Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 10389
Eingetragen
13.3.1995
Branche
Öffentliche Verwaltung des Umwelt- und NaturschutzesAnbau von sonstigem Obst und Nüssen a. n. g.Betrieb von Baumschulen
Gegenstand
die Erhaltung der ökologischen Systeme insbesondere ökologischer Landbau, ökologische Forstwirtschaft, Sicherung der Wasserversorgung, Schonung und Pflege des Grundwassers sowie Bodenschutz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Dr. Wagner
seit 6.5.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Stadt Leipzig
74.65%
Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land
25.35%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wassergut Canitz GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand und wichtigstes Ziel der 1994 gegründeten Wassergut Canitz GmbH (im Folgenden WGC) ist die Sicherstellung der ökologischen Systeme, insbesondere ökologischer Landbau, ökologische Forstwirtschaft, Sicherstellung der Wasserversorgung, Schonung und Pflege des Grundwassers sowie Bodenschutz im Einzugsgebiet der Großwasserwerke Thallwitz, Naunhof und Canitz.

Zu diesem Zweck bewirtschaftet die Tochtergesellschaft der Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH, Leipzig (Leipziger Wasserwerke) insgesamt 821,9585 Hektar (siehe Fläche Agrarantrag 2024) unter der Prämisse des ökologischen Landbaus (nach den jeweils geltenden RL der gesetzlichen Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen in der konsolidierten Fassung vom 1. Januar 2022). Des Weiteren ist das Unternehmen nach den geltenden Richtlinien des Bioland e.V. und seit 2024 nach denen des Naturland e.V. zertifiziert. Die WGC erzeugt neben der Umweltdienstleistung - dem präventiven Grundwasserschutz - pflanzliche und tierische ökologische Produkte unter Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel.

Seit der Umstellung der WGC auf ökologischen Landbau im Jahr 1992 wurden die vereinbarten Grenzwerte für die Stickstoffbelastung des Bodens jährlich unterschritten und so ein wichtiger Beitrag für die Aualität des Rohmischwassers geleistet.

Quelle: Leipziger Wasserwerke — Bereich Ressourcenschutz

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von einem zeitigen Frühjahr mit einem deutlich früheren Vegetationsbeginn als im Mittel der letzten Jahre.

Zeitpunkt Zwiebelaussaat der letzten 10 Jahre

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Aussaatzeitpunkt
lfd. Nr. Jahr Von Bis
1 2015 23.03. 10.04.
2 2016 06.04. 22.04.
3 2017 31.03. 01.04.
4 2018 08.04. 09.04.
5 2019 01.04. 11.04.
6 2020 06.04. 23.04.
7 2021 01.04. 26.04.
8 2022 12.04. 03.05.
9 2023 21.04. 28.04.
10 2024 20.03. 06.04.

Es folgte darauf keine ausgeprägte Frühsommertrockenheit. Während der frühen Blüte im Wintergetreide kam es durch Spätfröste im April zu Schädigungen.

Es konnten in 2024 durchschnittliche bis überdurchschnittliche Erträge bei Buschbohne, Sojabohne und Sommergetreide und nur unterdurchschnittliche Erträge bei Zwiebel, Kartoffel und Wintergetreide erzielt werden.

Hagelschaden

Am 18. Juni 2024 ereignete sich im Bewirtschaftungsgebiet der WGC gegen 18:00 Uhr ein umfassender Hagelschauer, welcher auf folgende Kulturarten einwirkte:

1.

Getreide: Es trat ein Hagelschaden beim Getreide auf ca. 84 Hektar ein; vgl. Schadenprotokoll der Vereinigte Hagelversicherung VVaG vom 8. Juli 2024 und 10. Juli 2024.

2.

Kartoffeln: Es trat ein Hagelschaden an den Kartoffelpflanzen auf ca. 35 Hektar ein; vgl. Schadenprotokoll der Vereinigte Hagelversicherung VVaG vom 10. Juli 2024.

3.

Zwiebel: Es trat ein Hagelschaden an den Zwiebelpflanzen auf ca. 34 Hektar ein; vgl. Schadenprotokoll der Vereinigte Hagelversicherung VVaG vom 27. August 2024.

Die eingetretenen Schäden bei Getreide und Kartoffeln wurden durch die Vereinigte Hagelversicherung VVaG reguliert und sind aus Sicht der WGC abgeschlossen. Bei den Zwiebeln ist die Schadensregulierung aus Sicht der WGC noch nicht endgültig abgeschlossen. Hier wird aktuell geprüft, ob die Fäulnis der Zwiebeln in einigen Lägern auf die Folge des Hagels zurückzuführen ist und sich daraus noch weitere Ansprüche aus der Schadenregulierung gegen die Vereinigte Hagelversicherung VVaG ableiten lassen.

Während die Getreideernte weitestgehend unter guten Bedingungen vollzogen werden konnte, wurde die Ernte der Kartoffeln und Zwiebeln unter nicht optimalen Bedingungen vollzogen. Besonders im letzten Drittel der Ernteperiode hat häufiger Niederschlag die Ernte erschwert.

Trotz einer breiten Produktpalette (Anbauspektrum von 17 Kulturarten: Kartoffeln, Zwiebeln, Buschbohnen, Winterweizen, Wintertriticale, Winterroggen, Dinkel, Sommer-Hafer, Sommer-Weizen, Sommer-Gerste, Sojabohne, Wiesenlieschgras/Vermehrung, Luzerne, Kleegras, Phacelia/Zwischenfrucht & Vermehrung, Ölrettich/Zwischenfrucht, Dauergrünland), dem Einsatz leistungsstarker und immer anspruchsvollerer Maschinen und der abermals hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter:innen der WGC ist es 2024 nicht gelungen, ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung (TEUR- 202) zu erzielen. Dieses liegt deutlich unter dem geplanten Ergebnis von TEUR 97.

Aufgrund des bestehenden Arbeitskräftebesatzes, der zur Erledigung aller anfallenden Arbeiten zur Verfügung steht wurden im Jahr 2024 sehr viele Überstunden geleistet, um die zusätzlichen Arbeitsspitzen durch den Unkrautdruck sowie die Erntegesamtmengen zu bewältigen. Der zeitige Vegetationsbeginn, die in den letzten Jahren deutlich zugenommene zu bewirtschaftende Fläche sowie das Fehlen von zwei festen Mitarbeitern hat dazu geführt, dass zusätzliche Dienstleistungen (Silageproduktion, Bodenbearbeitung, Ausbringung von organischem Dünger etc.) beauftragt worden sind.

Für die Kartoffel- und Zwiebelannahme ist eine Erweiterung der bestehenden Getreidehalle in der Planung, da die Gesamtanlage inzwischen zu groß und zu komplex geworden ist und nicht mehr jedes Jahr auf- und abgebaut werden kann. Seit Juli 2022 liegt uns für den Erweiterungsbau ein positiver Vorbescheid vom Bauaufsichtsamt des Landkreises Leipzig vor. Der Investitionsstopp seitens der Leipziger Wasserwerke, hatte uns zwischenzeitlich dazu veranlasst, die Planung nicht weiter voranzutreiben. Da zusätzlich aufgrund von steigenden Transport- und Lagerkosten sowie hohen Fremdsortieraufwendungen notwendiger Handlungsbedarf besteht, sind wir angehalten, Alternativen und Optionen zu entwickeln. Ein entsprechendes Grobkonzept mit einer dazugehörigen Kostenschätzung wird im 1. Quartal 2025 vorgelegt.

Der zeitliche Reinigungsaufwand in den inzwischen über 20 bzw. fast 30 Jahre alten Getreidelägern ist sehr hoch. Diese waren seinerzeit unter anderen Rahmenbedingungen (ausreichend Personal zu damals guten, aber aus heutiger Sicht relativ geringen Konditionen und Kostengründen) extensiv errichtet. Unter Berücksichtigung der Klimaeffizienz- und Nachhaltigkeitsziele der L-Gruppe ist es aus Sicht der Geschäftsführung erforderlich, die bauliche Substanz zur Getreidelagerung zu modernisieren. Es muss, auch unter Berücksichtigung des möglichen Besatzes des geernteten Getreides durch Unkraut UsW. und der daraus resultierenden Gefahr der Wiederbefeuchtung, sichergestellt werden, dass das Getreide unmittelbar nach der Ernte gereinigt und trocken eingelagert wird. Daraus ergeben sich Energieeinsparpotentiale im Bereich Trocknung und Belüftung. Zudem vermindert der deutlich reduzierte Staubanteil im Lagergut den Reinigungsaufwand beim Verkauf und senkt das Explosionsrisiko deutlich. Hinzu kommt, dass die Aualitätsanforderungen und der Nachweis der Rückverfolgbarkeit an das Lebensmittel Getreide stetig steigen. Hierzu haben wir inzwischen zusammen mit einem Experten für Getreideaufbereitung und -lagerung eine Variante entwickelt, welche in ein bestehendes Gebäude (Nr. 8) integriert werden könnte.

Des Weiteren wurde der seit langem geplante Umbau der Halle Nr. 3 (September 2017), welcher aus verschiedenen Gründen immer wieder verschoben werden musste, nun in 2024 realisiert und soll bis Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. Der erweiterte Lagerraum zur Zwiebel- oder Kartoffelernte 2025 steht nun zur Verfügung.

Die WGC hat auch für 2024 alle sieben relevanten Zertifizierungsprozesse erfolgreich und ohne Beanstandungen durchlaufen.

Die Situation im Bereich der Tierhaltung ist stabil und ohne besondere Ereignisse. Zwei Ställe (Gebäude Nr. 15 & 16) müssen einer statischen Prüfung unterzogen werden. Grund: beide Gebäude sind seit dem Jahr 1961 dauerhaft in Nutzung. Dies spiegelt sich deutlich — und trotz durchgeführter Instandhaltungsmaß nahmen - in der baulichen Substanz wider. Sollten die Gebäude statisch weiter nutzbar sein, sind zwingend die Standausrüstung, die Lichtverhältnisse (Dach Gebäude Nr. 15) und der Arbeitsschutz an die aktuellen Tierwohl- und Arbeitschutzanforderungen anzupassen. Zusätzlich sind die Zwischendecken (Gebäude Nr. 12 & 16) einer Asbestsanierung zu unterziehen. Die Vorbereitungen und erste Umsetzungen hierzu sind für 2025 geplant.

Die EU-Kommission verlangt (Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen in der konsolidierten Fassung vom 1. Januar 2022) von allen ökologisch produzierenden land wirtschaftlichen Unternehmen, die Pflanzenfresser wie Rinder, Schaf und Ziegen halten, einen verpflichtenden Weidezugang. Hier haben wir auch im Wassergut Canitz einen Anpassungsbedarf. Es ist ein weiterer Weidebereich von ca. 25 ha fest einzuzäunen. Dieser muss ausbruchssicher, tierschutzkonform und digital kontrollierbar sein sowie über einen Wolfsschutz verfügen.

Die Leipziger Wasserwerke und die WGC haben seit 2002 einen Vertrag zum Schutz der Einzugsgebiete der Großwasserwerke Canitz und Thallwitz sowie Naunhof I und Il abgeschlossen. Darin hat sich die WGC verpflichtet, durch eine ökologische land wirtschaftliche Nutzung einen Stickstoff (N)-Saldo von höchstens +30 kg N pro ha und Jahr einzuhalten. Die WGC hat 2024 einen Saldo von 18 kg N pro ha und Jahr erreicht.

Auf einer Fläche von 170,09 ha (276,77 ha inkl. Selbstbegrünung) wurden Zwischenfrüchte angebaut.

Die Vorbereitungen für die bundesweiten Ökofeldtage 2025 laufen planmäßig und beanspruchen erheblichen Personaleinsatz.

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2024 wurde mit einem negativen Jahresergebnis vor Verlustausgleich abgeschlossen (TEUR -202; Vorjahr: TEUR 308). Der Wirtschaftsplan 2024 sah ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 97 vor.

Die geplante Gesamtleistung (gemäß Wirtschaftsplan 2024) in Höhe von TEUR 1.692 (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung der fertigen Erzeugnisse und des Tiervermögens) wurde im Berichtsjahr um TEUR 34 unterschritten und beläuft sich auf TEUR 1.658 (Vorjahr: TEUR 1.916).

Wie im Abschnitt zum Geschäftsverlauf dargestellt, haben sich das Hagelereignis bzw. die Spätfröste sowohl auf die geernteten Mengen (Zwiebeln, Kartoffeln und Getreide) als auch auf die Aualität der Ernte ausgewirkt. Bei der Kulturart Zwiebeln ist in der Folge bei der Vermarktung mit höheren Absortierungsverlusten zu rechnen.

Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Gesamtleistung stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar.

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2024 2024 Vorjahr
Plan Ist Ist
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 1.760 1.717 2.156
2. Bestandsveränderungen -68 -59 -240
Gesamtleistung 1.692 1.658 1.916
3. Sonstige betriebliche Erträge 538 767 937
Gesamterlöse 2.230 2.425 2.853
4. Materialaufwand 970 1.133 1.156
5. Personalaufwand 672 916 820
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 169 169 196
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 296 377 337
Betrieblich verursachtes Ergebnis 123 -170 344
8. Erträge aus Beteiligungen 2 5 4
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 2
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12 22 25
Betriebsergebnis 114 -185 325
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
12. Sonstige Steuern 17 17 17
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung 97 -202 308
13. Ergebnisabführung/Verlustübernahme 97 -202 308
14. Gewinnrücklage 0 0 0
Jahresüberschuss 0 0 0
Umsatzrendite (Jahresergebnis zu Gesamtleistung) 6,0% 5,7% -12,2%

Der Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere durch die deutlich reduzierten Umsatzerlöse bei Kartoffeln (TEUR 356, i.Vj. TEUR 493) und Zwiebeln (TEUR 902, i.Vj. TEUR 1.050) bedingt. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Hagelereignis sowie dem Spätfrost, die zusammen erhebliche Auswirkungen auf den Ernteertrag bei den Kulturarten Zwiebeln, Kartoffeln und Getreide hatten.

Aufgrund der Erreichung des Ziels, den Stickstoff (N)-Saldo von höchstens 30 kg/N pro ha und Jahr einzuhalten (18 kgN/ha in 2024), hat die WGC erneut einen Erlös von TEUR 76 (Vj.: TEUR 68) generiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge werden in Höhe von TEUR 767 (Vj.: TEUR 937) ausgewiesen. Wie in den Vorjahren werden in dieser Position insbesondere Zuwendungen aus Agrarbeihilfen in Höhe von TEUR 462 (Vj.: TEUR 466) erfasst. Zudem werden Erträge aus Weiterberechnungen an die Leipziger Wasserwerke (u.a. Machbarkeitsstudie, Instandhaltungen) in Höhe von TEUR 154 (Vj.: TEUR 298) sowie in Höhe von TEUR 83 Erträge aus Schadenersatz (Hagelschaden) ausgewiesen.

Der Materialaufwand hat sich um TEUR 23 auf TEUR 1.133 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.156) verringert, da sich insbesondere der Anteil an Instandhaltungsaufwendungen um TEUR 206 vermindert hat. Dem steht ein Anstieg der sonstigen Fremdleistungen um TEUR 61 sowie der Aufwendungen für Saatgut um TEUR 61 gegenüber.

Der Mitarbeiterbestand ist zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahresstichtag leicht verändert. Die Höhe der Personalaufwendungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 96 erhöht. Durch Inflationsausgleichsprämien, Abfindungen für einen Mitarbeiter sowie Mehrarbeit bei den Saisonarbeitskräften und Mindestlohnsteigerung führten im Wesentlichen zu dieser Veränderung.

Die Erhöhung der sonstigen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Aufwendungen für Mieten und Pachten (TEUR +17, Grund: Flächenzuwachs) und anderer Aufwendungen (TEUR +40, Grund: Vegetationspflege).

Die Bilanzsumme i.H.v. TEUR 3.654 hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 418 vermindert.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden insgesamt TEUR 228 investiert. Diese Investitionen betreffen insbesondere eine Bodenfräse (TEUR 40), ein Mulchgerät (TEU 33) und die Kältetechnik in Gebäude Nr. 3. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen (TEUR 169) hat sich das Anlagevermögen um TEUR 59 auf TEUR 1.691 erhöht.

Das Tiervermögen hat sich stichtagsbedingt um TEUR 22 auf TEUR 100 erhöht. Zudem hat sich das Vorratsvermögen insbesondere wegen des mengenbedingten Rückgangs des Bestandes an fertigen Erzeugnissen um TEUR 84 vermindert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 255 auf TEUR 271 vermindert. Die zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen nahezu ausschließlich gegen Gesellschafter. Diese Forderungen resultieren neben der Forderung aus Verlustausgleich (TEUR 202) aus Weiterberechnung Instandhaltungskosten (TEUR 17; Vj.: TEUR 191), aus wasserrechtlichen Ausgleichszahlungen TEUR 90 (Vj.: TEUR 81) und aus der „Machbarkeitsstudie Kompetenzzentrum“ (TEUR 32; Vj.: TEUR 18).

Die Eigenkapitalg uote beläuft sich auf 66,0 % (Vj.: 55,6%). Der Anstieg ist durch den Rückgang der Bilanzsumme bedingt.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen (TEUR 108) werden insbesondere Personalrückstellungen (TEUR 85) und ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 12) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt deutlich um TEUR 166 auf TEUR 248 erhöht. Das Gesellschafterdarlehen ist planmäßig getilgt worden.

Durch die Einbindung in das zentrale Cash-Management-System der Muttergesellschaft ist und war das Unternehmen jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Im Jahresabschluss werden Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management-System in Höhe von TEUR 479 (i.Vj. TEUR 554) ausgewiesen. Der Kreditrahmen beträgt TEUR 700. Dieser wurde zum 31. Dezember 2024 in Höhe von TEUR 479 ausgenutzt.

Im Geschäftsjahr beläuft sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf TEUR 689 (Vj.: TEUR 234). Insbesondere die Abnahme der Forderungen und sonstigen Aktiva (TEUR 678; Vj.: Zunahme TEUR 353) hat sich auf den Mittelzufluss ausgewirkt.

Im Bereich der Investitionstätigkeit ist ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 221 (Vj.: TEUR 297) zu verzeichnen, der im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich auf Investitionen in das Sachanlagevermögen entfällt.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR 470 (Vj.: Mittelzufluss TEUR 65) und resultiert aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2023 (TEUR 308), dem Abbau der Verbindlichkeiten aus Cash- Management um TEUR 75 sowie der planmäßigen Tilgung des Gesellschafterdarlehens um TEUR 65.

Der Finanzmittelfonds wird in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 3) ausgewiesen. Der Finanzmittelbedarf aus der Investitionstätigkeit sowie er Finanzierungstätigkeit konnte durch den Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft nahezu vollständig finanziert werden.

Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit dem Gesellschafter wird das Jahresergebnis vor Verlustausgleich in voller Höhe von der Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH zum 31. Dezember 2024 als Forderung ausgewiesen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist stabil.

3 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Mit der Herstellung ökologischer Produkte werden erfolgreich Wasser, Boden, Natur und Klima geschützt. Durch die Optimierung der Anbau- und Kulturmaßnahmen, die schonende organische Düngung, die Erhöhung der Pflanzenvielfalt und die artgerechte Tierhaltung wird mit dem ökologischen Landbau das Modell für eine zukunftsfähige Landbewirtschaftung umgesetzt. Es bestätigen sich die Erfahrungen, wonach der wasserschutzgerechte ökologische Landbau unter Nutzung intensiven Zwischenfruchtanbaus, einer geeigneten Fruchtfolgegestaltung und geringem organischen und betriebseigenen Düngemitteleinsatz zu einer Reduzierung der Nitratbelastung des Grundwassers beiträgt. Hierzu wurde im Januar 2019 eine Metastudie (Thünen Report 65; 2019) „Leistungen des Ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft“ veröffentlicht, in der die WGC als geeignetes Landnutzungskonzept zum vorbeugenden Trinkwasserschutz benannt wird. Des Weiteren war die WGC viele Jahre Praxispartner für die Studie „Umwelt- und Klimawirkungen des ökologischen Landbaus”, die in den Weihenstephaner Schriften „Ökologischer Landbau und Pflanzenbausysteme“ (Herausgeber: Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen Bd. 16; 1. Auflage Januar 2023 https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn065968.pdf) veröffentlicht wurde.

Jedoch muss die Gesamtentwicklung des ökologischen Landbaus über die Ländergrenzen hinaus beachtet werden. Staatliche Fördermaßnahmen und Gesetzgebung führen - besonders im europäischen Maßstab - nicht in jedem Fall zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Durch die Ausweitung des ökologischen Landbaus in Deutschland ist auch davon auszugehen, dass die Erzeugerpreise volatiler werden. Zudem ist nach der aktuellen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik- GAP-Reform (2023-2027) - davon auszugehen, dass für die ökologische Landwirtschaft die Förderung in einigen Bereichen eher zurück gehen wird. Daher sollte der Fokus der Vermarktung zukünftig auf die regionalen Absatzmärkte gelegt werden. Leider haben gerade die regionalen Strukturen durch die wirtschaftliche Gesamtsituation deutliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Der Plan sieht vor, eine eigene Marke eng am Thema Trinkwasser zu entwickeln, um langfristig zum einen Bio-(„Wasserschutz“)-Produkte im „Lebensmittelmarkt Leipzig“ absetzen zu können und zum anderen mit dazu beitragen zu können, die Klimaschutzziele der Stadt Leipzig zu realisieren. Dazu wurde in 2021 ein erstes Konzept zur strategischen Weiterentwicklung der WGC, welches u.a. die Markenentwicklung beinhaltet, erstellt und durch den AR der LWW bestätigt. Die Markenentwicklung für die Produkte der WGC wurde im Jahr 2024 gestartet. Die Firma Oberüber Karger Kommunikationsagentur GmbH wurde in Abstimmung mit den Leipziger Wasserwerken und der LVV — hier dem Bereich der Konzernmarkenstrategie/-führung / Konzernkommunikation — mit der Umsetzung beauftragt. Ziel ist die Fertigstellung der Marke zu den Ökofeldtagen 2025. Der Launch der Marke ist für September 2025 geplant.

Chancen

Für die dauerhafte erfolgreiche Einführung des ökologischen Landbaus als Instrument des Wasserschutzes sind nicht nur pflanzenbauliche und tierhalterische Aspekte, sondern ebenso ökonomische und agrarpolitische Faktoren, wie Vermarktungsmöglichkeiten und -wege, Fördermöglichkeiten oder Engagement und Qualifikation der handelnden Personen zu berücksichtigen. Im Handlungsprogramm Wasser Sachsen (veröffentlicht am: 16. Januar 2024 https://medienservice.sachsen.de/medien/news/1072501?version=2) sind im Handlungsfeld 5 Aualitäts- und Mengenziele für Oberflächengewässer und Grundwasser definiert. Das Handlungsfeld umfasst die Aufgaben aus der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Ziel ist es, einen chemisch und ökologisch guten Zustand von Oberflächengewässern und Grundwasser zu erreichen. Das Instrument des wasserschutzgerechten ökologischen Landbaus entspricht diesen Anforderungen bereits in weiten Teilen.

Durch die Leipziger Wasserwerke wurden, beginnend im Jahr 2002, mit mehreren Landwirten, unter anderem mit der WGC, Verträge zur Ausgleichszahlung für Einschränkungen der Landnutzung in Wasserschutzgebieten abgeschlossen. Damit wurde eindeutig das Interesse der Vorsorge am Trinkwasserschutz dokumentiert. Diese Ausgleichszahlungen (Dienstleistungen) sind an Grenzwertbelastungen des Bodens mit Stickstoff gebunden.

Die erreichten Ergebnisse zeigen eindeutig, dass sich ökologischer Landbau und ökonomische Leistungsfähigkeit nicht ausschließen. Durch systematische Anpassung der Landbewirtschaftung an die Erfordernisse des Wasserschutzes wird langfristig das Ziel verfolgt, den Nitratgehalt des Rohwassers unter 25 mg/l zu sichern.

Kernpunkt der Geschäftstätigkeit der WGC ist die Konzeption eines aktiven Trinkwasserschutzes, verbunden mit einer wirtschaftlich tragfähigen Bewirtschaftung der land wirtschaftlichen Flächen mit ökologischen Methoden. Eine Ausdehnung dieses Konzeptes im Anstrombereich der Wasserfassungen ist unter Wirtschaftlichkeitsaspekten zu prüfen und ggf. auch über weitere Kooperationen anzustreben.

Risiken

Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts ist Aufgabe der Geschäftsführung. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen in Grenzen halten bzw. ganz ausgeschlossen Werden. Im Fall der Hagelschädigung trifft das nur für den Bereich Kartoffel und Getreide zu. Im Bereich der Zwiebeln konnte die Versicherung den entstandenen Schaden nur in Teilen kompensieren. Die Betrachtung der Risiken erfolgt bei der WGC nach Abzug und Abwägung der Gegenmaßnahmen.

Für einen Landwirtschaftsbetrieb ist die Klimaentwicklung (Temperaturen, Niederschläge, Hochwasser) ein bedeutender Risikofaktor, der stetig beobachtet wird. Zur Risikominimierung bestehen verschiedene Gegensteuerungsmaß nahmen, wie der Einsatz von Beregnungsanlagen, die Streuung des Anbaurisikos sowie der Abschluss entsprechender Versicherungen.

Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation hat ungeachtet des Hagelschadens ergeben, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestanden haben und auch für die absehbare Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind, auch, wenn die Mindestlohnsteigerung die WGC vor neue Herausforderungen stellt, besonders im Bereich der Automatisierung bis hin zur Feldrobotik etc. Hierfür wurde in 2023 der erste autonome Säh- und Hackroboter eingesetzt. Wir werden uns weiterhin zielgerichtet verstärkt im Bereich der Automatisierung und Digitalisierung weiterentwickeln (Impulse durch Schwerpunkthema „Digitalisierung _! Automatisierung“ auf den ÖKO-Feldtagen 2025 sowie darüber hinaus eine mögliche Zusammenarbeit mit der AGRAVIS „Organic Future Farm“). Daher wird dieses Risiko als moderat eingeschätzt.

Es erfolgt das Vorhalten einer resilienten IT-Infrastruktur und eines Notfall- und Krisenmanagements in Bezug auf das Risiko von Cyberattacken. Hier wird die WGC über den Bereich IT der LWW betreut. Sollte es dennoch zu einem IT-Störfall kommen, ist die land wirtschaftliche Produktion nicht gefährdet, so dass sich hieraus ein geringes Risiko ergibt.

Die Tatsache, dass in der WGC seit über 18 Jahren die Gesamterntemenge an Kartoffeln und Zwiebeln unter ffeiem Himmel umgeschlagen, sortiert und verladen wird, kann sich zu einem signifikanten Risiko entwickeln, das regelmäßig beobachtet wird. LKW-Transporte beschränken sich inzwischen nur noch auf Wochentage (Montag bis Freitag). Folglich sind Wochenendtransporte nicht mehr möglich. Die vorgeernteten täglichen Verlademengen (bis zu 10 LKW pro Tag) müssen auch bei Niederschlagsereignissen durchführbar sein. Hierfür ist kurz- bis mittelfristig ein entsprechender Hallenneubau erforderlich, der bereits im Jahr 2022 Jahren im Rahmen der Planung für eine Getreideschälanlage vorgesehen war.

In Abstimmung mit dem Gesellschafter ist zu prüfen, welche Maßnahmen zur verbesserten Ausnutzung der landwirtschaftlichen Investitionsförderung unter Berücksichtigung der Gesellschafter- bzw. der Gesellschaftsziele (Sicherstellung der ökologischen Systeme, insbesondere ökologischer Landbau, ökologische Forstwirtschaft, Sicherstellung der Wasserversorgung, Schonung und Pflege des Grundwassers sowie Bodenschutz) überlegt und vielleicht auch umgesetzt werden sollten. Die nachhaltige Unternehmensentwicklung muss darüber hinaus auch den Investitions- und Sanierungsbedarf am Gebäudebestand sowohl unter Berücksichtigung des Tierwohls als auch des Arbeits- und Gesundheitsschutzes einschließen.

Durch das eingesetzte Risikomanagementsystem war eine permanente Kontrolle und Beobachtung von eingeschätzten Risiken gewährleistet und die Handlungsgrundlagen der Geschäftsführung geschaffen.

Prognose

Eine effektive Fruchtfolge und eine optimale Nutzung der natürlichen Ressourcen sind weiterhin wesentliche Erfolgsfaktoren. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, die Ertragskraft der WGC durch weitere Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen zu sichern und auszubauen. Durch eine breite Streuung verschiedenster Kulturarten wird strategisch versucht, den volatilen Preisschwankungen einzelner Kulturarten (Jahres- und Markteffekte etc.) entgegenzuwirken. Ein weiterer Ausbau der Zwiebel- und Kartoffelproduktion ist durch den Trinkwasserschutz nur begrenzt bis gar nicht möglich. Zusätzliche Lagerkapazitäten wurden hier in den letzten Jahren geschaffen, um regionale Verkaufswarenströme und damit eine Reduktion der Transportaufwendungen sowie höhere Vermarktungserlöse als kurzfristige Maßnahmen anzustreben.

Die Personaleinsatzplanung für die anstehenden Kampagnen ist weitestgehend abgesichert. Zu den festen inländischen Mitarbeiter:innen (hier fehlen aktuell zwei Mitarbeiter:innen) haben in 2024 unsere polnischen Mitarbeiter:innen ihren Einsatz für 2025 fest zugesagt. Für die zwei fehlenden Mitarbeiter:innen laufen bereits Stellenanzeigen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, werden wir die Option prüfen, über weitere Saisonarbeitskräfte den Personalbedarf zu kompensieren. Alle landwirtschaftlichen Produktionsprozesse werden vollumfänglich auf den Prüfstand gestellt. Geprüft wird, ob Arbeiten, die zwar aus fachlicher Sicht zwingend erforderlich sind, aber Kosten verursachen, möglicherweise für 2025 reduziert werden bzw. vollständig entfallen können. Dennoch wird weiterhin im Rahmen der Vorbereitung der Ökofeldtage 2025 ein erheblicher Mehraufwand an Personal-, Instandhaltungs- sowie Investitionsaufwand im Betriebsgelände der WGC erforderlich sein. Diese Aufwendungen wurden in der Planung berücksichtigt.

Die Planung der WGC sieht derzeit für das Geschäftsjahr 2025 Umsätze von rund TEUR 1.972 und einen Jahresgewinn vor Gewinnabführung von TEUR 134 vor. Diese beiden Zielgrößen stellen weiterhin die Wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar. Im Rahmen der Ergebnisplanung wurde davon ausgegangen, dass auch 2025 die Einhaltung der vertraglichen Obergrenze des Nitratgehalts im Rohwasser von höchstens 30 kg Stickstoff pro ha und Jahr erreicht werden kann. Zudem sollen Investitionen in Höhe von TEUR 245 getätigt werden. Die Finanzierung soll aus dem laufenden Cashflow erfolgen.

 

Leipzig, den 26. März 2025

Geschäftsführung

Dr. Bernhard Wagner

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 0,00 0
0,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 388.931,27 405
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.148.868,00 1.159
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.162,00 16
4. Anlagen im Bau 87.019,00 0
1.638.980,27 1.580
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 51.548,75 52
1.690.529,02 1.632
B. Tiervermögen 100.405,00 78
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 37.168,88 40
2. Fertige Erzeugnisse 621.324,74 702
658.493,62 742
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 271.446,37 526
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 343.959,32 292
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.295,58 219
616.701,27 1.037
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.153,30 3
1.276.348,19 1.782
D. Rechnungsabgrenzungsposten 586.762,88 580
3.654.045,09 4.072

Passiva

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31.12.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
II. Kapitalrücklage 1.588.136,67 1.588
III. Andere Gewinnrücklagen 650.000,00 650
IV. Bilanzgewinn 0,00 0
2.263.701,26 2.264
B. Rückstellungen
1. Steuerrücksstellungen 7.533,54 8
2. Sonstige Rückstellungen 107.854,80 172
115.388,34 180
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 247.489,30 81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 976.048,60 1.439
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern: EUR 11.976,87 (Vj.: TEUR 72) 51.417,59 108
1.274.955,49 1.628
3.654.045,09 4.072

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 1.716.732,36 2.156
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -80.661,09 -225
3. Erhöhung (Vj.: Verminderung) des Bestands an Tieren 21.530,00 -15
4. Sonstige betriebliche Erträge 766.811,47 937
2.424.412,74 2.853
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 545.009,76 460
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 588.173,11 696
1.133.182,87 1.156
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 774.041,96 691
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
davon für Altersversorgung: EUR 3.700,00 (Vj.: TEUR 4) 141.412,31 129
915.454,27 820
7. Abschreibungen auf Sachanlagen 168.546,88 196
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 376.686,54 336
9. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 4.599,56 3
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.065,97 2
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen: EUR 22.026,68 (Vj.: TEUR 24) 22.026,68 25
12. Ergebnis nach Steuern -184.818,97 325
13. Sonstige Steuern 17.099,67 17
14. Verlustübernahme aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages (Vj.: aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne) -201.918,64 308
15. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Inhaltsverzeichnis

1 Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

2 Erläuterungen zu den Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.2 Erläuterungen zur Bilanz

2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3 Angaben zum Jahresergebnis

4 Ergänzende Angaben

4.1 Angaben gemäß § 285 Nr. 30a) HGB

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

4.3 Angaben zu den Organen

4.4 Abschlussprüferhonorar

4.5 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB)

4.6 Mutterunternehmen und Konzernzugehörigkeit

5 Nachtragsbericht

1 Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Die Wassergut Canitz GmbH (nachfolgend WGC GmbH) hat ihren Sitz in Leipzig. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 10389 eingetragen.

Die WGC GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Handelsgesetzbuch (HGB).

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 liegen die Vorschriften des HGB über die Rechnungslegung von großen Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zugrunde.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wird in der Bilanz das „Tiervermögen” stetig zum Vorjahresabschluss in einem gesonderten Posten ausgewiesen. Die Anteile an einer Genossenschaft werden unter den „Sonstigen Ausleihungen” des Anlagevermögens (Finanzanlagen) bilanziert.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Das Gliederungsschema wurde stetig zum Vorjahr um die Posten „Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Tieren“ sowie „Erträge aus Genossenschaftsanteilen” und „Verlustübernahme aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages“ bzw. „Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne” ergänzt.

Im Interesse der besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, an denen die LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig (nachfolgend LVV), direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist (Control-Konzept).

2 Erläuterungen zu den Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahresabschlusses wurden weitgehend beibehalten.

Aktiva

Anlagevermögen

Die abnutzbaren Sachanlagen, welche vom Gut Canitz übernommen wurden, sind zum beizulegenden Wert und damit grundsätzlich mit den Werten aus der Schlussbilanz des Gutes Canitz zum 31. Dezember 1994, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Alle danach zugegangenen Sachanlagen wurden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst und, soweit sie abnutzbar sind, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die im Wesentlichen den in den amtlichen AfA-Tabellen vorgegebenen Nutzungsdauern entsprechen, bewertet. Sämtliche Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, außer Grund und Boden, werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter von über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert.

Tiervermögen

Die Tierbestände wurden in Gruppen nach Altersklassen bzw. Aufzuchtstadien zusammengefasst und mit steuerlichen Richtwerten für den gewogenen Durchschnittswert der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie unter Beachtung niedrigerer beizulegender Werte angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt gemäß § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten) und unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von erkennbaren Ausfallrisiken angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen der Bilanzposten ermittelt, die sich in späteren Geschäftsjahren wieder abbauen. Aufgrund der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH, Leipzig, (Leipziger Wasserwerke) und in der Folge mit der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, als Organträgerin, ist die LVV alleinige Steuerschuldnerin, d. h. auch tatsächliche und latente Steuern der WGC GmbH (Organgesellschaft) sind vollständig im Jahresabschluss der LVV auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen.

Passiva

Eigenkapital

Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bei der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

2.2 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens werden in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Die Finanzanlagen betreffen den gemeinschaftlichen Aktienbesitz über die Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft e.G., Ochsenfurth, an der Südzucker AG, Mannheim (TEUR 35), sowie das mit Vertrag vom 24. Januar 2007 der Süddeutschen Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft e.G., Ochsenfurt, gewährte Darlehen zum Erwerb von Zuckerrübenlieferrechten „Lieferrechte M” (TEUR 17).

Tiervermögen

Das Tiervermögen betrifft — wie zum Vorjahresstichtag — insbesondere Mutterkühe, Rinder und Jungtiere.

Umlaufvermögen

Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Bestände an fertigen Erzeugnissen (TEUR 621).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen wie im Vorjahr zugleich Forderungen gegen die Gesellschafterin Leipziger Wasserwerke dar und betreffen im Wesentlichen Forderung aus dem Verlustausgleich laut Gesellschaftervertrag (TEUR 202) sowie aus Ansprüchen aus der wasserrechtlichen Ausgleichsregelung TEUR 91 (Vj.: TEUR 81).

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden insbesondere die abgegrenzten Mietvorauszahlungen in Höhe von TEUR 581 ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Stammkapital lautet auf DM 50.000,00 und ist noch nicht auf die Währung Euro umgestellt (umgerechnet EUR 25.564,59); es wird von den Leipziger Wasserwerken gehalten.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellung (TEUR 8) betrifft mögliche Risiken aus voraussichtliche Umsatzsteuernachzahlungen ab dem Geschäftsjahr 2017.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalverpflichtungen (TEUR 85), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 12) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 10).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten und sind nicht besichert.

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Verbindlichkeiten in TEUR
Restlaufzeiten Gesamt
bis zu einem Jahr von einem bis fünf Jahren über fünf Jahre 31.12.2024
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 247 0 0 247
(81) (0) (0) (81)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 554 260 162 976
(952) (260) (227) (1.439)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 52 0 0 52
(108) (0) (0) (108)
853 260 162 1.275
(1.141) (260) (227) (1.628)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen wie im Vorjahr bis auf einen Betrag von TEUR 10 (Vj.: TEUR 25) zugleich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Leipziger Wasserwerke dar und betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash Management in Höhe von TEUR 479 und Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 488.

2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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Umsatzerlöse in TEUR
2024 2023
Umsatzerlöse gesamt 1.717 2.156
davon:
Verkauf von Gemüse 992 1.150
Verkauf von Hackfrüchten 357 494
Verkauf von Getreide 246 22
Erlöse aus Ausgleichszahlung 76 68
Verkauf von Vieh 24 104
Verkauf von Futter 11 11
Erlöse aus Verpachtung 7 7
Verkauf von Handelsware 4 53
Verkauf von Leguminosen 0 18
Lohnarbeit 0 9

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Zuwendungen, wie den Zuschuss ökologischer Landbau mit TEUR 205, die Betriebsprämie Ackerland mit TEUR 196 und die Dieselbeihilfe in Höhe von TEUR 13. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind darüber hinaus ein Fördermittelzuschuss zum Projekt „Stadt-Land-Plus“ in Höhe von TEUR 48, Schadenersatz aus Hagelschaden TEUR 83, Erträge aus der Weiterberechnung der Instandhaltungsaufwendungen, Machbarkeitsstudie und Trinkwasserschutz an die Kommunale Wasserwerke GmbH TEUR 154 enthalten.

Insgesamt werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 31 ausgewiesen.

Materialaufwand

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 545. Davon entfallen im Wesentlichen TEUR 296 auf Saatgut, TEUR 103 Verbrauch Treibstoffe und TEUR 70 auf den Kauf von Instandhaltungsmaterial.

Für bezogene Leistungen wurden im Geschäftsjahr 2024 TEUR 588 aufgewendet. Ein erheblicher Anteil davon betrifft sonstige Fremdleistungen TEUR 178 und Aufwendungen Instandhaltung Gebäude TEUR 144.

Personalaufwand

Innerhalb der Personalaufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 ausgewiesen.

3 Angaben zum Jahresergebnis

Mit Wirkung zum 8. September 1998 wurde zwischen der WGC GmbH und den Leipziger Wasserwerken ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Das negative Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 202 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags durch die Leipziger Wasserwerke ausgeglichen. Die Zahlung ist noch nicht erfolgt.

4 Ergänzende Angaben

4.1 Angaben gemäß 8§ 285 Nr. 30a) HGB

Der übergeordnete LVV-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung („Pillar 2“). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes („MinStG‘) in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15 % aufweist.

Die Gesellschaft Wassergut Canitz GmbH ist Teil einer Mindeststeuergruppe i.S.v. § 3 Abs. 1 MinStG für welche die LVV Gruppenträger i.S.v. § 3 Abs. 3 MinStG ist. Für diese Mindeststeuergruppe ist für 2024 für Deutschland auf Basis der sog. CbCR Safe Harbour Regelungen (§ 84 MinStG) nicht mit einer Steuerbelastung (nationale Ergänzungssteuer) nach dem Mindeststeuergesetz zu rechnen und mithin ist die Gesellschaft Wassergut Canitz GmbH der LVV nicht zum Ausgleich für etwaige Ergänzungssteuerbeträge verpflichtet.

4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in den Jahren 2025 bis 2035 von insgesamt TEUR 282 und auf unbestimmte Zeit jährlich TEUR 138. Alle diese finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber dem Gesellschafter (verbundenes Unternehmen). Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäfte zu weiten Teilen auf gepachtetem Grund und Boden. Vorteile resultieren daraus, dass eine Anschaffung der Grundstücke zu finanzieren wäre und im Übrigen seitens der Grundstückseigentümer auch der Verkauf regelmäßig nicht gewollt ist. Risiken ergeben sich aus möglicherweise steigenden Pachtzahlungen bzw. der Nichterneuerung von Pachtverträgen. Dem wird durch möglichst langfristige Pachtverträge begegnet. Im Übrigen besteht ein großes Interesse der größten Verpächterin Leipziger Wasserwerke an einer ökologischen trinkwasserschützenden Bewirtschaftung des Pachtlandes, da sich deren vier Großwasserwerke in Thallwitz, Canitz und Naunhof in unmittelbarer Nähe des Pachtlandes befinden.

Weitere zukünftige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Pachtverträge mit der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) in den Jahren 2025 bis 2030 von insgesamt TEUR 74, dem Staatsbetrieb Sächs. Immobilien- und Baumanagement (SIB) in den Jahren 2025 bis 2028 von insgesamt TEUR 32 und dem Landwirtschaftsbetrieb Stromidl in den Jahren 2025 bis 2029 von insgesamt TEUR 64.

Angaben zu den Organen

Geschäftsführung:

Herr Dr. Bernhard Wagner, Dipl.-Agraringenieur, Taucha.

Für das Jahr 2024 entfällt auf den Geschäftsführer folgende Vergütung:

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Festes Jahres- Sonstige Bezüge Erfolgsabhängige Vergütungen Gesamt- vergü- Geleistete Zahlungen im Falle der Art der Altersversorgung* Altersversorgung (Beitrags-) Im Geschäftsjahr 2023 gezahlte Beträge
grund- gehalt tung Beendigung der Tätigkeit (Abfindungen) Aufwand Gesamt- vergütung davon erfolgsabhängige Vergütung
Dr. Bernhard Wagner 85 12 20 117 A 3 120 20
85 12 20 117 3 120 20

4.4 Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beläuft sich für das Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 12 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

4.5 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB)

Im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) waren 2024 neben der Geschäftsführung sieben gewerbliche Arbeitnehmer, vier Auszubildende und drei geringfügig Beschäftigte beschäftigt.

4.6 Mutterunternehmen und Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin ist die Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH, Leipzig. Die Gesellschaft und die Leipziger Wasserwerke sind verbundene Unternehmen der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

5 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nicht bereits im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 sowie im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 Erwähnung fanden, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen

 

Leipzig, den 26. März 2025

Geschäftsführung

Dr. Bernhard Wagner

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

in EUR

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am Zugänge Stand am
01.01.2024 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 501,07 0,00 501,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 688.771,82 0,00 688.771,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.871.732,97 139.320,00 4.011.052,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.155,79 1.424,88 128.580,67
4. Anlagen im Bau 0,00 87.019,00 87.019,00
4.687.660,58 227.763,88 4.915.424,46
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 51.548,75 0,00 51.548,75
4.739.710,40 227.763,88 4.967.474,28
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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am Zugänge Stand am Stand am Vorjahr
01.01.2024 31.12.2024 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 501,07 0,00 501,07 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 284.145,55 15.695,00 299.840,55 388.931,27 404.626,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.712.873,97 149.311,00 2.862.184,97 1.148.868,00 1.158.859,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.877,79 3.540,88 114.418,67 14.162,00 16.278,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 87.019,00 0,00
3.107.897,31 168.546,88 3.276.444,19 1.638.980,27 1.579.763,27
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 51.548,75 51.548,75
3.108.398,38 168.546,88 3.276.945,26 1.690.529,02 1.631.312,02

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wassergut Canitz GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wassergut Canitz GmbH, Leipzig, — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden — geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wassergut Canitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen Oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßRiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, Wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile Zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu- kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 27. März 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Antje Strom
Wirtschaftsprüfer

Anke Wolf
Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss der Wassergut Canitz GmbH zum 31.12.2024 wurde am 28.03.2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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