Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 212098
Eingetragen
3.3.1988
Branche
AbbrucharbeitenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauGerüstbau
Gegenstand
Ausführung von Abbruch- und Erdarbeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Feeß
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Benjamin Feeß
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Jochen Röhrer
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Moritz Büttner
seit 18.12.2024
Prokura
Walter Heinrich Feeß
seit 18.12.2024
Prokura
Peter Krug
seit 11.4.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GL Abbruch GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlkich der Bauten auf fremden Grundtücken 3.352,00 4
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.458.001,00 2.704
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.869,00 295
2.881.222,00 3.003
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 930.511,32 1.813
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.055.479,39 2.257
III. Flüssige Mittel 2.829.060,17 1.549
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.332,67 23
8.703.608,55 8.645

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51
II. Kapitalrücklage 434.600,00 435
III. Gewinnvortrag 548.621,40 534
IV. Jahresfehlbetrag -122.542,03 14
(i.V. Jahresüberschuss) 911.879,37 1.034
B. Rückstellungen 789.658,39 628
C. Verbindlichkeiten 7.002.070,79 6.983
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 1.093.596,83 (i.V. TEUR 1.673)
8.703.608,55 8.645

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR TEUR
1. Rohergebnis 7.592.710,19 7.054
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.491.533,74 2.227
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 574.298,90 3.065.832,64 629 2.856
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 678.326,37 671
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.908.794,46 3.401
-60.243,28 126
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.985,11 8
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 89.563,21 -81.578,10 90 -82
7. Erstattete Steuern (i.V. Steuern) vom Einkommen und vom Ertrag -26.802,35 25
8. Ergebnis nach Steuern -115.019,03 19
9. Sonstige Steuern 7.523,00 5
10. Jahresfehlbetrag (i.V. Jahresüberschuss) -122.542,03 14

Entwicklung des Anlagevermögens der GL Abbruch GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.535,00 0,00 0,00 4.535,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.744,60 0,00 0,00 36.744,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.821.432,94 563.552,96 577.084,83 6.807.901,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.197.348,30 247.885,05 50.782,06 1.394.451,29
8.055.525,84 811.438,01 627.866,89 8.239.096,96
8.060.060,84 811.438,01 627.866,89 8.243.631,96
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.532,00 0,00 0,00 4.532,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.720,60 672,00 0,00 33.392,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.116.969,94 555.706,96 322.776,83 4.349.900,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 902.512,30 121.931,05 49.861,06 974.582,29
5.052.202,84 678.310,01 372.637,89 5.357.874,96
5.056.734,84 678.310,01 372.637,89 5.362.406,96
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.352,00 4.024,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.458.001,00 2.704.463,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.869,00 294.836,00
2.881.222,00 3.003.323,00
2.881.225,00 3.003.326,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die GL Abbruch GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 212098 eingetragen und hat ihren Sitz im Stuttgart.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte nach der retrograden Methode aus den angeforderten Anzahlungen des einzelnen Projekts. Für nicht aktivierungsfähige Verwaltungskosten und nicht realisierte Gewinne wurde wie im Vorjahr ein Abschlag von 1 % vorgenommen. Für ohne Abschlag erbrachte abrechenbare Leistungen wurden Zubewertungen entsprechend der Leistungserbringung ermittelt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden unter Anwendung des Wahlrechts nach § 268 Abs.5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben / Einnahmen angesetzt, die Aufwand / Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method". Die Berechnungen erfolgten mit den Richttafeln 2018G. Es wurde weder ein Anwartschaftstrend noch ein Rententrend zugrunde gelegt. Eine Fluktuationsrate wurde ebenso nicht berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde mit dem zehnjährigen Durchschnitt des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatzes bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) in Höhe von 1,82 % angesetzt. Der Berechnung zugrunde gelegt wurden die vertraglich zugesagten Versorgungsleistungen und die vertraglich festgelegten Altersgrenzen von 65 Jahren.

Der nach § 253 Abs. 6 Satz 1 und 3 HGB anzugebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt EUR 10.421,00.

Zur Abdeckung des Risikos wurden diverse Verträge abgeschlossen, die an die Pensionsberechtigten verpfändet wurden. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Pensionsverpflichtungen EUR 963.590,00
Aktivwert (= Zeitwert) der Rückdeckungsversicherung - 606.656,44
Bilanzansatz Pensionsrückstellungen EUR 356.933,56
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen EUR 17.224,00
Zinsertrag aus Planvermögen - 7.396,00
Saldierter Zinsaufwand EUR 9.828,00

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Bei der Bewertung der übrigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 171.347,86 (i.V. TEUR 263) enthalten. Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von EUR 105.784,66 (i.V. TEUR 106).

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält Kassen- und Bankbestände.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 6.465.768,48 6.116
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 536.302,31 867
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 0
7.002.070,79 6.983

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insbesondere durch Sicherungsübereignungen abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.849.390,21 (i.V. TEUR 1.522) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.744.283,82 (i.V. TEUR 1.736) enthalten.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeines

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 2.749,36 (i. V. TEUR 34) enthalten.

3. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 163 (i.V. TEUR 690) periodenfremde Erträge.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 313 (i.V. TEUR 210) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt:

Anzahl
2023 2022
feste Mitarbeiter 37 38
Aushilfen 3 3
40 41

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen jährlich TEUR 504.

3. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer:

 

Gerhard Ludwig,

Auf die Angabe der Aufwendungen für die Geschäftsleitung (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Ausschüttungssperre

Zum Stichtag unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Pensionsrückstellung nach dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz in Höhe von EUR 10.421,00 nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 426.079,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 19. Februar 2025G

L Abbruch GmbH

gez. Gerhard Ludwig

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens ist die Ausführung von Abbruch- und Erdarbeiten.

II. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

III. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen GL Abbruch GmbH betreibt betriebsbedingt keine Forschung und Entwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

In 2023 hat das deutsche BIP um 0,3 % abgenommen (Vj. Zunahme 1,6 %). Dieser im Vergleich zum Vorjahr deutliche Rückgang ist beeinflusst durch den Ukraine-Konflikt, Material- und Lieferengpässe,steigende Preise sowie die zunehmende globale Unsicherheit.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die Stimmung im Baugewerbe weiterhin uneinheitlich. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 einen realen Rückgang von rund 5% gegenüber dem Vorjahr. Dies war das dritte Jahr in Folge mit deutlichen realen Einbußen.

Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Geschäftslage wider. Während im Herbst 2022 noch 32,6 % der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut bewerteten, waren es im Herbst 2023 nur noch 25,2 %. Im Gegenzug stieg der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als schlecht bewerteten, von 25,2 % auf 45,7 %.

Auch die Auftragslage gestaltet sich schwierig. Während im Herbst 2022 noch 62,7 % der Unternehmen ihre Auftragslage als gut oder ausreichend bewerteten, waren es im Herbst 2023 nur noch 40,9 %.

In unserem Branchenbereich, dem Abbruch, waren weiterhin die gestiegenen Kosten für Treibstoff, Ersatzteile und Neuanschaffungen von Geräten deutlich spürbar.

II. Geschäftsverlauf

Grundsätzlich war die Gesellschaft mit Aufträgen gut ausgelastet. Allerdings mussten viele Aufträge "über den Preis" generiert werden. Die Gesamtleistung konnte aber trotzdem von EUR 17,9 Mio. im Vorjahr auf EUR 24,4 Mio. gesteigert werden.

III. Vermögens,- und Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (unter Einbezug der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) beträgt 36,3 % gegenüber 41,3 % im Vorjahr.

2. Finanzlage

Die Finanzsituation ist im Berichtsjahr - wie auch im Vorjahr - weitgehend geprägt durch mittelfristige Fremdfinanzierungen sowohl seitens Kreditinstituten als auch Gesellschaftern. Die bestehenden Finanzierungen stellen eine solide Finanzierung sicher.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesamtleistung der GL Abbruch GmbH mit EUR 24,4 Mio. gegenüber EUR 17,9 Mio. im Vorjahr deutlich gestiegen, gleiches gilt für den Rohertrag der von EUR 7,1 Mio. auf EUR 7,6 Mio. gestiegen ist.

Aufgrund außerordentlicher und einmaliger Bereinigungen im Forderungsbereich und bei der Bewertung der unfertigen Leistungen (u. a. "Benko-Insolvenz" mit rd. TEUR 160) und Rückforderungen der Berufsgenossenschaft hat sich das Betriebsergebnis von TEUR 127 auf negative TEUR 60 verschlechtert.

Der Jahresfehlbetrag nach Steuern beträgt TEUR 123 gegenüber einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 14 im Vorjahr.

IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse und detaillierte Kennzahlen heran. Sämtliche Baustellen unterliegen einem wöchentlichen Controlling. Unser Fokus liegt dabei besonders auf dem Betriebsergebnis sowie dem Bauauftragsbestand.

V. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage ist aufgrund der ausreichenden Eigenkapitaldeckung weiterhin stabil. Erfahrungsgemäß gehen wir davon aus, dass in den unfertigen Projekten durch zukünftige Schlussabrechnungen noch stille Reserven gehoben werden können.

C. Prognosebericht

Für 2024 konnten die angenommenen Aufträge zwar ertragreich kalkuliert werden, der Auftragsbestand ist jedoch geringer als in 2023. Für das Jahr 2024 wird mit einem ausgeglichen Geschäftsverlauf gerechnet.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, sehen wir uns weiterhin durch unseren guten Ruf, durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität gut gerüstet.

II. Risikobericht

2024 wird die Baubranche weiterhin durch einen starken Preiswettbewerb gekennzeichnet sein.

Da die Gesellschaft häufig als Nachunternehmer tätig ist, besteht aufgrund der teilweise angespannten Liquiditätslage von Auftraggebern ein stetiges Forderungsausfallrisiko. Um diese Risiken zu minimieren, werden über alle Auftraggeber Auskünfte bei der Creditreform eingeholt. Des Weiteren werden über zusätzliche Informationsquellen Bonitätsauskünfte angefragt.

Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir neben dem zunehmenden Wettbewerbsumfeld in steigenden Entsorgungskosten und einem instabilen gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Aufgrund der Qualität unserer Arbeit, und der damit verbundenen nachhaltig bestehenden Kundenbindung, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Stuttgart, den 19. Februar 2025

GL Abbruch GmbH

gez. Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GL Abbruch GmbH, Stuttgart:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GL Abbruch GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GL Abbruch GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlunge kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Waiblingen, 20. Februar 2025

G.Linhart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Günter Linhart, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses der GL Abbruch GmbH, Stuttgart

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. Februar 2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Darüber hinaus wurde folgendes beschlossen:

"Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 426.079,37 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

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