Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 271010
Eingetragen
12.8.1991
Branche
Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die HolzbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
a) Herstellung und Vertrieb von Werkzeugen und Maschinenteilen, b) Anfertigung von Sondermaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kiara Holz
seit 14.5.2024
Prokura
Andreas Holz
seit 3.4.2017
Prokura
Jürgen Manfred Holz
seit 31.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HOLZ automation GmbH

Backnang

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

HOLZ automation GmbH Anlage IV, Backnang 1

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen wurde am 1. September 1970 als Manfred Holz Werkzeugbau in Backnang-Maubach durch Herrn Manfred Holz und seine Frau Irma Holz gegründet. Mit der Umfirmierung zur Manfred Holz GmbH im Jahre 1991 wurde ein neues Produktionsgebäude in Backnang-Waldrems bezogen. Die Manfred Holz GmbH ging im Jahr 2000 auf Jürgen Holz über, und wurde dann zur heutigen HOLZ automation GmbH umfirmiert.

Danach entwickelte sich die Gesellschaft zu einem Hersteller und Anbieter hochkomplexer Sondermaschinen insbesondere für die Branchen Automotive, Elektronik sowie Elektromobilität. Im Jahre 2016 wurde die erste Eigenentwicklung, eine vollautomatische Kreuzgelenkmontageanlage der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem Produkt konnte gleich bei der ersten Teilnahme beim Innovationspreis Rems-Murr der zweite Platz belegt werden, so dass auch mehrere Bestellungen für das Geschäftsjahr 2022 ff. akquiriert werden konnten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld in den Jahren 2020 und 2021, das von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war, ergaben Prognosen anerkannter Wirtschaftsinstitute, dass das Jahr 2022 eine nachhaltige Erholung und Belebung der wirtschaftlichen Produktion mit sich bringen würde.

Die globale Wirtschaft wuchs mit einer geschätzten Rate von etwa 5,4%, angetrieben von einer gesteigerten Nachfrage nach Investitionsgütern und einem verstärkten Fokus auf Infrastrukturprojekte.

Fortgeschrittene Volkswirtschaften wie die USA und in der EU konnten eine solide Wachstumsrate verzeichnen, während aufstrebende Märkte wie China und Indien ebenfalls erheblich zum globalen Wirtschaftswachstum beitrugen. In dieser Phase der Erholung zeigten sich jedoch auch einige Herausforderungen.

Der Ukraine-Krieg und die damit einhergehenden Sanktionen hatten unmittelbare Auswirkungen auf den Maschinenbau. Die Sanktionen betrafen nicht nur den direkten Handel mit Russland, sondern auch die Lieferketten und den Agrarsektor. Die resultierenden Sanktionen hatten somit Auswirkungen über die Branche hinaus und verdeutlichten die Komplexität der geopolitischen Einflüsse auf die Wirtschaft.

Trotz der anfänglichen positiven Aussichten für das Jahr 2022 wurde die Prognose für das reale Produktionswachstum im Maschinenbau von ursprünglich 7,0% auf 4,0% nach unten korrigiert. Diese Aussichten veranlassten die Automobilindustrie, deutlich konservativer zu investieren, was sich schließlich auf die HOLZ automation auswirkte.

Die Inflation und steigenden Rohstoffpreise hatten Auswirkungen auf die Kostenstruktur von Unternehmen und den Verbraucherpreisindex. Preiserhöhungen von Zulieferteilen konnten zum Teil nicht an bestehende Aufträge weitergegeben werden, da die Lieferverträge langfristiger Natur waren.

Darüber hinaus führte die Verknappung von Zulieferteilen auf der einen Seite und der Kundenwunsch einer späteren Abnahme von fertigen Maschinen auf der anderen Seite zu Verzögerungen bei der Verumsatzung von Maschinen.

Diese Variationen erschwerten eine präzise Prognose über den weiteren Geschäftsverlauf.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 hat krisenbedingt die schlechten Erwartungen erfüllt. Der Geschäftsverlauf des Unternehmens war von Herausforderungen geprägt, die zu einem negativen Abschluss führten. Trotz Bemühungen mit Lieferzeitverzögerungen und steigenden Materialkosten umzugehen, konnten negative Einflüsse auf das Ergebnis des laufenden Jahres nicht komplett abgefedert werden. Obwohl das Kerngeschäft von Fa. HOLZ von den negativen Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen betroffen ist, bleibt die Kernkompetenz des Unternehmens weiterhin erfolgreich. Für uns zunächst nicht absehbare Nachforderungen unserer Kunden führen zu einem erhöhten Aufwand sowie zu zeitlichen Verzögerungen in der Auslieferung und damit Fakturierung unserer Maschinen. Durch die Tatsache, dass wir diese Maschinen, deren Umsatz unter den Kosten liegen und damit der noch entstandene Aufwand voll in die Kosten fließt, erst verspätet in 2023 fakturiert haben, geriet unser Ergebnis gegenüber der Prognose weiter unter Druck.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage und finanzielle Leistungsindikatoren

Das Geschäftsjahr 2022 schloss mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.532 T EUR (Vorjahr 357 T EUR).

Im Geschäftsjahr hat sich der Umsatz um 36,4 % auf 5.888 T EUR vermindert, der Jahresfehlbetrag hat sich von 357 T EUR auf 2.532 T EUR verschlechtert. Die Umsatzrendite beträgt in 2022 insgesamt - 43,0 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr (-3,8 %) ebenfalls deutlich verschlechtert. Daneben hat sich die Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr auf 64,2 % (Vorjahr 48,3 %) erhöht.

Das Rohergebnis erhöhte sich in 2022 hingegen leicht um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr, wobei in das Rohergebnis eine deutliche Bestandserhöhung in Höhe von 5.819 T EUR mit eingeflossen ist. Dies resultiert daraus, dass viele Projekte insbesondere aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht fertiggestellt werden konnten.

Diese leichte Erhöhung des Rohergebnisses wird jedoch insbesondere durch deutlich gestiegene Personalkosten sowie durch Aufwendungen für die Bildung von Drohverlusten für unfertige Projekte negativ überkompensiert.

Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere aufgrund zahlreicher Neueinstellungen um 17,1 % erhöht. Der Personalbestand beträgt nun durchschnittlich 81,5 Mitarbeiter. Gemessen an der Gesamtleistung betragen die Personalaufwendungen jedoch nur noch 38,4 % (Vorjahr 47,8 %).

Zusätzlich fielen die sonstigen betrieblichen Erträge, insbesondere aufgrund geringerer Investitionszuschüsse, im Geschäftsjahr deutlich geringer als im Vorjahr aus.

In Summe hat sich das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr daher deutlich verringert.

2.3.2 Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist deutlich angespannter als in den Vorjahren. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.390 T EUR, die jedoch über eigene Einlagen abgesichert sind. Zudem mussten weitere langfristigen Finanzanlagen in Liquidität umgewandelt werden.

Der vereinfachte Cash Flow (Jahresergebnis plus Abschreibungen) aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr - 2.142 T EUR (Vorjahr - 42 T EUR).

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen betrafen vor allem Konzessionen in Höhe von 104 T € und die Erhöhung der langfristigen Finanzanlagen in Höhe von 595 T EUR.

Die aktuell angespannte Liquiditätslage ist durch eine ausreichende Kreditlinie bei der Hausbank gedeckt. Im Ergebnis sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft.

2.3.3 Vermögenslage

Das Vermögen der Holz automation GmbH ist überwiegend kurzfristig gebunden. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt noch 33,2 % (Vorjahr 51,2 %).

Das Umlaufvermögen hat sich um 5.609 T EUR deutlich erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf eine deutliche Erhöhung der Vorräte, insbesondere der unfertigen Erzeugnisse zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen hingegen ab, ebenso wie die Kassen- und Bankbestände.

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 39,2 % vermindert (Vorjahr 87,5 %). Dieser Effekt resultiert aus der mit 15.607 T € deutlich gestiegenen Bilanzsumme (Vorjahr 9.886 T EUR) und dem negativen Jahresergebnis.

Die Rückstellungen in Gesamthöhe von 1.153 T EUR (Vorjahr 648 T EUR) sind in 2022 ebenfalls deutlich gestiegen. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 686 T EUR (Vorjahr 173 T EUR) sowie gestiegener Personalrückstellungen.

3. Prognose-/ Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen- und Risikobericht

Angesichts des Ukrainekrieges und der damit einhergehenden Verzögerungen in der globalen Lieferkette wurde das Risiko von Produktionsengpässen immens erhöht. Daraus ergaben sich häufig längere Standzeiten der Maschinen, woraus längere Lieferzeiten resultierten. Die geplante Auslieferung im laufenden Jahr verschob sich daher häufig ins Folgejahr.

Die gestiegenen Materialpreise und die Inflation beeinflussten die Kostenstruktur des Unternehmens. Dies führte zu einem erhöhten Kostendruck und machte es unabdinglich entgegenzuwirken. Möglichkeiten und Chancen zur Anpassung von Preisen wurden geprüft und zudem ein höherer Fokus auf das Unternehmenscontrolling und insbesondere das Projektcontrolling gelegt.

Es wird aktiv an einer Diversifizierung des Kundenstamms gearbeitet, um in anderen Schlüsselindustrien Kunden zu gewinnen. Dies mit zum Teil beachtlichem Erfolg. Durch das bereits bestehende Knowhow im Sondermaschinenbau und durch für den Markt interessante Innovationen soll die Gesellschaft noch besser am Markt platziert werden.

Ausfallrisiken wird durch eine enge und vertrauensvolle gewachsene Kundenbetreuung sowie der laufenden Überwachung der Einhaltung der vereinbarten Zahlungsziele durch das Finanzteam entgegengetreten.

Um einen Vergleich zwischen Geschäftserwartungen und der sich ergebenden tatsächlichen Geschäftslage zu erhalten, wird die Entwicklung von Ertrag und Liquidität laufend überprüft.

Die Planung, sowohl der Kunden als auch der Gesellschaft, wird durch die globalen Turbulenzen, politischen Unsicherheiten und Veränderungen teilweise unkalkulierbar erschwert. Dieses Risiko soll durch die Entwicklung von neuen eigenen Produkten, die Erschließung neuer Kunden und Märkte und die Reduzierung von Kosten sowie durch gestraffte Produktionsabläufe verringert werden.

Der Geschäftsverlauf im Sondermaschinenbau, insbesondere im Mittelstand, zeigt, dass Chancen und Risiken eng miteinander verbunden sind. Die strategische Nutzung von Technologien, Investitionen in Förderprojekte, Diversifikation der Lieferketten und der Ausbau des Controllings können als Chance genutzt werden, um Risiken zu mindern.

Die geopolitischen Unsicherheiten, gekoppelt mit den Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, machen jedoch deutlich, dass die Volatilität im mittelständischen Unternehmensumfeld zunimmt und eine flexible Anpassungsfähigkeit erfordert, um die langfristige Widerstandsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Die HOLZ automation GmbH sieht sich trotz der vielen Herausforderungen der aktuellen Situation sehr gut aufgestellt, um aus der Verlustzone zu kommen.

Die Auftragsbücher für das Jahr 2024 lassen bereits heute auf eine hohe Auslastung bis zum Jahresende 2024 schließen. Gleichzeitig liegt der Fokus auf der Identifizierung von Möglichkeiten zur Kostensenkung und Ertragssteigerung.

Die Akquise von Neukunden erfolgt regelmäßig durch direkten Kontakt und Messebesuche.

Durch die Insolvenz eines befreundeten Unternehmens eröffnet sich die Möglichkeit zur Übernahme deren vorhandener Technologie im Bereich "Leichtbau", wodurch sich ein erhebliches Auftragspotenzial abzeichnet, insbesondere in Zusammenarbeit mit einem Zulieferer der Automobilindustrie. Mithilfe der Integration einer weiteren Technologie in die bestehende Steuerungstechnik ist geplant, vorhandenes Fachwissen auszubauen, um neue und zusätzliche Kundensegmente im Jahr 2023 und 2024 zu erschließen.

Das steigende Risiko von Zahlungsunfähigkeiten direkter Kunden oder Lieferanten der Fa. HOLZ birgt das Risiko, dass Projektarbeiten vorübergehend gestoppt oder verschoben werden müssen. Diese potenzielle Unterbrechung kann Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten und geplanten Projektabläufe haben. Situationen müssen daher eng überwacht und entsprechende Maßnahme zur Risikominderung ergriffen werden. Dies erfolgt durch die Einführung eines EDV-Systems, wodurch interne Abläufe digitalisiert und Monatsabschlüsse verkürzt werden, sodass schnell reagiert werden kann.

Ebenso unterstützt die Einführung einer Prozesssoftware mit Schwerpunkt auf Rechnungsfreigaben die interne Zusammenarbeit und damit die Effizienz in der Organisation.

Auch der Fachkräftemangel, der HOLZ insbesondere im technischen Bereich treffen wird, kann sich auf die Projektlast im Unternehmen auswirken, worauf im Personalmanagement frühzeitig reagiert und zudem durch die eigene Ausbildung ausgeglichen werden kann.

3.2 Prognosebericht

Für die Fa. HOLZ ergibt sich aus diesem Umfeld folgende Entwicklungsperspektive:

Die in der Krise genutzte Zeit zur Transformation und Digitalisierung zeichnet sich durch neu etablierte Bereiche (Personal, Finanzen und Service) aus. Der Consultingservice, welcher sich auf die reine Problemlösungsfindung in Produktionsprozessen bezieht, ist angelaufen und trägt zur Kundengewinnung und einem stärker diversifizierten Kundenstamm bei.

Die bereits vorhandenen Aufträge im Unternehmen sorgen für genug Auslastung, währenddessen gleichzeitig die Herausforderung darin liegt, die Kostenstruktur des Unternehmens auf die Situation anzupassen und Neukundenakquise zu betreiben.

Obwohl die Umstände anspruchsvoll sind, wurden strategische Positionen wie die Konstruktionsleitung und Serviceleitung zum Ende des Jahres 2022 besetzt, um eine Stärkung und Weiterentwicklung in diesen Bereichen sowohl intern als auch extern aufzubauen. Zur strukturellen und strategischen Aufstellung des technischen Unternehmensbereiches wurde zum Oktober 2022 die Position des Chief Technology Officer (CTO) besetzt. Für das Jahr 2023 soll ein besonderes Augenmerk auf die Besetzung des Chief Financial Officer (CFO) gelegt werden, um das kaufmännische sowie wirtschaftliche Know-how im Unternehmen auszubauen, im Speziellen im Bereich des Projektcontrollings.

Für das Jahr 2023 ist zu erwarten, dass die Gesamtleistung (als Summe aus Umsatzerlösen und Bestandserhöhung) leicht unter dem Vorjahr liegt. Trotz Kosteneinsparungen hat dies zur Folge, dass für 2023 zwar auch ein Verlust zu erwarten ist, der jedoch etwas geringer ausfallen wird als im Vorjahr.

Durch die Besetzung der Controller-Stelle im Jahr 2024 soll der Controlling-Bereich im Unternehmen weiterhin deutlich ausgebaut werden. Zuzüglich werden strategische Entscheidungen im Hinblick auf die Personalstruktur im Jahr 2024 ergebniswirksam.

Das Augenmerk liegt in der Akquise, Kalkulation und Umsetzung profitabler Aufträge. Es zeichnet sich ab, dass die bisherigen Bemühungen im Vertrieb, insbesondere der Ausbau der Bereiche Consumer Goods und Industry, erfolgreich sein und dazu beitragen werden, die bisherigen Projekte im Automotive-Sektor auszugleichen, so dass der Bereich Consumer Goods und Industry stetig durch bestehende Anfragen und Aufträge wachsen wird.

Demnach ist für den Verlauf des Jahres 2024 eine Erholung und Normalisierung des Umsatzes auf ein gut ausgelastetes und leicht profitables Niveau bereits in den Büchern zu erwarten. Aufgrund der bereits gewonnen Aufträge können wir eine signifikante Steigerung in der Gesamtleistung und beim Rohertrag erwarten. Diese wird zu einem deutlich positiven Jahresergebnis führen.

Insbesondere ist dabei zu erwähnen, dass HOLZ automation einen Großauftrag im für uns neuen Bausektor akquirieren konnte, nämlich dem Herstellen von Anlagen zur Fertigung von hochwertigen Modulen für Fertighausbau und Dämmung.

Diese Module stellen einen bedeutenden Technologiesprung dar: sie führen zu einer signifikanten Kostenreduzierung für die Erstellung von Rohbauten und ermöglichen damit mehr Menschen, ein bezahlbares Eigenheim zu realisieren. Dadurch, dass als Dämmmaterial Stroh verwendet wird, ist die CO 2 Bilanz hervorragend, was in Summe zu größtem Interesse der Bauindustrie geführt hat.

Es werden bereits Gespräche geführt, an diesen ersten Auftrag eine ganze Vielzahl von Folgeaufträge anzuschließen: der Markt hat größtes Interesse, an diesem Innovationssprung zu partizipieren.

Quellen:

https://www.vdi-nachrichten.com/technik/produktion/maschinenbau-senkt-wachstumsprognose-fuer-2022-auf-4/

 

Backnang, den 28. März 2023

Jürgen Holz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 5.177.738,90 5.082.319,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 224.036,27 152.822,90
1. Geschäfts- oder Firmenwert 123.990,96 148.399,58
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 100.045,31 4.423,32
II. Sachanlagen 937.399,15 1.124.770,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.744,00 3.390,00
2. technische Anlagen und Maschinen 467.940,46 607.566,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.714,69 513.814,19
III. Finanzanlagen 4.016.303,48 3.804.725,50
B. Umlaufvermögen 10.390.872,85 4.781.567,73
I. Vorräte 9.682.879,51 3.517.520,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 689.354,14 989.318,77
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.646,88
2. sonstige Vermögensgegenstände 685.707,26 989.318,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.890,00 2.600,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.639,20 274.728,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.820,36 21.620,26
Aktiva 15.607.432,11 9.885.507,00

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 6.107.050,14 8.639.519,27
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnrücklagen 246.612,44 246.612,44
III. Gewinnvortrag 8.239.519,27 8.597.009,56
IV. Jahresfehlbetrag 2.532.469,13 357.490,29
B. Rückstellungen 1.153.197,75 648.016,13
C. Verbindlichkeiten 8.347.184,22 597.971,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.390.684,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.390.684,21
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.956.500,01 597.971,60
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.956.500,01 597.971,60
Passiva 15.607.432,11 9.885.507,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.687.307,88 5.095.894,71
2. Personalaufwand 4.493.883,78 3.836.776,62
a) Löhne und Gehälter 3.764.940,01 3.238.816,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 728.943,77 597.960,31
davon für Altersversorgung 23.612,14 11.852,52
3. Abschreibungen 390.802,71 315.079,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 390.802,71 315.079,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.921.173,49 1.288.997,02
5. Erträge aus Beteiligungen 14.100,02 60.884,54
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.346,08
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.104,43
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 384.046,97 9.116,50
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 384.046,97 9.116,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.728,28 5.131,15
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,30 62.064,78
11. Ergebnis nach Steuern -2.525.123,20 -350.039,91
12. sonstige Steuern 7.345,93 7.450,38
13. Jahresfehlbetrag 2.532.469,13 357.490,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HOLZ automation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Backnang
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 271010

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 403 TEUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 354.714,22 110.088,91 510,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 244.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 598.714,22 110.088,91 510,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.588,05 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.380.609,37 62.685,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.464.573,07 101.878,71 17.521,54
Summe Sachanlagen 3.852.770,49 164.563,71 17.521,54
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.792.659,32 1.609.037,17 1.015.090,74
2. Genossenschaftsanteile 25.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.817.659,32 1.609.037,17 1.015.090,74
Summe Anlagevermögen 8.269.144,03 1.883.689,79 1.033.122,28
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 464.293,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 244.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 708.293,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.588,05
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.443.294,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.548.930,24
Summe Sachanlagen 0,00 3.999.812,66
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.386.605,75
2. Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 4.411.605,75
Summe Anlagevermögen 0,00 9.119.711,54
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 350.290,90 14.466,92 510,00 0,00 364.247,82
2. Geschäfts- oder Firmenwert 95.600,42 24.408,62 0,00 0,00 120.009,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 445.891,32 38.875,54 510,00 0,00 484.256,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.198,05 646,00 0,00 0,00 4.844,05
2. technische Anlagen und Maschinen 1.773.042,95 202.310,96 0,00 0,00 1.975.353,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 950.758,88 148.970,21 17.513,54 0,00 1.082.215,55
Summe Sachanlagen 2.727.999,88 351.927,17 17.513,54 0,00 3.062.413,51
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.933,82 384.046,97 202,14 0,00 396.778,65
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 12.933,82 384.046,97 202,14 0,00 396.778,65
Summe Anlagevermögen 3.186.825,02 774.849,68 18.225,68 0,00 3.943.449,02
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 100.045,31 4.423,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 123.990,96 148.399,58
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 224.036,27 152.822,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.744,00 3.390,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 467.940,46 607.566,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 466.714,69 513.814,19
Summe Sachanlagen 0,00 937.399,15 1.124.770,61
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.476,38 3.991.303,48 3.779.725,50
2. Genossenschaftsanteile 0,00 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 1.476,38 4.016.303,48 3.804.725,50
Summe Anlagevermögen 1.476,38 5.177.738,90 5.082.319,01

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.890,00 EUR (Vorjahr: 2.600,00 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Personal: TEUR 229

Rückstellungen für laufende Projekte: TEUR 54 Rückstellungen aus Drohverlusten: TEUR 686 Rückstellungen aus Gewährleistungen: TEUR 20

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 43,00
Angestellte 39,00
leitende Angestellte
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 82,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Jürgen Holz ausgeübter Beruf: Dipl. Ing. Maschinenbau

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der negative Jahresüberschuss beträgt -2.532.469,13 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 5.707.050,14 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 5.707.050,14 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Backnang, 29.04.2024

Jürgen Holz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

HOLZ automation GmbH, Backnang 1

An die HOLZ automation GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der HOLZ automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOLZ automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. März 2024

Rössler, Wirtschaftsprüfer

Meußer, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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