Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Summary GmbH
Voßbarg 14, 25524 Itzehoe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Sander seit 22.1.2019 | Geschäftsführer |
Carsten Clausen seit 22.1.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.50% | |
E***** S***** | 3.00% |
S***** W****** | 3.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Summary GmbHItzehoeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Summary GmbH, ItzehoeI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeines Die Summary GmbH ist schwerpunktmäßig in den Geschäftsfeldern Fitness/Outdoor mit der Marke Ultrasport, Basic-Textil mit den Marken Lower East und berydale sowie Garten und Grillen tätig. Neben der Warenbeschaffung bietet die Summary GmbH umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, IT, Product Performance und Marketing/Vertrieb mit einem spezifischen Setup für den E-Commerce an. Das Leistungsspektrum reicht von der Produktidee bis hin zum Endverbraucher- Kundenservice. Die Summary GmbH betreibt Tochterunternehmen in Hong Kong, Taiwan und Indien und verfügt über ein großes qualitätsorientiertes Herstellernetz in China, Taiwan, Indien und Europa. Die Summary GmbH bildet eine Brücke zwischen großen Herstellern, den bedeutendsten Online-Marktplätzen und Endverbrauchern. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtmarkt Nach dem konjunkturellen Einbruch im Jahr 2020 konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 mit 2,7% wieder ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Konjunktur entwickelte sich jedoch schlechter als im März 2021 vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert (+3,7 %). Die privaten Konsumausgaben, als eine wichtige Stütze des Wirtschaftswachstums, stagnierten auf dem Niveau des Vorjahres (+0,0 %). Der Anstieg bei den Verbraucherpreisen lag 2021 mit 3,1 % über dem Vorjahr (0,5 %). Die Zahl der Erwerbstätigen lag 2021 mit durchschnittlich 44,9 Mio. geringfügig über dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2022 entwickelte sich der ifo Geschäftsklimaindex negativ, was auf die rückläufigen Geschäftserwartungen der Marktteilnehmer zurückzuführen ist. Die Inflationsrate stieg im März von 5,1% auf 7,3%. Der Anstieg der Inflationsrate wird sehr stark von den Energiekosten, aber auch durch die Steigerungen bei den Nahrungsmittelpreisen getrieben. Auch wenn sich die Weltwirtschaft in 2021 von der Corona-Krise erholt hat, prägten ihre Auswirkungen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. So führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe stiegen die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark an. Der Boom des Internet- und Versandhandels hat sich auch nach Wiedereröffnung der Geschäfte im Frühjahr 2021 fortgesetzt. Von Mai bis September des Jahres lagen die Umsätze in diesem Bereich real, kalender- und saisonbereinigt um 8,8 % über denen des Vorjahreszeitraums. 3. Geschäftsverlauf Die Summary GmbH konnte im Geschäftsjahr 2021 aufgrund des anhaltenden Online-Booms einen Umsatz von T€ 43.152 erzielen (Vorjahr T€ 37.963). Insbesondere die Geschäftsfelder Fitness, Sporthardware, Basic-Textil und Outdoor und der Aufbau weiterer Kundenbeziehungen haben wesentlich zur Steigerung des Umsatzes geführt. Die stabilen Kundenbeziehungen, insbesondere zu dem Hauptkunden, die über Jahre gewachsenen Lieferantenbeziehungen und das Know-how der Mitarbeiter sind dafür ausschlaggebend. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu Beginn des Geschäftsjahres lag zunächst deutlich über den Planwerten. Im zweiten Halbjahr haben sich hingegen zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe sowie Produktionseinschränkungen - insbesondere signifikant gestiegene Logistikkosten (Containerfrachten) - negativ auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Aufgrund fest abgeschlossener Verträge mit dem Hauptkunden konnten diese Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten nur teilweise bzw. mit Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden. Infolgedessen lagen die Margen deutlich unter Plan. Allein für zusätzliche Containerkosten fielen für die Summary GmbH Mehrkosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro an. Die Materialaufwandsquote ist entsprechend signifikant um 5,6 %-Punkte auf 77,4 % angestiegen. Hieraus resultiert ein Rohergebnis in Höhe von T€ 9.765 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 10.705. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug T€ 428 im Vergleich zum Vorjahr T€ 1.386. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 9. Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 711 erzielt. Die Umsatzrendite lag mit 0,02% aufgrund der oben genannten Sondereffekte deutlich unter dem Vorjahr mit 1,87% und weit unter den Möglichkeiten unseres Geschäftsmodells, was auf die beschriebenen Effekte der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Strukturen und Prozesse, insbesondere IT- und Order Management-Prozesse, angepasst. Diese Anpassungen werden auch im Geschäftsjahr 2022 fortgeführt. 4. Mitarbeiterstand Im Geschäftsjahr 2021 betrug die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 43 Angestellte und 7 Aushilfen. Die Summary GmbH engagiert sich in der Berufsausbildung und beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 Auszubildende. II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der Summary GmbH beträgt T€ 11.693. Das Eigenkapital erhöhte sich um T€ 9. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,0 %. 2. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr um 13.7% auf T€ 43.152 gesteigert werden. Dazu beigetragen hat auch der Ausbau neuer Kundenbeziehungen im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zur Vocke Industries Gruppe. Die Rohertragsquote liegt bei 22,5%. Der Personalaufwand liegt bei 5,9% vom Umsatz und reduzierte sich leicht zum Vorjahr. Die Summary GmbH hat im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 9 erzielen. 3. Finanzlage Die Finanzlage verdeutlicht folgende zusammengefasste Kapitalflussrechnung:
Die Summary GmbH erzielte einen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wegen einer deutlichen Erhöhung des gebundenen Kapitals. Ein Teil des Gesellschafterdarlehens wurde planmäßig getilgt. Insgesamt fiel der Finanzmittelfonds um T€ -1.216 auf T€ 80. Der Finanzmittelfonds enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Überwachung des Working-Capitals erfolgt durch ein umfangreiches, zeitnahes Reporting. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden verschiedene Kennzahlen herangezogen. Die von uns besonders beobachteten Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohertragsquote und EBITDA haben sich im Geschäftsjahr aufgrund der gestiegenen Containerpreise wider Erwarten negativ entwickelt.
III. Chancen- und Risikobericht 1. Risiko- und Chancenmanagement Summary operiert in einer komplexen, globalen Geschäftswelt und ist einem großen Spektrum von externen und internen Einflüssen ausgesetzt. Jede unternehmerische Entscheidung wird daher vor dem Hintergrund der damit verbundenen Risiken und Chancen getroffen. Durch die Geschäftstätigkeit der Summary GmbH mit heterogenem Produktportfolio muss die Unternehmensführung sämtliche Risiken überschauen und kontrollieren können. Daher ist eine vorausblickende und wirkungsvolle Risikolenkung für die Gesellschaft ein wichtiger und wertschaffender Bestandteil des Managements zur Existenzsicherung des gesamten Unternehmens, des eingesetzten Kapitals und der Arbeitsplätze. Unsere Risikomanagementaktivitäten haben zum Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen, sie zu bewerten, zu steuern und mit zielgerichteten Maßnahmen zu senken. Die Risikopolitik ist im Unternehmen ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die Risiken sind in ihrer Gewichtung absteigend dargestellt. 1. Chancen Das Geschäftsfeld E-Commerce hat sich in 2020 und 2021 rasant entwickelt und bietet weiterhin die Chance zu weltweitem Wachstum. Die Summary GmbH fokussiert sich daher künftige auch zunehmend auf das Angebot von E-Commerce Services und Dienstleistungen. Das Kernteam in Deutschland und das asiatische Tochterunternehmen verfügen über 15 Jahre Online-Erfahrung. Das indische Tochterunternehmen besteht aus jungen, sehr gut ausgebildeten, auf Digitalisierung spezialisierten Mitarbeitern. Dieses gebündelte E-Commerce Knowhow in Kombination mit Sourcing und Einkaufskoordination in Asien, Produktionsabwicklung, Qualitätssicherung und Warenlogistik, Produkt-Content und Produkt-Performance, Reporting und Customer Service etc. bietet Summary zukünftig auch als E-Commerce Service und Dienstleistungen für Dritte an. 2. Risiken Absatzrisiken, Konjunkturrisiken und Branchenrisiken Der Erfolg der Summary GmbH hängt entscheidend vom dem europäischen Konsumklima ab. Als Risiko ist die weitere Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, u. a. bedingt durch die Corona-Pandemie sowie den Ukraine-Krieg, zu sehen. Aufgrund der Inflation ist bereits aktuell eine deutliche Kaufzurückhaltung sowie ein Kaufkraftverlust erkennbar, der sich ggf. noch erheblich verschärfen wird. Durch die Ukraine-Krise und anhaltender coronabedingter Einschränkungen insbesondere in China ist mit Warenknappheit zu rechnen. Dies könnte bedeuten, dass nicht alle gewünschten Waren kurzfristig verfügbar sind und die Umsätze sinken. Neben der gesunkenen Nachfrage beim Endkunden ergibt sich ein Risiko durch die Abhängigkeit von den Warenabrufen eines Hauptkunden. Dies zeigt sich ebenfalls bereist in der aktuellen Umsatzentwicklung. Aufgrund der internen Forecast-Zahlen wurden von diesem für das zweite Halbjahr 2021 in großen Mengen Artikel der Summary GmbH abgerufen. Diese Forecast-Zahlen haben einen weiterhin fortlaufenden Online Sport/Fitness Boom auf Grundlage der Verkäufe der Pandemiezeit prognostiziert. Diese Verkaufszahlen sind weder in Q4/21, noch danach eingetreten, so dass ein Bestandsaufbau beim Hauptkunden eingetreten ist und sich der Lagerbestand des Hauptkunden nur sehr langsam reduziert. Eine Normalisierung der Bestellmenge wird voraussichtlich erst im Q4/2022 eintreten. Die wichtigsten Herausforderungen für die europäische Wirtschaft betreffen die Erholung der Konsumausgaben, die geopolitischen Spannungen sowie Energieversorgung und die dadurch steigende Inflation. Durch die Fokussierung auf E-Commerce beeinträchtigen weitere zukünftige Einschränkungen des stationären Handels (pandemiebedingt) nicht das Summary Geschäftsmodell. Durch ständige Beobachtung der aktuellen Entwicklung, Einhaltung und Weiterentwicklung der vorgegebenen Maßnahmen und ein gutes Krisenmanagement können die Auswirkungen gemildert, aber nicht verhindert werden. Intensive Analysen und Bewertungen der aktuellen Lage helfen uns, bei zukünftigen Simulationen die Auswirkungen besser bewerten und Entscheidungen schneller und mit höherer Qualität treffen zu können. Auf Basis von effizienten und flexiblen Prozessen und Strukturen können wir besser auf Veränderungen reagieren und somit den Auswirkungen des Ertragsverlustes entgegenwirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken haben wegen des hohen gebundenen Kapitals bei gleichzeitig erheblichen Umsatz- und Absatzschwierigkeiten in 2022 deutlich zugenommen. Entsprechende Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals und Wachstumsfinanzierung sind in die Wege geleitet. Zur Stärkung der Liquidität wurde der KfW-Unternehmerkredit - KMU beantragt, der in 2022 zur Auszahlung gelangt ist. Unser Bankenpool besteht weiterhin aus der Sparkasse Essen und der Volks- & Raiffeisenbank Itzehoe. Des Weiteren hat der Factoringvertrag mit der Deutschen Factoring Bank unverändert bestand. Durch die Einbindung in den Konzern der Vocke Industries GmbH und der Zusage der Muttergesellschaft, die Reorganisation und Neuausrichtung zu unterstützen und zu begleiten, ist eine Bestandsgefährdung des Unternehmens als gering einzuschätzen. Beschaffungsrisiken und Logistikkosten Unsere Produkte werden im Wesentlichen aus Asien bezogen. Die Geschäftsentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr hat gezeigt, dass auf die Warenverfügbarkeit sowie die Beschaffungs- und Logistikkosten nur begrenzt Einfluss genommen werden kann. Die Preisentwicklung für Logistikkosten hat sich in 2021 außerhalb einer für realistisch einzuschätzenden Bandbreite bewegt, die so nicht erwartet und vorhergesehen werden konnte. Aktuell hat sich die Situation im Bereich der Logistikkosten entspannt. Dennoch können auch für das Geschäftsjahr 2022 Störungen in der Lieferkette sowie knappe und verteuerte Logistikkapazitäten signifikant den Rohertrag mindern. Forderungsausfallrisiken Ein Großteil der Umsatzerlöse wird mit einem Kunden erzielt. Das Ausfallrisiko ist als sehr gering anzusehen. Das Ausfallrisiko wurde darüber hinaus aufgrund der Abwicklung eines Großteiles des Forderungsbestandes im Wege des echten Factorings gen null reduziert. IT-Risiken Die Summary GmbH verfügt über eine sehr leistungsfähige IT-Systemlandschaft, die wir beständig ausbauen und modernisieren. Risiken können nicht vollständig ausgeschlossen werden, z.B., dass wichtige Systeme ausfallen, gestört werden oder von unberechtigten Dritten auf diese zugegriffen wird. Gesamtdarstellung der Risikolage Nach unserer Einschätzung wiegen die gesamtwirtschaftlichen Risiken am stärksten, da die Themen Inflation, Ukraine-Krise sowie die Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Konjunktur, Lieferketten, Logistikkosten und den Konsum sowie vielfältige betriebliche Kosten haben. Die weitere Entwicklung der Inflation, der Ukraine-Krise sowie der Corona-Pandemie ist auch nur sehr bedingt absehbar, was zu einer Verunsicherung führt. Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass eine Weitergabe der gestiegenen Kosten nicht im gleichen Verhältnis an die Endkunden möglich ist. Die finanzwirtschaftlichen Risiken haben wegen des hohen gebundenen Kapitals bei gleichzeitig erheblichen Umsatz- und Absatzschwierigkeiten in 2022 deutlich zugenommen. Durch die Einbindung in den Konzern der Vocke Industries GmbH und der Zusage der Muttergesellschaft, die Reorganisation und Neuausrichtung zu unterstützen und zu begleiten, ist eine Bestandsgefährdung des Unternehmens als gering einzuschätzen. IV. Prognosebericht Durch den Ukrainekrieg kam es Anfang 2022 zu einer erheblichen Verunsicherung der Endverbraucher. Steigende Energiepreise und die anhaltende Sorge über die Kaufkraft Stichwort "Inflationshintergrund" haben zu einer deutlichen Zurückhaltung der Endverbraucher bei Nonfood-Käufen geführt. Der wegfallende Konsum in Kombination mit den coronabedingt gefüllten Lägern unseres Kunden haben zu einem signifikanten Umsatzeinbruch bei der Summary GmbH geführt. Durch drastische Kostensenkungsmaßnahmen, gerade im Bereich Personal, Raumkosten und operative Kosten konnten wir dieser Entwicklung zumindest einigermaßen begegnen. Des Weiteren haben wir unsere Strategie durch Hinzunahme eines neuen Standbeines e-commerce Service-/ und Dienstleistung dieser Entwicklung angepasst. Aufgrund der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahme und des Aufbaus unseres Büros in Indien ist die Summary bei einem Anziehen der Konjunktur bestens strategisch als auch operativ aufgestellt. Für 2022 erwarten wir aufgrund der vorgenannten Probleme lediglich einen Umsatz in Höhe von T€ 18.773, einen betrieblichen Rohertrag in Höhe von T€ 5.537 sowie ein Betriebsergebnis in Höhe von - T€ 603. Trotz des deutlich reduzierten Umsatzes und negativen Betriebsergebnisses erwarten wir in Folge der Beantragung von Hilfen im Rahmen der Corona Überbrückungshilfe IV für 2022 ein leicht positives Jahresergebnis.
Essen, den 6. Oktober 2022 Stephan Vocke, Geschäftsführer Stephan Sander, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bei der Aufstellung des Anhangs hat die Gesellschaft von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. II. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Summary GmbH mit Sitz in Itzehoe im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nummer HRB 13910 eingetragen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 250,00 werden nicht aktiviert und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) werden als Sammelposten erfasst und einheitlich über fünf Jahre mit jeweils 20% abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Gesellschaft hält zum Stichtag die folgenden Beteiligungen:
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von 2 % p.a.) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Es wird auf die weitergehenden Erläuterungen unter den Sonstigen Angaben verwiesen. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2021 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 181 (Vj. T€ 315) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten T€ 31 (Vj. T€ 186) Forderungen aus Sicherheitseinbehalten für ausstehende Konditionen, Werbekostenzuschüsse und Boni. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Konditionen, Werbekostenzuschüsse und Boni (T€ 1.352), für ausstehende Rechnungen (T€ 161), Urlaubsansprüche (T€84) und Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 32). Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht:
*) davon gegenüber Gesellschaftern: 2.340 T€ (Vorjahr: T€ 3.434) **) davon aus Steuern: 29 T€ (Vorjahr: T€ 36) **) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 4 T€ (Vorjahr: T€ 24) Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 86 (Vj. T€ 79) Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.100 sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert. Haftungsverhältnisse Die Summary GmbH hat in Höhe von T€ 3.000 den Schuldbeitritt für ein Darlehen der Monolith GmbH erklärt und haftet als Gesamtschuldner neben dem o.g. Kreditnehmer gemäß § 421 BGB für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche, die der kreditgewährenden Bank aus dem Kreditvertrag gegen den Kreditnehmer zustehen. Es besteht kein Risiko aus der Inanspruchnahme dieser Haftungsverhältnisse. Aus der Budgetplanung der Monolith GmbH, für die die Summary GmbH bürgt, ist ersichtlich, dass diese den Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird. V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T€ 226 (Vj.: T€ 306) auf verbundene Unternehmen. Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnung erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von T€ 352 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Der Mietvertrag für das Verwaltungsgebäude ist zum 30. Juni 2023 gekündigt. Die sonstigen Miet- und Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu 4 Jahren. Außerbilanzielle Geschäfte Besondere Risiken aus den o.g. Leasingverträgen ergeben sich nach unserem Kenntnisstand nicht. Mutterunternehmen Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Vocke Industries GmbH, Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen unter der HRB 22532. Der Konzernabschluss der Vocke Industries GmbH wird gemäß § 325 Abs. 3 HGB offengelegt und ist im elektronischen Bundesanzeiger unter http://www.bundesanzeiger.de einsehbar. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl von Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) betrug:
Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die Gesellschaft verwendet Devisentermingeschäfte, um Marktrisiken aus Wechselkursschwankungen bei den Einkaufsgeschäften, die in US-Dollar (USD) und chinesischen Renminbi (CNH) abgewickelt werden, zu reduzieren. Die Kurssicherungsgeschäfte werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses des Einkaufskontraktes fixiert. Diese entsprechen bezüglich Laufzeit und Betragshöhe im Wesentlichen den zugrundeliegenden Einkaufsgeschäften. Die Kontrakte werden nur mit Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen.
Für abgeschlossene Beschaffungsgeschäfte wurden aufgrund des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls folgende antizipativen Bewertungseinheiten gebildet:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: - Stephan Vocke, Kaufmann, Essen (alleinvertretungsberechtigt, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit) (bis 8. Januar 2021 und ab 12. Juli 2021) - Stephan Sander, Kaufmann, Itzehoe - Michael Grandin, Kaufmann, Hamburg (bis 12. Juli 2021) Herr Stephan Vocke hat mit Schreiben vom 23. Dezember 2020 sein Amt als Geschäftsführer aufschiebend bedingt auf den Zeitpunkt der Eintragung im Handelsregister niedergelegt. Die Eintragung im Handelsregister ist am 8. Januar 2021 erfolgt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 31. Mai 2022 wurde Herr Michael Grandin zum 30. Juni 2022 als Geschäftsführer abberufen. Als neuer Geschäftsführer wurde Herr Stephan Vocke bestellt. Die Eintragung im Handelsregister ist jeweils am 12. Juli 2021 erfolgt. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer wurde Herrn Carsten Clausen erteilt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Vocke Industries einbezogen wird. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 9 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf Gewinn vorzutragen.
Essen, den 6. Oktober 2022 Stephan Sander, Geschäftsführer Stephan Vocke, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der Summary GmbH wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Summary GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Summary GmbH, Itzehoe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Summary GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kaarst, den 10. Oktober 2022 Klein
Consult GmbH
Klein, Wirtschaftsprüfer |
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