1API GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Wirth seit 15.5.2013 | Geschäftsführer |
Jürgen Gall seit 28.10.2003 | Geschäftsführer |
Dirk Pohl seit 28.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 19.00% | |
| 19.00% | |
| 12.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Implement-IT GmbHSt. IngbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der GesellschaftGeschäftsmodell der GesellschaftDie Implement-IT GmbH, St. Ingbert, hat zwei wesentliche Geschäftsfelder: Den Betrieb eines IT-Systemhauses mit Produkt- und Dienstleistungsvermarktung sowie den Einzelhandel mit Betrieb von sechs Apple Premium Partner Shops. StrategieberichtUnsere Unternehmensstrategie ist es, profitabel zu wachsen und durch eine schlanke Kostenstruktur kosteneffizient zu arbeiten. Bestehende Geschäftsverbindungen sollen intensiviert und ausgebaut werden, aber auch die Akquise von Neukunden im KMU Umfeld wird aktiv betrieben. Im Geschäftsfeld Apple Premium Partner ist im Jahr 2024, 2025 & 2026 eine weitere Expansion geplant. Die Expansion umfasst eine Standorterweiterung um bis zu 3 weitere Städte im Südwesten Deutschlands. Im Zuge des neuen Apple Store Konzepts werden auch die bestehenden Standorte in den Jahren 2024 bis 2028 modernisiert. Ein weiteres Ziel ist es, die Abläufe in den Shops zu optimieren, das Personal weiterzubilden und den Kundenservice auszubauen und zu verbessern. Unser Onlineshop dient unseren Kunden als zusätzliche Einkaufsmöglichkeit nach Geschäftsschluss und soll den Handel vor Ort unterstützen. Unser Bestreben ist es, durch gut ausgebildetes Personal und höchste Kundenbindung, eine weiterhin langfriste Geschäftsbeziehung aufzubauen. Ebenfalls werden die Geschäftskunden rund um unsere Standorte durch den Geschäftskundenvertrieb aktiv angesprochen und betreut. Im Geschäftsfeld IT-Systemhaus steht im Jahr 2024 weiteres Umsatz- und Mitarbeiterwachstum auf dem Plan. Wir planen mit einem Gesamtumsatzwachstum von 6%. Wir werden in den Bereichen IT-Consulting als auch Customer Helpdesk weiteres Personal einstellen. Wir erwarten uns durch diese Maßnahmen einen Ausbau von Marktanteilen sowie eine Erweiterung unserer Vertriebsregion. SteuerungssystemUm unsere Unternehmensstrategie erfolgreich und nachhaltig zu verfolgen, ist es für uns wichtig, die Erwartungen aller unserer Geschäftspartner im Blick zu haben: • Kunden und Lieferanten erwarten einen zuverlässigen und loyalen Partner. • Die Mitarbeiter erwarten sichere Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektiven. • Die Abteilungen im Unternehmen erwarten ausreichende Investitionsmittel, um das zukünftige Geschäft zu gestalten. Dazu bedienen wir uns den Steuerungskennzahlen aus unserer Finanzbuchhaltung und unserem Controlling. Wichtigste Steuergrößen sind dabei insbesondere die Umsatzerlöse bei einer zufriedenstellenden Marge. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Entwicklung der Gesamtwirtschaft stand im Berichtsjahr stark unter dem Einfluss des Ukraine-Kriegs und den sich hieraus ergebenden Folgewirkungen wie Energiekrise und Inflation. Das Verbrauchervertrauen trübte sich im Laufe des Berichtsjahres merklich ein. Dies führte insgesamt zu einem niedrigeren Bruttoinlandsprodukt, das in 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 0,3% gesunken ist (Vorjahr: Wachstum von 1,8%). Der ITK-Markt in Deutschland erwies sich laut aktueller Marktzahlen von Bitkom mit einer Wachstumsrate von 2,0% (Vorjahr 6,8%) gegenüber der Gesamtwirtschaft als vergleichsweise resilient. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens ist neben der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung unter anderem abhängig von den Produktinnovationen des Herstellers und größtem Lieferanten Apple. 2. GeschäftsverlaufIm Geschäftsbereich Einzelhandel lagen die Umsatzerlöse im 1. & 4. Quartal über Vorjahr, jedoch in den Quartalen 2 & 3 deutlich hinter dem Vorjahr. Im Gesamtverlauf hat der Geschäftsbereich Einzelhandel rund 2% Umsatzrückgang zu verbuchen. Im Geschäftsbereich IT-Systemhaus ist die Gesellschaft über Plan (6%) um 13% gewachsen. Die Wachstumstreiber sind die Segmente Cloud, Managed Service & Consulting. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 insgesamt als zufriedenstellend. Während die im Lagebericht des Vorjahres abgegebene Prognose hinsichtlich der Umsatzerlöse um 13% unterschritten wurde, konnte die Ergebnisprognose um 12% übertroffen werden. 3. Lagea) ErtragslageDas Rohergebnis sank im Jahr 2023 hauptsächlich aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens im Bereich Warenhandel um TEUR 142 auf TEUR 8.586. Die Rohertragsmarge betrug im Berichtsjahr 16,2 % (Vj. 15,0 %). Der Personalaufwand stieg aufgrund der höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl sowie aufgrund erfolgter Gehaltsanpassungen auf TEUR 3.999 (Vj. TEUR 3.782). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr gesunken und betrugen TEUR 2.587 (Vj. TEUR 2.707). Die höheren Aufwendungen im Jahr 2022 resultierten unter anderem aus den Kosten der Verschmelzung mit der H. Meyer GmbH sowie den Kosten für das Firmenjubiläum. Diese Kosten sind im Jahr 2023 nicht angefallen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von TEUR 324 (Vj. TEUR 431), sonstiger betrieblicher Erträge von TEUR 286 (Vj. TEUR 263) und einem Zinsergebnis von TEUR 1 (Vj. TEUR -2) ergibt sich für das Jahr 2023 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.676 (Vj. TEUR 1.806). Nach Ertragssteuern und sonstigen Steuern verbleibt ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.157 (Vj. TEUR 1.217). b) FinanzlageCashflow RechnungDie Kapitalflussrechnung zeigt folgende Veränderungen des Finanzmittelbestandes:
Die Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit resultieren hauptsächlich aus dem positiven Jahresergebnis sowie aus der Reduzierung des Working Capital: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Jahresende um TEUR 1.008 über dem Vorjahresstichtag. Die Warenvorräte und Forderungen lagen in Summe um TEUR 107 unter dem Vorjahresstichtag. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 39 sowie Zugänge zum Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 686, abzüglich dem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen für das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 310. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der Ausschüttung des Vorjahresergebnisses sowie dem Zinsergebnis des Berichtsjahres. Per Saldo ist der Finanzmittelbestand um TEUR 1.321 gestiegen und betrug somit am Bilanzstichtag TEUR 4.038 (Vj. TEUR 2.717). Die Gesellschaft war während des Berichtsjahres zu jeder Zeit fähig, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. c) VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.627 erhöht. Auf der Aktivseite betrifft die Erhöhung im Wesentlichen das Sachanlagevermögen sowie die Forderungen und die flüssigen Mittel. Demgegenüber steht als wesentliche Veränderung auf der Passivseite die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um insgesamt TEUR 1.008 sowie dem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen in Höhe von TEUR 310. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 34 % im Vorjahr auf 32 % zum Abschlussstichtag 2023. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 4.330 (Vj. TEUR 3.973). III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht1. PrognoseberichtEinerseits ist die gesamtwirtschaftliche Lage zum Jahresbeginn 2024 grundsätzlich positiv, ebenso wie die Stimmung in der IT-Branche. Andererseits existieren große Unsicherheiten bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und Europa. Darüber hinaus beeinträchtigen die Kriege in der Ukraine und Nahost die Lage. Mittelfristig werden die Aussichten für die IT- und Telekommunikationsbranche sehr gut sein, kurzfristig werden aber die genannten Unsicherheiten den Geschäftsverlauf beeinflussen können. Eine belastbare Prognose für das Gesamtjahr 2024 zu stellen, ist daher nach unserer Einschätzung erschwert. Auf Grundlage des bisherigen Geschäftsverlaufs in den ersten Monaten 2024 im Geschäftsbereich Einzelhandel planen wir mit einem Umsatzrückgang von 4% bis 6%. Im Geschäftsbereich des IT-Systemhauses ist ein Umsatzwachstum von 6% geplant. Der Umsatz mit wiederkehrendem Geschäft soll um 20% und der Dienstleistungsumsatz soll um 15% gesteigert werden. Auf Grundlage des bisherigen Geschäftsverlaufs in den ersten Monaten 2024 prognostizieren wir derzeit für das Gesamtjahr ein Jahresergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau. 2. RisikoberichtDie Implement-IT GmbH kann sich von der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht abkoppeln. Bestehende Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung sowie dem andauernden Krieg zwischen der Ukraine und Russland können zu einem Rückgang der Konsumbereitschaft führen. Weltweite Lieferschwierigkeiten können ebenfalls Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Implement-IT haben. Katastrophen und deren Auswirkungen können zu Problemen bei der Warenbeschaffung führen. Die Gesellschaft führt eine laufende Risikoüberwachung durch. Hierzu werden wesentlichen Kennzahlen monatlich an die Geschäftsführung berichtet, um so bei sich abzeichnenden negativen Entwicklungen gegensteuern zu können. Individuelle Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden von der Geschäftsführung nicht gesehen. Dem Bestands- und Preisrisiko im Lagerbestand wird durch eine regelmäßige Durchsicht der Bestände entgegnet. Systemausfälle und Cyberangriffe stellen für den betrieblichen Ablauf ein erhöhtes Risiko dar. Für diese Fälle existieren Notfallpläne, die eine schnelle Wiederherstellung der Systembereitschaft gewährleisten. Es erfolgt eine tägliche Datensicherung mit Standortredundanz. Zur Vorbeugung der Auswirkungen von Cyberattacken werden Mitarbeiter geschult, selbstinitiierte Stresstests durchgeführt und in entsprechende IT-Sicherheitsinfrastruktur investiert. Möglichen Forderungsausfällen wird durch ein stringentes Debitorenmanagement und eine dedizierte Ausfallversicherung für Großkunden entgegengewirkt. Das Risiko eines Lieferantenausfalls wird aufgrund der Struktur als gering angesehen. Die Geschäftsführung beurteilt die Gesamtrisikolage des Unternehmens als überschaubar. 3. ChancenberichtImplement-IT geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und bietet seinen Kunden seriöse Produktwelten mit einem besonderen Fokus auf Qualität in Service und Beratung. Chancen ergeben sich durch den weiteren Ausbau langfristiger und verlässlicher Kunden- und Lieferantenbeziehungen.
St. Ingbert, 07. Mai 2024 Björn Wirth Dirk Pohl Jürgen Gall BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" erweitert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Implement-IT GmbH mit Sitz in St. Ingbert im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 13049 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über einen Zeitraum von 2 bis 13 Jahren vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist ebenfalls zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft Investitionszuschüsse für das Mobiliar des Apple Premium Partner Shops, welche im Apple Premium Partner Vertrag vereinbart sind. Diese werden entsprechend der Nutzungsdauer des Anlageguts aufgelöst. Die Steuerrückstellungen wurden unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorschriften ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen nicht abgezinst. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, Gebrauch. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem "Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023" dargestellt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben 126 TEUR (Vj. 3 TEUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten In Höhe von 51 TEUR (Vj. 51 TEUR) sind die liquiden Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten in ihrer Verwendung beschränkt. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen analog zum Vorjahr nicht mehr als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen ausschließlich auf Lieferungen und Leistungen. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Aufwendungen für Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 43.885,02 (Vj.: € 41.827,62) enthalten. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an: • Herr Dirk Pohl, Ensdorf, Kaufmännischer Geschäftsführer • Herr Jürgen Gall, Schmelz, Kaufmännischer Geschäftsführer • Herr Björn Wirth, Püttlingen, Kaufmännischer Geschäftsführer Herr Wirth ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angabe der Bezüge des Geschäftsführungsorgans Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. 2.979 TEUR. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Verträge enden zwischen 2023 und 2034. Anzahl der Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist ein 76%iges Tochterunternehmen der Philippi & Herweck Holding GmbH, St. Ingbert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Philippi & Herweck Holding GmbH, St. Ingbert, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, von dem Bilanzgewinn EUR 600.000 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Ingbert, 07. Mai 2024 Jürgen Gall, Geschäftsführer Dirk Pohl, Geschäftsführer Björn Wirth, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Implement-IT GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Implement-IT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Implement-IT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Dillingen, den 07.05.2024 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & Co. KG
Harry Hartz, Wirtschaftsprüfer Patrick Weber-von Freital, Wirtschaftsprüfer |
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