Beteiligungsgesellschaften
Clean-Lasersysteme GmbH
Dornkaulstraße 6, 52134 Herzogenrath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timothy Mammen seit 1.4.2025 | Geschäftsführer |
Mark Milton Dr. Gitin seit 1.4.2025 | Geschäftsführer |
Edwin Oliver Büchter seit 21.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
IPG Photonics Corporation | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Clean-Lasersysteme GmbHHerzogenrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022Grundlagen des Unternehmens Zentraler Geschäftsgegenstand der Clean-Lasersysteme GmbH (nachfolgend auch cleanLASER genannt) ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Lasersystemen zur industriellen Oberflächenbearbeitung und Reinigung. Darüber hinaus gehören auch die Vermietung von Lasersystemen und Maschinen sowie die Erbringung von Serviceleistungen im Rahmen lasertechnischer Erprobungen und Bearbeitungsdienstleistungen in unserem Hause, die Erbringung von laserbezogenen Entwicklungsleistungen sowie die Durchführung von Wartungsarbeiten an Lasersystemen und Maschinen zum Geschäftsfeld von cleanLASER. Neben der Automobilindustrie gehören namhafte Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie und dem Maschinenbau zu den Kunden. Darüber hinaus gibt es auch weitere Anwendungsfelder z.B. in der Nahrungsmittelindustrie, der Dekontamination und Sanierung sowie in geringem Umfang in der Restaurierungsbranche. Die industriellen Anwendungen der von cleanLASER hergestellten Technologie sind sehr vielfältig. Das Produktportfolio von cleanLASER umfasst nicht nur die Herstellung eigener Laser und Lasersysteme, sondern auch modulare und schlüsselfertige Automationstechnik für die industrielle Fertigung. Mit insgesamt 20 internationalen Distributions- und Servicepartnern werden die Geräte in über 20 Ländern weltweit vertrieben. Neben Deutschland und Europa, die zusammen über 75% des Umsatzes ausmachen, stellen dabei die Märkte in Nord-Amerika und Japan weiterhin die derzeit wichtigsten Exportmärkte außerhalb von Europa dar. Märkte wie Südamerika, China oder Indien stellen aufgrund der Konzentration auf Europa, USA und Japan derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2022 stand im Zeichen der Erholung nach der globalen COVID 19 Pandemie und prägte in Ihrer Auswirkung auch den Erfolg und die Maßnahmen der Clean-Lasersysteme am Markt. Durch einen Auftragseingang von über 23 Mio Euro in den ersten 5 Monaten des Jahres 2022 konnte der Jahresumsatz im Folgenden gegenüber 2021 weiter deutlich gesteigert werden. Generell fordern die globalen Qualitäts- und Materialanforderungen in Verbindung mit steigendem Umweltbewusstsein der Verbraucher einen verstärkten Einsatz der Laserstrahl-Reinigung in der Industrie. Konventionelle Vorbehandlungsverfahren wie nasschemische Waschprozesse oder das Strahlen mit Medien (z.B. Sandstrahlen) geraten somit aus ökologischen und demzufolge auch aus ökonomischen Aspekten unter Wettbewerbsdruck zum Laserstrahlverfahren. Die cleanLASER-Technologie erweist sich für die Kunden unter Kosten-/ Nutzenaspekten gesamtheitlich über die Nutzungsdauer oftmals von signifikantem Vorteil. Dazu kommen technologische Vorteile der Laserbehandlung, dessen Präzision und Reproduzierbarkeit sowie die geringe Freisetzung von Abfällen oftmals die einzige anwendbare Technologie darstellt. Insbesondere die Automobilindustrie ist weiter geprägt vom Technologiewandel zur Elektrifizierung der Fahrzeuge bei dem unserer Technik vielfach zum Einsatz kommt. Es existiert kaum ein in Deutschland produziertes Premium Fahrzeug, bei dem in der Fertigungskette nicht mindestens ein cleanLASER System zum Einsatz kommt. Clean-Lasersysteme GmbH verfügt über ein mittlerweile sehr breites -und industriell installiertes- Produktportfolio zur Lösung dieser Herausforderungen in der Industrie. Zahlreiche neue Produkt und Technologieentwicklungen bei den Premium OEM's -die in den kommenden Jahren in die Serienproduktion gehen beleben das Geschäftsfeld Automotive signifikant. Im Jahr 2022 waren die Aktivitäten der Geschäftsführung im Schwerpunkt geprägt durch: - Sicherung von Auftragseingängen im neu belebter Vergabesituation seitens der Automobilindustrie durch intensive Kundenbetreuung und Akquise von Neuprojekten - Sicherung der Lieferketten und Teileverfügbarkeiten - Motivationsprogramme zur Erweiterung und erhalt der Personalkapazitäten Generelle Marktsituation Durch die auch im Jahr 2022 weiter stark belasteten Lieferketten gewinnt die konservative Disposition und Vorratshaltung zunehmend an strategischer Bedeutung. Hinreichende Lagerbestände bei kritischen Komponenten sollen das Ziel der Senkung der Lieferzeiten tragen. Die Marktsituation ist weiterhin durch den Wettbewerb mit konventioneller Technologie als auch durch den Wettbewerb anderer Laserstrahlquellen- oder Automationstechnikanbietern gekennzeichnet. Durch die im Jahr 2022 weiterhin hohe Abhängigkeit von der Automobil- und Automobilzulieferindustrie erwarten wir in den Folgejahren weiter steigende Wettbewerbsanforderungen. Dennoch sind durch diverse ganzheitliche Alleinstellungsmerkmale auch in diesem Geschäftsfeld attraktive Margen erzielbar. Die weiter konsequente Ausrichtung auf die Anforderungen in der Elektromobilität und den Automobilleichtbau sowie neue Geschäftsfelder wie z.B. die Herstellung von Modulen zur Sortierung metallischer Wertstoffe und eine Verstärkung des Geschäftsfeldes high-end Automationslösungen ist somit konsequenter Teil unserer Zukunfts-Strategie Allgemein zeigen sich somit sowohl die Lasertechnik als auch die Oberflächentechnik weiterhin Potenziale, die nachhaltige Einsatzmöglichkeiten der von cleanLASER hergestellten Technologie bieten. Durch den weiter intensiven Ausbau der Sparte Maschinen- und Anlagenbau ist cleanLASER in der Lage, den Kunden nicht nur Lasersystemtechnik, sondern auch gleichzeitig passende Automationstechnik (Fertigungszellen) zu liefern. Hierdurch ergibt sich eine Erweiterung des Geschäftsfeldes, das zum einen Chancen in der Abhebung von Wettbewerbern aus der Lasertechnik bietet, gleichzeitig aber eine wettbewerbliche Situation zu Marktbegleitern aus der Automationstechnik generiert. Durch die technische Erweiterung des "Katalogs an Standardlösungen" um das Produkt "wireLINE" zur In-Line Entlackung von Stator Wicklungsdrähten ist zudem ein weiters Anwendungspotenzial in der elektromobilen Antriebsproduktion erschlossen worden. Durch 2 Großaufträge in dem Produktbereich konnten weit über 100 Lasersysteme allein für diese Produkte in den Jahren 2022 und 2023 aufgebaut und in die Integrationsmaschinen integriert werden. Durch weiterhin hohe Wertschöpfungstiefe und die Modularisierung erweist sich der Bereich Maschinenbau mittlerweile grundsätzlich als rentabel. Zur Realisierung der gesteigerten Auftragsvolumina im Bereich des Maschinenbaus wurde die Auslagerung von Engineering-, Fertigungs- und Montagetätigkeiten im Maschinenbau weiter intensiviert und damit aufkommenden Kapazitätsengpässen wirkungsvoll gegengewirkt. Im Bereich der Lasersystemtechnik wurde 2022 neben weiteren allgemeiner Optimierungen der Technologie der Bereich leistungsstarker luftgekühlter Lasersysteme bis 300 Watt mittlerer Leistung erweitert. Auch im Bereich der laserbasierten Sensortechnik konnten mittlerweile signifikante Auftragseingänge und Umsätze erzielt werden. Mittels der von cleanLASER entwickelten Reinigungs- und Messmodule "clean2sort" ist es unserem Kunden und Technologiepartner cleansort GmbH mit Sitz in Rösrath möglich leistungsfähige Automationsmaschinen zur nachhaltigen Wertstoffsortierung metallischer Schrotte zu bauen. Clean2sort ist ein Ergebnis mehrjähriger -teilweise durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt- geförderter- Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in diesem Geschäftsfeld. International erwies sich der Absatz in den USA noch immer auf verhaltenem Niveau. im Vergleich zu 2021 ist der Umsatz zwar um ca. 7% gestiegen, aber noch nicht wieder auf dem Niveau der Jahre vor 2018 angelangt. Dahingegen entwickelt sich das Geschäft in Japan weiter sehr erfreulich und liegt ca. 270 % über dem Vorjahresergebnis. Gemeinsame Produktstrategien im Bereich manueller und leistungsgesteigerter handgeführter Lasersysteme (Laser mit bis zu 2000 Watt Strahlquellenleistung) sowie die ausgebauten Marketingmaßnahmen in den USA durch unseren lokalen Partner adapt-laser LLC. mit Sitz in Kansas City, USA lassen aber für 2023 deutlich steigende Umsätze erwarten. Geschäftsverlauf Die Umsätze im Jahr 2022 wurden im Wesentlichen aus der Herstellung von Lasersystemen und zugehöriger Automationstechnik erbracht. Produktbegleitende Umsätze wie Dienstleistungen, Vermietungen oder der Verkauf von Ersatz- und Verschleißteilen ergänzen den Gesamtumsatz. Die Umsatzerlöse stiegen um ca. 35% gegenüber dem noch von der COVID Pandemie geprägtem Ergebnis in 2021. Ertragslage Bedingt durch den Umsatzanstieg war in 2022 auch der Materialaufwand weiter gestiegen. Dieser lag jedoch mit 29,1% unter dem Anstiegs-Niveau des Vorjahres und ist damit auch geringer als der Umsatzanstieg. Durch den 2022 sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels in Deutschland ist es cleanLASER gelungen den Personalbestand weitgehend zu halten. Allerdings zeigte sich, dass die allgemeine in Deutschland steigende Fluktuationsrate im industriellen Sektor (2022: 33%, Quelle: IdW) in Teilen auch bei cleanLASER sichtbar wurde. Zwar betrug die verzeichnete Fluktuation "nur" etwa 15%, lag damit aber etwa um den Faktor 3-4 höher als in den Vorjahren. Um einem weiteren Verlust an wertvoller Fachkompetenz entgegenzuwirken wurden zahlreiche Monetäre und nicht monetäre Maßnahmen eingeleitet. Die Personalkosten liegen -auch bedingt durch weitere notwendige finanzielle Anreize und eine Erhöhung der Jahres-Arbeitsstunden- um ca. 4,8% über dem Vorjahresniveau. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen kam es nur zu marginalen Veränderungen. Insgesamt erhöhten sich diese nur um rund 3%. Der gestiegene Umsatz führte bei gleichzeitig moderat Betriebsergebnisses in Höhe von +173%. Das Jahr 2022 stellt trotz gestiegener Kosten das nahezu erfolgreichste Jahr in der nunmehr über 25-jährigen Firmengeschichte von cleanLASER dar und der weiter signifikant gesteigerte Umsatzerlös signalisiert die Trendwende zu prosperierenden Folgejahren nach der Pandemie. Finanzlage Die Gesellschaft ist in hohem Maße eigenfinanziert und benötigt für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes keine Fremdmittel. Die hohe Eigenkapitalquote stellt nach wie vor eine Ausnahme in der Branche dar. Durch eine gleichbleibend hohe Liquidität ist die Finanzierung des Geschäftsbetriebes jederzeit im Geschäftsjahr sichergestellt worden. Die konsequente Nutzung von Skontierungen war somit möglich. Durch das in 2022 noch sehr niedrige und teilweise negative Zinsniveau konnten aus den Finanzanlage noch keine signifikanten Zinserlöse erzielt werden. Die Kosten für Verwahrentgelte und auch die Abschreibungen auf Wertpapiere übersteigen diese Erlöse aus dem liquiden Mitteln jedoch noch immer deutlich. Für 2023 wird sich aber durch das gestiegene Zinsniveau eine relevante Finanzanlagen Erlössteigerung durch Termin- und Festgelder realisieren lassen. Die Summe aus Liquidität und sonstigen Wertpapierbeständen belief sich am 31. Dezember 2022 nahezu rund 6.158 T€ und betrug somit etwa ein Viertel der Bilanzsumme. Neben der lfd. Liquidität stehen weitere, bislang noch nicht -bzw. in geringem Umfang für Avale- in Anspruch genommene nennenswerte Kreditzusagen der beiden Hausbanken zur Verfügung. Investitionen Die Investitionstätigkeit im Jahr 2022 wurde nach der signifikanten Steigerung im Jahr 2021 zwar um etwa 30% reduziert, jedoch ist die materielle und immaterielle Ausstattung in vollem Umfang für die Ausführung des Geschäftsbetriebes ausreichend. Investitionen konzentrieren sich dabei neben üblichen Ersatzbeschaffungen z.B. im firmeneigenen Fuhrpark vor allem auf den Ausbau der selbsterzeugten und selbstgenutzten Lasersysteme für Labor und Vermietungszwecke. Immobilieninvestitionen wurden nicht getätigt. Die Summe der Investitionen in Höhe von ca. 517 T€ standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 663 T€ und sowie einige Abgänge gegenüber. Insgesamt sank der Buchwert des Anlagevermögens gegenüber 2021 um moderate 8,9% auf nunmehr 1.971 T€. Vermögenslage Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag rund 78,5%. Eine Anpassung der Kapitalstruktur ist für die Zukunft zur Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität des Unternehmens möglich. Aktuell ist der Einsatz von klassischer Banken- oder Fremdfinanzierung durch externe Kapitalgeber für den Geschäftsbetrieb nicht erforderlich. Das Netto-Vermögen der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag über 19 Mio. € Euro. Die Bilanzsumme der Clean-Lasersysteme GmbH betrug im Geschäftsjahr 2022 zum Bilanzstichtag 24.508 T€ und stieg damit gegenüber 2021 um etwa 8,4% an. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzieller Leistungsindikatoren wurden bei der Clean-Lasersysteme GmbH die die Betriebsleistung sowie Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit genutzt. Während die Betriebsleistung um rund 36% angestiegen ist, hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahresergebnis enorm um ca. 173% erhöht. Personal und Mitarbeiter Die Zufriedenheit und der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht im Fokus unserer Leitlinien. Im Jahr 2022 bedeutete dies auch 2021 im Wesentlichen: - Erhalt der Arbeitsplätze - Ausgewogene Arbeits- und Lebensbalance - Angemessene Entlohnungsmodelle Zu diesem Zweck wurde diverse Modelle zur Einrichtung mobiler Arbeit und eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle -bei Einhaltung der gesetzlichen Arbeitnehmerschutzgesetze- umgesetzt. Die Anordnung von Kurzarbeit war 2022 nicht mehr notwendig. Auch eine deutliche Anpassung der Löhne und Gehälter wurde 2022 und 2023 umgesetzt. Im Bereich Personalwesen wird nach den Einstellungsoffensiven der Jahre 2015 bis 2017 weiter auf Kontinuität und Stabilität gesetzt. Der Bedarf an Mitarbeitern stieg in 2022 weiter an. Freie Stellen konnten aber -besondere im Bereich technischer Fachkräfte und Ingenieure nicht wie im gewünschten Maß besetzt werden. Dieser Trend verschärft sich zusehends und betrifft auch die administrativen Bereiche. Ersatzeinstellungen konnten somit nur teilweise vorgenommen werden. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl war im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr somit leicht gesunken auf durchschnittlich 124 Mitarbeiter/FTE. Umweltbelange Durch die Auszeichnung der Gesellschafter mit dem Deutschen Umweltpreis im Jahr 2010 wurde auch das Bewusstsein für Umweltbelange im Unternehmen deutlich gestärkt. Neben dem Einsatz umweltfreundlicher Technologien zur Herstellung der Lasertechnik werden betriebsinterne Programme zur Ressourcenschonung umgesetzt. Initiiert durch unseren Umweltleitgedanken setzt sich die Geschäftsführung intensiv für die Unterstützung von umweltpolitischen Maßnahmen - insbesondere in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) - ein. Im Jahr 2021 wurde das 2019 erstmals zertifizierte Umweltmanagementsystems nach ISO 14001:2015 erfolgreich rezertifiziert. Die Zertifizierung im Rahmen des bereits seit 2001 eingeführten und zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach ISO9001:2015 wurde ebenfalls im Jahr 2021 rezertifiziert. Die obligatorischen Überprüfungs-Audits zu den beiden Zertifizierungen wurden im Jahr 2022 erfolgreich und ohne wesentliche Abweichungen durchgeführt und von der Deutschen Akkreditierungsstelle bestätigt. Maßnahmen wie z.B. die hohe Eigenstromerzeugung für die Laserproduktion durch die auf dem Dach des Unternehmensgebäudes installierte Fotovoltaik-Anlage, zwei vollelektrische PKW, innerhalb der modernen Fahrzeugflotte und Mitarbeiterangebote wie z.B. das JOBRAD unterstreichen neben dem zertifiziertem Umweltmanagementsystem gem. ISO 14001 die Verantwortung im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens. Der Einsatz der von cleanLASER hergestellten Technik trägt täglich bedeutend zur Ressourcenschonung bei. Durch den Einsatz der Laserstrahl-Reinigungstechnik ist es unseren Kunden aktuell möglich, bis zu 87% der Energiekosten konventioneller Reinigungs-Techniken einzusparen. Darüber hinaus entstehen nahezu keine Abfälle. Mit der neuen Produktplattform clean2sort wird im metallischen Recycling darüber hinaus maßgeblich Energie in der Wertstoffherstellung eingespart. Eine -von unserem Kunden cleansort hergestellte- Anlage, die die clean2sort Messmodule nutzt, kann dabei bis zu 126.000t CO 2 pro Jahr einsparen (Quelle: Tagesspiegel circular Economy Kongress 2023). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Besonders in den ersten 5 Monaten und zum Ende des 3. Quartals 2022 konnten im Vergleich zu 2021 stark gestiegene Auftragseingänge erzielt werden. Dieser Trend setzte sich auch 2023 unverzögert fort, so dass der Auftragseingang und auch der Auftragsbestand im Jahr 2023 als sehr gut bezeichnet werden kann. Der Auftragseingang überstieg Mitte November 2023 den Jahresumsatz 2022 bereits um 35%. Auch der bislang erzielte Umsatz im Jahr 2023 (Stand Ende Oktober) lag bereits rund 22% über dem Vorjahresumsatz zum gleichen Zeitpunkt. Somit ist auch in Zukunft nachhaltig wieder mit guten Umsätzen und damit auch positiven Betriebsergebnissen zu rechnen, auch wenn gestiegene Material- und insbesondere Personalkosten im Jahr 2023 das Ergebnis in Relation zum Umsatzanstieg negativ beeinflussen werden. Sichtbar wird jedoch im Verlauf des Jahres 2023, dass die Steigerung der Produktion und daraus resultierenden Umsätze anfangs nicht so dynamisch verläuft wie gewünscht. Als Hemmnisse erweisen sich noch diverse Einflüsse in den Lieferketten, die deutliche Schwerpunktverschiebung zur komplexen Automationstechnik, sowie die personalintensiveren Inbetriebnahmen solcher Automationsanlagen. In Kombination mit dem allgemeinen und auch bei cleanLASER herrschendem Fachkräftemangel ist das Wachstum und die Steigerung der Umsätze aktuell limitiert, auch wenn ein weiteres Umsatzwachstum von etwa 19,9% gegenüber 2022 erwartet wird. Die Auftragslage ist auch 2023 noch stark von der gestiegenen Anzahl von Automations- und Integrationsprojekten für die Herstellung in der elektrifizierten Fahrzeugtechnik verbunden. Jedoch zeichnet sich nach einigen Jahren der Konsolidierung die "Rückkehr" der manuell einsetzbaren Reinigungs- und Entschichtungslaser in der hohen Leistungsklasse (1kW und mehr) ab. Grund dafür sind insbesondere in Japan und den USA erteilte "Zulassungen" unserer Kunden für den Einsatz der cleanLASER Technik und damit verbundene Umsatzabschätzungen unserer lokalen Distributionspartner. Einsatzpotenziale der Technologie sehen wir in den Bereichen: Luftfahrtindustrie, Brücken- und Stahlbausanierung sowie in der nuklearen Dekontamination. Für 2024 wird neben den laufenden Projekten in der Elektrifizierung der Automobilindustrie auch im Geschäftsfeld mobile Laser ein hoher Auftragseingang erwartet. Auch ein Anstieg der Auftragseingänge und Umsätze im Bereich der Nahrungsmittelindustrie (Waffel-Backofenreinigung) ist bereits 2023 erkennbar und für 2024 erwartet. Im Hinblick auf unsere Leistungsindikatoren erwarten wir im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 eine deutliche steigende Betriebsleistung sowie ein moderat rückläufiges Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Durch den deutlich verbesserten Umsatz in 2023 rechnen wir trotz weiter signifikant gestiegener Lohn- und Materialkosten auch 2023 mit einem deutlich positiven Ergebnis. Die Mitarbeiterzahl liegt leicht gesteigert bei aktuell rund 124 Mitarbeitern FTE (Stand Ende November/2023). Mehr als 15 offene Stellen -vorwiegend in den technischen Angaben Forschungs- und Entwicklungsbericht Mit Beginn und während der pandemischen Lage wurde unsere strategische Ausrichtung im Bereich der Forschung und Forschungsförderung intensiviert. Die dabei beantragten öffentlichen Mittel für Forschungsförderung sind dabei in sehr hoher Erfolgsquote seitens der Fördermittelgeber bewilligt worden. Wesentliche Techniker und Ingenieur-Personalkapazitäten sind mit der Weiterentwicklung unserer Technologie somit ausgelastet. Durch die strategische Unterstützung und Beantragung öffentlicher und stiftungsbasierter Forschungsförderung sowie der Teilnahme an Industriellen Gemeinschaftsforschungsprojekten unter dem Dachverband der AiF e.V. werden damit die Grundlagen für den weiteren Ausbau der Technologieführerschaft gelegt. Darüber hinaus agiert Clean-Lasersysteme als Konsortialführer im WIR! Projekt (des BMBF) LASER.region.AACHEN zur Stärkung des Strukturwandels im Rheinischen Revier. (www.laserregionaachen.de). Bis zum Jahr 2023 wurden folgende öffentlich geförderten Forschungsprojekte beantragt bzw. befanden sich im Jahr 2022 bereits in der Umsetzung:
Darüber befanden sich 2 weitere Projekt Ende 2023 in der Antragsphase Die konsequente Ausrichtung auf neue und zukünftige Geschäftsfelder wird durch die aktive Forschungs- und Entwicklungsarbeit realisiert. Die Mitarbeit in diversen Forschungsnetzwerken, insbesondere Leichtbau und Fügetechnik, sowie die Generierung von bilateralen und öffentlich geförderten Forschungsprojekten in den Bereichen: - Neue Laserstrahlquellentechnik, insbesondere Leistungsstärkere Quellen und neue Wellenlängen sowie Performanceverbesserungen von Lasersystemkomponenten, - Stoff- und Materialanalyse in der Umwelt- und Recyclingtechnologie, - Entlacken und Klebevorbehandeln im elektrifizierten Antriebsstrang, - Bearbeitungstechniken und Laserquellen für nichtmetallische Werkstoffe, - Vorbehandlung metallischer Werkstoffe zur Haftungsverbesserung und zum verbesserten Korrosionsschutz, - Anwendungen in der Wasserstofftechnik - Anwendungen und Produkte im Korrosionsschutz und der Dekontamination - Sensoren und Peripherietechnologie für die Oberflächenbearbeitung mittels Laserstrahlung stellen eine wichtige Basis für die Innovations- und technologieorientierte Ausrichtung des Unternehmens dar und eröffnen bei (auch nur teilweisem) Erfolg neue strategische Geschäftsfelder für die Zukunft. Zweigniederlassungsbericht Die cleanLASER unterhält keine Niederlassungen.
Herzogenrath, den 18. Dezember 2023 Clean-Lasersysteme GmbH Geschäftsführung gez. Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Edwin Büchter gez. Dr. Winfried Barkhausen gez. Dipl.-Ing (FH) Mario Göhre gez. Dipl.-Ing. Werner Knöppel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Clean-Lasersysteme GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat ihren Sitz in Herzogenrath und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HRB 6837). Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechtes nach § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt worden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Dabei wurde das Realisations- und Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip beachtet, sofern die Restlaufzeit der umzurechnenden Bilanzpositionen am Abschlussstichtag mehr als ein Jahr betrug. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu acht Jahren), bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und zwanzig Jahren) angesetzt. Für im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter wurde die Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 a EStG in vollem Umfang in Anspruch genommen; die beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 800,00 wurden hiernach im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Mangels vorliegender Sachverhalte wurden zum 31. Dezember 2022 keine latenten Steuern bilanziert. Die Tantiemen für die Geschäftsführer wurden aufgrund der bestehenden Tantiemevereinbarungen berechnet und entsprechend, nach Berücksichtigung von bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr geleisteten Vorabtantiemen, in die Rückstellungen eingestellt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für Risiken aus der Inanspruchnahme von Gewährleistungs- sowie Kulanzverpflichtungen wurde auf Basis des innerbetrieblichen Erfahrungssatzes eine Rückstellung in Höhe von TEUR 553,2 berücksichtigt. Weiterhin wurde eine Rückstellung für eine anstehende Schadenersatzleistung in Höhe von TEUR 475,0 berücksichtigt. Übrige sonstige Rückstellungen wurden in angemessener Höhe gebildet; sie beinhalten u. a. Aufwendungen für abzugeltende Gehalts- und Urlaubsverpflichtungen, Aufbewahrungspflicht, Abschluss- und Prüfungskosten etc. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert und in voller Höhe mit den Vorräten verrechnet worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.733.961,48 entwickelt sich wie folgt:
Der in dem Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt EUR 2.764.876,09 (im Vorjahr EUR 2.802.084,27). Der Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 42.817,94 (Vorjahr: EUR 58.857,57). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 8.596,83 enthalten. Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten befinden sich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 2.400.637,06 (Vorjahr: EUR 3.000.000,00). Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten gesichert sind beträgt EUR 0,00. Die in voller Höhe mit den Vorräten verrechneten erhaltenen Anzahlungen in Höhe von insgesamt EUR 740.657,05 (Vorjahr: EUR 672.180,59) unterliegen als Verbindlichkeiten alle einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 31. Dezember 2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB): Miet- und Leasingverpflichtungen
Gegenüber einem nahe stehenden Unternehmen wurde eine Patronatserklärung zur Bewilligung von Bundesmitteln für ein Fördervorhaben in Höhe von TEUR 135,0 abgegeben. Zur Besicherung von in Anspruch genommenen Avalkrediten wurde Bankguthaben in Höhe von TEUR 435,9 verpfändet; zurzeit ist hieraus kein finanzielles Risiko erkennbar. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Im Allgemeinen ergeben sich für das Jahr 2023 weiterhin nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus dem russischen Angriff gegen die Ukraine. Vor dem Hintergrund der gegenwärtig nach wie vor sehr angespannten und mit Unsicherheit behafteten politischen und (gesamt-) wirtschaftlichen Entwicklungen gehen wir davon aus, dass auch wir von den Auswirkungen betroffen sein werden / könnten. Eine Beurteilung der Ergebniswirkungen für das Geschäftsjahr 2023 ist allerdings nicht möglich. Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 124 Arbeitnehmer, davon Verwaltung 18 (Vorjahr: insgesamt 131, davon Verwaltung 17) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Gewinnverwendung aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.369.085,39 ab. Mit Gesellschafter-Beschlüssen vom 21. Juli 2023 und 25. Oktober 2023 wurden für das Geschäftsjahr 2022 Gewinnvorabausschüttungen in Höhe von insgesamt EUR 2.400.000,00 beschlossen. Somit wurde ein 2 -->Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2022 bestand die Geschäftsführung aus - Dr. Barkhausen, Winfried; Geschäftsführer - Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Büchter, Edwin; Geschäftsführer - Dipl.-Ing. (FH) Göhre, Mario; Geschäftsführer - Dipl.-Ing. Knöppel, Werner; Geschäftsführer Den Mitgliedern des Geschäftsführerorgans wurden im Geschäftsjahr 2022 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.102 gewährt.
Herzogenrath, den 18. Dezember 2023 gez. Dr. Winfried Barkhausen, Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Edwin Büchter, Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing. (FH) Mario Göhre, Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing. Werner Knöppel, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2022Clean-Lasersysteme GmbH, 52134 Herzogenrath
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 19. Dezember 2023 D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Merzenich, Wirtschaftsprüfer" Für Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin. Wir weisen darauf hin, dass Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen wurden und der Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. |
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