Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 16838
Eingetragen
11.6.1999
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Schrauben und NietenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Fertigungstechnik, Herstellung von Drehteilen und Verbindungselementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Imhof
seit 15.6.2022
Geschäftsführer
Prokura
Marco Oettel
seit 15.6.2022
Prokura
Jörn Meyer
seit 9.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
25.10%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sandra Meyer
Chemnitz
250.000 €
50.00%
Jörn Meyer
Marienberg
125.500 €
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEYER Drehtechnik GmbH

Marienberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Die MEYER Drehtechnik GmbH blickt mit 2023 auf das umsatzstärkste Jahr der Firmengeschichte zurück.

Durch eine kontinuierliche Vertriebstätigkeit, gelieferte Qualität und ein grundsätzlich stabiles Marktumfeld konnten wir den Umsatz bezogen auf das Vorjahr um 9,0 % steigern.

Der Rohertrag erhöhte sich um 5,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Geschäftsjahr wurden Maschinen und Anlagen ersetzt, um technologisch marktfähig zu bleiben.

Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr relativ von 26,5 % im Vorjahr auf 25,2 %, bezogen auf die Gesamtleistung, reduziert.

Um dem vorhandenen Kostendruck zu entgegnen, wurden auch in 2023 interne Abläufe optimiert, Prozesse digitalisiert und neue Technologien implementiert. Die Materialaufwandsquote ist aufgrund der allgemeinen Stahlmarktsituation - im Verhältnis zur Gesamtleistung - von 44,4 % in 2022 auf 41,4 % in 2023 gesunken.

Lieferengpässe bei Rohmaterial und Preisschwankungen bei den Energiepreisen spielten in 2023 keine wesentliche Rolle mehr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit infolge gestiegener Umsätze um 664,5 TEuro auf 6.148,2 TEuro erhöht. Wesentlichen Anteil haben die Mieten für die Einrichtungen, bewegliche Wirtschaftsgüter, Reparaturen und Instandhaltungen sowie Raumkosten.

Weiterhin wurden für einen Rechtsstreit mit einem Dienstleister für Maschinen-Retrofit Rückstellungen für Rechts- und Prozesskosten gebildet.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert und beträgt 2.124,9 TEuro.

Die Produktionsbedingungen in der Metallbearbeitung bzw. Zulieferindustrie waren in 2023 von hohem Kostendruck der Automotive-Kunden und von der geringen Verfügbarkeit von Fachkräften geprägt.

Aufgrund der unverändert anhaltenden Branchenverunsicherung durch bspw. die Elektromobilität und stagnierenden Zulassungszahlen, wurden wir zunehmend mit volatilen Abruf- und Bedarfszahlen konfrontiert. Dieses Kundenverhalten erschwert zunehmend die Kapazitäts- und Fertigungsplanung.

Dem Kostendruck der Branche entgegnen wir durch stetige technische Weiterentwicklungen unserer Prozesse. Dem Fachkräftemangel setzen wir noch mehr eigene interne Ausbildung, Qualifizierung und bspw. die Beschäftigung tschechischer Mitarbeiter entgegen. Die Materialverfügbarkeit sichern wir durch Langfristverträge mit unseren Lieferanten ab.

Wir sind deshalb davon überzeugt, durch die Kombination aus Technik, Qualität und Finanzpolitik, für die Branche gut aufgestellt zu sein und deshalb auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren zu können, um ein gesundes Wachstum und eine langfristige Unternehmenssicherung zu erreichen. Kunden- und Kostenorientierung stehen hierbei im Vordergrund.

II. Lage des Unternehmens im Wirtschaftsjahr 2023

Unsere Finanzlage ist - unverändert gegenüber dem Vorjahr - als sehr stabil zu bezeichnen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Skontofristen beglichen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,1 % (Vj. 4,8 %) der Bilanzsumme.

Unsere Kapitalstruktur ist weitestgehend unverändert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 78,5 % (Vj. 84,2 %).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten werden voll von den kurzfristigen Forderungen gedeckt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Aus den Zahlen ist eine kontinuierliche, erfolgreiche Finanzpolitik ersichtlich. Dies ist auf die Qualität unserer Produkte, sowie auf die ausgebauten Verkaufsanstrengungen zurück zu führen.

Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Unsere Auszubildenden werden in der hauseigenen Lehrwerkstatt spezifisch auf unsere Aufgaben ausgerichtet ausgebildet. Ebenfalls wird unsere Belegschaft ständig weiterqualifiziert.

Eine intensive Bearbeitung des Marktes, verbunden mit der Ausweitung unserer Vertriebsabteilung, ermöglicht uns eine gute Auftragslage. Für die Serienfertigung verzeichnen wir derzeit gute Auftragsbestände.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Um dem immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerb entgegenzuwirken, werden wir auch in Zukunft verstärkt mit innovativen Ideen, Qualität und Verlässlichkeit unsere Kunden überzeugen.

Mit der IATF 16949-Zertifizierung zeigt unser Unternehmen die hohen Qualitätsstandards, die von allen Automobilzulieferern gefordert werden. Dieses Qualitätsmanagement wird permanent verbessert und die Organisationsabläufe rationalisiert.

Durch die Einhaltung der Prozessbeschreibungen und sämtlichen Anweisungen stellen wir sicher, dass nur Produkte und Dienstleistungen hergestellt und geliefert werden, welche in vollem Umfang den Anforderungen unserer Kunden entsprechen.

Eine kontinuierliche Verbesserung dieser Prozesse wird durchgesetzt.

II. Chancen- und Risikobericht

Das ständige Erarbeiten von Fertigungs-Know-how auf den verschiedensten Gebieten der Zerspanungstechnik ist für unsere Marktchancen von erheblicher Bedeutung.

Gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter sind in diesem Industriezweig mit höchsten technischen Ansprüchen das größte Kapital.

Der Einkauf greift auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferbeziehungen haben.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle von Kunden sind keine zu verzeichnen.

Zur Sicherung der Liquidität wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die aktuelle Liquiditätslage ist gut. Die Gesellschaft ist momentan keinen Währungsrisiken ausgesetzt.

Die von uns gefertigten Teile gehen in verschiedensten Baugruppen im Kfz-Bereich bei einer Vielzahl von Kunden ein.

Weiterhin profitieren wir von der Standardisierung von Baugruppen im Automotive-Bereich, wodurch gleiche Bauteile in verschiedensten Modellen Einsatz finden und sich dadurch unsere Produktionsmengen laufender Teile erhöht haben.

Ein grundsätzliches Risiko stellt ein mögliches Zulassungsende in Europa für Pkw mit Verbrennungsmotor ab 2035 dar. Die Entwicklung bei dem klassischen Verbrenner und bei eventuellen "E-Fuels-Only"-Technologien gilt es zu beobachten.

Speziell die Motorenbauteile, in die die von uns gefertigten Teile eingehen, sind als innovativ, im Sinne von kraftstoffeinsparend, zu bezeichnen. Zukünftig gehen wir davon aus, dass diese Bedarfe steigen, da diese Teile bei weiteren Herstellern und Modellen eingesetzt werden. In diesem Bereich beliefern wir alle existierenden Hersteller.

Eine Möglichkeit zur Geschäfts-Kompensation sehen wir auch bei einem verstärkten Aufbau von Non-Automotive-Kunden.

Zur Erkennung von Trends und Veränderungen auf den Märkten stehen wir im engen Kontakt mit allen Kunden.

Den Absatzmarkt beobachten wir auch 2024 sehr gezielt, um Schwankungen und evtl. Veränderungen schnellstmöglich erkennen zu können.

Den Risiken durch Cyber-Bedrohungen entgegnen wir mit regelmäßigen Überprüfungen der IT-Sicherheitsstruktur im Hause durch externe Dienstleister, sowie durch den Versicherer für Cyber-Risiken.

Unser Brandschutzkonzept wird laufend von externen Sachverständigen und dem Versicherer geprüft und bewertet.

III. Prognosebericht

Durch die andauernden geopolitischen Konflikte und durch eine allgemeine konjunkturelle Abschwächung rechnen wir für 2024 mit einer Umsatzreduzierung von ca. 12,0 %. Diese Entwicklungen werden durch die Unternehmensleitung beobachtet und darauf entsprechend reagiert.

Interne Strukturen werden weiterhin optimiert und digitalisiert.

Unsere Vertriebstätigkeit wird stetig auf neue Branchen und Kunden ausgeweitet.

Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Stamm langjähriger Kunden.

Nach unserer unternehmensinternen 3-Jahres-Planung wird sich unsere Gesellschaft trotz Umsatzschwankungen profitabel entwickeln.

Die Entwicklung des Betriebsergebnisses sehen wir dabei im Verhältnis zur Gesamtleistung auf dem bisherigen, durchschnittlichen Niveau.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Sofern entgegen der obengenannten Umsatzprognose Reduzierungen um bis zu 50 % aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse vorliegen sollten, führen diese nach jetzigem Kenntnisstand zu keinen Liquiditätsengpässen.

C. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft ausschließlich mittels Lieferantenkrediten und Eigenmitteln.

Die detaillierte wirtschaftliche Planung erfolgt mit einem Drei-Jahres-Horizont. Geplant werden anhand prognostizierter Umsätze alle Kosten, aufgrund zurückliegender Quoten. Rentabilitäts-, EBIT(DA)- und Liquiditätsplanung dienen dabei als Indikator für die zukünftige Unternehmensentwicklung. Diese Planungsdaten werden gemäß Geschäftsentwicklung monatlich aktualisiert und treffen damit eine verlässliche Aussage.

Auch in diesen Planungen werden mögliche Umsatz-Szenarien aufgrund von Sondereffekten bewertet.

Interne Kern-Kennzahlen sind die Maschinenauslastung (OEE) sowie verschiedene Qualitätskennzahlen, wie bspw. Ausschussquote, Reklamationen und ppm-Werte.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdisposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

D. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt Entwicklungen zur technischen Verbesserung vorhandener Prozesse und Abläufe.

E. Umweltbericht

Die MEYER Drehtechnik legte schon in der Vergangenheit hohen Wert auf optimierte Prozesse und schonenden Umgang mit Ressourcen.

Basierend darauf haben wir in 2022 ein Umweltmanagementsystem eingeführt, welches 2023 nach ISO 14001 zertifiziert wurde. Laufend werden nun bspw. Emissionswerte, Energieverbräuche und Entsorgungsstoffe überwacht und reduziert.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht betrieben.

 

Marienberg, 29. August 2024

gez. Jörn Meyer, Geschäftsführer

gez. Daniel Meyer, Geschäftsführer

gez. Mark Imhof, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 969.362,01 1.051.097,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.437,00 5.038,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 57.436,50 5.038,00
II. Sachanlagen 911.925,01 1.046.059,01
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.469,00 23.641,00
2. technische Anlagen und Maschinen 397.070,50 550.680,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.385,51 471.738,01
B. Umlaufvermögen 12.035.308,44 10.639.929,63
I. Vorräte 4.365.342,39 4.774.403,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.619.188,18 3.878.131,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.700,00 4.400,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.050.777,87 1.987.394,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.532,38 23.322,92
Aktiva 13.046.202,83 11.714.350,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.242.593,85 9.869.073,07
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 125.000,00 125.000,00
III. Bilanzgewinn 9.617.593,85 9.244.073,07
davon Gewinnvortrag 8.164.073,07 7.677.222,78
B. Rückstellungen 1.667.023,15 860.341,36
C. Verbindlichkeiten 1.098.449,83 961.931,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 887.021,72 961.931,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 211.428,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 38.136,00 23.004,00
Passiva 13.046.202,83 11.714.350,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.113.250,27 14.344.055,16
2. Personalaufwand 6.474.717,41 6.265.428,47
a) Löhne und Gehälter 5.244.315,92 5.012.759,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.230.401,49 1.252.669,22
davon für Altersversorgung 15.652,64 15.439,96
3. Abschreibungen 393.774,85 368.557,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 393.774,85 368.557,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.148.200,16 5.483.662,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.218,21 2.933,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.379,10 35.492,71
davon aus verbundenen Unternehmen 28.067,10 35.149,71
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 647.126,17 691.539,36
7. Ergebnis nach Steuern 1.477.810,78 1.570.360,29
8. sonstige Steuern 3.465,00 3.510,00
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 20.825,00
10. Jahresüberschuss 1.453.520,78 1.566.850,29
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.164.073,07 7.677.222,78
12. Bilanzgewinn 9.617.593,85 9.244.073,07

Anhang

Allgemeine Angaben

1. Grundlagen

Die MEYER Drehtechnik GmbH hat ihren Sitz in Marienberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 16838 eingetragen.

Der Jahresabschluss der MEYER Drehtechnik GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Anforderungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach vollständiger Ergebnisverwendung.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft unverändert gegenüber dem Vorjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro, aber nicht mehr als 1.000,00 Euro, wurde bis 2010 ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aufgrund des branchenüblichen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung zum Forderungsbestand in Höhe von durchschnittlich 1,0 % der Nettoforderungen gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten für projektbezogene Sonderkosten wurde weiterhin linear aufgelöst.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind:

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde am 2. Januar 2000 und somit vor dem 1. Januar 2010 angeschafft.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit mit mehr als einem Jahr betragen TEuro 4,7 (Vj. 4,4).

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkleiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 887,0 (Vj. 962,0)

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Mieten und Pachten bestehen finanzielle Verpflichtungen i.H.v. insgesamt 3.218,9 TEuro p.a.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in betriebsgewöhnlichem Umfang.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Ergebnis nach Steuern wird durch Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von insgesamt 647,1 TEuro belastet.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 111
Angestellte 28
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 139

Zusätzlich werden im Unternehmen 9 Auszubildende beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jörn Meyer Kaufmann
Geschäftsführer: Daniel Meyer Kaufmann

- Einzelvertretungsberechtigung, Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB

Geschäftsführer: Mark Imhof Kaufmann

- Einzelvertretungsberechtigung

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 1.453.520,78 Euro. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages des Vorjahres in Höhe von 8.164.073,07 Euro soll der Bilanzgewinn in Höhe von 9.617.593,85 Euro auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres bekannt geworden, welche einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Marienberg, 29. August 2024

gez. Jörn Meyer, Geschäftsführer

gez. Daniel Meyer, Geschäftsführer

gez. Mark Imhof, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 512.158,93 77.458,30 0,00 25.059,80 532.180,73 57.436,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.338,76 0,00 0,00 0,00 15.338,26 0,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 527.497,69 77.458,30 0,00 25.059,80 547.518,99 57.437,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.440,38 0,00 0,00 4.172,00 63.971,38 19.469,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.541.565,21 48.480,00 0,00 202.089,50 4.192.974,71 397.070,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.476.354,68 186.101,05 0,00 162.453,55 2.167.070,22 495.385,51
Summe Sachanlagen 7.101.360,27 234.581,05 0,00 368.715,05 6.424.016,31 911.925,01
Summe Anlagevermögen 7.628.857,96 312.039,35 0,00 393.774,85 6.971.535,30 969.362,01

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die MEYER Drehtechnik GmbH, Marienberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEYER Drehtechnik GmbH, Marienberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEYER Drehtechnik GmbH, Marienberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 29. August 2024

Dr. Heide & Noack PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin

gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer

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