Bix Lackierungen GmbH
Selbe AdresseBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Dr. Bix seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Johannes Dr. Bix seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Christoph Andreas Bix seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lothar Bix GmbHMeßkirchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Lothar Bix GmbH ist spezialisiert auf Lackierungen und Beschichtungen jeglicher Art. Es werden für namhafte Zulieferer der Automobil-, Elektro- sowie Sanitärindustrie empfindliche und komplizierte Kunststoffteile qualitativ hochwertig und professionell veredelt. Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Bereiche: • Industrielackierungen auf Kunststoff- und Metalloberflächen • Pulverbeschichtungen • Siebdruck und Tampondruck • Laserbeschriftungen • Aluminiumbedampfung 2. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 3. Forschung und Entwicklung Wir sind kontinuierlich damit beschäftigt, das Leistungsspektrum des Unternehmens immer besser in die Wertschöpfungsketten unserer Kunden mit ihren immer aufwändigeren Produkten einzubringen um den wachsenden Erwartungen gerecht zu werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen wurden neben fiskalpolitischen Maßnahmen wesentlich durch die konjunkturelle Situation beeinflusst. was sich u.a. unmittelbar auf die Rohstoffpreise und Energiekosten auswirkt. Die weltweite Nachfrage nach Pkw hat sich wieder erholt, bewegt sich aber noch auf eher gemäßigten Niveau. Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich weiter fort. Dies hat sich auch auf die Nachfrage nach Produkten unserer wesentlichen Kunden entsprechend ausgewirkt. Nach wie vor ist die Marktsituation durch zunehmenden Preisdruck geprägt. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit. 2. Geschäftsverlauf Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr nicht wie erwartet. Das Jahresergebnis bewegt deutlich unter Vorjahresniveau und ist nicht zufriedenstellend. Das Rohergebnis in Höhe von 13,8 Mio€ hat sich im Geschäftsjahr bei gesunkener Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 2 Mio€ reduziert. Wie prognostiziert sank der Umsatz um rd. 5% gegenüber dem Jahr 2022. Die Kosten für Rohteile und externe Dienstleistungen sind gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stiegen um 0,4 Mio€ auf 5,4 Mio€. Wesentlichen Anteil daran haben die höheren Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen von Maschinen und gestiegene Kosten insbesondere für Fremdleistungen und Fremdarbeiten. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 7 auf T€ 19 erhöht. Dies ist insbesondere auf höhere Zinserträge bei kurzfristigen Kapitalanlagen zurückzuführen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,39 Mio€ gesunken. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stammen aus dem Bereich Automotive, Sanitärtechnik, Medizintechnik und Elektroindustrie. Unsere Umsätze hängen hier stark von der wirtschaftlichen Entwicklung der Automobil- bzw. Sanitärbranche ab. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % gestiegen. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist konstant. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Gewinne im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Der Rückgang dieser Verbindlichkeiten um rd. T€ 145 resultiert aus den regelmäßig geleisteten Tilgungen. Es stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. Die Zinsbindung ist kurzfristig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,8 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Jahr 2023 wurden Investitionen wesentlich in Gebäude, technische Anlagen und notwendige Betriebsvorrichtungen getätigt, sowie notwendige Ersatzinvestitionen durch Innenfinanzierung. Für die Zukunft sind vor allem Investitionen in technische Anlagen geplant. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr weiterhin zufriedenstellend. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Geringeren kurzfristigen Ausleihungen stehen gestiegenen liquiden Mitteln, ein höheres Anlagevermögen und Vorräte gegenüber. la 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Kennzahlen sind alle zufriedenstellend. Die Liquidität entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Entwicklung von innovativen Produkten forcieren und uns durch ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit von unseren Mitbewerbern abgrenzen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Im Jahr 2024 sind Investitionen mittels Eigenfinanzierung in neue technische Anlagen vorgesehen, aufgrund derer wir uns die Steigerung der Effizienz und der Kapazität und somit die Verbesserung der Absatzmöglichkeiten im Wirtschaftsjahr 2024 gegenüber den Vorjahren erwarten. Die Entwicklung des Umsatzes und des Ergebnisses des Jahres 2024 ist geprägt durch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten an den Energiemärkten und der damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur. Aufgrund dessen ist die Nachfrage nach unseren Produkten gesunken. Der Umsatz reduziert sich um rd. 17% und das Jahresergebnis im Jahr 2024 konnte nicht auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Wir rechnen mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von geringfügig über -2,2 Mio€. Eine Vielzahl von äußeren Faktoren wie der Krieg in der Ukraine und nach wie vor hohe Kosten für Rohstoffe, Energie usw. führen momentan zu einer nicht vorhersehbaren Entwicklung des Konjunktur- und Marktgeschehens. Die Prognose der Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2025 ist daher sehr schwierig. Aufgrund der verhaltenen Auftragslage im Jahr 2025 rechnen wir mit einem Rückgang des Rohertrags gegenüber dem Jahr 2024. Einzelne Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Steigerung der Effizienz wurden ergriffen. Wir rechnen mit einem ausgeglichenen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, wie der Ukraine-Krieg mit den einhergehenden Auswirkungen und Sanktionen können nicht absehbare Folgen für die Weltwirtschaft mit sich bringen. Dies hätte entsprechende Folgen für die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und könnte die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Aus derzeitiger Sicht ist es ungewiss, ob die aktuelle Wirtschaftslage nachhaltig ist. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen wieder zurückgehen. Ebenso könnte dies dazu führen, dass es hierdurch zu finanziellen Engpässen einiger unserer Abnehmer kommen könnte, die sich auch negativ auf das Ergebnis und den Cashflow unserer Gesellschaft auswirken. Lieferengpässe und steigende Einstandskosten würden sich belastend auf die Ertragslage auswirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch regelmäßige Qualitätskontrollen auf jeder Ebene der einzelnen Produktionsprozesse durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die bestehende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und Lieferengpässen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Meßkirch, den 31. März 2025 Gez. Dr. Johannes Bix, Geschäftsführer Dr. Susanne Bix, Geschäftsführerin Andreas Bix, Geschäftsführer Chrstioph Bix, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft ist den mittelgroßen Gesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB zuzuordnen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten aktiviert und, soweit sie einer Abnutzung unterliegen, auf die voraussichtliche Nutzungsdauer linear und pro rata temporis abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Zuschüsse wurden aktivisch von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Absetzung auf Zugänge erfolgt pro rata temporis. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bzw. der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem Kreditrisiko wurde durch ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend § 250 HGB gebildet worden. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 1.003.956,00. Die Berechnung der Pensionsrückstellung für frühere Organmitglieder gemäß versicherungsmathematischem Gutachten für die Lothar Bix GmbH zum 31.12.2023 basiert auf folgenden Parametern:
Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 11.254,00 (Vorjahr: EUR 51.916,00). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Beteiligungen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In sonstigen Rückstellungen sind als Posten von nicht unerheblichem Umfang EUR 130.330,00 (Vorjahr: EUR 251.983,00) aus dem Personalbereich enthalten. Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Latente Steuern
Ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern bestehen i.H.v. EUR 62.788,25 (§ 268 Abs. 8 HGB). Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen im Anlagevermögen und bei Rückstellungen aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden saldiert angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt ca. 28 %. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden folgende: Mitverpflichtung für Veritasring BB GmbH (bisher: Bix Beschichtungen GmbH), Meßkirch, ursprünglich i.H.v. 6,75 Mio EUR. Derzeit i.H.v. 2,11 Mio EUR. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der wirtschaftlichen Bonität der Gesellschaft nicht gerechnet. Gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehen folgende Verträge: - Dienstleistungsvertrag mit der Bix Lackierungen GmbH vom 20.8.2015 in Höhe von jährlich netto EUR 2.940.000 - Mietvertrag über möblierte Geschäftsräume und PKW-Stellplätze mit der Bix Lackierungen GmbH vom 20.8.2015 in Höhe von jährlich netto EUR 36.000 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind EUR 18.277,00 (Vorjahr: EUR 18.236,00) für Aufwendungen aus Abzinsung Pensionen enthalten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Name des Geschäftsführers Herr Dr. Johannes Bix, Dipl.-Ingenieur Maschinenbau, wohnhaft in Meßkirch Frau Dr. Susanne Bix, Projektleiterin, wohnhaft in Meßkirch Herr Christoph Bix, Chemieingenieur, wohnhaft in Meßkirch Herr Andreas Bix, Lacktechniker, wohnhaft in Meßkirch Die Vergütung für Geschäftsführer betrug im Geschäftsjahr TEUR 120 (Vorjahr TEUR 168). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Als Vorgang von besonderer Bedeutung, der nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten ist,sind weiterhin die bestehenden Unsicherheiten an den Energie- und Rohstoffmärkten und der damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur. Zu den Auswirkungen verweisen wir auf die Passagen "Prognosebericht" sowie "Chancen- und Risikobericht" im Lagebericht. Die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen können wir nicht quantifizieren. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 55.285,33. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 20.619.303,83, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0 vorgesehen. Unterschrift der Geschäftsführung
Meßkirch, den 31. März 2025 Gez. Dr. Johannes Bix, Geschäftsführer Dr. Susanne Bix, Geschäftsführerin Andreas Bix, Geschäftsführer Chrstioph Bix, Geschäftsführer 1 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Lothar Bix GmbH, Meßkirch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lothar Bix GmbH, Meßkirch, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lothar Bix GmbH, Meßkirch, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sigmaringen, 31. März 2025 PmU
Prüfungsgesellschaft für mittelständische
Unternehmen GmbH
Gez. Störkle, Wirtschaftsprüfer Hinweis: Der Jahresabschluss wird aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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