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von T€ 3 verrechnet. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 68 und ist ausschüttungsgesperrt. Die Gesellschaft hält fünftausend eigene Aktien im Nennwert von je € 1,00. Der Anteil der Aktien am Grundkapital beträgt 10,00 %. Die Anteile in Höhe von € 2,00 wurden am 28. Februar 2014 unentgeltlich erworben, weil die Anzahl der gesamten Aktien zum Zeitpunkt der Gründung nicht auf die Anzahl der geplanten Aktionäre aufgeteilt werden konnte bzw. kann und sich so übergangsweise, von Gründung bis zur Übertragung auf die Gesellschaft, im Besitz eines weiteren Aktionärs befanden. Weitere Anteile in Höhe von € 4.998,00 wurden mit notariellem Kaufvertrag vom 23. Dezember 2019 zu einem Kaufpreis von € 370,00 je Aktie bzw. T€ 1.849 von einem ausgeschiedenen Aktionär als Schutz vor Übernahmen erworben. Der übersteigende Anschaffungspreis in Höhe von T€ 1.844 wurde offen mit der in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 23. Dezember 2019 beschlossenen anderen Gewinnrücklage in Höhe von T€ 2.000 verrechnet und betragen somit im Berichtsjahr unverändert T€ 156. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 447 (im Vorjahr T€ 576) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 6 (i. Vj. T€ 3) ausgewiesen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Im Berichtsjahr wurden T€ 288 als steuerfreier Corona-Bonus an die Mitarbeiter ausbezahlt. Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3 (i. Vj. T€ 8) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten anderer Kreditnehmer in Höhe von T€ 4.031. Eine Inanspruchnahme der shopware AG ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Ferner wurden 40.000 Stück Aktien der Gesellschaft für Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.000 anderer Kreditnehmer verpfändet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen beschränken sich im Wesentlichen auf die üblichen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Mietverträge). Die daraus erwachsene Gesamtverpflichtung beträgt T€ 5.333. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 178 (i. Vj. 160) Angestellte. Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:
Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Organe entfällt entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. Im Geschäftsjahr wurden keine Darlehen oder Vorschüsse an Organmitglieder gewährt. Vorschlag zur GewinnverwendungAusgehend von einem Jahresüberschuss von T€ 3.108 ergibt sich unter Berücksichtigung des verbliebenen Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 2.936 ein Bilanzgewinn von T€ 6.044. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Schöppingen, 12. März 2021 gez. Stefan Hamann gez. Sebastian Hamann Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2020Überwachung der Geschäftsführung des Vorstands im Jahr 2020 Der Aufsichtsrat hat gemäß Aktiengesetz, Handelsgesetzbuch und Satzung der shopware AG die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht. Für die Kontrolle der Geschäftsführung, den Überblick über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft waren Informationen und Erkenntnisse aufgrund der regelmäßigen schriftlichen und mündlichen Vorstandsberichte ein wichtiges Instrument. Die sich aus der Berichterstattung ergebenen Entscheidungen und Fragen sind in gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat umfassend behandelt worden. Zwischen den Sitzungen stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand in ständigem Kontakt. Der Aufsichtsrat hat in quartalsmäßigen Sitzungen im Jahr 2020 intensiv die Entwicklung der shopware AG beraten und begleitet. Nach Feststellungen des Aufsichtsrats hat der Vorstand die Geschäfte der Gesellschaft ordnungsgemäß und gewissenhaft geführt. Prüfung des Jahresabschlusses 2020 durch den Aufsichtsrat In der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat am 29.04.2021 billigte der Aufsichtsrat
Mit dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung erklärt sich der Aufsichtsrat einverstanden. Dank für die Zusammenarbeit Der Aufsichtsrat dankt der Hauptversammlung für ihr reges Interesse und der gesamten Belegschaft für die geleistete Arbeit im Jahr 2020, die wie in den Jahren zuvor in einem guten Gesamtunternehmensergebnis gemündet ist. Die Aufsichtsratsmitglieder heben die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat hervor und danken auch der Geschäftsführung für die erfolgreiche Arbeit. Anträge Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung,
zu genehmigen bzw. zu beschließen. Ferner wird der Hauptversammlung empfohlen, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.
Schöppingen, den 29.04.2021 Reinhold Wellers, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2021 festgestellt. BerichtsprüfungTextBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die shopware AG, Schöppingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der shopware AG, Schöppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der shopware AG, Schöppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. März 2021 ADKL
AG
gez. Christin Hengstermann, Wirtschaftsprüferin gez. Klaus Verstegen, Wirtschaftsprüfer |
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