Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
East-West Assekuranz AG
Mauerstraße 83, 10117 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dmitriy Trishin seit 10.11.2009 | Vorstandsmitglied |
Yury W. Zaplatin seit 20.12.2007 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
East-West Assekuranz AGBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2013InhaltAufsichtsrat Vorstand Lagebericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf den Versicherungsmarkt Entwicklung der East-West Assekuranz AG Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013 Vermögens- und Finanzlage 2013 Prognosebericht Risikobericht Risikoprognose 2014 Bilanz Gewinn und Verlustrechnung Anhang Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bericht des Aufsichtsrates Anlage 1 Angaben zu § 51 Abs. 4 Nr. 1 a-f RechVersV 21 Aufsichtsrat
Vorstand
Lagebericht1. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf den VersicherungsmarktDie Weltwirtschaft wuchs 2013 erneut schwächer als im Vorjahr. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt stieg mit 2,3 % weniger stark als 2012 (+2,5 %). Die konjunkturelle Entwicklung war von großen Schwankungen geprägt. In der Europäischen Union stagnierte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013. Die Konjunktur in Europa wurde nach wie vor durch die Schuldenkrise, die höheren Arbeitslosenraten in Südeuropa und eine geringe Investitionsneigung belastet. Der außergewöhnlich kalte Winter in Nordwesteuropa hat darüber hinaus eine negative Wirkung auf die Bauinvestitionen und den privaten Konsum ausgeübt. Die deutsche Wirtschaft ist 2013 nur leicht gewachsen. Sie war so schwach wie seit vier Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte lediglich um 0,4 % zu, der Staatshaushalt schrieb rote Zahlen. Die schwache Konjunktur in der Euro-Zone und die Abkühlung der wichtigen Absatzmärkte, wie beispielsweise China, belasteten das Geschäft der deutschen Exporteure. Die Exporte stiegen nur um 0,6 % (3,2 % im 2012). Viele Firmen trauten sich wegen der gegeben Unsicherheiten zu keinen nennenswerten Investitionen, so dass die Wirtschaft insgesamt 2,2 % weniger neue Maschinen und Anlagen investierte. Dagegen sorgten die Verbraucher mit ihren Konsumausgaben dank des Beschäftigungsrekords für einen gewissen Schwung. Trotz permanent niedriger Zinsen und einer sinkenden Sparquote bei der Bevölkerung konnte die deutsche Versicherungswirtschaft im 2013 ein gutes Ergebnis verzeichnen. Die Beiträge der deutschen Versicherer stiegen in 2013 insgesamt um 3 % auf € 187,1 Mrd. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer stiegen auch um 3 % auf € 60,4 Mrd. Alle Sparten außer der Unfall- und Transportversicherung verzeichneten in 2013 ein Beitragswachstum. Jedoch sind die Leistungen der Schaden- und Unfallversicherer mit 11,6 % wesentlich stärker gestiegen als die Beitragseinnahmen. Allein die Naturereignisse, wie Stürme und Hagelunwetter bewirkten einen versicherungstechnischen Verlust von ca. € 1,4 Mrd., so dass 2013 eine Schaden - Kosten - Quote von 102 % 2013 der Abwicklung zu erwarten ist. Russlands Wirtschaftswachstum hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt. Zwar wuchs die Wirtschaft 2013 um 1,4 Prozent. Es handelte sich jedoch um das schwächste Wachstum seit der Rezession von 2008 und 2009. Im Vorjahr hatte das russische Bruttoinlandsprodukt noch um 3,4 % zugelegt, im Jahr davor um 4,3 %. Die Phase des hohen Wachstums durch steigende Rohstoffeinnahmen und wachsende Konsumausgaben ist wohl vorbei. Der Öl-Boom endet, auch der Konsum treibt das Wachstum nicht länger an. Der Umsatz des Einzelhandels ist nur um 3 % gewachsen, statt der erwarteten 7 %. Die Investitionen sind geschrumpft, da die Kredite zu teuer geworden sind. Für eine sukzessive Entwicklung braucht Russland langfristige Strukturreformen. Das Geschäftsklima muss sich verbessern und die Korruption eingedämmt werden. Der russische Außenhandelsumsatz blieb 2013 mit USD 844,2 Mrd. auf dem Niveau des Vorjahres. Deutschland blieb drittwichtigster Handelspartner Russlands - hinter der Volksrepublik China und den Niederlanden. Russland wickelte mit Deutschland 2013 rund 8,9% seines gesamten Handelsumsatzes ab. Nach einem Rekordergebnis von € 80,5 Mrd. im Jahr 2012 hat sich der russische Handel mit Deutschland im 2013 auf € 76,5 Mrd. abgeschwächt. Deutschland exportiert vorwiegend Erzeugnisse des Maschinenbaus (23 %), Fahrzeuge und Fahrzeugteile (21 %), Erzeugnisse der chemischen Industrie (8%), sowie Datenverarbeitende und elektrische Ausrüstungen (jeweils 7%). Russlands Einfuhren aus Deutschland entwickelten sich erstmals seit 25 Jahren schlechter als die russischen Importe insgesamt. Die Importe aus Deutschland sanken um 5 % auf knapp € 36 Mrd. Dagegen stiegen die russischen Importe insgesamt um 0,2 % auf US$ 318 Mrd. Dabei liegt es nicht nur an der schwächelnden Konjunktur in Russland, an der zögernden Nachfrage und der Zurückhaltung der Industrie bei Investitionen. Deutschland exportiert nicht wie gewohnt, weil Russland die stärkste Volkswirtschaft Europas einfach nicht lässt. Mit einigen Handelsbarrieren trifft die von Russland dominierte Zollunion deutsche Exporteure nicht vorsätzlich, dafür aber umso härter, weil deutsche Firmen in den betroffenen Warengruppen besonders hohe Marktanteile haben. Das gilt etwa für große Lastkraftwagen und Landtechnik. Teils gibt sich die russische Regierung zurzeit aber auch gezielt Mühe, speziell Waren aus Deutschland auszuschließen. Bei leichten Nutzfahrzeugen und manchen Lebensmitteln wurden deutsche Waren mit Strafzöllen oder gar einem kompletten Importverbot belegt. Während Deutschland für Russland der drittwichtigste Handelspartner ist, liegt umgekehrt Russland nur auf dem elften Platz der wichtigsten deutschen Handelspartner - knapp hinter Polen. Die Struktur der russischen Exporte nach Deutschland bleibt unverändert. Deutschland ist seit Jahrzehnten abhängig von russischen Erdgaslieferungen. Fast 40 % der deutschen Gasimporte kommen aus den Fördergebieten Russlands. Russland ist auch der mit Abstand größte Öllieferant Deutschlands. Mehr als 30 % des deutschen Erdölbedarfs kommen aus russischer Produktion. Die russischen Exporte nach Deutschland sanken 2013 um über 5% auf € 40,4 Mrd. im Vergleich zu 2012. Der russische Versicherungsmarkt setzte im Jahr 2013 sein Wachstum fort. Die gesamten Beitragseinnahmen stiegen um 11,1 % auf 904 Mrd. Rubel. Das Wachstum des russischen Versicherungsmarktes wurde überwiegend nach wie vor durch den Anstieg des Volumens der Kreditgewährung für Privatpersonen (+30 %), sowie durch die weitere Entwicklung der Kfz-Kasko- und Lebensversicherung und die Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung von Frachtführern gefördert. Die Beitragseinnahmen in der Warentransportversicherung sind leicht geschrumpft. Das Preisdumping in diesem Bereich des Versicherungsmarktes ist enorm. Außerdem fehlen den Importeuren nach wie vor Gelder, um ihre Lieferungen überhaupt zu versichern. 2. Entwicklung der East-West Assekuranz AGIm Jahr 2013 wurde die Diversifikation der Geschäftstätigkeit der East-West Assekuranz AG weiterhin fortgesetzt. Die Gesellschaft hat aktiv begonnen Risiken in der Sachversicherung neben der Transportgüter-, Schifffahrtskasko- und Wassersport-kaskoversicherung zu zeichnen. Die Transportgüter-versicherung und Versicherung von finanziellen Risiken im Ost-West Handel blieb nach wie vor eine der wichtigsten Sparten mit einem Anteil von knapp 30 %, wobei das gesamte Geschäft über die Moskauer Agentur sich wiederum verringert hat (-53% im Vergleich zum Vorjahr). Auch das Geschäft über den Versicherungsmakler FB Insurance ist gesunken (-48 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Verringerung des Volumens der Risiken im Ost-West Handel über die genannten Vermittler ist darauf zurückzuführen, dass die Qualität dieses Geschäftes sich erheblich verschlechtert hat und die Vermittler, sowie ihre Kunden zur notwendigen Sanierung nicht bereit waren. Deswegen war der Vorstand der East-West Assekuranz AG gezwungen sich von einigen Verbindungen zu trennen. Die Wassersportkaskoversicherung wurde grundsätzlich über den Assekuradeur EIS, Berlin betrieben. Dieses Geschäft entwickelte sich weiter (+32 % im Vergleich zum Vorjahr) und dessen Anteil am Gesamtgeschäft der Gesellschaft (29%) ist mittlerweile sehr bedeutend. Im Bereich der Sachversicherung hat die Gesellschaft ausschließlich Beteiligungen unter der Führung renommierter deutschen Versicherer gezeichnet. Der Anteil dieses Geschäftes an den gesamten Beitragseinnahmen der Gesellschaft machte 34 % aus. In diesem Bereich arbeitete die East-West Assekuranz AG mit einer Vielzahl von Vermittlern zusammen, die wichtigsten davon: Advertum, Berlin Secur GmbH, GVV mbH. Leider war die Schadenbelastung hierbei gerade im ersten Geschäftsjahr sehr hoch, was auf zwei große Brandschäden zurückzuführen ist. Der restliche Teil der gesamten Beitragseinnahmen entfiel auf die Schifffahrtskaskoversicherung, welche jedoch keine besondere Rolle für die Entwicklung der Gesellschaft spielt. Die Reparaturkostenversicherung für gebrauchte Fahrzeuge wurde in sehr geringem Maß fortgeführt. Die Akquisition des Neugeschäftes erfolgte im Jahr 2013 grundsätzlich über Versicherungsvermittler mit dem überwiegend deutschen Sitz. In 2013 hatte die East-West Assekuranz AG insgesamt 37 Vermittlerverbindungen. Unter anderem wurden auch 3 neue Agenturverträge abgeschlossen. Die Mehrheit der Vermittlerverbindungen entfällt auf die Schifffahrtskaskoversicherung. Nach der Insolvenz der Carl Rehder GmbH wurde ihr Bestand zwischen zahlreichen deutschen Maklern und Assekuradeuren verteilt. Alle von ihnen haben die ursprünglichen Anteile der East-West Assekuranz AG bestätigt und die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft fortgesetzt. Nichtsdestoweniger war die East-West Assekuranz AG gezwungen einige Beteiligungen wegen schlechten Verlaufs zu kündigen, so dass die gesamten Beitragseinnahmen in diesem Bereich sanken. Die Entwicklung des Versicherungsgeschäftes der East-West Assekuranz AG verlief im Jahr 2013 schlechter, als ursprünglich geplant. Das ist auf die Reduzierung des Geschäftes über die Moskauer Agentur, sowie im Bereich der Schifffahrtskasko- und Reparaturkostenversicherung zurückzuführen. Insgesamt wurden Bruttobeitragseinnahmen in Höhe von € 2.293 Mio. (+20% im Vergleich zum Vorjahr) verdient. Dieser Verlauf ist auf die Entwicklung im Bereich der Sach- und Wassersportkaskoversicherung zurückzuführen. Die East-West Assekuranz AG ist immer noch von einigen größeren Vermittlerverbindungen abhängig. Jedoch hat die Gesellschaft 2013 ihre Zielsetzung im Wesentlichen durchgesetzt, das Geschäft und die Geschäftsverbindungen zu diversifizieren. Unter anderem wurde auch eine Vereinbarung mit der Lexgarant VAG, Moskau über die Zusammenarbeit im Bereich der Reisekrankenversicherung getroffen. Die Anzahl der im Geschäftsjahr gemeldeten Schäden ist im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen (+317 %), vorrangig wegen der Sachversicherungssparten. Dementsprechend war die Schadenbelastung erheblich höher als im Vorjahr. Außer Frequenzschäden haben zwei große Brandschäden aus dem Bereich der Sachversicherung und ein Havarie-Grosse Schaden (MOL COMFORT) aus dem Bereich der Transportgüter-versicherung für diese Steigerung der Schadenbelastung der Gesellschaft gesorgt. Dagegen hat das Rückversicherungsprogramm der Gesellschaft seine Qualität noch mal bewiesen, indem ein Überschuss von T€ 890 beim versicherungstechnischen Ergebnis im Jahr 2013 erzielt worden ist. Im Laufe des Jahres 2013 erfolgten bei der East-West Assekuranz AG zwei interne Revisionen, mit deren Durchführung sich ein unabhängiger Prüfer befasst hat. Während dieser Revisionen wurden die Vermittler-führung und Schadenregulierung geprüft. Dabei wurden keine bedeutenden Unregelmäßigkeiten festgestellt. Das Bundeszentralamt für Steuern hat im 2013 eine Versicherungssteueraußenprüfung für die Jahre 20102012 durchgeführt. Ein endgültiger Bericht diesbezüglich liegt der Gesellschaft noch nicht vor. 2013 gab es gewisse Personalbewegungen bei der East-West Assekuranz AG. Zum Jahresende waren insgesamt 7 Mitarbeiter(-innen) bei der Gesellschaft beschäftigt. Es wurde eine weitere Fachabteilung für den Bereich der Sachversicherung organisiert. Diese Abteilung muss 2014 erweitert werden. Die fachkundige und pflichtbewusste persönliche Tätigkeit der Beschäftigten trug in hohem Maße zu einer weitern Entwicklung der Gesellschaft bei. Dafür bedankt sich der Vorstand bei Ihnen. 3. Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013Die Bruttobeitragseinnahmen der Gesellschaft addieren sich auf T€ 2.293 (+20 % im Vergleich zu Vorjahr). Den größten Anteil an dieser Summe (ca. 67 %) machen nach wie vor die Beiträge aus der Transportversicherung aus. Die gebuchten Beiträge für eigene Rechnung ergeben T€ 1.023. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle betrugen im Jahr 2013 T€ 2.281. Die Brutto-Geschäftsjahresschadenquote lag bei 103,2 %. Die Anteile der Rückversicherer machten T€ 1.733 aus. Die gezahlten Provisionen betrugen T€ 480, die erhaltenen Provisionen - T€ 384. Die Bruttokostenquote betrug 48,7% und blieb quasi konstant. Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung belief sich auf T€ -256. Das nichtversicherungstechnische Ergebnis betrug T€ -230. Der Jahresfehlbetrag machte T€ 510 aus. 4. Vermögens- und Finanzlage 2013Der Kapitalanlagenbestand der East-West Assekuranz AG betrug im Geschäftsjahr 2013 1,68 Mio. C. Die konservative Anlagepolitik der Gesellschaft wurde fortgesetzt. Die Erträge aus Kapitalanlagen lagen bei T€ 61. Das Nettoergebnis betrug T€ 15. Die Vermögens- und Finanzlage ist insgesamt geordnet. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 betrug T€ 2.477 (VJ. T€ 2.679). Die Liquidität wird durch eine Liquiditätsplanung stets unter Kontrolle gehalten. Bei der Solvabilitätsspanne ist der Garantiefonds in Höhe von T€ 2.500 zu bedecken. Der Mindestgarantiefond wurde im Laufe 2013 von T€ 2.300 auf T€ 2.500 erhöht. Unter Berücksichtigung der Eigenmittel von T€ 2.410 ergab sich eine Unterdeckung der Solvabilitätsspanne in Höhe von T€ 90 (VJ Überdeckung von T€ 216). Die notwendige Kapitalerhöhung von T€ 200 wurde im Ersten Quartal 2014 vorgenommen. Bei der Berechnung der Eigenmittel wurden die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe des in der Bilanz zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Bestandes von T€ 67 zum Abzug gebracht. Zur Verbesserung der Solvabilitätsspanne und zur Vorbereitung der Aufnahme weiterer Versicherungszweige ist in 2014 eine weitere Kapitalerhöhung geplant. 5. PrognoseberichtDie Weltwirtschaft wird nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds 2014 deutlich schneller wachsen, als bisher. Das Risiko einer neuen Krise wird jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen. Für 2014 rechnet der IWF mit einem globalen Wachstum von 3,7 %. Angetrieben wird dieses Wachstum von den Industrieländern. Die US-Wirtschaft soll 2014 um 2,8 % wachsen und damit um 0,9 % mehr als 2013. Die Euro-Zone soll nach zwei Jahren Rezession 2014 um 1 % zulegen. Kräftig aufwärts geht es in aufstrebenden Ländern, vor allem in China mit 7,5 % in diesem Jahr. Deutschland steht aus Sicht der Konjunkturforscher vor einem kräftigen Aufschwung bis mindestens ins Jahr 2015. Man rechnet schon für 2014 mit 1,8 % Wachstum. Profitieren wird die deutsche Wirtschaft vor allem von zwei Faktoren: der günstigen Lage am Arbeitsmarkt und steigenden Investitionen der Unternehmen. Auch außenwirtschaftlich soll Deutschland 2014 nach wie vor sehr stark bleiben. Die deutschen Exporteure wollen 2014 erstmals Waren im Wert von mehr als € 2.000,00 Mrd. absetzen. Auch für die deutsche Versicherungswirtschaft wird für 2014 ein moderates nominales Beitragswachstum prognostiziert. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate, könne das reale Beitragsaufkommen der Assekuranz etwa gleich dem von 2013 sein. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld wird die Entwicklung des deutschen Versicherungsmarktes jedoch auch weiterhin negativ beeinflussen. Für 2014 erwartet man in Russland ein schwächeres Wachstum (+1,1 %). Der rasante Rückgang bei den Investitionen, die schrumpfende Industrieproduktion und der Konsumrückgang sind schon Anzeichen einer Rezession. Die Abhängigkeit von Rohstoffeinnahmen bleibt für die russische Wirtschaft nach wie vor enorm. Sie machen rund 90 % aller Exporte Russlands aus. Zwar soll die aktuelle Abwertung des Rubels zusätzlich etwa 760 Mrd. Rubel in den russischen Haushalt bringen, jedoch wird das die insgesamt negative Entwicklung nur unbedeutend mildern. Die Krim-Krise könne die ohnehin schlechte wirtschaftliche Situation verschärfen, falls die seitens USA und EU angekündigten Wirtschaftssanktionen gegen Russland tatsächlich in Gang gesetzt werden. Demzufolge rechnet man damit, dass das Wachstum des russischen Versicherungsmarktes 2014 nur 5 bis 7 % ausmachen wird, was erheblich weniger ist, als in den Vorjahren. Die East-West Assekuranz AG wird ihre Geschäftstätigkeit 2014 gemäß den abgeänderten Zielsetzungen fortsetzen. Dementsprechend wurden die Geschäftsfelder und Maklerverbindungen weiterhin diversifiziert und kostensparende, zielgruppenorientierte Vertriebskanäle geschafft. Die Frage der Erhöhung des Eigenkapitals der Gesellschaft bleibt nach wie vor wird eine der wichtigsten Aufgaben des Vorstandes. Diesbezüglich werden bereits seit einem Jahr Verhandlungen mit der Lexgarant VAG, Moskau geführt. Ob die Lexgarant selbst oder eine der mit ihr affiliierten Firmen, auch aus dem europäischen Raum, der Einstieg eines solchen Aktionärs könnte erheblich zur weiteren Entwicklung der East-West Assekuranz AG beitragen. Die Krim- bzw. Ukrainekrise, welche die gesamten Beziehungen zwischen Russland und dem Westen seit den letzten Monaten sehr negativ beeinflusst, spiegelt sich im aktuellen Geschäft der East-West Assekuranz AG nicht wider. Man muss davon ausgehen, dass auch eine Verschärfung dieser Krise das Geschäft der Gesellschaft zukünftig nicht gefährden wird. Die East-West Assekuranz AG hat mit den russischen Firmen oder Personen, die unter internationale Sanktionen fallen bzw. fallen könnten, nichts zu tun. Zudem hat der Vorstand der East-West Assekuranz AG bereits vor der Krise eine geschäftspolitische Entscheidung getroffen, sich vom "russischen" Geschäft sukzessiv zu trennen, so dass der Anteil dieses Geschäftes an dem gesamten Bestand der Gesellschaft sich sowieso jedes Jahr bemerkbar verringert. Die aktuelle Prognose für die Entwicklung der Beitragseinnahmen nach einzelnen Sparten und Verbindungen der East-West Assekuranz AG im Geschäftsjahr 2014 sieht wie folgt aus:
Insgesamt rechnet der Vorstand mit Beitragseinnahmen in Höhe von € 2.750.000 für das Jahr 2014. Die Entwicklung der Gesellschaft muss durch eine Erweiterung des Personals unterstützt werden. 1 neue Arbeitskraft für die Fachabteilung Transportversicherung ist ab 01.07.2014 bereits eingestellt. Es werden noch 2 Arbeitskräfte für den Bereich der Reisekranken- und Sachversicherung zusätzlich gebraucht. Die Vorstellungsgespräche diesbezüglich werden geführt. 6. RisikoberichtIm Geschäftsjahr 2013 wurde die Entwicklung des Risikomanagementsystems fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Tätigkeit stand der Aufbau der Zusammenarbeit mit den deutschen Versicherungsvermittlern. Die ausgearbeiteten und von der Aufsichtsbehörde akzeptierten Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge wurden den meisten Vertriebspartnern angeboten und von denen angenommen. Danach erfolgte die Integration der Vermittler in das interne Kontroll- und Überwachungsystem der Gesellschaft. Als weiterer Bestandteil der Tätigkeit galt die Einführung einiger Sachsparten, insbesondere der Wohngebäude- und Feuerversicherung. Dieses Geschäft läuft ausschließlich als Beteiligungsgeschäft. Es ist komplett und detailliert in das Bestandsverwaltungssystem der Gesellschaft abgebildet, so dass die verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten jederzeit möglich sind. Die Risikostrategie der East-West Assekuranz AG unterscheidet folgende Hauptrisiken: Versicherungstechnisches Risiko Das versicherungstechnische Risiko gehört zu den wesentlichen Risiken. Die Einführung von neuen Versicherungsprodukten und die Gewinnung der neuen Vertriebspartner erfolgt im Einklang mit der Geschäftsstrategie und sorgen für die Minimierung des Abhängigkeitsrisikos. Die Überwachung des Neu-geschäftsrisikos wird durch die zahlreichen Auswertungen des Bestandsverwaltungssystems gewährleistet. Für das Auffangen von Großschadenereignissen sorgt das auf die Bedürfnisse der Gesellschaft angepasste Rückversicherungsprogramm. Für die notwendigen Qualitätsauswertungen des Geschäftes fehlen die Erfahrungswerte. Deswegen werden für die Analysen die branchenspezifischen Markzahlen hier eingezogen. Marktrisiko Die konservative Kapitalanlagepolitik hat sich positiv ausgewirkt. Die Bestände von Kapitalanlagen wurden wegen Auflösung nach Ende der Laufzeit reduziert. Die Neuinvestitionen sind in der Zeit des niedrigsten Zinsniveaus sehr erschwert. Es ist kaum möglich die Renditen mit den risikoarmen Wertpapieren zu erwirtschaften. Es besteht die Überlegung den Erwerb der zusätzlichen Immobilien als Beimischung in das Portfolio vorzunehmen. Da das internationale Geschäft der Gesellschaft zurückging, wurden auch die Devisenbestände entsprechend reduziert. Kreditrisiko Trotz der Einstufung des Kreditrisikos als unwesentlich wird diesem Risiko mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Es besteht die Überlegung dieses Risiko künftig als bedeutend einzustufen. Mit Anzahlwachstum von Versicherungsvermittlern mit Inkassovollmacht wächst auch das Forderungsausfallrisiko. Die Fachabteilungen wurden seitens des Vorstandes speziell angewiesen die Beobachtung von ausstehenden Forderungen permanent vorzunehmen und in den regelmäßigen Abständen zu berichten. Operationelles Risiko Das operationelle Risiko beinhaltet die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen eintreten. Die Verbesserung und Automatisierung von Arbeitsprozessen wird nach wie vor viel Aufmerksamkeit gewidmet. Die weiteren Personaleinstellungen in den Fachabteilungen sowie die Anschaffung der neuen Technik sind in Kürze vorgesehen. Die permanenten aktuellen Softwareupdates sind gewährleistet. Liquiditätsrisiko Als wesentliches Instrument der Risikoüberwachung wird die Finanz-/Liquiditätsplanung angesehen. Diese wird in Abstand von 14 Tagen erneuert und berücksichtigt alle bevorstehenden Zahlungen und geplanten Ausgaben sowie zu erwartenden Geldeingänge. Konzentrationsrisiko Die Überwachung des Konzentrationsrisikos erfolgt mit Hilfe des Bestandsverwaltungssystems Winsure. Dieses Risiko ist für die Transport-, Wohngebäude und Feuerversicherung von Bedeutung. Systemmäßig werden die Kumulbildung und das Maximum aus den Rückversicherungsverträgen kontrolliert. Strategisches Risiko Die strategischen Ziele der Gesellschaft in Bezug auf Diversifizierung des Geschäftes und Anteilsreduzierung des Geschäftes mit den russischen Vertriebspartnern wurden konsequent umgesetzt. Die großen Schadenereignisse sorgten für negative Jahresergebnisse. Demzufolge wird es innerhalb des Geschäftsjahres 2014 notwendig sein die Auswertung des Portfolios vorzunehmen um die strategischen Entscheidungen zu treffen. Unter Umständen könnte es sinnvoll sein von einigen Geschäftszweigen zu trennen oder deren Anteil zu reduzieren. Risiken aus Vertrieb und Marketing Die Diversifizierung des Geschäftes und Minimierung des Abhängigkeitsrisikos ist nur durch die zusätzlichen Aktivitäten im Vertrieb möglich. Da die Gesellschaft nicht über eigenen Vertriebsstrukturen verfügt, wird der Vertrieb fast ausschließlich über die Versicherungsvermittler organisiert. Damit die gesetzten vertrieblichen Ziele erreicht werden, strebt die Gesellschaft danach, die neuen Vertriebspartner zu gewinnen. Die Prüfung der Zuverlässigkeit der Vermittler sowie die Qualität des über die akquirierten Geschäftes stehen im Mittelpunkt der geschäftlichen Tätigkeit und sollen die Risiken des Neugeschäftes minimieren. Die Gesellschaft ist bemüht sich mit eignen Produkten am Markt zu positionieren. Dabei werden die Vertriebspartner in die Produktentwicklung eng eingebunden. Die externe Risikokommunikation ist dabei von großer Bedeutung. Risikoprognose 2014 Die strategischen Ziele der Gesellschaft auf Geschäftsstreuung und Geschäftswachstum werden weiterhin verfolgt. Die in diesem Zusammenhang stehenden Risiken werden die Risikosituation stark beeinflussen. Die Hauptaufgabe der Gesellschaft besteht darin, die permanente Geschäftsanalyse und qualifizierte Vermittlerführung zu gewährleisten, der Auswirkung von Risiken entgegen zu steuern und diese zu minimieren (unter anderem mittels Gestaltung des Rückversicherungsprogramms). Die Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt wird sich weiter negativ auf die Ergebnisse der Kapitalanlagen auswirken. Die Neuanlagen zu den von Gesellschaft festgelegten Kriterien sind sehr erschwert. Die besseren Ergebnisse der Kapitalanlagen in 2014 sind kaum zu erwarten. Allgemeine Entwicklung der Gesellschaft wird positiv eingeschätzt. Der Vorstand strebt danach, im Geschäftsjahr 2014 weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklagen der Gesellschaft durch die Aktionäre vorzunehmen. Die Einschätzung der aktuellen Risikosituation der Gesellschaft lässt den Vorstand erklären, dass ihm derzeit keine gravierende Entwicklungen bekannt sind, die eine bedeutende Bestandsgefährdung bewirken bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der East-West Assekuranz AG nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Die gesamte Risikosituation der Gesellschaft betrachten wir daher als beherrschbar und tragfähig.
Berlin, den 24. April 2014 Der Vorstand Yury Zaplatin Dmitriy Trishin Bilanz zum 31.12.2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2013 bis 31.12.2013
AnhangERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZDer Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften des HGB, des AktG, des VAG und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen ( RechVersV) in der jeweils gültigen Fassung zum 31.12.2013 aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbenen Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken werden zu Anschaffungskosten, vermindert um eine zeitanteilige lineare Abschreibung bewertet. Der Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Inhaberschuldverschreibungen, festverzinsliche und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden nach den für das Umlaufvermögen geltenden Vorschriften mit den Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag bestehenden niedrigeren Börsenwerten / Rücknahmepreisen bewertet (strenges Niederstwertprinzip). Die Ermittlung der Zeitwerte erfolgt mit Hilfe der Börsenkurse / Rücknahmepreise am Abschluss-Stichtag. Inhaberschuldverschreibungen, festverzinsliche und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, soweit sie dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip (§ 341b HGB) bewertet. Abschreibungen werden demnach nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei Wertaufholung erfolgen Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um zeitanteilige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten, die einen Betrag von 410 Euro nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Für Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft ist nach den Erfahrungswerten der vergangenen Geschäftsjahre eine Pauschalwertberichtigung nicht erforderlich. Die Bewertung der Forderungen in Fremdwährung erfolgt zum Referenzkurz der Europäischen Zentralbank. Übrige Aktiva sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Einzelnen:
Die Bewertung der in Fremdwährung geführten Einlagen bei Kreditinstituten erfolgt zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Die Beitragsüberträge werden für jeden Vertrag taggenau berechnet. Die einschlägigen steuerlichen Vorschriften werden beachtet. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wird grundsätzlich nach dem voraussichtlichen Aufwand je Einzelschaden passiviert. Für Versicherungsfälle, die bis zum Abschluss-Stichtag eingetreten, aber erst nach dem Zeitpunkt der Ermittlung der Rückstellung bekannt geworden sind, wird eine pauschale Spätschadenrückstellung ermittelt. Die Anteile der Rückversicherer für das in Rückdeckung gegebene Geschäft entsprechen den Rückversicherungsverträgen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dazu gehören die
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und versicherungstechnische und nichtversicherungstechnische Rückstellungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Zahlungen in Fremdwährung erfolgte mit dem entsprechenden Devisenkassakurs. Aktivseite A. Immaterielle Vermögensgegenstände Dieser Posten beinhaltet die aktivierten EDV-Programme, soweit diese durch Fremde hergestellt wurden. B. Kapitalanlagen Der Gesamtbestand der Kapitalanlagen verminderte sich von 1.446,8 Tausend Euro um 259,89 Tausend Euro auf 1.186,91 Tausend Euro. Zeitwerte der zu Anschaffungskosten oder Nennwert ausgewiesenen Kapitalanlagen gemäß § 54 RechVersV:
Entwicklung der Aktivposten A und B im Geschäftsjahr 2013
C. Forderungen 1. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: a) Versicherungsnehmer Es handelt sich um Forderungen aus Transport-, Seeschifffahrts- und Sportbootkasko sowie Sachversicherungen mit Fälligkeit von unter einem Jahr. b) Vermittler Diese Forderungen resultieren aus Vermittlerinkasso für Transport- und Technische Versicherung mit einer Fälligkeit von unter einem Jahr. 2. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft Diese Position beinhaltet Abrechnungen, die den Zeitraum vor dem Bilanzstichtag betreffen, aber erst im Folgejahr vereinnahmt werden können. 3. Sonstige Forderungen In dieser Position wird die Mietkaution über 20 Tausend Euro ausgewiesen sowie sonstige Forderungen an Dritte über 1,3 Tausend Euro. D. Sonstige Vermögensgegenstände 3. Andere Vermögensgegenstände In dieser Position werden vorrangig Forderungen an das Finanzamt aus anrechenbarer Zinsabschlagsteuer und Solidaritäts-Zuschläge auf Zinserträge gezeigt. E. Rechnungsabgrenzungsposten 1. Abgegrenzte Zinsen und Mieten Hier werden die Zinsen ausgewiesen, die auf die Zeit bis zum Abschluss-Stichtag entfallen, aber noch nicht fällig sind. 2. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten Es werden Ausgaben, die vor dem Abschluss-Stichtag entstanden, aber Aufwand für das Folgejahr darstellen, ausgewiesen. Passivseite A. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 2.300 TEUR bestand zum 31. Dezember aus 23.000 auf den Namen lautende Stückaktien, die von der East-West Assekuranz AG gehalten wurden. B. Versicherungstechnische Rückstellungen
Die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle betreffen die Transport- wie auch Sachversicherungen. C. Andere Rückstellungen
Diese Position beinhaltet im Einzelnen:
D. Andere Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft bestehen gegenüber: a) Versicherungsnehmer Diese Position enthält vorrangig Schadenverbindlichkeiten, die zur Zahlung angewiesen, aber stichtagsbedingt noch nicht gezahlt wurden. b) Vermittler Dieser Posten enthält Provisionsverbindlichkeiten, die vor dem Bilanzstichtag entstanden sind, aber erst im neuen Jahr gezahlt werden. 2. Sonstige Verbindlichkeiten Diese Bilanzposition setzt sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind insgesamt unbesichert. Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGI. Versicherungstechnische Rechnung 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung a) Gebuchte Beiträge Die gebuchten Beiträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts gliedern sich nach ihrer Herkunft und Sparte wie folgt:
Angaben zu §51 Abs. 4 Nr. 1 a-f RechVersV (siehe Anlage 1)
Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung 1. Erträge aus Kapitalanlagen Die Erträge beinhalten vorrangig Zinserträge aus den Kapitalanlagen in Höhe von 41.539 Euro. Des Weiteren sind auch Erträge aus der Vermietung der Immobilie über 18.860 Euro enthalten. 2. Aufwendungen aus Kapitalanlagen Für die Immobilie entstanden Aufwendungen für Verwaltung in Höhe von 6.563 Euro und für Abschreibungen in Höhe von 7.290 Euro. Auf Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag Abschreibungen in Höhe von 12.216 Euro vorgenommen. 4. Sonstige Erträge Es handelt sich im Wesentlichen um Währungskursgewinne in Höhe von 10.401 Euro. 5. Sonstige Aufwendungen Neben den Aufwendungen für Personal einschl. sozialer Abgaben in Höhe von 185.130 Euro sind die Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes in Höhe von 58.697 Euro die wesentlichen Positionen. SONSTIGE ANGABENEntwicklung des Bestandes an selbstabgeschlossenen Versicherungen im Geschäftsjahr
Aufsichtsrat und Vorstand Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:
Zu Vorstandsmitgliedern wurden bestellt:
Gemäß Neufassung der Geschäftsordnung vom 20.03.2009 ist der gesamte Vorstand gemeinschaftlich verantwortlich. Die Gesellschaft wird gem. Satzung durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinschaftlich mit einem Prokuristen vertreten. Mitarbeiter In der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 8 Mitarbeiter beschäftigt. Angaben gem. § 285 Ziffer 9 HGB Auf die Angaben zu den Bezügen der Vorstandsmitglieder wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben gem. § 285 Ziffer 17 a HGB Das Honorar für die Abschlussprüfung beträgt incl. Nebenkosten netto 24.700 Euro. Sonstige Finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft führt im Geschäftsjahr verschiedene Leasingverträge weiter, die eine Laufzeit bis 2016 vorsehen. Die darin eingegangenen Verbindlichkeiten belaufen sich jährlich auf 27.300 Euro. Außerdem fallen jährlich Wartungskosten für Versicherungs- und Buchhaltungssoftware über 30.685 Euro sowie Kosten für die Büromiete in Höhe von 85.055 Euro an.
Berlin, den 24. April 2014 Der Vorstand Yury Zaplatin Dmitriy Trishin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der East-West Assekuranz AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 04. Juli 2014 Ernst
& Young GmbH
Vogt, Wirtschaftsprüfer Dr. Horstkötter, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat wurde über die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich unterrichtet. Alle grundsätzlichen Fragen der Geschäftsführung hat er mit dem Vorstand erörtert und dessen Geschäftsführung laufend überwacht. Der Jahresabschluss und Lagebericht sind von dem gemäß § 341 k HGB bestellten Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 50667 Köln, geprüft und mit den gesetzlichen Vorschriften in Übereinstimmung gefunden worden. Der Bestätigungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt. Dem Ergebnis dieser Prüfung schließt sich der Aufsichtsrat an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013, der damit festgestellt ist.
Berlin, im August 2014 Der Aufsichtsrat Alexander Lazarev Angaben zu § 51 Abs. 4 Nr. 1 a-f RechVersV
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