Fischer Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Susanne Fischer seit 16.5.2019 | Prokura |
Thomas Fischer seit 19.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fischer GmbHHochdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung der Fischer GmbH , Hochdorf, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Fischer GmbH hat ihren Sitz in Hochdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 641547 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Fischer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die gesetzlich geforderten Angaben inklusive der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der integraler Bestandteil des Anhangs ist.
Angaben zu den Forderungen Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter enthalten. Die Forderung hat in Höhe von EUR 226.546,44 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen uns sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aufgliederung der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 504.362,00 über eine Globalabtretung sowie in Höhe von EUR 19.296,00 über die Übereignung von zwei Maschinen abgesichert.
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus Sicherungsübertragungsverträgen von Maschinen in Höhe von EUR 1.7 Mio. für eine Schwestergesellschaft. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit aus den Sicherungsübertragungsverträgen in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.684.563,42 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 112 Arbeitnehmer beschäftigt. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ein Verrechnungskonto zwischen der Fischer GmbH und dem geschäftsführenden Gesellschafter. Die Forderungen werden mit 2 % p.a. verzinst und sind täglich fällig. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Rückzahlungen in Höhe von TEUR 14. Der Saldo ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 28 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 ist eine Darlehensforderung hinzugekommen. Die Darlehensforderung wird mit 4 % verzinst. Es erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 221. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Hochdorf, den 21. März 2025 Thomas Fischer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Fischer GmbH ist ein technischer Dienstleistungsbetrieb, der hauptsächlich als Teilezulieferer für die umliegende Großindustrie auftritt. Hier werden Blechteile aller Art aus verschiedenen Materialgütern nach Kundenwunsch gefertigt. Vom Einzelteil bis zur Kleinserie deckt das Portfolio alles ab. Daneben gibt es eine Vielzahl an kleineren Handwerksbetrieben, die ebenfalls fest zum Kundenstamm gehören. Traditionell finden technische Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten bei einem Pharmaunternehmen in großem Umfang statt. Dies war einst Gründungsauftrag der Fischer GmbH. Eine Handvoll Kunden im Sondermaschinenbau rundet das Portfolio ab. Ziel ist es, den Mitarbeitern ein möglichst abwechslungsreiches und interessantes Spektrum an Aufgaben zu bieten, so dass es nie monoton oder langweilig wird. Dabei besteht ein hohes Interesse wirtschaftlich zu sein und den Mitarbeitern in einer so gut wie schuldenfreien GmbH ein modernes, sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld bieten zu können. Investitionen sollen vorwiegend aus eigenen Mitteln getätigt werden. Das Angebot an Leistungen wird in fünf Arbeitsbereiche gegliedert: Edelstahltechnik
CAD-Konstruktion/Sonderanfertigung
Blechverarbeitung
Technische Dienstleistungen
Logistik
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Der Krieg in der Ukraine hat die Konjunktur in Mitleidenschaft gezogen. Durch die starke Abhängigkeit Deutschlands vom russischen Gas und die hohe Exportquote generell sind hierzulande deutliche Spuren erkennbar. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschafts-stufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Aufgrund der steigenden Zinsen und der Abnahme der Nachfrage im Inland als auch im Ausland haben zusätzlich die Finanzierungsbedingungen verschlechtert. Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2023 nicht weiter vom Einbruch der Corona- Jahre erholen. Dies zeigt sich darin, dass das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger lag als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum sogar -0,1 %. 1 Die Corona-Krise hat positive Impulse für die Automatisierung und Digitalisierung im Wirtschaftszweig gegeben. Das automatisierte Arbeiten wurde verstärkt in den Vordergrund gerückt. Im Rahmen der längst begonnenen Transformation der Wirtschaft sind weitere starke Impulse durch Digitalisierung zu erwarten. Die Metallbranche hatte 2023 mit erheblichen Rückgängen zu kämpfen, zwar sah es im ersten Halbjahr nach einer konjunkturellen Erholung aus, das zweite Halbjahr war allerdings gezeichnet von Einbrüchen. 2 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 1,3 % bzw. 232 TE gesteigert und somit quasi gehalten werden. Trotz der weiterhin hohen Materialkosten stieg der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 371 TE an. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die höheren Materialeinkaufspreise weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Materialeinsatzquote ist mit 33,78 % zu 37,65 % im Vorjahr zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr um 65,50 % gestiegen. Die Steigerung resultiert insbesondere aus dem Verkauf von Sachanlagenvermögen mit Buchgewinn. Der erhöhte Personalbestand sowie eine allgemeine Lohnerhöhung im Mai 2023 um 5 % und der damit verbundene Anstieg des Personalaufwandes hat die Personalintensität von 35,55 % auf 39,17 % ansteigen lassen. Aufgrund von weiteren Investitionen in das neue Werk in Hochdorf sind die Abschreibungen um 2,51 % gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 465 TE ist im Wesentlichen auf höhere Miet- und Pachtaufwendungen durch den Bezug des neuen Werkes im Mai 2022 in Hochdorf zurückzuführen. Das Jahresergebnis liegt mit 666 TE deutlich unter Vorjahresniveau, was schade aber immer noch in Ordnung ist. Der Umsatz 2023 bewegt sich zwar sehr nahe am Umsatz von 2022, die Ausgabenseite war 2023 allerdings deutlich intensiver als 2022. Auch die Ausgaben im Rahmen des 30-jährigen Betriebsjubiläums haben hier zu Buche geschlagen. Die Bilanzsumme hat sich von 8.497 TE auf 9.037 TE erhöht. Das Anlagevermögen ist aufgrund der Investitionen in das neue Werk um 409 TE angestiegen. Im Bereich der Vorräte ist der Wert um 415 TE auf 1.639 TE gesunken. Hier haben sich die zum Jahresende gesunkenen Materialpreise, aber auch der gute Abverkauf von Lagerartikeln gegen Jahresende bemerkbar gemacht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die flüssigen Mittel haben sich um 78 TE auf 1.505 TE erhöht. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses erhöht sich das Eigenkapital auf 6.876 TE. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen, die Eigenkapitalquote beträgt rund 76 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Der Rückgang bei den Rückstellungen ist insbesondere auf niedrigere Personalrückstellungen infolge von niedrigeren Tantiemerückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich stichtagsbedingt um 123 TE auf 523 TE erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 41 TE erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Wesentlichen aufgrund von Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt um 60 TE im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen, Zahlungen werden überwiegend unter Abzug von Skonto geleistet. Die flüssigen Mittel haben sich aufgrund des positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. III. Prognosebericht Nachdem das BIP im Jahr 2024 um 0,2 % gesunken ist, geht das ifo-Instituts für das Jahr 2025 von einem leichten Wachstum von 0,2 % aus. Die Inflationsrate soll von 2,2 % in 2024 leicht auf 2,3 % in 2025 steigen. 3 Hiermit haben wir wieder ein völlig moderates Niveau erreicht. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Aufgrund der langfristig angesetzten Strategie der großen Bandbreite ergibt sich für das Jahr 2024 ein ähnlicher Geschäftsverlauf. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2024 entspricht dieser Annahme. Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis werden sich vermutlich leicht unter dem Vorjahresniveau bewegen. Eine wirkliche Planung gestaltet sich extrem schwierig, da sich unzählige Kunden in Kurzarbeit befinden und sich nicht absehen lässt, wie lange noch. Unter den gegebenen Bedingungen sind wir aber zufrieden. IV. Chancen- und Risikobericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist nach wie vor die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die hohen Baupreise, verbunden mit der gesamten Preissteigerung auf allen Märkten und den steigenden Zinsen führen zu weniger Konsummöglichkeiten. Wenn die Baubranche kränkelt, dann tut dies auch die Baumaschinenbranche und es werden aus dieser heraus weniger Blechteile benötigt. Auch die Automobilbranche kämpft weiter, was sich bei uns allerdings nur sehr geringfügig bemerkbar macht, weil wir hier keine festen Auftragsbestandteile im Haus haben. Was sich allerdings zeigt ist, dass die internationalen Märkte bei etlichen Produkten nicht mehr ungebrochen auf "Made in Germany" setzen. Dies, gepaart mit dem Eindruck, dass diese Entwicklung längst nicht in allen Köpfen angekommen ist, bereitet uns tatsächlich Sorgen. Das Preisniveau der Rohstoffe hat sich 2023 im Verhältnis zur allgemeinen Preisentwicklung auf einem langjährig normalen Niveau bewegt. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Es gilt trotzdem wachsam zu bleiben. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. 2. Chancenbericht Unsere Chance sehen wir in der anteilig hohen Ausbildungsquote, derzeit 12 Azubis auf 125 Mitarbeiter. Viele Mitbewerber sind aufgrund des Fachkräftemangels nicht in der Lage alle Aufträge anzunehmen. Wir sind hier überdimensional aktiv, um unseren Nachwuchs im Haus auszubilden. Die Zahl der Mitarbeiter konnte in 2023 leicht erhöht werden, darf sich 2024 aber gerne noch ein wenig steigern, falls gute Fachkräfte verfügbar sind. Der andere Teil der Chance ist die vielseitige Branchenzugehörigkeit unserer Kunden. In vielen Krisen hat uns das bereits zu Stabilität verholfen. Ohnehin sind wir nicht an einem unendlichen Wachstum interessiert, eine gesunde Konsolidierung entspricht vielmehr unseren Wünschen für die Zukunft. Wenn sich auf diesem Weg ein automatisches, gesundes Wachstum einstellt, ist das in Ordnung. 3. Gesamtaussage Die Fischer GmbH entwickelte sich trotz jeglicher Schwierigkeiten an den Märkten 2023 zufriedenstellend. Wir sind froh breit aufgestellt zu sein und konnten damit vieles kompensieren. Die Kurzarbeit bei etlichen Mitbewerbern hat uns ein paar neue Fachkräfte beschert und durch permanente Anstrengung unserer Vertriebsmitarbeiter konnten wir uns zahlenmäßig gut halten. Die Fischer GmbH festigte damit ihre Marktstellung und konnte sich auch in generell schwierigen Lagen als stabiler Geschäftspartner präsentieren.
Hochdorf, den 21. März 2025 Fischer GmbH Thomas Fischer, Geschäftsführer Quellenverzeichnis:
Angabe gemäß § 328 HGB Der Jahresabschluss der Fischer GmbH, Hochdorf, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 24. März 2025 festgestellt worden. Für Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB verkürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fischer GmbH, Hochdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fischer GmbH, Hochdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer GmbH, Hochdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 21. März 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer Stefan Trieflinger, Wirtschaftsprüfer |
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