Sonoco Metal Packaging Germany GmbH

Fritz-Züchner-Straße 8, 38723 Seesen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 205623
Vorher
CROWN Foodcan Germany GmbHEviosys Packaging Germany GmbH
Eingetragen
21.12.2015
Branche
Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Fässern, Trommeln, Dosen, Eimern u. ä. Behältern aus Metall
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Handel von und mit Metallverpackungen, insbesondere für den Nahrungsmittelbereich

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Cook
seit 4.3.2025
Geschäftsführer
Michael Meier
seit 4.9.2024
Prokura
Geschäftsführer
Carmen Ternedde
seit 13.9.2021
Geschäftsführer
Jutta Liesche
seit 21.12.2015
Prokura
Klaus Lohmann
seit 21.12.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CROWN Cork & Seal Deutschland Holdings GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sonoco Metal Packaging Germany GmbH (vormals: Eviosys Packaging Germany GmbH)

Seesen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

1. Bilanz zum 31.12.2022

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Anlagenspiegel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1.Grundlagen

1.1 Überblick

Sonoco Metal Packaging Germany GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft in Deutschland. Die Gesellschaft war Teil des am 31. August 2021 neu gegründeten Eviosys Konzerns und gehörte bis dahin zu Crown, Cork & Seal Deutschland Holdings GmbH und ist seit Dezember 2024 Bestandteil des Sonoco Konzerns.

Mit notariellem Vertrag vom 26. Juni 2022 wurden die Eviosys Commercial Germany GmbH & Co. KG sowie die Eviosys Packaging Vermögensverwaltung GmbH und mit notariellem Vertrag vom 1. August 2022 die Eviosys Packaging Foodcan GmbH auf die Eviosys Packaging Germany GmbH verschmolzen. Die Verschmelzungen erfolgten jeweils im Wege der Aufnahme gemäß §§2 ff., 46 ff. UmwG.

Als Verschmelzungsbilanz wurde die Schlussbilanz der übertragenden Gesellschaften zum 31. Dezember 2021 gemäß § 17 Abs. 2 UmwG zugrunde gelegt. Die Übernahme erfolgte im Wege der Gesamtrechtsnachfolge zu Buchwerten (§ 24 UmwG).

Mit Eintragung in das Handelsregister wurden die Verschmelzungen wirksam; sämtliche Rechte und Pflichten gingen auf die Eviosys Packaging Germany GmbH über.

1.2 Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit umfasst die Herstellung, Vertrieb und Handel von Metallverpackungen für die Lebensmittelindustrie, im Wesentlichen für die Bereiche Fertiggerichte und Suppen, Obst-, Gemüse- Sauerkonserven, Tiernahrung und Milchpulver.

2.Wirtschaftsbericht

2.1 Überblick

Nach der Veräußerung an die Konzerne Eviosys und Sonoco werden die Ergebnisse wieder vollständig eigenständig erwirtschaftet. Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als solide und sieht das Unternehmen für die zukünftige Entwicklung stabil aufgestellt.

2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Umfeld:

Zahlreiche Belastungsfaktoren verlangsamten die Erholung der Weltwirtschaft. Der Krieg in der Ukraine, weiterhin hohe Inflationsraten, anhaltende Lieferengpässe und lokale Lockdown-Maßnahmen in China bremsten die Expansion der Weltwirtschaft und verlangsamten deren Erholung. Die zahlreichen Belastungsfaktoren für das gesamtwirtschaftliche Umfeld dämpften sowohl die Investitions- als auch die Konsumbereitschaft. Nachdem sich die globale Wirtschaftsleistung 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 % erhöht hatte, legte sie im Jahr 2022 mit 3,1 % deutlich weniger stark zu. Im Jahr 2023 verzeichnete die globale Produktion einen Anstieg von 2,9 %. Während die Industrieländer 2022 noch ein BIP-Wachstum von 2,6 % erreichten, stagnierte ihre Wirtschaftsleistung im Jahr 2023. In 2022 legte die Wirtschaftsleistung der Schwellenländer um 3,4 % zu, 2023 erhöhte sie sich weiter auf 3,6 %.

Die weltwirtschaftlichen Wachstumsaussichten bleiben unsicher, da sowohl der Verlauf des andauernden Ukrainekriegs als auch eine mögliche Ausweitung des Konflikts schwer vorhersehbar sind. Risiken ergeben sich auch aus möglichen weiteren Liefereinschränkungen bei Öl und Gas mit der Folge von Produktionsstopps in der Industrie sowie weiterhin hohen Strom-, Energie-, Material- und Rohstoffpreisen. Damit verbunden sind Befürchtungen, die Inflationsraten könnten weiter steigen, mit negativen Auswirkungen auf die Konsum- und die Investitionsbereitschaft, auch als Folge weiterer Zinserhöhungen. Hinzu kommen mögliche anhaltende bzw. verschärfte Lieferengpässe bei Vorprodukten. Darüber hinaus ist ungewiss, wie sich die anderen zahlreichen geopolitischen Krisenherde sowie die handelspolitischen Konflikte entwickeln werden. Wiederkehrende Naturkatastrophen, zum Beispiel Fluten, als Folge des Klimawandels sowie eine ausgeprägte.

Die Wirtschaft im Euro-Raum hat zuletzt deutlich an Schwung verloren. Im 3. Quartal 2022 expandierte das BIP lediglich um 0,2 % im Vergleich zur Vorperiode, nach einem Plus von 0,8 % im 2. Quartal. Die stark gestiegenen Energiepreise und die drohenden Versorgungsengpässe bei Gas führten zu einem Konsumverzicht bei den privaten Haushalten und zu einer Investitionszurückhaltung bei den Unternehmen. Daten zum Unternehmens- und Konsumklima trübten den Ausblick merklich ein. Insgesamt legte das BIP im Euro-Raum 2022 noch um solide 2,6 % zu, bevor sich das Wachstum 2023 auf lediglich 0,4 % verlangsamte.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im 3. Quartal 2022 überraschend um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen, nach einem Plus von 0,1 % im 2. Quartal. Der Ausblick war angesichts der hohen Inflation und steigender Zinsen allerdings deutlich getrübt. Die Investitions- und Konsumbereitschaft fiel im Ausblick deutlich geringer aus. Frühindikatoren deuteten schon seit geraumer Zeit auf eine spürbare wirtschaftliche Abkühlung oder sogar Schrumpfung hin. In allen Wirtschaftsbereichen gingen die Erwartungen spürbar zurück und erreichten teilweise Rezessionsniveau.

Im Jahr 2022 verzeichnete die gesamtwirtschaftliche Produktion ein Wachstum von 1,9%.

(Quelle:thyssenkrupp Geschäftsbericht 2021/2022 vom 14.11.21 - Wirtschaftsbericht Seite 35-36 - www.thyssenkrupp .com)

Für das Jahr 2025 wurde eine Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % veröffentlicht, während für das Jahr 2026 vom Bundeswirtschaftsministerium ein Wachstum von 0,5 % prognostiziert wird. (Quelle: Wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur - Konjunkturschlaglicht - Investitionen und Reformen 2026 - www.bundeswirtschaftsministerium.de)

Marktentwicklung:

Das Kostenniveau auf dem Markt für Metallverpackungen für Vormaterial und andere Komponenten war bei der Herstellung nach wie vor hoch. Beim Vormaterial Weißblech zeichnete sich bereits in 2021 eine Preissteigerung ab, diese deutliche Steigerung setzte sich in 2022 fort und führte zu erheblichen Kostensteigerungen. Lacke, Druckfarben und Compound sowie Transportaufwendungen bewegten sich auf einem hohen Kostenniveau mit leicht steigender Tendenz. Im Bereich Energie fielen - auch aufgrund der EEG-Umlage - weitere Preissteigerungen an. Weiterhin wurde versucht aufgrund der Tarifabschlüsse und der beschriebenen Kostensituation das Preisniveau im Markt zu halten.

Die Versorgungslage bei Weißblech hatte sich im ersten Quartal 2022 leicht entspannt, nachdem 2021 von Knappheit geprägt gewesen war. (Quelle: euwid-verpackung - Marktbericht Feinstblechverpackungen - www.euwid-verpackung.de)

Die Anbieter von Nahrungs- und Genussmitteldosen in Deutschland berichteten von einer positiven Absatzentwicklung, die die vor allem auf ein steigendes Bewusstsein für Haltbarkeit und Nachhaltigkeit zurückzuführen ist. Sowohl bei Tiernahrung als auch bei Suppen und Fertiggerichten lag die Nachfrage über dem Niveau des Vorjahres. Das Jahr hatte sich hier mengenmäßig im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. (Quelle: www.fachpack.de/ Konserven sind wieder zurück)

Auf den Markt der Drehverschlüsse aus Weißblech traf die Problematik der angespannten Rohwaresituation bei Gemüse- und Sauerkonserven in ähnlicher Weise zu. Andere Produktbereiche wie Würstchen, Marmeladen, Dressings und Feinkostprodukte verzeichneten einen stabilen Verlauf. (Quelle:www.dsgv.de/sparkassen-finanzgruppe/publikationen/branchenservice)

Unter Berücksichtigung der makroökonomischen Marktbedingungen und der Geschäftsentwicklung bis Ende 2025 konnten wir festhalten, dass unsere Erwartungen grundsätzlich eingetreten sind.

2.3 Entwicklung der Geschäftsbereiche

Beide Geschäftsbereiche waren geprägt von sowohl steigenden Weißblechpreisen im Geschäftsjahr, als auch eine ähnlich hohe Steigerungsrate der anderen Kosten, wie z. B. Energie und Transportkosten. Die erwartete Knappheit bei Weißblech im Jahr 2022 trat nicht ein, da sich die Beschaffungssituation spürbar entspannt hatte. Die notwendigen Preiserhöhungen konnten im Jahr 2022 an die Dosenkunden und - in begrenztem Umfang - auch an die Verschlusskunden weitergegeben werden.

Geschäftsbereichsbereich Dosen:

Insgesamt war die Mengenentwicklung in den Marktsegmenten stabil bis leicht positiv. Besonders die Nachfrage nach Tiernahrung, aber auch nach Fertiggerichten, entwickelte sich positiv.

Geschäftsbereich Verschlüsse:

Der Markt für Gläserverschlüsse ist in 2022 im Gesamtvolumen stabil, wobei eine Mengenverschiebung zu PVC-freien Verschlüssen stattfindet.

Abschließend und übergreifend lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt festhalten, dass sich die Geschäftsbereiche bis zum heutigen Datum rückläufig aber erwartungsgemäß entwickelt haben, was sich auch in den Absatzzahlen, den Umsatzerlösen und dem Jahresergebnis spiegelt. Insbesondere in den Jahren 2022 und 2023 hat sich sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis maßgeblich verbessert. Dieser Entwicklung liegt aber ein Volumenrückgang von ca. 20 % in beiden Bereichen von 2022 auf 2023 und 5 % bzw. 10 % in den Bereichen Dosen und Verschlüssen von dem Jahr 2023 auf 2024. Die positive Ergebnisentwicklung bzw. der Umsatzanstieg resultiert aus einer deutlichen Preiserhöhung von über 50 % im Jahr 2022. Im Jahr 2024 sank internen Auswertungen zur Folge der Umsatz im Vergleich zu 2023 um 13,8 % auf T€ 217.762 und um weitere 5,4 % im Jahr 2025 auf T€ 205.952.

In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 hatte die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis, da aufgrund eines geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages der Jahresüberschuss abgeführt worden ist.

2.4 Geschäftsverlauf

2.4.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 285,9 Mio. € nach 199,5 Mio. € im Vorjahr und hat sich aufgrund des Verkaufs zum 31. August 2021 an den Eviosys Konzern und der damit einhergehenden Änderung des Geschäftsmodells erwartungsgemäß erhöht, da ab diesem Zeitpunkt die Kunden direkt berechnet wurden statt wie bis zum Verkauf über das Prinzipalmodell. Das Werk war im Geschäftsjahr 2022 komplett ausgelastet.

Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) hat sich durch die Änderung des Geschäftsmodells auf 14,4 Mio. € von -0,3 Mio. € erhöht.

Als wesentliche Leistungsindikatoren dienen, insbesondere nach dem Verkauf an Eviosys und Sonoco, Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 285.934 (Vorjahr: T€ 199.470) und das Ergebnis nach Steuern belief sich in 2022 auf T€ 11.190 (Vorjahr: T€ -917).

2.4.3 Investition und Finanzierung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 5,5 Mio. € vorgenommen. Der Schwerpunkt lag auf Maßnahmen zur Optimierung der Produktionsprozesse, zur Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie zur Sicherung und Weiterentwicklung der Produktqualität. Ein wesentlicher Bestandteil der Investitionstätigkeit war die Neuanschaffung einer modernen Lackier- und Druckanlage, die maßgeblich zur Verbesserung der Fertigungskapazitäten und zur weiteren Professionalisierung der Produktionsabläufe beitragen wird.

Die Finanzierung wird durch den Eviosys Konzern und den Sonoco Konzern sichergestellt.

2.4.4 Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft verzeichnet eine sehr geringe Personalfluktuation im Vergleich zum Vorjahr und beschäftigt zum 31.12.2022 441 Mitarbeiter (Vorjahr 422 Mitarbeiter). Im Zuge der Verschmelzung der Eviosys Commercial Packaging Germany GmbH & Co. KG mit der Eviosys Packaging Germany GmbH wurden 18 Mitarbeitende aus dem Bereich Sales sowie dem technischen Kundendienst übernommen.

2.4.5 Ertragslage

Die Ertragslage entwickelte sich im laufenden Geschäftsjahr erwartungsgemäß und bestätigt die solide Planung.

Die der Erwartung entsprechenden Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 285,9 Mio. € nach 199,5 Mio. € im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Preisveränderungen infolge der Geschäftsmodellumstellung, sowie auf Mengensteigerungen bei einzelnen Kunden und Umsätze resultierend aus verschmolzenen Gesellschaften in Höhe von 5,6 Mio. € zurückzuführen.

Die Materialaufwandsquote stieg auf 68,34 % (Vorjahr 68,06 %) leicht überproportional zum Umsatz an. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Preissteigerungen bei den eingesetzten Rohstoffen zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr stiegen die Personalkosten von 31,3 Mio. € im Vorjahr auf 39,3 Mio. €. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus einer gestiegenen Mitarbeiterzahl und spiegelt die Erweiterung der betrieblichen Kapazitäten wider. Ein weiterer wesentlicher Anteil entfällt auf Abfindungszahlungen in Höhe von 2,1 Mio. €, sowie auf übernommene Mitarbeiter in Höhe von 1,7 Mio. €, die im Zusammenhang mit der im Jahr 2022 erfolgten Verschmelzung der Eviosys Packaging Foodcan GmbH mit der Eviosys Packaging Germany GmbH sowie der anschließenden Schließung des Standortes Weiding stehen.

Die Abschreibungen auf Anlagen stiegen von 2,2 Mio. € auf 2,5 Mio. € aufgrund der getätigten Investitionen im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 4,8 Mio. € auf 35,5 Mio. € (Vorjahr: 30,7 Mio.€) erhöht, was im Wesentlichen durch die Service- und Lizenzkosten im Zusammenhang mit dem Eviosys Konzern zusammenhängt.

Der Zinsaufwand erhöht sich leicht um 0,3 Mio. € auf 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €).

Das der Erwartung entsprechende Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 13,8 Mio. € gestiegen und weist im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von 11,1 Mio. € aus (Vorjahr Jahresfehlbetrag von -2,7 Mio. €).

Nach internen ungeprüften Zahlen hat sich in den Folgejahren das Geschäft nach dem Übergang zu Eviosys stabilisiert. Die Gesellschaft erwirtschaftete nach internen Zahlen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 252.781 in 2023, T€ 217.762 in 2024 sowie 2025 T€ 205.952. In den Folgejahren wurde aufgrund eines am 14. Juli 2023 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages ein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen.

2.4.6 Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft stieg im Geschäftsjahr von 41,0 Mio. € auf 56,6 Mio. €. Der Anstieg resultiert maßgeblich aus den Verschmelzungen, die sich im Finanzanlagevermögen in Form von Zugängen in Höhe von 12,2 Mio. € und bei den Sachanlagen in Höhe von 5,1 Mio. € widerspiegelten. Weiterhin wurden Investitionen in Höhe von 5,5 Mio. € vorgenommen. Gegenläufig beliefen sich die planmäßigen Abschreibungen auf 2,4 Mio. zuzüglich Übernahme der Abschreibungen aus den Verschmelzungen in Höhe von 4,4 Mio. €.

Durch die im Jahr 2022 erfolgten Verschmelzungen der Eviosys Packaging Commercial Germany GmbH & Co. KG sowie der Eviosys Packaging Foodcan GmbH auf die Eviosys Packaging Germany GmbH erhöhte sich die bereits bestehende Beteiligung an der Eviosys Packaging Magyarország Kft. um T€ 7.726 auf insgesamt T€ 25.297. Zusätzlich wurden durch die Verschmelzungen weitere Beteiligungen erworben, darunter eine Beteiligung an der Eviosys Packaging Polska Sp.z.o.o in Höhe von 4.495 T€ sowie an der Eviosys Packaging Polska SP z o.o. in Höhe von 1.212 €.

Die Vorräte erhöhten sich von 26,7 Mio. € auf 39,8 Mio. €, wobei der Anstieg im Wesentlichen auf höhere Bestände an Halbfabrikaten und Fertigwaren zurückzuführen ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 7,9 Mio. € auf 16,6 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen zum Stichtag bestehenden Überzahlungen der Kunden in Zusammenhang mit der bestehenden Factoring Vereinbarung.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,3 Mio. € von 15,4 Mio. € auf 30,7 Mio. €. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem internen Pooling System innerhalb des deutschen Eviosys Konzerns, durch das bestehende Guthaben automatisch intern verrechnet wurden, sowie aus den bestehenden Lieferbeziehungen zu den internationalen Schwesterwerken.

Der Kassen- und Bankbestand sank von 11,9 Mio. € auf 2,8 Mio. € im Wesentlichen durch die Einführung eines Pooling Systems mit der Deutschen Bank, bei dem die bestehenden Guthaben automatisch im Konzern verrechnet wurden.

Insgesamt stieg die Bilanzsumme von 107,6 Mio. € auf 147,8 Mio. €.

Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital infolge des im laufenden Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschusses in Höhe von 11,095 Mio. €.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 6,4 Mio. €. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Verschmelzung der Eviosys Packaging Foodcan GmbH sowie der Eviosys Commercial Germany GmbH & Co. KG.

Die Rückstellungen für Steuern erhöhten sich im Geschäftsjahr um 2,8 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch den im Jahr 2022 erzielten Jahresüberschuss.

Die sonstigen Rückstellungen nahmen für die Gesellschaft insgesamt um 0,2 Mio. € zu, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Rückstellungen für gelieferte und noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind im Geschäftsjahr von 56,7 Mio. € auf 62,3 Mio. € angestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Preissteigerungen unserer Blech- und Lacklieferanten zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 5,0 Mio. € auf 11,4 Mio. € zum 31. Dezember 2022.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 9,6 Mio. € auf 16,1 Mio. € aufgrund der Überzahlungen von Kunden in Zusammenhang mit der bestehenden Factoring Vereinbarung.

Die Eigenkapitalquote steigt auf 7,3 % (Vorjahr 0,0 %), die Quote spiegelt die bestehende Kapitalstruktur des Unternehmens wider und entspricht der aktuellen Finanzierungs- und Organisationsstruktur innerhalb des Konzerns.

Die Liquidität war durch die Einbindung in ein konzernweites Finanzierungssystem jederzeit gegeben und die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gesichert. Nach wie vor liegt ein sehr starker Fokus auf der Reduzierung des betriebsnotwendigen Kapitals (Working Capital).

3. Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der Zugehörigkeit zum Eviosys Konzern bis Dezember 2024 und anschließend dem Sonoco Products Company Konzern unterliegt auch die Gesellschaft den strengen Vorschriften der Internen Konzernrevision sowie regulatorischen Anforderungen. Diese Anforderungen werden regelmäßig insbesondere intern auf Einhaltung überprüft. Die letzte Prüfung erfolgte ohne nennenswerte Beanstandungen.

Darüber hinaus betreiben alle Konzernunternehmen eine intensive monatliche Berichterstattung über alle Unternehmensbereiche, die sich an weltweit festgelegten Konzernstandards orientiert. Mögliche Risiken, aber auch Chancen werden hierdurch frühzeitig erkannt und entsprechend adressiert.

Folgende Chancen und Risiken sieht die Geschäftsleitung für die kommenden beiden Geschäftsjahre.

Folgende Einzelrisiken sind in unserem Konzern denkbar oder liegen vor:

Absatzrisiko: Aufgrund der Abhängigkeit unserer wesentlichen Kunden direkt oder indirekt vom Konsumverhalten der Privathaushalte, besteht das latente Risiko, dass sich bei einem Rückgang der gesamtdeutschen und europäischen Konjunktur auch die Umsätze unserer Kunden und damit auch unsere eigenen Umsätze rückläufig entwickeln könnten. Der Absatzmarkt zeigt aufgrund der zunehmenden Konzentration im Kundenbereich Risiken im Hinblick auf die Kundenstruktur.

Bewertung: Geringes Risiko

Beschaffungsrisiko: Auf dem Beschaffungsmarkt besteht aufgrund der Konzentration unserer Unternehmen auf die Metallverpackungsproduktion eine gewisse Abhängigkeit von den wenigen am Markt teil-nehmenden Weißblechherstellern (Oligopol) sowie von der Entwicklung des Metallverpackungsmarktes im Vergleich zu alternativen Verpackungsmaterialien.

Bewertung: Geringes Risiko

Kredit- und Finanzrisiken: Aufgrund der überwiegenden Finanzierung der lokalen Aktivitäten durch den Eviosys-Konzern und nach dem Verkauf an Sonoco Products Company können direkte Finanzierungsrisiken mit externen Partnern nahezu ausgeschlossen werden. Allerdings können Risiken durch die den gesamten Eviosys-Konzern und jetzt den Sonoco Product Company Konzern finanzierenden Banken im Ausland nicht vollständig ausgeschlossen werden. Refinanzierungsproblemen versucht der Konzern mit langfristigen Unternehmensfinanzierungen zu begegnen. Ausfallrisiken bei Kundenforderungen werden durch konsequentes Kreditmanagement und teilweise durch Kreditversicherungen und Factoring vorgebeugt. Derivate werden nicht genutzt.

Bewertung: Geringes Risiko

Umwelt- und Qualitätsrisiken: Die Zertifizierungen für alle branchenüblichen Qualitätsstandards liegen vor und sichern eine gleichmäßig hohe Produktqualität. Umweltauflagen werden durch ein eigenes und unabhängiges Environmental, Health and Safety Management organisiert.

Bewertung: Geringes Risiko

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft voraussichtlich gefährden würden, sind nicht bekannt.

Die dargestellten Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Neben den hier dargestellten Risiken bestehen aber auch Chancen, die Unternehmensergebnisse zu verbessern. So arbeiten wir permanent daran, unseren Lieferanteil bei den Schlüsselkunden in den einzelnen Teilmärkten durch verlässliche Qualität unserer Produkte und guten Service zu vergrößern.

Weitere Chancen sehen wir in der Produktentwicklung durch den Eviosys und seit 2024 im Sonoco Konzern, der es versteht, immer wieder attraktive Verpackungsalternativen im Markt zu präsentieren, mit denen wir auch bei unseren Kunden schon Erfolge verzeichnen konnten.

Die Chancen der Metallverpackungen liegen in ihrer einzigartigen Recyclingfähigkeit und der klaren Ausrichtung auf Kreislaufwirtschaft. Die Branche verfolgt ambitionierte Ziele: CO2 - Reduktion, Materialeffizienz und vollständige Recyclingfähigkeit bis 2030. Damit positioniert sich die Feinstblechverpackungsindustrie als Schlüsselakteur für nachhaltige Verpackungslösungen. Wir erhoffen uns weitere Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Verpackungsformen.

Die dargestellen Chancen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

4.Prognosebericht

Für den Verpackungsmarkt rechnen wir in den kommenden ein bis zwei Jahren mit einem weiteren Rückgang der Anteile von Metallverpackungen. Diese Entwicklung wird weiterhin Druck auf unsere Umsätze ausüben und die Möglichkeiten verschlechtern, Rohmaterialpreissteigerungen unserer Vorlieferanten durch notwendige Preiserhöhungen am Markt durchzusetzen. Zusätzlich besteht nach wie vor ein starker Verdrängungswettbewerb unter den am Markt tätigen Verpackungsherstellern. Eine positive Tendenz könnte die verstärkte Fokussierung der Öffentlichkeit auf die Ökobilanz, die Recyclingquote und die CO2 - Emissionen auf dem Verpackungsmarkt bewirken. Bei dieser Betrachtung erzielen Metallverpackungen traditionell hervorragende Ergebnisse. Der Crown Konzern hat zum 31. August 2021 den europäischen Teil, der sich mit der Herstellung und dem Vertrieb in den Geschäftsbereichen Nahrungsmitteldosen, Verschlüsse, Aerosoldosen und Spezialverpackungen beschäftigt, an einen Private Equity Funds veräußert, daraus entstand der gegründete Konzern Eviosys und der jetzige Konzern Sonoco, der zunächst die Geschäfte unverändert unter der neuen Konzernstruktur weiterführt. Im Hinblick auf die Entwicklung der beiden finanziellen Leistungsindikatoren für die Umsatzerlöse und dem Jahresergebnis geht die Geschäftsführung aufgrund des sinkenden Konsumverhaltens in einigen Marktsegmenten (z. B. Fertiggerichte/Suppen) aber verbesserten Absatzkonditionen für unsere Verpackungen über die Nahrungsmittelindustrie an den Handel bzw. den Konsumenten, von ungeprüften Umsätzen in Höhe von 252,8 Mio. € (2023), 217,8 Mio. € (2024), 205,9 Mio.€ (2025) und Ergebnissen nach Steuern bzw. vor Ergebnisabführung in Höhe von 24,5 Mio. € (2023), 0,3 Mio. € (2024), 6,7 Mio. € (2025) aus. Bedingt durch den am 14. Juli 2023 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag werden ab 2023 sämtliche Ergebnisse an die Muttergesellschaft abgeführt.

 

Seesen, den 21. Mai 2026

Sonoco Metal Packaging Germany GmbH

Tim Kasper

Tim Nash

Seàn Cairns

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.056,51
0,00 2.056,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.808.739,72 8.149.841,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.430.200,37 13.134.838,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 633.514,26 718.060,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.916.858,55 1.407.761,82
26.789.312,90 23.410.501,13
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 29.793.615,14 17.571.000,00
56.582.928,04 40.983.557,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.202.115,73 9.235.048,86
2. Unfertige Erzeugnisse 11.060.747,36 6.323.453,30
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 21.515.409,84 11.187.863,90
39.778.272,93 26.746.366,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.620.358,23 7.913.427,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.722.769,63 15.382.926,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.272.860,01 1.997.576,36
48.615.987,87 25.293.931,18
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.826.732,93 11.905.648,90
91.220.993,73 63.945.946,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.886,97 23.770,51
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.627.054,44
147.813.808,74 107.580.328,73

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 28.000,00 28.000,00
II. Kapitalrücklage 2.203.444,74 6.198,64
III. Gewinnvortrag/-Verlustvortrag -2.661.253,08 0,00
IV. Jahresüberschuss(+)/-fehlbetrag(-) 11.094.940,88 -2.661.253,08
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.627.054,44
10.665.132,54 0,00
B. Sonderposten mit Rücklageanteil
Sonderposten gemäß § 3 ZRFG 1.680.164,08 1.857.522,37
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 28.699.220,36 22.293.037,56
2. Steuerrückstellungen 2.844.933,25 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 14.047.006,48 13.801.984,90
45.591.160,09 36.095.022,46
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62.347.177,45 56.717.774,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.435.764,69 6.421.510,43
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.094.409,89 6.488.498,72
davon aus Steuern 373.266,11 0,00
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 34.936,82 0,00
89.877.352,03 69.627.783,90
147.813.808,74 107.580.328,73

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
1. Umsatzerlöse 285.933.568,00 199.470.724
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 297.544,41 -290.432
4. Sonstige betriebliche Erträge 943.094,48 463.264
287.174.206,89 199.643.555
5. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -195.397.474,33 -135.757.921
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -28.881.123,70 -23.510.805
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.451.964,87 -7.790.686
davon aus Altersversorgung -2.863.158,35 -1.737.003
-39.333.088,57 -31.301.490
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.372.327,37 -2.194.404
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -35.644.505,02 -30.727.407
14.426.811,60 -337.668
9. Erträge aus Beteiligung 1.250.972,30 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -853.781,71 -579.074
davon aus Altersversorgung -457.777,00 -485.430
davon mit verbundenen Unternehmen 0,00 -24.626
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.633.560,00 0
12. Ergebnis nach Steuern 11.190.442,19 -916.742
13. Sonstige Steuern -95.501,31 -96.310
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 0,00 -1.648.202
17. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 11.094.940,88 -2.661.253

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1.Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB.

Das Geschäftsjahr für die Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Mit notariellem Vertrag vom 26. Juni 2022 wurden die Eviosys Commercial Germany GmbH & Co. KG sowie die Eviosys Packaging Vermögensverwaltung GmbH und mit notariellem Vertrag vom 1. August 2022 die Eviosys Packaging Foodcan GmbH auf die Eviosys Packaging Germany GmbH verschmolzen. Die Verschmelzungen erfolgten jeweils im Wege der Aufnahme gemäß §§ 2 ff., 46 ff. UmwG.

Als Verschmelzungsbilanz wurde die Schlussbilanz der übertragenden Gesellschaften zum 31. Dezember 2021 gemäß § 17 Abs. 2 UmwG zugrunde gelegt. Die Übernahme erfolgte im Wege der Gesamtrechtsnachfolge zu Buchwerten (§ 24 UmwG).

Mit Eintragung in das Handelsregister wurden die Verschmelzungen wirksam; sämtliche Rechte und Pflichten gingen auf die Eviosys Packaging Germany GmbH über.

Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Verschmelzungen eingeschränkt. Durch die Übernahme der Vermögenswerte, Schulden sowie der laufenden Geschäftsaktivitäten der übertragenden Gesellschaften haben sich Umfang und Struktur der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich verändert. Dies führt zu deutlichen Abweichungen in einzelnen Bilanz- und GuV-Positionen gegenüber dem Vorjahr.

2.Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit durch die Herstellung veranlasst, enthalten; Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Anwendung der linearen Methode, mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten Sätzen, vor-genommen und auf Basis betriebsindividuell geschätzter Nutzungsdauern (von drei bis fünfzig Jahren) ermittelt.

Gebäude: 40 Jahre

Technische Anlagen: 13 Jahre

Andere Anlagen: 10 Jahre

Betrieb- und Geschäftsausstattung: 5 Jahre

Gegenstände des Anlagevermögens, die nicht mehr oder nur noch in eingeschränktem Maße genutzt werden können, werden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung auf die ihnen jeweils am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werte abgeschrieben. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, wer-den im Zugangsjahr unmittelbar als Aufwand erfasst, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 250 nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,- werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagenvermögen

Die Beteiligungen werden gemäß § 253 HGB mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt nur bei dauernder Wertminderung.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Anwendung der gewogenen Durchschnittsmethode zu Anschaffungskosten sowie zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte nach den für das Sachanlagevermögen geltenden Grundsätzen, der Ansatz erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Die Anschaffungskosten berücksichtigen Anschaffungsnebenkosten sowie Abzüge für Rabatte und Skonti.

Bei der Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren wurden Risiken, die sich aus branchenbedingten Geschäftswagnissen, technischer Veralterung sowie der Lagerdauer ergeben, in angemessenem Umfang in Form von Wertberichtigungen berücksichtigt. Zusätzlich wurden Wertberichtigungen bei geringer Umschlagshäufigkeit gebildet.

Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde bei fertigen Erzeugnissen und Waren - soweit erforderlich - durch entsprechende Abwertung Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Zur Abdeckung von Einzelrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Fremdwährungsforderungen werden mit den Anschaffungskursen bzw. mit dem am Bilanzstichtag aktuellen Kurs umgerechnet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten umfasst das tägliche Guthaben bei inländischen Kreditinstituten. Sämtliche Guthaben sind in Euro geführt. Fremdwährungsguthaben bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen im Wesentlichen die im Voraus gezahlten Leasingaufwendungen für IT Equipment für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag.

Latente Steuern

Die latenten Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragssteuersatzes von aktuell 29,3 %. Der Ertragssteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer, die im Wesentlichen auf Geschäfts- oder Firmenwerte bzw. das Anlagevermögen und Bewertungsunterschiede der Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist.

Eigenkapital

Zum Nennwert ausgewiesen und vollständig eingezahlt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag mit dem aktuellen Stichtagskurs umgerechnet.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie umfassen insbesondere Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, aus-stehende Rechnungen, Urlaubsverpflichtungen, Abschuss- und Prüfungskosten sowie sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

3. Fremdwährungsumrechnung

Im vorliegenden Abschluss kommt ausschließlich die Umrechnung zu Stichtagskursen zur Anwendung.

Bis zum Bilanzstichtag eingetretene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten werden ergebniswirksam berücksichtigt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gesellschaft führt im Anlagevermögen Produktionsmaschinen und sonstige Wirtschaftsgüter sowie Beteiligungen an Konzerngesellschaften.

Umlaufvermögen

Die Gesellschaft macht von einem stillen Factoring unter einer Warenkreditversicherung im Geschäftsjahr Gebrauch. Factoringpartner ist die PB Factoring GmbH, Bonn. Für die angekauften Forderungen gelten Zahlungsziele von grundsätzlich höchstens 180 Tagen ab Rechnungsdatum. Längere Zahlungsziele bedürfen der schriftlichen Genehmigung der Kreditversicherung.

Die Entschädigungsansprüche aus dem Kreditversicherungsvertrag mit Euler Hermes France Succursale francaise d’Euler Hermes SA (Nr. WP229.00021 / Nr. WP229.00027) sind an den Factor abgetreten; der Factor ist als Mitversicherter aufgenommen.

Die Kundenforderungen zeigen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen externe Kunden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 30.722.769,63 resultieren aus dem Finanz- und Warenverkehr. Davon bestehen Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 27.956.167,30.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus der Vorauszahlung von Steuern sowie erwartete Lieferantenrabatte.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 28.000. Der Gewinn in Höhe von EUR 11.094.940,88 des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Erhöhung der Kapitalrücklage um T€ 2.197 resultiert vollständig aus den Verschmelzungen.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil für Sonderabschreibungen nach § 3 ZRFG wird unter Ausübung des Wahlrechtes nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB unverändert fortgeführt und aufgelöst. Der Sonderposten mit Rücklageanteil für Investitionszuschüsse wurde im Berichtsjahr planmäßig aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit, Pensionsverpflichtungen, ausstehende Kundenrabatte, ausstehende Lieferantenrechnungen, geleistete Mehrarbeit, Mitarbeiterboni, Resturlaub sowie Jubiläumsaufwendungen.

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewerbe- und Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von EUR 1.408.728 (Vorjahr EUR 831.833) wurde mit dem handelsrechtlich möglichen Wertansatz (IDW RS HFA 3 - Handelsrechtliche Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen) bewertet. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen waren, wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet. Es wurde ein Rechnungszinssatz von 1,44 % p.a. (Vorjahr 1,35 % p.a.) sowie unverändert ein Gehaltstrend von 2,50 % p.a. zugrunde gelegt.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsleistungen in Höhe von EUR 210.624 (Vorjahr EUR 212.884) wurde ein Rechnungszinssatz von 1,44 % p.a. (Vorjahr 1,35 % p.a.), Gehaltssteigerungen von jährlich bis zu 0,00 %, ein BBG-Trend von bis zu 0,00 % und eine Fluktuation von durchschnittlich 4,50 % p.a. zugrunde gelegt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Klaus Heubeck verwendet.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von EUR 28.699.220 (Vorjahr EUR 22.293.038) wurden nach dem versicherungsmathematischen Barwert (PUC-Methode) und unter Zugrundelegung der Richttafeln von Heubeck (2018 G) ermittelt. Ein Rechnungszinssatz von 1,78 % p.a. (Vorjahr 1,87 % p.a.), Gehaltssteigerungen von jährlich bis zu 0,00 % (Vorjahr 0,00 %), ein BBG-Trend von bis zu 0,00 % (Vorjahr 0,00 %), ein Renten-Trend von bis zu 2,2 % (Vorjahr 1,5 %) und eine Fluktuation von durchschnittlich 4,50 % p.a. (Vorjahr 4,50 % p.a.) zugrunde gelegt.

Der Wert der sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen zum 31. Dezember 2022 wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten sachverständiger Dritter belegt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie für Altersteilzeitverpflichtungen wurden, sofern vorhanden, mit grundsätzlich saldierungsfähigem Deckungsvermögen saldiert.

Der Unterschiedsbetrag bei Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittzinssatz gegenüber des 7-Jahres-Durchschnittzinssatzes bei der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt EUR 1.504.768 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 11.435.764,69 resultieren aus dem Warenverkehr.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 285.933 setzen sich zusammen aus Umsätzen mit internen Kunden in Höhe von TEUR 74.540 und Umsätzen mit externen Kunden in Höhe von TEUR 211.393. Letztere entfallen mit TEUR 188.548 auf den Bereich Food und mit TEUR 22.845 auf den Bereich Closures. Der überwiegende Anteil von TEUR 181.919 wurde in Deutschland erzielt, während der verbleibende Umsatz auf andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union entfällt.

Materialaufwand

Im Materialaufwand sind die Zukäufe für die Produktion der Produkte ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen TEUR 6.747, Lizenzkosten TEUR 3.163, Versand- und Lagerkosten TEUR 13.233, Instandhaltungen TEUR 3.868, Betriebsaufwendungen TEUR 6.595, Mieten und Pachten TEUR 946, Beiträge, Rechts- und Beratungskosten TEUR 325 sowie Versicherungsbeiträge TEUR 595.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 269 sowie die ratierliche Auflösung eines Sonderpostens - Zonenrandförderungsgesetz in Höhe von TEUR 177 sowie in Abzug gebrachter Lieferantenskonto in Höhe von TEUR 219 und Erträge aus Angang vom Anlagevermögen TEUR 395.

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Die Laufzeiten der Leasingverträge umfassen einen Zeitraum von Januar 2017 bis Juni 2026. Insgesamt bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 479, hiervon sind TEUR 215 fällig innerhalb eines Jahres, davon fällig in 1-5 Jahren TEUR 250 und über 5 Jahre TEUR 14.

Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 447 (Vorjahr 415), davon 357 Lohnempfänger (Vorjahr 328 Lohnempfänger), 17 Auszubildene (Vorjahr 16 Auszubildene) sowie 73 Gehaltsempfänger (Vorjahr 71 Gehaltsempfänger).

Angabe des Abschlussprüferhonorars

Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH WPG betragen ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 65.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr John Beardsley, CFO Eviosys, bis zum 19. Februar 2024

Frau Carmen Ternedde, Commercial Director Germany, bis zum 10.12.2025

Frederic Jung, CFO Eviosys, vom 19. Februar 2024 bis zum 4. März 2025

Richard Cook, Vice President, Finance, vom 4. März 2025 bis zum 10.12.2025

Seàn Cairns, Präsident Consumer Packaging, seit dem 10.12.2025

Tim Nash, VP Finance, seit dem 10.12.2025

Tim Kasper, Associate Director, seit dem 10.12.2025

Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge des Unternehmens.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2022 in den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen oberhalb der Sonoco Metal Packaging Germany GmbH aufgenommen, der von der Sonoco Metal Packaging Holdings GmbH erstellt und veröffentlicht wird. Für den größten Kreis oberhalb der Sonoco Metal Packaging Germany GmbH wird von Sonoco Products Company, Hartsville/USA, erstellt und auf Ihrer Homepage www.sonoco.com veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Zum 14. Juli 2023 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Sonoco Metal Packaging Holding GmbH geschlossen. Im Dezember 2024 folgte eine weitere Veräußerung der Gesellschaft an die SONOCO Products Company, Hartsville USA.

 

Seesen, den 21. Mai 2026

Tim Kasper

Tim Nash

Seàn Cairns

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.875.607,52 0,00 0,00 0,00 0,00 6.875.607,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.875.607,52 0,00 0,00 0,00 0,00 6.875.607,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.410.639,90 0,00 0,00 0,00 160.475,67 20.571.115,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.822.464,63 4.942.786,45 38.789,80 2.369.984,90 528.531,18 69.962.587,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.199.086,68 124.666,79 40.473,87 167.545,19 0,00 7.196.682,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.407.761,82 0,00 5.458.103,58 260.000,00 -689.006,85 5.916.858,55
95.839.953,03 5.067.453,24 5.537.367,25 2.797.530,09 0,00 103.647.243,43
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 17.571.000,00 12.222.615,14 0,00 0,00 0,00 29.793.615,14
120.286.560,55 17.290.068,38 5.537.367,25 2.797.530,09 0,00 140.316.466,09
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge Abg
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.873.551,01 0,00 2.056,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
6.873.551,01 0,00 2.056,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.260.798,68 0,00 501.577,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.687.626,63 4.349.840,02 1.755.197,71 2.260
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.481.026,59 99.238,55 113.495,98 130.5
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
72.429.451,90 4.449.078,57 2.370.270,86 2.390.8
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
79.303.002,91 4.449.078,57 2.372.327,37 2.390.8

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sonoco Metal Packaging Germany GmbH, Seesen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sonoco Metal Packaging Germany GmbH, Seesen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sonoco Metal Packaging Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 21. Mai 2026

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Julia Raederscheidt, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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