Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 2802
Eingetragen
20.4.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung, Projektierung, Organisation und Systementwicklung im EDV-Bereich, EDV-Support und CAT-Support

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Joachim Donat
seit 31.7.2025
Geschäftsführer
Ediba Hastor
seit 31.7.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Akkodis Group AGCHE
75.00%
EPOS CAT GmbHEigenbeteiligung
25.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Data Respons GmbH
Germany
37.800 €
75.00%
EPOS CAT GmbH
Germany
12.600 €
25.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EPOS CAT GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Als eines der führenden Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich Business IT mit Sitz in Ingolstadt bietet die EPOS CAT GmbH ihren Kunden seit der Gründung im Jahre 2000 individuelle und maßgeschneiderte IT-Lösungen.

Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter des norwegischen Technologie-Konzerns Data Respons AS.

Die Gesellschaft arbeitet seit einigen Jahren kontinuierlich an der Diversifizierung des Kundenstammes, wenngleich voraussichtlich auch künftig ein hoher Anteil des Kerngeschäfts in der automobilen Forschung und Entwicklung liegen wird.

Das Unternehmen ist bereits langjährig nach ISO 9001, ISO/IEC 27001 und TISAX zertifiziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2022 war in Teilen durch die Ausläufer der Corona-Krise geprägt. Vor allem in den ersten Quartalen des Geschäftsjahres erschwerten die geltenden Restriktionen, die Leistungserbringung für unsere Kunden. Der aufflammende Ukraine Konflikt hat die Stimmung bei unseren Kunden deutlich eingetrübt. Zu Beginn waren vor allem die bereits strapazierten Lieferketten massiv beeinträchtig, im späteren Jahresverlauf wirkten sich die Energie- und Inflationsthematik auf die Planungen und Investitionsentscheidungen unserer Kunden aus.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2022 konnte trotz der außerordentlichen Rahmenbedingungen mit einem guten Unternehmensergebnis abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss lag mit 2,2 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Geschäftsjahr 2022 konnten alle wichtigen Aufträge gehalten werden. Allerdings mussten hierfür, auch aufgrund des deutlich gestiegenen Wettbewerbdrucks, zum Teil erhebliche Nachlässe eingeräumt werden.

a) Ertragslage

Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr von 11,9 EUR auf 12,6 Mio. EUR bzw. 6% erhöht.

Korrespondierend erhöhten sich auch die Materialaufwendungen von 1,3 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR bzw. 47%.

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres liegt folglich mit 10,9 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres von 10,5 Mio. EUR.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr um 5% bei in etwa gleichem Personalstand. Die Lohninflation schlägt hier bereits zu Buche.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 767 rund 7% über dem Vorjahr

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr leicht von 8,9 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR.

Ursächlich auf der Aktivseite war der Rückgang der liquiden Mittel um 3,4 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR. Davon betreffen jedoch 3,0 Mio. EUR ein ausgegebenes Darlehen, welches bei den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird.

Auf der Passivseite resultiert der Rückgang der Bilanzsumme in erster Linie aus der Reduzierung des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote beträgt 88,0% (Vorjahr: 87,1%). Daneben reduzierten sich die Rückstellungen um 0,2 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR.

Alle Verbindlichkeiten sind sofort in voller Höhe bezahlbar. Das Anlagevermögen ist vollständig mit Eigenkapital finanziert.

c) Finanzlage

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode hat sich um 3,4 Mio. EUR reduziert. Diese Veränderung setzt sich zusammen aus einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR -810,1, einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit i.H.v. TEUR -111,8 sowie einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. TEUR -2.500,0.

Aufgrund der soliden Liquiditätslage waren Zahlungsengpässe zu keiner Zeit gegeben und sind auch künftig nicht zu erwarten.

d) Gesamtaussage

Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Jahr 2022 zufrieden.

III. Chancen- und Risikobericht

Durch starke Spezialisierung im Bereich der Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie ist es gelungen, trotz potenzieller Konkurrenz auf dem IT-Markt, eine relativ sichere Marktposition zu erreichen, wenngleich das Risiko besteht, Auftragsvolumina an Konkurrenten, oder aufgrund der oben dargestellten Problematik zu verlieren. Der allgegenwertige Trend des Outsourcings ist auch bei unseren Kunden zu verspüren, vor allem im standardisierten Servicegeschäft (z.B. IT-Support oder Hotlines) beobachten wir diese Entwicklung. Wir begegnen diesen Herausforderungen mit der Fokussierung auf Projekte, die einen hohen Grad an Spezialisierung und Expertenwissen erfordern und daher von unseren Kunden langfristig betrachtet werden.

Wesentliche Teile des Jahresumsatzes stammen aus Auftragsverhältnissen mit einigen wenigen großen Hauptkunden. Mit einem gänzlichen Ausfall des Gesamtvolumens dieser Aufträge ist nicht zu rechnen, da diese Auftragsverhältnisse zum Teil in vielen einzelnen, voneinander unabhängigen Einzelaufträgen abgewickelt werden. Trotzdem hat die Gesellschaft im Jahr 2022 Aufträge in kleinerem Umfang an Mitbewerber verloren, da die Preisvorstellungen der Kunden in diesen Projekten mit unseren Kalkulationen nicht abdeckbar waren.

Bislang sind alle Forderungen aus den bestehenden Vertragsverhältnissen termingerecht in voller Höhe eingegangen. Die Preise sind insgesamt als moderat marktüblich anzusehen. Der Ausfall eines oder mehrerer Aufträge würde nicht zu einem Liquiditätsengpass führen.

Die Lohnentwicklung, sowohl für Bestandspersonal als auch für neue Mitarbeiter, hat sich im Jahr 2022 beschleunigt und wird auch im Jahr 2023 aus unserer Sicht zunehmen. Die Gesellschaft berücksichtigt diesen Faktor in der Preisgestaltung neuer Projekte, kann die Preise für langlaufende Bestandsprojekte jedoch nicht erhöhen.

Die Gesellschaft fokussiert sich auch in den nächsten Jahren weiterhin auf die Erschließung neuer Märkte und den Aufbau weiterer Kundenbeziehungen, legt dabei aber auch höchste Priorität auf den Erhalt und Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2023 erwarten wir gleichbleibende Umsätze und streben ein moderates Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich an. Auch für das Jahr 2023 rechnen wir mit Einflüssen und Einschränkungen durch die im Wirtschaftsbericht dargestellte Problematik.

 

Ingolstadt, den 10.02.2023

gez. Dr. Heidi Sauer, Geschäftsführerin

gez. Andreas Münch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 135.000,32 61.200,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 104.268,00 30.468,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.268,00 30.468,00
III. Finanzanlagen 30.731,32 30.731,32
1. sonstige Finanzanlagen 30.731,32 30.731,32
B. Umlaufvermögen 8.221.247,43 8.765.560,01
I. Vorräte 139.870,34 54.486,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.848.061,11 3.055.775,42
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.848.061,11 3.055.775,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.360,52 1.360,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.233.315,98 5.655.298,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.591,54 22.613,92
D. Aktive latente Steuern 10.351,26 10.574,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.389.190,55 8.859.949,23

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 7.385.901,14 7.718.806,98
I. gezeichnetes Kapital 50.400,00 50.400,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -12.600,00 -12.600,00
2. eingefordertes Kapital 37.800,00 37.800,00
II. Gewinnvortrag 5.181.006,98 5.506.680,62
III. Jahresüberschuss 2.167.094,16 2.174.326,36
B. Rückstellungen 531.750,04 661.678,67
C. Verbindlichkeiten 471.539,37 479.463,58
1. sonstige Verbindlichkeiten 471.539,37 479.463,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 471.539,37 479.463,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.389.190,55 8.859.949,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 10.913.710,74 10.530.376,87
2. Personalaufwand 7.023.723,11 6.685.478,02
a) Löhne und Gehälter 5.842.748,10 5.541.961,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.180.975,01 1.143.516,61
davon für Altersversorgung 10.044,64 8.960,34
3. Abschreibungen 38.006,67 26.936,02
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.006,67 26.936,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 767.118,90 719.189,24
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.290,25 1.946,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.385,29 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 331,17 227,63
davon aus Abzinsung 331,48 227,63
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 919.020,69 919.966,57
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -223,72 1.069,38
8. Ergebnis nach Steuern 2.167.895,49 2.178.579,39
9. sonstige Steuern 801,33 4.253,03
Jahresüberschuss 2.167.094,16 2.174.326,36

Anhang

a) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname lt. Registergericht: EPOS CAT GmbH
Firmensitz: Ingolstadt
Geschäftsanschrift: Friedrichshofener Straße 1 S
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: HRB 2802

b) Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Angeschaffte immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die in 2003 und in 2015 erworbenen eigenen Anteile sind mit dem Nennwert in der Vorspalte offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt (§ 272 I a HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

c) Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus beigefügtem Anlagenspiegel ersichtlich.

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 1.360,52 (Vorjahr: EUR 1.360,52).

Der Bilanzposten "Sonstige Rückstellungen" beinhaltet Rückstellungen für Urlaub, Tantieme, Abschluss- und Prüfkosten, ausstehende Rechnungen sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft.

Wie im Vorjahr haben alle Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für das Geschäftsjahr 2022 i. H. v. EUR 255.317,67 für Mieten und Kfz-Leasing.

Zum 31.12.2021 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt EUR 10.574,98, die in voller Höhe auf die aktivierten latenten Steuern entfallen.

d) Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellung betragen EUR 227,63 (Vorjahr: EUR 271,21).

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen EUR 1.946,28 (Vorjahr: EUR 234,88).

e) Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 119 Arbeitnehmer beschäftigt.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Frau Dr. Heidi Sauer (kaufmännische Geschäftsleitung) und Herr Andreas Münch (technische Geschäftsleitung) bestellt.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wird in Anspruch genommen.

Angaben zum Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis:

Firmenname lt. Commercial Register: AKKA Technologies SE

Firmensitz: Brüssel, Belgien
Geschäftsanschrift: Avenue Louise 235
Registergericht: Commercial Register France
Registernummer: 422 950 865

Der Konzernabschluss wird unter https://www.akka-technologies.com/press-release/ veröffentlicht.

Angaben zum Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis:

Firmenname lt. Commercial Register: Data Respons AS
Firmensitz: Høvik, Norwegen
Geschäftsanschrift: Sandviksveien 26
Registergericht: Commercial Register Brønnøysundregistren
Registernummer: 971 125 756

Der Konzernabschluss wird unter https://www.datarespons.com/financial-information/reports-and-presentations/ veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Hiermit unterzeichnen die Vertreter der EPOS CAT GmbH den Jahresabschluss zum 31.12.2021.

 

Ingolstadt, den 11.02.2022

gez. Dr. Heidi Sauer, Geschäftsführerin

gez. Andreas Münch, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.584,00 4.584,00 4.583,00
Immaterielle Vermögensgegenstände
4.584,00 4.584,00 4.583,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.305,54 89.417,26 44.594,70 22.424,41 440.552,51 342.837,54
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.424,41 22.424,41-
Sachanlagen 373.305,54 111.841,67 44.594,70 440.552,51 342.837,54
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens
30.731,32 30.731,32
Finanzanlagen 30.731,32 30.731,32
408.620,86 111.841,67 44.594,70 475.867,83 347.420,54
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.583,00 1,00
Immaterielle Vermögensgegenstände
4.583,00 1,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.006,67 44.559,70 336.284,51 104.268,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Sachanlagen 38.006,67 44.559,70 336.284,51 104.268,00
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens
30.731,32
Finanzanlagen 30.731,32
38.006,67 44.559,70 340.867,51 135.000,32

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.02.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EPOS CAT GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der EPOS CAT GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EPOS CAT GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Ingolstadt, den 10.02.2023

gez. Franz Stark, Wirtschaftsprüfer

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