Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 411226
Eingetragen
31.1.2003
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die spanabhebende Fertigung und Montage von Dreh- und Frästeilen sowie die Entwicklung von kundenspezifischen Baugruppen, deren Montage und Inbetriebnahme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Schätzle
seit 19.1.2009
Prokura
Ralf Manfred Lehleuter
seit 15.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ralf Manfred LehleuterMafu Holding GmbH
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mafu Systemtechnik GmbH

Rosenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

MAFU Systemtechnik GmbH, Rosenfeld

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma MAFU Systemtechnik GMBH plant und entwickelt neue technische Produkte und Lösungen. Dabei entwickelt das Team von qualifizierten Ingenieuren und Technikern von der Idee über den Prototyp bis zur Serie. Die MAFU Systemtechnik GmbH überzeugt Ihre Kunden als Komplettanbieter von unterschiedlichsten Fertigungsdienstleistungen, alles aus einer Hand. Dabei werden die Anforderungen auf modernstem Maschinenpark durch hochqualifiziertes Personal realisiert. Von der ersten Idee bis zur Serienreife begleitet MAFU Systemtechnik GmbH die Entwicklung sowie die Montage von Funktionsbaugruppen mit bis zu 3.000 Stücklistenpositionen. Neben dem Hauptmarkt Deutschland ist die USA ein ebenso wichtiger Markt für das Unternehmen. Mit den Branchen Schutzverpackungen für den Versandhandel sowie E-Commerce im Inland und Ausland, Werkzeugmaschinenbau, Automatisierungstechnik, Luftfahrtindustrie sowie Fahrgeschäfte für die Freizeitindustrie. Das Unternehmen hat einen ausgezeichneten Ruf bezüglich seiner Liefertermintreue sowie Qualität der Produkte und Dienstleistungen als auch dem geleisteten Service. Das Qualitätsmanagementsystem der MAFU Systemtechnik GmbH ist nach allen, für diese Branchen relevanten Normen, nach jeweils neuester Ausgabe zertifiziert.

Um uns von unseren Marktbegleitern abzuheben, haben wir uns als Nischenanbieter mit folgenden Schwerpunkten etabliert:

Planung und Entwicklung von technischen Produkten, vom Prototyp zur Serienreife

Herstellung von Maschinen für Schutzverpackungen

Komplettanbieter von Fertigungsdienstleistungen

Montage von Funktionsbaugruppen inkl. der Belieferung im Kanban-System oder Just in time.

Sehr hohe Servicequalität (intensive Kundenberatung bereits im Entwicklungsprozess, Produktenwicklung, Auftragsabwicklung, Reklamationsbearbeitung).

Breite Branchen- und Kundenstreuung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent

Land/Region 2023 (Schätzung) 2022 2021
Welt 3,1 3,5 6,2
Entwickelte. Volkswirtschaften 1,6 2,6 5,4
Euro-Zone 0,5 3,4 5,3
Deutschland -0,3 1,8 2,6
Frankreich 0,8 2,5 6,8
Italien 0,7 3,7 6,7
Spanien 2,4 5,8 5,5
Vereinigtes Königreich 0,5 4,3 7,6
USA 2,5 1,9 5,9
Japan 1,9 1,0 2,1
Aufstr. Märkte und Entwicklungsländer 4,1 4,1 6,7
ASEAN * 4,2 5,5 3,8
Brasilien 3,1 3,0 5,0
China 5,2 3,0 8,4
Indien ** 6,7 7,2 8,7
Russland 3,0 -1,2 4,7

*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam.

**) Fiskaljahr vom 1.4. bis 31.3.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

2.2 Unternehmensentwicklung

Die für uns strategisch wichtigen Branchen sind insbesondere die Verpackungsindustrie mit dem Schwerpunkt Schutzverpackungen im Inland und Ausland. Verschiedene Kunde bzw. Unternehmen aus diesen Branchen haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich ausbauen können. Daneben hat weiterhin die Papierpolster-Technologie für uns eine wichtige Bedeutung, da hier technisch besonders anspruchsvolle Komponenten benötigt werden.

In den letzten Jahren hat sich unsere Kundenstruktur wesentlich geändert. Die Abhängigkeit von einem Großkunden hat sich durch Spreizung unserer Kundenumsatzanteile deutlich verringert. Zusätzlich konnten wir die Anzahl der Kleinkunden weiterhin reduzieren.

Begleitet wurden die Bearbeitung am Markt durch anhaltende Rationalisierungsmaßnahmen im Unternehmen und die Verbesserung technisch-organisatorischer Abläufe, beispielsweise mittels kontinuierlicher Digitalisierung von Prozessabläufen, der Einführung sowie Ausbau von Automatisierung in der Fertigung als auch einer durchgängigen Maschinendatenerfassung über alle Produktionsmaschinen. Zusätzlich werden zur weiteren Effizienzsteigerung KVP-Maßnahmen sowie die Ergebnisse von Lean-Projekten konsequent umgesetzt

2.3 Ressourcen

Unsere Fertigung findet in gemieteten Gebäuden statt. Sie konzentriert sich auf zwei Produktionshallen. Eine Halle für die Weichbearbeitung (Drehen, Fräsen), Hartbearbeitung (Schleifen, Honen), Ausbildung sowie das Materiallager mit Zuschnitt. Die weitere Halle für Produktentwicklung, Montage inkl. Prototypenbau, Versand, sowie fertigungsnahen Hilfs- und Servicebereiche. Die genutzte Produktionsfläche umfasst insgesamt ca. 4.000 m 2. Auf dem Gelände sind ausreichende Erweiterungsflächen vorhanden.

Im Berichtsjahr haben wir sehr gezielt in neue Fertigungsmaschinen und -anlagen investiert. Aufgrund der umfangreichen Investitionen in den Jahre 2020, 2021 und 2022 ist unser Maschinenpark weiterhin auf modernstem Stand und es besteht keinerlei Investitionsstau. Der Maschinenpark wurde ständig durch Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen auf einem qualitativ hochwertigen Stand gehalten. Gleiches gilt für unser EDV-System, welches alle administrativen und dispositiven Bereiche des Unternehmens abbildet.

Der Mitarbeiterstamm besteht im produktiven Bereich aus 100 % Facharbeitern. Im technischen Verwaltungsbereich, einschließlich Vertrieb, haben die Mitarbeiter in der Regel Ingenieur-, Industriemeister- oder Technikerqualifikation. Die eigene Ausbildung von technischem und kaufmännischem Personal liegt weit über dem branchenüblichen Standard und sichert die zukünftige Personalentwicklung. Die Belegschaft umfasste per Ende 2023 einschließlich Auszubildender und Teilzeitkräfte 69 Mitarbeiter.

2.4 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Ergebnisses 2023

Die im 2. Halbjahr 2022 spürbare Belebung der Auftragslage hat sich im Bereich Werkzeugmaschinen im 1. Halbjahr 2023 kontinuierlich und branchenübergreifend fortgesetzt. Im 2. Halbjahr 2023 war jedoch eine Zurückhaltung der Kunden zu spüren. In das Wirtschaftsjahr 2023 sind wir mit einem Auftragsbestand von 4,4 Mio. € gestartet. Der Auftragseingang lag im Berichtsjahr mit rund 13,5 Mio. € auf einem guten Niveau.

Allerdings verzeichneten wir schon seit dem 2 HJ 2021 einen deutlichen und kontinuierlichen Anstieg der Einstandspreise für Rohmaterial (insbesondere Metalle sowie Elektrokomponenten) sowie für eingekaufte Fremdleistungen (Lohnarbeiten). Darüber hinaus war mit Ausbruch des Ukraine-Krieges ein extremer Anstieg der Energiekosten für Strom, Öl und Nahwärme zu verzeichnen.

Zum einen konnten wir diese massiven Kostenerhöhungen durch bestehende, langfristige Rahmenverträge abfedern und zum anderen durch Preiserhöhungen an unsere Kunden weitergeben.

Das Rohergebnis hat sich im Berichtsjahr 2023 um 14,28% von 7,7 auf 8,8 Mio. € gesteigert. Der Umsatz ist um 13,2% und der Jahresüberschuss von 0,75 Mio. € im Jahr 2022 auf 1,6 Mio. € in 2023 gestiegen.

Unsere Umsatz- und Ertragserwartung aus dem Vorjahr für das Jahr 2023 konnten wir erreichen.

2.5 Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage und die Struktur des langfristigen Vermögens unserer Gesellschaft ist stabil und konnte im Berichtsjahr weiter verbessert werden.

Unsere Finanzlage ist solide. Unser Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 51,3% nach 42,9% im Vorjahr. Darüber hinaus bestehen wesentliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Wir hatten im Geschäftsjahr 2023 in Anlehnung an den Verbindlichkeitsspiegel langfristige Verbindlichkeiten mit Laufzeiten über 5 Jahren in Höhe von 99 T€. Das entspricht insgesamt 1% der Bilanzsumme.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, inkl. gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag des Jahresabschlusses 8,3% der Bilanzsumme und wurden innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfrist regelmäßig unter Nutzung maximal möglicher Skonti beglichen.

Durchschnittlich waren im Berichtsjahr umgerechnet auf Vollzeitstellen 64 Mitarbeiter im Sinne des § 267 HGB beschäftigt.

Die Zugänge auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 0,5 Mio. €. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte teilweise aus dem operativen Cash-Flow sowie aus Darlehen. Den Investitionen stehen Abschreibungen aus Sachanlagen und Software in Höhe von 628 T€ gegenüber.

Die Kosten für die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen konnte zum Vorjahr reduziert werden. Die Energiekostenquote konnte stabil zum Vorjahr gehalten werden und lag im Berichtsjahr bei 0,7% der Gesamtleistung (Vorjahr: 0,9%). Die Materialeinsatzquote selbst lag im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 48% und somit um 5%-Punkte unter Vorjahresniveau.

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung verwenden wir verschiedene Kennzahlen. Neben reinen Ertragskennzahlen sind dies unter anderem Produktivitätskennzahlen, um die Leistungsfähigkeit der Produktion zu messen.

Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Betriebsergebnis vor Ertragssteuern und Zinsaufwand bezogen auf den Umsatz. Sie ist von 7% im Jahr 2022 auf 13% im Jahr 2023 gestiegen.

Für die Beurteilung der Produktivität verwenden wir den Rohertrag, geteilt durch die Personalkosten des Betriebs. Die Produktivität ist gegenüber dem Vorjahr von Faktor 1,9 auf 2,3 gestiegen. Für 2024 erwarten wir durch verschiedene produktivitätssteigernde Maßnahmen eine weitere Erhöhung der Produktivität.

3. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

3.1 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für das Jahr 2024 wird ein leichter Anstieg des Umsatz- und Ertragsergebnisses gegenüber dem Vorjahr erwartet. Seit Ende 2023 ist eine gewisse Kaufzurückhaltung am Markt zu spüren. Die Investitionstätigkeit unserer Kunden ist durch Vorsicht geprägt. Diese Verunsicherung hat sich in das Jahr 2024 fortgesetzt.

Diese Marktentwicklung nutzen wir, indem wir ein Kosteneinsparprogramm aufgelegt haben, welches wir im Jahr 2024 umsetzen werden. Ebenso haben wir diverse KVP- als auch Lean-Projekte angestoßen, welche Ende 2024 zu ersten spürbaren Resultaten führen werden.

Durch kontinuierliche und zeitnahe Verwendung unseres Controlling-Instrumentariums haben wir ständig einen Überblick über die aktuelle Lage des Unternehmens und reagieren sofort bei Abweichungen gegenüber monatlich vorliegenden Zieldaten.

3.2 Risiken

Wir besitzen ein wirksames Risikofrüherkennungssystem, welches uns in die Lage versetzt, die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft unterjährig zeitnah zu beurteilen und geeignete Steuerungsmechanismen umzusetzen. Dadurch ist es möglich, auf kurzfristige Änderungen der Rahmenbedingungen zu reagieren und im Bedarfsfall ein effizientes Risikomanagement zu betreiben. Dazu gehört auch ein wirksames Mahnwesen. Wir haben eine breite Lieferantenstruktur ohne Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten oder speziellen Ressourcen. Unser umsatzstärkster Lieferant außerhalb der MAFU-Gruppe, d.h. fremdes drittes Unternehmen liefert in einer Höhe, die 6,2% der Gesamtleistung entspricht.

Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem für viele Maschinenbauunternehmen. Einer der Hauptgründe ist, dass es immer weniger junge Leute gibt, die sich für technische Berufe entscheiden. Gleichzeitig gehen viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand, ohne dass genügend Nachwuchs nachkommt.

Um dem entgegenzuwirken, setzen wir auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, Kooperationen mit Berufs- als auch Hochschulen sowie attraktive Arbeitsbedingungen. Zusätzlich haben wir ein eigenes Wertschätzungsmodell >In 6 Stufen vom Mitarbeiter zum Mitunternehmer< für unsere Mitarbeiter entwickelt.

Auswirkungen für das Unternehmen durch die andauernden Kriegshandlungen Russlands in der Ukraine haben sich im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 weitestgehend normalisiert. Den hohen Energiepreisen, wurde durch Investitionen in Photovoltaik-Anlagen zur Eigenstromerzeugung frühzeitig entgegengewirkt. Versorgungsengpässe beim Rohmaterial sind derzeit zu vernachlässigen.

Ein Währungsrisiko besteht weder auf der Lieferanten- noch auf der Kundenseite.

Risiken durch Marktzinsänderungen sind gering, da wir mit unseren Banken immer langfristige Konditionen aushandeln.

3.3 Chancen

Durch gezielte und kontinuierliche Akquisitionsbemühungen bei zukunftsorientierten Branchen haben wir unsere Branchenstreuung weiter verbessert. Dies wird flankiert durch einen ständigen Ausbau unseres Qualitätsmanagementsystems, welches nach dem neuen Standard DIN ISO 9001:2015 zertifiziert ist. Auf die drei Branchenschwerpunkte Verpackungsindustrie, Werkzeugmaschinenindustrie, Robotik + Automation sowie Luftfahrt haben sich im Jahr 2023 ca. 90 % unseres Gesamtumsatzes verteilt. Insbesondere die Robotik + Automationsbranche, sowie den Bereich Luftfahrt, werden wir weiterhin gezielt ausbauen.

In den letzten Jahren haben wir uns darauf konzentriert, uns zum Produktenwicklungspartner im Gegensatz zum Systemlieferanten weiterzuentwickeln. Dazu trägt einerseits die stetig größer werdende Komplexität unserer Produkte im Bereich der Maschinen für Schutzverpackungen, andererseits das Serviceangebot bezüglich Beratung bei Fragestellungen der Entwicklung und Konstruktion bei.

Nach wie vor ist unsere Mitarbeiterqualifikation mit einem sehr hohen Anteil von Facharbeitern und Technikern ausgezeichnet und wird durch eigene Ausbildung, die weit über dem Branchendurchschnitt liegt, unterstützt. Damit ist die Deckung unseres Fachkräftebedarfs gesichert.

3.4 Prognose

Durch gezielt gewonnene Neuprojekte in den für uns als strategisch wichtig identifizierten Branchen haben wir eine zukunftsweisende Kundenstruktur aufgebaut. Durch die hohe Fertigungstiefe unserer Produktion und den größtenteils hohen Aufwand bei Maßnahmen der Qualitätssicherung, einschließlich Prozessvalidierung, ist die Bindung unserer Kunden kontinuierlich gestiegen. Dies werden wir zusätzlich durch Ausbau unseres Serviceangebots bei Produktentwicklung und Beratung, sowie Fertigungsdienstleistung kontinuierlich fördern.

In den letzten Jahren haben wir konsequent in Produktionsmaschinen und in Einrichtungen zur Produktivitätssteigerung investiert. Unser Maschinenpark entspricht dem aktuellen Stand der Technik und wird auch den nächsten Jahren kontinuierlich erweitert und erneuert.

Für das Jahr 2024 erwarten wir einen leichten Anstieg des Umsatzes. Aufgrund des Kosteneinsparprogramms erwarten wir auch einen Ertragsanstieg gegenüber dem Vorjahr.

Die strategische Zielsetzung des Unternehmens und die Geschäftsfelder, die maßgebend von dem Geschäftsführer-Gesellschafter sowie den weiteren Gesellschaftern des Mutterunternehmens mitbestimmt werden, werden auch im Jahr 2024 kontinuierlich weiterverfolgt.

 

ROSENFELD, den 30.08.2024

MAFU Systemtechnik GmbH

gez. Ralph Lehleuter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.743.155,00 2.837.501,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 227.349,00 225.108,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 227.349,00 225.107,00
II. Sachanlagen 2.515.806,00 2.612.393,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.229,00 12.348,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.075.082,00 1.022.845,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.430.495,00 1.361.634,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 215.566,79
B. Umlaufvermögen 6.186.043,57 6.394.460,44
I. Vorräte 3.107.349,61 3.213.267,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.031.508,55 2.731.382,90
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 160.192,81 27.165,37
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.871.315,74 2.704.217,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 47.185,41 449.810,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.960,95 23.356,68
Summe Aktiva 8.960.159,52 9.255.318,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.599.529,17 3.968.512,19
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Bilanzgewinn 4.299.529,17 3.668.512,19
B. Rückstellungen 761.964,00 956.008,00
C. Verbindlichkeiten 3.552.661,35 4.289.551,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.467.465,91 1.004.613,78
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.228.769,22 1.771.902,47
3. sonstige Verbindlichkeiten 856.426,22 1.513.034,95
davon aus Steuern 52.542,50 39.898,83
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.086,23 4.373,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.130,00 8.169,52
E. Passive latente Steuern 42.875,00 33.078,00
Summe Passiva 8.960.159,52 9.255.318,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.869.887,62 7.764.830,49
2. Personalaufwand 3.808.608,47 4.068.682,86
a) Löhne und Gehälter 3.006.603,86 3.309.349,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 802.004,61 759.333,84
davon Aufwendungen für Altersversorgung 6.563,78 5.978,78
3. Abschreibungen 628.305,09 617.493,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 628.305,09 617.493,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.148.031,56 1.962.126,10
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 461,32 773,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.954,93 37.033,12
davon an verbundene Unternehmen 14.382,48 16.681,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 614.954,40 331.111,18
8. Ergebnis nach Steuern 1.629.494,49 749.156,66
9. sonstige Steuern -1.522,49 -909,47
Jahresüberschuss 1.631.016,98 750.066,13

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.668.512,19 2.918.446,06
2. Bilanzgewinn 4.299.529,17 3.668.512,19

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Mafu Systemtechnik GmbH mit Sitz in Rosenfeld (Amtsgericht Stuttgart, HRB 411226) wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266, 276, 288 HGB) wurden für den Anhang und die Offengung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a HGB, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Vom Wahlrecht für die Aktivierung von selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB, wurde kein Gebrauch gemacht.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 und 3 HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 S.1 EStG im Erwerbsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben.

3. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt nach § 255 Abs. 1 (Kaufteile) und Abs. 2 (eigene Herstellung fertiger und unfertiger Erzeugnisse) HGB.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Liquide Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

7. Verbindlichkeiten

B. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 HGB).Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) mit der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist nachfolgend unter "D." im Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 160.192,81 handelt es sich in voller Höhe auch um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr EUR 27.165,37).

Die sonstigen Vermögensgegenstände (EUR 157.969,23; Vorjahr EUR 639.114,94) sind ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.299.529,17 (davon Gewinnvortrag EUR 2.668.512,19) auf neue Rechnung vorzutragen (VJ: EUR 3.668.512,19 (davon Gewinnvortrag EUR 2.918.446,06)). Darüber wird die Gesellschafterversammlung abschließend entscheiden.

Rückstellungen/latente Steuern

Die sonstigen Rückstellungen betragen 761.964,00
davon entfallen auf:
Tantiemerückstellung 390.114,00
Urlaub und Überstunden 166.700,00
Gewährleistungfälle 84.400,00
Bonuszahlungen 68.500,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 45.750,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 6.500,00

Es wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern in Höhe von EUR 42.875,00 (Vorjahr: EUR 33.078,00) in der Bilanz angesetzt.

Entwicklung der latenten Steuern:

Stand per 01.01.2023
EUR
Abgang
EUR
Zugang
EUR
Stand per 31.12.2023
EUR
33.078,00 0,00 9.797,00 42.875,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit
Verbindlichkeiten EUR bis 1 Jahr
EUR
> 1 Jahr
EUR
gegenüber Kreditinstituten 1.467.465,91 697.542,91 769.923,00 763.914,00 6.009,00
(1.004.613,78) (266.762,00) (737.851,78) (737.851,78) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 517.863,50 517.863,50 0,00 0,00 0,00
(1.146.976,30) (1.146.976,30) (0,00) (0,00) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.228.769,22 1.228.769,22 0,00 0,00 0,00
(1.771.902,47) (103.777,47) (1.668.125,00) (1.668.125,00) (0,00)
Sonstige 338.562,72 127.817,75 210.744,94 148.108,92 62.636,02
(366.058,65) (116.509,91) (249.548,74) (166.598,88) (82.949,86)
Summe 3.552.661,35 2.571.993,38 980.667,94 912.022,92 68.645,02
(4.289.551,20) (1.634.025,68) (2.655.525,52) (2.572.575,66) (82.949,86)
davon Art und Form der
Verbindlichkeiten gesichert
TEUR
Sicherheit
gegenüber Kreditinstituten 1.467 Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretung
aus Lieferungen und Leistungen
gegenüber verbundenen Unternehmen
Sonstige 157 Sicherungsübereignung
Summe 1.624 Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretung
(1.175)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gleichzeitig auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 1.668.125,00) enthalten.

C. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 64 (VJ: 72) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 58 in Vollzeit und 6 in Teilzeit beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

2. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§285 Nr. 3a HGB)

< 1 Jahr 1 - 5 Jahre
EUR
>5 Jahre
EUR
aus Miet- und Leasingverträgen 300.985,62 280.481,32 0,00
aus Managementverträgen gg. Gesellschafter 204.000,00 204.000,00 0,00
Summe 504.985,62 484.481,32 0,00

4. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB

Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 1.668.125,00) gegenüber dem Gesellschafter. Diesbezüglich wurden keine Sicherheiten vereinbart.

5. Sonstige Angaben

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital)
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 507.505,26 142.110,00 46.360,66 0,00 603.254,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.333,00 0,00 33.333,00 0,00 0,00
Zwischensumme 540.838,26 142.110,00 79.693,66 0,00 603.254,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.458,54 0,00 0,00 0,00 20.458,54
2. technische Anlagen und Maschinen 3.660.391,00 100.996,73 113.531,50 196.581,29 3.844.437,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.940.951,71 233.536,98 28.241,72 76.323,09 2.222.570,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.566,79 57.337,59 0,00 -272.904,38 0,00
Zwischensumme 5.837.368,04 391.871,30 141.773,22 0,00 6.087.401,02
Summe Anlagevermögen 6.378.206,30 533.981,30 221.466,88 0,00 6.690.656,42
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.398,26 139.864,00 46.356,66 0,00 375.905,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.332,00 0,00 33.332,00 0,00 0,00
Zwischensumme 315.730,26 139.864,00 79.688,66 0,00 375.905,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.110,54 2.119,00 0,00 0,00 10.229,54
2. technische Anlagen und Maschinen 2.637.546,00 245.336,02 113.526,50 0,00 2.769.355,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 579.317,71 240.986,07 28.228,72 0,00 792.075,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 3.224.974,25 488.441,09 141.820,32 0,00 3.571.595,02
Summe Anlagevermögen 3.540.704,51 628.305,09 221.508,98 0,00 3.947.500,62
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 227.349,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 227.349,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.229,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.075.082,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.430.495,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 2.515.806,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.743.155,00

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Rosenfeld, den 26.09.2024

Ralph Lehleuter

sonstige Berichtsbestandteile

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Mafu Systemtechnik GmbH, Rosenfeld, handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mafu Systemtechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mafu Systemtechnik GmbH, Rosenfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mafu Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Tübingen, den 13. September 2024

HSP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Leibfritz, Wirtschaftsprüfer

Werner, Wirtschaftsprüferin

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.9.2024.

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