Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 245332
Eingetragen
16.6.1999
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Glasfasern und Waren daraus
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Glasfasergewebeschläuchen, die auch mit Kunstharzen vorimprägniert sein können, insbesondere für die Abwasserkanalsanierung und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katrin Hilbert
seit 31.3.2025
Prokura
Guido Wey
seit 16.5.2024
Geschäftsführer
Nicolai Kröjer Westh
seit 15.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CIPP TECHNOLOY HOLDING ApSDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

iMPREG GmbH

Ammerbuch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

iMPREG GmbH, Ammerbuch

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die iMPREG GmbH (iMPREG) ist ein weltweit führender Anbieter von glasfaserverstärkten Schlauchlinersystemen für die grabenlose Rohrsanierung.

Die iMPREG GmbH wurde im Jahr 1999 als 100%.ige Tochtergesellschaft der CIPP Technology Holding ApS in Dänemark gegründet. Das Unternehmen nahm die Produktion zunächst in Wetzlar auf, verlagerte diese jedoch in den Jahren 2000 und 2006 aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung. Um den schnell wachsenden Markt bedienen zu können, wurde im Jahr 2019 neben dem Standort Ammerbuch ein zweiter Standort im benachbarten Gärtringen eröffnet.

Seit fast 170 Jahren entsorgen Kanalnetze das Abwasser in Deutschland und schützen so die Bevölkerung vor hygienischen Missständen und vor allem vor wasserbedingten Epidemien.

Die Anforderungen an das Kanalnetz sind:

Die Kanäle müssen statischen Anforderungen genügen

Die Kanäle müssen hydraulisch leistungsfähig sein

Die Kanäle müssen "im Besonderen in Trinkwasserschutzgebieten" dicht sein, damit kein Grundwasser verschmutzt wird.

Um diese Ansprüche zu erfüllen, sind die Kanalnetzbetreiber in Deutschland seit den 1980-er Jahren durch die Landesgesetze verpflichtet, den Zustand ihrer Kanalnetze zu erfassen, zu dokumentieren und die festgestellten Schäden zu sanieren. Die Netzbetreiber wurden von den Aufsichtsbehörden der Bundesländer dazu verpflichtet, Konzepte zur Sanierung ihrer Kanalsysteme vorzulegen. Im Jahr 2022 betrug die Länge des Kanalnetzes in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamtes ca. 620.000 km. Laut einer Analyse des statistischen Bundesamtes belief sich der Gesamtwert auf €653Mrd. Eine Studie des DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.) aus dem Jahr 2015 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Vergrößerung des Sanierungsumfangs im Umfang von ca. €5Mrd pro Jahr notwendig ist. Es wird sich zeigen, inwiefern diese notwendige Steigerung Realität wird.

Die Schlauchlinertechnologie wird heute in vielen Ländern der Welt als Standardtechnik für die grabenlose Sanierung von Abwasserrohren eingesetzt. iMPREG hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von glasfaserverstärkten Schlauchlinern spezialisiert, die mit modernster UV-Technologie ausgehärtet werden.

Der Bedarf nach glasfaserverstärkten UV-Linern für die Dimensionen größer DN1200 wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich. iMPREG ist ein Pionier im Bereich der großen Nennweiten und hat bereits im Jahr 2021 das weltweit erste DN2000 Projekt erfolgreich realisiert.

1. 2. Forschung und Entwicklung

Die iMPREG hat sich als Spezialist für Liner in großen Dimensionen im Markt etabliert. Der GL13 war als erster Liner mit einem Langzeit E-Modul von über E50>14.000 N/mm 2 Wegbereiter und Marktöffner im Sanierungsbereich von DN1200 - DN1600.

Seit der erfolgreichen Einführung des GL16 im ersten Halbjahr 2018 arbeitet iMPREG an der Weiterentwicklung seiner Produktpalette. Auch im Jahr 2023 haben wir unseren Fokus auf die Weiterentwicklung unserer Produkte sowie die Erweiterung unseres Sortiments gelegt.

Die Entwicklungsabteilung ist ein wesentlicher Faktor für die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Neben der Entwicklung neuer Liner erweitern und verbessern wir kontinuierlich unsere Fertigungsprozesse.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war bedingt durch den Krieg in der Ukraine geprägt von globalen Unsicherheiten und einer stark gestiegenen Inflation. Die Preissteigerung belief sich laut Destatis im Jahresdurchschnitt auf 5,6%.

Trotz einer gestiegenen Arbeitslosenquote im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft nach wie vor mit einem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert.

Ungeachtet dieser Rahmenbedingungen liegt die unterirdische Infrastruktur weiterhin im Fokus der Städte und Gemeinden, da diese im Vermögenshaushalt den größten Posten einnehmen. Die Erhaltung der bestehenden Kanalisation sichert nicht nur das künftige Vermögen, es ist auch ein großer Beitrag für den Umweltschutz. Dichte und intakte Kanalsysteme im Abwasserbereich schützen die lebensnotwendige Ressource Grundwasser. Die Erhaltung der Kanalnetze ist weltweit eine wesentliche Aufgabe der Stadtverwaltungen. Das Alter der Rohrnetze und das Wachstum der Städte sichern auch in der Zukunft die positive Entwicklung der Kanalsanierungsbranche.

Dieser Umstand schafft weiterhin positive Rahmenbedingungen für das Unternehmen. Der Geschäftsverlauf ist weitgehend unabhängig von Konjunktureinflüssen, da die Finanzierung des Kanalbetriebes über Gebühren erfolgt. Im Gegenzug ist kurzfristig nicht mit einer signifikanten Vergrößerung des Marktes zu rechnen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Auch im Geschäftsjahr 2023 konnte iMPREG seine starke Position im Bereich der Spezialprojekte behaupten. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 5.623 in 2022 auf TEUR 8.486 in 2023 verbessert. Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf TEUR 4.232 geringere Materialaufwendungen zurückzuführen, denen eine um TEUR 340 geringere Gesamtleistung und um TEUR 608 höhere Personalaufwendungen gegenüberstehen.

Der Rückgang des Ertragssteueraufwands ist auf die seit dem 1. Januar 2023 bestehende ertragssteuerliche Organschaft mit der Impreg Group GmbH, Gärtringen, zurückzuführen.

Insgesamt stellt sich die Ertragslage wie folgt dar.

Kennzahlen 1.1. bis 31.12.2023 1.1. bis 31.12.2022 Veränderung
T-EUR T-EUR T-EUR %
Gesamtleistung 60.919 61.258 -339 -0,0
Rohertrag 27.478 23.612 3.866 16,4
Betriebsergebnis 8.519 5.933 2.586 43,6
Zinsergebnis -33 -309 276 -89,3
EBITDA 9.624 7.052 2.572 36,5
Jahresergebnis 160 149 11 7,4

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Einem positiven operativen Cash Flow von TEUR 11.756 stehen Mittelabflüsse aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 7.601 sowie Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.118 gegenüber. Die Liquiden Mittel haben sich in Folge dessen um TEUR 2.548 auf TEUR 6.256 am Jahresende erhöht.

Das Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im Investitionsbereich lag der Schwerpunkt auf Maschinenerweiterungen bei den technischen Anlagen sowie der Produktentwicklung.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzpositionen Geschäftsjahr 01/2023-12/2023 Geschäftsjahr 01/2022-12/2022 Veränderung
T-EUR T-EUR T-EUR %
Aktiva
Anlagevermögen 6.435 6.452 -17 -0,3
Kurzfristige Vermögenswerte 8.160 9.958 -1.798 -18,1
Verbundene Unternehmen 5.499 1.741 3.758 215,9
Liquide Mittel 6.256 3.708 2.548 68,7
Passiva
Eigenkapital 6.731 6.571 160 2,4
Verbindlichkeiten 4.435 2.315 2.120 91,6
Verbundene Unternehmen 15.184 12.972 2.212 117,1
Bilanzsumme 26.350 21.859 4.491 20,5

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend gleichgeblieben. Die Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen hält sich mit dem Werteverzehr die Waage.

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind in Vergleich zum Vorjahr gesunken. Grund dafür ist der stichtagebedingte Rückgang des Lagerbestandswertes.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres wurde mit Ausnahme der ausschüttungsgesperrten Beträge auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags an die Impreg Group GmbH abgeführt.

Die Erhöhung des Verbindlichkeitssaldos aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.212 resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 7.601 sowie weiteren Leistungsverrechnungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wie in den Vorjahren liegt unser Fokus auf den finanziellen Leistungsindikatoren:

Umsatzentwicklung

EBITDA

Liquidität

Branchenentwicklung

Der Marktanteil von IMPREG im Bereich der UV-Härtenden Liner in Europa liegt nach unserer eigenen Einschätzung stabil bei ca. 20%. Die iMPREG GmbH zeichnet sich durch hohe Kundenorientierung aus und wird von ihren Kunden aufgrund hoher Produkt- und Servicequalität geschätzt. Als zuverlässiger Partner unserer Kunden verzichten wir auf eine aggressive Verkaufsstrategie und vermeiden so auch negative Einflüsse auf die Preisentwicklung und auf das Betriebsergebnis.

4. Gesamtaussage

Die Finanzlage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen. Umsatz- und Ergebnisentwicklung stellen sich weiterhin positiv dar.

Die Eigenkapitalquote wird als gut angesehen.

III. Zweigniederlassungen

Das Unternehmen hat keine im Außenbereich selbständig handelnden Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Die unsichere Marktsituation, bedingt durch Covid 19, hat sich im Geschäftsjahr 2023 entspannt. An deren Stelle treten Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und damit einhergehenden Turbulenzen auf den globalen Beschaffungsmärkten.

Absatzseitig gehen wir davon aus, dass die Nachfrage der öffentlichen Hand in Europa weitestgehend stabil bleiben wird.

Der weitestgehend stabile Europäische Markt stützt die weitere Internationalisierung von iMPREG. Diesen Trend werden wir auch im laufenden Geschäftsjahr fortschreiben.

Weiterhin haben wir im vergangenen Geschäftsjahr unser Key Account Management im Vertrieb verstärkt. Damit wollen wir unsere Markposition im für iMPREG strategisch wichtigen europäischen Markt stützen und andererseits weitere Marktchancen zu ergreifen. iMPREG ist gut gerüstet, um auch in der Firmengruppe den Anforderungen der Märkte und unsren strategischen Zielsetzungen gerecht zu werden.

Der Erfolg von iMPREG fußt in hohem Maße auf unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeitern. In Zeiten von Fach- und Führungskräftemangel sind Mitarbeiterzufriedenheit und eine positiv konnotierte Arbeitgebermarke wichtige Erfolgsfaktoren. Im laufenden Geschäftsjahr setzen wir unsere Bemühungen zur verbesserten Kommunikation und zum Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fort. U.a. führen wir eine interaktive iMPREG App zum aktiven und gezielten Austausch und Information unserer Kolleginnen und Kollegen ein. Darüber hinaus ermitteln wir wöchentlich die Mitarbeiterzufriedenheit, analysieren positive wie kritische Einflüsse und steuern bewusst gemeinsam mit unseren Teams gegen. Weiterhin setzen wir auf gezielte Aus- und Weiterbildung unserer Kolleginnen und Kollegen.

Die Geschäftsführung erwartet für das kommende Jahr eine etwa gleichbleibende Entwicklung und für das Jahr 2025 eine moderate Steigerung von Umsatz und EBITDA.

Durch die Einführung eines täglichen Leistungsmanagements in der Produktion verstärken wir unseren Fokus auf Arbeitssicherheit, Produktivität, Produkt- und Prozessqualität sowie die Liefertreue. Davon versprechen wir uns einen weiteren positiven Effekt auf Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter sowie auf unsere Ertrags- und Kostenstruktur.

V. Chancen und Risikobericht

Die schrecklichen Ereignisse rund um den Krieg Russlands mit der Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten werden uns auch im aktuellen Geschäftsjahr begleiten. Obgleich sich die Liefersituation auf dem Rohstoffmarkt auf hohem Kostenniveau stabilisiert hat, werden wir auch im Jahr 2024 mit weiteren negativen Kosteneffekten konfrontiert werden. Dem werden wir weiter durch Effizienzsteigerung und, falls erforderlich, durch Verkaufspreisanpassungen begegnen.

Weiter makro-ökonomische Einflüsse sind schwer vorherzusagen.

Fraglich bleibt, wie sich die öffentlichen Budgets im Umfeld einer durchweg restriktiveren Haushaltspolitik der Länder und Kommunen entwickeln. Sollten die Budgets nicht entsprechend korrigiert werden, könnte es zu einem leichten Rückgang der ausgeschriebenen Sanierungsprojekte führen. Andererseits könnte dies auch zu einer Intensivierung der Sanierungsmaßnahmen mit UV-Linern zulasten der Neuinstallationen führen.

Die schlechte Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften ist nicht nur ein Risiko für iMPREG. Auch unsere Kunden sind davon betroffen. Das Wachstum unserer Kunden ist ebenfalls begrenzt durch die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. Die Nachfrage im Markt übersteigt derzeit schon das Angebot auf Arbeitnehmerseite. Damit wird es auf Seiten der Installationsbetriebe voraussichtlich ein lediglich moderates Projektwachstum geben.

Die Spezialisierung auf Großprofile und die kompetente Betreuung dieser Projekte durch die iMPREG Anwendungstechniker sowie der personell verstärkte Vertrieb von iMPREG geben dem Unternehmen sehr gute Möglichkeiten, die Marke IMPREG zu stärken und somit das gesamte Unternehmen im Markt besser zu positionieren.

Seit jeher leisten wir mit dem Einsatz unserer IMPRERG Schlauchliner einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, indem wir verhindern, dass durch defekte Abwasserkanäle das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Bewusstsein, dass unsere Umwelt ein schützenswertes Gut ist, nimmt in der Gesellschaft kontinuierlich zu und wird durch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN SDG) gefördert. Bei iMPREG bekennen wir uns im Rahmen unserer ESG Strategie (Environmental, Social, Governance) zu den Nachhaltigkeitszielen und unterstützen insbesondere die Verbesserung der Wasserqualität durch nachhaltige Infrastruktur sowie den Schutz von Arbeitsrechten und sicherer Arbeitsumgebung. Neben Zielen zur Verbesserung unsere Arbeitsbedingungen und der Umsetzung unserer gemeinsamen Verhaltensregeln (Code of Conduct) haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren CO 2 -Ausstoß jährlich um mindestens 10% zu senken. Die Ergebnisse unserer Verbesserungsmaßnahmen dokumentieren wir monatlich im Rahmen unseres ESG-Berichtswesens. Wir beobachten, dass erste Kunden sowie Kommunen im Rahmen von Ausschreibungen eine nachweisbare ESG-Strategie als Voraussetzung ansehen, für bestimmte Ausschreibungen zugelassen zu werden

Zielgerichtete Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, aktives Liquiditätsmanagement sowie laufendes Reporting unserer Kunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen.

Die grundsätzlichen Risiken in der EDV-Struktur und Software-Systemen sind im Unternehmen wie üblich vorhanden. Systemstabilität sowie Datenverfügbarkeit stellen grundsätzliche IT-Risiken dar. Wir schützen uns durch eine entsprechende IT-Organisation, aktuelle Sicherheitssysteme, wie Anti-Viren-Software und Firewalls, sowie Szenario Planung für den Fall einer Cyberattacke. Darüber hinaus sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter über entsprechende Gefahren. Insgesamt schätzen wir die Risiken im Bereich IT im Falle eines Angriffs zwar als hoch, unter Berücksichtigung üblicher Wahrscheinlichkeiten jedoch als insgesamt mittleres und branchenübliches Risiko, ein.

 

Ammerbuch, den 12. Juni 2025

Guido Wey

Nicolaj Kroejer Westh

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 428.852,00 212.336,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 642.993,37 764.230,23
1.071.845,37 976.566,23
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.760.247,60 3.163.660,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.511.222,37 1.384.637,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 91.282,05 927.350,04
5.362.752,02 5.475.648,42
6.434.597,39 6.452.214,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.359.165,61 2.280.839,17
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 890.968,77 2.095.790,95
3.250.134,38 4.376.630,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.997.568,09 4.598.670,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.499.447,52 1.741.308,75
3. sonstige Vermögensgegenstände 826.758,83 940.496,12
10.323.774,44 7.280.474,98
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.256.215,00 3.708.339,87
19.830.123,82 15.365.444,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.489,84 41.259,90
26.350.211,05 21.858.919,52

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnrücklage 200.000,00 200.000,00
IV. Gewinnvortrag 5.971.478,25 5.822.842,25
V. Jahresüberschuss 159.815,80 148.636,00
6.731.294,05 6.571.478,25
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 798.264,42 568.400,00
2. sonstige Rückstellungen 1.532.880,32 642.203,25
2.331.144,74 1.210.603,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.988.683,44 663.744,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.184.400,11 12.972.555,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 114.688,71 376.837,83
davon aus Steuern: EUR 89.585,40 (Vj. EUR 94.750,13)
17.287.772,26 14.013.138,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 63.700,00
26.350.211,05 21.858.919,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 61.667.837,58 60.695.043,17
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -965.516,60 350.676,01
3. Andere aktivierte Eigentleistungen 216.516,00 212.336,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 281.650,02 308.601,34
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -32.805.065,77 -37.024.893,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -917.966,21 -930.243,56
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.582.797,59 -7.976.068,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.593.296,67 -1.592.321,41
- davon für Altersversorgung EUR 58.902,07 (Vj. TEUR 31)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -1.104.522,65 -1.119.061,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.677.509,08 -6.991.198,85
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.809,12 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119.073,46 -309.431,60
- davon an verbundene Unternehmen EUR 119.073,46 (Vj. TEUR 290)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -710.199,61 -2.068.068,40
12. Ergebnis nach Steuern 7.775.865,08 3.555.369,16
13. sonstige Steuern -14.913,49 -11.173,77
14. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag -7.601.135,79 -3.395.559,39
15. Jahresüberschuss 159.815,80 148.636,00
8.486.064,69 5.623.437,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

iMPREG GmbH, Ammerbuch

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der iMPREG GmbH, Ammerbuch (HRB 245322, Amtsgericht Stuttgart) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend wurden zu diesen Vorschriften die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG beachtet.

Nach den Größenmerkmalen des §§ 264, 267 Abs. 2 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zum Stichtag waren nicht zwei der drei Merkmale für große Gesellschaften zum wiederholten Male überschritten. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 245332 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in 72119 Ammerbuch, Eisenbahnstraße 32.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Angaben zum Jahresabschluss

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Jahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten inkl., soweit angefallen, der zur Erstellung der Anlagegüter erbrachten Eigenleistungen unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibungen werden grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die Nutzungsdauer in der Regel 3 Jahre. Eine erworbene Lizenz wird auf 10 Jahre verteilt. Die erworbenen Kundenstämme werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, da die tatsächliche Nutzungsdauer aufgrund langfristiger Kundenbeziehungen so eingeschätzt wurde.

Im Geschäftsjahr wurden selbst erstellte Entwicklungskosten bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von T-EUR 217 aktiviert. Im Geschäftsjahr wurden noch keine Abschreibungen vorgenommen. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 527.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250 bis EUR 1.000 (bis 01.01.2018 EUR 150 bis EUR 1.000) werden mit 20 % pauschal über 5 Jahre abgeschrieben (Sammelposten pool). Seit 01.05.2021 wird die Poolregelung nicht mehr angewendet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffung ab 01.05.2021) mit Anschaffungs- oder Herstellkosten zwischen EUR 250 bis EUR 800 sind sofort abziehbar und werden in einem separaten Verzeichnis geführt.

Anlagen im Bau und geleistete Anzahlungen sind einzeln mit Anschaffungskosten bewertet, werden jedoch noch nicht abgeschrieben und sind gesondert ausgewiesen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Angaben der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Teilwert am Stichtag beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. (§ 255 Abs. 2 HGB). Notwendige Abschläge auf den niedrigeren Teilwert am Stichtag wurden vorgenommen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden in der erforderlichen Höhe angesetzt. Darin sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T-EUR 5.499 (Vj T-EUR 1.741) enthalten.

Ausgaben, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Stichtag betreffen, werden auf der Aktivseite als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Eigenkapital umfasst das in Übereinstimmung mit dem Handelsregister ausgewiesene Stammkapital, eine Gewinnrücklage aus dem Jahr 2010, eine Kapitalrücklage aus der Verschmelzung 2016, den Gewinnvortrag aus Vorjahren mit T-EUR 5.971. Das Jahresergebnis des laufenden Jahres wurde, vermindert um den ausschüttungsgesperrten Betrag, im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrages an das beherrschende Unternehmen abgeführt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden angemessene Rückstellungen gebildet. Diese erfassen alle erkennbaren Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Rückstellungen am 31. Dezember 2023 beinhalten TEUR 575 (VJ TEUR 0) für Kundenboni, T-EUR 246 (Vj T-EUR 236) für Guthaben der Mitarbeiter aus Urlaub und Überstunden sowie weitere T-EUR 433 (Vj T-EUR 195) für Reklamationen von Kunden.

Daneben sind für noch zu leistende Steuernachzahlungen betreffend Vorjahre Rückstellungen in Höhe von T-EUR 48 sowie für Risiken aus einer Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 750 gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB).

Es bestehen folgende Verbindlichkeiten in T-EUR mit Restlaufzeiten:

aus Lieferungen und Leistungen 1.989 bis 1 Jahr
gegenüber verbundenen Unternehmen 15.184 bis 1 Jahr
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 zwischen 1 und 5 Jahre
davon gegenüber Gesellschafter 12.929 bis 1 Jahr
Sonstige 115 bis 1 Jahr
Summe 17.288

Besondere Sicherheiten sind für die Verbindlichkeiten keine bestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die Schwestergesellschaften sind, bestehen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr am Stichtag in Höhe von T-EUR 5 (Vj T-EUR 128).

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag und Steuerausgleich in Höhe von T-EUR 12.929 (Vj T-EUR 4.828). Diese haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die in der Handelsbilanz aktivierten, selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände für Entwicklungsleistungen werden die passiven latenten Steuern auf Ebene des Organträgers, der Impreg Group GmbH, Gärtingen, bilanziert, da sich die Effekte in den Folgejahren umkehren und der entsprechende Steueraufwand auf Ebene des Organträgers anfällt.

III. Sonstige Pflichtangaben

Aus einem mit der Muttergesellschaft der Gesellschafterin abgeschlossenen Lizenzvertrag bestehen Verpflichtungen in Abhängigkeit vom künftig erzielten Umsatz. In Abhängigkeit von der künftigen Inanspruchnahme von Management-Leistungen bestehen weitere Verpflichtungen.

Die Gesellschaft hat durch die Anmietung betrieblich genutzter Immobilien und Verträge aus Maschinenmieten mit einem jährlichen Aufwand von rund T-EUR 806 (Vj. T-EUR 738) zu rechnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt T-EUR 4.087.

Im Geschäftsjahr wurden berechnet nach dem Quartalsdurchschnitt 173,5 Arbeitnehmer und 3 Auszubildende beschäftigt (VJ 180,25 + 3,5). Von den Arbeitnehmern sind 161 in Vollzeit und in Teilzeit 12 beschäftigt.

Zur Absicherung eines eingeräumten Avalkredits und einer Mietkaution sind in der Bilanz ausgewiesene Bankguthaben in Höhe von T-EUR 6.256 verpfändet.

Im Rahmen der iMPREG Gruppe ist die iMPREG GmbH am 17. April 2020 einem Senior Facilities Agreement (vom 20. Dezember 2019, aktualisiert am 6. Mai 2022) in Höhe von T-EUR 65.000 als zusätzlicher Kreditnehmer und als zusätzlicher Garant sowie dem Intercreditor Agreement (vom 20. Dezember 2019) als zusätzlichem Schuldner und zusätzlichen konzerninternen Kreditgeber beigetreten. Die von der iMPREG GmbH im Rahmen des Senior Facilities Agreement gewährte Garantie sichert alle Ansprüche der Kreditgeber gegen die Schuldner ab.

In diesem Zusammenhang hat die iMPREG GmbH folgende Sicherheitsvereinbarungen abgeschlossen, um die Ansprüche der Kreditgeber abzusichern:

Kontoverpfändungsvereinbarung über die deutschen Bankkonten der iMPREG GmbH;

Sicherheitsabtretungsvereinbarung in Bezug auf die konzerninternen Darlehensforderungen der iMPREG GmbH;

Sicherheitsübertragungsvereinbarung über Rechte an geistigem Eigentum in Bezug auf bestimmte EU-Marken, Patente und Marken der iMPREG GmbH;

Share Pledge Agreement in Bezug auf die Anteile der CIPP Technology Holding ApS an der iMPREG GmbH

Die Geschäftsleitung der iMPREG GmbH schätzt das Risiko der Inanspruchnahme der Verpfändung als gering ein, weil Sie weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgeht.

Die Angabe der gewährten Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Geschäftsführer geführt:

 

Herr Nicolai Kroejer Westh, Dipl. Betriebswirt

 

Herr Karsten Müller, Dipl. Ing. (bis 22. Oktober 2024)

 

Herr Guido Wey, Dipl. Ing. (ab 16. Mai 2024)

Die Geschäftsführer vertreten gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Sie sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

In Höhe von T-EUR 308 besteht eine Ausschüttungssperre, die sich ermittelt als Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag abzüglich der hierfür auf Ebene des Organträgers gebildeten passiven latenten Steuerabgrenzung.

Die Gesellschaft wird über die Impreg Group GmbH vollkonsolidiert in den Konzernabschluss der dänischen Gesellschaft CIPP Technology Holding ApS, Sorø, und diese wiederum in den Konzernabschluss der CIPP Holding ApS, Dänemark einbezogen.

Das Jahresergebnis der Gesellschaft wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag vom 28. November 2022 (eingetragen im Handelsregister am 15. Dezember 2022) in voller Höhe, vermindert um den ausschüttungsgesperrten Betrag, an die Organträgerin und Muttergesellschaft Impreg Group GmbH abgeführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine ereignet.

IV. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Ammerbuch, den 12. Juni 2025

Guido Wey

Nicolai Kroejer Westh

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 212.336,00 216.516,00 0,00 0,00 428.852,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.861.047,32 31.674,21 0,00 0,00 2.892.721,53
Summe 3.073.383,32 248.190,21 0,00 0,00 3.321.573,53
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.836.856,80 500.767,57 706.455,86 0,00 9.044.080,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.908.620,21 314.742,96 152.816,78 0,00 3.376.179,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 927.350,04 53.981,32 -859.272,64 30.776,67 91.282,05
Summe 11.672.827,05 869.491,85 0,00 30.776,67 12.511.542,23
Summe Anlagevermögen 14.746.210,37 1.117.682,06 0,00 30.776,67 15.833.115,76
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.096.817,09 152.911,07 0,00 2.249.728,16
Summe 2.096.817,09 152.911,07 0,00 2.249.728,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.673.196,28 610.636,35 0,00 5.283.832,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.523.982,35 340.975,23 0,00 1.864.957,58
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 6.197.178,63 951.611,58 0,00 7.148.790,21
Summe Anlagevermögen 8.293.995,72 1.104.522,65 0,00 9.398.518,37
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 428.852,00 212.336,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 642.993,37 764.230,23
Summe 1.071.845,37 976.566,23
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.760.247,60 3.163.660,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.511.222,37 1.384.637,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 91.282,05 927.350,04
Summe 5.362.752,02 5.475.648,42
Summe Anlagevermögen 6.434.597,39 6.452.214,65

 

Ammerbuch, den 01.07.2025

gez. Guido Wey

gez. Nicolai Krøjer Westh

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die iMPREG GmbH, Ammerbuch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iMPREG GmbH, Ammerbuch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iMPREG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 30. Juni 2025

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