Glas Direkt GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Thomas seit 31.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomas & Sohn GmbH (vormals: Trierer Baustofflager Thomas & Sohn GmbH)TrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Unsere Tätigkeit erstreckte sich bis zum Ende des Jahres 2019 auf den Betrieb eines Baumarktes mit Vollsortiment und den Baustoffhandel. Dieser Hauptgeschäftszweck wurde zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Die Gesellschaft wird zukünftig ohne die Baumarkttätigkeit und den Baustoffhandel fortgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2019 durch ein Wirtschaftswachstum gekennzeichnet, allerdings weniger stark als in den Vorjahren. In Deutschland stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt laut destatis um 0,6% und lag damit insgesamt deutlich unter dem Vorjahreswert 1,5%. Der private Konsum profitierte wie auch in den Vorjahren von der günstigen Arbeitsmarktlage und der gestiegenen Löhne und Gehälter. Er stieg im Durchschnitt um mehr als 2% an. Auch im Berichtsjahr hat wieder die anhaltend niedrige Inflationsrate und das dauerhafte extrem niedrige Zinsniveau, die Bundesbürger dazu veranlasst, größere Investitionen, vor allem im Bereich des privaten Wohnungsbaus, zu tätigen. Ebenso hat sich die deutsche Bauwirtschaft im Jahr 2019 weiter positiv entwickelt. Die Bau- und Heimwerkermarktbranche in Deutschland konnte im Geschäftsjahr 2019 nach Angaben des BHB mit einem Gesamtbruttoumsatz von 19,46 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 3,6 Prozent erzielen. Beim Blick auf die Sortimentsentwicklungen im Gesamtjahr erzielten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte 2019 die höchsten Umsätze laut GfK-Total-Store-Report mit den Sortimenten Bauchemie/Baumaterial, Sanitär/Heizung und Gartenausstattung. Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigten sich die Sortimente Gartenchemie/Erden/Saatgut (+10,2%), Bauchemie/Baumaterial (+6,9%) und Möbeln (+6,3%) als Wachstumsmotor. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erreichte die hagebau-Kooperation einen Gesamtumsatz in Höhe von 6,4 Mrd. Euro, während im Vorjahr noch ein Gesamtumsatz von 6,6 Mrd. Euro verzeichnet werden konnte. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der Entscheidung, den Betrieb des Baumarktes mit Vollsortiment und den Baustoffhandel einzustellen und dem damit einhergehenden Abverkaufsprozess während des Geschäftsjahres sind die Umsätze nicht mit dem des Vorjahres zu vergleichen. Vor diesem Hintergrund müssen wir im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.429.128,89 Euro ausweisen. 3. Lage a) Ertragslage Unsere Umsatzerlöse haben sich, wie oben erläutert, insgesamt deutlich verringert. Der Wareneinsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr, entsprechend den geänderten Bedingungen, verändert. Handelsspanne und Aufschlagsatz sind damit insgesamt gesunken. Das Rohergebnis verringerte sich auf 4.131.643,56 Euro in 2019 gegenüber dem Vorjahr mit 5.860.736,60 Euro. Die Zahl unserer Mitarbeiter hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um 35 Mitarbeiter verringert und beträgt zum Bilanzstichtag 55. Nach Steuern ist ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.429.128,89 Euro (Vorjahr Jahresfehlbetrag -159.348,58 Euro) auszuweisen. b) Finanzlage und Vermögenslage Der Jahresabschluss 2019 zeigt geordnete Vermögensverhältnisse auf sicherer finanzieller Basis. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 45,96 % (Vorjahr 63,93 %). Unter Einbeziehung von Darlehen nahestehender Personen und der für Gesellschafter bzw. ehemalige Gesellschafter gebildeten Pensionsrückstellung ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von 4.411,20 TEuro. Hierauf bezogen ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 83,79% (Vorjahr 87,76 %). Wir rechnen damit, unsere finanziellen Verpflichtungen auch künftig innerhalb der Skontofristen erfüllen zu können. Die kurz- und mittelfristige Liquidität ist sichergestellt. Laufende Verpflichtungen kann unser Unternehmen aus dem Cashflow bedienen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Das erste Hälfte des Jahres 2020 war im Wesentlichen geprägt von der restlichen Abwicklung aus der zu Ende des Jahres 2019 eingestellten Baumarkttätigkeit. Vor diesem Hintergrund ergibt sich für das Jahr 2020 voraussichtlich ein negatives Jahresergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht (Branchenspezifische, ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken) / Chancen Aufgrund der Einstellung des aktiven Betriebes im Bereich der Baumarktätigkeit ergeben sich keine Risiken bzw. Chancen in diesem Bereich mehr über die zu berichten wäre. Die in diesem Jahr auftretende Corona-Pandemie hat keinerlei Auswirkungen auf die laufenden, eingeschränkten Geschäftstätigkeiten. 2. Gesamtaussage Die Entwicklung des Jahres 2020 verlief gemäß unseren Erwartungen, da die Gesellschaft nunmehr ohne die Baumarkttätigkeit und den Baustoffhandel fortgeführt wird.
Trier, den 16. November 2020 gezeichnet Ralph Thomas, Gesamtgeschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Thomas & Sohn GmbH (vormals Trierer Baustofflager Thomas & Sohn GmbH) hat ihren Sitz in Trier und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wittlich Abteilung B unter der Nr. 1678 eingetragen. Der Jahresabschluss der Thomas & Sohn GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Absatz 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Hauptgeschäftszweck, d.h. der Betrieb des Baumarktes mit Vollsortiment sowie der Baustoffhandel wurden Ende Dezember 2019 eingestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Soweit der Nutzungsdauer in den Vorjahren steuerliche Werte der amtlichen AfA-Tabellen zu Grunde gelegt worden sind, wurden diese fortgeführt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen stehen mit den Anschaffungskosten zu Buche, soweit kein Abwertungsbedarf auf den niedrigeren beizulegenden Wert bestand. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Anschaffungspreisminderungen wurden ebenso wie Bezugs- und Nebenkosten berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen; für die übrigen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes eingestellt. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert, das gezeichnete Kapital zum Nennwert angesetzt. Das Wahlrecht zur Bildung von aktiven latenten Steuern wurde im Berichtsjahr nicht ausgeübt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB. Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode vorgenommen. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinssatz von 2,71 %. Von den Erleichterungen nach Artikel 67 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Den Berechnungen liegen die Richttafeln "2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde. Der Ausweis der Verzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt im Zinsergebnis. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung bei Anwendung des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt 95.090,00 Euro. Der Betrag unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten, für die Wechselkursänderungen zu berücksichtigen wären, bestanden am Abschlussstichtag nicht. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Abschreibungen des Geschäftsjahres/Anlagespiegel Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz wird nachfolgend dargestellt:
Der beigefügte Anlagenspiegel zum 31. Dezember des Berichtsjahres zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens in tabellarischer Übersicht. 3.2 Angabe der sonstigen Rückstellungen Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen ergibt sich wie folgt:
3.3 Verbindlichkeitsspiegel
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzaufgliederung Die Tätigkeit des Unternehmens erstreckt sich ausschließlich auf den Handel mit Baumaterial und Werkzeugen in Trier und den angrenzenden Regionen, so dass eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten nicht vorzunehmen ist. 4.2 Erläuterung zu den sonstigen betrieblichen Erträgen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 32.051,48 Euro aus verrechneten Sachbezügen sowie 166.412,19 Euro Gewinne aus Anlagenabgängen enthalten. 4.3 Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 42.917,00 Euro enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auszuweisen: Zum 30.11.2012 wurde die Pensionszusage des Gesellschafter-Geschäftsführers gegen Einmalzahlung auf die Deutsche Pensionsfonds AG ausgelagert. Die sich daraus ergebende Mithaftung in Höhe des versicherungsmathematischen Wertes der Pensionsverpflichtung beträgt zum Bilanzstichtag 340.564,90 €. 5.2 Durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Die nachfolgenen Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.3 Angabe zu den Gesellschaftsorganen und deren Gesamtbezüge Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Ralph Thomas, ausgeübter Beruf: Gesamtgeschäftsführer der Gesellschaft geführt. 5.4 Gesamtbezüge und Kredite zu Gunsten von Gesellschaftsorganen Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB wird auf § 286 Absatz 4 HGB verwiesen. 5.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss Der Hauptgeschäftszweck, d.h. der Betrieb des Baumarktes mit Vollsortiment sowie der Baustoffhandel wurden Ende Dezember 2019 eingestellt. Die Gesellschaft wird ohne die Baumarkttätigkeit und den Baustoffhandel fortgeführt. 5.6 Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2019 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.429.128,89 Euro ab. Der Bilanzgewinn 2019 in Höhe von 2.147.925,10 Euro soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Trier, den 16. November 2020 gezeichnet Ralph Thomas, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.01.2021 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Thomas & Sohn GmbH, TrierPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thomas & Sohn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomas & Sohn GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kaptalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trier, 29. Dezember 2020 Dr.
Widdau GmbH
Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer |
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