Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Fluke Process Instruments GmbH
Blankenburger Straße 135, 13127 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Müller-Kaempffer seit 18.12.2023 | Prokura |
Robertus Meijs seit 28.7.2023 | Geschäftsführer |
Christopher John Smith seit 27.7.2023 | Geschäftsführer |
Anna Klautsch seit 14.2.2019 | Prokura |
Steffen Ludwig seit 29.9.2016 | Prokura |
Sigrid Hanna, geb. Edel Teich seit 7.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.88% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fluke Process Instruments GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fluke Process Instruments GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fluke Process Instruments GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fluke Process Instruments GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 17. Oktober 2024 EY
GmbH & Co. KG
Wehner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Fluke Process Instruments GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 39930 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, denen eine Nutzungsdauer von 3-8 Jahren zu Grunde liegt, bewertet. 1.2. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Dem Sachanlagevermögen liegen Nutzungsdauern zwischen 3 und 25 Jahren (Gebäude) zu Grunde. Die geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten kleiner als EUR 800 sind, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 1.3. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungskosten und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind mit Nominalbeträgen, ggf. vermindert um angemessene Wertberichtigungen, angesetzt. Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB umgerechnet. 1.4. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Klaus Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Ein erwarteter Rentenanstieg von 3,00 % wurde wie im Vorjahr berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. 1.5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 1.6. Latente Steuern Die Fluke Process Instruments GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der TGA Deutschland GmbH, Aldingen, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasipermanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. 1.7. Mindeststeuergesetz (Pillar 2) Als Reaktion auf die Verabschiedung der globalen Mindeststeuer (Pillar Two) durch den Deutschen Bundestag am 10. November 2023, die die EU-Richtlinie 2022/2523 umsetzt, erkennt Fluke Process Instrument GmbH die bevorstehenden Änderungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) an. Diese Änderungen erfordern von den Unternehmen, in ihren finanziellen Offenlegungen Transparenz bezüglich der Auswirkungen der Mindeststeuergesetze zu gewährleisten. Zum Zeitpunkt der Genehmigung dieses Jahresabschlusses bewertet Fluke Process Instrument GmbH die Auswirkungen dieser Gesetzgebung und seine potenzielle Belastung durch Pillar Two-Einkommensteuern. Da das Geschäftsjahr nach dem 30. Dezember 2023 endet, erwartet Fluke Process Instrument GmbH, detaillierte Angaben in seinem nächsten Jahresabschluss aufzunehmen, die den Einfluss dieser globalen Mindeststeuerregelungen auf seine finanzielle Lage und Leistung widerspiegeln. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagespiegel (Seite 7) dargestellt. 2.2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.255 (Vorjahr: TEUR 1.643). 2.3. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt EUR 845.000,00 (Vorjahr: TEUR 845). 2.4. Ergebnisabführungsvertrag Gemäß Ergebnisabführungsvertrag ist die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2005 verpflichtet, ihr Jahresergebnis an die Fluke Deutschland GmbH, Glottertal, abzuführen. Abzuführen ist - vorbehaltlich der Bildung oder Auflösung von Rücklagen - der ohne die Gewinnabführung entstehende Jahresüberschuss, vermindert um einen etwaigen Verlustvortrag aus dem Vorjahr. Die Einstellung von Gewinnrücklagen gemäß § 272 Abs. 3 HGB ist mit Zustimmung der Fluke Deutschland GmbH möglich. Entsprechend sind entstehende Verluste durch die Fluke Deutschland GmbH, Glottertal, auszugleichen. Das abzuführende Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf EUR 13.829.961,54. (Vorjahr: TEUR 12.652). 2.5. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil enthält Sonderabschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz. Im Berichtsjahr beträgt der Sonderposten mit Rücklageanteil zum Bilanzstichtag TEUR 0 (Vorjahr TEUR 54). Er wird entsprechend der planmäßigen Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Auflösung in Höhe von TEUR 54 wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Gesellschaft hat - analog zum Vorjahr - von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht und den in den Vorjahren gebildeten Sonderposten beibehalten. 2.6. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung betrifft die Ansprüche von zwei ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens. Im Geschäftsjahr beinhaltet die Zuführung zur Pensionsrückstellung Aufwand aus der Abzinsung in Höhe TEUR 10 (Vj. TEUR 11). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nunmehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt EUR 5.608 (Vorjahr: TEUR 26.652). Die Gesellschaft hat ihren gesamten Gewinn einschließlich des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB gemäß dem BMF Schreiben vom 23. Dezember 2016 an Fluke Deutschland GmbH, Glottertal, abgeführt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten primär Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 615) (Vorjahr: TEUR 382), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 286) (Vorjahr: TEUR 247) und Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 281) (Vorjahr: TEUR 238). 2.7. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Einkäufe, die im Rahmen des standardmäßigen Geschäftsbetriebs mit anderen konzernzugehörigen Einheiten getätigt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen die Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023 und 2022. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Umsatz Aufgeteilt nach Geschäftsfeldern setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
3.2. Materialaufwand
3.3. Personalaufwand
3.4. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung der Sonderposten (TEUR 96) (Vorjahr: TEUR 115)., davon für Investitionszuschüsse (TEUR 42) (Vorjahr: TEUR 51), für Sonderabschreibungen (TEUR 54) (Vorjahr: TEUR 64) enthalten. 3.5. Gewinnverwendungsbeschluss/ Gewinnverwendungsvorschlag Es wird auf Punkt 2.4. verwiesen. 4. Sonstige Angaben 4.1. Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht. 4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen künftige finanzielle Verpflichtungen aus einem Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit bis 2062 in Höhe von insgesamt TEUR 996. 4.3. Geschäftsführer Herr Jeroen van de Wiel, Kaufmann, Hilvarenbeek, Niederlande (bis zum 19. Juni 2023) Herr Robertus Meijs, Kaufmann, Eindhoven, Niederlande (ab dem 19. Juni 2023) Frau Sigrid Teich, Kauffrau, Denzlingen Herr Herman Warnshuis, Kaufmann, Apeldoorn, Niederlande (bis zum 20. Februar 2023) Herr Christopher Smith, Kaufmann, Norwich, Großbritannien (ab dem 20. Februar 2023) Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Keiner der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft Bezüge. 4.4. Konzernzugehörigkeit Die Anteile am Stammkapital der Gesellschaft (TEUR 845) werden zu 100 % durch die Fluke Deutschland GmbH, Glottertal, gehalten. Die Fluke Process Instruments GmbH, Berlin, ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Fortive Corporation, Everett, WA, USA. Für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Fortive Corporation einen Konzernabschluss auf. Dieser ist bei der Fortive Corporation, 6920 Seaway Blvd, Everett, WA, USA, erhältlich. 4.5. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 95 Mitarbeiter (im Vorjahr 94), davon 61 Personen im Herstellungsbereich (inkl. Service), 13 Personen im Vertrieb (inkl. Marketing), 14 Personen in der Entwicklung und 7 Personen im Verwaltungsbereich. 5. Nachtragsbericht Im Jahr 2023 hat das Unternehmen einen Restrukturierungsplan eingeleitet, um seine Abläufe zu optimieren und die Kosteneffizienz zu steigern. Die Restrukturierungskosten sind bereits in unseren Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2023 erfasst, mit einem verbleibenden Rückstellungsbetrag von TEUR 66 zum 31. Dezember 2023. Der Restrukturierungsplan soll voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2024 weitgehend abgeschlossen sein. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Restrukturierungsmaßnahmen seine langfristige finanzielle Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsposition verbessern werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit von Unsicherheiten hinsichtlich der endgültigen Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss. Das Management wird den Fortschritt des Restrukturierungsplans weiterhin bewerten und überwachen. Das Unternehmen erwartet nicht, dass diese Restrukturierungsmaßnahmen wesentliche nachteilige Auswirkungen auf seine Liquidität oder den laufenden Geschäftsbetrieb haben werden. Das Unternehmen wird sich weiterhin auf seine Kerngeschäftsaktivitäten konzentrieren und seine langfristigen Wachstumsziele verfolgen. Andere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses eingetreten sind, lagen nicht vor.
Berlin, 16. Oktober 2024 gez. Robertus Meijs, Geschäftsführer gez. Sigrid Teich, Geschäftsführerin gez. Christopher Smith, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Fluke Process Instruments GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fluke Deutschland GmbH, Glottertal. Innerhalb von Fluke ist die Gesellschaft einem Geschäftsbereich zugeordnet, der innovative Produkte unter den Marken Fluke Process Instruments, Raytek, Ircon und Datapaq entwickelt, produziert und verkauft. Der im Vergleich zu den Vorjahren unveränderte Geschäftszweck des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Geräten zur berührungslosen Temperaturmessung sowie die Herstellung von Geräten und Systemen der industriellen Temperaturprofilmessung. Die Fluke Process Instruments GmbH ist für den Vertrieb in Europa, Afrika und Vorderasien verantwortlich. Zudem erfolgt der Verkauf von der Fluke Process Instruments GmbH hergestellter Produkte auch an Konzerngesellschaften in den USA und China, die ihrerseits für den Verkauf in Amerika und Asien zuständig sind. Zum 1. Juli 2016 wurde die Fortive Corporation von der Danaher Corporation abgespalten. Die Fluke Process Instruments GmbH ist seitdem ein Unternehmen der Fortive Corporation. Auf den Geschäftszweck des Unternehmens und die Einbindung innerhalb von Fluke hatte dieser Vorgang keine Auswirkung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Umsatz Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz von TEUR 39.713 auf TEUR 44.015 gestiegen.
Im Vergleich zum Vorjahr ist sowohl der Außenumsatz als auch der Umsatz mit verbundenen Unternehmen gestiegen: der Außenumsatz um TEUR 320 und der Umsatz mit verbundenen Unternehmen um TEUR 3.983. 2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber 2022 um TEUR 4.152 auf TEUR 31.927 gestiegen, im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung der liquiden Mittel und die Erhöhung der Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag (2023: TEUR 27.110; 2022 TEUR 21.285). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten verringerten sich im Vergleich zum Jahr 2022 um 43 TEUR auf 958 TEUR aufgrund früherer Zahlungseingänge bei Kunden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber 2022 um TEUR 387 auf TEUR 1.255 gesunken. Hintergrund für den Rückgang sind eine frühere Rechnungsstellung und Zahlungspraxis bei Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Bankkredite zur Finanzierung der Gesellschaft verwendet. 2.3. Finanzlage Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten haben gegenüber 2022 aufgrund der guten Ertragslage von TEUR 16.337 auf TEUR 25.356 zugenommen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit sichergestellt. Auch zukünftig gehen wir davon aus, dass alle finanziellen Verpflichtungen aus den vorhandenen Finanzmitteln erfüllt werden können. 2.4. Ertragslage Trotz der schwierigen Wirtschaftslage weltweit sind die Umsätze 2023 gegenüber 2022 gestiegen. Durch das höhere Produktionsvolumen haben sich die Herstellkosten auch entsprechend erhöht, jedoch nicht in gleichem Maß wie die Umsätze. Bezogen auf die Umsatzwachstumsprognose des Vorjahres, die einen Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich voraus sah, liegen die Ergebnisse des laufenden Jahres über den Erwartungen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf das Kernwachstum des Fluke-Geschäfts, eine Preiserhöhung und effektive Marketingkampagnen zurückzuführen. Die Steigerung des Betriebsergebnis kann sowohl auf die Umsatzerhöhung als auch auf die effektive Kontrolle unserer Herstellungs- und Verwaltungskosten zurückgeführt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.774 und sind somit gegenüber 2022 gestiegen. Dieser Anstieg ist auf neue konzerninterne Vereinbarungen für konzerninterne Umlagen von Geschäftslizenzgebühren und Servicegebühren zurückzuführen. Die Personalaufwendungen stiegen auf TEUR 8.186 in 2023 im Vergleich zu TEUR 6.193 in 2022 aufgrund der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem im Jahr 2023 durchgeführten Restrukturierungsplan. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in 2023 beträgt 95 Mitarbeiter (im Vorjahr 94). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 2 und sind seit dem Vorjahr um TEUR 79 gesunken. Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 39 und sind seit dem Vorjahr um TEUR 39 gestiegen. Die sonstige Zinsen und ähnliche Erträge belaufen sich auf TEUR 813 und sind seit dem Vorjahr um TEUR 728 gestiegen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf einen höheren Kassenbestand zurückzuführen, der zu einer Verbesserung der Liquiditätslage des Unternehmens führte. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen für das Geschäftsjahr beliefen sich auf 1.293 TEUR, was einem leichten Rückgang von 134 TEUR im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 2.5. Gesamtaussage Die Fluke Process Instruments GmbH ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt zufrieden. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt immer noch auf einem hohen und gesunden Niveau, was durch gutes Management der betrieblichen Aufwendungen erreicht wurde. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2.6. Investitionen Im Geschäftsjahr sind Investitionen in Höhe von TEUR 193 in das Sachanlagevermögen getätigt worden. 2.7. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Fluke Process Instruments GmbH verwendet zur Steuerung des Unternehmens die innerhalb des Fortive Konzerns etablierten finanziellen Leistungsindikatoren.
3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung ist eine wichtige Grundlage unseres Erfolgs und ermöglicht, unsere Position am Markt zu behaupten und weiter auszubauen. Die Fluke Process Instruments GmbH ist dabei innerhalb des Geschäftsbereiches ein wichtiger Standort für die Entwicklung von Geräten der Produktfamilien Fluke Process Instruments, Raytek und Ircon. Die Ausgaben für die Entwicklung betragen 3,43 % (Vj. 4 %) des Umsatzes der Fluke Process Instruments GmbH. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir weisen darauf hin, dass es sich im Folgenden zum Teil um zukunftsbezogene Aussagen handelt. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn gewisse Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als nicht zutreffend erweisen. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung liegen vor allem in der allgemeinen konjunkturellen Situation sowie im Gesamttrend im Bereich der berührungslosen Temperaturmessung. Da die Gesellschaft sowohl in Europa, Afrika, Vorderasien als auch mittelbar über andere Konzerngesellschaften in Asien und Amerika tätig ist, können auch weltweite Trends Einfluss auf die Gesellschaft haben. Die Gesellschaft ist wegen der Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen insbesondere USD-Währungskursrisiken ausgesetzt, die nicht durch den Abschluss von Kurssicherungsgeschäften abgesichert wurden. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des globalen Fortive-Konzerns eingebunden. Die Gesellschaft sticht aus Sicht des Managements als wichtiger Entwicklungs- und Produktionsstandort innerhalb des Konzerns heraus, woraus sich weitere Chancen ergeben. 4.2. Voraussichtliche Entwicklungen der Gesellschaft Mit Wirkung zum 30. September 2023 wurde die Datapaq-Produktionslinie, die sich in den FPI Einrichtungen in Berlin befand, in das Fertigungswerk in Norwich verlegt. Mit dieser Änderung wurde der Fertigungsvertrag zwischen der Fluke Process Instruments GmbH und der Datapaq Limited aufgehoben. Der Außenumsatz wird für das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich im Vergleich zu 2023 konstant bleiben. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen wird im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 voraussichtlich deutlich sinken. Es wird erwartet, dass die zwischenbetrieblichen Umsätze aufgrund einer Verlagerung der Produktion zu anderen verbundenen Unternehmen, die näher an den Standorten der Kunden liegen, deutlich abnehmen. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die Vorlaufzeit zu verkürzen und somit die Kundenzufriedenheit zu steigern. Obwohl dies möglicherweise negative Auswirkungen auf unser Unternehmen hat, erweist es sich langfristig als effektiver für die Gruppe. Durch die Optimierung der Produktionsstandorte innerhalb der Gruppe können wir flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Betriebsausgaben sollen im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 deutlich zurückgehen, da das Unternehmen weiterhin einen strikt kostensenkenden Ansatz verfolgt. Es wird jedoch erwartet, dass der Rückgang der Betriebsausgaben den Rückgang der zwischenbetrieblichen Umsätze nicht vollständig kompensieren wird. Folglich wird auch erwartet, dass das Ergebnis vor Ergebnisabführung im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 deutlich abnehmen wird. Trotz des erwarteten Rückgangs der Umsätze und der entsprechenden Reduzierung der Betriebskosten wird prognostiziert, dass die Umsatzrendite für 2024 auf dem Niveau von 2023 bleiben wird, dank verbesserter operativer Effizienz und strategischem Kostenmanagement. Angesichts des erwarteten Umsatzrückgangs bei gleichbleibendem Working Capital rechnen wir mit einer Reduktion unserer Working Capital Turns, was vorübergehend eine geringere Effizienz bei der Umwandlung von Working Capital in Umsätze widerspiegelt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Fluke Deutschland GmbH wird auch unser Jahresergebnis für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahre wieder Null betragen.
Berlin, 16. Oktober 2024 Robertus Meijs, Geschäftsführer Sigrid Teich, Geschäftsführerin Christopher Smith, Geschäftsführer |
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