Großhandel mit Flachglas
Mast Kunststoffe GmbH
Holzstraße 5, 88339 Bad Waldsee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Blocher seit 9.9.2025 | Prokura |
Alexander Hölle seit 9.9.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Kosa seit 8.7.2022 | Prokura |
Manuel Kuschka seit 11.10.2021 | Prokura |
Jörg Günter Hoffmann seit 9.10.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MINEBEA MITSUMI Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mast Kunststoffe GmbHBad WaldseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht zum 31.03.20241. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist nach Berechnung des Internationalen Währungsfonds im Jahr 2023 um 3,2% gewachsen. Das Wachstum im Euroraum ist demgegenüber mit 0,4% sehr gering ausgefallen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist gemäß den Angaben des statistischen Bundesamtes um 0,3% geschrumpft. Die Hauptgründe für diesen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung liegen im Wesentlichen in den auf hohem Niveau stagnierenden Energiepreisen sowie den geopolitischen Auseinandersetzungen und Spannungen. Diese führten zu einer starken Verunsicherung der wirtschaftlichen Teilnehmer. Die weiterhin sehr hohen Preise, die gestiegenen Finanzierungskosten sowie der schwächere Export werden vom statistischen Bundesamt ebenfalls als Gründe für das negative Wirtschaftswachstum aufgeführt. Der IMF erwartet für das Jahr 2024 ein gleichbleibendes Weltwirtschaftswachstum in Höhe von 3,2%, wobei er für den Euroraum und für Deutschland lediglich von einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 0,8% bzw. 0,2% ausgeht. Die Umsätze der kunststoffverarbeitenden Industrie gingen im letzten Kalenderjahr um knapp 6% auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Dieser Umsatzrückgang führte für die Mehrheit der Unternehmen in dieser Industrie auch zu einem schwächeren Betriebsergebnis. Für das Jahr 2024 erwartet ein Großteil dieser Unternehmen ein gleichbleibendes oder schwächeres Ergebnis als im letzten Jahr. 1.2 Geschäftsverlauf Der Umsatz der Mast Kunststoffe GmbH konnte gegenüber dem Vorjahr um 4,5% gesteigert werden. Dies führte in Kombination mit der um 3,7 Prozentpunkte niedrigeren Materialeinsatzquote zu einem um 18,6% gesteigerten Jahresergebnis, welches 598 TEUR betrug. Neben den gestiegenen Umsatzerlösen sind insbesondere die, aufgrund der wieder deutlich gesunkenen Energiekosten reduzierte Materialeinsatzquote, eine effektive Kostenkontrolle und die gesunkenen Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen als Hauptgründe für das stark verbesserte Jahresergebnis aufzuführen. Die Strompreisdeckelung der Regierung und der stabile normalisierte Strompreis auf dem Spotmarkt haben zu einer Entspannung auf der Kostenseite beigetragen. Dem entgegen stehen erhöhte Personalkosten. Durch die zurückliegende hohe Inflation und die aus diesem Grund von der Gewerkschaft ausgehandelte Tariflohnerhöhung, welche zudem eine Inflationsausgleichszahlung enthielt, hat die Kostenvorteile bei der Beschaffung von Material und Energie nahezu aufgebraucht. 2. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage Einen Überblick über die Ertragssituation des Geschäftsjahres gibt die folgende Übersicht:
2.2 Vermögens- und Finanzlage Die folgende Übersicht gibt die Vermögens- und Kapitalstruktur zum Ende des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr wieder.
Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens stellt sich aus unserer Sicht im Branchenvergleich als überdurchschnittlich stabil dar. Die Verbindlichkeiten sind vollständig durch das Umlaufvermögen abgedeckt. Das Eigenkapital beträgt zum 31.03.2024 80,5 % (Vj: 75,9 %) der erhöhten Bilanzsumme. Die Bereitstellung und die Verwendung von Mitteln im Laufe des Geschäftsjahres sind in der folgenden (verkürzten) Kapitalflussrechnung dargestellt:
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Situation der Mast Kunststoffe GmbH hat sich im Wesentlichen normalisiert, auch wenn die Nachwirkungen der Pandemie und des anhaltenden Krieges in der Ukraine noch spürbar sind und das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht wurde. Auf dem Markt ist weiterhin eine gewisse Unruhe spürbar, aber das zögerliche und zum Teil stark schwankende Bestellverhalten der Kunden, insbesondere im Automobilbereich hat deutlich abgenommen. Die immer noch leicht volatile Situation wird sich auch im aktuellen Geschäftsjahr nicht gänzlich auflösen, so dass die Produktionsplanung erneut herausfordernd wird. Dieser Herausforderung begegnen wir weiterhin mit der Erweiterung des Produktmixes, um jene Schwankungen zu kompensieren. Langfristig ist es unser Ziel eine ausgeglichene Verteilung der Auftragsmengen auf unterschiedliche Branchen zu erreichen. Zusätzlich zur Branchenerweiterung streben wir eine Portfolioerweiterung an. Innerhalb des MinebeaMitsumi-Konzerns, mit seinen diversen Entwicklungsstandorten in Europa und weltweit, wurden mehrere Entwicklungsprojekte in Kooperation mit anderen Standorten gestartet. Diese Projekte führen nicht nur zu einer breiteren Aufstellung der Mast Kunststoffe GmbH, sondern haben auch positive Effekte auf das gesamte Konzern-Portfolio. Die Einschränkungen, die während der Covid-19 Pandemie galten konnten aufgrund deren Ende aufgehoben werden. Laufende Anpassungen von Arbeitsabläufen sind nicht mehr notwendig. Die Krankenquote liegt wieder auf vor Pandemie Niveau. Für Mast Kunststoffe GmbH sehen wir hierzu kein Risiko. Die mit dem Geschäftsführerwechsel im Juni 2022 gestartete Investitionsstrategie wird fortgeführt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Beschaffung von Präzisionsfertigungsmaschinen für den Formenbau sowie energieeffizienter Spritzgießmaschinen und Anlagen zur CO 2 Reduktion für die Serienproduktion. Durch die erhöhte Fertigungspräzision ist sichergestellt, die steigenden Anforderungen der Kunden langfristig bedienen zu können und Neukunden zu gewinnen. Der Erwerb energieeffizienter Anlagen ist zudem ein weiterer Schritt um das Ziel der CO 2 -Neutralität zu erreichen. Die in der Vergangenheit als Lackiererei genutzte Produktionshalle wurde im zurückliegenden Jahr zu einer vollwertigen Spritzerei umgebaut. Erste Spritzgießmaschinen wurden schon installiert und sind in die Serienproduktion integriert. Die durch den Umbau zusätzlich gewonnene Produktionsfläche dient der angestrebten Erweiterung, um die stetig hinzukommenden Neuprojekte und die gestarteten Neuentwicklungen in der Serienproduktion abdecken zu können. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf unsere Geschäftstätigkeit halten wir nach wie vor für beherrschbar. Zu dieser Einschätzung kommen wir, da wir weder Lieferanten noch Kunden in der Ukraine und Russland haben. Mit direkten Auswirkungen wurden wir bisher nicht konfrontiert und solche sind weiterhin nicht zu erwarten. Auch die Situation in Bezug auf die Rohstoffversorgung hat sich mittlerweile entspannt. In den letzten Monaten waren keine Engpässe ersichtlich, welche auch zukünftig nicht zu erwarten sind. Im Gegenteil, die Lager der Rohstoffhersteller und Distributoren sind gut gefüllt und die Nachfrage hat zudem merklich abgenommen. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Marktpreise. Mit Ausnahme von wenigen Kunststoffsorten sind die Einkaufspreise für Kunststoffgranulat deutlich gefallen. Die in der Vergangenheit beobachteten großen Materialpreisschwankungen sind im neuen Geschäftsjahr nicht zu erwarten. Das Thema Nachhaltigkeit wird zukünftig eine große Bedeutung bei der Gewinnung von Neuprojekten haben. Der MinebeaMitsumi-Konzern hat sich dementsprechend positiv zur CO 2 -Neutralität positioniert und entwickelt. Die Mast Kunststoffe GmbH wird die vom Konzern gesetzten Vorgaben umsetzen und Aktivitäten darüber hinaus starten. Der Fachkräftemangel, insbesondere im technischen Bereich, ist weiterhin vorhanden und wird auch in den nächsten Jahren vorherrschend sein. Hier besteht das Risiko, dass Vakanzen in der Produktion nicht zeitnah besetzt werden können. Dies hätte einen direkten Einfluss auf die Produktionsleistung. Die Mast Kunststoffe GmbH stuft das Risiko als mittleres Risiko ein. Diesem wird im Wesentlichen mit Maßnahmen, wie der Forcierung und Erweiterung der Ausbildung sowie der internen Weiterbildung begegnet. Zudem tragen die stetig steigenden Aktivitäten im Bereich der sozialen Medien, der Schulkontakte und der Jobmessen zur Reduzierung dieses Risikos bei. Die zuvor genannten Maßnahmen führten dazu, dass alle angebotenen Ausbildungsplätze im letzten Jahr besetzt werden konnten. Die aktuelle Auftragslage zeigt, dass sich die Mast Kunststoffe GmbH weiterhin auf Wachstumskurs befindet. Sowohl in der Teileproduktion als auch im Werkzeugbau ist die Auslastung sehr gut. Dies liegt einerseits im guten Bestandsgeschäft und andererseits in den neugewonnenen Aufträgen, insbesondere aus dem MinebeaMitsumi-Verbund begründet. Die Anfrage nach Neuprojekten ist weiterhin groß und somit blicken wir positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von 5% bei einem deutlich verbesserten Betriebsergebnis. Neuentwicklungen: Im Bereich Entwicklung stehen die erforderlichen Aktivitäten in direktem Zusammenhang mit der kundengebundenen Auftragsproduktion. Eine Umsetzung erfolgt direkt in der Produktion nach Kundenvorgabe.
Bad Waldsee, den 28. Juni 2024 gez. Jörg Hoffmann gez. Bernhard Blocher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben I. Eckdaten des Unternehmens
II. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit / Vorjahreswerte Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 bis 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres uneingeschränkt vergleichbar. III. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. IV. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden grundsätzlich einzeln bewertet, soweit nicht zulässigerweise eines der in § 256 HGB genannten Bewertungsvereinfachungsverfahren zur Anwendung kam (siehe nachfolgend). In Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurden pauschale Bewertungsverfahren für die allgemeine Wertberichtigung auf Kundenforderungen verwendet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Vermögensgegenstände von geringstem bzw. geringem Wert (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00) wurden in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung im Erwerbsjahr als betrieblicher Aufwand erfasst bzw. voll abgeschrieben. 3. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei die Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten berücksichtigt sind. Fremdkapitalzinsen und Steuern sind nicht einbezogen. Sofern erforderlich wurden die Vermögensgegenstände mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wegen Überalterung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Teilen der Fertigerzeugnisse wurden Wertabschläge in Abhängigkeit von der Gängigkeit gebildet. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. V. Währungsumrechnung Im Jahresabschluss sind keine wesentlichen Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. II. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. III. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. IV. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach Maßgabe des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine wesentlichen periodenfremden Erträge. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Beträge enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht angefallen. D. Sonstige Angaben I. Sonstige Angaben nach § 285 HGB 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 bzw. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind, aber Bedeutung für die Beurteilung der Lage des Unternehmens haben, werden nachfolgend gesondert erläutert.
2. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern nach § 285 Nr. 7 HGB In den beiden letzten Geschäftsjahren waren durchschnittlich beschäftigt:
3. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane nach § 285 Nr. 9 und 10 HGB Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Den Geschäftsführern wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt, noch ist die Gesellschaft zugunsten dieses Personenkreises Haftungsverhältnisse eingegangen. 4. Angaben zur Einbeziehung in einen Konzernabschluss nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB Die Gesellschaft gehört unmittelbar zum Konsolidierungskreis der MinebeaMitsumi Inc., Tokio, Japan. Deren Konzernabschluss wird bei der Börse Tokio unter Code Nr. 64790 veröffentlicht. 5. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB Die Angaben werden gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB unterlassen. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind haben sich nicht ergeben. 7. Vorschlag über die Ergebnisverwendung nach § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsleitung schlägt den Gesellschaftern vor,
wie folgt zu verwenden:
sonstige Berichtsbestandteile
Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung:
Bad Waldsee, den 28. Juni 2024 gez. Jörg Hoffmann gez. Bernhard Blocher Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 13.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss auf den 31.03.2024 und dem Lagebericht 2024 hat unser Abschlussprüfen den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "An die Mast Kunststoffe GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mast Kunststoffe GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mast Kunststoffe GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Ravensburg, den 28. Juni 2024 GRETTER-TREUHAND
gez. Dipl. Finw. Yvonne Vogt, Wirtschaftsprüfer |
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