Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 22508
Eingetragen
15.12.2005
Branche
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffartikeln, insbesondere PVC-Profilen, Abdeckhauben sowie anderen PVC- und PE-Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Aehlig
seit 21.2.2011
Geschäftsführer
Benjamin Aehlig
seit 21.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

W. Aehlig GmbH & Co. KG
Germany
94.500 €
90.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Profex Kunststoffe GmbH

Uetze

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Der Geschäftsgegenstand der Profex Kunststoffe GmbH sind die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffartikeln, insbesondere Kunststoffprofilen aus unterschiedlichen Materialien.

Organisatorische Struktur

Das Unternehmen tritt zwar einheitlich am Markt auf, kann aber intern im Wesentlichen in zwei Geschäftsbereiche unterteilt werden: Herstellung von Profilen mit der zugehörigen Ummantelung und zudem der Bau von Kunststoffzäunen. Auf die Herstellung von Profilen entfällt im Jahr 2023 rd. 75 % des Umsatzes.

Rechtliche Struktur

Das inhabergeführte Unternehmen wurden am 15. Januar 1986 von Wolfgang Aehlig gegründet und wird in zweiter Generation von zwei seiner Söhne - Benjamin und Marcel Aehlig - in der Geschäftsführung geleitet.

Insgesamt beschäftigen wir derzeit rd. 110 Mitarbeiter. Zu unserem Kundenkreis gehören vornehmlich mittelständische und größere Industrieunternehmen.

Neben unserem Hauptsitz in Uetze haben wir keine weiteren Niederlassungen. Die polnischen Gesellschaft Profex Profile Polska sp.z.o.o. mit Sitz in Danzig wurde liquidiert und im Jahr 2023 aus dem Handelsregister gelöscht.

2. Forschung und Entwicklung

Die Profex Kunststoffe GmbH ist zum einen als Lohnextrudeur für die Industrie tätig, entwickelt aber zudem auch eigene Produkte für den Bereich Bauprojekte (Fensterzubehör-, Verkleidungsprofil- und Fassadensysteme). Im Bereich des Zaunbaus entwickeln wir neben Kunststoffprodukten auch Systeme aus anderen wartungsfreien/wartungsarmen Materialien wie WPC, Resysta, Glas und Aluminium. Für die Forschung und Entwicklung gibt es keine eigenständige Abteilung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

Die Gesamtsituation auf den Absatzmärkten im Jahr 2023 lässt sich insgesamt eher als schwierig bezeichnen, was auch unser Unternehmen zu spüren bekommen hat. Positiv lässt sich das sinkenden Preisniveau bei den Rohstoffen bewerten. Im Bereich der Baubranche, gerade beim Neubau, ist durch das erhöhte Zinsniveau und die gestiegene Inflation ein deutlicher Einbruch zur verzeichnen. Die fehlenden Impulse der Politik lassen ein kurzfristiges Erholen der Märkte nicht erwarten.

Den im Vergleich zum Vorjahr relativ hohen Umsatzrückgang von rd. 20% konnten wir dennoch durch andere Maßnahmen zu großen Teilen ausgleichen. Ein großer Teil des Umsatzrückgangs liegt aber auch an den weitergegebenen Preisreduzierungen aufgrund fallender Rohstoffpreise.

Politische Rahmenbedingungen

Die Debatte um Kunststoffe und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt können zu einem Imageverlust der Branche führen. Wir wollen zukünftig über Mitgliedschaften in verschiedenen Recycling-Netzwerken unseren Beitrag leisten, das Image der Kunststoffbranche verbessern.

Der Fachkräftemangel beschäftigt uns nach wie vor sehr stark. Es ist kaum möglich, gut qualifiziertes Personal zu finden. Auch in den Arbeitsbereichen Verpackung und Kommissionierung ist es schwierig qualifiziertes Personal zu finden. Das Thema Ausbildung ist daher unser wichtigstes Thema bei der mittel-/langfristigen Fachkräftebeschaffung.

Ein weiteres Risiko, für die gesamtwirtschaftliche Situation, stellt die Lage im Ukraine-Krieg sowie im Konflikt im Nahen Osten dar.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderungen
T€
Gesamtleistung 15.274 19.683 -4.409
Betriebsergebnis -218 149 -367
Zinsergebnis -37 -42 5
Jahresergebnis -214 83 -297

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von rd. 15 Mio. EUR erzielt werden. Dieses entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 20,37%. Die Umsatzaufteilung zwischen den beiden Sparten "Profile" und "Zaunbau" hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert.

b) Finanzlage

Die Stichtagsliquidität beträgt 463.642 EUR (Vorjahr: 168.450 EUR).

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - auch unter Erwirtschaftung von Skontoertrag - durch schnelle Zahlung erfüllt.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderungen
T€
AKTIVA
Anlagevermögen 2.609 2.665 -56
Umlaufvermögen 5.347 5.411 -64
liquide Mittel 464 168 295
PASSIVA
Eigenkapital 4.595 4.809 -214
Verbindlichkeiten 3.825 3.436 389
Bilanzsumme 8.420 8.245 175

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 532.947 EUR. Es handelt sich im Wesentlichen um verschiedene Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Maschinen und Anlagen sowie in Höhe von 336.224 EUR um maschinengebundene Werkzeuge zum Extrudieren.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 175.232 EUR erhöht. Zusammen mit dem erzielten Jahresfehlbetrag hat sich hierdurch die Eigenkapitalquote von im Vorjahr 58,32 % auf 54,57 % reduziert, liegt somit immer noch auf einem sehr guten Niveau.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 30,99 % (Vorjahr: 32,33 %).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gesamtleistung von rd. 15 Mio. EUR erzielt. Insbesondere der Umstand, dass die Kunden regelmäßig an den Kosten der für die Produktion benötigten Werkzeuge beteiligt werden, trägt dazu bei, dass eine geringe Wechselbereitschaft seitens der Auftraggeber besteht, da diese einmaligen von den Auftraggebern zu tragenden Investitionen bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter erneut anfallen würden. Im Zusammenhang mit unserer qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Produktion besteht ein starker Bestandskundenstamm, so dass der Grundumsatz in der Regel wenig schwankend ist. Durch die sofortige Umsetzung eines Maßnahmekataloges zeichnet sich für das laufende Geschäftsjahr, bei einem Umsatz in ähnlicher Höhe zum Vorjahr, wieder ein positives Jahresergebnis ab.

V. Chancen- und Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Konkrete Ertragsrisiken außerhalb des allgemeinen Preis- und Wettbewerbsrisikos sind nicht zu erkennen.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Produktion und den Vertrieb von Kunststoff in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der Profex Kunststoffe GmbH ist der Ansicht, dass auf absehbare Zeit hier keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten sind.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht abgeschlossenen rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Chancen

Besondere Chancen liegen in der weiteren Entwicklung von eigenen Produkten im Bereich des Zaunbaus sowie im Bereich des weiteren Ausbaus der Produktion und des Vertriebs von technischen Profilen. Geplante Modernisierungsinvestitionen in den produzierenden Abteilungen werden unsere Herstellkosten für viele Produkte positiv beeinflussen, was zu Vorteilen in der Wettbewerbsfähigkeit führen wird.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung zeichnet sich auch in den kommenden Geschäftsjahren eine positive Unternehmensentwicklung ab.

 

Uetze, den 20. November 2024

gez. Benjamin Aehlig, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.609.016,91 2.665.171,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.335,00 3.687,95
II. Sachanlagen 2.605.530,91 2.661.332,67
III. Finanzanlagen 151,00 151,00
B. Umlaufvermögen 5.720.040,21 5.498.813,87
I. Vorräte 4.523.491,42 4.547.134,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 732.906,47 783.229,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 463.642,32 168.450,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.747,61 80.586,82
Summe Aktiva 8.419.804,73 8.244.572,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.595.050,99 4.808.591,19
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 4.308.591,19 4.225.127,62
III. Jahresfehlbetrag 213.540,20 -83.463,57
B. Rückstellungen 1.600.751,49 1.664.355,49
C. Verbindlichkeiten 1.995.490,47 1.535.478,35
D. Rechnungsabgrenzungsposten 228.511,78 236.147,28
Summe Passiva 8.419.804,73 8.244.572,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.742.997,22 8.764.608,43
2. Personalaufwand 4.788.963,17 4.850.515,11
a) Löhne und Gehälter 3.960.074,64 3.984.629,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 828.888,53 865.885,81
davon für Altersversorgung 46.140,51 60.367,24
3. Abschreibungen 619.874,89 647.183,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 619.874,89 647.183,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.552.188,85 3.117.494,43
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 965,16 2.104,44
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8,25 8,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.436,77 660,34
davon Erträge aus Abzinsung 18.625,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.344,63 42.657,89
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -50.582,94 19.674,04
9. Ergebnis nach Steuern -204.346,36 87.751,57
10. sonstige Steuern 9.193,84 4.288,00
11. Jahresfehlbetrag 213.540,20 -83.463,57

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a HGB, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegen Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB.

Umlaufvermögen

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem geschätzten, im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich geschätzter Fertigstellungs- und Vertriebskosten. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch auf Basis einer üblichen Kapazitätsauslastung zurechenbare Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine angemessene pauschale Wertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Rückzahlungs- beziehungsweise Erfüllungsbetrags bewertet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Angaben zum Anteilsbesitz

Gesellschaft Sitz Anteile Eigenkapital Ergebnis Jahr
Profex Profile GmbH Uetze 100% -683.736 EUR -24.703 EUR 2022
Profex Profile Polska sp.z.o.o. (Anteil gehalten durch Profex Profile GmbH) Gdansk/Polen 100% -166.722 EUR -42.786 EUR 2022

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.976,94 3.420,00 0,00 55.602,91
142.459,03-
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 197.976,94 139.039,03- 0,00 55.602,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 352.294,36 60.097,00 3.724,91 114.184,48
124.874,88-
2. technische Anlagen und Maschinen 8.532.207,59 415.124,15 .60.631,80 6.567.903,14
361.755,40-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.753.048,38 53.771,17 .0,00 1.254.130,84
202.519,71-
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.565,90 34.790,81 64.356,71- .0,00
Summe Sachanlagen 10.667.113,23 563.783,13 .0,00 7.936.218,46
689.149,99-
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.564,59 0,00 0,00 25.563,59
2. Genossenschaftsanteile .150,00 0,00 0,00 .0,00
Summe Finanzanlagen 25.714,59 0,00 0,00 25.563,59
Summe Anlagevermögen 10.890.807,76 567.203,13 .0,00 8.017.384,96
831.609,02-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten .400,00 3.687,95 3.335,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände .400,00 3.687,95 3.335,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.322,00 124.567,00 177.056,91
2. technische Anlagen und Maschinen 505.518,72 2.108.125,77 2.078.305,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.634,17 399.074,00 350.169,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 29.565,90 .0,00
Summe Sachanlagen 619.474,89 2.661.332,67 2.605.530,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen .0,00 .1,00 .1,00
2. Genossenschaftsanteile .0,00 .150,00 .150,00
Summe Finanzanlagen .0,00 .151,00 .151,00
Summe Anlagevermögen 619.874,89 2.665.171,62 2.609.016,91

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von 12.770,43 EUR (Vj. 3.797,95 EUR) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Eigenkapital

Das ausgewiesene gezeichnete Kapital in Höhe von 500.000,00 EUR entspricht dem zum 31. Dezember 2023 im Handelsregister eingetragenem Stammkapital. Zum Bilanzstichtag ist das Stammkapital in voller Höhe eingezahlt.

Für die Ausschüttung gesperrt im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB ist ein Betrag in Höhe von 9.668 EUR. Der Betrag entfällt in voller Höhe auf die Änderung des Rechnungszinssatzes für die Pensionsrückstellungen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,78% ermittelt. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Rechnungszins entspricht demnach pauschal dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit (mittlere Duration) von 15 Jahren ergibt. Hierbei wurden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlage dienen die Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck.

Von den Rückstellungen entfällt ein Betrag in Höhe von 336.557,00 EUR auf einen ehemaligen Geschäftsführer.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 105.750,00 EUR (Vj. 103.900,00 EUR), für Gewährleistungen in Höhe von 75.105,00 EUR (Vj. 94.520,00 EUR), für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 28.000,00 EUR (Vj. 26.000,00 EUR) sowie für Aufbewahrungskosten in Höhe von 30.000,00 EUR (Vj. 30.000,00 EUR).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 1.711.421,83 EUR (Vj. 1.282.348,79 EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von 207.388,89 EUR (Vj. 2.756,25 EUR) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von 59.400,00 EUR (Vj. 57.200,00 EUR) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Betrag
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Betrag
EUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 414.800,49 249.647,70 34.420,94 0
erhaltene Anzahlungen 181.626,30 0,00 0,00 0
aus Lieferungen und Leistungen 296.502,90 0,00 0,00 6
gegenüber verbundenen Unternehmen 207.388,89 0,00 0,00 0
sonstige Verbindlichkeiten 611.103,25 0,00 0,00 0
davon aus Steuern 36.409,03 0,00 0,00 0
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 1.574,60 0,00 0,00 0
Summe 1.711.421,83 249.647,70 34.420,94

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

0 = keine Sicherung

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe von 228.511,78 EUR (Vj. 236.147,28 EUR) ein Ausweis von anteiligen an Kunden weiterberechneten Werkzeugkosten. Gegen die anteilige Weiterbelastung von Werkzeugkosten ist die Gesellschaft verpflichtet, die Werkzeuge im betriebsbereiten Zustand bereitzuhalten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird über den vereinbarten Bereitstellungszeitraum linear aufgelöst.

Sonstige Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Gesellschaft ist unter Ihrer Firmierung Profex Kunststoffe GmbH mit Sitz in Hannover im Handelsregister des Amtsgerichts in Hannover unter der Nummer HRB 22508 eingetragen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 114 Arbeitnehmer. Die Beschäftigten lassen sich in folgende Gruppen aufteilen:

Arbeitnehmergruppe Anzahl
Arbeiter 89
Angestellte 19
Leitende Angestellte 6
=Summe 114

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der Profex Kunststoffe GmbH waren im Berichtsjahr:

- Herr Benjamin Aehlig, Kaufmann

- Herr Marcel Aehlig, Kaufmann

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine nach § 268 Abs. 7 HGB anzugebende Haftungsverhältnisse.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht-, Leasing- und Mietverträgen.

Die Pachtaufwendungen für die Vertragslaufzeit nach dem Bilanzstichtag betragen 225.558,00 EUR.

Bei den Leasingverträgen handelt sich um Kfz-Leasingverträge. Die Leasingaufwendungen für die Vertragslaufzeit nach dem Bilanzstichtag betragen 386.371,96 EUR. Bei den Mietverträgen handelt es sich um Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter. Die Mietaufwendungen für die Vertragslaufzeit nach dem Bilanzstichtag betragen 75.154,00 EUR. Aus den Pacht-, Leasing- und Mietverträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Uetze, den 5. November 2024

gez. Benjamin Aehlig, Geschäftsführer

gez. Marcel Aehlig, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Profex Kunststoffe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Profex Kunststoffe GmbH, Uetze - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Profex Kunststoffe GmbH, Uetze für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 28. November 2024

Schneider & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Jörg Schneider, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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