Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 140837
Eingetragen
20.1.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermietung von SchienenfahrzeugenGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Gegenstand des von der Gesellschaft betriebenen Unternehmens ist weltweiter Im- und Export von KFZ, insbesondere Luxusfahrzeuge, Autohandel, Ersatzteileverkauf, Service- und Werkstattleistungen, Fahrzeugvermietung sowie Organisation und Durchführung von KFZ-Transporten und Logistik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dima Ayoub
seit 26.8.2025
Prokura
Aiham El-Amir Bourak
seit 26.8.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Muatasem Kuzbari
München
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SEMCO GmbH

Haar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsmodell

Die SEMCO GmbH ist im Bereich Kfz-Handel tätig. Der Fokus liegt dabei auf dem Vertrieb von Exklusiv- und Supersportwagen. Die SEMCO GmbH betreibt das Geschäft als freier Händler, eine Markenabhängigkeit besteht nicht.

Branche

Die noch im Vorjahr bestehenden Probleme durch den Beginn des Ukrainekrieges sowie ansteigende Inflation und noch bestehende Lieferkettenthematik beeinflussten nur noch teilweise den deutschen Automarkt im laufenden Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 wurden daher in Deutschland insgesamt 2.844.609 (i.Vj. 2.651.357) Pkw neu zugelassen. Auf das Segment der Sportwagen entfallen davon 29.861 (i.Vj. 26.497) Exemplare. Das entspricht einem Anteil von gut 1,0 Prozent des Gesamtmarkts.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr verminderten sich die Umsatzerlöse um TEUR 3.136 auf TEUR 62.915 (-4,7%).

Minderungen des Materialaufwandes um TEUR 4.280, nahezu gleichbleibender Personalaufwand sowie deutlich höhere sonstige betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.230) gegenüber dem Vorjahr, verursacht u.a. durch Mietleasingaufwendungen, führten zu einer Verminderung der Aufwendungen für die Betriebsleistung um TEUR 3.045. Die verminderte Betriebsleistung konnte daher nahezu kompensiert werden und führte zu einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 1.823 (Vorjahr TEUR 1.856). Durch das negative Zinsergebnis (TEUR 33) und einer Steuerbelastung von TEUR 519 konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.271 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 1.291) abschließen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verminderte sich um 5,1% von TEUR 47.164 im Vorjahr auf TEUR 44.781.

Einer deutlichen Abnahme der Vorräte, im Wesentlichen verursacht durch stark erhöhte erhaltene Anzahlungen, steht eine Minderung der Liefer- und Leistungsforderungen gegenüber. Die flüssigen Mittel verminderten sich einhergehend mit der Abnahme der Verbindlichkeiten

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.007 konnte im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.735) zwar deutlich verbessert werden, liegt aber mit einer Eigenkapitalquote von 6,7% unter den Zielen der Geschäftsleitung.

Finanzlage

Per Saldo ergab sich ein Mittelabfluss für das Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 2.589. Der Finanzmittelbestand verminderte sich daher von TEUR 3.833 im Vorjahr auf TEUR 1.244. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Chancen und Risiken

Der Markt für Luxussportwagen ist eher klein. Die Hersteller dieser Fahrzeuge fertigen geringe Stückzahlen, die auf eine hohe Nachfrage treffen. Dieses positive Marktumfeld spiegelt sich ebenfalls bei den Händlern wider. Die Geschäftsleitung geht daher davon aus, dass dieser Trend auch weiterhin Bestand hat.

Neben den üblichen konjunkturellen Marktrisiken bestehen besondere Branchenrisiken im Bereich Luxus- und Sportwagen. Es ist noch nicht absehbar, wie sich die Entwicklung der fortschreitenden Elektrifizierung und der damit einhergehenden Einflussnahme der Politik auf diese Branche auswirkt.

Ebenso können u.a. Konflikte mit anderen Staaten dazu beitragen, dass Nachfragemärkte und auch Beschaffungsmärkte wegbrechen. Hier ist insbesondere der Ukrainekrieg zu nennen.

Zurzeit sind jedoch nur geringfügige Auswirkungen auf diesem Markt spürbar.

Die Geschäftsführung sieht, abgesehen von den allgemeinen konjunkturellen und wirtschaftlichen Risiken, kein besonderes Risikopotential für die Gesellschaft. In der derzeitigen Situation wird von keinen bestandsgefährdenden Risiken ausgegangen.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Geschäftsleitung rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit weiteren Belastungen des Wirtschaftsklimas durch den Ukrainekrieg und sonstige weltpolitische Spannungen. Es ist eher von einer Stagnation im Nachfragebereich für Supersportwagen auszugehen, aber weiterhin auf hohem Niveau. Die aktuellen Verkaufszahlen bestätigen diese Einschätzung. Für die weiteren Jahre geht die Geschäftsleitung von einer positiven Ertragslage aus.

 

SEMCO GmbH, Haar

Ayoub, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 442.199,00 202.160,00
I. Sachanlagen 442.199,00 202.160,00
1. technische Anlagen und Maschinen 78.788,00 88.375,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.411,00 113.785,00
B. Umlaufvermögen 42.364.555,25 45.783.203,56
I. Vorräte 9.950.002,81 22.715.565,23
1. fertige Erzeugnisse und Waren 48.794.565,81 47.929.685,34
2. geleistete Anzahlungen 46.600.280,99 31.039.523,88
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) -85.444.843,99 -56.253.643,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.170.651,99 19.234.826,35
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.878.127,75 8.279.446,26
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.292.524,24 10.955.380,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.668.225,82 5.864.189,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.243.900,45 3.832.811,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.973.912,70 1.178.316,86
Summe Aktiva 44.780.666,95 47.163.680,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.006.487,67 1.735.406,35
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.710.406,35 419.740,63
III. Jahresüberschuss 1.271.081,32 1.290.665,72
B. Rückstellungen 1.218.355,13 583.109,38
1. Steuerrückstellungen 955.355,13 436.109,38
2. sonstige Rückstellungen 263.000,00 147.000,00
C. Verbindlichkeiten 40.555.824,15 44.845.164,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61,15 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 61,15 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.601.062,84 3.982.029,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.601.062,84 3.982.029,23
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.155.816,35 37.038.951,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.842.217,06 19.365.351,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.313.599,29 17.673.599,29
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.798.883,81 3.824.184,38
davon aus Steuern 8.856,84 20.193,94
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.798.883,81 3.824.184,38
Summe Passiva 44.780.666,95 47.163.680,42

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 62.914.678,68 66.051.200,75
2. sonstige betriebliche Erträge 126.307,64 68.120,44
davon Erträge aus Währungsumrechnung 0,56 3.881,27
3. Materialaufwand 57.610.903,66 61.891.116,04
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 55.785.698,81 60.814.985,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.825.204,85 1.076.131,02
4. Personalaufwand 404.820,30 406.348,26
a) Löhne und Gehälter 377.001,08 365.895,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 27.819,22 40.452,28
davon für Altersversorgung 823,92 823,92
5. Abschreibungen 51.201,98 44.955,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 51.201,98 44.955,30
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.150.963,17 1.920.800,09
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11.447,19 17.178,48
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81.179,40 74.413,34
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.949,54 203.304,99
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 519.245,75 436.112,13
10. Ergebnis nach Steuern 1.271.081,32 1.291.097,72
11. sonstige Steuern 0,00 432,00
12. Jahresüberschuss 1.271.081,32 1.290.665,72

Anhang

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Firma: SEMCO GmbH
Firmensitz: Haar
Registergericht: München
Register-Nr.: 140837

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei dem Sachanlagevermögen wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig ("pro rata temporis"). Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB werden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird dem Ausfallrisiko der nicht in die Einzelwertberichtigung einbezogenen Forderungen mit einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen.

Die Bilanzierung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt ebenfalls zum Nennwert. Konten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt:

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AK/HK Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
AK/HK Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 111.053,08 0,00 0,00 111.053,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.727,78 291.240,98 0,00 597.968,76
gesamt 417.780,86 291.240,98 0,00 709.021,84
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Abschreibungen Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Lfd. Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 22.678,08 9.587,00 0,00 32.265,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.942,78 41.614,98 0,00 234.557,76
gesamt 215.620,86 51.201,98 0,00 266.822,84
scroll
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 78.788,00 88.375,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.411,00 113.785,00
gesamt 442.199,00 202.160,00

2. Angaben nach § 285 HGB

Die nach § 285 Nr. 9 c) HGB gewährten Vorschüsse und Kredite in Höhe von EUR 322.205,70 wurden mit einem Zinssatz von 2,5 % über dem Basiszinssatz gem. BGB verzinst.

3. Kapitalanteile

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 25.000,00.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden wie folgt gebildet:

scroll
EUR
Tantieme 136.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 127.000,00
Stand 31.12.2023 263.000,00

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Folgenden dargestellt:

scroll
1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesamt
EUR
Kreditinstitute 61,15 0,00 0,00 61,15
erhaltene Anzahlungen 4.601.062,84 4.601.062,84
Lieferungen und Leistungen 16.842.217,06 0,00 12.313.599,29 29.155.816,35
sonstige Verbindlichkeiten 6.798.883,81 0,00 0,00 6.798.883,81
28.242.224,86 0,00 12.313.599,29 40.555.824,15

Sicherheiten wurden nicht bestellt.

6. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurde 3 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Name der Geschäftsführerin

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Dima Ayoub, Kauffrau

3. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.271.081,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Haar , 25. August 2025

SEMCO GmbH, Haar

sonstige Berichtsbestandteile

 

Haar, den 25.08.2025

gez. Dima Ayoub, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 15.09.2025 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

An die SEMCO GmbH, Haar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SEMCO GmbH, Haar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEMCO GmbH, Haar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 24. September 2025

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Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Niebauer, Wirtschaftsprüfer

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