Fritz Planung GmbH
Am Schönblick 1, 72574 Bad Urach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Beck seit 23.12.2019 | Prokura |
Gerold Winter seit 3.3.2017 | Prokura |
Bettina Schneider seit 3.3.2017 | Prokura |
Jochen Andreas Johannes Georg Dr. Fritz seit 20.1.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.91% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fritz Planung GmbHBad UrachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Fritz Planung GmbH, Am Schönblick 1, 75274 Bad Urach eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart HRB 360576Unternehmensprofil Fritz Planung GmbH ist eine auf Infrastruktur- und Industrieprojekte sowie öffentliche Schwimmbäder spezialisierte Ingenieurgesellschaft mit Niederlassungen in Bad Urach, Freiburg, Weil am Rhein, Deggenhausertal, Aalen und Köln. Hauptarbeitsgebiete sind Beratungs-, Planungs- und Ingenieurleistungen auf den Gebieten 1. Siedlungswasserwirtschaft, Schwerpunkt Trinkwasserversorgung 2. Flussbau und Hochwasserschutz 3. Anlagenplanung für Gebäude und Nahwärmeversorgung 4. Öffentliche Hallenbäder, Freibäder, Thermen Daneben wird aktuell ein weiteres Standbein im Bereich Schulbau aufgebaut. Fritz Planung GmbH bietet in diesen Arbeitsgebieten ein großes Leistungsspektrum an. Es werden u.a. Gutachten, Vorstudien, Untersuchungen, Planungen, Ausschreibungen sowie Bauüberwachungen und Projektsteuerungen übernommen. In allen Bereichen hat das Unternehmen eine sehr gute Marktstellung erreicht und gehört speziell im Bereich öffentlicher Bäder zu den führenden Ingenieurbüros in Deutschland. In den oben genannten Schwerpunkten bietet die Fritz Planung ein diversifiziertes Leistungsspektrum in folgenden Leistungen gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). 1. Objektplanung Gebäude und Innenräume (Architektur) 2. Objektplanung Freianlagen (Landschaftsarchitektur) 3. Objektplanung Ingenieurbauwerke - speziell Siedlungswasserwirtschaft und Wasserbau 4. Technische Ausrüstung in allen Anlagengruppen (HLS, E, Trink- und Badewasseraufbereitung, Automation) 5. Tragwerksplanung (Statik) 6. Vermessungswesen 7. Baugrundgeologie, Hydrogeologie Durch die breite fachliche Aufstellung ist ein Auftreten als Generalplaner möglich, was in einigen Bereichen ein Alleinstellungsmerkmal und besonderen Kundennutzen darstellt. Geschäftsverlauf Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden geprägt durch eine stabiles Investitionsverhalten der öffentlichen Haushalte auf hohem Niveau. Der Geschäftsverlauf war im Berichtsjahr wie in den Vorjahren durch viele Auftragseingänge und die Bearbeitung sehr vieler Projekte, darunter auch zahlreiche Großprojekte, gekennzeichnet. Für alle Fachabteilungen bestand während des gesamten Berichtsjahres eine sehr gute Auslastung. Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende hat sich im Berichtsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von 22,3 Mio. € auf 23,1 Mio. € erhöht. Für das Jahr 2023 und 2024 und auch darüber hinaus besteht somit weiterhin ein sehr gutes und auf die Fachabteilungen verteiltes Auftragspolster. Die Investitionen im Jahr 2023 in Höhe von 155 TEUR dienten Ersatz- und Zusatzinvestitionen vornehmlich in Software und technische Geräte sowie in Hardware zur Bewältigung der gestiegenen Anforderungen im Zusammenhang mit hybridem Arbeiten bzw. den Home-Office-Tätigkeiten. Sie wurden ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert. Zur Sicherung der Bearbeitungskapazitäten wurde der Personalstamm auch im Jahr 2023 durch Neueinstellungen von qualifizierten, jungen Ingenieuren bedarfsorientiert weiter ausgebaut und Personalabgänge kompensiert. Der Nettomitarbeiterzugang beträgt 7 Mitarbeiter. Die erfolgreiche Rekrutierung von Nachwuchsingenieuren erfolgt auf unterschiedlichen Kanälen, von klassischer Stellenausschreibung über Empfehlung/Direktansprache bis zum Angebot der Betreuung von Abschlussarbeiten. Die persönliche und fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden und eine Steigerung der Bearbeitungsqualität konnte 2023 wieder durch gezielte Fortbildungen in allen Fachbereichen verbessert werden. Die Geschäftsführung beurteilt deshalb das Berichtsjahr als erfolgreich und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft positiv. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Fritz Planung GmbH ihre wirtschaftlich gute Marktposition weiter behaupten. Der Rohertrag nach Personalaufwendungen betrug unter Berücksichtigung der Schwankungen beim Einsatz von Fremdleistern im Jahr 2023 3.653 TEUR nach 3.766 TEUR im Vorjahr. Die Personalkosten stiegen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr aufgrund des personellen Wachstums und der allgemeinen Lohnsteigerungen um ca. 757 TEUR auf 9.644 TEUR an. Der verminderte Rohertrag resultiert im Wesentlichen aus dem um 1.482 TEUR gestiegenen Fremdleistungsaufwand mit 2.114 TEUR. Das EBIT für 2023 weist einen positiven Betrag in Höhe von ca. 1.688 TEUR auf (Vorjahr: 1.744 TEUR). Wegen des hohen Eigenfinanzierungsgrads musste weiterhin keine Finanzierung über Banken erfolgen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 370 TEUR. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Jahr 2023 -646 TEUR (Vorjahr: 2.091 TEUR). Die Zahlungsfähigkeit war trotz Rückgang des cash flows aus operativer Geschäftstätigkeit während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Der Rückgang korrespondiert mit dem zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Anstiegs des Working Capital. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich vom 31.12.2022 von 5.230 TEUR auf 6.452 TEUR zum 31.12.2023 erhöht. Damit ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Jahr 2022 auf 46,46 % (Vorjahr: 35,84 %) gestiegen. Die Liquidität wird durch das strikte Anzahlungsmanagement sichergestellt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist geordnet. Chancen und Risiken Das Risikomanagement von Fritz Planung GmbH orientiert sich an den Zielen einer nachhaltigen Unternehmensführung. Die Fritz Planung GmbH verfügt über sehr weit gefächerte und vernetzte Arbeitsgebiete in der Infrastrukturplanung für Kommunen und Verbände. Die Gesellschaft ist klar strukturiert und besitzt ein transparentes Berichtswesen. Hauptauftraggeber mit einem Anteil von mehr als 80 % sind staatliche bzw. öffentliche Institutionen (Kommunen, Verbände und Landesbehörden), sodass in der Unternehmensgeschichte keine nennenswerten Forderungsausfälle auftreten. Im Unternehmen ist ein gezieltes Projektcontrolling installiert. Alle laufenden Projekte werden monatlich bewertet und möglicherweise auftretende, finanzielle Risiken frühzeitig erkannt. Ebenso erfolgt kontinuierlich ein Überwachen der Angebotsaufforderungen und der Auftragseingänge. Unsere Risikomanagement- und Controlling-Methoden werden regelmäßig überprüft und an sich verändernde Situationen angepasst. Als größere Risikofaktoren sind weiterhin Probleme bei der Rekrutierung von fachkompetentem Personal und Personalabgänge infolge des sich zuspitzenden Fachkräftemangels und der Aufstockung des Personalbudgets bei öffentlichen Bau- und Verwaltungsbehörden zu nennen. Dem wird durch die Förderung eines guten Arbeitsklimas, gezielte Weiterbildung der Mitarbeitenden, fortlaufende Rekrutierung von Nachwuchskräften und den Arbeitsleistungen angemessene Vergütungen und Beteiligung am Unternehmensergebnis der Mitarbeitenden entgegengewirkt. Die Chancen auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Fritz Planung GmbH werden weiterhin als sehr gut eingeschätzt, da das Unternehmen sich auf hochqualifiziertes Personal und langjährige Erfahrungen stützen kann. Es besteht eine anhaltend sehr große Nachfrage an qualifizierten Ingenieurdienstleistungen in allen angebotenen Arbeitsbereichen. Nachtrags- und Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 entwickelte sich zufriedenstellend. Die Gesamtleistung wird voraussichtlich um rd. 449 TEUR höher bei 15.8 Mio EUR liegen. Die Baupreissteigerungen wirken sich über die HOAI voraussichtlich mittelfristig ertragssteigernd aus. Die Ukraine Krise führte bisher nicht zu merkbaren Auftragsstornierungen. Aufgrund der Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand im Jahr 2024 sank der Auftragsbestand zum Jahresende dadurch auf 22,4 Mio. EUR entsprechend dem Niveau von 2022. Auf Grund neuen politischen Rahmenbedingungen rechnen wir jedoch mit einem deutlichen Anstieg ab 2025. Für das Jahr 2024 wird sich ein zufriedenstellendes Jahresergebnis mit einer leichten Steigerung im Vergleich zum Ergebnis 2023 ergeben.
Bad Urach, im April 2025 Die Geschäftsführung Dr. Jochen Fritz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmt Zeit nach diesem Tage darstellen, die Auflösung dieser Position erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 425.274,07 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 28.398,98 EUR.
II. Forderungen Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0 EUR (Vorjahr: 23.462,97 EUR). Ausleihungen an Gesellschafter betragen 204.438,83 EUR (Vorjahr: 189.157,76 EUR). Die Ausleihungen werden mit 1% verzinst. III. Ausschüttungssperre Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt 5.098.872,93 EUR. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 4.472,00 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
IV. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method" angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.472,00 EUR. V. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesenlichen Rückstellungen für Personalkosten und Urlaub in Höhe ovn TEUR 1.102 (VJ:TEUR 1.074), für Gewährleistung i.H.v. TEUR 164 (VJ: 219), für Prozessrisiken i.H.v. TEUR 20 (VJ: 52) und für Abschlusserstellung, Prüfung und Archivierung i.H.v. TEUR 47 (VJ: TEUR 48). VI. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 547.233,48 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Periodenfremdes Ergebnis Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sine TEUR 66 periodenfremd (VJ: TEUR 23). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 1 periodenfremd (VJ: TEUR 1). II. Finanzergebnis Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist ein Zinsaufwand aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 12.449,08 EUR (Vorjahr: 12.865,21) ausgewiesen. E. Sonstige Angaben I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren es 98 vollzeitbeschäftigte ung 37 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter, zusammen also 135. II. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesellschaft nimmt die Befreiung nach § 284 Abs. 4 HGB für die Angabe der Geschäftsführervergütung in Anspruch. III. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der JBilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Über eine Ausschüttung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. IV. Unterschrift der Geschäftsführung Bad Urach, sonstige Berichtsbestandteile
Bad Urach, den 17.06.2025 gez. Dr. Jochen Fritz, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fritz Planung GmbH, Bad Urach: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Planung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Planung GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 16. Juni 2025 gkm
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