AROWE Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Hartig seit 18.7.2025 | Prokura |
Dieter Pfeifer seit 9.6.2020 | Prokura |
Lutz Schönteich seit 9.6.2020 | Prokura |
Anita Rosenbrock-Welter seit 13.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anita Rosenbrock-Welter | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VeRotool Technik GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft Die VeRotool Technik GmbH gehört seit über 40 Jahren zu den großen Verschleißteil-Lieferanten in Europa. Das Unternehmen fertigt und vertreibt Verschleißteile für Bau- und Erdbewegungsmaschinen, Abbruchwerkzeuge, Recyclingmaschinen und Kieswaschanlagen. Von der Erstausstattung bis zur Instandsetzung bietet die VeRotool Technik GmbH effektive Lösungen im Kampf gegen den Verschleiß. Zum Kundenkreis gehören führende Hersteller und Erstausrüster von Grabgefäßen, Wiederverkäufer, der Baumaschinenhandel, Vermietstationen, Abbruch- und Recyclingunternehmen, Steinbrüche, Kiesgruben und Tief- und Straßenbaufirmen europaweit. Neben den gängigen Zahnsystemen für alle Typen von Baggern und Ladern, hält die VeRotool Technik GmbH rund 1000 Tonnen Stahlprodukte für die Kundschaft auf Lagervorrat. In der hauseigenen Produktion werden weitere Produkte aus hochverschleißfesten Materialien individuell oder in Serie gefertigt. Die Werkstatt des Unternehmens ist ferner auf die Reparatur bzw. den Umbau verschlissener Anbaugeräte spezialisiert. Das große Produktportfolio und die vielseitigen Serviceleistungen machen die VeRotool Technik GmbH zum echten Allrounder in allen Verschleißfragen. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Entwicklung der Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Konjunkturvorhersagen des IWF für 2024 sind ebenfalls zurückhaltend. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von gestiegenen Zinsen, Knappheit der Märkte geprägt. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine wirkten sich weiterhin auf die deutsche Wirtschaft aus und die bereits 2022 aufgrund des Kriegs angestiegenen Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Unterstützt wurde dies durch die Auswirkungen des Konflikts im Jemen, die sich in den gestiegenen Energiepreisen und der allgemeinen Unsicherheit auf den Märkten bemerkbar machten. Die Arbeitslosenquote hat sich um 0,3 % auf 5,7 % leicht erhöht. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2023 bei 5,9 % und fiel damit etwas geringer aus als im Vorjahr. Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führte weiterhin zu einer wirtschaftlichen Unsicherheit im Jahr 2023. Trotz der Energiepreisbremse sind die Energiekosten weiterhin sehr hoch. Zusätzlich muss die Disposition mit längeren Vorlaufzeiten planen aufgrund des Konfliktes im Jemen. 2. Überblick über den Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 war der Umsatz wie prognostiziert rückläufig. Nach dem deutlichen Anstieg des Umsatzes im Jahr 2022 ist der Umsatz 2023 auf das Niveau des Jahres 2021 zurückgegangen. Dieser in erster Linie preisbedingte Umsatzrückgang war sowohl im Inland als auch im Ausland zu verzeichnen. Durch langjährige und verlässliche Partnerschaften haben wir unsere bereits etablierte Position als Verschleißteil-Lieferant in Europa dennoch weiter gefestigt. Die Entwicklung des Unternehmens kann insgesamt weiterhin als positiv betrachtet werden. 3. Forschung und Entwicklung Die VeRotool Technik GmbH betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Indikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht verwendet. 5. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 5.1. Ertragslage Der Umsatz ist um 11,35 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ursächlich für den Umsatzrückgang ist im Wesentlichen ein Rückgang der Rohstoffpreise. Dieser Preisrückgang wurde an die Kunden weitergegeben. Die Margenentwicklung ist wegen der stark gestiegenen Kosten aufgrund allgemeiner Preissteigerungen im Einkaufsbereich ebenfalls rückläufig. Positiv zu berichten ist, dass die Materialaufwandsquote von 65 % auf 63 % gesunken ist. Die Personalkosten sind bei nahezu gleichbleibender Mitarbeiterzahl durch Reduzierung von Arbeitszeiten einiger Mitarbeiter sowie den Rückgang erfolgsabhängiger Vergütungsbestandteile leicht gesunken auf TEUR 2.218 (Vj. TEUR 2.252). Insgesamt konnte die VeRotool Technik GmbH das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss leicht unterhalb des Vorjahresniveaus in Höhe von TEUR 904 (Vj. TEUR 1.114) beenden. 5.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 547 auf TEUR 6.904 gesunken. Wesentliche Vermögenspositionen sind das Umlaufvermögen mit einem Wert der Vorräte in Höhe von TEUR 3.308 bzw. 48 % (Vorjahr: TEUR 3.722 bzw. 50 %) der Bilanzsumme. Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Finanziert wird die Gesellschaft durch Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.110 (Vorjahr: TEUR 6.306), was einer Eigenkapitalquote von 89 % (Vorjahr: 85 %) entspricht. Die VeRotool Technik GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von TEUR 78 umsetzen. Hierzu gehörten im Wesentlichen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Steigerung der liquiden Mittel um TEUR 188 resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit, der sich auf TEUR 1.350 beläuft, sowie aus der Kompensation des negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit, der durch Ausschüttungen an die Gesellschafter zu einem Abfluss von TEUR 1.100 führte, und dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 62. 6. Chancen- und Risikobericht Die allgemeine Preisentwicklung stellt für uns ein Risiko dar. Durch die implementierten Kontrollmechanismen können die dem Geschäftsmodell innewohnenden Risiken jedoch gesteuert und eingegrenzt werden. Bestandsgefährdende Risiken können durch diese Kontrollen nahezu ausgeschlossen werden. Der allgemeine Fachkräftemangel stellt für uns ein weiteres Risiko dar. Durch eine gute Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung sind wir hier gut aufgestellt. Der Krieg in der Ukraine wird sich auf der Beschaffungsseite durch Preissteigungen auswirken. Wir gehen davon aus, dass es keine Lieferengpässe geben wird, da wir mehrere Bezugsländer für die Rohstoffe und Vorprodukte haben. Wir sind durch die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten auch im Einkauf gut aufgestellt. Unsere Lieferanten beliefern uns zuverlässig - auch in den Coronajahren hatten wir nur kurzzeitige Lieferengpässe. Dennoch wollen wir unsere Lieferketten optimieren und halten Ausschau nach alternativen Lieferadressen. Unsere Stärke resultiert aus der Aufteilung unserer Tätigkeiten in verschiedene Bereiche. Von der Erstausrüstung bis zur Instandsetzung bieten wir Unterstützung in allen Verschleißfragen. 7. Prognosebericht Auch wenn im Bereich Hochbau die Lage etwas angespannt ist, ist die Lage im Bereich der Infrastrukturmaßnahmen (wie Brückenbau, Autobahnbau, Tunnelbau) europaweit positiv. Die Bereiche Abbruch, Recycling und Gewinnung sind ebenfalls weiterhin stark. Hier spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wesentliche Rolle. Der Verkauf von Neumaschinen stagniert derzeit etwas. Wir können jedoch im Bereich der Nachrüstung von vorhandenen Anbaugeräten gute Auftragseingänge verzeichnen. Wir verstärken unsere Tätigkeit immer mehr im Bereich Produktion von Verschleißteilen für Recyclingmaschinen und Kiesgewinnung. Statt Neukauf setzen viele Firmen auf die Instandsetzung der vorhandenen Geräte. So erfreut sich der Bereich von Reparaturen und Regenerierung von verschlissenen Anbaugeräten und Werkzeugen einer hohen Nachfrage. Nach deutlichen Preissteigerungen im Jahr 2022 und dem preisbedingten Umsatzrückgang 2023 gehen wir von einem leichten Umsatzrückgang für 2024 aus. Grund hierfür wird die allgemeine Zurückhaltung bei Investitionen in Neumaschinen in Deutschland sein. Diese Zurückhaltung wird auch uns im Bereich der Neumaschinenausrüstung treffen. Für unsere Kunden sind gute, langjährige Partnerschaften zu Händlern und Servicepartnern mindestens genauso wichtig wie zuverlässige und leistungsstarke Maschinentechnik. Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden und können sowohl bei Produkten als auch bei Dienstleistungen stets Lösungen anbieten, die auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind. Durch die stabilen Partnerschaften lassen sich Risiken besser managen und Innovationsstaus vermeiden. Um die Kunden noch schneller und flexibler beliefern zu können, setzen wir auf die Optimierung der Durchlaufzeiten in der Produktion. Die 2023 geplante Anschaffung einer neuen CNC-Maschine für die Fertigung wird 2024 umgesetzt. Das geplante Investitionsvolumen beträgt hierfür rd. TEUR 550. Der Jahresüberschuss wird 2024 leicht unter dem Vorjahreswert erwartet.
Ratingen, 3. Juni 2024 Anita Rosenbrock-Welter, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 S. 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Bewertung der Kassenbestände und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde ein Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) 1,82% bzw. (7-Jahres-Durchschnitt) 1,74% berücksichtigt. Das Deckungsvermögen wurde mit dem Zeitwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist, dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.000,00 EUR (Vorjahr: 4.085,80 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche, Forderungen gegen Personal und debitorische Kreditoren. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt und wird mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 100,00 EUR (Vorjahr 491,00 EUR). In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden folgende Sachverhalte ausgewiesen:
Sonstige betriebliche Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Erträge von 60.015,34 EUR (Vorjahr: 47.522,04 EUR) angefallen, die sich im Wesentlichen auf Erträge aus Sachbezügen, Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und der Vermietung einer Wohnung beziehen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.644.874,00 EUR (Vorjahr 1.608.161,45 EUR). Als wesentliche Posten sind die Raum-, Fahrzeug- und Maschinenkosten sowie die Kosten der Warenabgabe zu nennen. IV. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Objekte Robert-Zapp-Str. 6, 40880 Ratingen und Unteranger 11, 07646 Laasdorf und das Warenlager wurden als Sicherheit für ein Darlehen der Muttergesellschaft AROWE GmbH an die Commerzbank abgetreten. Des Weiteren besteht eine unbefristete selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft gegenüber der Commerzbank in Höhe von 3.000.000,00 EUR. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im betriebsgewöhnlichen Umfang und betreffen im Wesentlichen die Miete für das Objekt Robert-Zapp-Str. 8, 40880 Ratingen und Leasingraten für Kraftfahrzeuge betragen über die Laufzeit insgesamt 309.808,23 EUR. Des Weiteren besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von 309.120,00 EUR aus Bestellobligo für erteilte Investitionsaufträge. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35 (Vorjahr: 36)
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Der Geschäftsführung gehörten an: Anita Rosenbrock-Welter, Geschäftsführerin, Ratingen Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführervergütung greift die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 903.565,31 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Ratingen, 3. Juni 2024 Anita Rosenbrock-Welter, Geschäftsführerin
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VeRotool Technik GmbH, Ratingen 1. Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VeRotool Technik GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VeRotool Technik GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 1. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2022 konnten wir an der von Seiten der Gesellschaft durchgeführten vorgelagerten Stichtagsinventur nicht beobachtend teilnehmen. Dies führte dazu, dass die Bilanzwerte der fertigen Erzeugnisse und Waren sowie des Materialaufwands im Geschäftsjahr 2022 nicht hinreichend validiert werden konnten. Für das Geschäftsjahr 2023 hat dies einen Einfluss auf die Eröffnungsbilanzwerte der fertigen Erzeugnisse und Waren und somit im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 für den Materialaufwand. Insoweit besteht das im Vorjahr durch die nicht erfolgte Inventurbeobachtung skizzierte Prüfungshemmnis fort, das zu einem eingeschränkten Prüfungsurteil führt. Dies führt ebenfalls im Geschäftsjahr 2023 auch dazu, dass der im Lagebericht skizzierte Geschäftsverlauf sich anderweitig darstellen könnte. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 1. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 1. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Ergänzend wird auf § 328 HGB verwiesen.
Düsseldorf, 3. Juni 2024 Aderhold GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Ralf Corterier, Wirtschaftsprüfer Dennis Bohusch, Wirtschaftsprüfer |
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