Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 34076
Vorher
TOMEY Export GmbH
Eingetragen
26.9.1995
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
- Vertrieb von medizintechnischen Geräten und deren Zubehör weltweit, - Vertrieb von Mobiliar für Krankenhäuser und Arztpraxen, - Import von medizintechnischen Geräten und deren Zubehör, insbesondere aus Japan, - Export von medizintechnischen Geräten und deren Zubehör, - Technischer Service für medizintechnische Geräte und deren Zubehör, - Unterstützung von Partnerfirmen bei der Entwicklung von medizintechnischen Geräten zum Zwecke der späteren Vermarktung, - jegliche Geschäfte, die mit dem Vorstehenden zusammenhängen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Görl
seit 19.3.2026
Prokura
Yoshinobu Tanaka
seit 22.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kabushikikaisha TOMEY CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Kabushikikaisha TOMEY Corporation
Japan
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOMEY GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

BILANZ ZUM 31. JANUAR 2024

TOMEY GMBH, NÜRNBERG

AKTIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 617.584,00 612.369,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30,00 30,00
II. Sachanlagen 117.554,00 112.339,00
III. Finanzanlagen 500.000,00 500.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.006.202,68 9.593.307,25
I. Vorräte 2.255.309,23 2.407.702,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.887.231,04 2.602.099,31
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.863.662,41 4.583.505,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 96.661,31 78.281,45
10.720.447,99 10.283.957,70

PASSIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.429.377,94 6.769.162,52
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.722.000,00 1.722.000,00
III. Gewinnvortrag 5.021.162,52 4.562.736,37
IV. Jahresüberschuss 660.215,42 458.426,15
B. RÜCKSTELLUNGEN 330.672,00 255.675,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.960.398,05 3.259.120,18
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 2.267.330,80 (Vorjahr: EUR 2.585.423,42)
10.720.447,99 10.283.957,70

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 6.332.498,97 5.452.861,22
2. Personalaufwand -3.446.412,31 -2.948.292,70
a) Löhne und Gehälter -2.746.152,55 -2.401.608,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -700.259,76 -546.684,26
3. Abschreibungen -50.285,72 -52.164,25
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -50.285,72 -52.164,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.868.677,79 -1.765.222,77
5. Betriebsergebnis 967.123,15 687.181,50
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.611,43 0,00
7. Finanzergebnis 25.611,43 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -328.729,16 -225.170,70
9. Ergebnis nach Steuern 664.005,42 462.010,80
10. Sonstige Steuern -3.790,00 -3.584,65
11. Jahresüberschuss 660.215,42 458.426,15

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

TOMEY GmbH, NÜRNBERG

ALLGEMEINE ANGABEN

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: TOMEY GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg
Registergericht: Amtsgericht Nürnberg
Register-Nummer: 34076

Der Jahresabschluss der TOMEY GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem § 266 Abs. 1 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die größenanhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fand nicht statt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen richten sich nach der branchenüblichen, betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und erfolgen nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. War am Bilanzstichtag der beizulegende Wert niedriger, so wurde diieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden voll abgeschrieben. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

Auf der Aktivseite wurden Rechnungsabrenzungsposten für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie wurden mit dem Nennwert bewertet.

Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassemittelkurs bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag ist dieser angesetzt.

Die Höhe von Altersversorgungsverpflichtungen entspricht ausschließlich dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren nach § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB. Darüber hinaus sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände (z.B. das Deckungsvermögen für Pensionsrückstellungen) mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 4 HGB).

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Alle weiteren Bilanzpositionen werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände sind Beträge in einer Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33) ausgewiesen, deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag größer als ein Jahr beträgt.

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden zum beizulegenden Zeitwert der kongruenten Rückdeckungsversicherung angesetzt.

Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 139.870,00 EUR
Teitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 139.870,00 EUR

Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf Gewährleistungen (26%), ausstehende Rechnungen (26%) sowie Personalkosten (29%).

Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von 69.798,00 EUR (Vorjahr: 31.813,89 EUR).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.267.330,80 EUR (Vorjahr: 2.485.344,42 EUR) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 8.005,86 EUR (Vorjahr: 31.223,24 EUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 13.151,89 EUR (Vorjahr: 27.475,89 EUR).

NACHTRAGSBERICHT

Die Auswirkung des Krieges in der Ukraine auf den Weltmarkt, die Lieferketten und Preisentwicklung in allen Sektoren ist unkalkulierbar. Dies stellt ein Risiko für alle Handels- und Produktionsunternehmen dar - auch branchenübergreifend. Für die Medizintechnikbranche kann eine relative Sicherheit ausgesprochen werden, da deren Produkte voraussichtlich auch weiterhin nicht von Sanktionen betroffen sein werden. Erschwerte Lieferprozesse wegen komplizierteren Versandwegen sind möglich, können aber bei der TOMEY GmbH weitestgehend bewerkstelligt werden.

SONSTIGE ANGABEN

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende wesentliche Sachverhalte:

Sachverhalt TEUR
Leasingverträge KfZ (bis 1 Jahr) 91
Leasingverträge KfZ (größer 1 Jahr) 93
Lizenzverträge (p.a.) 296

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 46 (Vorjahr: 46) Arbeitnehmer beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Yoshinobu Tanaka

 

Nürnberg, den 14.04.2024

Yoshinobu Tanaka, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.02.2023
EUR
31.01.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.733,64 67.733,64
67.733,64 67.733,64
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.144,73 3.144,73
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 575.499,90 631.000,62
578.644,63 634.145,35
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 500.000,00 500.000,00
500.000,00 500.000,00
1.146.378,27 1.201.878,99
ABSCHREIBUNGEN
01.02.2023
EUR
31.01.2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.703,64 67.703,64
67.703,64 67.703,64
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 754,73 1.066,73
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.550,90 515.524,62
466.305,63 516.591,35
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
0,00 0,00
534.009,27 584.294,99
NETTOBUCHWERTE
31.01.2024
EUR
31.01.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30,00 30,00
30,00 30,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.078,00 2.390,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.476,00 109.949,00
117.554,00 112.339,00
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 500.000,00 500.000,00
500.000,00 500.000,00
617.584,00 612.369,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

TOMEY GmbH, NÜRNBERG

Grundlagen des Unternehmens:

Wirtschaftsbericht:

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Deutschland ist weltweit führend in der Entwicklung und Produktion von hochmodernen ophthalmologischen Geräten. Der Markt für ophthalmologische Geräte weist ein stabiles Wachstum auf. Mit der zunehmenden Häufigkeit von Augenkrankheiten und Sehstörungen ist das Bewusstsein für die Erhaltung der Sehkraft in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die zunehmend alternde Bevölkerung und steigende Gesundheitsausgaben allgemein treiben das Marktwachstum ebenfalls an. Darüber hinaus beflügeln die technologischen Fortschritte in der ophthalmologischen Industrie, z. B. Laseroperationen und hochentwickelte Augenpflegeprodukte, das Wachstum des Marktes für ophthalmologische Geräte in der Zukunft.

Wie bereits in den Vorjahren sind die hohen regulatorischen Anforderungen durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR (Medical Device Regulation) eine unverändert wesentliche Herausforderung für die gesamte Branche.

Die Lieferengpässe der vergangenen beiden Jahre konnten mittlerweile abgefedert bzw. sogar beigelegt werden. Das massive Gegensteuern durch adäquate betriebswirtschaftliche und strategische Mittel hat Wirkung gezeigt. Die Preiserhöhungen sind demgegenüber allerdings weiterhin klar spürbar.

Die Reisetätigkeit zum persönlichen Austausch mit Händlern, Endkunden und Lieferanten wurden weiter ausgebaut und bescherten zum zweiten Jahr in Folge einen Anstieg der Auftragseingänge.

Geschäftsverlauf und Lage:

Die TOMEY GmbH erzielte einen Umsatz-Anstieg um über 14% zum Vorjahr und damit einen Rekordumsatz in der über 30-jährigen Firmengeschichte. Die positive Entwicklung der steigenden Auftragseingänge, die sich bereits im Vorjahr zeigte, erfuhr einen weiteren Anstieg. Das beflügelte auch die Auftragssituation der TOMEY GmbH. Zeitweise waren die Auftragseingänge so hoch, dass Lieferengpässe abgewendet werden mussten. Durch rechtzeitige strategische Maßnahmen zusammen mit den Zulieferern konnten für die Kunden dennoch verträgliche Lieferzeiten erreicht werden. Das Mutterhaus in Japan hatte im dritten Quartal 2023 eine zweite Produktionsstraße für ein wichtiges Produkt eingerichtet und dadurch die Ausgabemengen merklich erhöht. Diese Verbesserung der Lieferbarkeit zeigte sich sofort und ohne Anlaufschwierigkeiten. Der Auftragsbestand kann somit innerhalb der kommenden Wochen und Monate für dieses Produkt vollumfänglich abgearbeitet werden, sodass nahezu keine Wartezeiten mehr bestehen.

Das persönliche Vorführen und Einweisen in die Produkte auf Messen, Kongressen sowie internen und externen Schulungen bewährt sich sehr und führt zu schnelleren Auftragsabschlüssen. Die TOMEY GmbH hat deshalb auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Teilnahme und Durchführung entsprechender Veranstaltungen weiter forciert.

Die Preissituation im Markt wird permanent beobachtet und es wurden nur unabwendbare Preissteigerungen an den Markt durchgereicht. Produkte, die eine wirtschaftliche Preissteigerung unabdingbar machten, mussten entsprechend neu eingepreist werden, was der Markt verständnisvoll akzeptierte.

Die TOMEY GmbH optimiert derzeit Prozessabläufe in vielen Bereichen. Diese Anpassungen und Optimierungen erfolgen auch im Rahmen der derzeit verstärkten QM-Maßnahmen und bescherten dem Unternehmen bereits eine spürbare Effizienzseigerung. Der Personalstand wurde trotz dieser Effizienzsteigerungen und verschlankten Prozessabläufe nicht gekürzt, sondern - im Gegenteil noch weiter ergänzt. Besonders der Technische Service wurde personell verstärkt, um den Kunden (Händler und Endkunden) bestmöglichen Service Support bieten zu können und den Reparaturdurchlauf zu verkürzen. Die Anstrengungen, geeignetes Fachpersonal zu gewinnen, waren trotz des vorherrschenden Fachkräftemangels bei der TOMEY GmbH sehr erfolgreich.

Die TOMEY GmbH führte mehrere Hersteller-Audits in Fernost durch. Die Qualitätsstandards wurden dabei vor Ort sehr kritisch und umfangreich abgeprüft. Die Fragestellungen und Prüfprozedere erstreckten sich dabei über die Mindestanforderungen der MDR hinaus.Alle Hersteller übertreffen die regulären Standards sogar und überzeugten durch Aufzeigen bestmöglicher Bedingungen.

Im Bereich Business Development wurden Projektideen erarbeitet, deren Umsetzung weitere Umsatzchancen bedeuten werden. Einige dieser Ideen sind äußerst innovativ und aussichtsreich und werden mit großer Anstrengung vorangetrieben. Deren Entwicklungsstatus unterliegt allerdings im Moment noch der Geheimhaltung. Eine signifikante Abgrenzung vom Wettbewerb durch diese Produktneuerung ist sehr realistisch. Diese Produktideen entstehen in Eigenregie bei der TOMEY GmbH in Zusammenarbeit mit entsprechenden externen Partnern. Das Mutterhaus in Japan ist daran nicht aktiv beteiligt, wird aber im regelmäßigen Austausch darüber informiert und trägt diese Entscheidungen auch mit großem Interesse.

Neben der aktiven Teilnahme an internationalen Messen und Kongressen ist auch der Einsatz von Foto- und Filmmaterial im gesamten Social Media-Bereich für die TOMEY GmbH ein fester Bestandteil der Marktpräsenz. Beim Markennamen TOMEY verzeichnet das Unternehmen bereits weit über 2.000 Follower auf LinkedIn, beim Markennamen Rodenstock Instruments bereits über 1.000 Follower. Die Erstellung eines englischsprachigen Firmenpräsentationsvideos mit professioneller Unterstützung sowie die bereits begonnene Erstellung eines deutschsprachigen Firmenpräsentationsvideos steigern die Bekanntheit auch branchenübergreifend.

Der Fokus im abgelaufenen Geschäftsjahr stand bei der TOMEY GmbH neben der ständigen Erweiterung des Produktspektrums insbesondere in der Optimierung der Produkt- und Arbeitsqualität. Die Abteilungen Regulatory Affairs und QM-Management wurden personell umstrukturiert und aufgestockt. Die Mitarbeiter in diesem Bereich wurden durch Schulungen für die Aufgaben, die starken Veränderungen unterliegen, geschult. Dadurch wurde die sichere und gesetzeskonforme Erfüllung aller Vorgaben sichergestellt, was den Händlern sowie den Endkunden und letztlich den Patienten zugutekommt.

Um die Abläufe in der Logistik zu verschlanken und zu beschleunigen, wurden logistische Prozessänderungen getestet und nach erfolgreicher Testphase eingeführt. Die Verbesserungen zeigten sich bereits nach wenigen Wochen.

Die neu geschaffene Ausbildungsstelle hat sich von Anfang an (September 2023) als gute Entscheidung bewährt. Der Auszubildende zur Fachkraft für Groß- und Außenhandel (Fachrichtung Außenhandel) gewinnt einen hohen Kenntnisstand in den zu erlernenden Arbeitsbereichen und bringt sich geschickt im Unternehmen ein.

Das Projekt der ERP-Einführung wurde um ein Jahr verschoben. Die TOMEY GmbH hat sich dazu entschieden, um die Prozessabläufe nicht zu gefährden, um eine behutsame und durchdachte Einführung sicherzustellen und um die Ressourcen für andere dringend anstehende Projekte priorisieren zu können.

Ertragslage:

Die Umsatzerlöse sind um rd. 15% auf TEUR 21.178 angestiegen. Maßgeblich dafür waren gestiegene Umsätze mit Drittländern und Spanien. Die Materialeinsatzquote konnte mit 70,6% um 0,8%-Punkte vermindert werden. Die Personalaufwandsquote war mit rd. 16% nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein Mehraufwand von rd. TEUR 103 realisiert, dies im Wesentlichen bedingt durch Messekosten im Drittland. Im Ergebnis konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 661 erzielt werden, welches mit TEUR 203 über dem des Vorjahres lag.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 437 auf TEUR 10.721 erhöht. Dies ist auf folgende wesentliche stichtagsbezogene Effekte zurück zu führen:

Abbau des Warenbestands um TEUR 495

Erhöhung Forderungsbestand um TEUR 245

Erhöhung Bestand an liquiden Mitteln um TEUR 280

Erhöhung des Eigenkapital aufgrund des Jahresergebnisses um TEUR 661

Verringerung des Bestands an IC-Verbindlichkeiten um TEUR 318

Finanzlage:

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 336; im Wesentlichen bedingt durch das Jahresergebnis und dem Abbau von Verbindlichkeiten. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -56. Im Ergebnis ergab sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands um TEUR 280 auf TEUR 4.864.

Prognose, Chancen- und Risikobericht:

Die TOMEY GmbH wird ab Februar 2024 eine eigene Rechtsabteilung einrichten. Die gesetzlichen Vorgaben für die MDR, den QM-Bereich sowie allen rechtlich relevanten Bereichen werden dann vollumfänglich im eigenen Haus abgebildet und sichergestellt, sodass hier nahezu keine Fremdleistungen mehr erforderlich sind.

Der technische Support für die Kunden wird ab März 2024 durch die Einstellung zwei Techniker weiter verstärkt. Die Reparaturabläufe werden dadurch erheblich schneller und effizienter werden.

Die IT-Struktur wird durch eine Vollzeitkraft unterstützt. Der Bedarf an IT-Sicherheit und Optimierung in allen Bereichen der IT ist dadurch gewährleistet. Diese Personalstelle wird auch die Optimierung der QM-Maßnahmen maßgeblich unterstützen.

Im Innendienst ist eine Umstrukturierung geplant und bereits angestoßen. Ziel ist es, dass die Mitarbeitenden der jeweils neu zu schaffenden Teilbereiche noch tiefere Kenntnisse für ihre Aufgaben erlangen. Die TOMEY GmbH ist so stark gewachsen, dass eine vollumfängliche Bearbeitung aller Innendienstaufgaben durch jede einzelne Arbeitskraft nicht mehr ratsam ist. Stattdessen ist die Aufteilung in Teilbereiche sinnvoll, da nur so das nötige Spezialwissen gebildet und letztlich angewendet werden kann. Das Spezialwissen wird durch zahlreiche Schulungen zu den Themen Außerwirtschaft, Verantwortlichkeiten, Zollwesen u.ä. stetig auf- und ausgebaut.

Für die Teilnahme an wichtigsten Branchen-Jahresmesse (ESCRS im September 2024) konnte ein Messeplatz mit 90 m 2 gebucht werden. Die Planungen dafür laufen bereits an mit Ziel, die Messepräsenz wieder optimal auszurichten, zusätzliche Kundenaufträge zu generieren und die Wahrnehmung des Unternehmens bei den Endkunden noch weiter voranzutreiben.

Die sogenannte "No-Russia-Klausel" des 12. Sanktionspakets der EU wird fristgerecht zum 20. März 2024 zur Anwendung gebracht und auch an alle Geschäftspartner kommuniziert werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine keine weiteren Hemmnisse nach sich ziehen werden bzw. dass die Hemmnisse zumindest für die künftige Geschäftsentwicklung stemmbar bleiben. Gleiches gilt für andere Kriegs- und Konfliktherde in Ländern und Gebieten, die mit TOMEY in Kontakt stehen.

Das betriebswirtschaftliche Ziel der TOMEY GmbH ist eine weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Nach der aktuell erreichten und sehr erfreulichen Rekord-Umsatzsteigerung von 14% ist ein einstelliger Prozentbereich realistisch. Die derzeitige weltweite Verunsicherung und Lage verlangen eine besonders behutsame Prognostizierung.

 

Nürnberg, im April 2024

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TOMEY GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TOMEY GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOMEY GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 14.04.2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer

gez. Daniel Franke, Wirtschaftsprüfer

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