Ritter Geschäftsführungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Ritter seit 6.11.2007 | Geschäftsführer |
Thomas Ritter seit 6.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ritter Logistik GmbHLangenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Ritter Logistik GmbH, Langenhagen1. Grundlagen des Unternehmens Die Ritter Logistik GmbH entstand mit Eintragung in das Handelsregister am 06.11.2007, im Wege des Formwechsels aus der Ritter GmbH & Co. KG, mit Sitz in Langenhagen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Ritter Logistik GmbH ist ein mittelständisches Logistikunternehmen und Partner der leistungsfähigen, international tätigen Kooperation 24plus Systemverkehre GmbH & Co. KG und der Online Systemlogistik GmbH. Unser Tätigkeitsbereich liegt schwerpunktmäßig im Speditionssammelgutverkehr, Güterfernverkehr und Beschaffungslogistik. Ferner bestehen mit anderen Unternehmen diverse Partnerschaften im Bereich Kontraktlogistik. Unser Leistungsspektrum für Kunden im In- und Ausland umfasst: • nationale und internationale Transportdienstleistungen • Lagermanagement / Lagerlogistik • Baustofflogistik 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bundesamt für Güterverkehr hat die Erkenntnisse der verkehrsträgerübergreifenden Marktbeobachtung in der Marktbeobachtung Güterverkehr, Jahresbericht 2023, zusammengefasst, welches wir wie folgt wiedergeben: In der deutschen Wirtschaft hat sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und der rückläufige Außenhandel bemerkbar gemacht. Dieses hat auch in der Güterverkehrsnachfrage zu hohen Rückgängen geführt. Bei der Leistungsentwicklung im Straßengüterverkehr hat sich der Rückgang niedergeschlagen. So sanken die Fahrleistungen gegenüber dem Vorjahr um ca. 5,7% im Bereich der Güterbeförderung im Straßenverkehr. Bei der Umsatzentwicklung stieg allerdings der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2,1% im Bereich der Güterbeförderung im Straßengüterverkehr. Diese Entwicklung resultierte aus den gegenüber dem Vorjahr höheren Frachtraten, insbesondere im ersten Quartal 2023. Allerdings war im weiteren Jahresverlauf die Frachtrate wieder rückläufig. Auf die Ertragslage nachteilig bemerkbar gemacht haben sich die gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten. Die hier zu verzeichnenden Steigerungen konnten durch die höheren Umsätze sowie gesunkenen Kraftstoffkosten nicht kompensiert werden. Die Mauterhöhung zum 1. Dezember 2023 führte für die Unternehmen zu weiteren Belastungen der Liquiditätslage. Die Anzahl der Insolvenzen nahm im Jahr 2023 gegenüber den Vorjahren weiter zu. Bei dem Fahrpersonal macht sich der Fachkräftemangel weiter bemerkbar. Quelle: Bundesamt für Güterverkehr, Köln, Jahresbericht 2023 2.2 Geschäftsverlauf Als finanzielle Leistungsindikatoren nutzen wir die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern. Der folgenden Tabelle können die finanziellen Leistungsindikationen und deren Ausprägungen entnommen werden:
Die zu Beginn des Jahres 2023 erwartete wirtschaftliche Erholung ist nicht eingetreten. Nach wie vor gibt es im gesamtwirtschaftlichen Umfeld erhebliche Unsicherheiten über die wirtschaftliche Entwicklung. Diese Entwicklung hat zu einem Umsatzrückgang von ca. 10% geführt, der auch nur zum Teil durch Kostensenkungen aufgefangen werden konnte. Wesentlicher Punkt der Kostensenkung war der im Vergleich zum Vorjahr geringere Einsatz von Nachunternehmern. Das Ergebnis vor Steuern sank erheblich um T€ 513 auf T€ 247. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert dabei im Wesentlichen aus den gesunkenen Umsatzerlösen, welche durch geringere Aufwendungen für Fremdleistungen sowie geringere Treibstoffkosten kompensiert werden konnten. Die Personalkosten haben sich durch die gestiegene Mitarbeitergehälter ebenfalls leicht erhöht. Hinsichtlich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf die Erläuterungen zur Finanz-, Vermögens- und Ertragslage im folgenden Abschnitt. Die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern lagen deutlich unter dem geplanten Niveau. Die Geschäftsentwicklung der Ritter Logistik GmbH können wir trotz des Umsatz- und Ergebnisrückgangs aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen als vertretbar bezeichnen. 2.3 Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der realisierte Umsatz in Höhe von EUR 14.856.926,64 entwickelte sich mit einem Rückgang von 10,2 % negativ. Wir waren von einem geringen Anstieg ausgegangen. Allerdings sind wir aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Von den Umsatzerlösen entfielen 4,34 % auf das Ausland. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Schadensersatzleistungen (EUR - 197.658,44). Maßgeblich war hier ein Vertrag mit einem Kunden, wo bestimmte Schadensersatzleistungen für Minderauslastungen verhandelt waren, der im Berichtsjahr nicht verlängert wurde. Der Materialaufwand verzeichnet einen Rückgang von 11,6 %. Dabei haben sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe vor allem durch die sich stabilisierenden Dieselpreise vermindert. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen konnten durch den geringeren Einsatz von Fremdfirmen gesenkt werden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten trotz einer geringeren durchschnittlichen Beschäftigungszahl um insgesamt 0,9 % gestiegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden einschließlich der Geschäftsführer und Auszubildende durchschnittlich 109 (Vorjahr: 123) Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 2.028.398,12 (Vorjahr EUR 2.205.442,84) sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken. Wesentliche Faktoren hierbei waren der Rückgang der Fahrzeugkosten sowie der Rückgang der Kosten der Warenabgabe. Die Fahrzeugkosten sind durch geringere Fahrzeugversicherungen sowie den Rückgang der Kosten für Fremdfahrzeuge um 11% gesunden. Innerhalb der Kosten der Warenabgabe konnten sowohl die Schadensersatzleistungen an Kunden sowie die Lademittelkosten vermindert werden. 2.4 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Ritter Logistik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 3.393.535,57. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 4.864.363,47) um 30,24 % (EUR 1.470.827,90) verringert. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 18,06 % (Vorjahr: 11,65 %). In das Anlagevermögen wurden im Berichtsjahr EUR 269.753,80 investiert. Die planmäßigen Investitionen erfolgten im Wesentlichen in neue EDV-Software sowie in neue Fahrzeuge. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für Gewährleistungen, Rückstellungen für Abschlusserstellung und -prüfung, Rückstellungen für ausstehende Abrechnungen sowie einer Rückstellung für eventuell anfallende Kosten für in einem Pachtvertrag geregelte Rückbaumaßnahmen. Die sonstigen Rückstellungen von EUR 244.142,57 sind im Vergleich zum Vorjahr (EUR 285.077,16) im Wesentlichen durch den Rückgang der Rückstellung für ausstehende Rechnungen und eine geringere Zuführung zur Rückstellung für Schadensfälle insgesamt gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr durch planmäßige Tilgungen der Darlehen auf EUR 342.208,26 vermindert. Die Vermögensstruktur ist durch den Anteil von Anlagevermögen zur Bilanzsumme von 18,06 % (Vorjahr 11,65 %) geprägt. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 49,60 % (Vorjahr 58,42 %) gekennzeichnet. Das Eigenkapital verminderte sich um EUR -1.158.578,66 auf EUR 1.683.161,04 durch eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter nach Abzug des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres. 3. Chancen und Risikobericht In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Ritter Logistik GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Risiken ergeben sich für die Gesellschaft im Wesentlichen aus den folgenden Umständen: Nach wie vor ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung derzeit schwer einzuschätzen. Nach verschiedenen Berichten aus der betriebswirtschaftlichen Fachpresse ist auch im nächsten Jahr vermutlich mit einer größeren Welle von Insolvenzen bei den klein- und mittelständischen Unternehmen zu rechnen. Die im Vorjahr bestehenden Preisschwankungen innerhalb der Energiemärkte verbunden mit einem damit einhergehenden Anstieg der Inflationsrate konnte zwar zurückgefahren werden. Allerdings besteht weiterhin eine erhebliche Unsicherheit in allen Märkten und bei den Verbrauchern. Wie sich diese Situation weiter entwickelt, ist derzeit schwer vorauszusehen. Die Personalkosten werden weiter ansteigen; die Gründe hierfür liegen insbesondere in einem verschärften Wettbewerb um Fachkräfte, der sich u. a. in gezielten Abwerbeversuchen innerhalb der Branche widerspiegelt, und zunehmenden Schwierigkeiten, vakante Stellen mit qualifizierten Kräften zu besetzen. Die Bindung von geeignetem Fahrpersonal, z. B. durch höhere Vergütungen, wird daher immer mehr zum wettbewerbsrelevanten Faktor. Zunehmende Gehaltsforderungen von Kraftfahrern zeigten sich mithin auch im Rahmen von Neueinstellungen. Im Bereich des gewerblichen Lagerpersonals und der kaufmännischen Mitarbeiter hat sich der Arbeitsmarkt entwas entspannt. Die Entwicklung der Kraftstoffkosten ist derzeit schwer absehbar. Zwar hat sich der im Jahr 2023 erhebliche Preisanstieg der Kraftstoffkosten wieder normalisiert, allerdings schwanken auch aktuell die Kraftstoffkosten innerhalb eines hohen Preisrahmens. Risiken ergeben sich weiterhin durch Insolvenzen und die negative Zahlungsmoral diverser Kunden. Zur Sicherung unserer Liquidität haben wir eine regionale Anwaltskanzlei mit dem Einzug der Forderungen säumiger Kunden beauftragt. Diese wird bereits nach der zweiten Mahnung aktiv. Eine Kreditversicherung besteht nicht. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Chancen ergeben sich u.a. aus Kooperationen im Ladungsverkehr, welche die Erschließung neuer Märkte ermöglichen. Chancen für die Unternehmen eröffnen auch Spezialisierungs- und Nischenstrategien. Mittelständische Transportunternehmen profitieren von ihrer Kundennähe; sie können eher als Großunternehmen einen speziellen Kundenservice erbringen. Der wirtschaftliche Erfolg beruht zu einem wesentlichen Teil auf Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die einzelnen Abteilungen werden in die Umsetzung der Unternehmensziele eingebunden. Es erfolgen regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Arbeits- und Fahrsicherheit. Wir gewährleisten auch die Fortbildung unserer Kraftfahrer nach dem Bundeskraftfahrerqualifikationsgesetz. Unsere Chancen sehen wir weiterhin in der aktiven Neukundengewinnung durch den Service für unsere Kunden und die hohe Flexibilität, die nur ein familiengeführtes Unternehmen bieten kann. Den qualitativen Anforderungen der verladenden Wirtschaft werden wir als modernes Logistikunternehmen mit unserem Schwesterunternehmen in Magdeburg durch unser breit aufgestelltes Angebot für die nationalen und internationalen Speditions- und Logistikdienstleistungen gerecht. 4. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und Unsicherheiten machen weiterhin eine zuverlässige Prognose schwierig und fordern allen Unternehmen viel ab. Wir hoffen, dass die sich im Jahr 2023 abgezeichnete Rezession sich nicht im Jahr 2024 stabilisieren wird. Für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass der Umsatz weiter zurückgehen wird. Da der Umsatzrückgang durch Kosteneinsparungen teilweise aufgefangen werden kann, rechnen wir im Jahr 2024 mit einem leicht steigenden Gesamtergebnis im Vergleich zum Jahr 2023. Die Prognosewerte für die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern berücksichtigen deren Entwicklung bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Langenhagen, 25. November 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Ritter Logistik GmbH, LangenhagenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Ritter Logistik GmbH, Langenhagen, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss umfasst die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und den Anhang. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten zwischen 250,00 und 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennbetrag abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Forderungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 1.636 (Vorjahr: T€ 1.512), davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 53). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 85 (Vorjahr: T€ 387), davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 33 (Vorjahr: T€ 35). Gewinn-/Verlustvortrag bei Erwerb eigener Anteile Im Geschäftsjahr 2016 wurden eigene Anteile über dem Nennwert erworben. Der Kaufpreis der eigenen Anteile wurde in Höhe des Nennwertes vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt. Soweit der Kaufpreis der eigenen Anteile über den Nennwert hinausging, wurde der übersteigende Betrag mit dem Gewinnvortrag verrechnet. In Höhe des Nennbetrages der erworbenen eigenen Anteile wurde aus dem Gewinnvortrag die bestehende Rücklage für eigene Anteile erhöht. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 1.434 (Vorjahr: T€ 1.329), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 310 (Vorjahr: T€ 115), davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 43 (Vorjahr: T€ 1).Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 376), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 342), davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 33). Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 514.816,63 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Der Betrag setzt sich aus kurzfristigen Verpflichtungen in Höhe von EUR 464.013,45 und mittel- und langfristigen Verpflichtungen in Höhe von EUR 50.803,18 zusammen. Die Miet- und Leasingverträge wurden zu Finanzierungszwecken eingegangen, da somit eine geringere Kapitalbindung vorliegt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.022,98 enthalten. Ferner enthält der Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 11.485,52 sowie Erträge aus in Vorjahren abgeschriebenen Forderungen in Höhe von EUR 31.691,59. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 10.345,62 enthalten. Ferner enthält der Posten Aufwendungen aus Forderungsberichtigungen in Höhe von EUR 4.257,76. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Vergütungen für die geleistete Tätigkeit der Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 141.421,34. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 1.543.161,04, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 1.543.161,04 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Langenhagen, 25. November 2024 Beschluss zur Verwendung des Jahresergebnisses:Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDie Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. §327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. §328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. An die Ritter Logistik GmbH, Langenhagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ritter Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ritter Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hannover, den 29. November 2024 Gehrke Econ GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Ralf Schnippengerd, Wirtschaftsprüfer gez. Olaf Goldmann, WIrtschaftsprüfer |
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