Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 5485
Vorher
Platin 778. GmbHEBU BURKHARDT GmbHebu Burkhardt GmbHebu Umformtechnik GmbH
Eingetragen
28.12.2011
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Gegenstand ist die Entwicklung, Produktion und Vertrieb sowie der Service von Maschinen und Teilen, der Handel mit technischen Geräten und Artikeln aller Art sowie die Vermögensverwaltung. Konstruktion, Produktion und der Verkauf und Service von Maschinen und Anlagen im Bereich der Umformtechnik; Konstruktion, Produktion und der Verkauf und Service von Maschinen und Anlagen im Bereich von Stanz- und Pressmaschinen sowie Zuführtechnik; Vertrieb, Montage, Inbetriebnahme, Service und Wartung von Energiespeicheranlagen einschl. Zubehör und Dienstleistung.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Dieter Dollhopf
seit 6.2.2024
Prokura
Yun Liu
seit 6.2.2024
Prokura
Stephan Mergner
seit 12.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Jiangsu Xuzhou Metaforming Machine Group Co., Ltd.CHN
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Jiangsu Xuzhou Metaforming Machine Group Co., Ltd.
China
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ebu Umformtechnik GmbH

Bayreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemein

Die ebu Umformtechnik GmbH (im Folgenden auch ebu) ist im Handelsregister unter HR B 5485, Amtsgericht Bayreuth eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Maschinen und Teilen sowie der Handel mit technischen Geräten und Artikeln aller Art sowie die Vermögensverwaltung.

Sie unterhält an ihrem einzigen Firmensitz in Bayreuth auf einer Betriebsfläche von 15.400 qm die Verwaltung und Produktion.

Das Unternehmen besteht unter HRB 5485 seit Januar 2012 und ist aus der 1861 gegründeten Unternehmensgruppe, dem ursprünglichen Eisenwerk Hensel, hervorgegangen. Seit 2016 ist es eine 100-%-ige Tochter der chinesischen Jiangsu Xuzhou Metalforming Machine Group Co., Ltd. (Im Folgenden "XuDuan"), ein Unternehmen der Jiangsu Furen Group.

2. Geschäftsmodell und Strategie

Die international tätige ebu Umformtechnik GmbH produziert Stanzautomaten, Exzenterpressen und Bandzuführeinrichtungen. Darüber hinaus bietet ebu umfangreiche Serviceleistungen. Hierzu zählen der Service für die ausgelieferten Maschinen und Anlagen, Leistungsoptimierung und Retrofit sowohl von eigenen Maschinen wie auch von Fremdprodukten.

3. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung haben bei ebu einen hohen Stellenwert. Der Anteil der FuE-Kosten betrug im Berichtsjahr 6,4 % vom Gesamtumsatz. In 2023 wurden unter anderem 4-Punkt-Großpressen zwischen 800 t und 1.600 t Presskraft entwickelt. Weiterhin wurde die Bedienoberfläche (HMI) für die Zentralsteuerung unserer Anlagen komplett erneuert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

A. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Der Rückblick des VDW fällt durchwachsen aus. Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 war geprägt von schwierigen Rahmenbedingungen: hohe Inflation, gestiegene Zinsen und hohe geopolitische Risiken. Die Probleme mit Engpässen bei Zulieferern und Preisanstiege bei Rohstoffen und Komponenten haben sich im vergangenen Jahr deutlich verringert. Jedoch sorgen hohe Energiepreise und immer aufwändigere Bürokratie für eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Die Auftragseingänge in der Industrie sanken deutlich. Durch die hohen Auftragsbestände war dennoch ein hohes Produktionswachstum gegeben.

(Quelle: Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)

B. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Auftragseingänge der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie sanken im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um nominal 11 % (real 16 %). Dabei sank der Auftragseingang im Inland um 14 % und im Ausland um 9 %.

Durch die hohen Auftragsbestände konnte die Produktion um 9 % (real 3 %) gesteigert werden. Dabei liegt die Produktion mit 15,4 Mrd.€ immer noch unter dem Wert vom Jahr 2019 mit 17,0 Mrd.€.

Die Vergleichswerte für den Bereich der umformenden Maschinen liegen wesentlich unter denen der Branche: Die Produktion von umformenden Maschinen lag im Jahr 2023 im dritten Jahr in Folge bei 2,3 Mrd.€. Damit bleibt die Produktion um 23 % hinter dem Wert vom Jahr 2019 mit 3,0 Mrd.€ zurück.

Bei den umformenden Maschinen sank der Auftragseingang im Jahr 2023 um 9 % gegenüber dem Vorjahr. Davon im Inland um -14 % und im Ausland um -9 %.

Der beschriebenen nominalen Entwicklung steht eine hohe Inflation gegenüber. Der Erzeugerpreisindex für umformende Maschinen ist im vergangenen Jahr um 6,8 % gestiegen. Deshalb müssen die oben genannten Wachstumsraten entsprechend reduziert werden. Für die Branche der spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen ergibt sich damit erneut eine reelle Schrumpfung der Produktion.

C. Entwicklung von ebu im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die ebu Umformtechnik GmbH startete in das Jahr 2023 mit einem Auftragsbestand von TEUR 10.300. Die Aufträge konnten termingerecht ausgeliefert werden. Die Einzelprojekte wurden durchweg mit positivem Deckungsbeitrag abgeschlossen.

Der Jahresumsatz konnte auf TEUR 14.706 gesteigert werden.

Der Auftragsbestand lag Ende des Jahres 2023 bei TEUR 8.400. Im letzten Quartal brach der Auftragseingang stark ein.

Der Personalstand erhöhte sich von 91 auf 92 Mitarbeiter.

2. Lage des Unternehmens

A. Ertragslage

Trotz der erzielten Steigerung lag der Jahresumsatz mit TEUR 14.706 unter den Erwartungen. Es war entsprechend der Prognosen der Bundesregierung ein höheres Wirtschaftswachstum erwartet worden. Insbesondere der Verkauf der Lagermaschinen blieb um ca. 1,5 Mio. € hinter den Erwartungen zurück.

Es konnte ein leicht positives Ergebnis erreicht werden. Entscheidende Faktoren dafür waren:

ein stabiles und einträgliches Servicegeschäft (31,9 % Umsatzanteil)

durch die weiter fortschreitende Umstellung auf Kleinserienfertigung und modulare Bauweise sanken die Produktions- und Beschaffungskosten und die Produktion konnte gleichmäßig ausgelastet werden.

Preiskritische und / oder risikoreiche Projekte wurden nicht umgesetzt.

Die Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Ausgaben befinden sich, bezogen auf notwendige Investitionen in Gebäude und technische Ausrüstung, seit Jahren auf zu niedrigem Niveau und sind gegenüber dem Vorjahr annähernd unverändert. Die Materialeinsatzquote liegt mit 50,0 % auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 266 konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Das EBITDA beläuft sich auf TEUR 710 bei einem EBT von TEUR 266.

B. Finanzlage

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden über das gesamte Jahr unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Unser Bonitätsindex hat sich weiter verbessert. Der PD (Probability of Default) wird für ebu mit 0,38 % angegeben. Damit liegt der PD für ebu über dem des durchschnittlichen Bonitätsindex von 1,84 % für Maschinenbaufirmen in Deutschland.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. (Quelle: Creditreform: Der durchschnittliche Bonitätsindex der Firmen liegt bei 1,84 %; Stand: Juni 2024).

C. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von 2022 zu 2023 um TEUR 5.469 auf TEUR 18.867 (+ 40,8 %) angestiegen.

Der Bestand an Vorräten stieg um TEUR 2.598 auf TEUR 6.688 an.

Die Verbindlichkeiten zum Jahresende betrugen TEUR 14.783.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 22,6 % auf 17,8 % im Jahr 2023 gesunken.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen legt besonderes Augenmerk auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis. Insbesondere wird Wert auf Annahme und Abwicklung von durchgängig profitablen Projekten gelegt, was im vergangenen Geschäftsjahr erreicht werden konnte. Der Cashflow, für uns definiert als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, sank von TEUR 833 auf TEUR 816.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als hinreichend gut und stabil ein. Die Ertragslage ist verbessert worden mit Potential nach oben. Die in 2020 eingeführte neue Strategie (siehe auch unter nachfolgendem Kapital "Chancen") hat sich damit als tragfähig erwiesen und wird weiter verfolgt.

III. Prognosebericht

Der bereits im letzten Quartal 2023 festgestellte Rückgang an Auftragseingängen trifft die gesamte Branche der Werkzeugmaschinen. Dieser Trend wird sich für das Jahr 2024 fortsetzen. In den ersten 5 Monaten des Jahres 2024 verzeichnete ebu gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Aufträge um circa 20 %. In der Wirtschaft herrschen eine allgemeine Verunsicherung und Zurückhaltung. Investitionen werden verworfen, verlagert, oder im besten Fall nur aufgeschoben. Die Prognose für den weiteren Jahresverlauf fällt schwer. Jedoch besteht aufgrund des derzeit sehr großen Anfrageaufkommens die Chance auf eine bessere zweite Jahreshälfte. Auch der VDW sieht Anzeichen dafür, dass nach der Nachfrageschwäche des ersten Halbjahres die Talsohle erreicht ist und sich die Lage im weiteren Jahresverlauf verbessert. Es wird weiterhin das Ziel verfolgt, zum Ende des Jahres einen Auftragsbestand von über 10 Mio.€ aufzuweisen.

Das Servicegeschäft läuft gemäß Plan und wird auch in diesem Jahr voraussichtlich positiv abschließen.

Der gute Auftragsbestand zum Jahresanfang sorgt dafür, dass in diesem Jahr voraussichtlich ein Umsatz leicht über dem Niveau des Vorjahres erziehlt werden kann.

Durch das mittlerweile sehr breite Produktportfolio für die verschiedenen Marktsegmente ist ebu gut aufgestellt. Der große Lagerbestand an fertigen Produkten und Baugruppen sorgt bei ebu für hohe Flexibilität und eine wesentliche Verbesserung der Lieferfähigkeit.

Mit XuDuan hat ebu einen starken Partner im Rücken, der die neue Strategie mitträgt und die nötige Finanzierung des Unternehmens sicherstellt.

Dennoch ist eine hinreichende Planung bezüglich Umsatz und Jahresergebnis aufgrund der aktuellen Situation nur bedingt möglich.

IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

A. Chancen

Die Standardisierung und Modularisierung werden beständig weiter ausgebaut. Die neue Strategie von ebu wurde ab Mai 2020 umgesetzt und wird weiter vorangetrieben. Die damaligen Festlegungen gelten auch nach wie vor und werden ständig verfeinert. Somit gelten auch die grundsätzlichen Aussagen der Vorberichte uneingeschränkt weiter.

Im Folgenden werden die Eckpunkte der Strategie nochmals dargestellt:

Durch die erfolgte Standardisierung kann jetzt weltweites Sourcing vereinfacht und effizienter erfolgen. Höhere Losgrößen und die damit verbundenen Wiederholeffekte erleichtern Absprachen, reduzieren Aufwand und verringern durch Lerneffekte die Fehlerquote. XuDuan als Mutterkonzern bietet hier einen perfekten Zugang zum chinesischen Lieferantenmarkt. Dies ist eine wichtige Komponente, um die Konkurrenzfähigkeit der ebu-Produkte in Bezug auf den Preis zu erhöhen.

Durch die Standardisierung ist ebu nicht mehr ausschließlich auf Sonderprojekte angewiesen, sondern kann dafür als künftige Hauptumsatzgröße Standardmaschinen anbieten. Dadurch verringern sich Aufwand und Risiko. Ohne größeren Personalaufwand und bei annähernd gleichen Fixkosten kann so der benötigte Mehrumsatz generiert werden.

Durch das zunehmend breit aufgestellte Produktportfolio können jetzt ebenfalls die Auslandsmärkte mit marktgerechten Produkten bedient werden. Damit schafft ebu einen breiteren Marktzugang. ebu hat einen guten Namen in der Branche und steht für hochwertige und zuverlässige Maschinen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der starke Service, der sich aus hochqualifiziertem und engagiertem eigenem Personal in Kombination mit starken Partnern in und außerhalb Europas zusammensetzt. Dies sind die Voraussetzungen für die Eroberung neuer Marktsegmente und damit die Generierung von Mehrumsatz.

Durch den mittlerweile großen Lagerbestand an Vorratsmaschinen steigt die kurzfristige Lieferfähigkeit. Damit steigen auch die Marktchancen und es kann eine zeitnahe Umsatzgenerierung erzielt werden.

B. Risiken

Die Diskussionen um den Standort Deutschland und dessen Wettbewerbsnachteile sind in vollem Gang. ebu generiert derzeit sein Geschäft zu über 50% im Inland. Immer mehr Kunden schließen oder verlagern ihr Geschäft ins Ausland. Zumindest das geplante weitere Wachstum kann im Inland so nicht abgebildet werden. Es gilt also die Auslandsmärkte, insbesondere außerhalb der EU, schnell weiter zu erschließen.

Insbesondere stellt sich der zunehmende Fachkräftemangel immer mehr als die begrenzende Größe für weiteres Wachstum heraus.

 

Bayreuth, 16. August 2024

Stephan Mergner, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

EBU UMFORMTECHNIK GMBH, BAYREUTH

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.770.086,00 2.857.789,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 754.545,00 839.225,41
II. Sachanlagen 2.015.541,00 2.018.564,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.023.746,04 10.429.780,01
I. Vorräte 6.688.485,27 4.090.764,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.790.387,96 2.733.953,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.544.872,81 3.605.062,10
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 73.349,48 110.491,44
18.867.181,52 13.398.060,86

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 3.355.813,24 3.031.249,58
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.015.470,59 12.015.470,59
III. Bilanzverlust -8.684.657,35 -9.009.221,01
B. SONDERPOSTEN FÜR FORSCHUNGSZULAGEN 115.600,00 165.364,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 613.196,00 470.674,68
D. VERBINDLICHKEITEN 14.782.572,28 9.545.988,18
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 0,00 184.784,42
18.867.181,52 13.398.060,86

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.801.998,33 9.038.666,07
2. Personalaufwand -6.340.960,38 -5.755.655,52
a) Löhne und Gehälter -5.356.512,10 -4.853.613,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -984.448,28 -902.042,11
- davon für Altersversorgung: EUR 37.415,92 (i.Vj.: EUR 15.055,73)
3. Abschreibungen -491.694,67 -800.627,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.703.354,51 -2.283.655,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.624,77 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -134.681,96 -55.554,51
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 172.512,58 -85.071,48
- davon latente Steuern: EUR 184.784,42 (i.Vj.: EUR 85.071,48)
8. Ergebnis nach Steuern 350.444,16 58.102,14
9. Sonstige Steuern -25.880,50 -25.632,35
10. Jahresüberschuss 324.563,66 32.469,79
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -9.009.221,01 -9.041.690,80
12. Bilanzverlust -8.684.657,35 -9.009.221,01

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die ebu Umformtechnik GmbH mit Sitz in Bayreuth, Rathenaustraße 47, eingetragen unter der Handelsregisternummer HRB 5485 beim Amtsgericht Bayreuth, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Der Jahresabschluss der ebu Umformtechnik GmbH wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der "Going Concern"-Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert wird über 15 Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht dem Lebenszyklus des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes.

Die selbst geschaffenen Vermögensgegenstände werden mit Herstellungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von 5 bzw 8 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Der Abschreibungszeitraum entspricht den branchenüblichen Nutzungszeiten der Anlagegüter. Er beträgt für Betriebsvorrichtungen, andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 15 Jahre. Für die angeschafften Gebäude wurden entsprechend der Werthaltigkeit der Gebäude Abschreibungszeiträume zwischen 15 und 45 Jahren angesetzt. Lag der am Bilanzstichtag beizulegende Wert dauerhaft niedriger, so wurde eine außerplanmäßig Abschreibung auf diesen Wert vorgenommen.

Gebrauchte Wirtschaftsgüter werden mit einger geringeren Nutzungsdauer und damit einem höherem Abschreibungssatz angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, d.h. abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als EUR 250,00 und EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten sind so bemessen, dass neben den Materialkosten und den Fertigungskosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie der allgemeinen Verwaltungskosten ausgewiesen werden. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht mit einbezogen. Die in den Herstellungskosten enthaltenen Zukaufteile und in Zahlung genommene Gebrauchtmaschinen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei allen Posten sind ferner im Einzelfall Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert (Verkaufspreis abzüglich noch anfallender Vertriebskosten) erfolgt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Waren werden zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wird ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten der Vergangenheit berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der tatsächlichen Ausgaben angesetzt.

Unter der Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB der Ausweis des zur Erfüllung von Schuldenaus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen notwendigen Betrags, ggf. saldiert mit dem Betrag der Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Tilgung dieser Schuld dienen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichender Höhe.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 692,8 (i.Vj.: TEUR 744,7).

Aufgrund dieser Aktivierung besteht eine Ausschüttungssperre nach § 286 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 692.8 (i.Vi.: TEUR 744.7).

Der Geschäfts- oder Firmenwert entstand durch den Erwerb des Geschäftsbereichs "Umformtechnik" von der insolventen Burkhardt GmbH. Er wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Gründe für eine Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren sehen wir in dem deutlich längeren Lebenszyklus unserer Produkte, da die Produkte ausgereift und am Markt anerkannt sind.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 7.545 (i.Vj.: TEUR 3.605). Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.715 (i.Vj.: TEUR 1.318,5) aufgrund von erhaltenen Bankbürgschaften abgetreten. Diese Sicherheiten unserer Versicherungsunternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

bei der Volks- und Raiffeisenbank Bayreuth für die Bürgschaften der Zurich Versicherung AG TEUR 625,0 (i.Vj.: TEUR 300,0).

bei der Volks- und Raiffeisenbank Bayreuth für die Bürgschaften der R&V Versicherung AG TEUR 375 (i.Vj.: TEUR 303,5).

bei der Sparkasse Bayreuth für die Bürgschaften der ERGO Versicherung AG TEUR 715,0 (i.Vj.: TEUR 715,0).

4. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Posten in Höhe von TEUR 73 (i.Vj.: TEUR 110) sind im Wesentlichen Leasingzahlungen, Versicherungsprämien und Bürgschaftsprovisionen enthalten.

5. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 25 (i.Vj.: TEUR 25). Durch die Zuführung im Geschäftsjahr 2022 i.H.v. TEUR 2.000,0 beträgt die Kapitalrücklage seit 2022 TEUR 12.015,5. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich das Eigenkapital auf TEUR 3.355,8 (i.Vj.: TEUR 3.031,3).

6. Sonderposten

Der Sonderposten für Forschungszulagen beinhaltet den Teil der von der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) bewilligten Forschungszulagen für eigene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, für welche die Gesellschaft das Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB ausgeübt hat. Der Sonderposten wird entsprechend der aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst.

7. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 233 (i.Vj.: TEUR 200) wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit- Methode) gemäß § 253 Abs. 1 HGB unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) und eines Rechnungszinssatzes von 1,83 % p.a. (10-Jahres-Durchschnitt) (i.Vj.: 1,78 %) berechnet. Künftige Anpassungen der laufenden Renten gemäß § 16 BetrAVG wurden mit 2,00 % p.a. (Rententrend) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 3 (i.Vj.: TEUR 11). Dieser ist für Ausschüttungen gesperrt.

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich sowie Kosten der Gewährleistung.

9. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeiten in 2022 Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 60,0 60,0 0 -,-
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.012,4 1.012,4 -,- -,-
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.046,9 -,- 8.046,9 -,-
Sonstige Verbindlichkeiten 426,6 426,6 -,- -,-
Gesamt 9.546,9 1.499,0 8.046,9 -,-
Art der Verbindlichkeiten in 2023 Gesamt Restlauzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 -,- -,-
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 472,1 472,1 -,- -,-
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.046,9 -,- 14.046,9 -,-
Art der Verbindlichkeiten in 2023 Gesamt Restlauzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 263,5 263,5 -.- -,-
Gesamt 14.782,5 735,6 14.046,9 -,-

Für den Kauf der Betriebsgebäude und der Grundstücke wurde eine Buchgrundschuld in Höhe von TEUR 1.800,0 zugunsten der Volks- und Raiffeisenbank Bayreuth eG eingetragen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wird die Strompreisbremse i.H.v TEUR 50,1, die Auflösung der Sonderposten für Forschungszulagen i.H.v. TEUR 49,8 und die Auflösung von Rückstellungen für drohende Rechtsstreitigkeiten i.H.v. 15,1 berücksichtigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich maßgeblich aus dem geldwerten Vorteil für Kfz-Nutzungen i.H.v. TEUR 105 zusammen.

2. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Es bestehen Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 4 (i. Vj. TEUR 4).

D. Sonstige Angaben

I. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Angestellte 53 51
Gewerbliche Arbeitnehmer 39 40
Summe 92 91

II. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 534,5 (i.Vj.: TEUR 495,5).

Diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich ausschließlich auf bestehende Leasingverträge.

III. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr ausgeübt durch:

Herrn Stephan Mergner, Diplom-Ingenieur, Chief Executive Officer

Herrn Mark Malkomes, Diplom-Ingenieur, Chief Operations Officer, bis 31.12.2023

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Infolge des erstarkenden Israel Palestina Konflikts ist die aktuelle wirtschaftliche Situation nach wie vor von großen Unsicherheiten geprägt. Vorallem die Angriffe der Huti-Rebellen bilden ein Risiko für die Lieferketten und sorgen für steigende Einkaufspreise. Über die Dauer des Krieges und dessen weiteren Auswirkungen sind aktuell keine verlässlichen Aussagen möglich.

Dadurch kann es zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2024 kommen. Die konkreten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht verlässlich zu prognostizieren. Existenzbedrohende Risiken sehen wir aktuell aber nicht.

E. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 324.563,66 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Mutterunternehmen

Die ebu Umformtechnik GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Jiangsu Xuzhou Metalforming Machine Group Co., LTD mit Sitz in Second Industrial Park Hi-Tech Industrial Developm. Zone VCR-Xushou City, Jiangsu Prov., 2211. Diese Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochter der Jiangsu Furen Group mit Sitz in Easter Outer Ring Road, Jiangyin Shi, Wuxi Shi, Jiangsu Sheng in China.

 

Bayreuth, den 16. August 2024

ebu Umformtechnik GmbH

Geschäftsführung

Stephan Mergner

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.944.240,97 237.621,08 0,00 2.181.862,05
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 646.693,18 0,00 0,00 646.693,18
Geschäfts- oder Firmenwert 227.224,16 0,00 0,00 227.224,16
2.818.158,31 237.621,08 0,00 3.055.779,39
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.981.083,55 0,00 0,00 1.981.083,55
Technische Anlagen und Maschinen 637.337,65 27.490,00 5.993,95 658.833,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 924.019,03 96.164,31 13.175,00 1.007.008,34
3.542.440,23 123.654,31 19.168,95 3.646.925,59
6.360.598,54 361.275,39 19.168,95 6.702.704,98
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.199.572,56 289.464,49 0,00 1.489.037,05
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 612.900,18 17.686,00 0,00 630.586,18
Geschäfts- oder Firmenwert 166.460,16 15.151,00 0,00 181.611,16
1.978.932,90 322.301,49 0,00 2.301.234,39
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 315.869,79 29.294,00 0,00 345.163,79
Technische Anlagen und Maschinen 551.741,65 22.888,00 5.992,95 568.636,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 656.264,79 69.554,31 8.235,00 717.584,10
1.523.876,23 121.736,31 14.227,95 1.631.384,59
3.502.809,13 444.037,80 14.227,95 3.932.618,98
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 692.825,00 744.668,41
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.107,00 33.793,00
Geschäfts- oder Firmenwert 45.613,00 60.764,00
754.545,00 839.225,41
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.635.919,76 1.665.213,76
Technische Anlagen und Maschinen 90.197,00 85.596,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 289.424,24 267.754,24
2.770.086,00 2.857.789,41

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ebu Umformtechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ebu Umformtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ebu Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kulmbach, den 16. August 2024

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer

Magiera, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.