Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 66653
Eingetragen
29.7.2009
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungAmbulante Pflegedienste
Gegenstand
der Betrieb einer Privatkrankenanstalt i.S.v. § 30 Gewerbeordnung (GewO) und die Erbringung der damit verbundenen sowie sonstiger medizinischer, pflegerischer und Service-Leistungen. Darüber hinaus kann die Gesellschaft Räumlichkeiten und die zur Erbringung medizinischer Leistungen notwendigen Einrichtungen und Apparaturen an Dritte vornehmlich Arzte bzw. medizinische Leistungserbringer - vermieten und entsprechende Investitionen tätigen sowie medizinische Dienstleistungen erbringen. Die Gesellschafter und die Geschäftsführung haben dafür zu sorgen und sicherzustellen, dass die Gesellschaft keine Tätigkeiten vornimmt oder duldet, die der katholischen Glaubens- und Sittenlehre widersprechen. In diesem Sinne betreibt die Gesellschaft insbesondere die Cellitinnen-Klinik St. Kunibert in Köln. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Gesellschaft, die Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens im Trägerverbund der Stiftung der Cellitinnen zu fördern und zu unterstützen. Die Gesellschaft ist den Menschen, mit denen und für die sie arbeitet, im Geiste der Sendung Jesu besonders verpflichtet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Dr. Kahlen
seit 29.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Stiftung der Cellitinnen
89.90%
Stiftung Hoffnungsweg
10.10%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kunibertsklinik GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403,00 403,00 1 1
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 28.283,00 32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.918,00 87.201,00 75 106
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 414.295,59 368
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.910,08 9
3. Sonstige Vermögensgegenstände 12.745,93 443.951,60 1 378
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 214.120,57 164
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Andere Abgrenzungsposten 21.971,97 13
767.648,14 662

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 219.972,74 186
III. Jahresüberschuss + 51.300,38 296.273,12 34 245
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 12
2. Sonstige Rückstellungen 121.671,34 121.671,34 74 85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.137,61 47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 256.254,62 241
3. Sonstige Verbindlichkeiten 47.718,25 39
- davon aus Steuern 33.143 EUR (Vorjahr 27 TEUR) 347.110,48 327
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.593,20 4
767.648,14 662

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 3.091.052,77 2.368
2. Sonstige betriebliche Erträge 99.163,43 3.190.216,20 130 2.499
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 52.778,59 33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.047.811,00 1.100.589,59 628 661
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.173.155,78 1.043
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 253.873,97 226
- davon für Altersversorgung 32.659 EUR (Vorjahr 31 TEUR) 1.427.029,75 1.269
662.596,86 569
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen - 37.513,66 - 37
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 550.600,88 471
74.482,32 61
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.567,30 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.258,33 4
- davon an verbundene Unternehmen 3.258 EUR (Vorjahr 4 TEUR)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23.324,91 23
10. Ergebnis nach Steuern 51.466,38 33
11. Sonstige Steuern 166,00 0
12. Jahresüberschuss 51.300,38 33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeines

Die Kunibertsklinik GmbH (im Folgenden "Kunibertsklinik" oder "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Köln und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 66653 eingetragen.

Die Gesellschaft betreibt seit der am 31. März 2011 erteilten Konzessionierung eine Privatkrankenanstalt gemäß § 30 Gewerbeordnung in den Räumlichkeiten der St. Marien-Hospital GmbH, Köln.

Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 wird von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2 Gliederung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist grundsätzlich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auf der Basis der Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der Grundsätze kaufmännischer Vorsicht.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind - soweit Änderungen nicht angegeben und erläutert wurden - unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, bewertet. Die Abschreibungssätze werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 netto werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenso wie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands in Köln. Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtungen besteht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht, von dem insofern Gebrauch gemacht wird, als auf die Passivierung einer mittelbaren Pensionsverpflichtung verzichtet wird.

Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Umlagepflicht, die einerseits aus einer Versicherungsrentenverpflichtung und andererseits aus einer Versorgungsverpflichtung besteht. Um die zukünftigen Verpflichtungen gegenüber den Anspruchsberechtigten dauerhaft erfüllen zu können, erhebt die KZVK jährlich Zusatzbeiträge (ab 2020 Angleichungsbeitrag). Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke aus dem ehemaligen Abrechnungsverband S, die durch die Erhebung der Zusatzbeiträge geschlossen werden soll, beträgt am 31. Dezember 2023 TEUR 100 und entspricht dem Barwert der zukünftig voraussichtlich zu leistenden Zusatzbeiträge. Der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 geleistete Angleichungsbeitrag an die KZVK beträgt TEUR 6.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag sind, ausgewiesen.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten sind grundbuchlich nicht gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 256; hiervon haben TEUR 156 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 100 eine Restlaufzeit über ein Jahr. Sie enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 106 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 150.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4 Sonstige Angaben

4.1 Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft mit Einzelvertretungsberechtigung waren im Berichtsjahr

Herr Dr. Guido Lerzynski, Langenfeld, und

Herr Thomas Kahlen, Nörvenich,

bestellt.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.2 Aufsichtsrat

Die Gesellschaft verfügt selbst über keinen Aufsichtsrat. Jedoch hat der Aufsichtsrat der Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH, Köln, nach den gesellschaftsvertraglichen Regelungen bestimmte Rechte auch in Bezug auf die Kunibertsklinik GmbH.

4.3 Mitarbeiter der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 28 Mitarbeiter beschäftigt.

4.4 Haftungsverhältnisse

Es bestehen mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern aus Altersversorgungsverpflichtungen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse in Köln (KZVK). Mit einer Inanspruchnahme aus der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers ist nicht ernsthaft zu rechnen, da die KZVK bereits Vermögen in erheblichem Umfang aufgebaut hat, die KZVK eine stabile Anzahl an Beteiligten aufweist, die regelmäßig ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen, und es darüber hinaus eine Solvenz-Garantie der deutschen Bistümer für die KZVK gibt.

4.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) unter anderem aus Miet- und Leasingverträgen in einem jährlichen Gesamtaufwand in Höhe von rund TEUR 225. Die Verträge haben zum Teil eine unbestimmte Laufzeit.

4.6 Konzernabschluss

Der Abschluss der Kunibertsklinik GmbH, Köln, wird in den Konzernabschluss der Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH, Köln, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4.7 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2023 mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, 22. April 2024

Dr. Guido Lerzynski, Geschäftsführer

Thomas Kahlenm, Geschäftsführer

Ergebnisverwendungsbeschluss für die Kunibertsklinik GmbH, Köln

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 03. Juli 2024 festgestellt.

Gesellschafterbeschluss vom 03. Juli 2024

1. Der Jahresabschluss 2023 der NTC Neurologisches Therapiezentrum gGmbH, Köln wird mit einer Bilanzsumme in Höhe von 767.648,14 Euro und einem Jahresüberschuss in Höhe von 51.300,38 Euro festgestellt.

2. Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 51.300,38 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3. Für das Geschäftsjahr 2023 wird der Geschäftsführung Entlastung erteilt.

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Kunibertsklinik GmbH, Köln

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - der Kunibertsklinik GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Jahresabschlusses unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Jahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch die Abschlussprü- fung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Jahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unsere Bescheinigung zitiert oder auf unsere prüferische Durchsicht hingewiesen wird.

 

Köln, 26. April 2024

Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stefan Szük, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Marcus Gail, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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