Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
V-Bus GmbH
Klärwerkstraße 2, 68623 Lampertheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Beth seit 14.9.2006 | Prokura |
Stefan Prüfer seit 14.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
V-Bus GmbHLampertheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des UnternehmensGesellschaftsstruktur Die Geschäftsanteile der V-Bus GmbH (V-Bus) werden von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) gehalten, darüber hinaus stellt rnv den Geschäftsführer der V-Bus. V-Bus agiert im Rahmen der Verkehrserbringung wie ein eigenständiges mittelständisches Verkehrsunternehmen, mit eigenem Betriebshof und Werkstatt sowie Verwaltung in Lampertheim. Unternehmensaufgaben / Ziele und Strategien V-Bus erbringt Verkehrsleistungen in erster Linie als Subunternehmer an allen Standorten der rnv. Hierzu zählt auch die Vergabe von Verkehrsleistungen im Verkehrsgebiet der rnv an Drittunternehmen als Generalsubunternehmer. Der umfangreiche Veranstaltungsverkehr für die Bundesgartenschau 2023 (BUGA 2023) von Ende April bis Anfang Oktober in Mannheim sowie Leistungsanpassungen in den Stadtverkehren Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen haben das Geschäftsjahr 2023 geprägt und maßgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen. Im Bereich der Schienenersatzverkehre bediente V-Bus im Jahr 2023 zwei umfangreichere Schienenersatzverkehre in Heidelberg und Ludwigshafen. Neben Lampertheim unterhält V-Bus eine Betriebsstätte mit Büroräumen und einem Lager in Mannheim-Neckarau, welche seit 2015 angemietet ist. Ferner nutzt V-Bus die Betriebshöfe und Betriebseinrichtungen der rnv in Ludwigshafen und Heidelberg samt dortiger Infrastruktur. Steuerungssystem V-Bus nutzt als Grundlage der Unternehmenssteuerung ihre Wirtschaftsplanung, die monatlich anhand der Ist-Zahlen geprüft und zu Entscheidungszwecken genutzt wird. Darüber hinaus werden monatliche Besprechungen im operativen Bereich mit Betriebsleiter, Disposition und Werkstatt abgehalten und offene wie abgeschlossene Themen besprochen und analysiert. Gegenüber dem Beteiligungsmanagement des Mutterunternehmens rnv berichtet V-Bus in einem Quartalsreporting, das den Geschäftsverlauf unterjährig gut widerspiegelt. Im Rahmen des Quartalsreportings findet ein permanenter Ist-/Plan-Abgleich mit Erstellung eines Forecasts statt. Die Planzahlen sind dabei monatsscharf entsprechend ihrer Entstehung abgebildet, was unterjährige Abgrenzungen hinfällig macht. Zudem erstellt V-Bus quartalsweise eine Chancen- und Risikoanalyse. Dieser Chancen- und Risikobericht wird dem Beteiligungsmanagement der rnv vorgelegt und hilft der Geschäftsführung, um den Geschäftsverlauf besser einschätzen zu können. Geschäftsverlauf und Lage des UnternehmensErtragslage V-Bus erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von 29.598 TEUR, die höher ausfielen als geplant (27.962 TEUR); von den erzielten Umsatzerlösen entfielen 29.050 TEUR auf Verkehrsleistungen. Gegenüber dem Vorjahr (27.037 TEUR) sind die Umsätze deutlich gestiegen. Die Änderungen lassen sich in erster Linie mit dem geänderten Leistungsvolumen in den Stadtbusverkehren, der BUGA 2023 und der Personalkostenentwicklung verbunden mit der daraus resultierenden Anpassung der Vergütung begründen. Im Bereich der Veranstaltungs- und Schienenersatzverkehre verzeichnete V-Bus gegenüber dem Plan (2.574 TEUR) einen deutlichen Anstieg auf 3.374 TEUR. Als Hauptfaktor ist BUGA 2023 (2.639 TEUR) in Mannheim zu identifizieren, die restlichen Umsatzerlöse (735 TEUR) verteilten sich auf SEVs in Heidelberg und Ludwigshafen. . Die Erlöse aus Fahrzeugvermietung (421 TEUR) wurden zum Großteil aus der Vermietung der sieben EvoBus Citaro im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung von Verkehrsleistungen an den Gewinner und durch Vermietungen an Subunternehmer während der BUGA 2023 generiert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen aus Verkehrsunfällen (675 TEUR), Fahrzeugverkäufen (139 TEUR) und Mineralölsteuererstattungen (75 TEUR) abgebildet. Der Anstieg der Verkehrsunfälle lässt sich auch auf den Leistungsanstieg zurückzuführen; ein einzelnes Großschadensereignis ist nicht aufgetreten. Die Aufwendungen für Treibstoff in Höhe von 2.068 TEUR liegen um 111 TEUR unter dem Vorjahresniveau von 2.179 TEUR, die Treibstoffkosten sind als Nettokosten dargestellt und um die Mineralölsteuererstattung von 75 TEUR gemindert, diese Position ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen abgebildet. Die Reduktion geht im Wesentlichen auf den Preisrückgang des Dieselpreises am Beschaffungsmarkt und der weiterhin deutlich modernisierten Busflotte einher. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen von 12.410 TEUR sind gegenüber dem Vorjahr (12.038 TEUR) geringfügig gestiegen. Einerseits ist der Einsatz von Subunternehmern (10.910 TEUR) im Vergleich zum Vorjahr (10.248 TEUR) weiter gestiegen. Ein Grund hierfür war der gestiegene Einsatz von Subunternehmern im Linienverkehr, gerade im Zeitraum der BUGA 2023, und ein deutlicher Anstieg der Vergütung aufgrund der Preisfortschreibung der Leistungen im Stadtverkehr. Der Einsatz von Leiharbeitern (611 TEUR), die aus dem EU-Ausland über Zeitarbeitsfirmen bezogen wurden, ist gegenüber Plan (1.478 TEUR) und gegenüber dem Vorjahr (878 TEUR) gesunken, der Grund liegt in dem deutlichen Anstieg der Subunternehmervergabe, dem Aufbau von Fahrpersonal bei V-Bus und dem angespannten Arbeitsmarktumfeld, wodurch Personaldienstleister kein Fahrpersonal für V-Bus akquirieren konnten. Weiterhin wurden bewährte Personale aus den Reihen der Leiharbeiter von V-Bus übernommen. Der Einsatz der Zeitarbeitsfirmen bleibt auch weiterhin ein unerlässliches Instrument zur Personalgewinnung und Abdeckung von temporärem Spitzenbedarf an Fahrpersonal, überwiegend im SEV. Der Personalaufwand ist deutlich auf 11.135 TEUR (VJ 9.894 TEUR) gestiegen und liegt damit über Planniveau mit 9.678 TEUR. In erster Linie ist dieser Anstieg auf zusätzliches Personal, vor allem im Fahrdienst zurückzuführen. Nach 198 Arbeitnehmer (davon 166 Fahrpersonale) in 2022 wurden im Geschäftsjahr 2023 213 Arbeitnehmer (davon 174 Fahrpersonale) beschäftigt. Hier kam es zu etlichen Neuanstellungen aufgrund von Bewerbungen und Übernahmen von Leiharbeiter. Ein wesentlicher Faktor für den Zuwachs auch in 2023 ist die deutlich höhere Vergütung des Fahrpersonals. Die tarifliche Lohn- und Gehaltsanpassung orientiert sich an der Tarifentwicklung im Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) und führte v.a. beim Fahrpersonal zu einer in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Vergütung - einschl. der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge von 176 TEUR in 2023 (VJ 134 TEUR). Die Abschreibungen sind aufgrund der ganzjährigen Berücksichtigung der im Vorjahr getätigten Beschaffungen sowie Investitionen im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Bei den Investitionen in die Busflotte handelt es sich um 14 neue EvoBus Citaro-Gelenkbussen, die in Summe ein Investitionsvolumen von 5.207 TEUR ausmachen und um die Neubeschaffung von vier EvoBus Citaro Solobussen mit einem Investitionsvolumen von 1.062 TEUR, für drei dieser Fahrzeuge wurden GVFG-Mittel durch die L-Bank Baden-Württemberg in Höhe von 127,5 TEUR bewilligt: Diese Zuschüsse sind der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 noch nicht zugeflossen; die vier EvoBus Citaro sind zum Abschlussstichtag als Anlagen im Bau bilanziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.748 TEUR (VJ 1.116 TEUR) sind deutlich angestiegen, v.a. aufgrund von Schadenersatzleistungen und Reparaturen aus Verkehrsunfällen in Höhe von 775 TEUR (VJ 419 TEUR). Weitere wesentliche Anstiege sind in den freiwilligen Sozialaufwendungen 157 TEUR (VJ 13 TEUR), im Wesentlichen Arbeitskleidung für das Fahrpersonal, und den periodenfremden Aufwendungen 76 TEUR (VJ 2 TEUR) als Risikoumlagen für vermietete Fahrzeuge aus den Jahren 2020 bis 2022, die bisher nicht vom Rückversicherer HÖV abgewickelt wurden. Die unveränderten Raumkosten von 98 TEUR umfassen die Mieten und Nebenkosten für die angemieteten Betriebsstätten und Abstellplätze. Weitere wesentliche Positionen sind Aufwendungen für die betrieblich benötigten Dienst- und Nutzfahrzeuge (117 TEUR), Rechtsberatung (80 TEUR) und Dienstrad-Leasing (31 TEUR). Im Jahresabschluss 2023 musste V-Bus aufgrund der gestiegenen Unfallschäden ihre Bewertungsmethode bei der Ermittlung der Umlageverpflichtung des HÖV anpassen, womit in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Umlageverpflichtungen in Höhe von 252 TEUR (VJ 35 TEUR) in Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer eingestellt sind. V-Bus schloss mit einem Jahresüberschuss von 48 TEUR (VJ 56 TEUR) ab, welches leicht über Planniveau (42 TEUR) liegt. Damit ist die Geschäftsführung, unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufes 2023, zufrieden. Vermögens- und Finanzlage, Finanzierung Die Vermögenslage bildet die Änderungen bei den Verkehrsleistungen gut ab und entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung. Zum Bilanzstichtag ist das Vermögen der Gesellschaft (TEUR 18.533) zu 9,1 % durch Eigenkapital (TEUR 1.698), zu 73,6 % durch Bankdarlehen (TEUR 13.649), zu 0,3 % durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 59), zu 6,8 % durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.256) und zu 10,1 % durch sonstiges Fremdkapital (TEUR 1.873) finanziert. Das bilanzielle Gesamtvermögen der V-Bus (18.533 TEUR) resultiert in erster Linie aus dem Wert der Kraftomnibusse (11.682 TEUR), geleisteter Anzahlungen im Bau für Kraftomnibusse (1.197 TEUR), des Grundstücks mit Betriebshof (377 TEUR), der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (2.227 TEUR) und der flüssigen Mittel (1.464 TEUR). Bei den Investitionen in die Kraftomnibusse sind die Fördermittel für die Fahrzeuge in Höhe von 128 TEUR noch nicht erhalten, diese Fördermittel sind von der L-Bank im Geschäftsjahr 2023 noch nicht ausbezahlt worden. Die Zugänge in das sonstige Anlagevermögen lagen im Jahr 2023 bei 195 TEUR, wobei die größte Position die Übernahme von sechs PKW aus Leasingverträgen (48 TEUR) beinhaltet und die Aktivierung der Anlagen im Bau aus 2022, der verbleibende Betrag an Investitionen wurde für Werkzeuge, Hardware und Maschinen für die Werkstatt getätigt. V-Bus weist Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.880 TEUR (VJ 1.144 TEUR) aus, davon 731 TEUR (VJ 830 TEUR) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Alle Forderungen und annähernd alle sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig. Das Umlaufvermögen von 4.054 TEUR (VJ 3.512 TEUR) deckt die kurzfristigen Rückstellungen und nicht zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgenommenen Verbindlichkeiten von 3.203 TEUR (VJ 2.736 TEUR) zu 127% (VJ 128%). Der Rechnungsabgrenzungsposten (599 TEUR) liegt unter Vorjahresniveau (732 TEUR). Die Gründe sind die Auflösung der Service- und Wartungsverträge mit dem Hersteller EvoBus für die vereinbarte Dauer von fünf (sieben Fahrzeuge) und acht (zehn Fahrzeuge) Jahre. Dem Service- und Wartungsvertrag der sieben Fahrzeuge (3 TEUR pro Monat) sind ein Teil der Mieterträge (28 TEUR pro Monat) gegenzurechnen. Die sonstigen Rückstellungen liegen über Vorjahresniveau. Die Zunahme auf 672 TEUR (VJ 526 TEUR) resultiert aus dem Anstieg über fast alle Rückstellungspositionen, hierbei ist wesentlich die Zunahme der Rückstellung für Umlageverpflichtungen HÖV um 95 TEUR und der Urlaubsrückstellung um 34 TEUR zu nennen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 13.649 TEUR (VJ 9.062 TEUR) umfassen die Finanzierungen für Kraftomnibusse. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entspricht dem Investitionsverlauf. Die Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten waren zu jeder Zeit gesichert. Chancen- und RisikoberichtDie privatwirtschaftlich geprägten Kosten- und Leistungsstrukturen wie die sehr hohe Einsatzflexibilität von V-Bus ermöglichen, dass V-Bus im rnv-Konzern die Rolle des Generalsubunternehmers einnimmt und zu Marktpreisen Linien- und Sonderverkehre, wie SEV, anbieten und übernehmen kann. Auch in Zukunft wird V-Bus ausschließlich im Subunternehmerbereich der rnv tätig sein, so dass keine Abhängigkeiten zu Dritten entstehen. Die Entwicklung der Treibstoffkosten stellte für V-Bus bisher immer ein exogenes Risiko dar, welches aber durch die Preisfortschreibungsklausel aufgefangen wird. Durch die sukzessive Erneuerung der Busflotte in den letzten Jahren konnte das Risiko in der Fahrzeuginstandhaltung reduziert werden. Im permanenten Dialog zwischen Geschäftsleitung und Werkstatt erfolgt eine laufende Ursachenforschung für außergewöhnliche Instandhaltungen an den Fahrzeugen, was eine kontinuierliche Unternehmenssteuerung in diesem Bereich gewährleistet. Weitere Modernisierungen in die Fahrzeugflotte, auch im Hinblick auf die Elektrifizierung sind für die nächsten Jahre weiterhin geplant und in der Mehrjahresplanung der V-Bus abgebildet. Durch die Verjüngung der Fahrzeugflotte und der Änderung des Leistungsvolumens sieht sich die Geschäftsführung für die nähere Zukunft gut bei Fahrzeugqualität und -zuverlässigkeit aufgestellt. Die Beschaffungen von Neufahrzeugen der letzten Jahre hat sich bewährt. So war die Betriebsstabilität gewährleistet und das Ausfallrisiko bei einer starken Belastung reduziert, zur weiteren Verjüngung des Fuhrparks werden in 2024 nochmals 14 Solobusses beschafft. Die seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr steigenden Zinsen führen bei V-Bus in den folgenden Jahren zu einem Mehraufwand, der v.a. in der Vergütung von Schienenersatzverkehren berücksichtigt ist. Beim Personal wird der Bedarf neben Neueinstellungen von auf dem regionalen Arbeitsmarkt vorhandenem Personal durch den gezielten Einsatz von Leiharbeitern aus dem EU-Ausland gedeckt. Die möglichen Konsequenzen aus einer Personalknappheit könnte für V-Bus darin bestehen, weitere Leistungen aus dem eigenen Linienverkehr an Subunternehmer zu vergeben und die Leiharbeiterquote zu erhöhen. V-Bus bietet dabei seit einigen Jahren Sprachkurse in den eigenen Räumen an und bildet seit neuestem die ersten Personen zu Busfahrern aus, auch hier erhofft man sich Erfolg bei der Gewinnung von Fahrpersonal. Ein weiterer positiver Effekt bei der Personalgewinnung ist das Schalten von Bewerbungsanzeigen in den einschlägigen sozialen Netzwerken und bei der Bundesagentur für Arbeit. V-Bus wird sich bei der Vergütung des Fahrpersonals ab 2024 am repräsentativen Tarifvertrag des Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) orientieren und eine überdurchschnittliche Tarifanpassung vornehmen. Diese Kostensteigerung wird bei der Leistungsvergütung mit rnv berücksichtigt. Dies auch als Anreiz für Arbeitnehmer, bei der V-Bus beschäftigt zu bleiben oder den beruflichen Werdegang bei V-Bus zu beginnen, gerade beim Fahrpersonal ist hier auch die bereits eingeführte, zusätzliche Altersvorsorge wertvoll. Zur Gesundheitsvorsorge bietet V-Bus seit 2022 allen Beschäftigten auch die Möglichkeit, ein Dienstrad als Mitarbeiterleasing zu beziehen und zahlt hier einen Arbeitgeberzuschuss. Diese Maßnahme sowie das JobTicket dienen nicht nur der Gesundheit der Angestellten, sondern entlasten diese auch bzgl. der hohen Treibstoffkosten. Mit diesen Anpassungen der Entlohnung sieht V-Bus gute Chancen, weiter qualifiziertes Fahrpersonal zu gewinnen und so dem Fahrermangel entgegen treten zu können. Auch möchte V-Bus sein langjähriges Personal binden, indem die Betriebszugehörigkeit in die Entlohnung stärker einfließt. Für 2024 setzt die Geschäftsführung auch weiterhin auf eine vertrauensvolle und zielorientierte Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, bei der sich die Interessen der Arbeitnehmerschaft bei der Gestaltung der Unternehmensziele wiederfinden und V-Bus mit den privaten Kosten- und Produktionsstrukturen ihre Rolle im rnv-Konzern erfüllen und stärken kann. Im Gesamten betrachtet sind die Risiken im Geschäftsverlauf nicht bestandsgefährdend und die Geschäftsleitung sieht gute Chancen für die Zukunft der V-Bus. AusblickDie Ausweitung der Linienverkehre für die rnv, vor allem 2024 in Heidelberg wird die Position von V-Bus weiter stärken. Dies gilt auch für die Folgejahre, für die rnv bereits weitere Angebotsmaßnahmen angekündigt hat. Weiterhin werden umfangreiche Verkehrsleistungen im Veranstaltungs- und Schienenersatzverkehr auch zukünftig erbracht. In Abstimmung mit dem Betriebsrat werden im Fahrdienst neben eigenem Personal auch vermehrt Leiharbeiter eingesetzt, die gegebenenfalls auch in eine Festanstellung übernommen werden. Zur Qualitätssicherung setzt V-Bus vermehrt auf Dienstunterrichte sowie Sprachkurse für Arbeitnehmer im Fahrdienst. Zudem wird V-Bus umfangreiche Erneuerungen in der EDV vornehmen, mit dem Ziel noch digitaler und damit komfortabler für Mitarbeiter zu werden, was Urlaubs- und Dienstplanung, betriebliche Abläufe, Schadensmeldungen usw. betrifft. Auch werden Werkstatt, Disposition, Buchhaltung und Personalabteilung besser vernetzt werden. Das äußere Erscheinungsbild der V-Bus wird auch weiterhin identisch zur rnv sein, da V-Bus auf den Dienstleister und die rnv Kollektion zurückgreift. Es wird sich auch stets um das Belangen der Belegschaft in diesem Bereich bemüht, was zu einer Ausweitung der Dienstkleidung im Fahrpersonal in 2024 führen wird. Weitere Modernisierungen in die Fahrzeugflotte, auch im Hinblick auf die Elektrifizierung der Busflotte ab 2026, sind für die nächsten Jahre weiterhin geplant und bereits in der Mehrjahresplanung der V-Bus abgebildet. Die Ausrichtung der V-Bus hin zu alternativen Antrieben findet in Abstimmung zur rnv statt. So plant V-Bus in 2024 eine europaweite Ausschreibung für 30 Elektro-Busse mit dazugehöriger Ladeinfrastruktur sowie eine Erweiterung der Werkstatt für E-Busse. Wobei diese Investitionen an Zuschüsse von Bundes- und Landesmitteln geknüpft sind. Die Ausweitung der Dekarbonisierung der V-Bus ist ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Konzern- und Unternehmensziele, die bereits mit dem Umbau des Betriebshofes in Lampertheim in 2022 und 2023 begonnen hat. Dieser Umbau führte zum anderen dazu, dass eine PV-Anlage installiert wurde, inkl. Batteriespeicher, einhergehende mit der Installation einer Luftwasserwärmepumpe und Demontage der alten Ölheizung sowie die Klimatisierung der Werkstatt mit eigens installierten Wärmepumpen. Der externe Strombezug wurde schon vor längerer Zeit auf zertifizierten Ökostrom am Standort Lampertheim umgestellt. V-Bus trägt somit dazu bei, dass weniger Emissionen verursacht und die Ökologie-Ziele erreicht werden. Das "Wir-Gefühl" in der Belegschaft soll damit gestärkt werden und eine enge Verflechtung zur rnv verdeutlich werden. Für 2024 wie auch in den Folgejahren erwartet V-Bus daher einen Jahresüberschuss von durchschnittlich 30 - 50 TEUR.
Lampertheim, 22. März 2024 Geschäftsführung Stefan Prüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern sind zwischen einem und zehn Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zudem wurden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Eigenleistungen sind mit Lohn- und Materialeinzelkosten, dem Werteverzehr des Anlagevermögens sowie angemessenen Gemeinkosten aktiviert. Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei der Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer orientiert sich die Gesellschaft an den amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung. Gebäude werden über 25 Jahre abgeschrieben. Für Omnibusse, die den wesentlichen Bestandteil der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung darstellen, wird die voraussichtliche Nutzungsdauer davon abweichend mit bis zu 9 Jahren (bis zum 30. September 2013: bis zu 12 Jahren) angenommen. Bei technischen Anlagen beträgt die voraussichtliche Nutzungsdauer 4 bis 25 Jahre. In Wirtschaftsjahren bis einschließlich 2020 wurde für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten entsprechend § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der mit 20% p.a. abgeschrieben wird. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 250,00 bzw., ab dem Wirtschaftsjahr 2021, EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand behandelt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bewertet. Bei der Bewertung wurden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostenentwicklungen angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Rückstellung für die betragsmäßig ungewisse Verbindlichkeit gegenüber dem Haftpflichtverband öffentlicher Verkehrsbetriebe (HÖV) aus der Schadensumlage an seine Mitglieder wurde zum 31.12.2023 erstmals unter stärkerer Berücksichtigung des eigenen Schadensverlaufs in den letzten 5 Jahren ermittelt. Dadurch ist die Rückstellung zum 31.12.2023 um EUR 55.265,96 höher, als sie bei Beibehaltung der bisher angewandten Bewertungsmethode gewesen wäre. Der Methodenwechsel war mit Blick auf den starken Anstieg der eigenen Verkehrsleistung und dem damit verbundenen Anstieg der eigenen Aufwendungen für die Regulierung eigener und fremder Schäden erforderlich. Der Methodenwechsel beeinflusst die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen wie Erfolg und Rendite sowie Eigenkapitalquote negativ, das heißt, ohne den Methodenwechsel würden diese Kennzahlen besser ausfallen. Angaben zur BilanzMitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegen die Gesellschafterin Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Mannheim. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.148.893,18 (Vorjahr: EUR 314.118,81). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Mannheim. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 59.174,96 (Vorjahr: EUR 78.082,77). Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für ungewisse Verbindlichkeiten aus Umlageverpflichtungen für Haftpflichtschäden und aus Personalangelegenheiten gebildet. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 3.905.858,90 (Vorjahr: EUR 2.568.386,62). Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 6.846.767,91 (Vorjahr: EUR 2.667.296,02). Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch die Sicherungsübereignung von Omnibussen gesichert sind. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Zeit nach dem Abschlussstichtag 31.12.2023 bestehen keine wesentlichen nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen Die Gesellschafterin Rhein-Neckar-Verkehr GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 keine weiteren Billigkeitsleistungen aus Landesmitteln zum Ausgleich von Schäden im öffentlichen Personennahverkehr im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 an die Gesellschaft weitergereicht (Vorjahr: EUR 8.097,85). Die im Vorjahr empfangenen Billigkeitsleistungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Vorjahresspalte unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Soweit die Omnibusverkehre von Subunternehmern durchgeführt wurden, hat die Gesellschaft die Billigkeitsleistungen an ihre Subunternehmer weitergegeben. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren keine Billigkeitsleistungen an die Subunternehmer weiterzuleiten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Im Geschäftsjahr 2023 und im Vorjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Wirtschaftsingenieur Stefan Prüfer, Prokurist der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, geführt. Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernbeziehungen Die V-Bus ist ein verbundenes Unternehmen der rnv. Die rnv macht von der Befreiungsvorschrift des § 290 Abs. 5 i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Erstellung eines Konzernabschlusses. Die V-Bus ist für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des rnv-Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Der Einzelabschluss der rnv wird in den Konzernabschluss der MKB Mannheimer Kommunalbeteiligungen GmbH (MKB) at-equity einbezogen. Die MKB ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB Nr. 1742 eingetragen. Sie stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Lampertheim, den 22. März 2024 Stefan Prüfer Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die V-Bus GmbH, Lampertheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der V-Bus GmbH, Lampertheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der V-Bus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. März 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin Thomas Büchler, Wirtschaftsprüfer
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
HGastroGmbH
57mErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen