BOSCH Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Börsting seit 4.8.2020 | Geschäftsführer |
Eva-Maria Landfester seit 17.6.2019 | Prokura |
Angela Bertrams-Cosse seit 22.2.2012 | Geschäftsführer |
Marianne Bosch seit 5.11.2007 | Geschäftsführer |
Anne Bosch seit 26.3.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
monari GmbHGronauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Seit 1976, dem Gründungsjahr der monari GmbH, gilt in der Firmenzentrale in Gronau/Westfalen der Einsatz aller Mitarbeiter dem Auf- und Ausbau der Damenkollektion "monari". Das Unternehmen wird in zweiter Generation durch Marianne Bosch geführt. Sie arbeitet täglich am Idealbild eines modernen familiengeführten Unternehmens. Im Rahmen eines zeitgemäßen Managements werden Kollektions-, Vertriebs- und Servicestrategien immer wieder in Frage gestellt und verbessert. Selbstverständnis ist es, niemals die Bodenhaftung zu verlieren und auch in sehr erfolgreichen Jahren immer das solide mittelständische Handelsunternehmen zu bleiben. Langfristige, gewachsene und erfolgreiche Partnerschaften im Einzelhandel sind deshalb die Regel. 2. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Weltwirtschaft und des Euro-Raums Der Sachverständigenrat hat in seinem Jahresgutachten 2022/23 sowie in seiner Konjunkturprognose vom 22.03.2023 die gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung begutachtet: Seit Beginn des Jahres 2022 hat sich die Weltwirtschaft merklich abgekühlt. Dies liegt vor allem an den deutlich gestiegenen Energiepreisen, die die ohnehin erhöhten Produktionskosten der Unternehmen und die anhaltend hohe Verbraucherpreisinflation zusätzlich befeuert haben. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat zudem zu einer hohen wirtschaftlichen Unsicherheit geführt. Aufgrund der hohen Inflationsraten haben viele Zentralbanken die Leitzinsen erhöht. Darüber hinaus haben die gestiegene Zahl an Coronavirus-Infektionen und die damit verbundenen Produktionsausfälle, insbesondere in China, die Weltkonjunktur im Frühjahr 2022 gedämpft und zu neuen weltweiten Lieferengpässen geführt. Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,8 % für das Jahr 2022 und von 2,2 % für das Jahr 2023. Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stellen Europa, und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die deutliche Einschränkung russischer Erdgaslieferungen im Sommer 2022 hat die Energiekrise verschärft und die bereits im Jahr 2021 erhöhte Inflation weiter angeheizt. Dies belastet Haushalte und Unternehmen massiv und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zeigen sich auch im Euro-Raum wesentlich durch Lieferkettenstörungen. Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung. Aufgrund der veränderten geopolitischen Situation und der Energiekrise sind Deutschland und Europa mit einer neuen Realität konfrontiert. Diese gilt es, aktiv und in enger Kooperation mit den EU-Mitgliedstaaten zu gestalten. Mittel- bis langfristige Herausforderungen wie die Dekarbonisierung, die demografische Alterung und die Stabilität der Wirtschafts- und Währungsunion dürfen nicht in den Hintergrund rücken. All dies erfordert ein gemeinsames Vorgehen und Solidarität in Europa. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat in den Jahren 2022 und 2023 mit Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts im Euro-Raum von 3,3 % und 0,3 %. Es ist zu erwarten, dass im Jahr 2022 die Inflation 8,5 % und damit den Höchststand seit Gründung der Währungsunion im Jahr 1999 erreicht. Im Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate etwas zurückgehen, mit 5,9 % allerdings hoch bleiben. Entwicklung in Deutschland Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat im 3. Quartal 2022 knapp das Niveau aus dem 4. Quartal 2019 - vor der Corona-Krise - überschritten. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird ebenfalls durch die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine stark beeinträchtigt. Die massiv gestiegenen Energiepreise führen zu erheblichen Kaufkraftverlusten und dämpfen die privaten Konsumausgaben. Gleichzeitig belasten sie die Produktion insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen. Hohe wirtschaftliche Unsicherheit und ein schwaches außenwirtschaftliches Umfeld lassen in der kurzen Frist von Investitionen und Exporten kaum Wachstumsimpulse erwarten. Demgegenüber ist davon auszugehen, dass die Lieferkettenstörungen sukzessive zurückgehen. Dadurch könnte der hohe Auftragsbestand in der Industrie abgearbeitet werden. Überdies kann damit gerechnet werden, dass die privaten Haushalte einen größeren Anteil ihres Einkommens verausgaben oder Ersparnisse auflösen werden, um ihren Konsum zu glätten. Zusammen mit einem weiterhin robusten Arbeitsmarkt und den Impulsen durch die Entlastungspakete, insbesondere die Gaspreisbremse, dürfte dies den Abschwung dämpfen. Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland ein BIP-Wachstum von 1,7 % im Jahr 2022. Dabei resultiert das Wachstum im Jahr 2022 aus dem statistischen Überhang aus dem vergangenen Jahr und dem noch aufwärtsgerichteten 1. Halbjahr 2022, während im zweiten Halbjahr von einer Stagnation auszugehen ist. Im Jahr 2023 dürfte das BIP um 0,2 % wachsen. Für das Jahr 2022 erwartet der Sachverständigenrat in Deutschland eine Inflationsrate von 8,0 %. Für das Jahr 2023 prognostiziert er für Deutschland eine Inflationsrate von 7,4 %. Für das kommende Jahr ist davon auszugehen, dass die gestiegenen Großhandelspreise für Energie zunehmend auf die Verbraucherpreise für Energie und die inländischen Güter und Dienstleistungen überwälzt werden. Die Inflation dürfte daher weiterhin hoch bleiben. Branchenentwicklung Nachdem die Umsätze pandemiebedingt sehr stark eingebrochen waren, konnte die Branche diese wieder steigern: Die Textilherstellung generierte ein Plus von 6,6% und landete damit erneut auf Vorkrisenniveau. Der Absatz in der stark vom Bekleidungseinzelhandel abhängigen Bekleidungsherstellung liegt noch deutlich darunter. Die massiven Verluste im Vorjahr konnten die Bekleidungshersteller trotz einer Zunahme um 3,4% nicht ausgleichen. Der Russland-Ukraine-Krieg könnte sich durch mögliche Einschränkungen in der Gasversorgung, weiterhin gestörte Lieferketten und stark steigende Rohstoffpreise auf die Branche auswirken. Steigende Energiekosten und ausreichende Energieversorgung, aber auch hohe Löhne stellen ein Problem dar. Der deutsche Online-Modehandel dagegen wird in diesem Jahr um bis zu 5% wachsen. Das prognostiziert das Institut für Handelsforschung (IFH) in seinem neuen "Branchenreport Online-Handel". 2021 war das Umsatzvolumen in der E-Fashion-Branche noch um 20,6% gewachsen. Der Anteil des Online-Geschäfts an der gesamten Modebranche wird laut IFH in diesem Jahr bei 44 bis 47% liegen. Nach 47% im Vorjahr. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der monari GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um 18.461 TEuro bzw. 26,5 % auf 88.115 TEuro angestiegen. Der Materialeinsatz ist im Vergleich zum Umsatz prozentual weniger stark gestiegen (+ 21,53 %). Absolut betrug er im Berichtsjahr 49.193 TEuro (Vorjahr: 40.477 TEuro). Demnach ergibt sich eine positive Entwicklung der Materialaufwandsquote. Sie beträgt 55,83 % im Berichtsjahr zu 58,11 % im Vorjahr. Die Geschäftsentwicklung der monari GmbH ist damit insbesondere im Vergleich zur Branche als sehr positiv zu bezeichnen. Der Ausbau der Marktanteile von "monari" steht 2023 weiterhin im strategischen Fokus der monari GmbH. Insbesondere die Herausforderungen durch die Digitalisierung sowie der Nachhaltigkeit werden konsequent bearbeitet und auf monari gemünzt eingesetzt. Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Ertragslage der monari GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt: Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 18.461 TEuro auf 88.115 TEuro (Vorjahr: 69.654 TEuro) gestiegen. Prozentual entspricht dies einer Steigerung um 26,5 %. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen weniger stark gestiegen. Er beläuft sich im Berichtsjahr auf 49.193 TEuro (Vorjahr: 40.477 TEuro). Dies entspricht einer Steigerung um 21,53 % gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr 17.942 TEuro (Vorjahr: 13.404 TEuro). Der Anstieg ist einerseits auf reguläre Gehaltsanpassungen und Bonuszahlungen sowie andererseits auf Neueinstellungen zurückzuführen. Die Abschreibungen liegen auf dem Vorjahresniveau. Sie betragen im Kalenderjahr 2022 1.199 TEuro (Vorjahr: 1.119 TEuro). Zu den Einzelheiten der Zusammensetzung der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im laufenden Geschäftsjahr um 1.980 TEuro. Im Wesentlichen stand dem Anstieg der Aufwendungen für Provisionen (+ 480 TEuro), Rechts- und Beratungskosten (+ 300 TEuro) sowie der Aufwendungen für Kursdifferenzen (+ 199 TEuro) ein Rückgang bei den Spenden (- 51 TEuro) und Forderungsverlusten (- 24 TEuro) gegenüber. Das Finanzergebnis schließt im Kalenderjahr 2022 mit -29 TEuro (Vorjahr: -34 TEuro) negativ ab. Dieses ergibt sich aus Wertpapier- und Zinserträgen in Höhe von 39 TEuro, denen Zinsaufwendungen in Höhe von 68 TEuro gegenüberstehen. Das neutrale Ergebnis aus den sonstigen betrieblichen Erträgen (891 TEuro) und dem sonstigen anderen betrieblichem Aufwand (548 TEuro) beläuft sich auf 342 TEuro. Der Jahresüberschuss des Jahres 2022 beläuft sich auf 6.160 TEuro und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 64,9 % gesteigert. Die Umsatzrentabilität beläuft sich auf 7,0 % (Vorjahr: 5,4 %). Finanzlage Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Die Investitionsmaßnahmen wurden im Berichtsjahr aus Eigenmitteln finanziert. Die ermittelte zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit) beläuft sich auf -429 TEuro, so dass sich unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von 4.192 TEuro ein Bestand von 3.763 TEuro am Ende der Periode ergibt. Die monari GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht monari eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögensstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 27.836 TEuro (Vorjahr: 28.267 TEuro). An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2022 einen Anteil von 25,6 %. Maßgebliche Anteile hieran haben das Sachanlagevermögen mit 3.509 TEuro sowie das Finanzanlagevermögen mit 3.497 TEuro. Zu weiteren Einzelheiten der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir zusätzlich auf den Anlagespiegel. Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 20.719 TEuro (Vorjahr: 15.754 TEuro). Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 74,4 %. Das Vorratsvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 11.380 TEuro (Vorjahr: 9.115 TEuro). Aufgrund bestehender Liefervereinbarungen und langjähriger partnerschaftlicher Beziehungen zu den Produzenten, war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich jederzeit sichergestellt. Nennenswerte Engpässe traten im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht auf. Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Lieferung der Waren erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 2.837 TEuro und sind damit stichtagbezogen gegenüber dem Vorjahr um 1.057 TEuro gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 2.232 TEuro (Vorjahr: 150 TEuro). Sie beinhalten im Wesentlichen das Verrechnungskonto mit der BOSCH Holding GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 414 TEuro (Vorjahr: 383 TEuro) umfassen vornehmlich Forderungen aus erhaltenen Boni (236 TEuro), debitorische Kreditoren (53 TEuro) sowie Forderungen aus Vorsteuer (47 TEuro). Die Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 53,7 % (Vorjahr: 31,1 %) gekennzeichnet. Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist auf die vollständige Einstellung des Jahresüberschusses 2022 in den Bilanzgewinn zurückzuführen. Das Stammkapital (1.600 TEuro) sowie die Kapitalrücklagen (230 TEuro) haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 210,0 % (Vorjahr: 70,2 %). Neben den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (1.025 TEuro) waren Steuerrückstellungen (1.331 TEuro) sowie sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (2.732 TEuro) zu bilden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 2.869 TEuro (Vorjahr: 3.870 TEuro). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen 2 TEuro und haben sich gegenüber dem Vorjahr mit 3.730 TEuro nahezu vollständig abgebaut. Die sonstigen Verbindlichkeiten (4.934 TEuro) umfassen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten (4.259 TEuro) sowie debitorische Kreditoren (501 TEuro). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Ergebnis im Jahr 2022 lag im Branchenvergleich auf einem sehr hohen Niveau. Die eigene IT-Entwicklung sorgt für eine enorme Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Projekten im Rahmen der Digitalisierung. Die eigene Logistik innerhalb der monari GmbH garantiert höchstmögliche Flexibilität und individuelles agieren. Insbesondere das von monari aktiv betriebene professionelle Flächenmanagement und der neue Bereich eCommerce trägt wesentlich zur positiven Entwicklung der monari bei. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf: - Umsatzentwicklung, - Betriebsergebnis und - Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Absatzmengen / Warenumschlag, Marge je Artikel, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran. Durch das konsequent umgesetzte Flächenmanagement werden aktuelle Absatzentwicklungen zeitnah erkannt und analysiert und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Beschäftigt wurden durchschnittlich im abgelaufenen Geschäftsjahr 209 Personen (Vorjahr: 186 Personen). Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. 3. Prognose-, - Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Eine positive Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist zum aktuellen Zeitpunkt trotz der Ungewissheiten über die weiteren Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine möglich. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken sind nicht zu vernachlässigen, jedoch deuten die Vororderzahlen ein weiteres herausragendes Jahr an. Die monari GmbH fokussiert sich in den kommenden Jahren auf - den Ausbau des Marktanteils der Marke "monari" im Inland - internationales Wachstum - konsequente Umstrukturierung aufgrund der Herausforderungen der Digitalisierung - die Umsetzung der neuen eCommerce Strategie - sukzessive, langfristige, Umstellung auf nachhaltige Produktion und diverse Maßnahmen diesbezüglich am Standort Gronau Zusätzlich wird monari auch weiterhin Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung fortsetzen, um die bisherige Unternehmensentwicklung auch in Zukunft nachhaltig weiter voranzutreiben. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse sowie ein stabiles Betriebsergebnis. Im Bereich des Personals wird auf qualitativ sehr hohem Niveau deutlich aufgestockt, um allen Herausforderungen der Zukunft gerecht werden zu können. Für das kommende Geschäftsjahr wird die Investitionstätigkeit sowohl Erweiterungs- als auch Rationalisierungsinvestitionen umfassen. Die Investitionsmaßnahmen werden aus Eigenmitteln finanziert. Daneben werden Hallenkapazitäten erweitert, um dem Wachstum gerecht zu werden. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Das Wachstum beinhaltet neben den Chancen auch Anforderungen und Risiken, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Das Wachstum der monari GmbH erfordert Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Weitere wesentliche Risiken: Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat umfangreiche negative Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft. Es besteht weiterhin die Unsicherheit, ob Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der monari GmbH zu erwarten sind. Die Konzentration auf die Marke "monari" und deren Festigung auf dem Markt der Damenoberbekleidung sowie die konsequente Anpassung an Markt- und Konzepterfordernisse steht weiterhin im strategischen Fokus der monari GmbH. Mit einem erarbeiteten Strategiekonzept sowie daraus abgeleiteten umfangreichen Maßnahmen zur permanenten Verbesserung und Optimierung der Prozesse und Verkaufskonzepte, stellt sich die monari GmbH den Branchen- und Wettbewerbsrisiken. Beschaffungsmarktrisiken Mit der Beschaffung von Waren, sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkt diesen Risiken entgegen. Aufgrund des Russland-Ukraine-Kriegs kann es hier zu Störungen der Lieferketten kommen. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Kollektionen und Konzepte zu entwickeln. Eine mangelnde Attraktivität unserer Mode könnte zu Umsatz- und Ertragseinbußen führen und gegebenenfalls das Markenimage nachhaltig beschädigen. Um aktuelle Trends rechtzeitig zu erkennen, beobachten wir die nationalen und internationalen Modemärkte und greifen auf regelmäßige Kundenbefragungen sowie auf das Feedback der Modeberater*innen auf den Verkaufsflächen zurück. Investitions- und Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen im Bereich des Anlagevermögens resultieren, werden durch Investitionsrechnungen bewertet. Wesentliche Fehlinvestitionen können hierdurch weitestgehend vermieden werden. monari hat sein Wachstum bisher größtenteils aus eigener Kraft und ergänzend aus der Aufnahme von Darlehen finanziert. Auch für das kommende Geschäftsjahr ist die Finanzierung der Investitionen in Abhängigkeit von der finanziellen Lage aus Eigenmitteln geplant. Wir sehen zurzeit keine Anhaltspunkte für Finanzierungsrisiken. Ein konsequentes und regelmäßiges Debitorenmanagement soll wie bisher auch zukünftig die Liquidität des Unternehmens entscheidend stützen. Personalrisiken Der Erfolg hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und natürlich entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht zwangsläufig immer ein Risiko durch Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert sich monari die fachliche Kompetenz des Personals. Mit der Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie der Beibehaltung flacher Hierachiestufen wollen wir diesem Risiko begegnen. IT-Risiken In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewallsysteme und Virenscanner ein. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Chancenbericht Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - dem Ausbau des Bekanntheitsgrades - einer stabilen finanziellen Situation - der Herstellung innovativer Kollektionen - einer hohen Produktqualität - dem aktiv betriebenen professionellen Flächenmanagement Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. 4. Sonstige Angaben Forschungs- und Entwicklungsbericht Aufgrund des Tätigkeitsfeldes der monari GmbH fallen keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an. Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Die monari GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Gronau, 31.03.2023 gez. Marianne Bosch, Geschäftsführerin gez. Christoph Börsting, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abweichend hiervon wurde für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ein Festwert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.024.888,19. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlage für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt soweit die Forderungen oder Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausweisen. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger bleibt es gemäß § 256a HGB bei der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 2.232.103,23 (Vorjahr: Euro 149.831,02). Es handelt sich hierbei mit Euro 2.073.880,09 (Vorjahr: Euro 0,00) um sonstige Vermögensgegenstände und mit Euro 158.223,14 (Vorjahr: Euro 149.831,02) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 2.434,71 (Vorjahr: Euro 3.729.790,18). Es handelt sich hierbei mit Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 3.729.724,43) um sonstige Verbindlichkeiten und mit Euro 2.434,71 (Vorjahr: Euro 65,75) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 40.236,00 (Vorjahr: Euro 46.236,00). Es handelt sich hierbei sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr ausschließlich um gewährte Darlehen sowie um Kautionen. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf Euro 2.073.880,09 (Vorjahr: Euro 0,00). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 6.951.678,56 einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB bzw. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 33.319,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 33.319,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Der Zeitwert entspricht dem Buchwert zum 31.12.2022. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Retouren / Kulanzen, Personalverpflichtungen, Transportversicherung, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Archivierungskosten Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im einzelnen dargestellt:
(a) i.d.R. Eigentumsvorbehalte Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 3.729.724,43). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 1.196 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthält Mietverhältnisse zwischen der Gesellschaft und einem verbundenen Unternehmen. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf TEuro 357. Angabe zu derivativen Finanzinstrumenten (§ 285 Nr. 19 HGB) Die Gesellschaft schließt regelmäßig zum Zweck der Kurssicherung Devisentermingeschäfte sowie Devisenoptionsgeschäfte ab. Es handelt sich um schwebende Geschäfte, die nicht bilanziert werden, sofern kein drohender Verlust zu berücksichtigen ist. Nachfolgende Devisentermingeschäfte werden nicht mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert:
Zur Berechnung des beizulegenden Zeitwerts im Rahmen der Devisentermingeschäfte wurde der Wechselkurs 1 EUR : 1,0720 USD per 30. Dezember 2022 herangezogen. Für die Devisenoptionsgeschäfte wurde kein beizulegender Zeitwert ermittelt, da bei einer ungünstigen Wechselkursentwicklung die Option nicht gezogen wird. Es besteht kein Verlustrisiko. Der beizulegende Zeitwert stellt den absoluten Wert der Abweichung zwischen dem Abschlusskurs am Datum des Vertragsschlusses und dem Terminkurs zum Zeitpunkt der Erfüllung dar und lässt damit einen Rückschluss auf den Erfolg des Termingeschäfts zu. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen unterbleibt, da die Gesellschaft fast ausschließlich Erlöse aus dem Verkauf von Bekleidung erzielt. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Im Berichtsjahr wurde der Past Service einer bestehenden Pensionsverpflichtung gegen Einmalzahlung in Höhe von Euro 4.243.579,20 auf einen Pensionsfonds übertragen. Im Gegenzug war die für diese Verpflichtung gebildete Rückstellung in Höhe von Euro 2.846.933,00 aufzulösen. Der hieraus im Saldo verbleibende Aufwand in Höhe von Euro 1.396.646,20 ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" ausgewiesen. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 111.250,97 (Vorjahr: Euro 14.740,54) enthalten. Diese umfassen im Wesentlichen Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen aus Vorjahren. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 20.247,77 (Vorjahr: Euro 33.335,03) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Betriebskostennachzahlungen für die gemieteten Filialen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Gegenüber den Geschäftsführern bestehen Forderungen in Höhe von Euro 36.000,00. Es handelt sich hierbei um ein gewährtes Darlehen. Eine Verzinsung und eine Besicherung erfolgt nicht. Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Kredite wird berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Die Aufschlüsselung des Honorars des Abschlussprüfers ist dem Konzernanhang der BOSCH Holding GmbH zu entnehmen. Konzernzugehörigkeit Die monari GmbH wurde in den Konzernabschluss der BOSCH Holding GmbH, Gronau einbezogen. Die BOSCH Holding GmbH, Gronau stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger (Amtsgericht Coesfeld HRB 5592) erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist auch im Geschäftsjahr 2023 gesamtwirtschaftlich mit einer Eintrübung der Konjunktur zu rechnen. Für die Gesellschaft können sich hieraus Risiken aus Einnahmeausfällen sowie aus gestiegenen Produktionskosten (z.B. Energiepreise) ergeben. Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens (Going-Concern-Annahme) ergeben sich aus den vorstehenden Unwägbarkeiten nach dem aktuellen Kenntnisstand jedoch nicht. Nach Ablauf des Geschäftsjahrs sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 6.160.360,22. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 13.112.038,78, der zu verwenden ist. Der gesamte Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gronau, 31. März 2023 gez. Marianne Bosch, Geschäftsführerin gez. Christoph Börsting, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die monari GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der monari GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der monari GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 08. November 2023 KRP
audit GmbH
gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer gez. Bachelor of Laws (LL. B.) Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer |
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