Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 35660
Vorher
Befeld-Fest GmbH
Eingetragen
1.3.2012
Branche
Herstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Das Entwickeln, das Herstellen und das Vertreiben von Stromversorgungssystemen sowie deren Wartung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (14)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Normag Ventures GmbHEigenbeteiligung
1.12%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Schmidt, Kranz & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPS-Fest GmbH

Sinzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 156.381,00 794.675,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   593.272,00
II. Sachanlagen 156.381,00 201.403,00
B. Umlaufvermögen 780.871,32 3.715.045,62
I. Vorräte 335.409,72 2.269.538,20
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 511.960,44 2.415.648,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 374.512,20 1.221.786,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 70.949,40 223.721,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.666,49 31.127,32
D. Aktive latente Steuern   402.600,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.919.544,41 286.113,10
Aktiva 3.865.463,22 5.229.561,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 4.135.000,00 4.135.000,00
III. Verlustvortrag 4.521.113,10 5.198.581,74
IV. Jahresfehlbetrag 2.633.431,31 -677.468,64
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 2.919.544,41 286.113,10
B. Rückstellungen 600.716,58 150.283,45
C. Verbindlichkeiten 3.261.794,85 5.070.825,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.261.794,85 5.070.825,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.951,79 8.451,79
Passiva 3.865.463,22 5.229.561,04

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die IPS-FEST GmbH, Sinzig, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter der Nummer HRB 27003 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde entsprechend den § 242 ff. und den § 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von -2.920 TEUR aus.

Für die IPS-FEST GmbH erfolgte im Jahr 2023 die Entscheidung, die gewöhnliche
Geschäftstätigkeit zum 31.12.2023 einzustellen. Die Auswirkungen der letzten Jahre durch Pandemie, Ukraine- Russland- Konflikt, Lieferengpässe und Materialverfügbarkeiten, sowie die unwirtschaftlichen Öl & Gas Projekte waren zu massiv, um den wirtschaftlichen Turnaround zu schaffen. Die noch übrigen, über den 31.12.2023 hinaus abzuwickelnden Kundenprojekte werden voraussichtlich bis zum 31.05.2024 fertiggestellt.

Die FEST GmbH hat Ihre Anteile (25,1%) an der IPS-FEST GmbH zum 08.12.2023 an die Schmidt, Kranz & Co. GmbH verkauft.
Durch einen entsprechenden Asset Deal wurde das technische Know- how der Gleichrichtertechnologie gesichert und das Service- und Wartungsgeschäft in die FEST GmbH übernommen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt, obwohl nicht von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen wird.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Der Geschäfts- und Firmenwert der IPS FEST GmbH wurde im Rahmen des Asset Deals an die FEST GmbH übertragen.

Andere entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden verkauft abgewertet bzw. bestehen zum Stichtag nicht mehr.

Die noch im Unternehmen verbliebenen Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Ein Verkauf dieser Sachanlagen ist bis spätestens Ende des 1. Halbjahres 2024 geplant.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren
Nettoveräußerungswerten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen zu Anschaffungskosten.

Die Hersteilungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an den Ort der geplanten Verwendung zu bringen und in ihren gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen (produktionsbezogene Vollkosten).

Die Ermittlung der Herstellkosten erfolgt auf der Basis einer Normalauslastung Fremdkapitalkosten werden nicht in die Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben werden bei Bedarf durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus könnnen zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen werden.

Die Flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Forderungen

Sämtliche Forderungen besitzen vollständig eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 3.000 TEUR (VJ 2.709 TEUR) auf Darlehensforderungen des Gesellschafters.

Für die Darlehensforderung der FEST GmbH gegenüber der IPS- FEST GmbH in Höhe von 1.738 TEUR wurde ein Forderungsverzicht mit Besserungsschein ausgesprochen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Sämtliche Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Grundlagen für die Umrechnung in Euro

Auf fremde Währung lautende Finanzanlagen, Forderungen, Wertpapiere, Flüssige Mittel, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bilanzpositionen in fremder Währung, die Bestandteil der Bewertungseinheit zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos sind, werden zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts bewertet. Die Umrechnung von in Fremadwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder der Vorräte
erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts in Euro.

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Dipl. Ingenieur Oliver Dürr, Bonn

Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 39 Mitarbeiter (Vorjahr: 50) beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Besserungsschein ggü. Schmidt, Kranz & Co. GmbH
4.820
TEuro
Verpflichtungen aus Besserungsschein ggü. FEST GmbH
1.738
TEuro
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 2024
155
TEuro
2025 bis 2028
143
TEuro
Summe
6.856
TEuro



Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Avale in Höhe von 500 TEUR (Vorjahr: 1.097 TEUR). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden keine Avale.

Die Gesellschaft ist aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ihrer Gesellschafterin, der Schmidt, Kranz und Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Velbert, in Höhe von 31.258 TEUR als Mithafterin durch Schuldbeitritt verpflichtet.
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt.

Konzernabschluss

Unternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich den kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen aufstellt:

Schmidt, Kranz & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Velbert.

Deren Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nahestehende Personen

Marktunübliche Bedingungen für nicht unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und/oder Personen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, analog den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Sinzig, den 22.05.2024

gez. Oliver Dürr, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

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