Bässler GmbH
Industriestraße 34, 74912 Kirchardt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Oliver Bäßler seit 8.11.2006 | Geschäftsführer |
Thorsten Bernhard Bäßler seit 8.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bässler GmbHKirchardtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2 Forschung und Entwicklung 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Lage 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3 Prognosebericht 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht 4.2 Chancenbericht 4.3 Gesamtaussage 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell und Qualitätsziele des Unternehmens Das Betätigungsfeld der Bässler GmbH umfasst im Wesentlichen kundenspezifische Angebote und Lösungen im Bereich von Verpackungen. Unser Schwerpunkt liegt eindeutig und seit Jahrzehnten unverändert im Bereich der Holzverpackungen, insbesondere Faltkisten, die in verschiedenen Größen und aus diversen Holzarten hergestellt werden. Die Qualität unserer Produkte, wie auch die Qualität unserer internen Prozesse, sind die Grundlage für unseren Unternehmenserfolg. Wir wollen und müssen sie kontinuierlich an neue und sich ändernde Anforderungen anpassen. Hierbei spielt die Entwicklung von kundenspezifischen Produkten und die Einhaltung von kurzfristigen Lieferterminen eine zentrale Rolle. Insbesondere diese Eigenschaften bilden den Grundstein unseres Geschäftsmodells. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir tätigen in branchenüblichem Umfang Entwicklungsarbeit. Diese Arbeiten sind überwiegend kunden- und auftragsbezogen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Wir teilen unseren Markt mit einigen wenigen Anbietern, die europa- bzw. weltweit tätig sind, und einer mittelgroßen Zahl von kleineren regional tätigen Anbietern. Hier haben sich gegenüber der Vergangenheit keine wesentlichen Marktveränderungen ergeben. Solche sind aus unserer Sicht auch nicht in naher Zukunft zu erwarten. Unserem Wettbewerb begegnen wir unverändert durch innovative Produkte, die oft kundenspezifisch entwickelt werden, sowie durch Qualität, Verlässlichkeit und Termintreue. Die Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten hängt im Wesentlichen von der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland und Europa ab. Da unsere Kunden meistens größere Industrieunternehmen sind, gibt es oft einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen deren und unserer wirtschaftlichen Entwicklung, d.h. die allgemeine konjunkturelle Lage gilt als verlässlicher Indikator für unsere wirtschaftliche Entwicklung. 2.2 Geschäftsverlauf Wir können auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Wir schlossen das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von TEuro 920 ab. Unsere Gesamtleistung verringerte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEuro 2.842. Unsere Wareneinsatzquote verbesserte sich allerdings von 53% auf 44%. Unsere Personalkosten sowie die sonstigen betriebliche Aufwendungen sind nominal zurückgegangen. Unser Ergebnis hat sich in der Summe auf TEuro 920 (Vorjahr: TEuro 666) erhöht. Unter Berücksichtigung aller Umstände sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023 insgesamt zufrieden. Unsere Personalkosten haben sich um TEuro 264 vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr und betrugen TEuro 2.506 (VJ: TEuro 2.713). Unsere Investitionen im Berichtsjahr waren durch Ersatzinvestitionen geprägt und beliefen sich auf TEuro 168. Hierbei wurden die Hauptinvestitionen in den Bereichen Fahrzeugen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie geringwertige Wirtschaftsgüter getätigt. Investitionen werden wir weiterhin in notwendigem Umfang tätigen. Nennenswerte Investitionen in den kommenden Jahren sind aktuell nicht zu erwarten. Solche werden allerdings stark durch Kundenanforderungen und Wachstum bestimmt. Zukünftige Investitionen werden wir voraussichtlich ohne Fremdkapital finanzieren können. Unsere Produktions- und Lagerkapazitäten blieben gegenüber dem Jahr 2022 weitgehend unverändert. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens ist auch im 39. Geschäftsjahr gut. 2.3.1. Ertragslage Unsere Ertragslage hat sich im Jahr 2023 gegenüber den Vorjahren leicht verbessert. Der Grund hierfür hing mit einer allgemeinen wirtschaftlichen Erholung und Nachfrageverbesserung zusammen, insbesondere haben wir unsere Rohertragsquote von 46,9% auf 55,8% verbessern können. Bei unserem Kundenstamm sind keine nennenswerten Änderungen eingetreten. Unsere Hauptauftraggeber sind weiterhin mittelgroße und große Industrieunternehmen mit Absatzmärkten im In- und Ausland. Unsere Ertragslage hängt im Wesentlichen von unseren Kunden und den Beschaffungspreisen für unseren Hauptrohstoff Holz ab. 2.3.2. Finanzlage Unsere Finanzlage und unsere Kapitalstruktur sind sehr stabil. Insbesondere die regelmäßige Thesaurierung unserer Jahresüberschüsse hat zu einer starken Liquiditätslage und Eigenkapitalquote geführt. Die eingeräumten Kreditlinien unserer Hausbanken müssen grundsätzlich nicht in Anspruch genommen werden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bezahlen wir regelmäßig innerhalb der skontierfähigen Frist. Investitionen sind durch unser Kapital gedeckt. Die meisten Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Kundenforderungen, die nicht innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele eingehen, werden konsequent und regelmäßig angemahnt. Forderungsausfälle sind bei uns die Ausnahme. 2.3.3 Vermögenslage Aufgrund des Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses ist unsere Vermögenslage unverändert positiv. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil. Unsere Bilanzstruktur zum Jahresende 2023 halten wir für ausgewogen. Im Jahr 2023 kam es zu einer leichten Bilanzverlängerung, die im Wesentlichen auf eine Zunahme unserer liquiden Mittel zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 88% und liegt somit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. Unsere Eigenkapitalrendite liegt unverändert deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Unsere Kreditverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag belaufen sich auf TEuro 0. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben nahezu unverändert und betrugen zum Bilanzstichtag weniger als 1,0% der Bilanzsumme. Unsere kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den jeweiligen Auftragsbestand und die Auftragsanfragen heran. Darüber hinaus achten wir auf unseren monatlichen Cash Flow. Weitere wichtige Kennzahlen sind Umsatz pro Monat sowie die Eigenkapitalrendite zum Stichtag. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt, welches die Qualität in der Produktentwicklung und bei der Erstellung der Produkte sicherstellt. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen und öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. 3 Prognosebericht Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens vorsichtig optimistisch, soweit und davon ausgehend, dass außerordentliche Einflüsse, wie z.B. der Ukrainekrieg oder andere globale Konflikte, die gesamtwirtschaftliche Stimmung nicht weiter eintrüben. Die Umsatzentwicklung im Jahr 2024 war rückläufig und fiel auf rd. TEuro 12.100. Für das Jahr 2024 gehen wir trotz des Umsatzrückgangs von einem mit 2023 vergleichbaren positiven Ergebnis aus. Eine stabile Prognose für das Jahr 2025 lässt sich gegenwärtig nicht sicher vorhersagen. Wir rechnen allerdings mit einem im Vergleich zu 2024 leicht rückläufigen Umsatz. Diese Entwicklung wird naturgemäß sowohl von der Entwicklung im europäischen Wirtschaftsraum als auch von der globalen Wirtschaftsentwicklung abhängig bleiben. Eine verlässliche Prognose des Ergebnisses 2025 ist angesichts der fragilen Rahmenbedingungen nur schwer möglich. Nach derzeitigem Stand wird es im Vergleich mit dem Vorjahr ebenfalls leicht rückläufig sein. Wir werden zukünftig unverändert immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Für die kommenden Jahre erwarten wir trotz der gegebenen konjunkturellen Herausforderungen positive Ergebnisse. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Für die Konkurrenzfähigkeit am Markt muss weiterhin gesorgt werden. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, können wir auch in der Zukunft positive Ergebnisse erwirtschaften. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide Lieferanten zurück, mit denen wir bereits lange Jahre zusammenarbeiten. Unser Hauptrohstoff, Holz, kam in der Vergangenheit im Wesentlichen aus Russland. Bisher haben wir erfolgreich Ersatzlieferanten finden können. Die Zuverlässigkeit unserer Rohstoffbeschaffung bzw. deren Preise kann von geopolitischen Ereignissen stark beeinflusst werden. Aktuell gehen wir allerdings davon aus, dass unsere Risiken auf der Beschaffungsseite überschaubar bleiben. Zur Risikominimierung suchen wir ständig nach neuen Lieferanten in diesem Segment, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Risiken, die Dritte verursachen bzw. die in der allgemeinen Wirtschaftslage stecken, bleiben bei unserer Risikobetrachtung naturgemäß außen vor. Unsere Hauptrisiken sind, wie bereits ausgeführt, gegenwärtig die politischen Spannungen im Zusammenhang mit Russland und, ob wir unseren Hauptrohstoff unverändert in ausreichender Menge zu akzeptablen Preisen beschaffen können. 4.2 Chancenbericht Wir beschäftigen gut ausgebildetes und erfahrenes Fachpersonal vielfach mit langer Firmenbindung, bilden einen Teil unseres Nachwuchses selbst aus, unterstützen die Fortbildung unserer Mitarbeiter, tätigen laufend Investitionen in allen notwendigen Bereichen und belassen regelmäßig den Großteil des Überschusses im Unternehmen. Wir sehen darin unsere Chance, den Wettbewerb am hart umkämpften Markt auch weiterhin gut zu bestehen. 4.3 Gesamtaussage Risiken unserer künftigen Entwicklung sehen wir im Wesentlichen durch die globale politische Instabilität. Darüber hinaus bleiben Marktanteile in der Verpackungsindustrie umkämpft. Vor dem Hintergrund unseres guten Images, unserer Marktpositionierung, unserer ständigen Investitionen und Optimierungen unserer Produktionsabläufe, sowie aufgrund unserer langjährigen Kundenbeziehungen und unserem motivierten und gut ausgebildetem Fachpersonal, sehen wir uns aber für die Bewältigung dieser Risiken gut aufgestellt.
Kirchardt, 31.03.2025 Die Geschäftsführung Marcus Bässler Thorsten Bässler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Bässler GmbH, Industriestraße 34, 74912 Kirchardt, eingetragen im Handelsregister Stuttgart HRB 104833, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) gemäß den §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Normen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Firma Bässler GmbH weist - wie im Vorjahr- zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auch den nach § 264 Abs. 1 S. 1 HGB zu erstellenden Anhang. Ein Lagebericht war gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 289 HGB zu erstellen. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte nach den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Staffelform gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen und Schutzklauseln gemäß §§ 276, 286 und 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Für die Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den Schutzklauseln gemäß §§ 325 und 326 HGB, soweit anwendbar, Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss unterliegt der Prüfungspflicht gemäß § 316 HGB, der die Gesellschaft durch Beauftragung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechnung getragen hat. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze nach § 252 Abs. 1 HGB sind berücksichtigt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um lineare Abschreibungen vermindert. Die zu Grunde gelegte Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht vorhanden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um die planmäßige Abschreibung vermindert. Es weist nur Gegenstände auf, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens entsprechend § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG mit Einzelanschaffungskosten bis zu Euro 250,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 250,01 bis Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr entsprechend § 6 Abs. 2a EStG voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Das Vorratsvermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden je nach dem Grad der Bearbeitung entweder die Material-, Fertigungs- und gegebenenfalls Sondereinzelkosten der Fertigung und angemessene Gemeinkostenzuschläge (Material- und Fertigungskosten) angesetzt oder ausgehend von den Erlösen unter Berücksichtigung der noch anfallenden Kosten und eines kalkulatorischen Abschlags bewertet. Verwaltungsgemeinkosten und Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wurde vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Netto-Forderungen ausreichend berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden in dem gesetzlich gebotenen Umfang vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurde vom Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEuro 1.144 (Vorjahr: TEuro 1.428) haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von insgesamt TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten in Höhe von TEuro 1,0 (Vorjahr: TEuro 0,5). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubs- und Tantiemeverpflichtungen (TEuro 349), sowie übrige Verpflichtungen (TEuro 66). Verbindlichkeitenspiegel
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuerverpflichtungen in Höhe von TEuro 258 (VJ: TEuro 333) und Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 21 (VJ: TEuro 38) sowie Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern von T€ 5 (VJ: TEuro 3). Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen in Höhe von jährlich TEuro 1.558 (VJ: TEuro 1.558). Leasingverhältnisse bestehen nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von TEuro 45 (VJ: TEuro 48). V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse (§251 HGB) Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Insbesondere wurden keine Sicherheiten für fremde Verpflichtungen gegeben. 2. Weitere Angaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 68 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 59 im gewerblichen und 9 im kaufmännischen Bereich. Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt: Marcus Bässler (Geschäftsführer) Thorsten Bässler (Geschäftsführer) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Vergütungen der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung (§ 285 Nr. 33 HGB) Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 4. Beschluss und Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 7.587.093,58, wird zuzüglich des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von Euro 920.416,82, insgesamt somit Euro 8.507.510,40, vorbehaltlich einer zusätzlichen und abweichenden Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchardt, 31.03.2025 gez. Marcus Bässler gez. Thorsten Bässler Anlagespiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bässler GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bässler GmbH, Kirchardt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bässler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 31. März 2025 UTG
Treuhand GmbH
Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Martin Denz, Wirtschaftsprüfer |
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