Beteiligungsgesellschaften
HEPU Autoteile GmbH
Am Kreuzweg 2, 32689 Kalletal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Siegfried Grimm seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.16% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HEPU Autoteile GmbHEigenbeteiligung | 4.84% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 87.00% | |
| 4.84% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HEPU Autoteile GmbHKalletalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Als Geschäftsführer der Firma HEPU Autoteile GmbH mit Sitz in Kalletal erstatte ich zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes gemäß § 289 HGB den nachstehenden Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Tätigkeit der HEPU Autoteile GmbH umfasste wie in den Vorjahren die Herstellung und den Handel mit Autoteilen bzw. Aggregaten sowie den Im- und Export von Zubehörteilen jeglicher Art der Automobilindustrie. Zur Produktpalette zählen insbesondere Wasserpumpen für Kraftfahrzeuge. Über 1.500 verschiedene Modelle für nahezu alle europäischen Fahrzeuge und ein breites Angebot für asiatische PKW sind permanent im Zentrallager der Gesellschaft in Kalletal verfügbar. Zu den von der Gesellschaft vertriebenen Produkten gehören außerdem Wasserpumpen-Kits, Steuerkettensätze und Kühlmittel für Kraftfahrzeuge. Trotz anhaltender Preiskämpfe und Preiszugeständnisse konnte sich die Firma HEPU Autoteile GmbH im Geschäftsjahr 2023 am Absatzmarkt behaupten. Der Umsatz der Gesellschaft nach Erlösschmälerungen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies ist vor allem auf die im Vergleich zu vielen Wettbewerbern relativ hohe Lieferfähigkeit der Gesellschaft zurückzuführen, die auch durch die Ausnutzung zusätzlicher Lieferquellen auf einem guten Niveau gehalten werden konnte. Gleichzeitig ergaben sich durch die guten Warenverfügbarkeiten neue Geschäftsmöglichkeiten und Sondereffekte in Bereichen, die früher nicht bedient wurden. Viele Kunden platzierten im abgelaufenen Geschäftsjahr Sonderbestellungen, um den eigenen Bestand deutlich zu erhöhen und somit erwartete Lieferschwierigkeiten zu reduzieren. Das Geschäftsjahr war auch im Kfz-Teilehandel geprägt von Preissteigerungen in nahezu allen Bereichen. Gleichzeitig kam es zu zunehmenden Beschaffungsproblemen bei den meisten Vorlieferanten. Für das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt eine Umsatzsteigerung von rd. 22,2 % zu verzeichnen. Der Rohertrag verminderte sich jedoch von 27,4 % auf 25,6 % in 2023. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 77 Mitarbeiter (Vorjahr 70 Mitarbeiter) beschäftigt. Der gesamte Personalaufwand erhöhte sich um 15,3 %. Der Lagerbestand ist mit TEUR 14.351 die größte Vermögensposition (31,1 % der Bilanzsumme). Die Sicherstellung einer umfassenden Lieferfähigkeit aller Produkte ist in der Kfz-Teile-Branche weiterhin von grundsätzlicher Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg. Deshalb muss der Lagerbestand diesen Erfordernissen permanent angepasst werden. Durch den Erwerb einer Beteiligung an der IPD GmbH werden in 2023 unter der Position Finanzanlagen erstmals Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8.848 ausgewiesen. Unter der Position sonstige Verbindlichkeiten sind Restkaufpreise in Höhe von TEUR 4.280 enthalten, Restlaufzeit bis ein Jahr. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.359 (= 22,1 %) auf TEUR 46.133. Dabei erhöhten sich insbesondere die Finanzanlagen um TEUR 8.848, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 4.252 und die Vorräte um TEUR 1.068, während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.220, die liquiden Mittel um TEUR 2.328 und das Sachanlagevermögen um TEUR 220 verminderten. Das im Geschäftsjahr 2022 zur Verfügung gestellte Lieferantendarlehen in Höhe von TEUR 8.000 wird unverändert ausgewiesen. Das kurz- und mittelfristige Kapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.258 erhöht. Es erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR + 3.545), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR + 852), die sonstigen Rückstellungen (TEUR + 566) und die Steuerrückstellungen (TEUR + 268), während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten (TEUR - 973). Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital betrug 81,2 % (Vorjahr 88,3 %) und hat sich um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.101 erhöht. 2. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die eingeräumten Kreditlinien gesichert, die im Geschäftsjahr jedoch - wie in den Vorjahren - nicht in Anspruch genommen wurden. 3. Ertragslage Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 verlief weiterhin positiv. Der Jahresüberschuss betrug im Verhältnis zur Gesamtleistung 8,52 % (Vorjahr 9,94 %). Der gesamte Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 22,2 %. In 2023 wurde ein Rohertrag von TEUR 12.310 (Vorjahr TEUR 11.180) erzielt. Dem Rohertrag standen hauptsächlich Personalaufwendungen (TEUR 2.790), Abschreibungen (TEUR 369) sowie Werbe- und Reisekosten (TEUR 435) und Kosten der Warenabgabe (TEUR 1.791) gegenüber. Zum Bilanzstichtag wird das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 5.997 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 5.920). Im Verhältnis zur Gesamtleistung sind das 12,45 % (Vorjahr 14,52 %). Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 4.125 (Vorjahr TEUR 4.076). Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.101 (Vorjahr = TEUR 4.052). III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Nachfrage nach Kfz-Teilen zeigt in den verschiedenen Regionen ein differenziertes Bild, kann aber insgesamt als gut bezeichnet werden. Das durchschnittliche Fahrzeugalter steigt in vielen Märkten weiter, was zu einem steigenden Ersatzteilbedarf führt. Von großer Wichtigkeit sind die Warenverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten. Durch die Hinzunahme neuer Produktlinien bieten sich der Gesellschaft neue Absatzchancen, gleichzeitig steigen aber auch die Herausforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Lieferservice. Die in den Vorjahren aufgetretenen Versorgungsprobleme durch Vorlieferanten und Störungen der globalen Lieferketten haben sich weitgehend normalisiert. Möglichen Beschaffungsproblemen und Störungen der Lieferketten begegnet die Gesellschaft durch eine weitere Erhöhung des Lagerbestandes und den Aufbau alternativer Bezugsquellen. Allerdings gibt es mittlerweile räumliche Engpässe, weshalb die Nutzung von zusätzlichen Außenlagern geplant ist. Prognose Bei den vorgenommenen Prognosen handelt es sich um Einschätzungen der Geschäftsleitung, die aufgrund der Zukunftsbezogenheit mit Unsicherheiten behaftet sind. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse und Rahmenbedingungen können von unseren Annahmen und Prognosen abweichen. In 2023 kam es in den meisten Bereichen zu Kostensteigerungen, die aufgrund der starken Wettbewerbssituation im freien Ersatzteilmarkt nicht immer vollumfänglich über die Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden können. Weiter ist nicht abzusehen, wann und in welchem Umfang in den früher für die Gesellschaft wichtigen Märkten Russland und Belarus wieder Geschäftsbeziehungen möglich sind. In den übrigen Märkten zeigt sich der freie Kfz-Teilemarkt in einer stabilen Verfassung und es ergeben sich Wachstumsmöglichkeiten. Um diese nutzen zu können, ist die Sicherstellung der Warenverfügbarkeit von höchster Priorität. Der Jahresanfang 2024 zeigte eine positive Umsatzentwicklung mit Wachstumstendenzen in den meisten Märkten. Die Gesellschaft rechnet für 2024 mit einem Umsatzwachstum von 3-4 % im Vergleich zum Vorjahr bei einer leicht verbesserten Margensituation. Sowohl für die Vermögens-, die Finanz- und die Ertragslage erwarten wir aber weiterhin geordnete Verhältnisse. Über das normale Geschäftsrisiko hinaus sind der Geschäftsführung keine weitergehenden Risiken bekannt.
Kalletal, den 04.03.2025 HEPU Autoteile GmbH Siegfried Grimm, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie HEPU Autoteile GmbH mit Sitz in Kalletal wurde am 24.06.1994 gegründet und ist beim Amtsgericht Lemgo unter der Nummer HRB 2495 im Handelsregister eingetragen. Die Firma HEPU Autoteile GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für sie besteht daher die Verpflichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 238 bis 289 HGB mit Ausnahme der nur für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Der Jahresabschluss ist prüfungspflichtig nach § 316 Abs. 1 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Jahresabschluss ist ordnungsgemäß aus den Büchern der Gesellschaft entwickelt worden. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen mit den Werten des Geschäftsjahres 2023 ist gegeben. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des HGB gegliedert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Der in den Jahren 1994 und 1998 erworbene aktivierte Firmenwert ist analog der steuerrechtlichen Nutzungsdauer gemäß § 7 Abs. 1 EStG planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben worden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Dabei wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Für geringwertigen Wirtschaftsgüter (größer 150 bis 1.000 EUR) wurde in Vorjahren ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Zugänge bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern (Sofortabschreibung und/oder Sammelposten) sind im Geschäftsjahr 2023 nicht erfolgt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen erfolgten nicht. Ausgewiesen wird ein Genossenschaftsanteil in Höhe von EUR 150,00. Aufgrund des Erwerbs einer Beteiligung an der IPD GmbH in 2023 wurden Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 8.848.185,44 ausgewiesen. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Die Vorräte wurden körperlich aufgenommen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten angesetzt. Zum Bilanzstichtag wurde des Weiteren ein Materialgemeinkostenzuschlag auf fertige Erzeugnisse gebildet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind mit dem Nennwert bewertet. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte mit dem Nennwert unter Berücksichtigung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % der Forderungen Drittland und EU. Einzelwertberichtigungen waren im Berichtsjahr auf den Forderungsbestand Inland vorzunehmen. Dabei wurde allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit dem Nennwert bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zum Bilanzstichtag mit dem Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen der Folgeperiode betreffen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Einzelnen dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage 1 beigefügt ist. Die Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 149 betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 62), Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 39) und geleistete Anzahlungen auf Außenanlagen (TEUR 48). Den Zugängen standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 369 gegenüber, so dass sich das Sachanlagevermögen um TEUR 220 verminderte. Die Abgänge betreffen Erinnerungswerte bereits abgeschriebener Sachanlagen. Die Zugänge bei den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 8.848 betreffen den Erwerb einer Beteiligung an der IPD GmbH. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Eigenkapital erhöhte sich um den in 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.101. Steuerrückstellungen werden ausgewiesen für die noch nicht veranlagte Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für 2022 (TEUR 468) und 2023 (TEUR 484), insgesamt TEUR 952. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 842 wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Boni (TEUR 617), Rückstellungen für Verkaufsprovisionen (TEUR 116), Rückstellungen für Urlaub (TEUR 47), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 30), sowie Rückstellungen für Versicherungsbeiträge (TEUR 22), Gewährleistungen (TEUR 5) und sonstiges (TEUR 5). Abweichungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von insgesamt TEUR + 566 ergaben sich insbesondere daraus, dass sich die Rückstellungen für Boni (+ TEUR 475), für Verkaufsprovisionen (+ TEUR 68), für Urlaub (+ TEUR 13) und die übrigen Rückstellungen saldiert um TEUR 10 erhöhten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Aufteilung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten nach Fristigkeit und Art der Besicherung ergibt sich im Einzelnen aus der Anlage 2 zum Anhang. In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 4.960 sind noch Restkaufpreise in Höhe von TEUR 4.280 enthalten, die den Erwerb der Beteiligung in an IPD GmbH betreffen. Sonstige AngabenWechselobligo und Bürgschaftsverpflichtungen bestehen nicht. Über die betriebsgewöhnlichen Lieferbeziehungen hinaus bestehen keine weiteren Verträge, die wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Gesellschaft begründen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 77 Arbeitnehmer beschäftigt. Die alleinige Geschäftsführung liegt weiterhin bei Herrn Siegfried Grimm, Lemgo. Nach § 286 Abs. 4 HGB wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf die nach § 285 S.1 Nr. 9a HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans zu verzichten. Weiterhin von Bedeutung ist für die Gesellschaft der Konflikt in der Ukraine und die Auswirkungen auf die geschäftlichen Aktivitäten insbesondere in Osteuropa. Während das Ukraine-Geschäft weitgehend normal läuft, werden Belarus und Russland weiterhin nicht beliefert. Die entsprechenden Umsatzausfälle können bisher allerdings durch Wachstum in anderen Märkten kompensiert werden. Aufgrund der räumlichen Engpässe gibt es Überlegungen, durch einen Anbau am Firmensitz zusätzliche Lagerplätze zu schaffen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu vermelden. ErgebnisverwendungDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 4.100.759,30 auf neue Rechnung vorzutragen. Damit ergibt sich zum 31.12.2023 unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages von EUR 32.939.644,18 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 37.040.403,48. AnlagenAnlage 1 zum Anhang Anlagenspiegel Anlage 2 zum Anhang Verbindlichkeitenspiegel
Kalletal, den 04.03.2025 HEPU Autoteile GmbH Siegfried Grimm, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HEPU Autoteile GmbH, Kalletal, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der HEPU Autoteile GmbH, Kalletal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEPU Autoteile GmbH, Kalletal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplantenUmfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Oeynhausen, den 07.04.2025 INTECON
Dr. Prasuhn, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.4.2025. |
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