ALB
Beratungs GmbH & Co. KG
Bielefeld
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
A.
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die ALB Beratungs GmbH & Co. KG wurde am
15.11.2002 gegründet und hat ihren Sitz in Bielefeld.
Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im
Geschäftsjahr 2006 durch die Überschreitung der
Größenkriterien Umsatz und Bilanzsumme des
§ 267 Abs. 2 HGB im zweiten Jahr hintereinander
geändert.
Die Gesellschaft ist nun als mittelgroße
Kommanditgesellschaft & Co. zu klassifizieren.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der
ALB Beratungs GmbH & Co. KG liegt in der Verwaltung von
eigenen Wertpapieren sowie deren Kauf und Verkauf.
Weiterhin ist Geschäftszweck der Gesellschaft die
Verwaltung von eigenem Grundbesitz. Letzerer
Geschäftszweck wird aktuell jedoch nicht aktiv
ausgeführt.
Die Strategie der ALB Beratungs GmbH & Co. KG ist
ausschließlich der Erhalt des eigenen Vermögens.
Geschäftsverlauf
Zunächst ein kurzer Überblick über die
wichtigsten Märkte im Jahr 2006:
|
Wertentwicklungen 2006:
|
|
| Aktien Europa
(EuroStoxx50): |
+ 15,1 % |
| Aktien USA (S+P 500 in
USD): |
+ 13,6 % |
| Aktien Japan (Nikkei in
Yen): |
+ 6,9 % |
| USD in €: |
- 10,2 % |
| Dt. Rentenpapiere
(REX-P): |
+ 0,3 % |
Die globalen Anleihen- und Aktienmärkte waren im
Jahresverlauf 2006 von Dynamik und Schwankungen
geprägt. Der MSCI-World-Index schloss zum vierten Mal
in Folge mit einem positiven Resultat ab; Anleihen konnten
sich dagegen im Schnitt gerade einmal behaupten.
Mehrheitlich robuste Wirtschaftsdaten und sehr gut
ausgefallene Unternehmensgewinne haben die
Aktienmärkte angetrieben. Dabei wurden zum Teil neue
historische Höchststände erreicht.
Inflationsbefürchtungen, anhaltend steigende
Rohstoffpreise und die restriktiv angelegte Zinspolitik der
amerikanischen Notenbank weckten im Frühjahr
Befürchtungen, die Zinsen könnten länger
anhaltend steigen. Dies löste spürbare
Korrekturen an den Weltbörsen aus. Eine sich
abschwächende wirtschaftliche Prosperität in den
USA hat zusammen mit dem Bruch des Trends anhaltender
Rohstoffpreissteigerungen dazu beigetragen, das Bild wieder
zu glätten. Dies quittierten die Aktienmärkte mit
einer Wiederaufnahme des positiven Trends, der bis zum
Jahresende anhielt.
Schwieriger zeigte sich das Geschehen an den
Rentenmärkten. Kurz nach Jahresbeginn waren bereits
Schwächetendenzen erkennbar, die im März in eine
heftige Beschleunigung der Bewegung mündeten. Erst
eine Korrektur der Inflationsbefürchtungen im
Jahresverlauf und eine offensichtliche Abkehr der
amerikanischen Notenbank von ihrer über zwei Jahre
andauernden Zinserhöhungspolitik beruhigte die
Märkte und ließ die Anleihenkurse wieder auf das
Jahresanfangslevel steigen. Insgesamt resultierte jedoch
aus Anleihen ein äußerst unbefriedigendes
Anlageresultat.
Die Aussichten für das Börsenjahr 2007 sind
geprägt durch eine noch stabilere Prosperität im
Euroraum, durch eine konjunkturelle Abkühlung in den
USA sowie durch nahezu unermüdliche Wachstumstrends in
den Emerging Markets, hauptsächlich in Asien. Viele
Analysten erwarten für 2007 weiter steigende
Unternehmensgewinne. Global wird mit abnehmendem
Inflationsdruck und eher expansiven, das heisst die
Kreditvergabe fördernden Notenbankpolitiken gerechnet.
Im Rahmen des globalen Gesamtbildes gibt es jedoch
erhebliche regionale Unterschiede. In den USA wirkt sich
die Krise im Bereich privater Immobilien belastend auf die
Konsumneigung der Privathaushalte aus, die immerhin rund
2/3 des Wirtschaftswachstums beisteuern. In Japan
könnte die Beendigung der lockeren Geldpolitik die
wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Dagegen
wird für den Rest Asiens mit einer Fortsetzung des
anhaltend starken Wachstums gerechnet. Dort ist allein das
Wachstums des Binnenmarktes aufgrund des immensen
Nachholbedarfs enorm.
Die europäische Konjunktur beschleunigt sich
dank erhöhter Investitionsausgaben recht kräftig
und wird 2006 vermutlich so stark gewachsen sein, wie seit
sechs Jahren nicht mehr. Der Aufschwung hat an Breite
gewonnen und dürfte nach Einschätzung der
führenden Analysehäuser anhalten. Hingegen wirken
höhere Zinsen und eine straffere Haushaltspolitik
dämpfend, so dass sich auch in Verbindung mit dem
zyklischen Abschwung in den USA hier und da Bremsspuren
zeigen könnten.
Im Übrigen ist festzustellen, dass die breite
Mehrheit der Analysten und Broker für das Jahr 2007
recht optimistisch gestimmt ist. Im Umkehrschluss folgert
daraus jedoch, dass eben diese Marktteilnehmer
wahrscheinlich bereits investiert sind bzw. ihren Kunden
dementsprechende Positionierungen empfohlen haben. Daraus
wiederum könnte sich ergeben, dass zwar die
konjunkturellen Annahmen richtig sind und eintreffen, dies
dann aber an den Märkten verpufft.
Es wird hier mit einer höheren Sensibilität
der Marktteilnehmer für Störungen gerechnet, was
- wie in 2006 - zwischenzeitlich zu deutlichen Korrekturen
führen könnte. Auch und gerade in einem
günstigen Umfeld geht es darum, die Belastungsfaktoren
für die Märkte nicht aus den Augen zu verlieren,
die Risiken nach ihrer Wahrscheinlichkeit
einzuschätzen und sich im Anlagenmix darauf
einzustellen. Diese Philosophie mag zwar dazu beitragen,
nicht das Maximum an möglicher Rendite zu
erwirtschaften, gleichzeitig aber kann man mit umsichtiger
und risikoangepasster Anlagepolitik eine höhere
Kontinuität im Vermögenszuwachs erreicht werden,
was nach den Erfahrungen aus Vorjahren einen hohen
Stellenwert einnimmt. Zu den latenten Risiken gehören
zweifelsohne weiter die Rohstoffpreise, welche von der
Wachstumsentwicklung sowohl in den Industrieländern
als auch in den boomenden Emerging Markets und dem damit
ausgelösten Nachfrageverhalten beeinflusst werden,
darüber hinaus von klimatischen Bedingungen
berührt sind und nicht zuletzt politische
Entwicklungen Einfluss nehmen. Darüber hinaus ist
einmal mehr das Ungleichgewicht in Bezug auf die
amerikanische Außenhandelsbilanz und das
Staatsdefizit in Erwägung zu ziehen. Jedoch
dürfte der US-Dollar weiter zur Schwäche neigen.
Im Anleihenmarkt könnte sich beeinflusst von der
amerikanischen Notenbankpolitik eine gewisse Entspannung
einstellen. Angesichts der immer noch recht niedrigen
Zinsen für alle Laufzeitbereiche ist dieser Markt
jedoch weiterhin wenig attraktiv und es bleibt eine
Herausforderung, wie schon in den vergangenen Jahren
Alternativen zu finden, die bei ähnlichem Risikoprofil
spürbar höhere Ergebnisse zur Rendite des
Gesamtportfolios beisteuern können.
Es wird beabsichtigt weiter an der bisherigen
Philosophie festzuhalten und damit die vorhandenen
Marktrisiken in kalkulierbarem Umfang abfedern zu
können.
B.
Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ALB
Beratungs GmbH & Co. KG hat sich im Geschäftsjahr
2006 insgesamt positiv entwickelt.
1. Ertragslage
Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr
gesteigert worden.
Wir haben ein Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit von Euro 1.594.387,31 erzielt.
Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht
verbessert werden.
2. Finanzlage
Einen Überblick über die Herkunft und
über die Verwendung der finanziellen Mittel des
geprüften Unternehmens gibt die nachstehende
Kapitalflussrechnung, die hier in verkürzter Form
dargestellt wird.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im
Berichtsjahr verändert haben.
| |
2006 |
2005 |
|
Jahresüberschuss |
1.387.579,83 Euro |
3.300.935,21 Euro |
| + / - Abschreibungen /
Zuschreibungen auf Gegenstände des AV |
0,00 Euro |
0,00 Euro |
| + / - Zunahme / Abnahme
der |
|
|
| Sonstigen
Rückstellungen |
65.843,90 Euro |
45.473,56 Euro |
|
Steuerrückstellungen |
-52.525,00 Euro |
77.626,00 Euro |
| - / + Zunahme / Abnahme
der Vorräte |
|
|
| Deutsche Bank |
-4.306.284,99 Euro |
-9.192.776,59 Euro |
| Dreyfus Bank |
588.560,24 Euro |
-1.975.270,17 Euro |
| Forderungen |
-0,27 Euro |
14.794,06 Euro |
| + / - Zunahme / Abnahme
der |
|
|
| Verbindlichkeiten aus
LuL |
1.066,18 Euro |
1.148,66 Euro |
| Verbindlichkeiten
ggü. Gesellschaftern |
3.523.798,00 Euro |
1.318.191,44 Euro |
| Sonstigen
Verbindlichkeiten |
-26.373,61 Euro |
33.676,11 Euro |
|
= Cash-Flow aus laufender Geschäfts-
tätigkeit
|
1.181.664,28
Euro |
-6.376.201,72
Euro |
| |
|
|
Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum
Euro 1.179.000,59 (Vorjahr: Euro - 6.398.917,43).
Der Wert im Vorjahr basiert im Wesentlichen auf der
Zunahme des Wertpapierbestandes durch Einlagen, der nicht
über eine Zunahme des Gesellschafterdarlehens
neutralisiert wurde, sondern in die Rücklagen
eingestellt.
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Berichtsjahr absolut zufriedenstellend.
Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter
verbessert. Die Vorjahreszahlen werden allerdings durch
immense Wertpapiereinlagen verfälscht und sind wenig
aussagekräftig.
Wir rechnen damit, auch künftig unsere
finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu
können.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die
solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.
Es bestehen keinerlei Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten.
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage
sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um
auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.
3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme von ALB Beratungs GmbH & Co. KG
belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 46.788.378,68. Sie
hat sich gegenüber dem Vorjahr 2005 (Euro
43.292.055,21) um 8,08 % erhöht.
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem
Vorjahr um Euro 3.496.323,47 bzw. 8,08 % erhöht.
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom
Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 1,28 %
gekennzeichnet.
Das Umlaufvermögen und aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um Euro
3.496.323,47.
Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 74,66 %
der gesamten Bilanzsumme.
Das Unternehmen wird auch künftig seine
finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.
4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr
ein gegenüber dem Vorjahr ein sich in ähnlichem
Rahmen bewegendes Ergebnis.
Die Umsatzentwicklung der ersten sechs Monatne des
Jahres 2007 verlief tendenziell mit höheren
Umsätzen, so dass sich eine Umsatzsteigerung im
Vergleich zum Vorjahr vermuten lässt.
Da der Kapitalmarkt jedoch großen Schwankungen
unterliegen kann, ist es nicht möglich eine genaue
Aussage über die weitere Entwicklung zu treffen.
C.
Prognosebericht
Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und
Risiken
Eine Prognose der zukünftigen
Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten
konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.
Dennoch kann wie bereits bei den Ausführungen
zum Geschäftsverlauf ausgeführt,vorsichtig
optimistisch in die Zukunft geblickt werden.
Zwar kann die Kapitalmarktentwicklung niemals sicher
vorhergesagt werden, jedoch ist die ALB Beratungs GmbH
& Co. KG überzeugt durch die von ihr
gewählten renommierten Anlage- und
Vermögensberater, sowie die festgelegten
Strategierahmen hinreichende Vorkehrungen getroffen zu
haben eventuelle Negativentwicklungen am Kapitalmarkt
abfedern zu können.
D.
Risikobericht
Risikomanagementziele und -methoden
Wie bereits im vorangegangenen Abschnitt angedeutet
setzt die ALB Beratungs GmbH & Co. KG auf eine
Strategie, die hochspekulative Wertpapiergeschäfte
vermeidet.
Dadurch kann am Markt zwar nicht ein Maximum an
erzielbarer Rendite erreicht werden, es ist hierdurch
jedoch möglich, am Kapitalmarkt bestehende Risiken zu
mindern.
Jährlich wird von den Gesellschaftern der Rahmen
der von den Vermögensverwaltern zu tätigenden
Kapitalmarktgeschäfte festgelegt und in vertraglicher
Form festgehalten.
Dadurch ist eine hinreichende Absicherung der
für die ALB Beratungs GmbH & Co. KG bestehenden
Risiken gewährleistet.
E.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten
keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über
die zu berichten wäre.
Bielefeld, den 21. August 2007
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
600.000,00 |
600.000,00 |
| I.
Finanzanlagen |
600.000,00 |
600.000,00 |
| 1.
Beteiligungen |
600.000,00 |
600.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
34.957.495,54 |
30.073.592,24 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
25.388,53 |
22.724,57 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
25.388,53 |
22.724,57 |
| II.
Wertpapiere |
31.843.637,53 |
28.125.912,78 |
| 1.
sonstige Wertpapiere |
31.843.637,53 |
28.125.912,78 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.088.469,48 |
1.924.954,89 |
| C.
nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter
Verlustanteil von Kommanditisten |
11.230.883,14 |
12.618.462,97 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
46.788.378,68 |
43.292.055,21 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
41.183.977,63 |
41.183.977,63 |
| I.
Rücklagen |
41.183.977,63 |
41.183.977,63 |
| B.
Rückstellungen |
197.427,55 |
184.108,65 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.406.973,50 |
1.923.968,93 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
0,00 |
15.486,00 |
| II.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
4.604,07 |
3.537,89 |
| III.
sonstige Verbindlichkeiten |
5.402.369,43 |
1.904.945,04 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
46.788.378,68 |
43.292.055,21 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
1.319.621,75 |
3.154.440,72 |
| 2.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
340.288,74 |
194.906,96 |
| 3.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
695.365,61 |
574.387,64 |
| 4.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
80.311,31 |
22.920,96 |
| 5.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
1.594.387,31 |
3.511.000,44 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
206.807,48 |
147.877,61 |
| 7.
sonstige Steuern |
0,00 |
62.187,62 |
| 8.
Jahresüberschuss |
1.387.579,83 |
3.300.935,21 |
Anhang
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Kommanditgesellschaft weist zum Bilanzstichtag
die Merkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft & Co. gem.
§ 264 a Abs. 1 HGB in Verbindung mit
§ 267 Abs. 2 HGB auf.
Da diese Größenkriterien schon zum
Vorjahresabschlussstichtag vorlagen, kann die Gesellschaft
nicht mehr die Erleichterungen des § 267 Abs. 4 HGB in
Anspruch nehmen.
Durch die hierdurch für die Gesellschaft
entstehenden Anforderungen an den Jahresabschluss ist
nunmehr ein Anlagenspiegel als Anlage zu Anhang zu
erstellen. Zusätzlich ist ein Lagebericht
aufzustellen.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder
im Anhang ausgeübt werden können (§ 284
Abs. 1 HGB), wurde der Vermerk im Anhang gewählt.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem.
§ 266 Abs. 2 und 3 HGB.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Einzelnen wurden die folgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden angewendet:
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten oder
zum niedrigeren Wert gemäß § 253 Absatz 3
HGB angesetzt.
Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bewertet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der
Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Bankbestände und Wertpapiere in fremder
Währung wurden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.
C. Angaben zur Bilanz
Das gezeichnete Kommanditkapital beträgt
unverändert 100.000,00 €.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen
Depotgebühren und Vermögensverwaltungskosten.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Gegenüber Gesellschaftern bestehen
Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 5.395.066,93.
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge aus der Erstattung von
Schweizer Quellensteuer für die Jahre 1999 und 2000 in
Höhe von 35.359,68 €, sowie ein Ertrag aus der
Auflösung der Gewerbesteuerrückstellung 2004 in
Höhe von 2.501,00 € und ein Ertrag aus der
Auflösung der Rückstellung für
Depotgebühren der Firma Concept für das Jahr 2005
in Höhe von 119,68 € enthalten.
E. Sonstige Angaben
Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt.
Zum alleinvertretungsberechtigten
Geschäftsführer der ALB Beratungs GmbH & Co.
KG ist die persönlich haftende Gesellschafterin ALB
Verwaltungs GmbH vertreten durch Frau A. Krieger bestellt.
Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB
befreit.
Als Vergütung für die geleistete
Tätigkeit im Berichtsjahr wurden Euro 1.000,00
gewährt.
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die
Firma ALB Verwaltungs GmbH mit Sitz in Bielefeld und einem
gezeichneten Kapital von € 25.000,00.
Bielefeld, den 21. November 2007
ALB Verwaltungs GmbH
(A. Krieger)
Anlagespiegel
| |
Anschaffungs-, |
|
|
|
|
|
|
Herstellungs- |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
kumulierte |
Zuschreibungen |
|
kosten |
|
|
|
Abschreibungen |
Geschäftsjahr |
|
01.01.2006 |
|
|
|
31.12.2006 |
|
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
|
|
|
|
|
|
|
|
Anlagevermögen
|
|
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|
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|
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligungen |
600.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen |
600.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen |
600.000,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
| |
Abschreibungen |
| Buchwert |
Geschäftsjahr |
| 31.12.2006 |
|
| Euro |
Euro |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| 600.000,00 |
0,00 |
| |
|
| 600.000,00 |
0,00 |
| |
|
| |
|
| 600.000,00 |
0,00 |
| |
|
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
(Hinweis: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich
auf den vollständigen Jahresabschluss)
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
ALB Beratungs GmbH & Co. KG für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden
Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt.
Der Bestand und die Bewertung einer Beteiligung in
Höhe von EUR 600.000,- ist nicht hinreichend
nachgewiesen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden,
dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit dieser Einschränkung entspricht der
Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei
der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des
Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in
Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Bielefeld, den 14. Dezember 2007
Ostwestfälische
Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Kuchem
(Wirtschaftsprüfer)
|