Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 403
Eingetragen
2.1.1978
Branche
Großhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
a) Herstellung und Vertrieb (Großhandel) von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln für die Ernährungswirtschaft. b) Durchführung von Dienstleistungen in der Ernährungswirtschaft, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von Fleischwarenfabriken und artverwandten Betrieben. c) Herstellung und Vertrieb (Großhandel) von Anlagen für die Durchführung der Reinigung und Desinfektion von Berieben der Ernährungswirtschaft. d) Vertrieb (Großhandel) von artverwandten Handelswaren. e) Produktion und Vertrieb biotechnologischer Erzeugnisse für Futtermittel, Zusatzstoffe für Futter- oder Lebensmittel, pharmazeutische Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Ludger Müller
seit 17.9.2024
Prokura
Grazyna Kaminski
seit 5.4.2022
Prokura
Marion Fink
seit 5.2.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Erika Fink
seit 15.10.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans Kurt Fink Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
Germany
1.100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FINK TEC GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 316.610,94 165.257,42
II. Sachanlagen 1.325.688,08 1.287.032,15
III. Finanzanlagen 29.437,72 22.317,17
1.671.736,74 1.474.606,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.798.064,70 4.872.556,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.676.524,46 9.195.168,73
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 3.497.600,00 (i. V.: EUR 3.497.600,00)
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 6.542.521,63 (i. V.: EUR 5.994.866,29)
-- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 3.497.600,00 (i. V.: EUR 3.497.600,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.190.932,78 1.075.855,43
15.665.521,94 15.143.580,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 220.210,90 167.731,92
D. Aktive latente Steuern 276.925,00 276.894,00
Summe der AKTIVA: 17.834.394,58 17.062.813,21

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
I. Kapitalrücklage 102.258,38 102.258,38
II. Bilanzgewinn 10.396.914,84 9.548.777,95
11.599.173,22 10.751.036,33
B. Rückstellungen 1.451.465,56 1.824.075,51
C. Verbindlichkeiten 4.782.286,48 4.487.701,37
- davon aus Steuern: EUR 645.868,07 (i. V.: EUR 124.632,72)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.285,33 (i. V.: EUR 2.650,86)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.469,32 0,00
Summe der PASSIVA: 17.834.394,58 17.062.813,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 19.168.407,26 16.631.973,30
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.605.490,34 7.265.500,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.474.081,15 1.584.950,62
- davon für Altersversorgung 100.810,87 EUR (Vorjahr: 246.848,33 EUR) 9.079.571,49 8.850.450,71
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen 405.680,54 422.465,09
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.638.739,68 6.166.264,23
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 153.160,00 157,26
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 372.934,30 319.176,70
- davon aus verbundenen Unternehmen: 345.702,54 EUR (Vorjahr: 318.068,45 EUR)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.427,06 39.713,05
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.115.574,15 486.298,39
9. Ergebnis nach Steuern 2.426.508,64 986.115,79
10. Sonstige Steuern 18.371,75 0,00
11. Jahresüberschuss 2.408.136,89 986.115,79
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.548.777,95 9.162.662,16
13. Entnahmen aus dem Bilanzgewinn 0,00 0,00
14. Ausschüttung -1.560.000,00 -600.000,00
15. Bilanzgewinn 10.396.914,84 9.548.777,95

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FINK TEC GmbH mit Sitz in Hamm ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamm unter der Nummer 403 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Firma FINK TEC GmbH, Hamm, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.d. §275 Abs.2 HGB.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Aus Gründen der Klarheit wurden die KfZ Steuern unter den Sonstigen Steuern ausgewiesen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von drei bis 20 Jahren linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten,

Ausleihungen zum Nennwert,

Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Sie wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag sind, sofern es sich um Aufwand/Ertrag nach diesem handelt, unter den aktiven oder passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Latente Steuern

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung noch nicht genutzter steuerrechtlicher Verlustvorträge wird ein Überhang an passiven Latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven Latenten Steuern.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Positionen und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf 5.060.437,03 EUR (Vorjahr: 4.532.354,05 EUR). Der Ausweis erfolgt unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Von den gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Forderungen betreffen 614.133,16 EUR (Vorjahr: 672.602,71 EUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Gewinnverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 9.548.777,95 EUR (Vorjahr: 9.162.662,16 EUR) einbezogen.

Ausschüttungssperre

Der ausschüttungsgesperrte Betrag in Höhe von insgesamt 304.659,00 EUR setzt sich zusammen aus der Aktivierung Latenter Steuern in Höhe von 276.925,00 EUR und der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 27.734,00 EUR.

Pensionsrückstellungen

Der Ansatz und die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgten nach der Projected Unit Credit Method. Der Berechnung liegt ein Rechnungszins von 1,82 % zugrunde. Der erwartete Einkommenstrend beträgt 0,00 % in der Ansparphase und 2,00 % in der Auszahlungsphase. Die zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren in Höhe von 1,82 % und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von 1,74 % ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 27.734,00 EUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Pensionsrückstellungen betragen 1.957.448,00 EUR vor Verrechnung mit bestehendem Deckungskapital.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

2023 2022
EUR EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.957.448,00 1.925.687,00
./. Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte ./. 1.036.103,36 ./. 991.083,47
921.344,64 934.603,53

Der Ansatz der verrechneten Vermögenswerte erfolgte zu dem durch die Versicherungen mitgeteilten Deckungskapital. Es handelt sich um die fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 252 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

2023 2022
EUR EUR
Verrechnete Erträge 55.967,23 35.907,02
./. verrechnete Aufwendungen ./. 35.942,74 ./. 48.310,23
20.024,49 ./. 12.403,21

Der Saldo wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge (Vorjahr: Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Urlaubsanspruch Angestellte und gewerbliche Arbeitnehmer 183.993,57 176.442,08
Tantiemen 217.502,00 267.486,60
Zukünftige Archivierungskosten 50.000,00 50.000,00
Kosten Jahresabschluss und Steuererklärungen 38.000,00 33.000,00
Boni 25.791,35 23.098,60
Übrige sonstige Rückstellungen 2.000,00 2.000,00
517.286,92 552.027,28

Latente Steuern

Der Saldo der Latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 276.925,00 EUR (Vorjahr: 276.894,00 EUR). Im Laufe des Geschäftsjahres hat sich der Saldo gegenüber dem Vorjahr um 31,00 EUR erhöht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag ergeben sich aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft hat sich gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt 2.886.022,15 EUR (Vorjahr: 2.496.358,54 EUR) verbürgt. Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird weiterhin als gering eingeschätzt.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist Ertrag aus der Veränderung Latenter Steuern in Höhe von 31,00 EUR (Vorjahr: Aufwand: 44.489,00 EUR) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2023 2022
EUR EUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 1.232.594,43 1.262.937,79
Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen 743.742,96 545.885,16
davon aus verbundenen Unternehmen 743.742,96 541.085,16
1.976.337,39 1.808.822,95

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Arbeiter 60 58
Angestellte 83 86
Aushilfen 7 6
150 150
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 143 144
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7 6

Anteilsbesitz

Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
Name der Gesellschaft % EUR EUR
Fink-Hygienetechnik GmbH & Co. i. L. Hamm 100,00 0,00 0,00
FINK Tec GmbH Schömberg 51,00 900.883,75 170.186,02

Die Jahresergebnisse und die Eigenkapitalangaben wurden den Jahresabschlüssen für das Geschäftsjahr 2022 entnommen. Die Fink-Hygienetechnik GmbH & Co. KG i. L. wurde im Jahr 2024 gelöscht.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Dr. Michael Fink, Hamm (Chemiker)

Marion Fink, Hamm (Betriebswirtin/MBA)

Auf die Angabe der Organbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind in voller Höhe durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 577.913,00 EUR.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.408.136,89 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 10.396.914,84 EUR, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

 

Hamm, den 5. September 2024

FINK TEC GmbH

Geschäftsführung

gez. Marion Fink, Geschäftsführerin

gez. Dr. Michael Fink, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30. September 2024.

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.033.953,33 149.430,14 16.418,50 2.835,73 2.169.800,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 760.512,61 6.428,57 280,55 0,00 766.660,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.179.531,27 128.378,59 192.413,77 0,00 2.115.496,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.415.981,68 369.371,92 152.372,99 -2.835,73 2.630.144,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 280.863,07 161.703,42 0,00 0,00 442.566,49
5.636.888,63 665.882,50 345.067,31 -2.835,73 5.954.868,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.351.884,23 0,00 0,00 0,00 1.351.884,23
2. Übrige Finanzanlagen 9.893,34 10.142,81 3.022,26 0,00 17.013,89
1.361.777,57 10.142,81 3.022,26 0,00 1.368.898,12
9.032.619,53 825.455,45 364.508,07 0,00 9.493.566,91
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.868.695,91 120.314,82 16.418,50 3.818,81 1.976.411,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 470.560,76 25.898,65 280,55 0,00 496.178,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.974.890,34 55.376,90 9.343,26 0,00 2.020.923,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.904.405,38 204.090,17 115.820,85 -3.818,81 1.988.855,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.349.856,48 285.365,72 125.444,66 -3.818,81 4.505.958,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.337.568,06 0,00 0,00 0,00 1.337.568,06
2. Übrige Finanzanlagen 1.892,34 0,00 0,00 0,00 1.892,34
1.339.460,40 0,00 0,00 0,00 1.339.460,40
7.558.012,79 405.680,54 141.863,16 0,00 7.821.830,17
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 193.389,66 165.257,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 270.481,77 289.951,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.572,11 204.640,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 641.288,99 511.576,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 442.566,49 280.863,07
1.448.909,36 1.287.032,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.316,17 14.316,17
2. Übrige Finanzanlagen 15.121,55 8.001,00
29.437,72 22.317,17
1.671.736,74 1.474.606,74

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die FINK TEC GmbH ist als mittelständisches Familienunternehmen spezialisiert auf die Herstellung und Vermarktung von Wasch-, Spül- sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln für die Lebensmittelindustrie und das Handwerk. Die FINK TEC GmbH konzentriert sich auf die Geschäftsfelder Getränke- und Milchindustrie, nahrungsmittelverarbeitende Betriebe, Landwirtschaft sowie Futter- und Lebensmittelsicherheit. Die Gesellschaft beliefert eine heterogene Kundenstruktur, die sowohl Groß- und internationale Kunden sowie regional ansässige Abnehmer umfasst. Die FINK TEC GmbH ist seit 1994 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das Streben nach höchster Qualität ist elementarer Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie und ein unverzichtbarer Baustein unseres Wachstums für die Zukunft. Die Kompetenz liegt in der Erfassung und gemeinsamen Erarbeitung von Problemlösungen zum Vorteil unserer Kunden rund um das professionelle Hygienemanagement.

2. Forschung und Entwicklung

Die Umsetzung der Biozid-Verordnung bildet einen Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeiten. Das zweistufige Zulassungsverfahren von Bioziden in der EU soll zur Sicherung und zum Ausbau der Marktposition genutzt werden.

Die Kosten der produktherstellenden Unternehmen werden insbesondere durch die europäische Chemikaliengesetzgebung beeinflusst. Die FINK TEC GmbH ist mit der Strategie punktueller Kooperationen gut aufgestellt. Der Verband der chemischen Industrie (VCI) warnt vor der Gefahr, dass die Reinigungsmittelindustrie in Deutschland aufgrund der europäischen Gesetzgebung enorme Wettbewerbsnachteile im Mittelstand erleidet.

Trotz der zunehmend komplexer werdenden Rohwarenbedingungen wie der Chemikaliengesetzgebung sowie der von Kundengruppen auferlegten Selbstverpflichtung, wie der Verzicht auf bestimmte Rohstoffe, gelingt es unserer Produktentwicklung, nachhaltige Produktverbesserungen zu erarbeiten.

Neben den Entwicklungsarbeiten erfolgen kurzfristige Rezepturanpassungen infolge von Störungen in der Lieferkette oder zur Optimierung der Kostenstruktur.

3. Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Wir sind Mitglied bei der Initiative Responsible Care. Diese steht für die ständige Verbesserung von Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit in den Unternehmen. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. Produkte und Produktionsverfahren sollen stetig sicherer und umweltfreundlicher gemacht werden. FINK TEC ist Pionier bei der Einführung eines Mehrwegsystems für Kanister, Fässer und Container. Allein durch die Rückführung und Aufbereitung der Kanister durch unseren ADR-konformen Leergutkreislauf haben wir im abgelaufenen Jahr 394.628 kg CO 2 eingespart. Darüber hinaus haben wir unser Firmengebäude umfangreich zu einem KfW 100 Standard saniert. Unter anderem wurden ca. 600 qm Bürofläche mit besonders klimaverträglichen Lehmwänden ausgestattet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands war in 2023 leicht rückläufig Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück (-0,1%). Der Verlauf der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief hingegen unterschiedlich. Die Leistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging deutlicher zurück (-2,0%), wohingegen der Dienstleistungssektor erneut leicht zulegen konnte.

Anfang 2023 war der Geschäftsverlauf geprägt durch das äußerst turbulente und volatile Jahr 2022. Die Zurückhaltung, auf Grund der Ungewissheit zukünftiger Ereignisse, war deutlich zu spüren.

Die aus dem Gleichgewicht gebrachte Logistikkette durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hatte sich 2023 wieder etwas beruhigt Die Inflation in Deutschland ist mit 5,9 % weiterhin hoch gewesen.

Insgesamt war die Verknappung der Frachträume in 2023 noch immer ein großes Thema. Auf Grund politischer Hintergründe mussten Frachtschiffe große Umwege in Kauf nehmen, wodurch sich die Frachtraten wiederum erhöhten. Dank unserer eigenen Logistikflotte konnten wir uns erneut gegenüber Mitbewerbern besser aufstellen und so einige Neukunden hinzugewinnen.

Das Preisniveau wichtiger energieintensiver Rohstoffe ist leicht zurückgegangen, liegt aber immer noch über dem Niveau vor Kriegsbeginn. Auf dem Rohstoffmarkt ist allerdings weiter zu beobachten, dass Lieferanten keine längerfristigen Preis- oder Mengenkontakte eingehen möchten. Die Lieferanten unserer Hauptrohstoffe agieren meist mit Monats- bzw. Quartalspreisen. Trotz der ungewissen Lage wurden Preisreduzierungen durchgeführt.

2. Geschäftsverlauf

Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind der Jahresüberschuss und die Umsatzerlöse. Das Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.408 TEUR (Vorjahr: 986 TEUR) abschließen. Der Jahresüberschuss liegt deutlich über dem Planungsniveau.

Die Umsatzerlöse haben sich auf 40.311 TEUR (Vorjahr: 37.320 TEUR) erhöht und sind somit um 8 % gestiegen. Dies resultiert sowohl aus der Ausweitung des Geschäfts mit Bestandskunden, der Lieferfähigkeit im Umfeld verknappter Ressourcen, als auch hauptsächlich aus dem gestiegenen Preisniveau. Unsere Kunden werden von Krisen unterschiedlich getroffen. Durch gezielte Konzepte, technische Lösungen, neue Produkte und Unterstützung des Verkaufs durch qualifizierte Anwendungstechniker konnten wir den Service für unsere Kunden stetig verbessern. Die Flexibilität am Markt, die Verfügbarkeit von Fertigerzeugnissen, die eigene Logistikflotte und die kurzfristige Produktentwicklung waren der Garant des Erfolgs in 2023.

Die Rohstoffpreise sind in 2023 leicht gesunken.

Das Betriebsergebnis ist in 2023 um 1.833 TEUR auf 3.026 TEUR (Vorjahr: 1.193 TEUR) gestiegen.

Damit lag das Betriebsergebnis in Anbetracht des äußerst schwierigen Marktumfeldes über unserer Erwartungshaltung.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 3.524 TEUR (Vorjahr: 1.472 TEUR).

Zum 31.12.2023 steigt die Bilanzsumme um 771 TEUR auf 17.834 TEUR (Vorjahr: 17.063 TEUR).

Die Eigenkapitalquote ist mit über 60 % sehr gut.

3. Lage der Gesellschaft

Die FINK TEC GmbH hat sich nach einem äußerst turbulenten Jahr erfolgreich behauptet und profitiert von der guten Lieferfähigkeit und die dadurch erzielten Neukundengewinnung. Die nachhaltige Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, die große Flexibilität am Beschaffungsmarkt, die Entwicklungsarbeiten nebst einer kurzfristigen Rezepturanpassung sowie die frühzeitige Anmeldung der Biozid-Produktfamilie haben den Erfolg ermöglicht.

Eine Weitergabe der leicht gesunkenen Einkaufspreise in Krisenzeiten erfolgt in angemessenem Umfang.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 771 TEUR auf 17.834 TEUR gestiegen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind um 105 TEUR auf 2.998 TEUR gesunken. Die Rückstellungen haben sich leicht reduziert (- 373 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind mit 3.083 TEUR (Vorjahr: 3.418 TEUR) ebenso gesunken wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Liquiditätssituation ist als komfortabel zu bezeichnen. Aufgrund der überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von 65 % (Vorjahr: 63 %) wurden die seitens der Bank zur Verfügung gestellten Kreditlinien überwiegend nicht in Anspruch genommen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Cashflow, der Bereitstellung von Darlehen durch Banken, sowie aus der Zusammenarbeit mit Leasinggesellschaften. Die Deutsche Bundesbank hat uns erneut die Notenbankfähigkeit bestätigt. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachgekommen. Lieferantenrechnungen werden grundsätzlich mit Skonto gezahlt. Die Finanzierung ist durch eine über dem Durchschnitt liegende Eigenkapitalquote gesichert.

Die Ertragslage wird im Wesentlichen von der Preisreduzierung auf den Rohstoffmärkten beeinflusst. Die Erhöhung der Umsatzerlöse basiert auf dem Ausbau der Umsätze bei Bestandskunden, der Lieferfähigkeit im Umfeld knapper Ressourcen sowie hauptsächlich aus dem gestiegenen Preisniveau. Die Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2023 insbesondere im Bereich des Personals (+229 TEUR). Die Aufwendungen für Kfz liegen deutlich unter dem Vorjahr (-163 TEUR). Vertriebskosten haben sich um ca. 196 TEUR auf 1.252 TEUR erhöht (Vorjahr: 1055 TEUR).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 3.524 TEUR um 2.052 TEUR über dem Vorjahresergebnis in Höhe 1.472 TEUR.

Das Ergebnis liegt insgesamt über Planniveau.

Der Jahresüberschuss wird wie in den Vorjahren zur Erhöhung der Eigenkapitalausstattung verwendet. Die Eigenkapitalrendite beträgt 20,8 % (Vorjahr: 9,2%).

Über das gesamte Geschäftsjahr hinweg war unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage stets geordnet.

Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt positiv verlaufen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind der Jahresüberschuss und die Umsatzerlöse. Nach unseren Planungen werden sich die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss des Jahres 2024 auf der Höhe des Berichtsjahres bewegen.

Im Geschäftsjahr 2024 sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Zunächst lässt der Start in das neue Geschäftsjahr insgesamt eine positive Entwicklung erhoffen.

In der Lebensmittelindustrie wird auf eine Fortsetzung der Konsumentennachfrage gehofft. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung erneut von einer Umsatzsteigerung aus. Diese soll zum einen durch Neukundenakquise, die Einführung neuer Produktkonzepte und den weiteren Ausbau von Bestandskunden erzielt werden.

Um dem Preisdruck auf der Beschaffungsseite gerecht zu werden, wurden im ersten Halbjahr bereits mehrere Preisreduzierungen umgesetzt.

Kurz- bis mittelfristig soll der Umsatz je Vertriebsmitarbeiter erhöht werden. Dieser Prozess wurde durch die Einführung einer cloudbasierten SAP-Vertriebslösung unterstützt. Weitere CRM- Anwendungen sollen die Reputation der FINK TEC GmbH im Markt erhöhen.

Die Versorgungslage auf den Beschaffungsmärkten entspannt sich, ist aber weiterhin nicht auf dem Niveau von 2019.

Die Entwicklung im zweiten Halbjahr ist schwer einschätzbar, wird aber positiv angesehen.

Das Segment Landwirtschaft hat bereits durch unsere Lieferfähigkeit im Vergleich zu Marktteilnehmern profitiert und baut die Marktanteile weiter aus.

Im Getränkebereich profitiert die FINK TEC GmbH von langfristigen Lieferverträgen.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Auftragsbücher der FINK TEC GmbH voll sind und die größere Herausforderung in der Erfüllung der Lieferverpflichtungen liegt.

Die Kundenakquise im Bereich Bakteriophagen als vierte Verkaufssäule soll forciert werden. Die Gesellschaft erwartet in diesem Marktsegment durch den Verkauf von Bakteriophagen künftig ein nachhaltiges Wachstum. Insgesamt ist das Umfeld für die Einführung von Produkten basierend auf der Bakteriophagen-Technologie noch nie so positiv wie heute. Der Vertrieb in regulatorisch weniger anspruchsvollen Märkte ist zielführend. Ein weiterer riesiger Vorteil der Bakteriophagen ist die Unabhängigkeit in der Ressourcen-Beschaffung.

Kontinuierliche Prozessoptimierungen und die damit einhergehende Verbesserung unserer Kostenstruktur begleiten unser Wachstum.

Um die Marktposition der Gesellschaft sicherzustellen, stehen die Kundenbetreuung sowie die Qualitätssicherung im besonderen Fokus. Kundenbindende und -gewinnende Maßnahmen sind zur Erreichung dieser Ziele von hoher Bedeutung.

Die Mitarbeiterqualifizierung soll dieses Bemühen unterstützen.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2024 umfassen im Wesentlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in der Produktion sowie in der Logistik. Ein weiteres größeres, mehrjähriges Projekt ist die technische Migration von S/4Hana. Das Projekt soll 2024 gestartet werden.

Weiterhin wird uns die Gesetzgebung vor Herausforderungen stellen. Die daraus resultierenden Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden und werden den Geschäftsgang des laufenden und der folgenden Geschäftsjahre nachhaltig beeinflussen. Um eine verträgliche Kostensituation und -verteilung zu erzielen, wird die Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern gesucht. Hier sehen wir uns gerüstet, um positiv in die Zukunft zu blicken.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein nachhaltig positives Ergebnis in Höhe des Ergebnisses des Jahres 2023 erwartet.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier im Lagebericht formulierten Aussagen abweichen.

 

Hamm, den 5. September 2024

FINK TEC GmbH

- Geschäftsführung -

gez. Marion Fink, Geschäftsführerin

gez. Dr. Michael Fink, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem vollständigen Lagebericht 2023 wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FINK TEC GmbH, Hamm:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FINK TEC GmbH, Hamm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FINK TEC GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Der Bestätigungsvermerk wurde mit Datum vom 11 September 2024 von den Unterzeichnern dieses Prüfungsberichts erteilt. Bei der Erteilung des Bestätigungsvermerkes wurden die Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen (IDW PS 400 n. F.) beachtet.

SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31. Dezember 2023 der FINK TEC GmbH, Hamm, erstatten wir in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.).

Der Prüfungsbericht wird gemäß §§ 321 Abs. 5 HGB; 32 WPO wie folgt unterzeichnet:

 

Düsseldorf, den 11. September 2024

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