Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 167495
Vorher
Behncke Schwimmbad- und Wärmetechnik GmbH
Eingetragen
20.3.2000
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von Edelstahl- und Kunststoffprodukten (GFK) sowie Handel von Produkten, Zubehör und Wasserpflegemitteln für die Schwimmbadindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Markus Weber
seit 26.9.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Florian Behncke
Putzbrunn
33.33%
Stephanie Behncke
Putzbrunn
33.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Behncke GmbH

Hohenbrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstande
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.624,47 141.466,56
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.624,47 141.466,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.602.995,02 3.648.758,69
2. technische Anlagen und Maschinen 1.115.132,27 1.315.462,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 644.330,75 670.739,69
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.019.924,26 6.608.792,77
Summe Sachanlagen 23.382.382,30 12.243.753,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 4.789,50
Summe Finanzanlagen 25.000,00 29.789,50
Summe Anlagevermögen 23.507.006,77 12.415.009,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.337.826,69 8.959.452,60
Summe Vorräte 7.337.826,69 8.959.452,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 278.574,24 421.278,85
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.330.395,15 808.370,63
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.608.969,39 1.229.649,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.066.384,84 755.192,02
Umlaufvermögen 13.013.180,92 10.944.294,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.670,58 43.267,36
SUMME AKTIVA 36.556.858,27 23.402.571,13

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 154.500,00 154.500,00
II. Kapitalrücklage 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnvortrag 16.125.837,86 13.297.742,81
IV. Jahresüberschuss 500.400,33 2.828.095,05
Summe Eigenkapital 16.805.738,19 16.305.337,86
B. Rückstellungen 605.933,93 1.682.955,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.383.754,02 3.300.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.732.068,29 2.068.547,77
- davon aus Steuern in EUR: 80.214,33 (79.856,30)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 6.401,32 (3.263,32)
Summe Verbindlichkeiten 19.115.822,31 5.368.547,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 250,00
E. Passive latente Steuern 29.363,84 45.480,00
SUMME PASSIVA 36.556.858,27 23.402.571,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 10.506.884,67 14.121.337,39
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.903.399,70 -5.020.118,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -930.661,20 -976.840,62
- davon für Altersversorgung in EUR: -52.630,36 (-58.300,36)
Summe Personalaufwand -5.834.060,90 -5.996.959,37
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -610.136,01 -634.310,71
Summe Abschreibungen -610.136,01 -634.310,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.158.614,62 -3.415.424,56
- davon aus der Währungsumrechnung in EUR: -270,01 (0,00)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.707,67 1.002,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -210.972,19 -134.446,74
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -209.497,94 -1.104.564,00
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 16.116,16 (15.198,00)
8. Ergebnis nach Steuern 510.310,68 2.836.634,40
9. sonstige Steuern -9.910,35 -8.539,35
10. Jahresüberschuss 500.400,33 2.828.095,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Aufstellende Gesellschaft ist die Behncke GmbH, geführt beim Registergericht München, HRB 167495, mit Sitz in Hohenbrunn (bis 31.12.2023: Putzbrunn).

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen ermittelt, sofern eine Verrechnung mit steuerpflichtigen Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren gewährleistet ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze, die im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bestehen. Dieser beträgt für die Behncke GmbH 28,69 %.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 397 T€ 0 T€ 161 T€ 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 279 T€ 0 T€ 421 T€ 0
Sonstige Vermögensgegenstände T€ 1.934 T€ 0 T€ 647 T€ 1

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Prämien T€ 79 (Vj.: T€ 240) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen T€ 168 (Vj.: T€ 214). Die Ermittlung der Höhe dieser Rückstellungen erfolgt anhand geeigneter Einzelaufstellungen. Hierbei werden ggf. künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sofern eine Abzinsung erforderlich ist, wird diese mit einem laufzeitadäquaten Marktzins vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 16.384 T€ 4.384 T€ 4.000 T€ 8.000
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen T€ 11 T€ 11 T€ 0 T€ 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 2.451 T€ 2.451 T€ 0 T€ 0
Sonstige Verbindlichkeiten T€ 270 T€ 270 T€ 0 T€ 0
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 3.300 T€ 0 T€ 0 T€ 3.3000
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen T€ 110 T€ 110 T€ 0 T€ 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.568 T€ 1.568 T€ 0 T€ 0
Sonstige Verbindlichkeiten T€ 390 T€ 390 T€ 0 T€ 0

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Mio € 16 durch Grundschulden besichert. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Sicherheiten.

Passive latente Steuern

Stand 01.01.2023 € 45.480,00
Auflösung passive latente Steuern 2023 aufgrund zusätzlicher Abschreibungen in der Steuerbilanz aus Vorjahr € 16.116,16
Stand 31.12.2023 € 29.363,84

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Kfz-Leasing bestehen finanzielle Verpflichtungen über die restliche Laufzeit von T€ 104, für weitere Miet- und Leasingraten für Betriebs- und Geschäftsausstattung von T€ 75. Hierbei betragen die Restlaufzeiten jeweils 1 bis 3 Jahre. Die jährlichen Lizenzzahlungen belaufen sich auf T€ 29.

Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 34
Gewerbliche Arbeitnehmer 77

Anteilsbesitz

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital in % Eigenkapital Ergebnis in Geschäftsjahr
in Tsd. € Tsd. €
Poolmondo GmbH, Hohenbrunn (bis 31.12.2023: Putzbrunn) 100,00 -46 -27 2022

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei

Frau Stephanie Behncke-Weber, Geschäftsführerin Finanzen, Putzbrunn

Frau Caroline Behncke-Wild, Geschäftsführerin Einkauf und Reklamation, Putzbrunn

Herr Markus Weber, Geschäftsführer Vertrieb und Technik, Putzbrunn.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Hohenbrunn, den 23.06.2024

gez. Geschäftsführer

(etwaige rechnerische Differenzen sind rundungsbedingt)

Anschaffungskosten / Herstellungskosten in T€
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenständen
9
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342 0 0 351
9
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 342 0 0 351
II. Sachanlagen
12
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 5.152 0 0 5.163
17
2. technische Anlagen und Maschinen 3.236 -2 74 3.326
184
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3.094 -53 0 3.224
11.485
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.609 0 -74 18.020
11.698
Summe Sachanlagen 18.091 -55 0 29.734
III. Finanzanlagen
0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25 0 0 25
0
2. Beteiligungen 90 -90 0 0
0
Summe Finanzanlagen 115 -90 0 25
11.707
Summe Anlagevermögen 18.548 -145 0 30.110
Abschreibungen in T€
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenständen
50
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201 0 0 251
50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 201 0 0 251
II. Sachanlagen
58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.502 0 0 1.560
292
2. technische Anlagen und Maschinen 1.921 -2 0 2.211
210
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2.423 -53 0 2.580
0
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
583
Summe Sachanlagen 5.846 -55 0 6.352
III. Finanzanlagen
0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
0
2. Beteiligungen 85 -85 0 0
0
Summe Finanzanlagen 85 -85 0 0
610
Summe Anlagevermögen 6.132 -140 0 6.603
Buchwerte in T€ AfA in T€
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenständen
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100 141 50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 100 141 50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.603 3.649 58
2. technische Anlagen und Maschinen 1.115 1.315 292
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 644 671 210
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.020 6.609 0
Summe Sachanlagen 23.382 12.244 560
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25 25 0
2. Beteiligungen 0 5 0
Summe Finanzanlagen 25 30 0
Summe Anlagevermögen 23.507 12.415 610

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Behncke GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres 2023 unter dem Eindruck der hohen Inflation und der massiven Straffung der Geldpolitik besser als erwartet entwickelt. Im Vergleich zu 2022, in dem sich das weltweite Bruttoinlandprodukt um 3,3 Prozent erhöht hat, lag die Wachstumsrate in 2023 bei 3,1 Prozent. Bei den fortgeschrittenen Volkswirtschaften konnten vor allem die USA (+2,4 Prozent), Japan (+2,0 Prozent) und Australien (+3,8 Prozent) ihr Bruttoinlandsprodukt steigern. Indien konnte eine Wachstumsrate von 7,3 Prozent erzielen, China von 5,4 Prozent (laut IFW Kiel, Stand 12/2023).

Die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum in 2023 war mit einem Wachstum des BIP von 0,5 Prozent deutlich geringer als in der gesamten Weltwirtschaft. Nachdem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten den privaten Verbrauch gebremst haben, die Finanzierungsbedingungen im Zuge der raschen geldpolitischen Straffung ungünstiger geworden sind und zuletzt auch das außenwirtschaftliche Umfeld kaum Unterstützung bot, sind die wirtschaftlichen Auftriebskräfte erlahmt (laut IFW Kiel, Stand 12/2023).

Im Vergleich zur Weltwirtschaft und zum übrigen Euroraum konnte Deutschland erneut nicht Schritt halten und hatte ein schrumpfendes BIP von -0,3 Prozent in 2023 (Vorjahr 1,8%). Die Zinswende belastet weiterhin die Baubranche und Investitionstätigkeit. Die immer noch spürbare Inflation hat die Kaufkraft der privaten Haushalte belastet und dämpft den privaten Konsum (laut IFW Kiel, Stand 12/2023).

1.2 Branche

Die Branche der Schwimmbadtechnik hat in 2023 vor allem das Erliegen in der Baubranche schmerzhaft zu spüren bekommen. Daneben hat auch der private Konsum wegen der gesunkenen Kaufkraft keine Impulse gesetzt. Durchweg musste die Branche massive Umsatzrückgänge verzeichnen.

2. Analyse des Geschäftsverlaufs

Der Umsatz ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 27,4 Prozent gesunken.

Der Jahresüberschuss ist dazu um 82,3 Prozent gesunken.

Der Betriebsgewinn nahm um 3.172 T€ auf 894 T€ ab.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass es in 2023 wegen des Neubaus zum Teil zu einer Doppelbelastung aus Darlehenszinsen und Mietaufwand gekommen ist.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist mit 23,51 Mio € um nochmal 89,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Anstieg von 11,1 Mio € resultiert im Wesentlichen aus dem Bau eines neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes.

Auf das Anlagevermögen waren Abschreibungen in Höhe von 610 T€ vorzunehmen.

Die Vorräte sind um 1,6 Mio € auf 7,3 Mio € gesunken. Sie betragen 20,1 Prozent der Bilanzsumme.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insgesamt um 1,4 Mio € erhöht.

3.2 Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich um 2,3 Mio € auf 3,1 Mio € erhöht.

Die Eigenkapitalquote beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2023 46,0 Prozent (Vorjahr: 69,7 Prozent).

3.3 Ertragslage

Die Umsatzrentabilität in 2023 betrug 2,2 Prozent. Sie lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 8,9 Prozent.

Die Betriebsleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 31,1 Prozent auf 22,7 Mio € gesunken.

Der Betriebsgewinn ist im Vergleich zum Vorjahr um 78,1 Prozent gesunken.

Die Eigenkapitalrentabilität betrug 3,0 Prozent. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr von 14,4 Prozentpunkten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich in 2023 auf 1,5 Mio € (2022: 4,7 Mio €).

4. Risikobericht und Prognose

4.1 Risikobericht

4.1.1 Bestandsgefährdende Risiken

Derzeit bestehen keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken. Auch sind gegenwärtig keine künftigen bestandsgefährdeten Risiken zu erkennen.

Das Unternehmen ist immer noch ertragsstark und kann das operative Geschäft durch eigene Mittel finanzieren.

4.1.2 Markt- und Konjunkturrisiken

Die nach wie vor hohen Preise werden nicht zu einer deutlichen Abkehr der straffen Geldpolitik führen. Infolge dessen kann es zu Investitionszurückhaltung durch hohe Finanzierungskosten kommen. Dies kann die wirtschaftliche Situation von Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen.

4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht zu erwarten.

4.1.4 Beschaffungsmarktrisiko

Wie die meisten Industrieunternehmen, ist auch die Behncke GmbH den Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten ausgesetzt. Die Versorgung für die Zukunft ist hier sichergestellt, jedoch ist auch weiterhin - allerdings in stark reduziertem Ausmaß - mit Unsicherheiten sowie Lieferengpässen entlang der gesamten Lieferkette zu rechnen. Dem Risiko der Lieferantenausfälle begegnen wir mit einem breiten Portfolio an Lieferanten.

4.1.5 Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit

Risiken durch Produktionsausfälle und Betriebsunterbrechungen sind in ausreichendem Umfang versichert.

4.1.6 Personalrisiken

Durch eine geringe Fluktuation und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit minimieren wir die Risiken im Personalbereich erheblich. Um die Fachkompetenzen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu fördern, werden laufend Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt.

4.1.7 Sonstige Risiken

Es sind keine sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage absehbar.

4.2 Chancen

Dem Wettbewerb begegnen wir mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität. Hierdurch sehen wir die Chance, unseren Marktanteil in Zukunft auszubauen und gegebenenfalls neue Märkte zu erschließen.

Unsere hochwertigen Produktentwicklungen, die Bandbreite unserer Produkte sowie die hohe Fertigungstiefe sind weitere Chancen für eine positive Entwicklung in einem momentan schwierigen Marktumfeld.

4.3 Prognose

Die Prognosen sehen im zweiten Quartal 2024 für den gesamten Euroraum einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 von 0,9 Prozent aus. Zwar ist die Inflation kaum noch gesunken, was erwarten lässt, dass die restriktive Geldpolitik noch länger bleiben wird; dafür sind aber die Reallöhne wieder am Steigen, was dem privaten Konsum Impulse geben sollte. (laut IFW Kiel, Stand 6/2024).

Für Deutschland wird eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2024 von 0,2 Prozent prognostiziert (laut IFW Kiel, Stand 6/2024).

Auch wenn sich die Lieferketten stabilisiert haben und auch der Russland-Ukraine-Krieg keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der weltweiten Konjunktur haben sollte, ergeben sich Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Eine Zuspitzung von Handelskonflikten würde die weltwirtschaftlichen Aktivitäten belasten.

Unsere Planungen gehen davon aus, dass der Umsatz auch in unserer Branche auf dem niedrigen Niveau von 2023 stagnieren wird. Insbesondere die hohe Inflation und die damit einhergehenden hohen Finanzierungskosten lassen uns eine Investitionszurückhaltung bei privaten Kunden beobachten. Nach dem derzeitigen Stand entspricht aber unsere aktuelle Auftragslage der des Vorjahres. Somit erwarten wir für 2024 einen stabilen Umsatz.

Bei den Ausgaben gehen wir von stagnierenden Preisen aus.

Bei einer geänderten Kostenstruktur durch den Einzug in unser neues, eigenes Produktions- und Verwaltungsgebäude rechnen wir mit einem leicht verbesserten Jahresergebnis 2024 im Vergleich zu 2023.

Durch unsere ausgeprägte Kunden- und Marktorientierung sowie unsere hohe Fertigungstiefe und Flexibilität erfüllen wir alle Voraussetzungen, um diese Krise nach wie vor gut zu bewältigen.

5. Beteiligungen

Die Behncke GmbH ist an einer Gesellschaft beteiligt, die unser Geschäft mit zusätzlichen Vertriebswegen unterstützt. Für diese Beteiligung bestehen die üblichen unternehmerischen Risiken.

6. Personal und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 111 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Personalaufwand im abgelaufenen Jahr betrug 5,8 Mio €. Dies entspricht einem Anteil an der Betriebsleistung von 25,7 Prozent.

7. Entwicklungstätigkeit

In unserer Entwicklungstätigkeit sind wir zum einen stets bemüht, innerbetriebliche Prozesse und Fertigungsmethoden zu optimieren, um eine kostengünstige Produktion zu verwirklichen. Zum anderen arbeiten wir daran, die hohe Qualität unserer Produkte auch weiterhin zu gewährleisten und mit neuen innovativen Produkten am Markt präsent zu sein.

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB

Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde zu dem vollständigen Jahresabschluss erteilt und betrifft wegen der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nicht die Fassung des offengelegten Jahresabschlusses.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFER!

An die Behncke GmbH, Hohenbrunn

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Behncke GmbH, Hohenbrunn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Behncke GmbH, Hohenbrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab.

Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 26. Juni 2024

Tannhäuser, Wirtschaftsprüfer

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Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2023 festgestellt.

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