Herrmann Fachgrosshandel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schmidt seit 27.6.2017 | Geschäftsführer |
Andreas Sostmann seit 14.6.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wernsing Food Family GmbH & Co. KGAddrupKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Geschäftsmodell An der Spitze des Wernsing-Konzerns steht die Wernsing Food Family GmbH & Co. KG mit Sitz in Addrup-Essen. Der Wernsing-Konzern ist eine europaweit agierende, verantwortungsbewusste Unternehmensgruppe, deren Kerngeschäft in der Herstellung und dem Vertrieb nachhaltig guter Lebensmittel auf überwiegend vegetarischer Basis liegt. Dabei wird insbesondere Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Rohstoffen sowie auf die Einhaltung eines gleichbleibend hohen Qualitätsstandards gelegt. Hierzu unterhält sie über diverse Produktions- und Handelsgesellschaften eigene Produktionsstätten und Verkaufsniederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweden, Polen und Spanien. Der Vertrieb der eigenen Erzeugnisse erfolgt vornehmlich an Großkunden. Die Produktpalette der Unternehmensgruppe umfasst mehr als 4.000 Artikel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Kartoffel- und Conveniencespezialitäten, Feinkostsalaten, Brotaufstrichen, Saucen, Dressings und Dips, Antipasti und Tapasprodukten, Marinaden und Seafoodartikeln, Suppen, Eintöpfen sowie Gewürzen, Pasta, Blattsalaten, Desserts und Obst sowie Molkereiprodukte. Im Inland werden diese Artikel u.a. unter den Marken POPP, GROSSMANN, FÜNGERS, MAYO und MERL vertrieben. Ganz überwiegend findet man unsere Produkte jedoch unter den Handelsmarken unserer Kunden in deren Regalen. Neben den eigenen Erzeugnissen werden den Kunden auch diverse Handelswaren angeboten. Im Wesentlichen wird unser Geschäftsmodell von der Entwicklung der Rohstoff- und Absatzmärkte beeinflusst. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen zur Ertragslage im Wirtschaftsbericht. Die Konzernstruktur hat sich in 2021 gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert. Änderungen im Konsolidierungskreis ergaben sich im Jahr 2021 durch Unternehmenserwerbe und Neugründungen im europäischen Raum sowie im Inland. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Statistische Bundesamt veröffentlichte mit der "Pressemitteilung Nr. 020" vom 14. Januar 2022, dass die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2021 weiterhin durch die Auswirkungen des Corona-Infektionsgeschehens und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen gekennzeichnet war. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg trotz der anhaltenden Pandemie-Situation im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 %. Wenngleich sich die deutsche Wirtschaft leicht erholte, konnte noch nicht wieder an die Wirtschaftsleistung des Vorkrisenniveaus angeknüpft werden; so war das BIP 2021 noch um 2,0 % geringer als im Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Die Erhöhung der Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 fand in fast allen Wirtschaftsbereichen statt, ein leichter Rückgang ist lediglich im Baugewerbe mit 0,4 % zu erkennen. Ungeachtet der Zuwächse im Jahr 2021 stabilisierten sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte preisbereinigt auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Eine deutliche Erholung im Vergleich zum Vorjahr fand im Außenhandel und bei Investitionen statt, so wurden preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert sowie 8,6 % importiert, was annähernd dem Vorkrisenniveaus des Jahres 2019 entspricht. Die deutsche Ernährungsindustrie, welche nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zum viertgrößten Industriezweig in Deutschland gehöre und ebenfalls führend in Europa sei, sichert sowohl Stabilität als auch Wohlstand und eine hohe Beschäftigungsquote in Deutschland. Die BVE zeigt in ihrem Jahresbericht der Ernährungswirtschaft 2022, dass die Branche trotz der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie das Umsatzniveau mit einem leichten realen Rückgang um 1,7 % nahezu konstant halten konnte. Die Branche erwirtschaftete 186,3 Milliarden Euro. Wichtigster Absatzkanal der Branche blieb hierbei der deutsche Markt mit einem Umsatzvolumen von 120,5 Milliarden Euro und einem Rückgang um 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Umfeld der Ernährungsindustrie war in 2021 weiterhin herausfordernd. Neben der Pandemie sind die Ursachen hierfür vor allem in deutlichen Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Rohstoffen und Logistik zu suchen. Gleichzeitig stehen die Hersteller bei einem stark konzentrierten Lebensmitteleinzelhandel als wichtigster Absatzkanal vor der Herausforderung, die Kostensteigerungen auszugleichen. Den ohnehin harten Wettbewerb am deutschen Lebensmittelmarkt erhöht zudem die steigende internationale Integration der Beschaffungs- und Absatzmärkte. Verfügbarkeit und bezahlbare Preise angesichts der gesetzten Nachhaltigkeitsziele werden zudem zu besonderen Herausforderungen für die gesamte Branche. Auch die Einflüsse von Umwelt, Klima und Energie sind für die Zukunft der Lebensmittelindustrie von hoher Bedeutung. Hochwertige Nahrungsmittel erfordern die Nutzung landwirtschaftlicher Rohstoffe, weshalb der Schutz von Boden und Wasser ein wichtiger Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzepts der deutschen Ernährungsindustrie ist. Darüber hinaus soll die Herstellung von Lebensmitteln mit einer wirtschaftlichen und klimafreundlichen Energieversorgung verbunden sein. 2. Ertragslage a) Umsatz- und Absatzentwicklung Der stagnierenden Entwicklung der Ernährungsindustrie in Deutschland wollten wir wie schon in der Vergangenheit vor allem durch ein innovatives und nachhaltiges Produktportfolio begegnen um dadurch unsere Marktposition zu festigen bzw. auszubauen. Im Wernsing-Konzern konnte das Geschäftsvolumen im Geschäftsjahr 2021 wieder leicht gesteigert werden. Die Auswirkungen des Corona-Infektionsgeschehens waren jedoch weiterhin deutlich spürbar. Die Umsatzerlöse der Wernsing-Gruppe sind gegenüber dem Vorjahr um € 78 Mio. ( 6,1 %) auf € 1.349 Mio. gestiegen. Von diesem Anstieg entfallen 32 Mio. € auf das Inland und 46 Mio. € auf das Ausland. Auch das Jahr 2021 war von coronabedingten Einschränkungen in der Hotellerie und Gastronomie sowie der Absage von Großveranstaltungen betroffen. Diese wirkten sich negativ auf die Absatzentwicklung im für die Wernsing-Gruppe wichtigen Foodservice-Bereich aus. Jedoch konnten wir den coronabedingten und signifikaten Umsatzverlust des Jahres 2020 zu großen Teilen im Laufe des Jahres 2021 wieder aufholen, auch wenn wir mit einem Konzernumsatz von € 1.349 Mio. den Umsatz des Jahres 2019 von € 1.374 Mio. noch nicht wieder ganz erreichen konnten. In den Beneluxländern ergaben sich aus der erstmaligen Berücksichtigung der Jahresumsätze von Tochtergesellschaften, welche im Berichtsjahr erworben oder erstmalig ganzjährig berücksichtigt worden sind Umsatzsteigerungen in Höhe von € 12 Mio. Auf die erstmalige Berücksichtigung inländischer Tochtergesellschaften entfällt eine Umsatzsteigerung in Höhe von € 8 Mio. Notwendige Preisanhebungen hatten wie in Vorjahren keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernumsatz des Jahres 2021. b) Beschaffung Mit der Umsatzsteigerung von 6,1 % geht im Geschäftsjahr 2021 ein Anstieg des Materialaufwands um € 47 Mio. bzw. 5,8 % auf € 841 Mio. einher, sodass die Rohertragsmarge gleichbleibend zum Vorjahr bei 37,8 % liegt. Die Auswirkung dieser Entwicklung auf die Materialaufwandsquote und das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) zeigt die folgende Aufstellung:
Das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) stieg infolge der Umsatzsteigerung bei gleichzeitig ansteigendem Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um € 30 Mio. auf € 512 Mio. Der Materialaufwand ist insbesondere durch die Beschaffung von Rohstoffen für die von uns produzierten Feinkost- und Kartoffelerzeugnisse geprägt. Um langfristige Risiken aufgrund von potentiellen Ausfällen von Rohstoff-Lieferanten zu minimieren, werden diese Rohstoffe von einer großen Anzahl von Partnern bezogen, zu denen auch alternative Bezugsquellen zählen. Vereinbarungen von mittel- und langfristigen Einkaufskontrakten senken die Preis- und Lieferrisiken beim Einkauf unserer wichtigsten Rohwaren, engen unseren Spielraum bei unerwarteten Preissenkungen an den Spotmärkten aber auch deutlich ein. Im Jahr 2021 konnte die Wernsing-Gruppe von bestehenden Einkaufskontrakten im Rohwarenbereich profitieren, so dass sich die zum Ende des Jahres 2021 zum Teil deutlich anziehenden Rohwarenpreise nicht vollständig im Materialaufwand und im Rohertrag niedergeschlagen haben. c) Ergebnisentwicklung Der Personalaufwand stieg im Jahr 2021 um € 7 Mio. ( 3,6 %) auf € 210 Mio an. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich in diesem Zeitraum um 19 Personen (+ 0,4 %). Die Quote des Personalaufwands im Vergleich zur stärker angestiegenen Gesamtleistung (+ 6,1 %) verringerte sich durch diese Entwicklung auf 15,5 %. Gegenüber 2020 ist der Abschreibungsaufwand für immaterielle Anlagegegenstände und das Sachanlagevermögen um € 7 Mio. ( 9,9 %) gestiegen. Diese Entwicklung ist insbesondere mit dem Anstieg der Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte um € 2 Mio., auf Gebäude um € 1 Mio sowie auf technische Anlagen und Maschinen um € 4 Mio. verbunden. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Gesamtleistung erhöhte sich leicht um 0,3 Prozentpunkte. Absolut nahmen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zuge des gestiegenen Geschäftsvolumens sowie Kostensteigerungen um € 15 Mio. ( 8,6 %) auf € 189 Mio. zu. Die vorgenannten Kostensteigerungen im Material- und Personalaufwand, bei den Abschreibungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt € 77 Mio. bedecken fast vollständig die positive Entwicklung der Gesamtleistung (€ 78 Mio.). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbleibt im Vorjahresvergleich lediglich ein Mehrergebnis von € 1 Mio.. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der sonstigen betrieblichen Erträge (€ + 0 Mio.), des Finanzergebnisses (€ 4 Mio.) sowie der Steuern vom Einkommen und Ertrag (€ +2 Mio.) verbleibt für das Berichtsjahr 2021 jedoch eine Verbesserung des Ergebnisses nach Steuern um € 8 Mio. auf € 39 Mio. Nach Abzug von sonstigen Steuern (€ 1 Mio.) kann die Wernsing-Gruppe 2021 einen Jahresüberschuss von € 37 Mio. im Vergleich zu € 29 Mio. im Vorjahr ausweisen. Es lässt sich feststellen, dass unsere unter Berücksichtigung bestehender Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie vorsichtige Vorjahresprognose in Bezug auf die Absatz- und Ergebnisentwicklung weitgehend zutreffend war. Das Ergebnis aus der laufenden Geschäftstätigkeit befindet sich auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis hat sich insbesondere durch nicht vorhersehbare Beteiligungsergebnisse besser entwickelt als erwartet. Unsere Ergebnisprognose des Vorjahres war somit insgesamt nicht ganz zutreffend. Die Geschäftsentwicklung war besser als erwartet und somit insgesamt zufriedenstellend. 3. Finanzlage a) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur des Wernsing-Konzerns stellt sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt dar:
Zum 31. Dezember 2021 weist die Konzernbilanz der Wernsing-Gruppe ein Eigenkapital von € 657 Mio. aus und liegt damit um € 30 Mio. über dem Wert des Vorjahres (€ 628 Mio.). Der Anstieg des Eigenkapitals basiert im Wesentlichen auf der Thesaurierung des 2021 erwirtschafteten Jahresüberschusses. Von dem zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Eigenkapital entfallen rund € 622 Mio. auf in der Wernsing-Gruppe thesaurierte Gewinne der letzten Jahrzehnte. Der von den Gesellschaftern seit mehr als 20 Jahren praktizierte Verzicht auf Gewinnausschüttungen trägt maßgeblich zur Finanzierung der Unternehmensgruppe bei. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben überwiegend eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich im Berichtsjahr um € 17 Mio. (+ 3 %) auf € 677 Mio. erhöht. Es war in vollem Umfang durch langfristig verfügbares Kapital gedeckt. b) Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 wurden Anlageinvestitionen in Höhe von € 109 Mio. getätigt (Vorjahr: € 117 Mio.). Die Investitionstätigkeit wurde 2021 maßgeblich durch Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Bereich des Sachanlagevermögens, insbesondere der technischen Anlagen und Maschinen, beeinflusst. Auf den Erwerb weiterer Unternehmen im Inland und den Niederlanden entfallen € 10 Mio. (Vorjahr: € 4 Mio.). Im folgenden Geschäftsjahr 2022 sind wiederum umfangreiche Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen sowie die Durchführung von kleineren Unternehmenskäufen im Inland sowie im europäischen Ausland geplant. c) Konzern-Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung dient der Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den der Wernsing-Konzern im Geschäftsjahr aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanztätigkeit erwirtschaftet oder verwendet hat. Darüber hinaus gibt sie den Zahlungsmittelbestand zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres wieder. Es handelt sich nachstehend um eine verkürzte Fassung. Die vollständige Fassung der Konzern-Kapitalflussrechnung wird in der Anlage 5 zum Konzernabschluss dargestellt.
Die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit blieben auf Vorjahresniveau bei € 98 Mio. Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss, den verdienten Abschreibungen sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Zuge des höheren Geschäftsvolumens zum Jahresende im Vorjahresvergleich. Einhergehend mit dem höheren Geschäftsvolumen zeigen sich zum Jahresende zudem höhere Finanzmittelbindungen durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der negative Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um € -7 Mio. auf € -86 Mio. Diese Entwicklung ergibt sich insbesondere aus geringeren Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens (€ -11 Mio.) bzw. aus Abgängen des Finanzanlagevermögens (€ -3 Mio.). Dem stehen unter anderem geringere Auszahlungen zum Erwerb von konsolidierten Unternehmen von € 4 Mio. sowie um € 3 Mio. höhere Dividendenerträge gegenüber. Insbesondere durch eine geringere Neuaufnahme von Finanzkrediten haben sich die Mittelabflüsse bzw. Mittelzuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um € -26 Mio. auf € -22 Mio. erhöht. Die durchgeführten Investitionen wurden somit in höherem Maße aus dem erwirtschafteten Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Der Finanzmittelfonds verringerte sich aufgrund der dargestellten Mittelzuflüsse bzw. -abflüsse auf € 41 Mio. 4. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2021 nahm die Bilanzsumme um € 40 Mio. auf € 1.082 Mio. zu. In Abhängigkeit von der Anlagedauer zeigt sich folgende Entwicklung:
Der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte um insgesamt € 17 Mio. ist insbesondere auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen sowie auf Unternehmenserwerbe in den Niederlanden zurückzuführen. Die Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte ist geprägt durch einen Anstieg der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zuge des im Vorjahresvergleich höheren Geschäftsvolumens. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung werden die folgenden Kennzahlen herangezogen:
Die Erhöhung der Eigenkapitalrendite um 22,6 % auf 5,5 Prozentpunkte sowie der Gesamtkapitalrendite um 20,6 % auf 3,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr resultieren aus dem um 26,9 % gesteigerten Jahresergebnis. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als solide zu bezeichnen. III. Prognosebericht 1. Konjunktur und Branchenentwicklung Das Geschäftsjahr 2022 wird beeinflusst von schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, stark steigenden Preisen und anhaltenden Lieferkettenstörungen. Lt. Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 14.11.2022 belasten die anhaltend hohen Energiepreise, die steigende Inflation und die damit verbundenen Kaufkraftverluste zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Zwar ist das 3. Quartal des laufenden Jahres besser verlaufen als erwartet und die deutsche Wirtschaft gewachsen. Für den weiteren Verlauf erwartet die Bundesregierung jedoch eine rückläufige Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr 2022/2023. Die Industrieproduktion legte am Ende des 3. Quartals noch einmal zu. Der Ausblick für die kommenden Monate ist aber eingetrübt angesichts einer spürbar rückläufigen Nachfrage und einer deutlich unterkühlten Stimmung in den Unternehmen. Auch die Stimmung unter den privaten Verbrauchern ist zudem nach wie vor stark eingetrübt. Insgesamt gesehen geht die Bundesregierung in der am 12. Oktober 2022 veröffentlichten Herbstprojektion zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das laufende Jahr noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent aus, welches vor allem auf die positive Entwicklung in den ersten drei Quartalen zurückzuführen ist. Das globale Umfeld beurteilt die Bundesregierung als stabil mit leichten Wachstumsraten. Nachdem die Stimmung der deutschen Ernährungsindustrie nach Angaben der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) bereits im Jahr 2021 durch stark gestiegene Kosten in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Transport auf eine harte Belastungsprobe gestellt wurde, wird die Ernährungsindustrie auch in 2022 erneut eine Vielzahl von Herausforderungen bewältigen müssen. Neben den höheren Kosten und Krankheitsständen im Zuge der Corona-Pandemie werden sich weiter stark steigende Energiekosten, die regulativen Rahmenbedingungen, Konsolidierungstendenzen der Branche, die zunehmende Volatilität auf den Rohstoffmärkten und weiterhin existente Exporthemmnisse in 2022 negativ auf die Entwicklung auswirken. Die Digitalisierung eröffnet zwar Optimierungsmöglichkeiten in der Produktion und weitere Absatzkanäle. Gleichzeitig wird die Qualitäts- und Preisorientierung der Konsumenten in 2022 jedoch auf einem hohen Niveau bleiben. Lt. BVE-Konjunkturreport aus Anfang Dezember 2022 hat sich der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex für die Ernährungsindustrie im November 2022 nach starken Rückgängen in den Monaten September und Oktober in Anbetracht der weiterhin großen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten nur leicht verbessert. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage sank jedoch und steht bei minus 1,2 Punkten nach minus 0,5 Punkten im Oktober 2022. Der Blick in die Zukunft fällt sehr pessimistisch aus. Der Indikator der Geschäftserwartungen (6 Monate) steht im November bei minus 46,7 Punkte. Lediglich 3,9 von 100 der Hersteller gehen von einer Verbesserung ihrer Situation aus. Die Agrarrohstoffkosten sind einer der größten Kostenfaktoren für die Lebensmittelproduktion. Besonders steigende Rohstoffkosten sind eine zusätzliche Belastung für die Unternehmen und wirken sich mittelfristig auf die Verbraucherpreise aus. Im Oktober 2022 sank der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um 1,5 Prozent im Vormonatsvergleich und liegt mit 38,8 Prozent über dem Vorjahreswert auf sehr hohem Niveau. Der Teilindex der Energierohstoffe steht zudem mit einem Plus von 103,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Lt. BVE legten vor diesem Hintergrund im Oktober 2022 die Lebensmittelpreise im Vorjahresvergleich um 19,2 Prozent und die allgemeinen Verbraucherpreise um 10,4 Prozent zu. Neben den aktuellen Entwicklungen steht die Ernährungsindustrie zudem grundsätzlich vor der Herausforderung, im internationalen und nationalen Wettbewerb Produkte und Prozesse in immer kürzeren Zyklen optimieren und Kosten senken zu müssen. Durch Digitalisierung und intelligente Vernetzung besteht auf der anderen Seite aber auch die Chance, die Transparenz, Planungssicherheit, Qualität und Kundenorientierung in der Lebensmittelherstellung weiter zu verbessern. 2. Entwicklung der Wernsing-Gruppe Die Wernsing-Gruppe erwirtschaftet einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes im Foodservice-Bereich. Die pandemiebedingten Einschränkungen in Hotellerie und Gastronomie wurden zu Beginn des Jahres 2022 weitgehend aufgehoben. Viele Verbraucher haben angesichts hoher Infektionszahlen gleichwohl noch zurückhaltend reagiert. Im Laufe des Jahres hat sich das Geschäft im Foodservice-Bereich jedoch deutlich erholt und erreicht wieder das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie. Allerdings haben sich mit dem Ukraine-Krieg seit Februar 2022 neue Herausforderungen für unser Geschäft ergeben. Das am europäischen Markt fehlende Erdgas und Erdöl hat zu einer explosionsartigen Verteuerung dieser Energieträger geführt. Wir sind schon seit Jahren erfolgreich dabei, diese fossilen Energieträger durch erneuerbare Energieträger mehr und mehr zu ersetzen, aber sie spielen aktuell noch in unseren eigenen Produktions- und Logistikprozessen wie auch als preistreibende Komponenten beim Zukauf von Rohwaren und Verpackungen eine wesentliche Rolle. Einen großen Teil dieser Kostensteigerungen konnten wir durch höhere Verkaufspreise ausgleichen. Aber nicht nur die Preise für Lebensmittel haben sich verteuert, sondern auch andere Lebenshaltungskosten, was insgesamt zu einer langen Zeit nicht mehr gekannten Inflation in unseren Absatzmärkten geführt hat. Diese Inflation hat auch Auswirkungen auf das Verhalten der Verbraucher, die deutlich preissensibler einkaufen und hochpreisige Markenartikel vermehrt durch preiswertere Eigenmarken des Handels ersetzen. Das wirkt sich auch auf unser Produktportfolio und damit auf unsere Betriebsergebnisse aus. Inflationsbedingt werden auch die Löhne und Gehälter getrieben, was langfristig zu weiteren Kostensteigerungen im Personalbereich führen wird. Gleichwohl erleben wir an vielen unserer Standorte einen ausgesprochenen Fachkräftemangel, welcher unser Wachstum deutlich hemmt. Insgesamt erwarten wir vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2022 einen deutlich höheren Umsatz als 2021, bei ebenfalls deutlich höherem Materialaufwand und deutlich höheren Betriebskosten. Insbesondere durch den Wegfall der pandemiebedingten negativen Effekte im Foodservice-Bereich erwarten wir für 2022 ein etwas besseres Betriebsergebnis und unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses auch einen etwas besseren Jahresüberschuss. Das unternehmensinterne Controlling und Kostenmanagement wird durch gestiegene Verbraucheransprüche, Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards, der weiteren Implementierung der digitalen Entwicklungen in Produktion und Vertrieb sowie durch nachhaltige Ressourcennutzung permanent gefordert. Aufgrund der hohen Konzentration der Handelsmacht sind Preisanpassungen nur unzureichend möglich, obwohl weiterhin hohe Energie- und Transportkosten sowie stete Steigerungen auf den volatilen Rohstoffmärkten, insbesondere aufgrund veränderter klimatischer Rahmenbedingungen, diese erforderlich machen. Um dem Wettbewerbsdruck entgegen zu treten sowie um unsere Marktposition zu festigen und auszubauen, verfolgen wir weiterhin eine Wachstumsstrategie. Im Jahr 2022 werden wir bereits wieder das Niveau des letzten Vor-Corona-Jahres 2019 übertreffen. Für die Zeit ab 2023 erwarten wir die Rückkehr auf den angestrebten nachhaltigen Wachstumspfad. Verlässliche Angaben zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung für sich anschließende Geschäftsjahre sind weiterhin wegen der unsicheren geopolitischen und wirtschaftlichen Situation sowie des hohen Vertriebsanteils von Kartoffelprodukten und weiteren Rohstoffen, deren Rohwarenpreise auf Grund verschiedener Außeneinflüsse extremen Schwankungen unterliegen, nicht seriös darstellbar. Durch eine stetig auf aktuelle Trends und Verbrauchernachfragen ausgerichtete strategische Sortimentspolitik sehen wir uns für die nahe Zukunft aber weiterhin gut aufgestellt. Ausgehend von den vorgenannten Einflüssen auf die Eigenkapital- und die Gesamtkapitalrentabilität sowie auf das EBIT werden sich diese Kennzahlen im Geschäftsjahr 2022 voraussichtlich verbessern. Im Hinblick auf unsere Zahlungsverpflichtungen sehen wir uns vor dem Hintergrund der guten Finanzlage auch in Zukunft in der Lage, diese fristgerecht erfüllen zu können. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Identifizierung und Bewertung der unternehmerischen Risiken durch unser Risikomanagement hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Risiken ergeben, die den Konzern gefährden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten wir im Jahre 2022 weitgehend hinter uns lassen, jedoch ergaben sich mit dem Ukraine-Krieg neue Herausforderungen, die uns sicher noch einige Zeit begleiten werden. Es bleibt abzuwarten, wann wir eine Rückkehr zur geopolitischen Normalität sehen werden. Gleichwohl sehen wir hier aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken. Ein wesentliches Risiko sehen wir nach wie vor in den Absatzmärkten für unsere Produkte, wobei auch handelspolitische Konflikte oder regulierende Eingriffe von Behörden einen großen Einfluss auf das allgemeine Konsumklima haben können. Jedoch führen hohe Anforderungen der Konsumenten und der Politik, ein harter Preiskampf im konzentrierten Einzelhandel, steigende Produktions- und Lohnkosten, aber auch ein Fachkräftemangel sowie mehr Regulierung zu immer höherem Druck auf die Ertragslage der Unternehmen. Dies erfordert einen effizienten und nachhaltigen Rohstoffeinsatz, Produktivitätssteigerungen, Investitionen in Innovationen und ein effektives Kostenmanagement. Steigerungen der gesamteuropäischen Umsätze sind unseres Erachtens somit nur durch Unternehmenskäufe und Umverteilungen sowie durch Produktinnovationen zu erzielen. Möglichst variantenreiche Produkte und vielfältige Ideen bei der Produktgestaltung sowie eine hohe Anzahl an Geschmacksvariationen stellen weiterhin eine Grundlage des Konsumverhaltens dar und beschreiben damit die Herausforderungen der Branche. Neue Produkte erweitern jährlich das Angebot und dadurch entstehen neue Marktsegmente. Superfoods, vegetarische, vegane, gluten- und laktosefreie Produkte, Light- und Convenience-Produkte, aber auch Produkte mit besonderen Produktionsmerkmalen wie regional, nachhaltig, Fair Trade und Bio sind heute am Markt zu finden und werden weiterhin eine bedeutende Rolle einnehmen. In der Wernsing-Gruppe bedienen wir die vielfältigen Wünsche der Verbraucher durch unsere breite Produktpalette bei gleichzeitig einheitlichen, hohen Standards hinsichtlich der Qualität und Herkunft sowie in der nachhaltigen Beschaffung und Verarbeitung der Rohstoffe. Eine Honorierung der hohen Qualität des breiten Angebots ist jedoch seitens der Mehrheit der Verbraucher aktuell noch nicht im erwünschten Maße gegeben. Auf den Absatzmärkten sehen sich die kartoffelverarbeitende Industrie und die Hersteller von Feinkostprodukten seit Jahren einem enormen Preisdruck ausgesetzt, der von den Handelsunternehmen in Folge des harten Preiswettbewerbs im deutschen Lebensmitteleinzelhandel aber auch von ausländischen (niederländischen und belgischen) Mitbewerbern ausgeht. Hier findet ein starker Wettbewerb um Marktanteile statt, der in erster Linie mit Niedrigpreisangeboten durchgeführt wird. Die Unternehmen der Wernsing-Gruppe beliefern auf der Kundenseite eine Vielzahl von Einzel- und Großhändlern aller Größenklassen und sind außerdem bei allen namhaften Handelsketten vertreten, sodass das Risiko von Umsatzeinbrüchen grundsätzlich relativ gut verteilt ist. Erhöhte Risiken ergeben sich jedoch durch die hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und die damit verbundene Nachfragestärke. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte sichern wir uns vor allem durch hohe Qualitäts- und Kontrollstandards sowie durch den Fokus auf die Verarbeitung von nachhaltigen Rohstoffen. Dadurch können wir als mittelständische Unternehmensgruppe flexibel auf geänderte Marktverhältnisse und Konsumentenbedürfnisse reagieren und somit unsere Produktpalette zeitnah anpassen. Preis- und Lieferrisiken beim Einkauf unserer wichtigsten Rohmaterialien mildern wir durch den Abschluss mittel- bis langfristiger Einkaufskontrakte ab. Jedoch können wir ernte- und witterungsbedingte Preisschwankungen auf kurzfristiger Basis kaum ausgleichen. Durch eine regelmäßige Kontrolle unserer Kalkulationsgrundlagen, aber auch aller wichtigen Kostenpositionen, versuchen wir die Rentabilitäten weitestgehend zu erhalten. Gegen Produktrisiken haben wir eine Vielzahl von Qualitätskontrollen eingerichtet. Alle Produktionsstandorte sind zertifiziert. Die bedeutendsten Standards sind in diesem Zusammenhang IFS (International Food Standard) und BRC (British Retail Consortium). Auch seitens unserer Kunden werden wir regelmäßig auditiert. In der Wernsing-Gruppe werden die Auswirkungen von Haftungsrisiken oder Schadensfällen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage überwiegend mit Versicherungen, wie z.B. Produktschutzversicherungen, minimiert. Risiken im Hinblick auf die Informationstechnologie (IT) wird vor allem durch ein umfangreiches IT-Sicherheitskonzept begegnet, das durch entsprechende Audits und Zertifizierungen permanent unterlegt wird. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche bei all unseren Produkten setzen wir durch eine Vielzahl von Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem Produktionsablauf durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit und durch ein sehr hohes Maß an Qualität begegnen. Die Wernsing-Gruppe hat ihre Leistungsfähigkeit auch in der Vergangenheit in schwierigen Zeiten unter Beweis gestellt. Insofern sehen wir die aktuell vielfältigen Herausforderungen auch als Chance, durch gute Unternehmensführung sowie durch innovative und nachhaltig erzeugte Produkte unsere Marktposition zu verbessern. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der sehr eingeschränkten Möglichkeit für Erhöhungen der Verkaufspreise in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und in schwankenden Rohstoff- sowie Energiepreisen. Aber auch geopolitische Einflüsse wie z. B. aus dem Ukraine-Krieg können nachteilige Auswirkungen auf Lieferketten und so auch Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell haben. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. VI. Sonstige Angaben 1. Risiko über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Wertpapiere und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind bei den einzelnen Konzerngesellschaften aufgrund solventer und bonitätsstarker Kundenstämme die Ausnahme. Zudem bestehen langjährige Zusammenarbeiten mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren sich die Konzerngesellschaften überwiegend mittels Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Eine konservative Risikopolitik stellt somit die Grundlage des Managements der Finanzpositionen dar. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Konzerngesellschaften über ein adäquates Debitorenmanagement. 2. Forschung und Entwicklung Der Wandel gesellschaftlicher Konsumtrends erfordert schnelle Innovationen und Produkteinführungen. Neben dem Erwerb von Unternehmensbeteiligungen mit zukunftsfähigen Produkten, betreiben wir Forschung und Entwicklung daher in den Bereichen der Weiter- als auch Neuentwicklung von Produkten. Dabei nutzen wir in allen Produktkategorien Erkenntnisse aus den Bereichen der Nahrungsmittelsicherheit sowie der Material- und Verpackungsentwicklung. Von der Qualitätssicherung stets begleitet gelingt uns auf diese Weise die kontinuierliche Verbesserung unserer eigenen Produkte sowie auch die Erneuerung unseres Produktsortiments. 3. Nachhaltigkeit In der Unternehmensgeschichte der Wernsing-Gruppe spielen ökologische und soziale Aspekte seit jeher eine wichtige Rolle. Als Lebensmittelhersteller verbinden wir Wertschöpfung mit verantwortungsvollem Handeln: Wir wollen einen Beitrag für gute Ernährung leisten und zugleich die Lebensgrundlagen für kommende Generationen bewahren. "Nachhaltig wirtschaften - Zukunft gestalten": Unter diesen Leitsatz stellen wir unser Handeln. Von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Verpackung und Logistik steht bei uns die gesamte Wertschöpfungskette im Fokus kontinuierlicher Verbesserungen. Innovationsbereitschaft und nachhaltiges Handeln gehören für uns zusammen. Auch unsere energiebezogene Leistung wollen wir weiter optimieren und die vom Betrieb ausgehenden Umweltbelastungen stetig verringern. Denn regionale Rohstoffquellen, ein effizienter Ressourceneinsatz und optimierte Prozesse dienen ebenso ökonomischen wie ökologischen Interessen. Nachhaltigkeit bedeutet auch, unserer sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Partnern und der Gesellschaft gerecht zu werden. Wir bilden junge Menschen in der Region aus, fördern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und legen Wert auf langfristige Bindung und ein gutes Arbeitsklima.
Addrup, den 9. Dezember 2022 Wernsing Verwaltungsgesellschaft mbH gez. Stefan Wernsing gez. Martin Kuper Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 Konzerneigenkapitalspiegel 2021 und 2020 Konzernkapitalflussrechnung 2021 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Allgemeine Auftragsbedingungen der Gesellschaft Dr. Koops & Partner mbB vom 1. Januar 2021 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang zum Konzernabschluss1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss
Die Wernsing Food Family GmbH & Co. KG (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) ist eine Kommanditgesellschaft im Sinne von § 264a HGB. Sie ist als Mutterunternehmen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden im Wesentlichen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde gelegt: Konsolidierungskreis Der vorliegende Konzernabschluss umfasst auf konsolidierter Basis die der Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften zuzurechnenden Geschäftsvorfälle. In den Konzernabschluss einbezogen wurden alle Tochtergesellschaften gemäß §§ 300ff. HGB, bei denen der Gesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Ein Unternehmen wurde gemäß § 310 HGB entsprechend der Anteile, die der Gesellschaft gehören, in den Konzernabschluss einbezogen. Beteiligungen, an denen die Gesellschaft einen Eigentumsanteil von weniger als 25,1 % hält, sind nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden. Eine Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist in Abschnitt 5 enthalten. Im Kalenderjahr 2021 sind auf Grund von Erwerbs- und Gründungsvorgängen in Deutschland sowie den Beneluxländern erstmals die folgenden Unternehmen als verbundene Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen worden:
Demgegenüber wurden im Berichtsjahr die Gesellschaften Maduca Beheer B.V. sowie Vers Logistik B.V. liquidiert und die Gesellschaften Popp Feinkost GmbH auf die KapPa Antipasti GmbH sowie die LCT Production AB auf die Varbergsköket AB (ehemals Blekinge Delikatesser AB) verschmolzen. Die KapPa Antipasti GmbH wiederum wurde in Popp Feinkost GmbH umfirmiert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung basiert auf der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden zu dem Zeitpunkt, zu dem das jeweils einzubeziehende Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, die Anschaffungskosten der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem jeweils anteiligen Eigenkapital, ermittelt auf der Grundlage der zum Konsolidierungszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwerte, verrechnet. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen und wurden bis zum Jahr 2015 planmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Ab dem Jahr 2016 werden diese Geschäfts- und Firmenwerte planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung sind nicht entstanden. Auf Geschäftsbeziehungen von Unternehmen innerhalb des Konzernkreises basierende Forderungen bzw. Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Schulden- und Erfolgskonsolidierung eliminiert; aus Konzernsicht entstandene Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Immaterielle Vermögensgegenstände In den immateriellen Vermögensgegenständen sind Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten, die sowohl aus dem Erwerb von Geschäftsbetrieben resultieren, bei denen der Kaufpreis über dem Verkehrswert der erworbenen Vermögensgegenstände lag, als auch aus aktiven Unterschiedsbeträgen, die aus der Kapitalkonsolidierung in den Fällen eines Share-Deals entstanden sind. Außerdem werden hier direkt erworbene Kundenstämme ausgewiesen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Kundenstämme wurden bis zum Jahr 2015 planmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Ab dem Jahr 2016 werden diese immateriellen Werte über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige degressive bzw. lineare Abschreibungen und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern betragen bei den grundstücksgleichen Rechten 99 Jahre und bei den Gebäuden und baulichen Anlagen zwischen 5 und 50 Jahre. Bei den "technischen Anlagen und Maschinen" sowie den "anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" liegen die Nutzungsdauern jeweils zwischen 3 und 20 Jahren. Für Maschinen-, Fahrzeug- und Gabelstapler-Ersatzteile ist ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelwerten von nicht mehr als € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Folgejahr im Anlagespiegel als Abgang dargestellt. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden in den Einzelabschlüssen in einen Sonderposten eingestellt, der über die durchschnittliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände aufgelöst wird. Seit dem Berichtsjahr 2016 werden diese Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen im Konzern mit den jeweiligen Anlagegegenständen verrechnet. Somit erfolgt im Konzernabschluss ein Nettoausweis. Finanzanlagen Unter "Beteiligungen" werden Anteile an Unternehmen ausgewiesen, an denen die Gesellschaft Eigentümeranteile von weniger als 25,1 % hält. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen werden mit dem Nominalbetrag bilanziert. Für die bei diesen Ausleihungen vorhandenen Bonitätsrisiken werden Einzelwertberichtigungen in Höhe des potenziellen Ausfalls gebildet. Diese Einzelwertberichtigungen werden von den Ausleihungen aktivisch abgesetzt. Die "Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen" werden mit dem von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten Deckungskapital einschließlich vorhandener Überschussbeteiligungen bilanziert. Vorräte Die Vorräte werden entweder zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Kosten und die anteiligen Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Unberücksichtigt bleiben die Kosten der allgemeinen Verwaltung und die Fremdkapitalzinsen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden in Höhe des potenziellen Ausfallrisikos Einzelwertberichtigungen gebildet, die von den Forderungen aktivisch abgesetzt werden. Das latente Kreditrisiko, die Zinsbelastung und der Skontoaufwand werden durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Wertpapiere des Umlaufvermögens Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Zeitwert bilanziert. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Steuerabgrenzungsposten Als "Aktive latente Steuern" bzw. "Passive latente Steuern" wird entsprechend § 306 HGB eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung oder -entlastung ausgewiesen, die auf Maßnahmen im Sinne der §§ 300 bis 305 HGB zurückzuführen sind, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen- und steuerrechtlichen Wertansätzen geführt haben und die sich voraussichtlich in späteren Jahren wieder abbauen. Der sich hieraus ergebende Posten ist mit evtl. vorhandenen latenten Steuern im Sinne von § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB zusammengefasst worden. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte mittels des sog. "Anwartschaftsbarwertverfahren" unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Gehalts- und Rentenentwicklung in Höhe von 3,0 %. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Den Berechnungen liegt der von der Bundesbank veröffentlichte 10-Jahresdurchschnitts-Zinssatz von 1,87 % für Verpflichtungen mit 15- jähriger Laufzeit zu Grunde. Bei Anwendung des Zinssatzes eines 7-Jahresdurchschnitts in Höhe von 1,35 % ergäbe sich ein Rückstellungsbetrag von € 12.109.542. In Höhe der Differenz der beiden Rückstellungsbeträge abzüglich latenter Steuern besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag von € 652.376. Die Rückstellung für Mitarbeiterjubiläen wurde auf Basis des von der Bundesbank veröffentlichten 7-Jahresdurchschnitts-Zinssatzes von 1,35 % für Verpflichtungen mit 15- jähriger Laufzeit berechnet. Als Berechnungsgrundlage dienen die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Diskontierung wurde bei voraussichtlich mehr als einjähriger Laufzeit mit dem von der Bundesbank vorgegebenen Zinssatz vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Die Umrechnung der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen von einbezogenen Unternehmen, die auf fremder Währung lauten, erfolgt nach einer modifizierten Stichtagsmethode. In den Bilanzen werden die Posten des Eigenkapitals nach historischen Kursen, die anderen Posten nach dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagenspiegel
Geschäfts- und Firmenwerte Die Geschäfts- und Firmenwerte enthalten insbesondere Zugänge aus dem Erwerb weiterer Anteile an der Stratos Food S.L in Höhe von T€ 3.461,7 sowie weiterer Anteile an der Fresh Factory GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 1.809,0. Auf Grund einer dauernden Wertminderung war auf den Geschäfts- und Firmenwert der BFG Ossendrecht B.V., eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 521,2 vorzunehmen. Die Ermittlung der Wertminderung erfolgte auf Basis einer angenommenen dauerhaften Beeinträchtigung des Ertragspotentials dieser Gesellschaft. Von dem ausgewiesen Buchwert der Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von T€ 67.550,5 entfallen T€ 16.134,9 auf Werte aus den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen. Auf Geschäfts- und Firmenwerte im Rahmen der durchgeführten Kapitalkonsolidierung entfallen T€ 51.415,6. Latente Steuern
Für die Bewertung der latenten Steuern wurde der zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltende individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens zu Grunde gelegt. Die jeweils angewandten Steuersätze haben 11 % bis 35 % betragen. Der Saldo der latenten Steuern in Höhe von T€ 2.995,0 ergibt sich aus der Verrechnung aktiver latenter Steuern von T€ 4.863,8 mit passiven latenten Steuern von T€ 1.868,8. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals wird im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage entsprechen dem Ausweis im Einzelabschluss der Wernsing Food Family GmbH & Co. KG. Sonstige Rückstellungen Die Position enthält insbesondere Rückstellungen für Personalkosten von T€ 4.945 (Vorjahr T€ 4.595), Rückstellungen für Werbekostenzuschüsse von T€ 2.390 (Vorjahr T€ 2.486), Drohverlustrückstellungen von T€ 731 (Vorjahr T€ 1.858) sowie Jubiläumsrückstellungen T€ 2.013 (Vorjahr: T€ 1.978). Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zu den sonstigen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen und nicht der Schuldenkonsolidierung unterliegenden finanziellen Verpflichtungen sind diverse Miet- und Leasingverpflichtungen über Anlagegegenstände zu vermerken. Die noch zu erfüllenden Leasingverpflichtungen betragen insgesamt T€ 9.437. Kapitalflussrechnung Wir definieren den Finanzmittelfonds als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Positionen "Einzahlungen/ Auszahlungen aus dem Verkauf/Erwerb von konsolidierten Unternehmen" im "Cashflow aus der Investitionstätigkeit" weisen die Liquiditätseffekte der veräußerten bzw. erworbenen Unternehmen aus. 4. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden überwiegend durch den Verkauf von frischen, gekühlten und tiefgefrorenen Lebensmitteln sowie Imbiss- und Gastronomiebedarfsartikeln erzielt, wobei ein Großteil der abgesetzten Artikel auf selbst hergestellte Erzeugnisse entfällt. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 1.062,9 (Vorjahr T€ 949,7). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 808,2 (Vorjahr T€ 1.301,7). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 247,3 (Vorjahr T€ 260,0). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
5. sonstige Angaben Angaben zu den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften
Personal Während des Geschäftsjahres 2021 wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 69.500,00 und gliedert sich wie folgt:
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens Im Geschäftsjahr 2021 war die Wernsing Verwaltungsgesellschaft mbH, Addrup-Essen, als persönlich haftende Gesellschafterin mit ihren Geschäftsführern Kaufmann Stefan Wernsing und Kaufmann Martin Kuper zur Geschäftsführung und Vertretung befugt. Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf die analoge Anwendung der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das gezeichnete Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin beträgt € 30.000,00. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurde den Kapitalkonten der Gesellschafter gutgeschrieben. Befreiung von den Offenlegungsverpflichtungen Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften nehmen nach den Vorschriften der §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB die Befreiung von den Offenlegungsverpflichtungen des § 325 HGB in Anspruch:
Addrup, den 5. Dezember 2022 Wernsing Verwaltungsgesellschaft mbH gez. Stefan Wernsing gez. Martin Kuper Konzerneigenkapitalspiegel
Konzerneigenkapitalspiegel (Vorjahr)
Konzernkapitalflussrechnung
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wernsing Food Family GmbH & Co. KG, Addrup-Essen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wernsing Food Family GmbH & Co. KG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wernsing Food Family GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 30. Dezember 2022 ECOVIS
WSLP GmbH
gez. Markus Willenborg, Wirtschaftsprüfer Gez. Dr. Markus Beermann, Wirtschaftsprüfer |
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