POWERTECH Electronics GmbH
Am Schimmershof 7, 40880 Ratingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hai-Tao Wang seit 6.12.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POWERTECH Electronics GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung der für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für die Zeit vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023InhaltsverzeichnisI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Entwicklung des Anlagevermögens (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) Eigenkapital (4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (5) Erläuterungen des Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB) (6) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nrn. 1, 2 HGB) (7) Angaben zum Gesamtwert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3HGB) V. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse (9) sonstige betriebliche Erträge (10) sonstige betriebliche Aufwendungen (11) Zinsen und ähnliche Aufwendungen (12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag VI. Sonstige Angaben (13) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) (14) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der sowie Ausleihungen an die Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9, 10 HGB) (15) Abschlussprüferhonorar (16) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (17) Ergebnisverwendungsvorschlag I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die POWERTECH ELECTRONICS GmbH hat ihren Sitz in Ratingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 43601 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die POWERTECH ELECTRONICS GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare und degressive Abschreibungen bewertet. Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet worden. Soweit Bestandsrisiken aufgrund der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit, gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. Verkaufspreise o.ä. feststellbar waren, sind sie durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt soweit nicht Gründe für einen niedrigeren Ansatz vorlagen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallsrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden gezahlte Beträge mit dem Nennwert erfasst, die als Aufwand, dem auf den Bilanzstichtag folgenden Kalenderjahr zuzuordnen sind. Auf den möglichen Ansatz eines aktiven Überhangs latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise wurde auf der Basis des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Eine gesellschaftsvertragliche Umstellung auf EUR ist noch nicht erfolgt. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Teilwertmethode ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,78% verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 33. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bezüglich der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ("Archivierungsrückstellungen") und der damit verbundenen Rückstellungsauflösung wurde von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit den Erfüllungsbeträgen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Entwicklung des Anlagevermögens Die Anschaffungs- und Herstellungskosten, die kumulierten Abschreibungen und die Buchwerte der Anlagegegenstände entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die Kautionen in Höhe von EUR 61.616,10 (i.Vj.: EUR 61.616,10) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (3) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt; eine gesellschaftsvertragliche Umstellung auf EUR ist bislang noch nicht erfolgt. (4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen auf die neuen Regelungen des BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 92.440,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde 1/15, also EUR 6.163,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 6.163,00 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB). Da die Voraussetzung für das Vorliegen von Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, wurde folgende Saldierung vorgenommen:
(5) Erläuterungen des Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB) Zusammensetzung:
(6) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nrn. 1, 2 HGB) Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H:v. EUR 11.704,45 (i.Vj.: EUR 6.072,18). (7) Angaben zum Gesamtwert der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3HGB) Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 305 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 10, die nicht in der Bilanz erscheinen und die für die Beurteilung der Bilanz von Bedeutung sind. Davon entfallen auf das Kalenderjahr 2024 TEUR 123. V. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 166.482 (i.Vj.: TEUR143.552) auf das Inland und TEUR 10.506 (i.Vj.: TEUR 12.022) auf das Ausland. (9) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 12 (i.Vj.: TEUR 77) periodenfremde Erträge, Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung i.H.v. TEUR 29 (i.Vj.: TEUR 0) und Versicherungsentschädigungen TEUR 6 (i.Vj.: TEUR 0). (10) sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 45 (i.Vj.: TEUR 118) periodenfremde Aufwendungen und Forderungsverluste TEUR 530 (i.Vj.: TEUR 21). (11) Zinsen und ähnliche Aufwendungen In diesem Posten wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen mit Erträgen aus der Erhöhung des Deckungsvermögens verrechnet [vgl. Tz. (4)]. (12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen bis auf 56 TEUR das Geschäftsjahr 2023. VI. Sonstige Angaben (13) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Geschäftsjahr wurden neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 24,5 Mitarbeiter (i.Vj.: 27) beschäftigt. (14) Angaben zu den Mitgliedern und Bezügen der sowie Ausleihungen an die Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9, 10 HGB) Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von dem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Hai-Tao Wang, Düsseldorf (Kaufmann) vertreten. Auf die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wurde entsprechend der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (15) Abschlussprüferhonorar Gemäß Abgabepflicht nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2023 netto TEUR 12,8. (16) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges Februar 2022 kommt es vermehrt zu Lieferverzögerungen, die zu Verspätungen führen können. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar bzw. absehbar. (17) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 3.482 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ratingen, den 20. März 2025 Hai-Tao Wang, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER FIRMA POWERTECH ELECTRONICS GMBHRATINGENA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. GESCHÄFTSMODELL Die Gesellschaft ist ein international operierendes Distributionsunternehmen in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Im Wesentlichen betreibt die Gesellschaft den Handel mit Computern und Computerkomponenten. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern konzentriert sich die Gesellschaft auf Produkte, die nicht jeder Distributer vertreibt und tritt daher in vielen Fällen als General- bzw. Exklusiv-Distributer auf. 2. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Forschung und Entwicklung betreibt die Gesellschaft nicht. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE, BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor kriesengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher (Destatis vom 15.01.2024, BIP 2023). Charakteristisch für die Branchenentwicklung war wie in der Vergangenheit ein Wettbewerb mit ständig fortschreitender Technologieentwicklung und stetigem Preisverfall am europäischen Absatzmarkt. Im 4. Quartal 2024 konnte die PC-Hersteller weltweit rd. 64,4 Millionen Computer absetzen 1.
1
Statista.com/statistik/daten/studie/36512/Umfrage/weltweit
3. UMSATZ- UND AUFTRAGSENTWICKLUNG Der Umfang der Geschäftstätigkeit der POWERTECH Electronics GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 um ca. 13,85%. Die Umsatzerhöhung des Geschäftsjahrs ist auf die Erhöhung des Geschäfts der Notebooks wegen Homeoffice zurückzuführen Der Umsatz ist um TEUR 21.414 (13,8%) von TEUR 155.574 im Vorjahr auf TEUR 176.988 gestiegen. Die prognostizierte Umsatzerhöhung wurde zutreffend dargestellt. Das Jahresergebnis verminderte sich durch die erhöhte Währungsumrechnung und einen Forderungsausfall von TEUR 530. 4. BESCHAFFUNG Die elektronischen Produkte wurden, wie bisher, überwiegend über Firmen aus Taiwan und China bezogen. Der Wareneinkauf hat sich aufgrund der Umsatzerhöhung auch um TEUR 20.109 (14 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Handelsspanne hat sich um TEUR 1.305 auf TEUR 13.648 zum Vorjahr gestiegen. 5. INVESTITIONEN Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 83.654,92 vorgenommen. Die Investitionen betreffen fast ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattungen. 6. FINANZSITUATION Die Gesellschaft hat ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 25.712. Die Eigenkapitalquote hat sich von 50,0% auf 50,5% erhöht. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Stichtagsbezogen hat die Gesellschaft Bankguthaben in Höhe von TEUR 8.786. 7. PERSONAL- UND SOZIALBEREICH Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 66 vermindert. Diese Verminderung resultiert im Wesentlichen aus Verminderungen von Provisionen an einige Mitarbeiter. 8. UMWELTSCHUTZ Die elektronischen Produkte im Bereich der Datenverarbeitung unterliegen einem schnellen Wandel. Damit verbunden werden diese Produkte ständig auf ihre Umweltverträglichkeit angepasst. Weiterhin werden ressourcenschonende Verpackungen verwendet. 9. WICHTIGE VORGÄNGE DES GESCHÄFTSJAHRES Wichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich im Geschäftsjahr nicht ereignet. C. DARSTELLUNG DER LAGE 1. VERMÖGENSLAGE AKTIVA
PASSIVA
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor gut. 2. FINANZLAGE 2.1. Kapitalflussrechnung
Die Finanzlage der Gesellschaft ist nach wie vor gut. 2.2. Liquiditätslage
3. ERTRAGSLAGE
Die Ertragslage des Unternehmens hat sich trotz des Preisverfalls noch zufriedenstellend entwickelt. 4. FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der cash flow ist positiv und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Diese Kennzahlen zeigen einen Abgang auf, der im Wesentlichen auf den Umsatzverminderung zurückzuführen ist. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ist die Marktgängigkeit der Produkte, die durch die Geschäftsführung laufend überwacht wird.
2 earnings before interest, taxes, depreciation
and amortization
3 earnings before interest and taxes
D. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS I. CHANCENBERICHT Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit in Deutschland als gefestigt. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unser know how, unsere Zuverlässigkeit und unsere Servicebereitschaft sowie ein hohes Maß an Qualität begegnen. II. RISIKOBERICHT 1. Allgemeiner Risikobericht Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft im Saldo Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 3.960 zu verzeichnen (i.Vj.: TEUR 1.168). Im Fall einer ungünstigen Kursentwicklung können aufgrund fehlender Wechselkurssicherungen erhebliche Kursverluste entstehen, die die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz, muss weiterhin gesorgt werden. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem positiven Ergebnis für 2024 zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitativ hochwertige Produkte unserer Zulieferer zurück, mit denen wir langfristige Verträge haben. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Der Forderungsausfall hat sich im Geschäftsjahr gegenüber den Vorjahren vermindert. Das Risiko wurde mittels einer Warenkreditversicherung teilweise aufgefangen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherheit gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein effizientes Mahnwesen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem verstärkten Wettbwerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. III. PROGNOSEBERICHT Mit dem Ende Februar 2022 ausgebrochenen Russland-Ukraine-Krieg haben sich die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum haben sich drastisch verschlechtert. Verbunden ist die Situation mit einem weiteren hohen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Aufgrund des Kriegsausbruches hat POWERTECH keinen direkten negativen Einfluss genommen. Die hohe Inflation wird voraussichtlich auch die Lohnentwicklung in Deutschland beeinflussen, daher dürfte in der zweiten Jahreshälfte in diesem Bereich steigen. Aufgrund der schwierigen Datenlage und der außergewöhnlichen Situation sind die Aussagen über die zukünftige Entwicklung sehr unsicher. Erfreulicherweise hatte die Corona-Pandemie bislang keinen wesentlichen Einfluss auf unsere wirtschaftliche Lage. In der Branche werden Marktverschiebungen erwartet. Darauf ist eine flexible Reaktion erforderlich und bei einer Reihe von Erzeugnissen wird ein Generationenwechsel erwartet, der dadurch bedingt ist, dass immer mehr mobile Produkte vom Markt verlangt werden. Die Gesellschaft versucht durch zeitnahen Einkauf sich auf Änderungen in der Nachfrage einzustellen. Daher werden sowohl die Warenbestände wie auch das Auftragsvolumen neben der Bonität der Kunden beobachtet werden müssen. Wir erwarten in dem folgenden Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzminderung von ca. 14% und einen in etwa gleichbleibenden Jahresüberschuss. Wir werden voraussichtlich auch in den kommenden Geschäftsjahren in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. Durch unkalkulierbare Materialkosten können sich jedoch Auswirkungen auf die Marge ergeben.
Ratingen, den 20. März 2025 Hai-Tao Wang, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Powertech Electronics GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Powertech Electronics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Powertech Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. März 2025 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer |
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