v. Wedemeyer Immobilien Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Amm seit 5.7.2021 | Prokura |
Werner Selch seit 5.7.2021 | Prokura |
Martin Schwager seit 21.9.2017 | Vorstandsmitglied |
Oliver Johannes Otto Hellmold seit 25.9.2015 | Vorstandsmitglied |
Marco Drews seit 30.10.2008 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
notebooksbilliger.de AGSarstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die notebooksbilliger.de AG mit Sitz in Sarstedt, im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim unter HRB 201279 geführt, ist nach § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. In den Anhang sind diejenigen Angaben aufgenommen worden, die zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung vorgeschrieben sind oder die im Anhang zu machen sind, weil sie in Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen wurden. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden -- soweit sie gegen Entgelt erworben wurden -- zu Anschaffungskosten aktiviert und grundsätzlich planmäßig über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den amtlichen AfA-Tabellen bemessen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert wurden vorgenommen, soweit es sich um nach unserer Einschätzung dauernde Wertminderungen handelt. Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Abwertungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das latente Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie das Zinsrisiko werden durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannte Ausfallrisiken werden durch individuell ermittelte Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind im Abschluss nicht enthalten. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht in den Pensions- und anderen Personalkostenrückstellungen. Vom Wahlrecht, keine aktiven latenten Steuern auszuweisen, wurde Gebrauch gemacht. II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. 2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen Anteile an fünf Tochterunternehmen, die jeweils als 100 %ige Tochtergesellschaften gegründet wurden. Die Kapitalanteile bestehen unverändert fort. Zum 9. Mai 2014 wurden die NBB Logistik und Service Verwaltungs GmbH und die NBB Logistik und Service GmbH & Co. KG, beide mit Sitz in Sarstedt, gegründet. Das Eigenkapital der NBB Logistik und Service Verwaltungs GmbH beträgt am 31. Dezember 2023 TEUR 14. Die Gesellschaft weist im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 3 aus. Das Eigenkapital der NBB Logistik und Service GmbH & Co. KG beträgt am 31. Dezember 2023 TEUR 1.443. Die Gesellschaft weist im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 319 aus. Am 28. Februar 2018 wurde die JuicyOrange Media GmbH mit Sitz in Sarstedt gegründet. Das Eigenkapital der JuicyOrange Media GmbH beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 91. Die Gesellschaft weist im Jahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8 aus. Am 3. September 2020 wurde die NBB Electronics Management Espana S.L. mit Sitz in Portixol, Mallorca, Spanien, gegründet. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 76. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 5. Am 28. Dezember 2022 wurde die NBB.com Benelux B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, gegründet. Das Stammkapital beträgt EUR 100. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 39. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 42. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben -- wie im Vorjahr -- eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eine Ausnahme bilden die sonstigen Vermögensgegenstände, von denen TEUR 412 (i. Vj. TEUR 412) eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr haben. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Ab dem Wirtschaftsjahr 2002 besteht eine Pensionszusage, welche rückgedeckt ist. Der Rückstellungsbetrag beträgt im Geschäftsjahr TEUR 512 und liegt damit um TEUR 143 unter dem Zeitwert des zweckgebundenen Vermögens in Höhe von TEUR 657. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB entstandene Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 11 (i. Vj. TEUR 51). Dem Pensionsgutachten liegen die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der Rechnungszins beträgt 1,82 % (i. Vj. 1,78%) p.a., und als Bewertungsverfahren wurde das Teilwertverfahren verwendet. Fluktuation, Gehalts- und Rentensteigerungen wurden entsprechend den unternehmensindividuellen Erwartungen berücksichtigt. 5. Entwicklung des Eigenkapitals
Das Grundkapital ist zerlegt in 50.000 Stückaktien à EUR 1,00, die auf den Namen lauten. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mögliche DSGVO-Verstöße, ausstehende Rechnungen, sonstige Abgaben, Personalkosten, GEMA, Kosten der Rechtsberatung, Rückbau- und Gewährleistungsverpflichtungen. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. 7. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 0 (i. Vj. TEUR 10.000) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 40.000 (i. Vj. TEUR 40.000) eine Restlaufzeit von größer als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten sind nicht bestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich -- wie im Vorjahr -- eine, in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die notebooksbilliger.de AG tätigt 91,72% ihrer Umsätze im Inland, 5,72 % an europäische Unternehmen mit USt-ID, 1,44 % mit Endkunden im EU-Ausland und 1,12% mit Kunden aus Drittländern. Die notebooksbilliger.de AG beschränkt sich im Wesentlichen auf den Handel mit Elektronikartikeln und Haushaltsgeräten sowie deren Zubehör und erbringt im geringen Maße Dienstleistungen in Verbindung mit diesen Artikeln. 2. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.902 (i. Vj. TEUR 6.783). Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus dem Ausbuchen von verjährten Verbindlichkeiten. 3. Aufwendungen und Erträge aus Zinsen und Währungsumrechnung Der Zinsaufwand betrifft mit TEUR 10 (i. Vj. TEUR 10) die Bewertung der Pensionsverpflichtung. In den Zinserträgen sind Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 12 enthalten. Erträge aus Währungsumrechnung betrugen im Jahr 2023 TEUR 5. Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 8. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem Ergebnis einer normalen Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 und umfassen im Wesentlichen die Gewerbeertragsteuern sowie die Körperschaftsteuer. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen (insgesamt TEUR 5.862):
Von den Mietleasingverpflichtungen sind TEUR 124, von den Versicherungen TEUR 635 und von den Mietverpflichtungen sind TEUR 1.904 im Jahr 2024 fällig. Von den Mietverpflichtungen betreffen TEUR 669 verbundene Unternehmen und davon sind TEUR 549 im Jahr 2024 fällig. 2. Anzahl der Arbeitnehmer (nach Köpfen)
3. Organe der Gesellschaft Hauptberuflicher Vorstand Herr Oliver Hellmold (Vorsitzender), Wedemark, Diplom-Wirtschaftsinformatiker Herr Martin Schwager, Ettlingen, Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA) Aufsichtsrat Arnd von Wedemeyer (Vorsitzender), Bendinat (Spanien), Unternehmer (seit 22. Mai 2023) Gerardus Marinus van Os (Vorsitzender), Bremen, Unternehmer (bis 22. Mai 2023) Michael Haubrich, Düsseldorf, Kaufmann Manuel Pabst, Langenhagen, Bankkaufmann Die Aufsichtsratsvergütung im Geschäftsjahr betrug insgesamt TEUR 8. Die Angabe zu den Gesamtbezügen des Vorstandes wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4. Mutterunternehmen Die C&P Holding GmbH, Sarstedt, hält die Mehrheit der Aktien an der Gesellschaft. Die notebooksbilliger.de AG wird in den befreienden Konzernabschluss der C&P Holding GmbH, Sarstedt, einbezogen. Dieser für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellte Konzernabschluss wird der das Unternehmensregister führenden Stelle zur Einstellung in das Unternehmensregister elektronisch übermittelt. Die Haubrich Holding SE mit Sitz in Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 76088, hält mehr als den vierten Teil der Aktien der notebooksbilliger.de AG. 5. Abschlussprüfervergütung Bezüglich der Angabe der Wirtschaftsprüferhonorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf den Anhang im Konzernabschluss der C&P Holding GmbH. 6. Vorschlag des Vorstands zur ErgebnisverwendungDer Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Sarstedt, den 28. März 2024 notebooksbilliger.de AG Der Vorstand Hellmold Schwager Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Das Unternehmen Die notebooksbilliger.de AG (NBB AG) wurde im Jahr 1989 zunächst als Einzelunternehmen durch Arnd von Wedemeyer gegründet. 1996 wurde aus dem Einzelunternehmen die C&P Network Consulting GmbH. Ende 2007 erfolgte die Umwandlung der GmbH in eine AG, die dann am 11. November 2008 ihren jetzigen Namen, notebooksbilliger.de AG, erhielt. Wir sind ein Systemhaus und Versandhändler von Produkten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Kommunikation, IT und Haushaltsgeräte. Zu unseren Kunden zählen Firmen, öffentlich-rechtliche Einrichtungen und private Endkunden. Unser Firmensitz ist in Sarstedt (südlich von Hannover). Von den Standorten Sarstedt und Laatzen aus beliefern wir unsere Kunden. Vom Standort Sarstedt führen wir weitere logistische Tätigkeiten wie die Retourenabwicklung von Kundensendungen sowie Rücksendungen an unsere Lieferanten aus. Darüber hinaus sind in Sarstedt Teile des Produktmanagements, Teile des Vertriebs und Teile der IT ansässig. Neben der Logistik ist der Finanzbereich sowie ein Verkaufsstore für unsere Endkunden am Standort Laatzen angesiedelt. Von Karlsruhe und Potsdam wird die Betreuung der öffentlichen sowie der Firmenkunden vorgenommen. In Potsdam und in unserer Niederlassung in Berlin befinden sich weiterhin das Marketing, das Pre-Sales-Call-Center, das After-Sales-Call-Center, ein Teil des Produktmanagements und Teile des Vertriebs und der IT. In München befinden sich Teile des Marketings, des Produktmanagements und der Firmenkundenbetreuung und einer von insgesamt 7 Stores (Stand März 2024). Weitere Stores befinden sich in Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Dortmund und Berlin. Bei den Niederlassungen in Karlsruhe, München, Berlin, Potsdam, Düsseldorf, Hamburg, Laatzen, Stuttgart und Dortmund handelt es sich um unselbstständige Einheiten. Im September 2014 erfolgte die Neugründung der NBB Logistik und Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Sarstedt, in die alle logistischen Aktivitäten, der Kundenservice sowie die Retourenabwicklung ausgelagert worden sind. Im Februar 2018 wurde mit der JuicyOrange Media GmbH, Sarstedt, eine Tochtergesellschaft gegründet, die Werbe-, Kommunikations- und Mediaagenturleistungen durchführt. Weiterhin erfolgte im September 2020 die Neugründung der NBB Electronics Management Espana S.L. mit Sitz in Portixol, Mallorca, Spanien (NBB Espana), die Dienstleistungen für die NBB AG in den Bereichen Produktmanagement, Business Development sowie neue Geschäftsfelder erbringen soll. Im Dezember 2022 wurde mit der NBB.com Benelux B.V, Amsterdam, Niederlande, eine Tochtergesellschaft gegründet, die einen Marktauftritt in der Region Belgien, Niederlande, Luxemburg unterstützen soll. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Staat verringerte Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022(96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. 1
1 Quelle: Statistisches Bundesamt -
Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
Branchenentwicklung 2
2 Quelle: FIT-Reihe (Facts Information Trends)
der GfK Retail and Technology GmbH
Im Folgenden analysiert der Vorstand die für die notebooksbilliger.de AG wesentlichen Branchenentwicklungen. 2023 ist der Umsatz im IT-Markt zum zweiten Mal in Folge deutlich gesunken (-9,2%), damit ist ein Großteil des während Corona erzeugten Umsatzzuwachses abgeschmolzen (8,18 Mrd EUR in 2023 zu 7,88 Mrd EUR in 2019). Die Entwicklung war 2023 im stationären sowie im Onlinehandel ähnlich. Der Online-Handel verlor rund 10 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr - knapp 2/3 aller IT-Produkte wurden 2023 online verkauft. Die Umsatzanteile innerhalb der Produktgruppen blieben 2023 auf stabilem Niveau. Portables (hierunter sind auch Notebooks zu fassen), die mit 25 % Umsatzanteil größte Warengruppe, konnten den Vorjahresumsatz allerdings nicht halten und sanken um 18%. 2023 wurden ein Viertel weniger Laptops (Portables) verkauft als im Vorjahr - der nur der etwas geringere Umsatzrückgang von 18% deutet auf eine Steigerung der Ausgaben pro Gerät hindeutet. Im Bereich Portables haben Tablets um 15% nach Menge und 11% nach Umsatz gegenüber Vorjahr abgenommen. Im Bereich der Home Solutions ohne Media (also stationäre PCs für den Heimgebrauch) war ein Umsatzrückgang von 19,4% zu verzeichnen. Der Rückgang ist vor allem durch den starken Einbruch bei All-in-One Lösungen verursacht (-40%), aber auch klassische Tower erzielten deutlich weniger Umsatz. Der Bereich Netzwerktechnik (sprich: der Bereich "Communication") entwickelte sich 2023 nach Umsatz und Stück insgesamt leicht steigend. Umsatz und Absatz mit Netzwerktechnik wuchsen im stationären Vertrieb, Online hielt sich das Geschäft knapp unter Vorjahresniveau. 2023 waren im Bereich Netzwerktechnik vor allem Router, Repeater und Geräte im Bereich Smart Home (Building Automation) wachstumsstark, auch Access Points erzielten ein Umsatzplus. Im Bereich Monitore entwickelte sich der Umsatz im Schnitt schlechter als der Absatz - ein Zeichen für gesunkene durchschnittliche Preise, was vor allem im OER/TCR Kanal (also Office Equipment Retailers und Telecom Retailers) sichtbar wurde. Monitore wurden in 2023 wieder vermehrt im stationären Handel verkauft - der Umsatz war allerdings auch hier rückläufig (-4%). Geräte mit 27 Zoll oder über 32 Zoll zeigten die beste Entwicklung, außerdem lagen 23 Zoll Monitore deutlich über Vorjahr, deren Anteil am Markt war aber kaum messbar. Im Jahr 2023 wurden 4,9% mehr PC-Komponenten verkauft. Insbesondere Produktgruppen wie Mainboards und PC Gehäuse erzielte ein Umsatz-Plus. Der bereits sehr hohe Online-Anteil konnte auch in dieser Warengruppe nochmal steigen. Der Umsatz mit Software stieg im Jahr 2023. Der Umsatzanteil dieser Warengruppe stieg auf 24%. Insbesondere konnte die Produktgruppe der Security & Governance Software um 58% wachsen. Nach recht schwachen Vormonaten konnte der Telekom-Sektor im Jahresendspurt dank extrem guter Performance rund um die Aktionswochen im November sowie einem starken Weihnachtsgeschäft die seit längerem rückläufige Umsatzentwicklung auf ein Minus von ca. 2% im Vgl. zu 2022 begrenzen. Mit Blick auf die Online/Offline-Entwicklung zeigte das Jahr 2023 eine klare Kehrtwende. Die Nachfrage nach Premiumprodukten erfolgte mehrheitlich im online Bereich, was trotz stark rückläufiger Absatzzahlen zu einem fast konstanten Umsatzniveau im Vgl. zum Vorjahr führte, wohingegen der stationäre Handel ein Umsatzminus von knapp 3% hinnehmen musste. Mit Blick auf die Warengruppe Smartphones zeigte sich diese Entwicklung noch deutlicher. Die Umsätze im Online-Handel lagen im November erstmalig fast gleichauf mit den Umsätzen im stationären Handel. Das führte u.a. dazu, dass die überwiegend im stationären Bereich angesiedelten Consumer Electronic Stores (CES) als einziger Vertriebskanal ein Minus von 3% hinnehmen mussten. Selbst eine starke Performance im Dezember (plus 16%) reichte für den zweitgrößten Absatzkanal nicht mehr aus, um das Gesamtjahresminus von 4% ausgleichen zu können. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im größten Kanal der Mobile Phone Specialists ab. Hier konnte zwar in den Top Monaten November und Dezember ein Umsatzwachstum generiert werden, allerdings blieb die Entwicklung auf Jahressicht negativ. In Bezug auf die Produktgruppe der Projektoren blieben die traditionell starken Monate November und Dezember weit hinter der Vorjahresentwicklung zurück. Die bereits seit einigen Monaten stark rückläufige Nachfrage erholte sich zum Jahresende nur leicht, so dass das Jahr 2023 mit einem Umsatzminus von rund 9% im Vgl. zu 2022 schließen musste. Insbesondere die Business Channels zeigten im November und Dezember weiterhin starke Umsatzeinbrüche. Im Bereich Consumer Channels hingegen profitierte der Dezember von einem starken Umsatzplus von fast 10%. Der Mini LED Beamer von Samsung belegte im Weihnachtsgeschäft mit Abstand die Nr. 1 im B2C Bereich. Mit Blick auf die jeweiligen Vertriebskanäle befindet sich der größte Kanal der AV Spezialisten im Gesamtjahr 2023 mit rund 15% im Minus, wohingegen die Systemhäuser mit +23% sowie der Bereich der Office Equipment Spezialisten mit +2% Wachstum dagegenhalten. Der Umsatz mit Office Produktgruppen ist 2023 gegenüber 2022 gesunken. Bei Office Produkten liegt 2023 der Umsatzanteil Online bei knapp 39%. Beschaffung des Unternehmens Unsere Warenbestellungen werden auf eine Vielzahl von Lieferanten verteilt. Wir stehen in keinem Abhängigkeitsverhältnis. Mit den 30 größten Lieferanten decken wir unseren Wareneinkauf zu ca. 87%. Es gibt keine langfristigen Abnahmeverträge mit Lieferanten, die für uns verpflichtend sind. Versandbereich Die Anzahl der Sendungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,89 % gesunken. Absatz- und Umsatzbereich Absatz und Umsatz der notebooksbilliger.de AG haben sich im Jahr 2023 negativ entwickelt. Der Umsatz der Gesellschaft ist im Jahr 2023 um 4,00% gesunken. Unsere Vorjahresprognose wurde damit unterschritten. Hauptumsatzträger ist und bleibt der Vertrieb von Notebooks. Umsatzrückgänge wurden insbesondere in den Bereichen Monitore, Komponenten und Zubehör verzeichnet. Die notebooksbilliger.de AG operierte im Jahr 2023 nur von Deutschland aus. Mit Ausnahme unserer niederländischen Tochtergesellschaft, die allerdings nicht operativ im Onlinehandel tätig war, befanden sich keine Standorte außerhalb Deutschlands.
Forschung und Entwicklung Unsere Forschung und Entwicklung fokussierten sich auf Web-Programmierung und Anpassung im jetzigen und zukünftigen ERP-System. Wir haben keine eigenständige Abteilung für diesen Bereich. Dieser Bereich ist in den jeweiligen IT-Abteilungen in Berlin, Potsdam, Laatzen und Sarstedt integriert. Investitions- und Finanzierungsbereich Seit 2017 investieren wir i. W. in ein neues ERP-System eines externen Anbieters. Dieses neue ERP-System wird seit Oktober 2019 im Regelbetrieb genutzt. Die Finanzierung erfolgte fast ausschließlich aus Eigenmitteln. Zum Geschäftsjahresende valutierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 40.000 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft ist und wird auch in 2024 weiterhin gut sein. Es bestehen keine direkten Währungsrisiken. Allerdings beeinflusst eine Veränderung der EUR/USD-Parität unsere Einkaufspreise und damit indirekt auch den Absatz. Mitarbeiter Unser Ziel ist es, die Auszubildendenzahl weiter zu erhöhen und die Ausbildung auf einem hohen Niveau zu halten bzw. zu erhöhen. Mit unserer Ausbildungsbereitschaft haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrung gemacht. Wir haben eine große Zahl unserer Fachkräfte selbst ausgebildet. Zum 31. Dezember 2023 hatten wir 30 Mitarbeiter in einem Ausbildungsverhältnis (Azubis/Umschüler). In 2023 (303 Mitarbeiter, Aushilfen und Auszubildende (in FTE)) hat sich die Kapazität des durchschnittlichen Personals zum Vorjahr (299 Mitarbeiter, Aushilfen und Auszubildende (in FTE)) um 4 Mitarbeiter erhöht. Umweltschutz Dem Vorstand sind keine Umweltrisiken durch unsere Geschäftstätigkeit bekannt. Verpackungsmaterialien werden dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt. Altgeräte werden durch einen zertifizierten Dienstleister entsorgt. Wir gehen unseres Erachtens schonend mit den Ressourcen um. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind Umsatz und Jahresüberschuss. Die Immateriellen Vermögensgegenstände haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1.272 TEUR verringert, insbesondere durch die planmäßige Abschreibung unseres neuen ERP-Systems. Die Sachanlagen haben sich von 2022 auf 2023 um 186 TEUR verringert. Die Finanzanlagen haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 7 TEUR verringert. Die Vorräte sind von 2022 auf 2023 um 24.510 TEUR auf 107.556 TEUR gesunken. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 2022 auf 2023 um 2.888 TEUR auf 31.745 TEUR erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von 2022 auf 2023 um 1.731 TEUR auf 40.549 TEUR gesunken, hier werden im Wesentlichen Ansprüche auf Rückvergütungen und Umsatzsteuererstattungsansprüche ausgewiesen. Der Kassen-/Bankbestand ist von 2022 auf 2023 um 5.565 TEUR auf 80.336 TEUR gestiegen. Wir verweisen auf unsere im weiteren Verlauf folgenden Ausführungen zur Cash-Flow-Entwicklung. Der Bilanzgewinn ist gegenüber dem Vorjahr 2023 um 3.268 TEUR auf 89.027 TEUR gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind um 791 TEUR auf 17.200 TEUR im Jahr 2023 gesunken. Die Steuerrückstellungen sind von 2022 auf 2023 um 5.530 TEUR auf 28 TEUR gesunken, was im Wesentlichen mit der abgeschlossenen Veranlagung von Vorjahreszeiträumen in Verbindung steht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 2022 auf 2023 um 10.000 TEUR auf nunmehr 40.000 TEUR gesunken, was auf der Rückzahlung von Darlehen beruht. Die erhaltenen Anzahlungen sind von 2022 auf 2023 um 2.451 TEUR auf 5.464 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 2022 auf 2023 um 7.777 TEUR auf 98.335 TEUR verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von 2022 auf 2023 um 4.408 TEUR auf 513 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen aufgrund der Aufnahme eines konzerninternen Darlehens um 15.274 TEUR auf 16.888 TEUR gestiegen. Umsätze aus Warenlieferungen und Leistungen sind zu mehr als 75,00 % durch gesicherte Zahlungen (Barzahlung, EC-Zahlung, Kreditkartenzahlung, Bankfinanzierung, Vorkassen und Barnachnahmen) gedeckt. Weniger als 25 % der Umsätze werden auf Rechnung geliefert. Alle Verbindlichkeiten werden innerhalb des Zahlungsziels bezahlt. Sofern die Möglichkeit des Skontoabzugs besteht, wird dieser wahrgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Leistungen haben eine Fälligkeit von einem Tag bis hin zu 90 Tagen. Bei Überschreitung eines Kreditlimits von uns bei einem Lieferanten werden Vorfälligkeitszahlungen vorgenommen, um neue Warenlieferungen zu erhalten. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge) ist von 694.022 TEUR im Vorjahr auf 659.430 TEUR im aktuellen Wirtschaftsjahr gesunken. Der coronabedingte Nachfrageschub und das damit einhergehende hohe Umsatzvolumen konnte nicht wieder erreicht werden. Die Fokussierung auf margenträchtige Produkte wurde zwar auch im Geschäftsjahr 2023 beibehalten, das konnte aber den Trend zu allgemein rückläufigen Margen nicht kompensieren. So ist der Rohgewinn absolut von 104.069 TEUR im Vorjahr (15,27 % vom Umsatz) auf 94.363 TEUR (14,42 % vom Umsatz) gesunken. Die Marge ist damit entgegen unserer Erwartung des Vorjahres weniger stark gesunken. Ein Effekt sinkender sonstiger betrieblicher Erträge ergibt sich aus geringeren Erträgen aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten. Die Personalkosten haben sich im Berichtsjahr von 18.536 TEUR (2,72 % vom Umsatz) im Vorjahr auf 20.090 TEUR (3,07 % vom Umsatz) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 48.384 TEUR auf 42.753 TEUR gesunken. Das Ergebnis nach Steuern ist von 23.606 TEUR (3,46 % vom Umsatz) im Jahr 2022 auf 21.744 TEUR (3,32 % vom Umsatz) im Jahr 2023 gesunken. Die Ursache hierfür liegt unter anderem in dem Umsatzrückgang sowie der Summe der zuvor beschriebenen Effekte. Das Ergebnis nach Steuern hat sich damit sogar besser entwickelt als von uns im Vorjahr für 2023 erwartet. Für Aussagen zu Chancen- und Risiken, die in der Zukunft die Ertragslage beeinflussen könnten, verweisen wir auf unseren Chancen- und Risikobericht sowie den Prognosebericht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher. Ursache hierfür ist im Wesentlichen die Abnahme des Vorratsbestandes im Vergleich zum Vorjahr. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist negativ, was im Wesentlichen aus einer Ausschüttung resultiert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr positiv, was im Wesentlichen durch höhere Zinseinzahlungen begründet ist. Der Vorstand der notebooksbilliger.de AG beurteilt zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die Lage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 in einem durch zunehmenden Wettbewerb, Inflation und gedämpften Konsumverhalten geprägten Umfeld insbesondere vor dem Hintergrund positiver Entwicklungen der Marktanteile als gut. Die Gesellschaft ist nach unserer Ansicht gut aufgestellt und verfügt über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf die folgende Periode vorzutragen. Sonstige wesentliche Ereignisse Es liegen keine wesentlichen schwebenden Geschäfte oder Rechtsstreitigkeiten vor, für die nicht Rückstellungen gebildet wurden oder für die nach jetziger Einschätzung des Vorstandes eine Bildung von Rückstellungen erforderlich wäre. Für eventuelle Gewährleistungsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Chancen- und Risikobericht Um Gefahren früh genug zu erkennen, zu bewerten und adäquat mit ihnen umzugehen, setzt notebooksbilliger.de AG integrierte Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme ein. Es existiert ein durch Vorstand und Aufsichtsrat der notebooksbilliger.de AG überwachtes und genehmigtes Risikomanagementsystem. Die im Folgenden aufgeführten Chancen und Risiken werden in abnehmender Bedeutungsreihenfolge aufgeführt. Die allgemeinen Marktrisiken betreffen uns genauso wie alle anderen Marktteilnehmer. Bei einbrechendem Konsum oder Investitionsbereitschaft der Unternehmen können auch wir uns den daraus resultierenden Folgen für Umsatz und Ertrag kaum entziehen. In den saturierten Märkten Westeuropas und vor dem Hintergrund des digitalen Wandels ist der Handel unverändert und nachhaltig durch eine hohe Veränderungsdynamik und einen intensiven Wettbewerb geprägt. Dadurch entstehen Faktoren, die den Geschäftsverlauf beeinflussen und natürliche Geschäftsrisiken darstellen. Ein wesentliches Geschäftsrisiko ist die anhaltend fortschreitende, deutliche Verschärfung des Wettbewerbs im digitalen Handel, vor allem durch global agierende Online-Händler sowie durch europäische oder nationale Online-Händler und Direktvertriebe, welche Expansionspläne umsetzen und weiterhin einen hart umkämpften Online-Markt bewirken. Grundsätzlich kann sich das während der COVID-19-Pandemie veränderte Konsumentenverhalten und die damit einhergehende Verschiebung von Umsatzanteilen vom stationären zum Online-Handel auf einem hohen Niveau etablieren, gleichwohl sind aktuell auch konsolidierende Tendenzen sichtbar. Der anhaltend intensive Kampf um Marktanteile in gesättigten Märkten gegen preisaggressive Wettbewerber kann zu permanentem Margendruck und dem Verlust von Umsatz und Marktanteilen führen. Diese Situation kann sich durch eine potenzielle Steigerung der Einkaufskosten und operativen Kosten weiter verschärfen. Die hohe Markt- und Preistransparenz sowie die deutlich verkürzten Produktlebenszyklen mit sinkenden Bruttomargen können diese Effekte zusätzlich verstärken. Die Wettbewerbsintensität und auch der Margendruck könnten sich negativ auf Umsatz und/oder EBIT auswirken. Die hohe Verbraucherpreisinflation der Vorjahre und das hieraus sinkende Realeinkommen der Verbraucher führte zu einer Kaufzurückhaltung, die voraussichtlich auch noch im kommenden Geschäftsjahr bestehen wird. Die geopolitische Situation ist durch Polykrisen (russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine, Inflation, Spannungen zwischen China-Taiwan, Nahostkonflikt) geprägt. Diese Situation kann mittel- bis langfristig zu einem gedämpften Konsumverhalten, möglichen Preissteigerungen und Verwerfungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette führen. Die Dauer und die weiteren Auswirkungen sind noch nicht vollständig absehbar und bewertbar und können die wirtschaftliche Situation in Europa längerfristig destabilisieren und belasten. Chancen aus verstärkter Nachfrage, welche u.a. aufgrund von Ausstattungen von Home-Office-Arbeitsplätzen und der zunehmenden Digitalisierung resultieren, bestehen zwar weiterhin, jedoch in einem zunehmend gesättigten Markt nicht mehr wie in Vorjahren. Weitere Chancen sieht die Gesellschaft in einer Internationalisierung ihres Geschäftsmodells. Ausdruck dessen ist u.a. die Gründung der NBB.com Benelux B.V in 2022, welche 2023 erfolgreich die Ausweitung des internationalen Vertriebs der noteboobilliger.de AG unterstützt hat. Außerdem bestehen aus Sicht des Vorstandes neben dem Verkauf von Produkten auch Chancen in Vermietungsmodellen, welche seit 2023 mit Vertriebspartnern angelaufen sind. Die Gesellschaft hat in Vorjahren Rückstellungen für mögliche Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung erfasst. Die Gesellschaft geht nach kaufmännischer Einschätzung des Vorstandes weiterhin davon aus, dass die Risiken abgedeckt sind. Relevante Compliance-Risiken erwachsen nach wie vor aus einem möglichen Verstoß gegen die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Rechtsprechung hat hohe Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten. Darüber hinaus schafft der Europäische Gesetzgeber aktuell eine Vielzahl an Regelungen, die bereits bestehende datenschutzrechtliche Vorgaben ergänzen beziehungsweise über diese hinausgehen. Qualifizierte Arbeitskräfte sind bezüglich des Markt- und Wettbewerbsumfelds für die Zielerreichung ein strategisch hoch relevanter Wettbewerbsfaktor. Durch den demographischen Wandel sowie den steigenden Wettbewerb hat sich in den vergangenen Jahren arbeitsmarktseitig ein Arbeitnehmermarkt entwickelt, der die Akquirierung von hochqualifizierten Arbeitskräften immer schwieriger macht und das Risiko des Arbeitskräftemangels sowohl strategisch als auch operativ erhöht. Der Fachkräftemangel in Berufen mit hohem IT-Bezug stellt bereits ein bekanntes, branchenübergreifendes Risiko dar. Aus strategischer Sicht besteht hier das Risiko, dass die für die Zielerreichung benötigten Arbeitskräfte nicht ausreichend akquiriert werden können. Operativ zeigt sich das Risiko durch das Ausscheiden von Know-how-Trägern für betriebskritische Prozesse und Systeme (insbesondere IT) und perspektivisch das Fehlen gewerblicher Mitarbeiter (zum Beispiel in der Logistik). Für die NBB AG ergibt sich hieraus ein Risiko. Diesbezüglich wurden Maßnahmen zur Arbeitgeberattraktivität sowie zur Stärkung der Mitarbeiterbindung erarbeitet. Der ausgeprägte Einsatz von Informationstechnologie durch den hohen Grad an Digitalisierung innerhalb der NBB AG erhöht den Schutzbedarf von Informationen deutlich. Neben den Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von elektronisch gehaltenen und verarbeiteten Informationen wachsen auch die Anforderungen an die damit verbundene IT. Risiken im Zusammenhang mit unberechtigten Datenzugriffen und Datenmissbrauch (Cyberkriminalität), aber auch Unterbrechungen beziehungsweise Störungen von wesentlichen Geschäftsprozessen aufgrund von IT-Störungen zählen zu den wesentlichen Risiken für die Informationssicherheit und IT bei der NBB AG. Diese können eine hohe Ergebnisauswirkung haben und werden trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen und Erfüllung der geltenden regulatorischen Anforderungen hinsichtlich ihrer Risikohöhe als hoch bewertet. In Bezug auf Abwertungsrisiken durch überalterte Waren arbeiten wir mit eher niedrigen Risiken, da es keine alten Auftragsbestände gibt. Bestellungen werden zu über 90 % innerhalb von 10 Tagen ausgeliefert. Lagernde Ware, die sich langsam dreht, kann an Lieferanten zurückgegeben oder aber Lagerwertabschreibungen können an die Lieferanten weiterberechnet werden. Lagerbestände werden täglich kontrolliert und auf ihr Alter und möglichen Absatz geprüft. Unser Produktmanagement beobachtet den Markt und wägt jederzeit Chance und Risiko ab. Die Überwachung der Einhaltung der Ziele erfolgt durch das Controlling des Produktmanagements sowie durch den Finanzbereich. Es gibt keine unseren Umsatz dominierenden Großkunden. Durch die breite Streuung des Umsatzes auf viele Kunden sind wir nicht anfällig bei einem Wegfall eines Top-30-Kunden. Das Forderungsmanagement ist unseres Erachtens sehr ausgefeilt und arbeitet eng mit Wirtschaftsdetekteien und Warenkreditversicherern zusammen. Eine laufende Risikobewertung anhand von Informationen von Dritten und eigenen gewährt aus unserer Sicht die Minimierung des Ausfallrisikos. Mehr als 75 % unserer Forderungen sind gesichert als Vorkasse, Barnachnahme, Barzahlung, Bankfinanzierung, Amazon Pay und Kreditkartenzahlung. Unsere Liquiditätssteuerung minimiert die Risiken von Liquiditätsengpässen. Durch unser hohes Eigenkapital und die vorhandene Liquidität können wir alle Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofristen begleichen, soweit diese Zahlungsart angeboten wird. Die Zahlungsströme unterliegen keinen unbekannten Schwankungen. Wir gehen davon aus, dass die Umsatzgrößen der einzelnen Produkte unseres Produktportfolios sich nicht relevant verändern. Hauptumsatzträger wird auch für die Zukunft der Bereich der Notebooks sein. Zu diesem Zeitpunkt gibt es keinen Grund, für die nächsten zwei Jahre eine Veränderung der Geschäftspolitik vorzunehmen. Prognosebericht Die Gesellschaft wird ihre bisherige strategische Ausrichtung beibehalten. Ziel ist es, weiter organisch zu wachsen und die Position als führender Onlineshop für ITK und Unterhaltungselektronik in Deutschland im Handel auszubauen, ohne die kontinuierliche Prüfung von Optimierungspotenzialen zu vernachlässigen. Die Entwicklung des Prognosejahres bleibt mit signifikanten Unsicherheiten aufgrund der Verschärfung des Wettbewerbs, der Verbraucherpreisinflation und des damit gedämpften Konsumverhaltens behaftet. Wir verweisen auf unsere Darstellung im Chancen- und Risikobericht. Unsere Planungen für 2024 basieren auf der Annahme, dass die im Chancen- und Risikobericht dargestellten Risiken die sich ergebenden Chancen überlagern werden. Der BitKom-Verband (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) rechnete im Januar 2023 mit einem Umsatzplus von 4,4 % über die Bereiche Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik für 2024. 3 Aktuellere branchenbezogene Aussagen liegen zum Zeitpunkt der Aufstellung noch nicht vor.
3 vgl.
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalbranche-von-Krisen-unbeeindruckt
Für die notebooksbilliger.de AG gehen wir im Rahmen unserer Planung für 2024 von einem leicht steigenden Umsatz aus. Die Umsatz- und Ergebnisplanung verzeichnet ein überdurchschnittliches absolutes Wachstum in den Produktgruppen Notebooks und Komponenten. Wir gehen davon aus, dass der Rohertrag der notebooksbilliger.de AG im Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023 deutlich sinken wird, was im Wesentlichen aus im Jahresverlauf steigenden Risiken im Absatz- und Beschaffungsbereich begründet ist. Aus den vorgenannten Effekten sowie steigenden operativen Kosten erwarten wir ein gegenüber dem Vorjahr im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sinkendes Nachsteuerergebnis. Ausreichende Liquidität, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft zu erfüllen, ist auch für 2024 gewährleistet. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Der Vorstand dankt allen Mitarbeitern für das hohe Engagement und den erfolgreichen Verlauf des Jahres 2023.
Sarstedt, den 28. März 2024 notebooksbilliger.de AG Der Vorstand Hellmold Schwager Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die notebooksbilliger.de AG, Sarstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der notebooksbilliger.de AG, Sarstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der notebooksbilliger.de AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 2. Mai 2024 KPMG
AG
Prenzler, Wirtschaftsprüferin Schulz-Roos, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat der notebooksbilliger.de AG (Gesellschaft") hat im Geschäftsjahr 2023 ("Berichtsjahr") die Geschäftsführung der Gesellschaft sorgfältig überwacht und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Maßstab der Überwachung durch den Aufsichtsrat waren die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit, strategische Bedeutung, Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns. Im Berichtszeitraum fanden regelmäßig Sitzungen des Aufsichtsrates statt. In diesen Sitzungen haben wir die Geschäftslage der Gesellschaft, die strategischen Ausrichtungen sowie die Entwicklungschancen und Geschäftsrisiken der Segmente eingehend mit dem Vorstand erörtert. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen ließen sich der Vorsitzende und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig vom Vorstandsvorsitzenden über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat stets alle erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung gestellt. Im Berichtsjahr hat sich der Aufsichtsrat auch mit möglichen Interessenkonflikten der Vorstandsmitglieder befasst, ist aber stets zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Konflikt mit den Interessen der Gesellschaft vorliegt. Wir haben den Jahresabschluss und den Lagebericht der notebooksbilliger.de AG für das Geschäftsjahr 2023 und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft. Die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der notebooksbilliger.de AG geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 02. Mai 2024 versehen. Die zu prüfenden Unterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig und vollständig ausgehändigt. Die Berichte des Abschlussprüfers haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis unserer eigenen Prüfung entspricht vollständig dem Ergebnis des Abschlussprüfers. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung und den vorgelegten Abschluss zu erheben. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der notebooksbilliger.de AG, der von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde, in der heutigen Sitzung gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns stimmen wir zu unter Berücksichtigung der satzungsmäßigen Regelungen.
Palma de Mallorca, den 02. Mai 2024 Arnd von Wedemeyer, Aufsichtsratvorsitzender |
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