ASP Automotive GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Franz Pelousek seit 10.10.2025 | Geschäftsführer |
Gökhan Acar seit 20.2.2025 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VAPS GmbHIsernhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis I. Bilanz zum 31. Dezember 2023 II. Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 III. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 IV. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 V. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers VI. Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Die VAPS GmbH ist i. S. d. § 267 Abs. 2 und 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in Isernhagen. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 120541 eingetragen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für Software drei bis fünf Jahre und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis dreizehn Jahre. Seit dem 1. Januar 2018 werden analog zur Regelung des § 6 Abs. 2 EStG n. F. geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis von bis zu EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Einzelanschaffungspreis von EUR 250,00 werden im Berichtsjahr sofort als Aufwand gezeigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige Leistungen werden mit den Anschaffungskosten der bezogenen Dienstleistungen angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Projektarbeiten sind zu Herstellungskosten bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert für ungängige und eingeschränkt verwertbare Waren auf Grund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Forderungen, denen spezielle Risiken und Einwendungen von Kunden gegenüberstehen, werden mit einem Abschlag von 25 % bis 100 % auf den Nettoforderungsbetrag einzelwertberichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nicht einzelwertberichtigte Forderungen nach Herausrechnung der Umsatzsteuer wegen des allgemeinen Kreditrisikos in Höhe von 1 % pauschal wertberichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, die zu Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag führen. Das Eigenkapital wird mit seinem Nennbetrag bilanziert. Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 2.813.000,00. Der Nennbetrag eigener Anteile in Höhe von EUR 769.000,00 wurde offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen Nennbetrag und den Anschaffungskosten wird mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Ein über die Anschaffungskosten hinaus erzielter Veräußerungserlös wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die zu Erträgen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag führen. Die Umsatzrealisation erfolgt, soweit die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist. Umsätze aus Lieferungen werden ausgewiesen, sobald das wirtschaftliche Eigentum (Übergang von Besitz, der Rechte auf Nutzung und Veräußerung, der Lasten und der Gefahren des Verlustes und des zufälligen Untergangs) auf den Kunden übergegangen ist. Es werden Lieferbedingungen (Allgemeine Geschäftsbedingungen) vereinbart, die für den Übergang des wirtschaftlichen Eigentums maßgeblich sind. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Die Höhe der Umsatzerlöse entspricht der vereinbarten Gegenleistung. Im Übrigen werden die Umsätze unter Abzug der Umsatzsteuer sowie von Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti oder Rabatte ausgewiesen. 2. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der gesonderten Aufstellung (Anlagenspiegel). Die Gesellschaft ist an den folgenden Unternehmen beteiligt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Finanzverkehr in Höhe von EUR 184.502,39. Zudem wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.277,00 gegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 145.851,80 aufgerechnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 545.661,43. Die Forderungen und sonstigen Vermögengenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträge betreffen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Schadenersatz von EUR 77.567,00 EUR, aus Dienstleistungen von EUR 10.446,30 (i. Vj. EUR 6.258,00), Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von EUR 5.969,16 (i. Vj. EUR 5.966,00) und übrige periodenfremde Aufwendungen von EUR 5.132,95 (i. Vj. EUR 8.514,01). 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- und diversen Leasing-Verträgen. Die Gesamtverpflichtung aus für 2023 mit einer Restlaufzeit von bis zu 36 Monaten abgeschlossen PKW-Leasingverträgen beläuft sich auf EUR 990.529,94 (i. Vj. EUR 788.593,32) und für Bike-Leasingverträgen auf EUR 62.965,93. (i. Vj. EUR 88.552,06) Die Verpflichtung aus Kommunikations-Leasingverträgen beläuft sich auf EUR 34.226,38 (i. Vj. EUR 24.794,49). Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt - neben der Geschäftsführung - 151 (i. Vj. 150) Angestellte. Geschäftsführer:
Hinsichtlich der Geschäftsführungsvergütung wird die Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die Mitglieder des Verwaltungsrats waren:
Der Verwaltungsrat erhielt im Jahr 2023 eine anteilige Vergütung für die Leistungen an die VAPS GmbH von EUR 36.600,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 20.802.974,32 eine Dividende von EUR 337.560,00 auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen.
Isernhagen, den 24. April 2024 Troy Rass Andreas Arndt Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft wurde im Jahre 1990 als VAPS Autohandel-Service GmbH zur Förderung des Handels- und Servicegeschäftes der Partner des Volkswagen Konzerns gegründet. Die weitere Zusammenführung der Unternehmensgruppe wurde durch die Verschmelzung der VAPS EDV-Service & Vertrieb GmbH auf die AutoBusiness Group GmbH im Jahr 2016 durchgeführt, bei gleichzeitiger Änderung der Firmierung in VAPS GmbH. Gemeinsam mit den verbundenen Wirtschaftsunternehmen ASP Automotive GmbH (ASP), SEG System-EDV und Organisationsgesellschaft mbH (SEG) wird den Kunden und Partnern ein breites Leistungsportfolio geboten, das individuell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der Unternehmenssitz ist in Isernhagen. Von hier aus erfolgen Administration und Verwaltung zentralisiert, wobei Vertrieb und Implementierung dezentral über das Bundesgebiet verteilt sind. Hierzu betreibt die VAPS GmbH ihr Geschäft durch Handel, Belieferung, Vermietung und Dienstleistung in den Bereichen der EDV Hard- und Software, der Bereitstellung von IT-Lösungen, der Finanzbuchhaltung, des Personalwesens, Dealer Management Systemen, der Bereitstellung von Kommunikations- und IT-Security-Lösungen, des Handels mit Zubehör, Hilfsstoffen, Merchandise-Artikeln und Ausstattungsprodukten jeder Art, der Werbung und Kundenpflege, Herausgabe der Zeitschrift autobusiness und aller weiteren Geschäfte, die den wirtschaftlichen Interessen der des Kraftfahrzeughandels zu dienen geeignet sind. Der Bereich Interne Systeme, einschließlich des Rechenzentrums und der Betreuung hausinterner Applikationen, wird als interne Dienstleistung ebenso an verbundene Unternehmen abgerechnet wie auch die Erbringung von Leistungen in der Finanz- und Personalbuchhaltung. Gleichfalls werden diese Leistungen auch an fremde Dritte erbracht. Zum Jahresende waren 170 (i. Vj. 162) Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft betreibt Entwicklungstätigkeiten überwiegend im Produktbereich der Vermietungs- und Finanzbuchhaltungssoftware sowie Netzwerk- und IT-Sicherheit. 2. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft sank im Jahr 2023 um - 0,3 % (Vj. + 1,8 %). Das für die Gesellschaft relevante Kfz-Gewerbe verzeichnete dabei um 11,9 % gestiegene Umsätze auf 207,3 Milliarden Euro. Das Neuwagengeschäft stieg hier im Jahr 2023 um 2,6 % auf 66,6 Milliarden Euro, was wesentlich durch höhere Neuwagenpreise begründet ist. Im Gebrauchtwagenhandel stieg der Umsatz um 15,2 % auf 58,4 Milliarden Euro. Das Geschäftsfeld Service und Reparatur steigerte den Umsatz um 17,7 % auf 33,8 Milliarden Euro aufgrund der hohen Werkstattauslastung. Der weiter gewachsene Fahrzeugbestand und die damit erhöhte Anzahl an Wartungen sind neben der allgemeinen Preissteigerung die Gründe dafür. Insgesamt nehmen diese Rahmenbedingungen indirekt sowie die Handelspartner und Servicebetriebe selbst Einfluss auf die Entwicklung der VAPS GmbH und ihre Tochtergesellschaften. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 schloss die VAPS GmbH im operativen Betriebsergebnis deutlich über Vorjahresniveau und der Planung ab. Sondereffekte in der Risikobewertung trübten das ansonsten gute Ergebnis. Der Gesamtumsatz hingegen liegt auf Planniveau und deutlich über dem Vorjahr. Hierfür verantwortlich war auch die Sparte Marketing Service, die mit dem Angebot von Werbemitteln und Berufsbekleidung die Planung deutlich übertraf. Die Abrechnung Fahrzeugbewertung konnte sowohl das Vorjahr als auch das Budget übertreffen. Erfolgreich war auch der Bereich Mobility Solutions mit den Softwarelösungen Miete6 und VAMOSO gegenüber dem Vorjahr, konnte aber die Erwartungen nicht vollständig erfüllen. Die weiteren Umsatzrückgänge im Bereich des ANET SAT durch den Wechsel zu terrestrischen Datenleitungen traten im Geschäftsjahr planmäßig ein. Das terrestrische Angebot ANET COM schnitt leicht unter der Planung aber deutlich über dem Vorjahr aufgrund der Glasfaseraufträge ab. Das Geschäft mit ANET PHONE blieb auf Vorjahresniveau und leicht unter dem Budget. Der Bereich IT-Systemhaus übertraf die Planung leicht und konnte das Vorjahr deutlich übertreffen. Hard- und Software, Virenschutz sowie deren Installationen wurden erfolgreich abgesetzt. Mangelnde Verfügbarkeiten von Hardware beeinträchtigten den sonst über dem Budget liegenden Umsatz zusätzlich. Das Produkt NTBasic erzielte Umsatzlöse stark unter der Planung und damit auch unter dem Vorjahresniveau. Umstellungen der Dealer Management Systeme (DMS) auf das Herstellersystem Cross erfolgten grundsätzlich erwartungsgemäß. Die Umsatzerlöse des eigenen DMS Professional liegen, obwohl höher eingeschätzt, leicht unter dem Vorjahr, während das DMS Business deutlich besser abschnitt im Vorjahresvergleich. Die SEG System-EDV und Organisationsgesellschaft hat die IT-Lösungen der auf sie verschmolzenen Concore GmbH erfolgreich in ihre easy-car-Produktfamilie integriert. Insgesamt liegt das Ergebnis wegen der Entwicklung der neuen Applikation salesmate leicht unter der Planung. Die Geschäftslage der remoso GmbH hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verschlechtert, so dass die Planzahlen nicht erreicht wurden. Hinzu kamen deutliche Liquiditätsprobleme, weswegen beide Gesellschafter die Ausschüttung 2022 als Darlehen wieder eingebracht hatten. Aufgrund der genannten Probleme hat die Geschäftsführung der Gesellschaft in 2023 einen Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren wurde Anfang des Jahres 2024 über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft wird anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Materialaufwandsquote, Personalaufwand, Betriebsergebnis, Finanzergebnis und des Ergebnisses vor Ertragssteuern gesteuert. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis vor Ertragssteuern von TEUR 1.489 ab, was eine moderate Steigerung von TEUR 222 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das Betriebsergebnis stieg aufgrund des Umsatzwachstums auf TEUR 686. Deutlich gewachsen ist das Finanzergebnis durch steigende Guthabenzinsen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich zum Vorjahr um 3,1 % auf TEUR 28.667 (i. Vj. TEUR 27.816), was im Wesentlichen aus Geschäftsbereichen IT-Systemhaus und Mobility resultiert. Der Materialaufwand stieg leicht zum Vorjahr um 0,4 % auf TEUR 11.849. Die Materialaufwandsquote sank auf 41,3 % (i. Vj. 42,4 %) infolge der weiteren Reduzierung von Fremdleistungen. Die Personalaufwendungen stiegen um 1,8 % auf TEUR 11.803 (i. Vj. TEUR 11.597). Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum Stichtag TEUR 29.553 (i. Vj. TEUR 28.184). Bei einem um TEUR 616 erhöhten Eigenkapital ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 81,1 % (i. Vj. 82,8 %). Das Anlagevermögen sank zum Vorjahr abschreibungsbedingt um TEUR 185. Das Vorratsvermögen verringert sich aufgrund verminderter Waren und Anzahlungen auf TEUR 494. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sanken um 16,9 % auf TEUR 3.058. Die liquiden Mittel stiegen um TEUR 2.826 auf TEUR 15.214. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten reduzierte sich um 19,3 % auf TEUR 2.568 (i. Vj. TEUR 3.182) aufgrund der geringeren Vorauszahlungen auf Wartungsleistungen. Die sonstigen Rückstellungen stiegen in Folge höherer Verpflichtungen aus Rechtsstreitigkeiten auf TEUR 2.916. Stichtagsbedingt sind die Verbindlichkeiten aus Anzahlungen sowie aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 455 auf TEUR 1.568 (i. Vj. TEUR 1.113) gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 316 auf TEUR 673 (i. Vj. TEUR 989) verringert und resultieren im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten. Der berechnete Brutto-Cashflow aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr vorwiegend wegen geringerer Abschreibungen um TEUR 186 auf TEUR 1.497 verringert. Investitionen erfolgten 2023 mit TEUR 332 in Sachanlagen und TEUR 5 in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Der Cashflow wurde zudem für die Ausschüttungen an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 338 verwendet. 3. Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft wird auch weiterhin von branchenspezifischen Konzentrationsprozessen im Kfz-Handel und der operativen Entwicklung der Tochtergesellschaften bestimmt. Beeinträchtigungen aufgrund des Ukraine Krieges in Form von Lieferengpässen können neben Herstellern und Händlern auch die VAPS treffen. Zusätzlich werden die Lieferungen durch den Suez Kanal erschwert, so dass bereits auf die kostenintensivere Luftfracht umgestellt werden musste. Es wird dennoch davon ausgegangen, dass die Risiken die Chancen einer positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 überwiegen. Das breit aufgestellte Produktportfolio innerhalb der Unternehmensgruppe kann die Risiken in einzelnen Sparten bzw. Gesellschaften kompensieren. Produkte sind den meisten Fällen unabhängig von der Beschäftigungssituation in den Autohäusern, da sie vielfach zur Grundsicherung von IT-Diensten dienen. Die verstärkte Ausrichtung auf zentrale Cloud-Lösungen erfordert keine Vororteinrichtung, so dass auch über remote-Verbindungen Installationen möglich sind. Cyber-Security Lösungen sollen zusätzlich Wachstumspotenzial schaffen. Prozessunterstützende Workflows in den Bereichen wie Bestandsführung, Rechnungsworkflows und Archivierung sind besonders vor dem Hintergrund der Digitalisierung sowie der dezentralen Bearbeitung eine Voraussetzung für mobile Arbeit. Die langjährige Partnerschaft mit der Euromobil GmbH wird auch in den nächsten Jahren zu positiven Ergebnisbeiträgen führen. Bereits umgesetzte technischen Lösungen und langfristig geplante Vorhaben ermöglichen es der VAPS den Wachstumskurs des Vertragspartners nachhaltig zu unterstützen, was sich erwartungsgemäß durch einen erweiterten Dienstleistungsumfang in steigenden Umsatzerlösen niederschlagen wird. Langfristig geschlossene Verträge sollen die zukünftige Zusammenarbeit nachhaltig stärken. Die Erosion des Handels- und Service-Netzes wird weiter voranschreiten, was einerseits zum Wegfall von Kunden, aber gleichzeitig zur weiteren Konzentration der Betriebe führen wird. Die VAPS sieht ihr Chancenpotenzial der verstärkten Digitalisierung von Prozessen im Autohaus mit einem erhöhten Dienstleistungsangebot zu begegnen, was den Umsatz im Folgejahr steigern und zu einem positiven Ergebnisbeiträgen führen soll. Die Standardisierung über einheitliche IT-Richtlinien können Größenvorteile und Umsatzchancen ergeben. Weltweiter Chip-Mangel, neben Produktionsausfällen aufgrund der Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten, können bei der VAPS zu nicht ausführbaren Aufträgen führen. Besonders wird hier neben Digitalisierungsstrategien der Fokus auf Cloud-Dienste und IT-Sicherheit gelegt, um die Infrastrukturen der Partner auch zukünftig zuverlässig abzusichern. Eine verringerte Investitionshaltung könnte zu verzögerten Umsetzungen von IT-Projekten insgesamt führen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die VAPS, vor dem Hintergrund der verschiedenen Krisen, dennoch deutlich steigende Umsatzerlöse. Besonders das Projekt D3-Edge-Box wird sowohl im Verkauf als auch der Vermietung einen starken Umsatzanstieg zur Folge haben. Notwendige Materialaufwendungen, Abschreibungen und Personalaufwendungen werden entsprechend höher ausfallen. Das Ergebnis vor Steuern wird sich auf einem deutlich verringerten Niveau als im Vorjahr bewegen. Chancen werden weiterhin im Wachstum der SEG gesehen, welche sich in steigenden Erträgen und Ausschüttung niederschlagen können. Die fertiggestellte mobile Applikation im Fahrzeugprozessmanagement soll dazu beitragen. Konfliktbedingte Ölpreissteigerungen können zum Aufstellungszeitpunkt nicht abschließend bewertet werden. Eine Verschlechterung der Ertragslage der ASP ist daher nicht ausgeschlossen, wenn Preissteigerungen nicht in gleichem Maße an Kunden weitergebeben werden können. Es wird mit einem positiven Ergebnis geplant. Das Zinsergebnis wird 2024 aufgrund der stabilen Zinsen positiv aber auf geringerem Niveau ausfallen. Aufgrund der reglementierten Anlagemöglichkeiten wird in Festgeldern investiert. Insgesamt wird mit einem positiven Finanzergebnis in Folge von Ausschüttungserträgen geplant. Die Liquiditätslage ist durch den Bestand an frei verfügbaren Barmitteln ausreichend gesichert. Verbindlichkeiten bestehen lediglich in Lieferantenkrediten, welche aus dem laufenden Geschäft getilgt werden können. Weitere negative Auswirkungen der aktuellen Krisen auf die finanziellen Leistungsindikatoren können, bedingt durch mögliche Insolvenzen von Partnern, nicht ausgeschlossen werden. Diese können zu Forderungsverlusten und zusätzlich zu verringerten Absatzchancen führen. Eine hohe Anzahl an Bankeinzügen gibt bei eventuellen Retouren schnelle Auskunft über die Liquiditätssituation der Kunden, um risikoreduzierende Maßnahmen ergreifen zu können. Abhängigkeiten von Informationstechnologien in einem komplexer werdenden Marktumfeld können bei Ausfall der Systeme zu Schäden in der Gesellschaft und deren Kunden führen. Grundsätzlich orientiert sich die Gesellschaft an international anerkannten Standards der Informationssicherheit und dem Fragenkatalog für Informationssicherheit des Verbandes der Automobilindustrie (VDA-ISA), um Risiken im Bereich der Informationstechnologie und Cybersecurity zu reduzieren. Zukünftig werde der Ausbau des Bereiches Cybersecurity weiter forciert und Kapazitäten dafür ausgebaut. So soll die eigene Resilienz gegen Gefahren von Cyber-Angriffen auf die eigene Infrastruktur sowie mit digitalen Produkten und Services auch die der Partner gesteigert werden. Bestandsgefährdende Risiken wurden für das Geschäftsjahr 2024 nicht identifiziert. 4. Berichtserstattungspflichtige Finanzinstrumente Berichtserstattungspflichtige Finanzinstrumente sind bei der Gesellschaft ausschließlich in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vorhanden. Dem Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird mit aktivem Debitorenmanagement begegnet. Währungs- und Zinsrisiken bestehen im Zusammenhang mit Preisrisiken nicht.
Isernhagen, den 24. April 2024 Troy Rass Andreas Arndt Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VAPS GmbH, Isernhagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VAPS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VAPS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hannover, den 30. April 2024 Gehrke Loon GmbH Dr. Dennis J. Hartmann, Wirtschaftsprüfer Stefan Brunke, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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