TK Familien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bastian També seit 30.10.2024 | Geschäftsführer |
David Wahl seit 11.12.2020 | Geschäftsführer |
Maximilian Ludwig Schmidt seit 11.12.2020 | Geschäftsführer |
Toni Christoph Kiesel seit 30.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kiesel West GmbHBaienfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang 2012Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es kommt sowohl die lineare als auch die degressive Methode zur Anwendung. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig zum Zugangsdatum. Im Geschäftsjahr zugegangene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten im Einzelwert bis EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Bei Zugängen mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 410,00 wird von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Hiernach werden Vermögensgegenstände im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt. Bei den Vorräten werden die Handelswaren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute im vollen Umfang sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angaben der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0,20 (Vj TEUR 2,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen im Personalbereich werden im Wesentlichen für Provisions-, Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie für Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Tantieme gebildet. Die Rückstellungen im Vertriebsbereich betreffen die Garantierückstellung mit TEUR 138,00 (Vj TEUR 134,00), sowie die Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen und Verpflichtungen aus Rückkaufoptionen mit TEUR 185,95 (Vj TEUR 139,90). Die übrigen Rückstellungen werden für Prüfungs- und Beratungskosten TEUR 15,40 (Vj TEUR 15,40), für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 78,00 (Vj TEUR 78,00) und für Verwaltungskosten TEUR 31,90 (Vj TEUR 32,10) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel in TEUR im Einzelnen dargestellt:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 2.513,36 (Vj TEUR 2.657,68) Gesellschafter und sind in Höhe von TEUR 722,25 (Vj TEUR 134,47) über die Rahmenvereinbarungen Dresdner Cash- Concentrating, UniCredit Auto-Dispo-Service und BW-Bank Cashpool abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.493,38 (Vj TEUR 1.591,41) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 355,49 (Vj TEUR 1.017,08). Haftungsverhältnisse Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen) TEUR 86.291,72. sämtlich zugunsten verbundener Unternehmen davon durch Globalzession aus Warenlieferungen und Leistungen und Sicherungsübereignung der Vorräte gesichert TEUR 8.155,14. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit dieser Verbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 6.303,94 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0,00). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Leasingverträge für gewisse Bau - und Umschlagmaschinen wurden zu Finanzierungszwecken abgeschlossen. Die Mietverhältnisse sind sowohl auf unbestimmte Zeit als auch auf die Dauer von 3 beziehungsweise 5 Jahren mit Verlängerungsoptionen geschlossen. Die auf unbestimmte Zeit geschlossenen Verträge enden zwischen 3 und 12 Monate nach einer Kündigung. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand Die für die Tätigkeit als Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge im Geschäftsjahr betragen TEUR 370,80. sonstige betriebliche Aufwendungen Dieser Sammelposten enthält insbesondere Raumkosten, Versicherungen und Beiträge, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie sonstige Personalkosten und sonstige Betriebskosten. Die aperiodischen Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind im Geschäftsjahr bestellt:
Ist nur ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Herr Toni Kiesel ist einzelvertretungsberechtigt. Er ist befugt die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in einen Konzernabschluss einbezogen. Die Muttergesellschaft des größten Konsolidierungskreises ist die Kiesel GmbH, Baienfurt.
Baienfurt, 16. Juli 2013 Kiesel West GmbH, Baienfurt Dipl.-Betriebswirt (FH) Toni Kiesel Fritz Kretschmann Thomas Danino Entwicklung des Anlagevermögens Kiesel West GmbH im Jahr 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012der Kiesel West GmbH, in BaienfurtINHALT
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs1.1 Entwicklung der Branche Nach einem sehr guten Jahr 2011 konnten die deutschen Baumaschinenhändler und -Vermieter laut einer bbi-Umfrage unter den bedeutendsten Branchenunternehmen auch im Jahr 2012 leichte Umsatzzuwächse erwirtschaften. So betrug die Umsatzsteigerung insgesamt gut 1,5 % und lag damit etwas unter den Anfang des Jahres 2012 geäußerten Erwartungen der Branchenunternehmen. Auffällig bei den Meldungen war die große Spanne der Angaben: Während die Hälfte der Unternehmen Zuwächse erwirtschaftete, gaben jeweils ein Viertel der Befragten Umsatzrückgänge bzw. eine Stagnation der Umsatzzahlen an. Erfreulich waren, den Befragten zufolge, die Umsatzentwicklungen bei den Neumaschinen für den Hochbau mit einem Zuwachs von 5 % im vergangenen Jahr. Demgegenüber konnten bei den Neumaschinen für den Tief- und Straßenbau keine Zugewinne erzielt werden, die Umsätze stagnierten hier auf dem Niveau des zugegebenermaßen guten Vorjahres. Insgesamt erreichten die Konjunkturtestteilnehmer mit neuen Baumaschinen und Baugeräten um 1 % höhere Umsätze als im Vorjahr. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Ergebnissen für Gebrauchtmaschinen: Hier konnten die Händler 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von gut 1,5 % erwirtschaften. Höhere Zuwächse konnten zum Teil wegen fehlender geeigneter Gebrauchtmaschinen nicht realisiert werden. Hinzu kam, dass einige der bisher wichtigen Absatzländer 2012 weiterhin stark von der Finanzkrise betroffen waren und der Handel mit ihnen dadurch einbrach. Im Teilehandel gab es 2012 eine Stagnation auf dem Niveau von 2011. Leichte Steigerungen des Umsatzes um jeweils gut 2,5 % konnten sowohl in der Vermietung als auch im Technischen Service realisiert werden. Der Branchenumsatz erreichte damit einen Wert von 5,916 Mrd. EUR (2011: 5,829 Mrd. EUR). Umsatzentwicklung 2012 / Umsatzprognose 2013 im Baumaschinen- und Baugerätehandel (in % gegenüber Vorjahr)
1.2 Umsatzentwicklung Die Kiesel West GmbH ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:
Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.638 bzw. 15,1 % auf TEUR 42.839 (2011: TEUR 50.477) zurückgegangen. Dies ist auf eine verschärfte Wettbewerbssituation im Vertriebsgebiet der Kiesel West zurückzuführen. Der Umsatzrückgang betrifft die Geschäftsfelder Bau- und Umschlagmaschinen. 1.3 Geschäftsergebnis Der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 465. 1.4 Beschaffungsbereich Im Beschaffungsbereich gab es keine Lieferengpässe. 1.5 Investitionen In 2012 wurden Ersatzbeschaffungen in normalem Umfang getätigt. 1.6 Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der leistungs- und ergebnisorientierten Rückgang variabler Vergütungsanteile führte allerdings zu einer Verminderung des Personalaufwandes. Die Personalaufwandsquote dagegen stieg im Vergleich zur Vorjahresquote um 11,2 % an. 1.7 Kostenstruktur Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.e.S. haben sich um TEUR 83 vermindert, was im Wesentlichen auf den Umsatz- und leistungsbedingten Rückgang der Vertriebskosten zurückzuführen ist. Prozentual zum Umsatz sind die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. 2. Darstellung der Lage der GesellschaftDas Vertriebs- und Servicenetzwerk wird in der Region Kiesel West in 2013 durch die Eröffnung einer Niederlassung in Koblenz weiter ausgebaut. Die verschärfte Wettbewerbssituation in der Region führte Anfang 2013 zur Insolvenz eines Mitbewerbers und frei werdenden Kapazitäten. Mit der neuen Niederlassung haben wir unser strategisches Ziel erreicht und bieten unseren Kunden ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetzwerk an. 2.1 Vermögenslage Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss auf TEUR 4.657 angewachsen (2011: TEUR 4.192). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 48,5 %. Die Eigenkapitalrentabilität ist von 28,9 % im Jahr 2011 auf 10 % im Jahr 2012 gesunken. 2.2 Finanzlage Der cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.e.S. ist von TEUR 1.466 in 2011 auf TEUR 636 in 2012 gesunken. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang des Periodenergebnisses von TEUR 1.210 in 2011 auf TEUR 465 in 2012 zurückzuführen. 2.3 Ertragslage Das Jahresergebnis ist von TEUR 1.210 im Vorjahr auf TEUR 465 im laufenden Jahr gesunken. Das Ergebnis basiert auf dem Umsatzrückgang. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die Einfluss auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 haben, sind nicht eingetreten. 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und RisikenDas Risikomanagement als Führungsinstrument und das Erkennen und Beeinflussen von Einzelrisiken ebenso wie die Nutzung von Chancen haben im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Das Risikomanagement wurde in den vergangenen Jahren den wachsenden Anforderungen angepasst und laufend verbessert. Kern des Risikomanagements ist ein detailliertes Planungs- und Berichtswesen. Den Schwerpunkt bildet das monatliche Controlling der wesentlichen Kennzahlen zum Geschäftsverlauf. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Risiken in den das Handelsgeschäft prägenden Vorräten und Forderungen. Risiken, die den Fortbestand der Kiesel West GmbH gefährden könnten, bestanden weder im Berichtszeitraum, noch sind sie derzeit für die Zukunft erkennbar. Durch das breite Spektrum der Branchen und Aktivitäten, in denen die Kiesel West GmbH engagiert ist, ergibt sich eine Streuung der gesamtwirtschaftlichen wie auch branchenbezogenen Risiken. Dem Risiko der grundsätzlich volatilen deutschen Bauwirtschaft wird mit einem laufend verbesserten Leistungsangebot, sowie einer Ausweitung des Produkt-Portfolios begegnet. Die Gewinnung, Integration und langfristige Bindung von qualifizierten Fach- und Führungskräften sind für die Kiesel West GmbH das Fundament des Unternehmenserfolges. Neuen Mitarbeitern werden die Ziele und Strategie des Unternehmens in mehrtägigen Einführungsveranstaltungen näher gebracht. Detaillierte Einarbeitungspläne sichern die schrittweise Integration ins Unternehmen. Die Kiesel-Akademie steht für Qualität im Bereich Aus- und Weiterbildung mit strategisch ausgerichteten Qualifizierungsmaßnahmen. Das hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern bei technischen und kaufmännischen Schulungen, Vertriebstrainings, Förderprogrammen für Nachwuchskräfte und Vertiefung des Managementwissens für Führungskräfte wird weiter ausgebaut. In 2013 wird unsere e-learning Plattform um weitere Inhalte ergänzt und ermöglicht individuelles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen für alle Mitarbeiter. Es stehen zahlreiche Lerninhalte für verschiedene Mitarbeitergruppen zur Verfügung. Im Bereich Weiterbildung setzten wir auf blended learning, einer Mischung aus Präsenzveranstaltungen und Online-Lernen und versuchen somit die jeweiligen Vorteile der beiden Formen zu nutzen und miteinander zu kombinieren. Unsere Social Media Präsenz mit eigenen Auftritten bei Facebook, Twitter, YouTube, Xing, Wikipedia und Google+ verbessert die Kommunikation über unser Unternehmen, und hilft dabei unsere Produkte und Dienstleistungen professionell zu präsentieren. Die finanziellen Risiken sollen durch eine angestrebte Eigenkapitalquote von 25 Prozent und darüber begrenzt werden. Die Bonitätsprüfung der Kunden wird online oder telefonisch in Zusammenarbeit mit Auskunfteien laufend aktualisiert, der Forderungseinzug mit einem effizienten Mahnwesen und der Einschaltung von Inkassoinstituten konsequent gehandhabt. Zur Absicherung der finanziellen Folgen von großen Haftungsrisiken und hohen Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, deren Deckungsumfang regelmäßig überprüft wird. Prognose Laut der bbi-Umfrage fallen die Umsatzerwartungen der Händler und Vermieter von Baumaschinen in Bezug auf das Jahr 2013 sehr verhalten aus. So rechnen die Befragten insgesamt mit einer Stagnation des Gesamtumsatzes, gehen aber für die einzelnen Bereiche zum Teil sogar von Umsatzeinbußen aus. Erwartet werden Rückgänge von -2 % im Neumaschinengeschäft insgesamt und Einbußen von bis zu -4 % bei den Neumaschinen für den Tief- und Straßenbau. Bei den Neumaschinen für den Hochbau und beim Technischen Service wird dagegen mit einem leichten Plus von 1 % gerechnet. Für das Gebrauchtmaschinengeschäft und das Teilegeschäft erwarten die Teilnehmer eine Stagnation der Umsätze, die Aussichten für die Vermietung werden mit einem voraussichtlichen Plus von 2 % etwas positiver eingeschätzt. Um weiter erfolgreich am Markt tätig zu sein, werden wir unsere klare strategische Ausrichtung mit der Fokussierung auf unsere Geschäftsfelder Baumaschinen, Materialumschlagmaschinen, Gebrauchtmaschinen und Technik / Service fortsetzen. Unser Ziel ist durch Spezialisierung in diesen Bereichen und mit einem Dienstleistungsangebot, das an die Kundenbedürfnisse angepasst ist, unsere Marktposition weiter auszubauen. Durch die Eröffnung der Niederlassung in Koblenz werden wir unsere Präsenz in der Region weiter verstärken. Im Bereich Baumaschinen rechnen wir mit stagnierenden Umsätzen. Der lang anhaltende Winter führte im ersten Quartal zu Umsatzrückgängen. Die Bauma im April wirkte sehr positiv und belebend, doch wird es schwierig sein, die Einbrüche zu Jahresbeginn über das Jahr hinaus zu kompensieren, vor allem in den Segmenten Straßenbau- und Erdbewegungsmaschinen. Generell geht die Tendenz im Bereich Bau weg von Infrastrukturmaßnahmen hin zu lokalem Industrie- und Hausbau. Damit einhergehend ist ein Trend zu kompakteren Maschinen zu beobachten. Unsere etablierte Vertriebs- und Servicestruktur bietet uns sehr gute Voraussetzungen um die geplanten Marktanteile zu erzielen. Als Exklusivpartner von Hitachi, innovativer Partner für Branchen-Systemlösungen und Anbieter von Kunden-Speziallösungen bieten wir entscheidende Wettbewerbsvorteile. Zusätzlich ergänzen neue Marken das Produktangebot: die schweren Gewinnungsmaschinen von Terex, die Multifunktionsmaschinen von Mecalac und die Kiesel Kompaktradlader auf Giant-Basis. Dadurch verstärken wir uns speziell im Bereich Kompaktmaschinen und kommen so unserem Ziel des Komplettanbieters, des Anbieters von Systemlösungen, noch näher. Mit spezialisierten Produkten, die zur Optimierung von Prozessen beitragen, können Arbeitsabläufe optimiert und Kosten gespart werden. Der Bereich Umschlagmaschinen ist abhängig von der Preisentwicklung der Rohstoffmärkte, die sich unmittelbar auf das Investitionsverhalten der Branchen Schrottumschlag und Recycling auswirkt. Wir rechnen in diesem Bereich mit einer Seitwärtsbewegung der Rohstoffmärkte und einer damit verbundenen leicht rückläufigen Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Die Einbettung in das nationale Konzept der Kiesel GmbH erweist sich als vorteilhaft, vor allem unser Kiesel Produkt Engineering für innovative Praxis-Lösungen bietet unseren Kunden passgenaue Lösungen und damit einen hohen Mehrwert. Weiter im Focus steht der konsequente Ausbau des Dienstleistungsangebotes an die Kundenbedürfnisse. Mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen und unseren Spezialisten-Teams bieten wir den Kunden einen echten Mehrwert und stellen wertorientiertes Wachstum in den Mittelpunkt. Im Bereich Technik / Service erwarten wir leichte Umsatzsteigerungen. Auch hier wirkt sich das nationale Konzept der Kiesel GmbH positiv aus. Zur Verbesserung der Servicequalität wurde Mitte 2012 auf 13.000 qm Grundfläche unser Logistikzentrum in Stockstadt bei Frankfurt in Betrieb genommen. Mit über 45.000 lagernden Artikel und Arbeit im Zweischicht-Betrieb werden die Teileverfügbarkeit und die Reaktionszeit im Servicebereich über alle vertretenen Hersteller hinweg in 2013 weiter verbessert. Im Rahmen des IT-Netzwerk der Kiesel-Unternehmensgruppe soll das Netzwerk der Kiesel West GmbH unter Berücksichtigung aktueller IT-Sicherheitskriterien weiter ausgebaut und verbessert werden. Ziel ist es den Vertrieb wirkungsvoll zu steuern und die Effizienz der Arbeitsabläufe zu erhöhen. Verbesserte Datenkommunikation und Informationsflüsse auf der Basis einer geschützten Kommunikationslösung schaffen die Grundlage für weitere Leistungssteigerungen.
Baienfurt, 16. Juli 2013 Kiesel West GmbH Gez. Toni Kiesel, Geschäftsführer Gez. Thomas Danino, Geschäftsführer Gez. Fritz Kretschmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK" Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kiesel West GmbH, Baienfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontra 11 system s sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Friedrichshafen, 16. Juli 2013 Dipl. oec. Christoph Kübler, Wirtschaftsprüfer |
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