Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 111144
Eingetragen
21.10.2005
Branche
Allgemeine GebäudereinigungSonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und MaschinenSonstige Reinigung a. n. g.
Gegenstand
Die Reinigung von Räumen und Gebäuden aller Art sowie von Flugzeugen, die Sanierung und Dekontaminierung von Bauten und Liegenschaften sowie damit in Zusammenhang stehende Serviceleistungen, insbesondere technisches Gebäudemanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olha Wiessatty
seit 8.5.2026
Prokura
Prokura
Stefan Krauthäuser
seit 13.4.2026
Geschäftsführer
Philipp Poppensieker
seit 6.12.2024
Prokura
Birgit Hartl
seit 31.7.2024
Prokura
Claudia Böse
seit 20.8.2021
Prokura
Prokura
Benjamin Drews
seit 2.12.2019
Prokura
Urs Rempe
seit 2.12.2019
Geschäftsführer
Thomas Vogt
seit 2.12.2019
Prokura
Axel Kogge
seit 2.12.2019
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nils Bogdol GmbH

Holdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Nils Bogdol GmbH, 49451 Holdorf

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Nils Bogdol GmbH ist ein Unternehmen, das alle Dienstleistungen des ganzheitlichen Facility Managements anbietet. Unter der Dachmarke ray sind die unterschiedlichen Schwerpunkte aus den Bereichen infrastrukturelles, technisches und kaufmännisches Gebäudemanagement gebündelt. Dazu gehören Gebäude- und Spezialreinigung ebenso wie Wach- und Werkschutz oder Industriewartung und Public-Private-Partner- ship-Projekte. Mit diesen gebündelten Kompetenzen können transparente Leistungen aus einer Hand angeboten werden.

Neben öffentlichen und privaten Auftraggebern zählen vor allem Industriebetriebe und Verwaltungsgebäude sowie Altenheime und Krankenhäuser zu den Kunden.

Ziele und Strategien

Die Verbesserung der Gesamtstrukturen und das Erfüllen von Kundenanforderungen sowie die Kundenzufriedenheit durch zeitgenaue Leistung von hoher Qualität und einem erstklassigen Service ist oberstes Ziel. Die Unternehmensleitlinien dienen dabei als Wegweiser. Vier übergreifende Grundsätze bilden das Fundament für diese Leitlinien: Service und Kundenorientierung, Qualität und Perfektion, Innovation und Wachstum sowie Verantwortung und Ökologie.

Daneben haben die Mitarbeiterbindung und die Mitarbeiterzufriedenheit und eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Davon zeugen die diversen Auszeichnungen wie "Top Job" und "Top Innovator", "Bester Ausbildungsbetrieb", etc..

Forschung und Entwicklung

Der Fachbereich F&E verbindet Mitarbeiter-, Kunden- und innovative Projektentwicklungen sowie die Tätigkeiten des Fachbereichs PR. Darüber hinaus werden neue Verfahrenstechniken und die digitale Transformation mit unterschiedlichen Kooperationspartnern mit der Expertise des Fachbereichs zukunftsgerichtet unterstützt.

In den HRM-Bereichen der "Technik" und der "Verwaltung" konnten die „Fach-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen“ des Personalstamms sowie in der Führungsebene die „Führungskompetenzentwicklung“ weiter ausgebaut werden. Der hier eingeschlagene Erfolgskurs spiegelt sich in der strategischen Steuergröße „Mitarbeiter- und Kundenbegeisterung“ wider. Einige der mit der empirischen Sozialforschung 2023 erfassten Kennzahlen, die wieder mit einem wissenschaftlich fundierten Forschungsdesign erhoben wurden, sind nachfolgende (Schulnotensystem, arithmetisches Mittel, konzernweit): Mitarbeiterbegeisterung 2,2 / Führungskompetenz 1,8 / gelebte Unternehmenskultur 1,7. Die extern erfassten Kennzahlen lagen 2023 im Kundenbereich bei 2,9 und im Lieferantenbereich bei 1,8.

Der digitale Wandel erfasste 2023 verstärkt auch die bereits eingesetzten innovativen Instrumente im ganzheitlichen Konzerncontrolling. Dabei wurde z.B. noch intensiver in Robotik investiert. Die Erfahrungen mit der Robotik und KI wurden weiter ausgebaut und helfen bereits in Teilbereichen die Personalsituation zu verbessern oder aber zumindest abzufedern.

Zudem wurden Kooperationsprojekte intensiviert und mit marktführenden Unternehmen an der nachhaltig- orientierten Optimierung der Wertschöpfungskette gearbeitet.

Dass die eingeschlagene Unternehmensstrategie auf vielen Ebenen greift, bringen auch die bis zum Jahr 2023 seitens F&E initiierten Benchmarks zum Ausdruck. Zahlreiche Wirtschaftsauszeichnungen bescheinigen die Leistungsfähigkeit der Teams und letztlich die der Gesamtorganisation, die auch den Kunden in 2023 zum hohen Kundennutzen wurde. Hier ist insbesondere auch die Top Innovator und Top Service Auszeichnungen zu erwähnen, die sehr klar gerade diese für unsere Kunden wichtigen Bereiche spiegeln.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Geprägt war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen. Hier spielten insbesondere der erhebliche Kaufkraftverlust als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelanstiegs, die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, die geopolitischen Krisen sowie die geldpolitischen Straffungen eine Rolle. So lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem im Vorjahr. Hier stieg das BIP noch um 1,9 %. Auch für das Jahr 2024 wird lediglich mit einem Wirtschaftswachstum um 0,2 % gerechnet.

Die Gebäudereinigung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer wirtschaftlich bedeutenden und beschäftigungsintensiven Branche entwickelt. Nach den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 stieg der Umsatz der Gebäudereinigungsbranche in Deutschland bis 2019 stetig und hat sich in diesem Zeitraum nahezu verdoppelt: Lag der Umsatz im Jahr 2009 noch bei 11,2 Milliarden Euro, erwirtschaftete die Branche im Jahr 2019 deutschlandweit 19,5 Milliarden Euro. Dabei realisieren sehr viele Kleinbetriebe mit weniger als 500.000 € Jahresumsatz rund 15 % des Branchenumsatzes. Andererseits machen wenige sehr große Unternehmen 46 % des Branchenumsatzes aus.

Aus dem Handwerk der Gebäudereinigung hat sich heute das umfassende Dienstleistungsangebot des Facility-Managements entwickelt. Betriebe mittlerer Größe bieten dabei häufig vor allem infrastrukturelles Gebäudemanagement an. Dessen weit diversifizierter Leistungskatalog umfasst neben der Glas- und Gebäudereinigung auch Pförtner- und Hausmeisterleistungen, Catering, hausinternen Lieferservice, Winterdienst, Grünflächenunterhaltung, Wach- und Sicherheitsdienste.

Die Branche der Gebäudereinigung ist und bleibt von großer beschäftigungspolitischer Bedeutung, in der bundesweit knapp 700.000 Beschäftigte arbeiten. Dabei hat die Mindestlohngebundene Branche unter den Beschäftigten insgesamt eine geringe Fachkraftquote und bietet daher Menschen mit geringen Arbeitsmarktchancen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Auch ist die Branche von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Für 2023 gibt der Bundesinnungsverband einen Gesamtumsatz von rund 25,9 Milliarden Euro an, dass einem Zuwachs von 7,9 % entspricht.

Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr haben wir im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzzuwachs von T€ 38.487 um T€ 1.945 auf T€ 40.432. Das entspricht einer 5,1 % igen Steigerung des Umsatzes, was überproportional in Relation zum Wirtschaftswachstum und auch über dem Branchendurchschnitt liegt. Der Rohertrag ist auch um T€ 1.857 gestiegen. Dennoch ist das Betriebsergebnis um T€ 232 gesunken.

Des Weiteren sind Erträge aus Beteiligungen T€ 360 (Vorjahr: T€ 400), Erträge aus Gewinnabführungen T€ 791 (Vorjahr: T€ 400), Abschreibungen auf Finanzanlagen T€ 0 (Vorjahr: T€ 504) und Aufwendungen aus Verlustübernahmen T€ 0 (Vorjahr: T€ 57) in das Ergebnis eingeflossen, so dass sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.822 (Vorjahr: T€ 1.023) ergibt.

Ertragslage

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zu den Vorjahren wie folgt dar:

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2023
TEuro
2022
TEuro
2021
TEuro
Umsatzerlöse 40.432 38.487 36.325
Gesamtleistung 40.432 38.487 36.325
Rohertrag 32.862 31.005 28.918
Betriebsergebnis 1.318 1.550 2.818
Finanzergebnis 358 -48 -982
Ergebnis nach Steuern 1.844 1.042 1.066
Jahresüberschuss 1.822 1.023 1.048

Die Nils Bogdol GmbH beschäftigte im Jahre 2023 durchschnittlich 2.244 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von T€ 40.432. In 2022 waren durchschnittlich 2.329 Mitarbeiter bei einem Umsatz von T€ 38.487 beschäftigt. Die Personaleinsatzquote 2023 liegt bei 67,6 % (Vorjahr: 64,7 %).

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

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2023
T€
2022
T€
Mittelabfluss /-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.870 -13
Mittelabfluss /-zufluss aus der Investitionstätigkeit -1.684 53
Mittelabfluss /-zufluss aus Finanzierungstätigkeit -783 -1.019
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 403 -979
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 505 1.484
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 908 505

Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie die Guthaben der bei den Kreditinstituten geführten Kontokorrentkonten.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlunsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

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31.12.2023
T€
% 31.12.2022
T€
%
Anlagevermögen 6.006 45,0 4.238 35,5
Umlaufvermögen 7.186 53,9 7.596 63,8
Rechnungsabgrenzungsposten 143 1,1 80 0,7
Aktiva 13.335 100,0 11.914 100,0
31.12.2023
T€
% 31.12.2022
T€
%
Eigenkapital 8.595 64,5 7.174 60,2
Nachrangdarlehen 0 0,0 0 0,0
EK incl. Nachrangdarlehen 8.595 64,5 7.174 60,2
Rückstellungen 306 2,3 651 5,5
Fremdkapital 4.433 33,2 4.089 34,3
Passiva 13.335 100,0 11.914 100,0
EK-Quote incl. Nachrangdarlehen 64,5% 60,2%

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht nach § 289 I (4) HGB

Das laufende Geschäftsjahr war geprägt durch den Ukrainekrieg, dem Auslaufen der Pandemie und den deutlichen Kostensteigerungen im Zuliefererbereich. Das Jahr 2023 war dadurch nicht mehr durch ein erhöhtes Hygienebewusstsein geprägt, sondern es wurde relativ schnell die Kostenoptimierung gesucht und der pandemische Grundgedanke abgekoppelt von der Hygiene in der Raumreinigung.

Wir konnten nichtsdestotrotz unsere sehr deutliche Lohnerhöhung im Oktober 2022 von zum Teil über 16 % zu 95 % bei unseren Kunden durchsetzen und haben daher eine Umsatzsteigerung für 2024 fest definiert, aber darüber hinaus mit Sicherheit eine sehr preissensible Kundschaft entwickelt.

Die Perspektiven in 2024 werden mit der Lohnentwicklung weiterhin herausfordernd sein. Im Gebäudereinigungsbereich ist der Branchenmindestlohn mit einer festen Lohnerhöhung bereits bis 2024 definiert, daher gibt es hier eine klare Budgetierung für unsere Kunden und wir gehen davon aus, dass diese politisch durchgehalten wird.

Die Perspektive am Arbeitsmarkt wird sich weiter verschärfen. Hier sind die politischen Regelungen viel zu langsam, die Verwaltung viel zu träge, als dass es hier zu einer deutlichen Entlastung kommt. Dies wird sich mit Sicherheit auch auf unseren Markt auswirken und das Wachstum in unserer Branche aus organischer Sicht stark einbremsen. Wir setzen hier weiterhin auf anorganisches Wachstum und haben unseren Vertrieb stark digitalisiert und zentralisiert.

Die Robotik sowie aber auch die körperliche Unterstützung durch Exoskelette wird ein zunehmendes Thema sein. Wir sind in diesen Bereichen Pretest-Partner bei verschiedenen Herstellern und können damit relativ klar die Vor- und Nachteile und Einsatzgebiete definieren. Diese sind immer noch sehr reduziert, aber zumindest eine Hilfe. Bei größeren Personalengpässen konnten wir hierfür schon Lösungen erarbeiten. Der Begriff KI ist tatsächlich auch in unserem Handwerk interessant. Hier gibt es Personalvertretungsregelungen und Leistungsverzeichnisoptimierungen, die KI-unterstützt ablaufen können. Hier sind wir auch mit Softwarepakten inzwischen im Einsatz und in den Testphasen.

Die Liquidität des Unternehmens konnte in 2023 durchgehend sichergestellt werden und es sind auch weiterhin keinerlei Risiken diesbezüglich im laufenden Geschäftsjahr zu erwarten. Das Ergebnis in diesem Geschäftsjahr wird nur leicht unter Druck geraten und wir gehen davon aus, dass in 2024 die Perspektive sich analog wie 2023 verhält. Da wir mit verschiedenen Maßnahmen dafür gesorgt haben, dass diese nachhaltigen Optimierungsprozesse in unserem Unternehmen in Gang gesetzt wurden, können wir mit gleichmäßigen Deckungsbeiträgen rechnen.

IV. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Nils Bogdol GmbH hat die Anforderungen, die durch das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen eingeführt wurden, branchenbedingt erfüllt. In unserem Unternehmen arbeiten zu 70 % weibliche Mitarbeiter. Aufgrund des Branchenmindeslohns herrscht in unserem Unternehmen Entgeltgleichheit für Frauen und Männer. Es werden in allen Ebenen vergleichbare Gehälter und Löhne gezahlt.

V. Nichtfinanzielle Erklärung

Wir sind mit unserem Unternehmen eines der wenigen in unserer Branche die ECOVADIS zertifiziert sind. Damit haben wir unsere gesamten Nachhaltigkeits- und sozialen Tätigkeiten in dieser in der Versicherungs- und Banken-Welt anerkannte Zertifizierung zusammengefasst. Da dies sehr viel weitgehender ist als die gesetzliche Erwartungshaltung und im Internet über unsere Webseite abzurufen ist, entsprechen wir hiermit den Grundlagen des CSR-Reportings.

VI. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält bundesweit unselbstständige Niederlassungen.

 

Holdorf, den 26. Juni 2024

Nils Bogdol GmbH 49451 Holdorf

Urs Rempe, Geschäftsführer

Nils Bogdol, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.006.234,51 4.238.829,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.521,00 17.093,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.521,00 17.093,00
II. Sachanlagen 1.497.907,20 1.440.359,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 161.802,00 189.265,00
2. technische Anlagen und Maschinen 628.892,20 589.964,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 707.213,00 661.130,00
III. Finanzanlagen 4.501.806,31 2.781.377,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.838.556,31 2.119.127,00
2. Beteiligungen 662.250,00 662.250,00
3. sonstige Finanzanlagen 1.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 7.185.611,85 7.595.223,75
I. Vorräte 36.826,75 10.591,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.197.363,29 6.797.495,91
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252.138,71 19.550,56
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 285.454,88 212.691,76
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.659.769,70 6.565.253,59
III. Wertpapiere 42.177,94 23.462,04
1. sonstige Wertpapiere 42.177,94 23.462,04
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 909.243,87 763.674,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.187,37 79.817,67
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.335.033,73 11.913.870,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.595.256,12 7.173.749,35
I. gezeichnetes Kapital 450.000,00 450.000,00
II. Kapitalrücklage 68.437,91 68.437,91
III. Gewinnvortrag 6.255.311,44 5.632.420,10
IV. Jahresüberschuss 1.821.506,77 1.022.891,34
B. Rückstellungen 306.513,05 650.627,22
C. Verbindlichkeiten 4.433.264,56 4.089.494,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 469.593,53 1.040.071,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.492.787,47 256.244,26
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.470.883,56 2.793.178,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.335.033,73 11.913.870,62

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 33.228.715,19 31.273.221,53
2. Personalaufwand 27.318.181,26 24.878.049,98
a) Löhne und Gehälter 21.803.275,61 19.979.218,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.514.905,65 4.898.831,66
3. Abschreibungen 337.520,40 336.275,53
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.520,40 336.275,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.171.143,36 4.656.628,66
5. Erträge aus Beteiligungen 360.000,00 400.000,00
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 790.905,68 399.815,76
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.540,92 105.999,06
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 503.649,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.787,46 50.411,98
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 57.123,03
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 706.644,95 654.641,98
12. Ergebnis nach Steuern 1.843.884,36 1.042.255,69
13. sonstige Steuern 22.377,59 19.364,35
Jahresüberschuss 1.821.506,77 1.022.891,34

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Nils Bogdol GmbH, 49451 Holdorf

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Nils Bogdol GmbH (Amstgericht Oldenburg, HRB 111 144) mit Sitz in Holdorf ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Gem. § 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um den Posten Forderungen gegen Gesellschafter erweitert.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

I. Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut Euro 250,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als Euro 250,00 und bis zu Euro 1.000,00 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 504) auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

II. Passivposten

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Aktivseite

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

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Name Sitz Beteiligungsquote
in %
Eigenkapital
in Euro
Jahresergebnis
in Euro
Staff Service GmbH Holdorf 100,00 37.576,59 0*)
Möller & Michaelis GmbH Castrop-Rauxel 100,00 175.284,16 0*)
M + M Service GmbH Castrop-Rauxel 100,00 25.600,00 0*)
Gebäudeservice Elster GmbH & Co. KG Hamburg 50,00 -490,97 226.591,48
Medi Service GmbH Bielefeld 49,00 124.876,75 -21.390,63
ECOPLANT Services GmbH Waiblingen 100,00 60.295,67 0*)
ENSO eCommerce GmbH Bremen 2,70 -5.624.562,74 ^) -5.044.761,39 ^)

*) Es bestehen Ergebnisabführungsverträge.

^) Werte aus 2021

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

scroll
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
mit einer Restlaufzeit von
unter einem Jahr
Euro
über einem Jahr
Euro
gesamt
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.970.480,27 0,00 3.970.480,27
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252.138,71 0,00 252.138,71
Forderungen gegen Gesellschafter 285.454,88 0,00 285.454,88
Sonstige Vermögensgegenstände 1.689.289,43 0,00 1.689.289,43
6.197.363,29 0,00 6.197.363,29

II. Passivseite

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien Mitarbeiter (TEuro 79), Tantiemen (TEuro 127), Berufsgenossenschaft (TEuro 37), Jahresabschlusskosten (TEuro 44), Prozess- und Rechtskosten (TEuro 10) und Sonstige (TEuro 7).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

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Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr
Euro
mehr als einem Jahr
Euro
davon mehr als fünf Jahren
Euro
gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 313.343,53 156.250,00 0,00 469.593,53
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 338.143,67 0,00 0,00 338.143,67
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.492.787,47 0,00 0,00 1.492.787,47
Sonstige Verbindlichkeiten 2.132.739,89 0,00 0,00 2.132.739,89
4.277.014,56 156.250,00 0,00 4.433.264,56

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten

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aus Steuern Euro 603.953,91
Vorjahr: Euro 683.126,77

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Gemäß § 288 HGB braucht der Anhang die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB nicht zu enthalten.

E. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:

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bis zu einem Jahr
T€
- Mietverpflichtungen p. a. 234,6
- Maschinenleasing 9,6
- EDV-Outsourcing 117,4
- PKW-Leasing 287,3
Geamt 648,9

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

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2023 2022
Angestellte 87 81
Gewerbliche Arbeitnehmer 2.153 2.244
Auszubildende 4 4
Gesamt 2.244 2.329

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB

Mutterunternehmen der Nils Bogdol GmbH ist die Nils Bogdol Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Holdorf.

Honorar Abschlussprüfung

Das Gesamthonorar für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 beträgt T€ 15.

Organe der Gesellschaft

Im Jahr 2023 wurde die Geschäftsführung von

- Herrn Nils Bogdol, Hamburg und (ab 07.12.2023)

- Herrn Urs Rempe, Neuenkirchen-Vörden,

wahrgenommen.

Der Geschäftsführer Nils Bogdol ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Urs Rempe vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder zusammen mit einem Prokuristen. Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Bezüge der Geschäftsführung nicht offen gelegt.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Rahmen eines Factoring-Verfahrens wurden zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistung im Volumen von ca. Euro 1,3 Mio. verkauft.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, bestanden nicht.

 

Holdorf, den 26. Juni 2024

Nils Bogdol GmbH 49451 Holdorf

Urs Rempe, Geschäftsführer

Nils Bogdol, Geschäftsführer

Anlagespiegel

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Anschaffungskosten- und Herstellkosten
Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Pflichten 886.577,03 0,00 0,00 0,00 886.577,03
886.577,03 0,00 0,00 0,00 886.577,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 433.514,38 0,00 0,00 1.800,00 431.714,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.159.512,91 166.526,13 0,00 14.686,20 1.311.352,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.837.584,19 237.449,27 0,00 29.956,53 2.045.076,93
3.430.611,48 403.975,40 0,00 46.442,73 3.788.144,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.321.703,87 1.745.554,31 0,00 26.125,00 10.041.133,18
2. Beteiligungen 765.899,50 0,00 0,00 0,00 765.899,50
3. Genossenschaftsanteile 0,00 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
9.087.603,37 1.746.554,31 0,00 26.125,00 10.808.032,68
Summe Anlagevermögen 13.404.791,88 2.150.529,71 0,00 72.567,73 15.482.753,86
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Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Pflichten 869.484,03 10.572,00 0,00 880.056,03 6.521,00
869.484,03 10.572,00 0,00 880.056,03 6.521,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 244.249,38 25.663,00 0,00 269.912,38 161.802,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 569.548,71 120.648,13 7.736,20 682.460,64 628.892,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.176.454,19 180.637,27 19.227,53 1.337.863,93 707.213,00
1.990.252,28 326.948,40 26.963,73 2.290.236,95 1.497.907,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.202.576,87 0,00 0,00 6.202.576,87 3.838.556,31
2. Beteiligungen 103.649,50 0,00 0,00 103.649,50 662.250,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
6.306.226,37 0,00 0,00 6.306.226,37 4.501.806,31
Summe Anlagevermögen 9.165.962,68 337.520,40 26.963,73 9.476.519,35 6.006.234,51

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nils Bogdol GmbH, Holdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nils Bogdol GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nils Bogdol GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ‚Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts‘ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“

Schlussbemerkung

Den vorliegenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (PS 450 n.F. des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in eine von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Vechta, den 26. Juni 2024

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Markus Hübner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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