POWERTECH Electronics GmbH

Am Schimmershof 7, 40880 Ratingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 43601
Eingetragen
19.11.1993
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit und die Herstellung von Computern und deren Zubehör sowie die Durchführung von Servicearbeiten für Hardware.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hai-Tao Wang
seit 6.12.2002
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POWERTECH Electronics GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene EDV-Software 2,00 204,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.539,00 565.731,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.000,00 0,00
555.539,00 565.731,00
555.541,00 565.935,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
- fertige Erzeugnisse und Waren 21.803.402,87 18.604.638,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 15.850.159,83 19.138.616,17
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.911.675,49 236.450,38
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 61.616,10, i:Vj:: TEUR 62
19.761.835,36 19.375.066,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.786.590,93 5.885.584,58
50.351.829,12 43.865.289,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.223,49 9.986,78
50.924.593,61 44.441.211,56

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 51.129,19
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19
II. Gewinnvortrag 22.178.502,16 17.050.096,90
III. Jahresüberschuss 3.481.832,24 5.128.405,26
25.711.463,59 22.229.631,35
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.156.282,62 1.115.784,39
2. Steuerrückstellungen 121.471,39 663.122,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.885.160,00 1.816.970,00
3.162.914,01 3.595.876,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.054.560,62 15.222.334,69
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 20.054.560,62; i.Vj.: TEUR 15.222
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.961.355,39 3.241.019,13
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.961.355,39; i.Vj.: TEUR 3.241
- davon aus Steuern: EUR 1.862.964,25; i.Vj.: TEUR 3.210
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.297,91; i.Vj.: TEUR 5
22.015.916,01 18.463.353,82
D. Passive latente Steuern 34.300,00 152.350,00
50.924.593,61 44.441.211,56

Gewinn- und Verlustrechnung der für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 176.988.271,91 155.573.639,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.877.384,20 3.100.352,30
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 1.747.847,65; i.Vj.: TEUR 2.946
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 163.296.132,66 143.231.478,84
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 43.715,99 0,00
163.339.848,65 143.231.478,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.489.033,30 1.477.804,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 237.773,56 315.934,53
- davon für Altersversorgung: EUR 13.526,99; i.Vj.: TEUR 103
1.726.806,86 1.793.738,53
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94.048,92 74.775,65
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.750.977,55 6.239.234,24
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 5.708.176,08; i.Vj.: TEUR 4.115
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB: EUR 6.163,00; i.Vj.: TEUR 6
Ordentliches Betriebsergebnis 4.953.974,13 7.334.764,71
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.009,25 5.344,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.237,15 26.123,98
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 40.763,77 EUR ; i.Vj.: TEUR 14
- davon aus der Zuführung von latenten Steuern: 0,00 EUR, i.Vj.: TEUR 152
Finanzergebnis -12.227,90 -20.779,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.458.367,17 2.184.149,27
10. Ergebnis nach Steuern 3.483.379,06 5.129.836,44
11. Sonstige Steuern 1.546,82 1.431,18
12. Jahresüberschuss 3.481.832,24 5.128.405,26

Anhang für die Zeit vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Entwicklung des Anlagevermögens

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(3) Eigenkapital

(4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

(5) Erläuterungen des Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB)

(6) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nrn. 1, 2 HGB)

(7) Angaben zum Gesamtwert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3HGB)

V. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

(9) sonstige betriebliche Erträge

(10) sonstige betriebliche Aufwendungen

(11) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

(12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

VI. Sonstige Angaben

(13) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

(14) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der sowie Ausleihungen an die Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9, 10 HGB)

(15) Abschlussprüferhonorar

(16) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

(17) Ergebnisverwendungsvorschlag

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die POWERTECH ELECTRONICS GmbH hat ihren Sitz in Ratingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 43601 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die POWERTECH ELECTRONICS GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare und degressive Abschreibungen bewertet. Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet worden. Soweit Bestandsrisiken aufgrund der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit, gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. Verkaufspreise o.ä. feststellbar waren, sind sie durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt soweit nicht Gründe für einen niedrigeren Ansatz vorlagen.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallsrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden gezahlte Beträge mit dem Nennwert erfasst, die als Aufwand, dem auf den Bilanzstichtag folgenden Kalenderjahr zuzuordnen sind.

Auf den möglichen Ansatz eines aktiven Überhangs latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise wurde auf der Basis des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Eine gesellschaftsvertragliche Umstellung auf EUR ist noch nicht erfolgt.

Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Teilwertmethode ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,78% verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 33. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens.

Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bezüglich der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ("Archivierungsrückstellungen") und der damit verbundenen Rückstellungsauflösung wurde von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit den Erfüllungsbeträgen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Entwicklung des Anlagevermögens

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten, die kumulierten Abschreibungen und die Buchwerte der Anlagegegenstände entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 18.807,28 0,00 0,00 0,00 18.807,28
18.807,28 0,00 0,00 0,00 18.807,28
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 919.002,89 39.654,92 0,00 0,00 958.657,81
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 44.000,00 0,00 0,00 44.000,00
917.534,98 83.654,92 0,00 0,00 1.002.657,81
937.810,17 83.654,92 0,00 0,00 1.021.465,09
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 18.603,28 202,00 0,00 0,00 18.805,28
18.603,28 202,00 0,00 0,00 18.805,28
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 353.271,89 93.846,92 0,00 0,00 447.118,81
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
353.271,89 93.846,92 0,00 0,00 447.118,81
371.875,17 94.048,92 0,00 0,00 465.924,09
Restbuchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 204,00 0,00 0,00 202,00 2,00
204,00 0,00 0,00 202,00 2,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 565.731,00 39.654,92 0,00 93.846,92 511.539,00
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 44.000,00 0,00 0,00 44.000,00
565.731,00 83.654,92 0,00 93.846,92 555.539,00
565.935,00 83.654,92 0,00 94.048,92 555.541,00

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die Kautionen in Höhe von EUR 61.616,10 (i.Vj.: EUR 61.616,10) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(3) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt; eine gesellschaftsvertragliche Umstellung auf EUR ist bislang noch nicht erfolgt.

(4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Durchschnittlicher Marktzins von 1,,82% für die Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wurde,

Rententrend von 2%,

ohne Fluktuation,

Pensionsalter 65 Jahre,

Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richtlinie 2018 G".

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen auf die neuen Regelungen des BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 92.440,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde 1/15, also EUR 6.163,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 6.163,00 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB).

Da die Voraussetzung für das Vorliegen von Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, wurde folgende Saldierung vorgenommen:

Deckungsvermögen Pensionsverpflichtung Rückstellungen für Pensionen
EUR EUR EUR
Stand am 1. Januar 2023 381.448,61 -1.497.233,00 -1.115.784,39
Anpassung an Ausweis und Bewertungsvorschriften gemäß BilMoG (außerordentlicher Aufwand) 0,00 -6.163,00 -6.163,00
Versicherungsprämien im Geschäftsjahr 2023 (Anschaffungskosten) 10.760,00 0,00 10.760,00
Personalaufwand (enthalten im Aufwand für Altersversorgung) 0,00 -29.825,00 -29.825,00
Saldierung von Erträgen aus Deckungsvermögen und Aufwand aus Aufzinsung der Pensionsverpflichtung (enthalten in Zinsen und ähnliche Aufwendungen) 12.746,77 -28.017,00 -15.270,23
Stand am 31. Dezember 2023 404.955,38 -1.561.238,00 -1.156.282,62

(5) Erläuterungen des Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB)

Zusammensetzung:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gewährleistungen 1.663 1.601
Jahresabschlusskosten 72 72
Archivierungskosten 27 27
noch ausstehende Rechnungen 123 117
1.885 1.817

(6) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nrn. 1, 2 HGB)

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.054.560,62 15.222.334,69
Sonstige Verbindlichkeiten 1.961.355,39 3.241.019,13
22.015.916,01 18.463.353,82
Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
20.015.916,01 18.463.353,82

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H:v. EUR 11.704,45 (i.Vj.: EUR 6.072,18).

(7) Angaben zum Gesamtwert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3HGB)

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 305 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 10, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Bilanz von Bedeutung sind. Davon entfallen auf das Kalenderjahr 2024 TEUR 123.

V. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 166.482 (i.Vj.: TEUR143.552) auf das Inland und TEUR 10.506 (i.Vj.: TEUR 12.022) auf das Ausland.

(9) sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 12 (i.Vj.: TEUR 77) periodenfremde Erträge, Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung i.H.v. TEUR 29 (i.Vj.: TEUR 0) und Versicherungsentschädigungen TEUR 6 (i.Vj.: TEUR 0).

(10) sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 45 (i.Vj.: TEUR 118) periodenfremde Aufwendungen und Forderungsverluste TEUR 530 (i.Vj.: TEUR 21).

(11) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen mit Erträgen aus der Erhöhung des Deckungsvermögens verrechnet [vgl. Tz. (4)].

(12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen bis auf 56 TEUR das Geschäftsjahr 2023.

VI. Sonstige Angaben

(13) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Geschäftsjahr wurden neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 24,5 Mitarbeiter (i.Vj.: 27) beschäftigt.

(14) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der sowie Ausleihungen an die Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9, 10 HGB)

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von dem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Hai-Tao Wang, Düsseldorf (Kaufmann) vertreten.

Auf die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wurde entsprechend der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(15) Abschlussprüferhonorar

Gemäß Abgabepflicht nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2023 netto TEUR 12,8.

(16) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges Februar 2022 kommt es vermehrt zu Lieferverzögerungen, die zu Verspätungen führen können. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar bzw. absehbar.

(17) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 3.482 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ratingen, den 20. März 2025

Hai-Tao Wang, Geschäftsführer

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER FIRMA POWERTECH ELECTRONICS GMBH

RATINGEN

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. GESCHÄFTSMODELL

Die Gesellschaft ist ein international operierendes Distributionsunternehmen in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Im Wesentlichen betreibt die Gesellschaft den Handel mit Computern und Computerkomponenten. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern konzentriert sich die Gesellschaft auf Produkte, die nicht jeder Distributer vertreibt und tritt daher in vielen Fällen als General- bzw. Exklusiv-Distributer auf.

2. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Forschung und Entwicklung betreibt die Gesellschaft nicht.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE, BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor kriesengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher (Destatis vom 15.01.2024, BIP 2023).

Charakteristisch für die Branchenentwicklung war wie in der Vergangenheit ein Wettbewerb mit ständig fortschreitender Technologieentwicklung und stetigem Preisverfall am europäischen Absatzmarkt.

Im 4. Quartal 2024 konnte die PC-Hersteller weltweit rd. 64,4 Millionen Computer absetzen 1.

1 Statista.com/statistik/daten/studie/36512/Umfrage/weltweit

3. UMSATZ- UND AUFTRAGSENTWICKLUNG

Der Umfang der Geschäftstätigkeit der POWERTECH Electronics GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 um ca. 13,85%. Die Umsatzerhöhung des Geschäftsjahrs ist auf die Erhöhung des Geschäfts der Notebooks wegen Homeoffice zurückzuführen

Der Umsatz ist um TEUR 21.414 (13,8%) von TEUR 155.574 im Vorjahr auf TEUR 176.988 gestiegen.

Die prognostizierte Umsatzerhöhung wurde zutreffend dargestellt. Das Jahresergebnis verminderte sich durch die erhöhte Währungsumrechnung und einen Forderungsausfall von TEUR 530.

4. BESCHAFFUNG

Die elektronischen Produkte wurden, wie bisher, überwiegend über Firmen aus Taiwan und China bezogen. Der Wareneinkauf hat sich aufgrund der Umsatzerhöhung auch um TEUR 20.109 (14 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Handelsspanne hat sich um TEUR 1.305 auf TEUR 13.648 zum Vorjahr gestiegen.

5. INVESTITIONEN

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 83.654,92 vorgenommen. Die Investitionen betreffen fast ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

6. FINANZSITUATION

Die Gesellschaft hat ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 25.712. Die Eigenkapitalquote hat sich von 50,0% auf 50,5% erhöht. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Stichtagsbezogen hat die Gesellschaft Bankguthaben in Höhe von TEUR 8.786.

7. PERSONAL- UND SOZIALBEREICH

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 66 vermindert. Diese Verminderung resultiert im Wesentlichen aus Verminderungen von Provisionen an einige Mitarbeiter.

8. UMWELTSCHUTZ

Die elektronischen Produkte im Bereich der Datenverarbeitung unterliegen einem schnellen Wandel. Damit verbunden werden diese Produkte ständig auf ihre Umweltverträglichkeit angepasst. Weiterhin werden ressourcenschonende Verpackungen verwendet.

9. WICHTIGE VORGÄNGE DES GESCHÄFTSJAHRES

Wichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich im Geschäftsjahr nicht ereignet.

C. DARSTELLUNG DER LAGE

1. VERMÖGENSLAGE

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 556 1,1 566 1,3
556 1,1 566 1,3
Umlaufvermögen
Vorräte 21.803 42,8 18.605 41,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.850 31,1 19.139 43,1
Sonstige Vermögensgegenstände 3.912 7,7 236 0,5
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.786 17,3 5.885 13,2
50.351 98,9 43.865 98,7
Rechnungsabgrenzungsposten 17 0,0 10 0,0
50.924 100,0 44.441 100,0
Veränderung
TEUR %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0
Sachanlagen -10 -1,8
-10 -1,8
Umlaufvermögen
Vorräte 3.198 17,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.289 -17,2
Sonstige Vermögensgegenstände 3.676 >100,0
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.901 49,3
6.486 14,8
Rechnungsabgrenzungsposten 7 70,0
6.483 14,6

PASSIVA

Eigenkapital 25.712 50,5 22.230 50,0
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 1.156 2,3 1.116 2,5
Steuerrückstellungen 122 0,2 663 1,5
Sonstige Rückstellungen 1.885 3,7 1.817 4,1
3.163 6,2 3.596 8,1
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.054 39,4 15.222 34,2
Sonstige Verbindlichkeiten 1.961 3,8 3.241 7,3
Passive latente Steuern 34 0,1 152 0,4
22.049 43,3 18.615 41,9
50.924 100,0 44.441 100,0
Eigenkapital 3.482 15,7
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 40 3,6
Steuerrückstellungen -541 -81,6
Sonstige Rückstellungen 68 3,7
-433 -12,0
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.832 31,7
Sonstige Verbindlichkeiten -1.280 -39,5
Passive latente Steuern -118 -77,6
3.434 18,5
6.483 14,6

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor gut.

2. FINANZLAGE

2.1. Kapitalflussrechnung

2023 2022
TEUR TEUR
1. laufende Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis 3.482 5.128
+/- Abschreibungen bzw. Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 94 75
+/- Verluste bzw. Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
+/- Zunahme bzw. Abnahme der Rückstellungen -433 -1.223
-/+ Zunahme bzw. Abnahme der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände einschließlich aktiver Rechnungsabgrenzungsposten -3.592 -7.950
+/- Zunahme bzw. Abnahme der Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungsposten 3.434 -1.626
Mittelzu- bzw. -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 2.985 -5.596
2. Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Anlagegegenständen 0 3
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -84 -257
Mittelzu- bzw. -abfluss aus Investitionstätigkeit -84 -254
3. Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
Mittelzu- bzw. -abfluss aus Finanzierungstätigkeit 0 0
4. Überleitung zum Finanzmittelbestand am 31.12.
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe der Teilergebnisse 1. und 2.) 2.901 -5.850
zzgl. liquide Mittel am 1.1. 5.885 11.735
Finanzmittelbestand am 31.12. 8.786 5.885

Die Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor gut.

2.2. Liquiditätslage

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
kurz- und mittelfristige Posten
kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 24.056 21.095
abzgl. liquide Mittel -8.786 -5.885
abzgl. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten -19.779 -19.385
Unterdeckung bzw. Überdeckung (-) im kurzfristigen Bereich -4.509 -4.175
abzgl. Vorräte -21.803 -18.605
Unterdeckung bzw. Überdeckung (-) im mittelfristigen Bereich -26.312 -22.780
langfristige Posten
Eigenkapital 25.712 22.230
zzgl. Pensionsrückstellungen 1.156 1.116
zzgl. langfristige Verbindlichkeiten 0 0
abzgl. Anlagevermögen -556 -566
Unterdeckung (-) bzw. Überdeckung im langfristigen Bereich 26.312 22.780

3. ERTRAGSLAGE

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 176.988 100,0 155.574 100,0
Materialaufwand -163.340 -92,3 -143.231 -92,1
Handelsspanne 13.648 7,7 12.343 7,9
Sonstige betriebliche Erträge 1.877 5,9 3.100 2,0
Personalaufwand -1.727 -1,0 -1.793 -1,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.706 -4,9 -6.125 -3,9
Sonstige Steuern -1 -0,0 -1 -0,0
Zinserträge 32 0,0 5 0,0
EBITDA 2 5.123 2,9 7.529 4,8
Abschreibungen -94 -0,1 -75 -0,0
EBIT 3 5.029 2,8 7.454 4,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44 -0,0 -24 -0,0
EBT 4 4.985 2,8 7.430 4,8
Außerordentliche Aufwendungen -45 -0,0 -118 -0,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.458 -0,8 -2.184 -1,4
Jahresergebnis 3.482 2,0 5.128 3,3
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 21.414 13,7
Materialaufwand -20.109 -14,0
Handelsspanne 1.305 10,6
Sonstige betriebliche Erträge -1.223 -39,4
Personalaufwand 66 3,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.581 -42,1
Sonstige Steuern 0 0,0
Zinserträge 27 >100,0
EBITDA 2 -2.406 -31,9
Abschreibungen -19 -25,3
EBIT 3 -2.425 -3,2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20 -83,3
EBT 4 -2.445 -32,9
Außerordentliche Aufwendungen 73 61,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 726 33,2
Jahresergebnis -1.646 -32,1

Die Ertragslage des Unternehmens hat sich trotz des Preisverfalls noch zufriedenstellend entwickelt.

4. FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der cash flow ist positiv und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Diese Kennzahlen zeigen einen Abgang auf, der im Wesentlichen auf den Umsatzverminderung zurückzuführen ist.

Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ist die Marktgängigkeit der Produkte, die durch die Geschäftsführung laufend überwacht wird.

2 earnings before interest, taxes, depreciation and amortization

3 earnings before interest and taxes

4 earnings before taxes

D. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS

I. CHANCENBERICHT

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit in Deutschland als gefestigt.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unser know how, unsere Zuverlässigkeit und unsere Servicebereitschaft sowie ein hohes Maß an Qualität begegnen.

II. RISIKOBERICHT

1. Allgemeiner Risikobericht

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft im Saldo Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 3.960 zu verzeichnen (i.Vj.: TEUR 1.168). Im Fall einer ungünstigen Kursentwicklung können aufgrund fehlender Wechselkurssicherungen erhebliche Kursverluste entstehen, die die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können.

Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis für 2024 zu rechnen.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitativ hochwertige Produkte unserer Zulieferer zurück, mit denen wir langfristige Verträge haben.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Der Forderungsausfall hat sich im Geschäftsjahr gegenüber den Vorjahren vermindert. Das Risiko wurde mittels einer Warenkreditversicherung teilweise aufgefangen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherheit gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein effizientes Mahnwesen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem verstärkten Wettbwerbsumfeld.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

III. PROGNOSEBERICHT

Mit dem Ende Februar 2022 ausgebrochenen Russland-Ukraine-Krieg haben sich die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum haben sich drastisch verschlechtert. Verbunden ist die Situation mit einem weiteren hohen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise.

Aufgrund des Kriegsausbruches hat POWERTECH keinen direkten negativen Einfluss genommen.

Die hohe Inflation wird voraussichtlich auch die Lohnentwicklung in Deutschland beeinflussen, daher dürfte in der zweiten Jahreshälfte in diesem Bereich steigen.

Aufgrund der schwierigen Datenlage und der außergewöhnlichen Situation sind die Aussagen über die zukünftige Entwicklung sehr unsicher. Erfreulicherweise hatte die Corona-Pandemie bislang keinen wesentlichen Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage.

In der Branche werden Marktverschiebungen erwartet. Darauf ist eine flexible Reaktion erforderlich und bei einer Reihe von Erzeugnissen wird ein Generationenwechsel erwartet, der dadurch bedingt ist, dass immer mehr mobile Produkte vom Markt verlangt werden.

Die Gesellschaft versucht durch zeitnahen Einkauf sich auf Änderungen in der Nachfrage einzustellen.

Daher werden sowohl die Warenbestände wie auch das Auftragsvolumen neben der Bonität der Kunden beobachtet werden müssen.

Wir erwarten in dem folgenden Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzminderung von ca. 14% und einen in etwa gleichbleibenden Jahresüberschuss.

Wir werden voraussichtlich auch in den kommenden Geschäftsjahren in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. Durch unkalkulierbare Materialkosten können sich jedoch Auswirkungen auf die Marge ergeben.

 

Ratingen, den 20. März 2025

Hai-Tao Wang, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Powertech Electronics GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Powertech Electronics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Powertech Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 20. März 2025

VHL Vahle & Langholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer

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