Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 32084 HB
Eingetragen
2.2.2017
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Fertigwaren, ohne ausgeprägten SchwerpunktEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Gegenstand
Der Verkauf von Online- und Offline FMCG (Fast Moving Consumer Goods) Produkten und die Zurverfügungstellung von Plattformressourcen im Bereich Logistik, IT, Sortiment und Medienleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Norbert Hegmann
seit 2.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

14 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 14 angezeigt

D2D4 GmbH
Germany
210.367 €
67.05%
WA Waltraud Stolle Verwaltungs GmbH
Germany
34.354 €
10.95%
Caterva GmbH
Germany
17.151 €
5.46%
IOI Capital GmbH
Germany
12.424 €
3.96%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENSO eCommerce GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

ENSO eCommerce GmbH, Bremen

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.141,00 543.459,00
2. Geleistete Anzahlungen 6.577.081,24 5.710.510,47
6.921.222,24 6.253.969,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 93.774,00 107.067,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.313,22 685.950,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 354.888,38 452.125,00
1.007.975,60 1.245.142,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 239.251,00 41.751,00
2. Beteiligungen 18.750,00 6.250,00
3. Genossenschaftsanteile 300,00 300,00
258.301,00 48.301,00
8.187.498,84 7.547.412,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 338.013,74 245.211,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 582.996,91 265.100,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 465.082,23 851.930,16
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.419.826,65 923.922,90
3.467.905,79 2.040.953,37
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 141.271,66 83.513,12
3.947.191,19 2.369.678,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.964,97 14.053,91
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.624.562,74 1.574.631,74
17.767.217,74 11.505.776,53

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.863,00 107.585,00
Eigene Anteile -23.432,00 -22.000,00
Eingefordertes Kapital 87.431,00 85.585,00
II. Kapitalrücklage 8.059.139,39 7.066.155,00
III. Verlustvortrag -8.726.371,74 -4.513.539,30
IV. Jahresfehlbetrag -5.044.761,39 -4.212.832,44
Nicht gedeckter Fehlbetrag 5.624.562,74 1.574.631,74
Buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 105.054,64 8.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.327.451,86 7.050.038,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.776.786,48 639.943,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 154.266,72 71.382,91
4. sonstige Verbindlichkeiten 9.402.408,04 3.732.037,01
davon aus Steuern EUR 122.945,18 (Vorjahr EUR 25.037,27)
17.660.913,10 11.493.401,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.250,00 4.375,00
17.767.217,74 11.505.776,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

ENSO eCommerce GmbH, Bremen

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 4.769.565,12 4.281.450,64
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.250.072,90 49.665,41
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 2.039.119,35 987.197,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.954,50 2.086.976,88
2.042.073,85 3.074.174,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für 2.355.093,53 1.577.883,48
Altersversorgung 484.083,14 323.876,24
2.839.176,67 1.901.759,72
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 393.841,48 374.792,82
auf Umlaufvermögen 43.438,12 0,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.367.043,73 2.777.907,66
Betriebsergebnis -4.665.935,83 -3.797.518,99
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.397,61 0,26
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 381.435,17 414.687,71
Finanzergebnis 378.037,56 414.687,45
9. Ergebnis nach Steuern -5.043.973,39 -4.212.206,44
10. sonstige Steuern 788,00 626,00
11. Jahresfehlbetrag 5.044.761,39 4.212.832,44

Anhang zum 31. Dezember 2021

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ENSO eCommerce GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Register-Nr.: HRB 32084 HB
Größenklasse nach § 267 HGB: Mittelgroße Kapitalgesellschaft

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Anteile an Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Aktiva gegenüber einem Gesellschafter aus einem Mediaabschluss über ursprünglich TEUR 600 enthalten. Zum Bilanzstichtag beträgt dieser Posten - bedingt durch den Verbrauch von Medialeistungen - noch TEUR 316. Es wird auf die Erläuterungen zum Eigenkapital verwiesen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert abzüglich eigener Anteile angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:

Bruttoanlagenspiegel

Anschaffungskosten 01.01.2021 Zugänge Abgänge Anschaffungskosten 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 795.339,33 0,00 0,00 795.339,33
2. Geleistete Anzahlungen 5.710.510,47 866.570,77 0,00 6.577.081,24
6.505.849,80 866.570,77 0,00 7.372.420,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 121.040,66 0,00 0,00 121.040,66
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 920.422,44 130.316,48 220.351,98 830.386,94
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 492.125,00 352.288,38 489.525,00 354.888,38
1.533.588,10 482.604,86 709.876,98 1.306.315,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.751,00 200.000,00 2.500,00 239.251,00
2. Beteiligungen 6.250,00 12.500,00 0,00 18.750,00
3. Genossenschaftsanteile 300,00 0,00 0,00 300,00
48.301,00 212.500,00 2.500,00 258.301,00
8.087.738,90 1.561.675,63 712.376,98 8.937.037,55
kumulierte Abschreibungen 01.01.2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge von Abschreibungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 251.880,33 199.318,00 0,00 451.198,33
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
251.880,33 199.318,00 0,00 451.198,33
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 13.973,66 13.293,00 0,00 27.266,66
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 234.472,22 181.230,48 144.628,98 271.073,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.000,00 0,00 40.000,00 0,00
288.445,88 194.523,48 184.628,98 298.340,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
540.326,21 393.841,48 184.628,98 749.538,71
Stand Geschäftsjahr Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.141,00 543.459,00
2. Geleistete Anzahlungen 6.577.081,24 5.710.510,47
6.921.222,24 6.253.969,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 93.774,00 107.067,00
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 559.313,22 685.950,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 354.888,38 452.125,00
1.007.975,60 1.245.142,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 239.251,00 41.751,00
2. Beteiligungen 18.750,00 6.250,00
3. Genossenschaftsanteile 300,00 300,00
258.301,00 48.301,00
8.187.498,84 7.547.412,69

Dabei betreffen die immateriellen Vermögensgegenstände im Bereich "entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" insbesondere Anschaffungskosten für Corporate Design, Kundenbindungsprogramme, Unternehmenssteuerungstool, Fotokonzepte etc. Die Nutzungsdauern betragen 3 - 4 Jahre. Die Abschreibungen erfolgen linear.

Ferner sind zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 6.577 Anzahlungen enthalten, die insgesamt die Konzeption, das Design, die Programmierung und das Projektmanagement eines Dienstleisters im Bereich der gesamten IT-Umgebung des Shops sowie der damit verbundenen Subsysteme betreffen. Zum Bilanzstichtag waren der Shop und die damit verbundenen Subsysteme noch nicht abgenommen, so dass noch keine planmäßigen Abschreibungen erfolgten.

Bei den Sachanlagen betreffen die Technische Anlagen und Maschinen insbesondere Regalanlagen etc. mit Nutzungsdauern von 8-15 Jahren. Die Abschreibungen erfolgen linear. Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen die Nutzungsdauern zwischen 1 und 20 Jahren. Der Posten "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" betrifft zum Stichtag ein bisher nicht fertiggestelltes automatisches Lagerhaltungssystem.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 315.903,74 (Vorjahr: EUR 785.593,38) enthalten.

Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

2021 2020
EUR EUR
ENSO Care GmbH 186.023,88 554.678,84
Tante Enso Schnega GmbH & Co. KG 278.658,35 297.251,32
Tante Enso Überseestadt GmbH & Co. KG 400,00 0,00
465.082,23 851.930,16

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Gezeichnetes Kapital

In der Gesellschafterversammlung vom 12. Mai 2021 wurden die Geschäftsführer ermächtigt, das Stammkapital bis zum 31. Dezember 2021 einmalig oder mehrfach um bis zu EUR 8.966,00 gegen Bareinlage durch Schaffung neuer Anteile zu erhöhen.

Der Nennwert eines Geschäftsanteiles beträgt EUR 1,00 und das Agio mindestens EUR 243,00.

Basierend auf diesem Gesellschafterbeschluss wurde das Eigenkapital wie folgt erhöht:

Anzahl der Geschäftsanteile Auf die Geschäftsanteile entfallender Betrag des gezeichneten Kapitals
Stück EUR
Bestand 01.01.2021 107.585 107.585
Erhöhung vom 20.07.2021 2.049 2.049
Erhöhung vom 31.12.2021 1.229 1.229
Bestand 31.12.2021 110.863 110.863

Der über dem Nennwert der ausgegebenen neuen Anteile liegende Erlös wurde gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in die Kapitalrücklage mit einem Betrag von TEUR 798 eingestellt.

Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2021 hält die Gesellschaft 23.432 eigene Anteile, dies entspricht einem Anteil am gezeichneten Kapital von 21,1 %.

Im Geschäftsjahr 2021 gab es im Einzelnen folgende Veränderungen:

Anzahl der Geschäftsanteile Stück Auf die Geschäftsanteile entfallender Betrag des gezeichneten Kapitals Anteil am gezeichneten Kapital
EUR %
Bestand 01.01.2021 22.000 22.000 20,4
Veräußerung 16.04.2021 7.849 7.849 7,3
Veräußerung 29.04.2021 1.482 1.482 1,38
Veräußerung 20.07.2021 3.086 3.086 2,81
Rückkauf 31.12.2021 1.000 1.000 0,91
Rückkauf 31.12.2021 5.000 5.000 4,56
Rückkauf 31.12.2021 2.000 2.000 1,82
Rückkauf 31.12.2021 4.620 4.620 4,21
Erhöhung 31.12.2021 1.229 1.229 1,11
Bestand 31.12.2021 23.432 23.432 21,1

Der Erlös über dem Nennwert der jeweiligen Geschäftsanteile aus der Veräußerung der eigenen Anteile wurde der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von TEUR 1.040 zugewiesen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage stellt sich entsprechend der in den vorstehenden beschriebenen Entwicklungen im Eigenkapital wie folgt dar:

Kapitalrücklage gem. § 272 (2) Nr. 1 HGB Kapitalrücklage gem. § 272 (2) Nr. 4 HGB EUR
Stand 01.01.2021 5.792.155 1.274.000 7.066.155
Zuführung durch Ausgabe neuer Anteile 797.783 0 797.783
Zuführung durch Veräußerung eigener Anteile 1.040.815 0 1.040.815
Rückführung von Anteilen -845.613 0 -845.613
Stand 31.12.2021 6.785.139 1.274.000 8.059.139

Im Rahmen der Veräußerung eigener Anteile mit Vertrag vom 7. Februar 2019 wurde mit einem Gesellschafter als Teil der Kaufpreiszahlung ein sogenannter Mediavertrag abgeschlossen. Hiermit hat die Gesellschaft das Recht erworben, in einem definierten Werbezeitraum ein Bruttomediavolumen gemäß jeweils aktueller Preisliste von insgesamt EUR Mio. 6,0 abzurufen. Ein Betrag von TEUR 600 (10 % des Bruttomediavolumens) wurde unter den sonstigen Vermögensgegenständen erfasst und in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Der Abruf der entsprechenden Medialeistungen (TEUR 148 im Geschäftsjahr) führt in der Laufzeit des Mediaabschlusses zu entsprechenden Aufwendungen, so dass der sonstige Vermögensgegenstand zum 31. Dezember 2021 noch TEUR 316 beträgt. Am Ende des Folgejahres ist dieser Vermögensgegenstand bis auf einen Restbetrag von TEUR 16 zu Lasten des Jahresergebnisses verbraucht.

Weitere TEUR 674 werden seit 2018 als Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen und resultieren aus der Umwandlung von Darlehen eines Gesellschafters in Eigenkapital.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten Spiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.327.451,86 2.294.271,08 4.033.180,78 0,00
Vorjahr 7.050.038,26 2.715.038,26 4.335.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.776.786,48 1.776.786,48 0,00 0,00
Vorjahr 639.943,35 639.943,35 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 154.266,72 154.266,72 0,00 0,00
Vorjahr 71.382,91 71.382,91 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 9.402.408,04 9.402.408,04 0,00 0,00
Vorjahr 3.732.037,01 3.732.037,01 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 8.935.162,28 (Vorjahr: EUR 3.362.243,22)
davon aus Steuern: EUR 122.945,18 (Vorjahr: EUR 25.037,27)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 126,76 (Vorjahr: EUR 0,00)
17.660.913,10 13.627.732,32 4.033.180,78 0,00
11.493.401,53 7.158.401,53 4.335.000,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR Mio. 6,32 mit Sicherungsübereignungen und Bürgschaften besichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 8.935.162,28 (Vorjahr: EUR 3.362.243,22). In diesem Betrag sind rund EUR Mio. 2,19 rangrücktrittbehaftete Darlehen enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Sonstigen Verträgen ergibt sich wie folgt:

Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 3.036 557 2.005 473
3.036 557 2.005 473

IV. Sonstige Angaben

Bilanzielle Überschuldung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde ungeachtet der bilanziellen Überschuldung unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) erstellt. Es liegen qualifizierten Rangrücktritte in Höhe von EUR Mio. 2,19 vor. Hinsichtlich weiterer Eigenkapitaleinzahlungen verweisen wir auf den Nachtragsbericht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen nach § 285 Nr. 11 HGB

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital Vermerk
Name in % in TEUR in TEUR
myEnso Supermarkt GmbH Bremen 85 20 28 1
ENSO Care GmbH Bremen 72 2 2 1
Tante Enso Schnega GmbH & Co. KG Schnega 50 -6 6 1
Tante Enso Überseestadt GmbH & Co. KG Bremen 50 -1 -1 1
Tante Enso Zella GmbH & Co. KG Zella 50 2
Tante Enso Wollbach GmbH & Co. KG Wollbach 50 2
ENSO Immobiliengesellschaft mbH Bremen 100 2

Vermerk:

1 = Jahresabschluss 31.12.2020

2 = Abschluss liegt nicht vor (Gesellschaft wurde in 2021 gegründet)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 119. Davon sind 86 Arbeiter und 33 Angestellte.

Nachtragsbericht

Die angespannte Finanzlage hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich verbessert. Insbesondere durch die Ausweitung des Investments des Gesellschafters D2D4 Beratung GmbH hat sich die Eigenkapitalsituation stabilisiert. Durch Verkäufe von eigenen Anteilen und Kapitalerhöhungen wurden ca. 18 Mio. Euro von der D2D4 Beratung GmbH in das Eigenkapital eingezahlt. Zusätzlich hat die D2D4 Beratung GmbH fällige Gesellschafterdarlehen der übrigen Gesellschafter in Höhe von ca. 8,5 Mio. Euro übernommen und durch die Wandlungsoption (Umsetzung Oktober-November 2023) in Eigenkapital umgewandelt. Bis Anfang Oktober 2023 sind somit insgesamt 33 Mio. Euro dem Eigenkapital der ENSO eCommerce GmbH zugeführt worden und die aufgelaufenen Anlaufverluste sind mit einer Eigenkapitalreserve von ca. 20 Mio. Euro gedeckt. Eine bilanzielle Überschuldung liegt derzeit nicht vor. Aufgrund der verbessersten Finanzlage können bis Ende 2023 insgesamt 32 Tante Enso Läden in Betrieb genommen werden. Für 2024 sind weitere Eröffnungen von Tante Enso Läden geplant und es wird erwartet, dass in 2024 der operative Break-Even (positiver EBITDA) erreicht werden wird. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Abschnitt zur voraussichtlichen Entwicklung im Lagebericht.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Norbert Hegmann ausgeübter Beruf: Vorsitzender der Geschäftsführung
Thorsten Peter Bausch ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Vertrieb

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bremen, den 28.11.2023

Norbert Hegmann, Geschäftsführer

Thorsten Peter Bausch, Geschäftsführer

Lagebericht 2021

enso eCommerce GmbH

Bremen

Amtsgericht Bremen unter HRB 32084 HB

Grundlagen des Unternehmens

Die enso eCommerce GmbH wurde im Dezember 2016 gegründet und hat im Mai 2018 den operativen Betrieb des Online-Supermarktes gestartet. 2019 folgte der erste stationäre Mini- Supermarkt Tante Enso in Blender.

Der im Handelsregister eingetragene Gegenstand des Unternehmens lautet: "Der Verkauf von Online- und Offline- FMCG (Fast Moving Consumer Goods) Produkten und die Zurverfügungstellung von Plattformressourcen im Bereich Logistik, IT, Sortiment und Medienleistungen."

Die Gesellschaft verkauft heute Online (über die Plattform www.myenso.de) und Offline über die stationären Tante Enso Geschäfte FMCG Produkte. Die Plattformressourcen werden Herstellern und Teilhabern aus der Genossenschaft zur Verfügung gestellt.

Somit ergeben sich die folgenden Geschäftsbereiche der enso eCommerce GmbH:

Tante Enso Supermärkte in der ländlichen Region und in weiteren unterversorgen Gebieten

Online-Supermarkt für u.a. Spezialprodukte (foodpionier-Produkte)

Herstellerprogramm für die Gewinnung und Vermarktung von Insights, Story-Telling für die Hersteller und die vertriebliche und logistische Verbreitung der Herstellerprodukte

Einnahmen aus dem Kundenbindungsprogramm über den Verkauf von Anteilen der Tochterfirmen an die myEnso Teilhaber eG

Die enso eCommerce GmbH ist hierbei im Ökosystem der enso Gruppe der alleinige Leistungserbringer. Dies gilt für die Tante Enso Geschäfte, den Online-Supermarkt, dem Herstellerprogramm als auch dem Kundenbindungsprogramm der myEnsoTeilhaber eG. Getragen wird das Geschäftsmodell von einer konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen und der Möglichkeit der Beteiligung der Menschen über die myEnso Teilhaber eG.

Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung (allgemeine wirtschaftliche Marktentwicklung, sowie Entwicklung der enso eCommerce GmbH im speziellen)

Allgemeine wirtschaftliche Gesamtentwicklung 2021

Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland stand auch 2021 im Zeichen der Corona-Pandemie. Insgesamt erholte sich die deutsche Wirtschaft aber weiter von dem Konjunktureinbruch des ersten Halbjahres 2020. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion und die Handelstätigkeiten. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) errechnete für das Jahr 2021 eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 5,9% *1. Auch in unseren Kernmärkten hat sich die Wirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie erholt. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7% *1 gewachsen. Das Wachstum hat sich allerdings zum Jahresende 2021 aufgrund der Liefer- und Materialengpässe sowie des erneut angestiegenen Infektionsgeschehens deutlich abgeschwächt.

Allgemeine wirtschaftliche Marktentwicklung 2021, insbesondere Entwicklung des Handels und der eCommerce Branche

Der Einzelhandel ist mit rund 17% *2 Anteil am Bruttoinlandsprodukt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die rund 3,1 Millionen Beschäftigten *2 erwirtschafteten 2020 rund 577 Milliarden Euro Umsatz. 15 % *2 dieses Umsatzes trug der Onlinehandel bei. Der stationäre Einzelhandel verfügt über rund 125 Millionen m 2 Verkaufsfläche *2. Somit steht jedem Einwohner Deutschlands im Durchschnitt etwa 1,5 m 2 Verkaufsfläche *2 zur Verfügung. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland damit einen Spitzenrang ein. Ein anderes Bild zeichnet sich allerdings in den ländlichen Regionen aus - hier gibt es eine deutliche geringere Quote an Handelsflächen. Der Lebensmitteleinzelhandel ist der größte Einzelmarkt im Handelssegment und hatte 2021 einen Umsatz von ca. 182 Mrd. Euro erwirtschaftet *2. Trotz steigenden Umsätzen im Online-Segment der Lebensmittel erreicht der Online-Handel im Lebensmittelbereich 2021 mit 3,9 Mrd. Euro lediglich ca. 2,1% Marktanteil *2.

*1 = IWF Jahresbericht 2021

*2 = Statistisches Bundesamt aus EHI handelsdaten.de

Entwicklung im Geschäftsjahr 2021

Der Fokus der Geschäftsentwicklung der enso eCommerce GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 war der Aufbau der notwendigen Infrastruktur für eine spätere Expansion. Sowohl der Geschäftsbereich der Tante Enso Geschäfte als auch der Online Supermarkt myEnso bedürfen einer insbesondere komplexen Logistik- und IT-Infrastruktur und personellen Infrastruktur. Der Aufbau dieser Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für eine spätere Expansion. Die Finanzierung der notwendigen Infrastruktur und auch die spätere Expansion ist im Geschäftsmodell primär durch Investoren und dem Zufluss von Eigenkapital vorgesehen. Der Aufbau der infrastrukturellen Rahmenbedingungen konnte in 2021 weitestgehend vorangetrieben werden. Insbesondere sind bei der IT, Logistik und der notwendigen Personalinfrastruktur wesentliche Fortschritte realisiert worden. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die schwierige Lage auf dem Eigenkapitalmarkt hervorzuheben.

Viele der geplanten Einzahlungen im Eigenkapitalbereich konnten erst 2022 und 2023 realisiert werden. Diese verspätenden Einzahlungen haben die Geschwindigkeit beim Ausbau der Infrastruktur und die Geschwindigkeit bei der Expansion deutlich verlangsamt. Ein Resultat hieraus ist die Erhöhung des Verlustvortrages der Gesellschaft und die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, Partnern und Gesellschaftern.

Lage der enso eCommerce GmbH

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 betreibt die enso eCommerce GmbH 6 Tante Enso Geschäfte, den Online Supermarkt (www.myenso.de), das Herstellerprogramm und das Kundenbindungsprogramm für die myEnso Teilhaber eG.

Umsatz Tante Enso Geschäfte : 1,240 Mio. Euro
Umsatz Online-Supermarkt : 3,011 Mio. Euro
Herstellerprogramm : 0,529 Mio. Euro
Gesamt : 4,77 Mio. Euro (Vergleich Vorjahr 4,281 Mio. Euro)

Zusätzlich wurde an die myEnso Teilhaber eG Anteile der Tochterfirmen in Höhe von 2,25 Mio. Euro verkauft.

Das Geschäftsjahr 2021 war primär vom Aufbau der notwendigen Infrastruktur für eine Skalierung der Geschäftsmodelle geprägt. Der Fokus lag somit nicht auf der Stärkung der Ertragslage, sondern auf dem Aufbau und Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Hierbei sind insbesondere die neue Lagerlogistik als auch der weitere Ausbau der Digitalplattform zu berücksichtigen.

Die Nachfrage im Online-Shop und die neuen Tante Enso Geschäfte haben den Gesamtumsatz, als finanzielle Leistungsindikator, auf 4,77 Mio. Euro (im Vergleich zu etwas über 4,28 Mio. Euro in 2020) erhöht. Als ein weiterer wichtiger Effekt sind die ersten erfolgreichen Genossenschaftskampagnen in 2021 umgesetzt worden und dabei sind die Teilhaber in der myEnso Teilhaber eG von knapp 800 Teilhabern in 2020 auf 5.446 Teilhaber Ende 2021 gestiegen. Diese Steigerung der neuen Teilhaber in der myEnso Teilhaber eG haben den Verkauf von weiteren Geschäftsanteilen an die myEnso Teilhaber eG ermöglicht. Insgesamt konnten wir Anteile von Tochterfirmen in Höhe von 2,25 Mio. Euro an die myEnso Teilhaber eG verkaufen.

Zur langfristigen stabilen Ausweitung der Ertragslage müssen die beiden notwendigen Rahmenbedingungen der fertigen Infrastruktur für die Expansion als auch die Ausweitung der Tante Enso Standorte gewährleistet werden. Ende 2021 waren die ersten 6 Tante Enso Geschäfte in Betrieb und weitere Anfragen konnten durch die Öffentlichkeitsarbeit generiert werden. Sowohl für den Infrastrukturaufbau als auch für die Eröffnung neuer Tante Enso Standorte ist die Finanzierung des Wachstums eine relevante Notwendigkeit.

Finanzlage

Die Finanzlage der enso eCommerce GmbH war im Geschäftsjahr 2021 durch die Corona-Rahmenbedingungen auf dem Finanzmarkt deutlich angespannt. Sowohl im Gesellschafterkreis als auch bei der Vermarktung der "freien" Geschäftsanteile der enso eCommerce GmbH an neue mögliche Investoren war durch die allgemeine Kapitalmarktlage im Geschäftsjahr 2021 eine deutliche Zurückhaltung festzustellen. Die notwendige Finanzierung wurde im Geschäftsjahr primär durch Gesellschafterdarlehen (mit Wandlungsoptionen in Eigenkapital) realisiert.

Zum 31.12.2021 weist das bilanzierte Kapital einen negativen Betrag in Höhe von ca. 5,6 Mio. Euro aus. Neben dem bilanzierten negativen Eigenkapital ist auf das nachfolgende wirtschaftliche Eigenkapital zur Deckung des Fehlbetrages hinzuweisen:

Darlehen mit Rangrücktritt von Caterva GmbH: ca. 450T€

Erweiterung Rangrücktritt von Caterva GmbH für die weiteren Verbindlichkeiten: ca. 944T€

Darlehen mit Rangrücktritt team neusta GmbH: 800T€

Summe Darlehen mit Rangrücktritt: 2,19 Mio. Euro

Weitere Darlehen gegenüber von Gesellschaftern wurden in den Jahren 2022 bis 2023 in Eigenkapital gewandelt und sind damit aus den Verbindlichkeiten ins Eigenkapital übergegangen

Darlehen gegenüber WA Waltraud Stolle Verwaltungs GmbH in Höhe von 1,8 Mio. Euro

Darlehen gegenüber Franz-Jürgen Beneke in Höhe von 0,3 Mio. Euro

Darlehen gegenüber Digital Transformation GmbH in Höhe von 2,0 Mio. Euro

Darlehen gegenüber D2D4 Beratung GmbH in Höhe von 0,7 Mio. Euro

Summe Wandlung Darlehen in Eigenkapital in den Folgejahren: 4,8 Mio. Euro

Durch Verkäufe von Anteilen und Kapitalerhöhungen in den Jahren 2022 und 2023 sind rund 33 Mio. Euro dem Eigenkapital zugeführt worden (inkl. der oben aufgeführten 4,8 Mio. Euro).

Vermögenslage

Die Bilanz bildet die relevanten Vermögensgegenstände des Unternehmens richtig ab. Hier sind insbesondere die digitale Geschäftsplattform und das automatisierte Lager mit der Robotik-Anlage zu nennen. Neben den Sachwerten ist die Besonderheit in der Beteiligungsmöglichkeit der Kunden über die myEnso Teilhaber eG zu nennen.

Prognosebericht

Die Finanzlage hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich verbessert. Insbesondere durch die Ausweitung der Investments des Gesellschafters D2D4 Beratung GmbH konnten bis Oktober 2023 alle Gesellschafterdarlehen mittlerweile in Eigenkapital gewandelt werden und insgesamt die Finanzlage stabilisiert werden. In 2024 wird nach der Planung der operative Break-Even (positiver EBITDA) erwirtschaftet. Die D2D4 Beratung GmbH hat von Ende 2022 bis September 2023 ca. 18 Mio. Euro frisches Eigenkapital in Anteilskäufe und Kapitalerhöhungen investiert. Zusätzlich wurden fällige Gesellschafterdarlehen in Höhe von ca. 8,5 Mio. Euro von der D2D4 Beratung GmbH übernommen und mit der Wandlungsoption (Umsetzung Oktober-November 2023) dem Eigenkapital zugeführt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Partnern und Banken konnten ebenfalls zurückgeführt werden. Bis Anfang Oktober 2023 sind somit insgesamt rund 33 Mio. Euro Eigenkapital der enso eCommerce GmbH zugeführt worden und decken die aufgelaufenen Anlaufverluste mit einer deutlichen Eigenkapitalreserve von ca. 20 Mio. Euro.

Die angespannte Finanzlage in den Geschäftsjahren 2021 bis 2022 konnten somit vollständig kompensiert und die Grundlage für die Expansion in die operative Gewinnzone sichergestellt werden.

Wie bereits geschildert sind die größten Herausforderungen im Aufbau der notwendigen Infrastruktur für die Expansion und der Finanzierung dieser Infrastrukturen zu sehen. Durch eine umfangreiche Due Diligence Ende 2022 konnte insbesondere der Gesellschafter D2D4 Beratung GmbH für ein strategisches Investment gewonnen werden. Durch diese Investitionen können bis Ende 2023 insgesamt 32 Tante Enso Geschäfte in Betrieb genommen werden. Weitere 42 Standorte sind gesichert durch Verträge und einer erfolgreichen Genossenschaftskampagne mit jeweils mindestens 300 Teilhabern in der myEnso Teilhaber eG. Die Finanzierung bis zum Break-Even (50 Tante Enso Standorte zzgl. der Geschäftsbereiche Online-Supermarkt, Herstellerumsatz und die Teilhaber Einnahmen) konnte in 2023 sichergestellt und somit eine stabile Finanzlage erarbeitet werden mit einer sehr guten Eigenkapitalausstattung. Der Umsatz, als finanzieller Leistungsindikator, konnte bis 2023 auf weit über 10 Mio. Euro ausgeweitet werden und das Geschäftsjahr 2024 startet mit den 32 festen Tante Enso Geschäften bereits mit einem gesicherten Umsatz von über 16 Mio. Euro. Die abgeschlossene Finanzierung in 2023 sichert das Wachstum auf ca. 50 Standorte (Umsatz von ca. 33 Mio. Euro p.a.) und dem Erreichen der operativen Gewinnzone und somit der Unabhängigkeit von weiteren Investments. Die zukünftigen Investments sind dann ausschließlich eine Finanzierung des Wachstums neuer Standorte und nicht mehr die Finanzierung der Anlaufverluste.

Chancen- und Risikobericht

Bewertung der Chancen

Das Geschäftsmodell und der Nachweis der Expansion zeigt deutlich die Möglichkeiten im Markt. Die hohe mediale Aufmerksamkeit hat eine riesige neue Standort-Nachfrage produziert. Das Marktpotential liegt bei vielen 100 Standorten. Die enso eCommerce GmbH hat durch die Öffentlichkeitsarbeit bisher über 900 Anfragen für Tante Enso Standorte erhalten.

Bei der notwendigen Finanzierung der Expansion ist eine Marktgröße von 800 bis 1.000 Tante Enso Märkten in Deutschland ein realistisches Ziel bis 2030.

Weitere Marktpotentiale liegen in der Ausweitung der Produktkategorien und einer Internationalisierung.

Bewertung der Risiken

Die klassischen Marktrisiken sind im Lebensmittelsegment anders zu bewerten. In Krisenzeiten muss weiterhin eine Lebensmittelversorgung sichergestellt werden und hier auch insbesondere in der ländlichen Region, in der das Angebot deutlich eingeschränkter ist. Gleichwohl ist der deutsche Lebensmittelmarkt mit wenigen starken Wettbewerbern versehen. Die Marktgröße für die Realisierung von bestimmten Einkaufskonditionen ist in einem 200 Mrd. Euro Markt (p.a.) eine große Herausforderung. Aus diesem Grund visieren wir mittelfristig eine Unternehmensgröße mit einem Umsatzpotential von 2 Mrd. Euro (gleichbedeutend von lediglich 1% Marktanteil im deutschen LEH-Markt) oder die Vereinbarung von Einkaufskonditionen in den großen nationalen Einkaufskooperationen.

Die größten Risiken sind durch fehlende Finanzierungskraft nicht das volle Potential im enso Geschäftsmodell zu realisieren. Die in 2023 abgeschlossene Finanzierung ist für das Erreichen der operativen Gewinnzone und noch nicht für die darüberhinausgehende Expansion. Das Erreichen der Gewinnzone ermöglicht jedoch auch die Adressierung von weiteren Finanzierungsquellen → von dem Bereich der Unternehmensanleihen bis hin zur klassische Bankenfinanzierung.

Weitere Herausforderungen sind in der operativen Umsetzungsqualität zu finden. Hierbei sind die wichtigsten Herausforderungen klar definiert:

Optimierung der Einkaufskonditionen → Erhöhung des Deckungsbeitrages (DB I)

Optimierung der Flächenproduktivität → Umsatz vor Ort und Online-Umsatz erhöhen

Optimierung der Abschriften → Alle Arten der Abschriften sind zu optimieren

Optimierung der Personaleinsatzzeiten → Reduzierung des Personalkostenschlüssels

Optimierung der Overhead-Kosten → durch u.a. Digitalisierung und Einsatz von KI

 

Bremen, den 28.11.2023

Die Geschäftsführer:

Norbert Hegmann

Thorsten Peter Bausch

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ENSO eCommerce GmbH, Bremen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ENSO eCommerce GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENSO eCommerce GmbH, Bremen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und des Lageberichts zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 06. Dezember 2023

ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Bremen

gez. Thomas Reich, Wirtschaftsprüfer

gez. Stefanie Grünhagen, Wirtschaftsprüferin"

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

40 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.