Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Görl seit 19.3.2026 | Prokura |
Yoshinobu Tanaka seit 22.5.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kabushikikaisha TOMEY Corporation | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOMEY GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024BILANZ ZUM 31. JANUAR 2024TOMEY GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24TOMEY GmbH, NÜRNBERGALLGEMEINE ANGABEN Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Jahresabschluss der TOMEY GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem § 266 Abs. 1 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die größenanhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fand nicht statt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen richten sich nach der branchenüblichen, betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und erfolgen nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. War am Bilanzstichtag der beizulegende Wert niedriger, so wurde diieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden voll abgeschrieben. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet. Auf der Aktivseite wurden Rechnungsabrenzungsposten für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie wurden mit dem Nennwert bewertet. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassemittelkurs bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag ist dieser angesetzt. Die Höhe von Altersversorgungsverpflichtungen entspricht ausschließlich dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren nach § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB. Darüber hinaus sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände (z.B. das Deckungsvermögen für Pensionsrückstellungen) mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 4 HGB). Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Alle weiteren Bilanzpositionen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände sind Beträge in einer Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33) ausgewiesen, deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag größer als ein Jahr beträgt. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden zum beizulegenden Zeitwert der kongruenten Rückdeckungsversicherung angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf Gewährleistungen (26%), ausstehende Rechnungen (26%) sowie Personalkosten (29%). Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von 69.798,00 EUR (Vorjahr: 31.813,89 EUR). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.267.330,80 EUR (Vorjahr: 2.485.344,42 EUR) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 8.005,86 EUR (Vorjahr: 31.223,24 EUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 13.151,89 EUR (Vorjahr: 27.475,89 EUR). NACHTRAGSBERICHT Die Auswirkung des Krieges in der Ukraine auf den Weltmarkt, die Lieferketten und Preisentwicklung in allen Sektoren ist unkalkulierbar. Dies stellt ein Risiko für alle Handels- und Produktionsunternehmen dar - auch branchenübergreifend. Für die Medizintechnikbranche kann eine relative Sicherheit ausgesprochen werden, da deren Produkte voraussichtlich auch weiterhin nicht von Sanktionen betroffen sein werden. Erschwerte Lieferprozesse wegen komplizierteren Versandwegen sind möglich, können aber bei der TOMEY GmbH weitestgehend bewerkstelligt werden. SONSTIGE ANGABEN Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende wesentliche Sachverhalte:
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 46 (Vorjahr: 46) Arbeitnehmer beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Yoshinobu Tanaka
Nürnberg, den 14.04.2024 Yoshinobu Tanaka, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24TOMEY GmbH, NÜRNBERGGrundlagen des Unternehmens: Wirtschaftsbericht: Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Deutschland ist weltweit führend in der Entwicklung und Produktion von hochmodernen ophthalmologischen Geräten. Der Markt für ophthalmologische Geräte weist ein stabiles Wachstum auf. Mit der zunehmenden Häufigkeit von Augenkrankheiten und Sehstörungen ist das Bewusstsein für die Erhaltung der Sehkraft in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die zunehmend alternde Bevölkerung und steigende Gesundheitsausgaben allgemein treiben das Marktwachstum ebenfalls an. Darüber hinaus beflügeln die technologischen Fortschritte in der ophthalmologischen Industrie, z. B. Laseroperationen und hochentwickelte Augenpflegeprodukte, das Wachstum des Marktes für ophthalmologische Geräte in der Zukunft. Wie bereits in den Vorjahren sind die hohen regulatorischen Anforderungen durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR (Medical Device Regulation) eine unverändert wesentliche Herausforderung für die gesamte Branche. Die Lieferengpässe der vergangenen beiden Jahre konnten mittlerweile abgefedert bzw. sogar beigelegt werden. Das massive Gegensteuern durch adäquate betriebswirtschaftliche und strategische Mittel hat Wirkung gezeigt. Die Preiserhöhungen sind demgegenüber allerdings weiterhin klar spürbar. Die Reisetätigkeit zum persönlichen Austausch mit Händlern, Endkunden und Lieferanten wurden weiter ausgebaut und bescherten zum zweiten Jahr in Folge einen Anstieg der Auftragseingänge. Geschäftsverlauf und Lage: Die TOMEY GmbH erzielte einen Umsatz-Anstieg um über 14% zum Vorjahr und damit einen Rekordumsatz in der über 30-jährigen Firmengeschichte. Die positive Entwicklung der steigenden Auftragseingänge, die sich bereits im Vorjahr zeigte, erfuhr einen weiteren Anstieg. Das beflügelte auch die Auftragssituation der TOMEY GmbH. Zeitweise waren die Auftragseingänge so hoch, dass Lieferengpässe abgewendet werden mussten. Durch rechtzeitige strategische Maßnahmen zusammen mit den Zulieferern konnten für die Kunden dennoch verträgliche Lieferzeiten erreicht werden. Das Mutterhaus in Japan hatte im dritten Quartal 2023 eine zweite Produktionsstraße für ein wichtiges Produkt eingerichtet und dadurch die Ausgabemengen merklich erhöht. Diese Verbesserung der Lieferbarkeit zeigte sich sofort und ohne Anlaufschwierigkeiten. Der Auftragsbestand kann somit innerhalb der kommenden Wochen und Monate für dieses Produkt vollumfänglich abgearbeitet werden, sodass nahezu keine Wartezeiten mehr bestehen. Das persönliche Vorführen und Einweisen in die Produkte auf Messen, Kongressen sowie internen und externen Schulungen bewährt sich sehr und führt zu schnelleren Auftragsabschlüssen. Die TOMEY GmbH hat deshalb auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Teilnahme und Durchführung entsprechender Veranstaltungen weiter forciert. Die Preissituation im Markt wird permanent beobachtet und es wurden nur unabwendbare Preissteigerungen an den Markt durchgereicht. Produkte, die eine wirtschaftliche Preissteigerung unabdingbar machten, mussten entsprechend neu eingepreist werden, was der Markt verständnisvoll akzeptierte. Die TOMEY GmbH optimiert derzeit Prozessabläufe in vielen Bereichen. Diese Anpassungen und Optimierungen erfolgen auch im Rahmen der derzeit verstärkten QM-Maßnahmen und bescherten dem Unternehmen bereits eine spürbare Effizienzseigerung. Der Personalstand wurde trotz dieser Effizienzsteigerungen und verschlankten Prozessabläufe nicht gekürzt, sondern - im Gegenteil noch weiter ergänzt. Besonders der Technische Service wurde personell verstärkt, um den Kunden (Händler und Endkunden) bestmöglichen Service Support bieten zu können und den Reparaturdurchlauf zu verkürzen. Die Anstrengungen, geeignetes Fachpersonal zu gewinnen, waren trotz des vorherrschenden Fachkräftemangels bei der TOMEY GmbH sehr erfolgreich. Die TOMEY GmbH führte mehrere Hersteller-Audits in Fernost durch. Die Qualitätsstandards wurden dabei vor Ort sehr kritisch und umfangreich abgeprüft. Die Fragestellungen und Prüfprozedere erstreckten sich dabei über die Mindestanforderungen der MDR hinaus.Alle Hersteller übertreffen die regulären Standards sogar und überzeugten durch Aufzeigen bestmöglicher Bedingungen. Im Bereich Business Development wurden Projektideen erarbeitet, deren Umsetzung weitere Umsatzchancen bedeuten werden. Einige dieser Ideen sind äußerst innovativ und aussichtsreich und werden mit großer Anstrengung vorangetrieben. Deren Entwicklungsstatus unterliegt allerdings im Moment noch der Geheimhaltung. Eine signifikante Abgrenzung vom Wettbewerb durch diese Produktneuerung ist sehr realistisch. Diese Produktideen entstehen in Eigenregie bei der TOMEY GmbH in Zusammenarbeit mit entsprechenden externen Partnern. Das Mutterhaus in Japan ist daran nicht aktiv beteiligt, wird aber im regelmäßigen Austausch darüber informiert und trägt diese Entscheidungen auch mit großem Interesse. Neben der aktiven Teilnahme an internationalen Messen und Kongressen ist auch der Einsatz von Foto- und Filmmaterial im gesamten Social Media-Bereich für die TOMEY GmbH ein fester Bestandteil der Marktpräsenz. Beim Markennamen TOMEY verzeichnet das Unternehmen bereits weit über 2.000 Follower auf LinkedIn, beim Markennamen Rodenstock Instruments bereits über 1.000 Follower. Die Erstellung eines englischsprachigen Firmenpräsentationsvideos mit professioneller Unterstützung sowie die bereits begonnene Erstellung eines deutschsprachigen Firmenpräsentationsvideos steigern die Bekanntheit auch branchenübergreifend. Der Fokus im abgelaufenen Geschäftsjahr stand bei der TOMEY GmbH neben der ständigen Erweiterung des Produktspektrums insbesondere in der Optimierung der Produkt- und Arbeitsqualität. Die Abteilungen Regulatory Affairs und QM-Management wurden personell umstrukturiert und aufgestockt. Die Mitarbeiter in diesem Bereich wurden durch Schulungen für die Aufgaben, die starken Veränderungen unterliegen, geschult. Dadurch wurde die sichere und gesetzeskonforme Erfüllung aller Vorgaben sichergestellt, was den Händlern sowie den Endkunden und letztlich den Patienten zugutekommt. Um die Abläufe in der Logistik zu verschlanken und zu beschleunigen, wurden logistische Prozessänderungen getestet und nach erfolgreicher Testphase eingeführt. Die Verbesserungen zeigten sich bereits nach wenigen Wochen. Die neu geschaffene Ausbildungsstelle hat sich von Anfang an (September 2023) als gute Entscheidung bewährt. Der Auszubildende zur Fachkraft für Groß- und Außenhandel (Fachrichtung Außenhandel) gewinnt einen hohen Kenntnisstand in den zu erlernenden Arbeitsbereichen und bringt sich geschickt im Unternehmen ein. Das Projekt der ERP-Einführung wurde um ein Jahr verschoben. Die TOMEY GmbH hat sich dazu entschieden, um die Prozessabläufe nicht zu gefährden, um eine behutsame und durchdachte Einführung sicherzustellen und um die Ressourcen für andere dringend anstehende Projekte priorisieren zu können. Ertragslage: Die Umsatzerlöse sind um rd. 15% auf TEUR 21.178 angestiegen. Maßgeblich dafür waren gestiegene Umsätze mit Drittländern und Spanien. Die Materialeinsatzquote konnte mit 70,6% um 0,8%-Punkte vermindert werden. Die Personalaufwandsquote war mit rd. 16% nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein Mehraufwand von rd. TEUR 103 realisiert, dies im Wesentlichen bedingt durch Messekosten im Drittland. Im Ergebnis konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 661 erzielt werden, welches mit TEUR 203 über dem des Vorjahres lag. Vermögenslage: Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 437 auf TEUR 10.721 erhöht. Dies ist auf folgende wesentliche stichtagsbezogene Effekte zurück zu führen:
Finanzlage: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 336; im Wesentlichen bedingt durch das Jahresergebnis und dem Abbau von Verbindlichkeiten. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -56. Im Ergebnis ergab sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands um TEUR 280 auf TEUR 4.864. Prognose, Chancen- und Risikobericht: Die TOMEY GmbH wird ab Februar 2024 eine eigene Rechtsabteilung einrichten. Die gesetzlichen Vorgaben für die MDR, den QM-Bereich sowie allen rechtlich relevanten Bereichen werden dann vollumfänglich im eigenen Haus abgebildet und sichergestellt, sodass hier nahezu keine Fremdleistungen mehr erforderlich sind. Der technische Support für die Kunden wird ab März 2024 durch die Einstellung zwei Techniker weiter verstärkt. Die Reparaturabläufe werden dadurch erheblich schneller und effizienter werden. Die IT-Struktur wird durch eine Vollzeitkraft unterstützt. Der Bedarf an IT-Sicherheit und Optimierung in allen Bereichen der IT ist dadurch gewährleistet. Diese Personalstelle wird auch die Optimierung der QM-Maßnahmen maßgeblich unterstützen. Im Innendienst ist eine Umstrukturierung geplant und bereits angestoßen. Ziel ist es, dass die Mitarbeitenden der jeweils neu zu schaffenden Teilbereiche noch tiefere Kenntnisse für ihre Aufgaben erlangen. Die TOMEY GmbH ist so stark gewachsen, dass eine vollumfängliche Bearbeitung aller Innendienstaufgaben durch jede einzelne Arbeitskraft nicht mehr ratsam ist. Stattdessen ist die Aufteilung in Teilbereiche sinnvoll, da nur so das nötige Spezialwissen gebildet und letztlich angewendet werden kann. Das Spezialwissen wird durch zahlreiche Schulungen zu den Themen Außerwirtschaft, Verantwortlichkeiten, Zollwesen u.ä. stetig auf- und ausgebaut. Für die Teilnahme an wichtigsten Branchen-Jahresmesse (ESCRS im September 2024) konnte ein Messeplatz mit 90 m 2 gebucht werden. Die Planungen dafür laufen bereits an mit Ziel, die Messepräsenz wieder optimal auszurichten, zusätzliche Kundenaufträge zu generieren und die Wahrnehmung des Unternehmens bei den Endkunden noch weiter voranzutreiben. Die sogenannte "No-Russia-Klausel" des 12. Sanktionspakets der EU wird fristgerecht zum 20. März 2024 zur Anwendung gebracht und auch an alle Geschäftspartner kommuniziert werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine keine weiteren Hemmnisse nach sich ziehen werden bzw. dass die Hemmnisse zumindest für die künftige Geschäftsentwicklung stemmbar bleiben. Gleiches gilt für andere Kriegs- und Konfliktherde in Ländern und Gebieten, die mit TOMEY in Kontakt stehen. Das betriebswirtschaftliche Ziel der TOMEY GmbH ist eine weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Nach der aktuell erreichten und sehr erfreulichen Rekord-Umsatzsteigerung von 14% ist ein einstelliger Prozentbereich realistisch. Die derzeitige weltweite Verunsicherung und Lage verlangen eine besonders behutsame Prognostizierung.
Nürnberg, im April 2024 Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TOMEY GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TOMEY GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOMEY GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 14.04.2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer gez. Daniel Franke, Wirtschaftsprüfer |
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