op-tec gmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Holler seit 15.3.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Dipl.-Kfm. Mauer seit 19.7.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Isovolta AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ISOVOLTA Kassel GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die ISOVOLTA Kassel GmbH, Kassel, (Amtsgericht Kassel, HRB 13740) wurde mit Kaufvertrag vom 13.04.2022 von der ISOVOLTA AG, Wiener Neudorf, Österreich, erworben. In diesem Zusammenhang erfolgte die Umbenennung von Gurit (Kassel) GmbH in ISOVOLTA Kassel GmbH. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB und §§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, die Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen zu unterlassen. Des Weiteren macht die Gesellschaft von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 und des § 276 S. 1 HGB Gebrauch. Es wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB bilanziert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Software wird mit den Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer der Branche sowie der langfristigen Nutzbarkeit des erworbenen Know-hows im Zusammenhang mit der Entwicklung und Herstellung der vertriebenen Produkte entsprechend der geplanten Nutzungsdauer über 15 Jahre linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von höchstens 20 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anlagen im Bau werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen der §§ 255 Abs. 1 und 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 und 4 HGB und § 256 HGB. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch produktionsbezogene Gemeinkosten sowie angemessene Teile der herstellungsbezogenen Verwaltungskosten. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden üblicherweise mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, insoweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten alle erkennbaren steuerlichen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Abzinsung betrug im Berichtsjahr € 1.824. Die Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten) sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen, liquide Mittel in Fremdwährung sowie kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum konzerneinheitlichen Stichtagskurs bewertet; § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB sind entsprechend § 256a HGB nicht anzuwenden. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge berechnet. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Forderungen gegen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 688.300,68 (Vj. € 502.857,12). Davon betreffen € 1.405,61 (Vj. € 0,00) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 313.297,48 (Vj. € 247.538,26) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Darlehensverbindlichkeit des Vorjahres in Höhe von € 11.266.215,64 wurde im Laufe des Jahres durch ein Credit Line Agreement mit der Constantia Industries AG abgelöst. Der Saldo betrug zum Bilanzstichtag € 6.408.352,47. Davon hatten € 6.400.000,00 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Der Posten beinhaltet im Wesentlichen die Personalrückstellungen in Höhe von € 1.223.342,54 (Vj. € 483.877,19), Rückstellungen für rechtliche Risiken € 1.000.000,00 (Vj. € 0,00) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 366.466,17 (Vj. € 709.221,51). Weitere Risiken mit Auswirkungen auf das Jahr 2023 sind nicht bekannt. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind die Posten aus § 275 Abs. 1 Nr. 1-5 HGB zusammengefasst. Dieses beinhaltet periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 128.741,41 (Vj. € 356.573,61). Zudem sind Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. € 514.186,07 (Vj. € 412.015,87) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres beinhalten € 1.000.000 (Vj. € 0,00) außergewöhnliche Aufwendungen aus rechtlichen Risiken. Zudem sind Währungskursverluste in Höhe von € 399.676,12 (Vj. € 565.262,18) berücksichtigt. D. Sonstige Angaben 1. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind allesamt kurz- bzw. mittelfristiger Art und frei von Rechten Dritter. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren liegen nicht vor.
Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen im Wesentlichen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde. 2. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB liegen nicht vor. 3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 und 3a HGB Wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen in Form von Immobilienmietverträgen über die betrieblich notwendigen Produktions-, Büro- und Lagerräumlichkeiten. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Vermieter. Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für die Betriebs- und Lagergebäude von T€ 3.057. Die Verträge haben eine Restlaufzeit von einem bis zu neun Jahren. Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich am Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
Darüberhinausgehende finanzielle Verpflichtungen liegen nicht vor. 4. Personalstruktur gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) in Anspruch, weil nur ein Geschäftsführer im Geschäftsjahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. 6. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB Im Berichtsjahr zum Geschäftsführer bestellt waren Herr Andrew Healey, General Manager Aviation and Transportation, und Herr Thomas Lassacher, Geschäftsführer Operations. Mit Gesellschafterbeschluss vom 12.06.2023 wurde Herr Tobias Mauer zum Finanzgeschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Bei mehreren Geschäftsführern vertreten zwei von ihnen gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen die Gesellschaft. 7. Mutterunternehmen gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ISOVOLTA AG, Wiener Neudorf, Österreich, einbezogen. Die ISOVOLTA AG ist Tochter der Constantia Industries AG, Wien, Österreich, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. 8. Angaben gem. § 285 Nr. 33 HGB Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. 9. Ergebnisverwendungsvorschlag gem. § 285 Nr. 34 HGBEs wird vorgeschlagen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 2.391.997,87 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kassel, 8. Februar 2024 Andrew Healey Thomas Lassacher Tobias Mauer LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die ISOVOLTA Kassel GmbH ist Teil der Constantia Industries AG, einem weltweit operierenden Konzern mit Sitz in Österreich. Die wesentlichen Zielmärkte der Constantia Industries AG mit Ihren Unternehmensgruppen ISOVOLTA, Fundermax, Icotec.Group und Constantia sind die Bau- und Bauzulieferindustrie, die Möbelindustrie, die Sportartikelindustrie, die Maschinen- und Generatorenbauindustrie, die Flugzeugindustrie sowie die Energietechnik. Als Hersteller von sogenannten Prepregs, einem Faserverbundwerkstoff, der Fasern und Harzmatrizen in einem Halbzeugmaterial verbindet und im Flugzeugbau eine wesentliche Materialkategorie darstellt, beliefert die ISOVOLTA Kassel GmbH namhafte Kunden in der weltweiten Luft- und Raumfahrtindustrie. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Luftfahrtindustrie ist im Jahr 2023 erneut gewachsen. Die International Air Transport Association (IATA) hat für November 2023 Daten veröffentlicht, die zeigen, dass die Nachfrage nach Flugreisen bereits 99% des Niveaus von 2019 erreicht hat. Treiber sei insbesondere der Passagierluftverkehr im Raum Asia Pacific, der sich von den örtlichen COVID-Reisebeschränkungen erholt habe, die noch im Jahr 2022 galten. Die weltweite Luftfrachtnachfrage sei ebenfalls erneut gestiegen. Hier habe sich auch die Kapazität - gemessen in verfügbaren Frachttonnenkilometern (ACTK) - weiter erhöht. Der größte Teil des Kapazitätswachstums ist auf den Anstieg der Belly-Kapazität zurückzuführen, bei dem Fracht im Stauraum an der Unterseite oder im Bauch eines Passagierflugzeuges mittransportiert wird. (Quelle: Pressemitteilungen der International Air Transportation Association (IATA)). 2. Geschäftsverlauf Im zweiten Jahr nach dem Eigentümerwechsel hat sich der Geschäftsverlauf der ISOVOLTA Kassel GmbH äußert positiv entwickelt. Unsere Gesellschaft profitiert von den Synergieeffekten innerhalb der Business Unit Aviation & Transportation, die wir zusammen mit den ISOVOLTA-Standorten in Wiener Neudorf (Österreich) und Harrisburg (Oregon, USA) bilden. Die erste Jahreshälfte war stark geprägt von den Störungen der Zulieferketten zum Ausklang des Jahres 2022, als wichtige Materialkomponenten zeitweise nicht lieferbar waren. Der hieraus entstandene Produktionsrückstand führte insbesondere im ersten Quartal 2023 zu einer sehr hohen Auslastung unserer Produktionsanlagen. Im weiteren Verlauf des Jahres haben wir den Rückstand weiter abgearbeitet, so dass spätestens zur zweiten Jahreshälfte das Geschäft stabilisiert und die Auslastung besser gesteuert werden konnte. Der gute Geschäftsverlauf spiegelt sich in den folgenden Kennzahlen wider: In der Tabelle ggf. auftretende Differenzen sind rundungsbedingt. Unsere wesentlichen Leistungsindikatoren ergeben sich aus Rohergebnis und EBIT. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Steigerung des Rohergebnisses auf 19,16 Mio. € ist im Wesentlichen auf der Erholung des Luftfahrtmarktes nach Beendigung der Pandemie zurückzuführen und konnte insbesondere durch Erhöhung des Personals und bei der damit verbundenen Steigerung der Personalaufwendungen um 1,07 Mio. € (=20,1 %) erzielt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleichszeitraum auf 5,96 Mio. € angewachsen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus außergewöhnlichen Aufwendungen. Unser Finanzergebnis hat sich von -0,38 Mio. € auf -0,43 Mio. € verschlechtert. Hier war das hohe Zinsniveau zum Zeitpunkt der Überführung der Gesellschafterdarlehen in ein Credit Line Agreement der Konzernholding die wesentliche Ursache. Wir konnten unser EBIT im Geschäftsjahr um 3,79 Mio. € (= 235,4 %) auf 5,41 Mio. € steigern. Der Jahresüberschuss beträgt 3,73 Mio. € (im Vorjahr 1,14 Mio. €). Im Umlaufvermögen ergibt sich ein wesentlicher Anstieg bei den Vorräten (plus 2,51 Mio. € auf 8,35 Mio. €). Dieser entstand durch eine höhere Materialbevorratung aufgrund der Geschäftsentwicklung, die Bildung von Sicherheitsbeständen für Schlüsselkunden sowie die Vorproduktion für Lieferungen zu Beginn des Jahres 2024. Da gleichzeitig das Anlagevermögen um 0,82 Mio. € und die liquiden Mittel um 0,84 Mio. € zurückgegangen sind, ist die Bilanzsumme insgesamt nur leicht um 0,97 Mio. € auf 20,22 Mio. € gewachsen. Die Entwicklung der weiteren Vermögenspositionen ist unauffällig. Das Eigenkapital ist um den Jahresüberschuss auf 4,99 Mio. € gewachsen. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 24,7 % (im Vorjahr 6,6 %). Verbunden mit der Geschäftsentwicklung haben sich die Rückstellungen im Geschäftsjahr um 2,88 Mio. € erhöht. Hier sind die erwarteten Steuerzahlungen für 2023 von 1,25 Mio. € sowie die Bewertung von Risiken und Abgrenzungssachverhalten von zusätzlichen 1,63 Mio. € ursächlich. Aufgrund der gesteigerten Kapitaldienstfähigkeit konnte gleichzeitig die Fremdfinanzierung der Gesellschaft deutlich zurückgeführt werden. Die Verbindlichkeiten verminderten sich im Geschäftsjahr um 5,63 Mio. € auf 10,99 Mio. €. 4. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Die Gesellschaft betreibt Produktentwicklungstätigkeiten und Materialprüfungen für verschiedene Anwendungsgebiete im Luftfahrtbereich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind hierzu Aufwendungen in Höhe von 0,21 Mio. € (im Vorjahr: 0,15 Mio. €) angefallen, die das Jahresergebnis belasten. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Zur Beurteilung der Chancen und Risiken hat die ISOVOLTA Kassel GmbH ein zentrales Risikomanagementsystem eingerichtet. Durch die mittelständische Struktur des Unternehmens und die direkte operative Einbindung der Geschäftsführung in das Tagesgeschäft ist eine zeitnahe Risikokommunikation stets gewährleistet. Als Schlüsselelement wurde ein turnusmäßiger Workshop eingerichtet, in dem Geschäftsführung, Management und Schlüsselpersonen gemeinsam die bisherigen Ergebnisse neu bewerten und um neue Erkenntnisse erweitern. In unserem Risikomanagementsystem unterscheiden wir zwischen internen und externen Chancen und Risiken. Als interne Risiken haben wir mögliche organisatorische, strukturelle und strategische Veränderungen identifiziert. Hierzu zählen die Verfügbarkeit von Personal, der Einsatz von Ausrüstung und Ressourcen sowie Versicherungsthemen. Externe Risiken sehen wir vor allem in der Lieferkette und der Verfügbarkeit von Rohstoffen, im Wettbewerb und der Abhängigkeit von bestimmten Märkten sowie in der Veränderung von politischen oder gesellschaftlichen Vorgaben. Auf alle Risiken wollen wir vorbereitet sein, um im Eintrittsfall schnell reagieren zu können. Hierzu beschreiben wir die möglichen Auswirkungen, bewerten die Eintrittswahrscheinlichkeiten und legen die möglichen Gegenmaßnahmen fest. Im Zusammenhang mit den Risiken ergeben sich stets auch Chancen für das Unternehmen. So dient unser Risikomanagementsystem dazu, um im Eintrittsfall schnell auf eine veränderte Umgebung reagieren zu können. Personalrisiken begegnen wir mit Initiativen zur Arbeitgeberattraktivität, Ausbildung von eigenen Fachkräften sowie umfassenden Qualifikationsmaßnahmen. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, das eigene Ansehen am Arbeitsmarkt zu verbessern und so das Interesse von potenziellen Arbeitnehmern zu generieren. Aus der Stärkung der Lieferkette, dem engen Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden und der innovativen Entwicklungsarbeit resultieren Wettbewerbschancen, die wir nutzen, um unsere Marktsituation zu behaupten und auszubauen. Folgende wesentliche mit der Geschäftstätigkeit verbundene Risiken aus dem Unternehmensumfeld (externe Risiken) oder aus dem Unternehmen selbst (interne Risiken) sind erkennbar: Produktionsprobleme der großen Flugzeughersteller bergen Unsicherheiten für die gesamte Zulieferindustrie. Wir begegnen diesem potenziellen Risiko durch eine Diversifikation in der Kundenstruktur und im Produktportfolio sowie der Ausweitung auf neue Märkte, in denen wir bisher nicht stark vertreten waren. Die Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten führt zu erhöhten Produktionskosten, die aufgrund von Preisvereinbarungen und Rahmenabkommen nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Um möglichen negativen Einflüsse auf die Profitabilität zu begegnen, treffen wir in Zusammenarbeit mit der strategischen Einkaufsabteilung des Konzerns Lieferantenvereinbarungen und verfolgen - wenn wirtschaftlich sinnvoll und technisch möglich - eine breite Beschaffungsstrategie (Dual Sourcing). Darüber hinaus gilt es weiterhin, Produktionsprozesse kontinuierlich zu optimieren und weiterzuentwickeln. Internationale Konflikte und politische Krisen können mittel- und langfristig Risiken im Hinblick auf unsere Absatzerwartungen speziell im nicht-europäischen Raum bergen. Wir beobachten die weltweite Entwicklung mit dem Ziel, frühzeitig auf veränderte Situationen und Konstellationen reagieren zu können. Insgesamt sehen wir uns als gefestigtes Unternehmen, das allen Risiken mit gebotener Vorsicht begegnet und sämtliche Maßnahmen getroffen hat, um mögliche negative Auswirkungen zu minimieren. Das Risikomanagement der Gesellschaft hat sich während der Covid-19-Pandemie als effektiv erwiesen. Die hieraus abgeleiteten Maßnahmen führten überwiegend zu Chancen, die uns nach Ende der Krise eine schnelle Erholung ermöglicht haben. 2. Prognosebericht Die Erholung des Luftfahrtmarktes hat sich im Jahr 2023 unvermindert fortgesetzt. Mittlerweile wurde das Vor-Pandemieniveau aus 2019 nahezu wieder erreicht. Die ISOVOLTA Kassel GmbH profitiert von dieser Entwicklung und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erwartungen erneut übertreffen. Zu Beginn des Jahres 2024 gehen wir davon aus, dass sich die Marktsituation nach Aufarbeitung des Nachholbedarfs nun weiter normalisieren wird. Der Wachstumstrend der Branche wird andauern, jedoch ist insgesamt mit einer Rückkehr zu den ursprünglichen Wachstumsraten zu rechnen. Wir gehen für das Jahr 2024 von einem Rohergebnis und EBIT nicht unter dem Jahr 2023 aus. Folgende Überlegungen stützen unsere Annahmen: • Als fester Bestandteil der Lieferkette richten wir unsere Planungen an der Kommunikation der großen Flugzeughersteller aus. Für die kommenden Jahre werden steigende Bauraten bei den wesentlichen Flugzeugtypen erwartet. • Neben dem Erstausrüstergeschäft hat sich das MRO-Geschäft (Maintenance, Repair and Operations) als weiteres Standbein etabliert. • Um die aktuellen Bedarfe zu decken, werden bereits ausgemusterte Flugzeugtypen reaktiviert und für die weitere Nutzung komplett überarbeitet (Retrofit-Programme). Dies betrifft im Wesentlichen den Interior- und Kabinenbereich, der weiterhin unseren Schwerpunkt bildet. Insgesamt sehen unsere mittelfristigen Planungen steigende Fluggastzahlen vor. Im Geschäftsflugbereich ist aufgrund technischer Errungenschaften wie der Videokonferenz und Kollaborationstools mit einem langsameren Wachstum zu rechnen. Der Frachtflugbereich ist unverändert stark und wächst unvermindert, auch aufgrund der verstärkten Verfügbarkeit von Belly-Kapazitäten. Wir erwarten, dass sich unsere positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 und darüber hinaus fortsetzen wird, aber die Wachstumsraten der letzten beiden Jahre nicht mehr erreicht werden.
Kassel, 8. Februar 2024 Die Geschäftsleitung der ISOVOLTA Kassel GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ISOVOLTA Kassel GmbH, KasselPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der ISOVOLTA Kassel GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISOVOLTA Kassel GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 8. Februar 2024 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Dr. Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.08.2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
12 nahegelegene Organisationen
Reparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen Geräten
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Patentanwaltskanzleien
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Großhandel mit Flachglas
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Großhandel mit Anstrichmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen