Robert Schießl - GmbH & Co. Beteiligungs KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Schiessl seit 6.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C.G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KGMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds umfasst neben den Wertpapieren, Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten auch kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG hat Ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRA 81013 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 2.1 Grundlagen der Rechnungslegung Der Konzernabschluss der C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des HGB aufgestellt. 2.2 Konsolidierungskreis Im Konzernabschluss werden die wesentlichen Tochterunternehmen voll, die Gemeinschaftsunternehmen mit fünfzigprozentiger Beteiligung anteilsmäßig konsolidiert. Im Geschäftsjahr 2021 wurden neben dem Mutterunternehmen zwölf Gesellschaften (unverändert zum Vorjahr) in den Konsolidierungskreis einbezogen. Folgende Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen sind in den Konsolidierungskreis einbezogen:
Folgende Gesellschaften wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen und als Finanzanlagen mit den Buchwerten ausgewiesen:
Folgende, in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB oder § 264 b HGB von der Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen und ihres Lageberichts befreit.
3. Konsolidierungsmethoden Bilanzstichtag Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Gruppenabschlusses aufgestellt. Zwischenabschlüsse waren insoweit nicht erforderlich. Einheitliche Bewertung Die in den Gruppenabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenenen Gesellschaften werden einheitlich bilanziert und bewertet. Zwischengewinneliminierungen Wesentliche Zwischenergebnisse aus Innenbeziehungen wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die seit dem Geschäftsjahr 2010 erstmals einbezogenen Unternehmen nach der sogenannten Neubewertungsmethode. Für bereits in früheren Jahren einbezogene Gesellschaften erfolgt die Kapitalkonsolidierung noch nach der Buchwertmethode. Entsprechend den Änderungen durch das BilMoG ist für Erstkonsolidierungen ab 2010 nur noch die Neubewertungsmethode zulässig. Für Erstkonsolidierungen, die in den Vorjahren nach der Buchwertmethode erfolgten, besteht ein Beibehaltungswahlrecht, von dem Gebrauch gemacht wurde. Nach der Neubewertungsmethode werden alle Vermögensgegenstände und Schulden der Tochtergesellschaft im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu Verkehrswerten bewertet. Das sich daraus ergebende Kapital der Tochtergesellschaft wird mit dem Beteiligungswert der Muttergesellschaft verrechnet bzw. als Eigenkapitalanteile außenstehender Gesellschafter im Konzernabschluss ausgewiesen. Soweit sich nach der Verrechnung des der Muttergesellschaft zuzurechnendes Eigenkapitals noch ein Unterschiedsbetrag ergibt, wird dieser entweder als Geschäfts- und Firmenwert oder als passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten gebildet ("Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter"). Schuldenkonsolidierung Zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehende Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden aufgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten wurden die Innenbeziehungen (Innenumsätze, Zinsen, Mieten und Pachten) zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften voll, bei Gemeinschaftsunternehmen anteilig aufgerechnet. Zwischengewinneliminierungen Die Zwischenergebnisse aus Innenbeziehungen zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Davon ausgenommen sind nur Geschäfts- oder Firmenwerte sowie immaterielles Vermögen mit unbestimmter Nutzungsdauer. Die jeweilige Nutzungsdauer bemisst sich anhand der Laufzeit des zugrunde liegenden Vertrags und des voraussichtlichen Verbrauchs des Nutzenpotentials des immateriellen Vermögenswerts. Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer betreffen einen im Prüfungszeitraum 2018 entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 3.628, der auf die geschätzte Finanzierungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Die Werthaltigkeit wird jährlich auf Nachhaltigkeit überprüft. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Das nicht abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Geringwertige Anlagengegenstände werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und als Abgänge ausgewiesen. Sonderabschreibungen wurden keine vorgenommen. Anteile und Beteiligungen an nicht konsolidierten verbundenen und assoziierten Unternehmen sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Wenn die Börsen- oder Marktpreise beziehungsweise die beizulegenden Zeitwerte der Absatzprodukte auf der Basis von Nettoveräußerungswerten niedriger sind, erfolgt eine Wertminderung auf diesen beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Ausfall- und allgemeine Kreditrisiken werden durch Abschreibungen und Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die sich ergebenden Steuerent- und Steuerbelastungen wurden verrechnet und zusammen mit den sich aus den Einzelabschlüssen ergebenden latenten Abgrenzungsbeträgen in der Konzernbilanz angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Ebene der Einzelabschlüsse mit individuellen länderspezifischen Steuersätzen. Für die Bewertung der Latenzen aus Konsolidierungsvorgängen wurde ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 26,3 % herangezogen. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden periodengerecht abgegrenzt und über den zu Grunde liegenden Zeitraum aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen der deutschen Gesellschaften werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,87 %. Die Ermittlung der Rückstellung für Pensionen bei den deutschen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Projected Unit Verfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck. Die Berechnungsmethode bei der österreichischen Tochter erfolgt mit Teilwertverfahren. Der Rechnungszinsfuß beträgt 1,49 %. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung aufgrund der Anwendung des Marktzinssatzes der vergangenen 10 bzw. 7 Jahre beträgt bei den deutschen Gesellschaften zum Bilanzstichtag 31.12.2021 insgesamt T€ 373. In dieser Höhe besteht bei den jeweiligen Gesellschaften eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die länderspezifische österreichische Abfertigungsrückstellung wird unter "sonstigen Rückstellungen" ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Summe aller voraussichtlichen Steuernachzahlungen der konzernangehörigen Gesellschaften. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Die auf den vorhergehenden Konzernjahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. 5. Angaben zur funktionalen Währung und zu den Grundlagen für die Umrechnung in Euro Fremdwährungsforderungen sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Forderungsbegründung oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend sind Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr stets zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die funktionale Währung des Konzernabschlusses ist der EURO, da dies dem wirtschaftlichen Umfeld entspricht, in dem der Konzern überwiegend tätig ist. Die Umrechnung von in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der EURO ist, erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Danach werden die Bilanzposten, mit Ausnahme des Eigenkapitals, zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Aufwands- und Ertragsposten der Erfolgsrechnung wurden zum Durchschnittskurs umgerechnet. Sich ergebende Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital als Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung ausgewiesen. Aktive latente Steuern In der Konzernbilanz erfolgt zum 31. Dezember 2021 ein Ausweis von aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1.036 (i. Vj. T€ 897). Sie resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Wertberichtigungen auf Forderungen und Rückstellungen sowie aus Verlustvorträgen und Konsolidierungsvorgängen. Primäre latente Steuern, die sich aus den Einzelabschlüssen der Konzernunternehmen ergeben, werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen ermittelt. Bei der Berechnung der sekundären latenten Steuern im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen wird der durchschnittliche Konzernsteuersatz von 26,3 % angewandt. Eigenkapital Im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ist der Jahresüberschuss entsprechend den gesellschaftsrechtlichen Regelungen der Muttergesellschaft bereits den Gesellschafterdarlehen gutgeschrieben. Die Gewinnverwendung erfolgt im Konzernabschluss jeweils im Folgejahr. Die Kapitalanteile der Kommanditisten der C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG, München, betragen unverändert zum Vorjahr T€ 15. Kapitalanteile anderer Gesellschafter Die Kapitalanteile fremder Gesellschafter sind im Konzernjahresabschluss gesondert ausgewiesen. Sie enthalten die Anteile am Kapital (T€ 13.398), Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung (T€ -23) und dem Jahresüberschuss (T€ 2.142). Anteile an verbundenen Unternehmen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Bilanzausweis betrifft die Anteile an Tochterunternehmen, welche wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Beteiligungen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und assoziierte Unternehmen Die Bilanzausweise betreffen Beteiligungsgesellschaften und assoziierte Unternehmen, die wegen geringer Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz bezgl. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
7. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtkostenverfahren Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Steuerabgrenzung In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Steuerabgrenzungsbetrag in die "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" einbezogen. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten
Bei der Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nicht auf die Umsatzherkunft, sondern auf den Ort der Betriebstätigkeit abgestellt. Die Aufgliederung beschränkt sich auf die in der Gewinn- und Verlustrechnung der Schiessl-Gruppe ausgewiesenen Umsätze; Umsätze von einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen sind insoweit nur anteilsmäßig enthalten. Innenumsätze zwischen den in den Konzern einbezogenen Gesellschaften sind eliminiert. 8. sonstige Angaben Bezüge von Organmitgliedern Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 314 Abs. 3 HGB i. V. mit § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und Bezüge ehemaliger Organmitglieder sowie dafür gebildeter Pensionsrückstellungen zu verzichten. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der Schiessl-Gruppe verteilt sich wie folgt:
Die Mitarbeiter von Gemeinschaftsunternehmen wurden anteilsmäßig aufgenommen. Arbeitnehmer von assoziierten Unternehmen sind in der Aufstellung nicht enthalten. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften wurde für 2021 ein Honorar für die Abschlussprüfung des Konzerns und der Einzelabschlüsse von T€ 112 erfasst. Für die Steuerberatungsleistungen wurde ein Honorar von T€ 21 und andere Beratungsleistungen ein Honorar von T€ 6 erfasst. Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse betreffen:
*) von einem konzernfremden Gesellschafter
besteht eine Rückbürgschaft
Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme liegen derzeit nicht vor und sind auch nicht zu erwarten. sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden die folgenden wesentlichen Verpflichtungen, die nicht als Verbindlichkeiten auszuweisen waren:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres ist der Ausbruch des Krieges in der Ukraine am 24.02.2022. Wie lange der Krieg dauern wird, ist unklar. Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in die Ukraine bestehen im untergeordnetem Umfang, so dass aktuell keine wesentliche Auswirkung auf unsere Vermögens- oder Ertragslage erkennbar ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Lieferketten durch den Krieg gestört werden, was sich auf unsere Vermögens- und Ertragslage auswirken könnte. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis den Gesellschafterkonten gutzuschreiben.
München, den 30. Dezember 2022 Dipl.-Kffr. Anette Schießl Dipl.-Kffr. Sabine Schießl Nachrichtlich: Die Feststellung bzw. Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 06. Februar 2023. 6. Angaben zur Bilanz Konzernanlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG, München, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG, München, - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KG, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften & Co. geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses undKonzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. Dezember 2022 HWS
Dr. Scholz GmbH & Co. KG
gez.: Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer gez.: Heiko Lukaschek, Wirtschaftsprüfer Konzernlagebericht 2021der C. G. Schießl Verwaltungs GmbH & Co. KGI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Der Schiessl - Konzern befasst sich vorrangig mit dem Handel und Vertrieb von kälte- und klimatechnischen Komponenten sowie der Herstellung von Kleinserien und Sonderanlagen für den Kälte- und Klimafachbetrieb. Das Geschäft der Schiessl Gruppe wird von der Robert Schiessl GmbH, Oberhaching, und ihren rechtlich selbstständigen Beteiligungsgesellschaften abgewickelt, die ihren Sitz vorwiegend in Europa haben. In den einzelnen Ländern bestehen teils mehrere Betriebsstätten. Im Schiessl Gruppenabschluss konsolidieren wir zehn Gesellschaften voll und zwei Gemeinschaftsunternehmen, welche wir zusammen mit den jeweiligen Mitgesellschaftern leiten, hälftig. Unsere einbezogenen ausländischen Tochtergesellschaften haben ihren Sitz in Österreich, Tschechien, Polen, Italien, Rumänien, Bulgarien, Norwegen und Hongkong. Neben den im Gruppenabschluss erfassten Gesellschaften sind wir noch an weiteren Gesellschaften unmittelbar oder mittelbar beteiligt (Slowakei, Ukraine und Ungarn). Forschung und Entwicklung Unsere Kernkompetenz ist der klassische Handel. Forschung und Entwicklung sind daher von untergeordneter Bedeutung. Es gilt rechtzeitig, innovative und zukunftsweisende Produkte der Hersteller auszuwählen, optimal zu disponieren und die Kunden entsprechend zu schulen. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich 2021 von der Corona-Krise erholt, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat der private Konsum im Zuge sinkender Neuinfektionen und rascher Impffortschritte ab dem Frühjahr 2021 deutlich angezogen. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen. Die Kombination aus unzureichendem Digitalisierungsgrad, sinkender Produktivität, alternder Bevölkerung und geopolitischen Auseinandersetzungen haben die globale wirtschaftliche Expansion in diesem Jahr weiterhin stark beeinflusst. Durch weltweite Einschränkungen konnte der internationale Warenverkehr nicht mehr vollständig aufrechterhalten werden. Trotzdem verzeichnete das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 einen Anstieg in Höhe von rund 6,0 %. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gewachsen. Das Wachstum hat sich allerdings zum Jahresende 2021 aufgrund der Liefer- und Materialengpässe sowie des erneut angestiegenen Infektionsgeschehens deutlich abgeschwächt. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. Die Nachfrage in der Kälte- und Klimabranche war im Jahr 2021 leicht ansteigend. Geschäftsverlauf Der Schiessl Konzern erzielte im Kerngeschäft in 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 161.308 T€ (Vj. 140.680 T€). Die hohen Preise im Bereich Kältemittel in 2017 und 2018, reduzierten sich in 2019 und 2020 kontinuierlich. Im Jahr 2021 befanden sich die Kältemittelpreise auf weitestgehend demselben Niveau wie im Vorjahr. Der Umsatz und Deckungsbeitrag im Bereich der Kältemittel lag ebenfalls auf Vorjahresniveau. Starke Umsatzzuwächse konnten in der Sparte Wärmepumpen verzeichnet werden. Das Kälte- und Klimageschäft entwickelte sich weiterhin konstant bzw. leicht steigend. Dies führte auch im Schiessl Konzern insgesamt zu einer Erhöhung des Jahresumsatzes und einem gestiegenen Rohertrag. Lage Die Lage der Unternehmensgruppe ist gut. Auch im Vergleich zu den Wettbewerbern befindet sich das Unternehmen weiterhin in guter Stellung. Ertragslage Im Berichtsjahr wurde im Kerngeschäft ein Umsatz von 161.308 T€ erzielt, was einer Erhöhung des Vorjahresumsatz (140.680 T€) um ca. 14,7 % entspricht. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete die Schiessl Gruppe eine Gesamtleistung in Höhe von 161.630 T€ (Vorjahr 140.884 T€). Der Materialaufwand hat sich demnach um 14.369 T€ auf insgesamt 113.918 T€ erhöht. Der Rohertrag stieg ebenfalls um T€ 6.377 auf insgesamt T€ 47.712, das entspricht ca. 29,5 %. Der Personalaufwand lag bei 19.219 T€ und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 926 (18.293 T€) gestiegen. Im Jahr 2021 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 389 Mitarbeiter (Vorjahr 378). Die Personalkosten, bezogen auf den Umsatz, betragen 11,9 % (Vergleich Vorjahr: 12,7 %) und sind somit auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr von 11.171 T€ um rund 3.246 T€ auf 14.417 T€ gestiegen. Das Konzernergebnis beträgt nach Steuern 10.773 T€ (Vorjahr 8.035 T€). Die Umsatzrentabilität im Jahr 2021 beträgt 6,7 % (Vorjahr 5,7 %). Darstellung, Analyse und Beurteilung der Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Unternehmensgruppe ist aufgrund des Wachstums gestiegen. Die Bilanzsumme beträgt T€ 120.927 (Vorjahr T€ 104.849). Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.903 verringert. Gleichzeitig hat man die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 4.260 auf T€ 6.118 erhöht. Die Eigenkapitalquote 2021 liegt bei 59,2 % (Vorjahr 62,1 %). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 4.046 (Vorjahr T€ 2.163). Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist (mit Skonto) zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen über folgende Leistungsindikatoren:
Gesamtaussage Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger Geschäftstätigkeit als gefestigt. Dennoch beobachten wir das geschäftliche und gesamtwirtschaftliche Umfeld sehr genau, um schnell auf Änderungen des Marktes reagieren zu können. III. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unserer Unternehmensgruppe verhalten positiv. Die hohe Staatsverschuldung vieler Länder im Euroraum und deren wirtschaftliche Schwäche beeinflussen weiterhin die konjunkturelle Entwicklung. Die weltweiten Krisen und der schwache Euro, sowie ebenfalls einige der politischen Entwicklungen könnten durchaus Auswirkungen auf unseren weiteren Geschäftsverlauf haben. Wir rechnen aufgrund des mittlerweile erhöhten Zinsniveaus mit ausbleibenden Investitionen in der Zukunft und einer stagnierenden bzw. leicht rückläufigen wirtschaftlichen Gesamtentwicklung im Jahr 2022. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2022 lag im Vergleich geringfügig über dem Vorjahr. Im Projektgeschäft zeichnen sich leicht positive Entwicklungen ab. Wir planen mit einem konstanten Umsatz und Rohertrag bei gleichbleibender Personalkostenquote. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, intensivieren wir weiterhin unsere Vertriebsaktivitäten, auch mit modernen digitalen Medien. Hierbei setzen wir auf Neukundengewinnung, qualitativ hochwertige Betreuung unserer Bestandskunden und die räumliche Erweiterung der nationalen Vertriebsgebiete. Generell muss der Konzern schnell und flexibel auf Änderungen des Marktes reagieren. Entsprechend sind organisatorische Verbesserungen weiter voranzutreiben. Das hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiterteam ermöglicht es uns, die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und neue Geschäftsfelder in unserer Branche schnell zu erkennen und zu adaptieren. Die eindeutig definierten kaufmännischen und technischen Ziele werden auch in den nächsten Jahren streng verfolgt und umgesetzt. Für die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist es auch entscheidend, dass die wirtschaftlichen und politischen Probleme in der Eurozone zeitnah gelöst werden. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Schiessl Unternehmensgruppe ist aufgrund ihrer Tätigkeit allgemeinen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Die Geschäftsleitung wägt sorgfältig Chancen und Risiken ab, bevor Entscheidungen über geschäftliche Maßnahmen getroffen werden. Das verbleibende operative Risiko wird bewusst eingegangen, um das am Markt vorhandene Chancenpotential ausschöpfen zu können. Als entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko wäre eine länger anhaltende Rezession zu erwähnen. Bestandsgefährdende Risiken liegen nach unserer Einschätzung jedoch nicht vor und sind auch nicht zu erwarten. Branchenspezifische Risiken Der Wettbewerb verschärft sich weiter. Nicht nur durch kleine Seiteneinsteiger, sondern auch durch vermehrte Internet-Angebote. In Süd- und Osteuropa tendenziell stärker als in Mitteleuropa. Mehr und mehr entwickelt sich der Markt bei Zubehörartikeln zu einem Preismarkt. Anbieter versuchen über ihre eigenen Landesgrenzen hinaus, neue Märkte zu erschließen. Im Bereich der anspruchsvollen technischen Produkte ist der Konzern gut aufgestellt. Eine gute technische Beratung und Kompetenz im Projektgeschäft werden immer stärker nachgefragt. Durch unser hoch qualifiziertes Personal sind wir sehr gut aufgestellt, so dass wir mit einem guten Service, Zuverlässigkeit und technischem Knowhow weiterhin unsere Kunden an uns binden können. Eine flächendeckende Lieferfähigkeit für alle gängigen Produkte ist immer gewährleistet. Regelmäßig werden die Läger durch Einkauf und Disposition überprüft und optimiert. Durch logistische und verhandlungstechnische Maßnahmen gelingt es dem Konzerneinkauf entsprechende Einkaufsvorteile zu generieren. Die Bezugsquellen für unsere gängigen Produkte sind durch langfristige Partnerschaften mit unseren Stammlieferanten abgesichert. Ertragsorientierte Risiken Insbesondere durch Internethändler und kleine Seiteneinsteiger ist bei den nicht beratungsintensiven Produkten ein Rückgang der Erträge möglich. Diese Entwicklung muss ständig beobachtet werden, um hier schnell entsprechend reagieren zu können. Die anhaltenden wirtschaftlichen, politischen und Corona bedingten Krisen im Euroraum können eine negative Auswirkung auf das allgemeine Wirtschaftswachstum haben, was letztendlich auch unsere Branche betreffen kann. Diese Situation ist nicht prognostizierbar. Finanzwirtschaftliche Risiken Der Konzern ist bei den Landesgesellschaften im Euroraum keinen nennenswerten Währungsrisiken ausgesetzt. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide Herstellerfirmen zurück, mit denen wir langjährige Geschäftskontakte unterhalten. Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe ist weiterhin als gut einzustufen; es sind daher keine finanziellen Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Chancen werden für die Unternehmensgruppe als interne und externe Potentiale, die sich positiv auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken können, verstanden. Der Kälte- und Klimamarkt ist ein relativ konservativer Geschäftsbereich. Trotzdem bestehen hier immer wieder Chancen das Geschäftsfeld zu erweitern. Das unternehmerische Umfeld wird ständig beobachtet und analysiert. Eine Chance in der mittelbaren Zukunft sind sowohl die neuen Kältemittel als auch die natürlichen Kältemittel. Die Technologie in diesem Bereich wird ständig weiterentwickelt und eröffnet so neue Potenziale. Durch die vorhandene technische Kompetenz erwarten wir uns eine stärkere Kundenbindung und Umsatzzuwächse. Weitere Chancen für die zukünftige Entwicklung der Unternehmensgruppe verspricht sich die Geschäftsleitung durch die stärkere Nutzung der Synergieeffekte innerhalb der Beteiligungsgesellschaften. 3. Gesamtaussage Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger Geschäftstätigkeit als gefestigt. Dennoch beobachten wir das geschäftliche und gesamtwirtschaftliche Umfeld sehr genau, um schnell auf Änderungen des Marktes reagieren zu können. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Um zukünftige Risiken in Bezug auf die geschäftliche Entwicklung und die Liquidität der Gesellschaft rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten sowie entsprechend schnell negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, sind Kontrollmechanismen etabliert worden. Es erfolgt in allen Gesellschaften ein monatliches Controlling, Abgleich der Soll/Ist Zahlen, monatliche G+V. Die Liquiditätszahlen werden durch die Finanzbuchhaltung ständig überwacht. Ein intensives Forderungsmanagement, gestützt durch elektronische Auskunftssysteme, ist die Grundlage unseres effizienten Mahnwesens, durch das drohende Forderungsausfälle minimiert werden. Vertriebsleitung, Technik und Konzerneinkauf führen ständige Markt- und Produktanalysen durch, um schnell auf Veränderungen zu reagieren. Durch regelmäßige Einholung von Finanz- und Lageberichten der verbundenen Unternehmen wird die Geschäftsleitung ihrer Controlling Verantwortung gerecht und kann somit schnell auf Veränderungen reagieren, um eventuellen Risiken frühzeitig entgegenzusteuern. Für den Fall einer länger anhaltenden Nachfrageschwäche mit spürbaren Auswirkungen auf unser Geschäftsumfeld wird die Geschäftsleitung der Schiessl Unternehmensgruppe durch eine beschleunigte Umsetzung von Sparprogrammen reagieren. Durch die nach wie vor anhaltende Euro Problematik und bestehenden Finanzierungsengpässen an einzelnen Kapitalmärkten werden bei unseren osteuropäischen Tochter- und Beteiligungsunternehmen weiterhin größere Geschäfte nur gegen Vorkasse abgewickelt. VI. Bericht über Ländergesellschaften / Zweigniederlassungen Die Unternehmensgruppe besteht in Europa derzeit aus elf aktiven Landesgesellschaften. Durch Inhouse-Schulungen und Vortragsreihen in den einzelnen Niederlassungen der Landesgesellschaften werden nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch Kunden regelmäßig über Neuerungen in der Branche informiert und auf diese Weise an das Haus Schiessl gebunden. Gründungen von weiteren Niederlassungen einzelner Landesgesellschaften in der EU sind für 2022 nicht geplant.
Oberhaching, den 30. Dezember 2022 Dipl.-Kffr. Anette Schießl Dipl.-Kffr. Sabine Schießl |
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