Ludwig Bergmann Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Kohls seit 5.1.2021 | Prokura |
Viktor Ripke seit 26.9.2012 | Prokura |
Jutta Dr. jur. Middendorf-Bergmann seit 19.3.2008 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ludwig Bergmann Holding GmbH (vormals: Ludwig Bergmann GmbH)GoldenstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Ludwig Bergmann GmbH, 49424 GoldenstedtI. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Ludwig Bergmann GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen in der dritten Generation. Seit über hundert Jahren sind wir im Bereich des landwirtschaftlichen Maschinen- und Fahrzeugbaus tätig und zählen zu den maßgeblichen Herstellern und Anbietern angepasster Systemtechnik für professionelle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen. Im Geschäftsjahr 2022 haben sich keine nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben. Forschung und Entwicklung Unser bisheriger Erfolg beruht auch im Geschäftsjahr 2022 auf unserer eigenständigen Entwicklungs- und Forschungstätigkeit, die sich an den Bedürfnissen des Marktes orientiert. In der Entwicklung von unseren Produkten konzentriert sich die Ludwig Bergmann GmbH in enger Abstimmung mit unseren Kunden insbesondere auf die Entwicklung innovativer Produkte und sieht darin auch weitere Möglichkeiten, die Entwicklung des Unternehmens auszubauen. Wir werden auch zukünftig Innovationen vorantreiben und unser Produktportfolio erweitern. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Rohertrag und • Personalkosten in Bezug auf Rohertrag Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen aus unserem Controllingtool heran. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaftsleistung ist nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2022 um 1,9% höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0%. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, von denen auch die Agrartechnikbranche betroffen war. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die Landtechnikindustrie am Standort Deutschland im Jahr 2022 insgesamt behaupten. Die Landwirtschaft befindet sich auch weiterhin in einer schwierigen Situation, die maßgeblich durch konjunkturelle und strukturelle Probleme geprägt ist. Der Markt in der Landtechnikbranche ist nach wie vor durch einen sehr großen Preisdruck gekennzeichnet. Angesichts vielfältiger Herausforderungen in Bezug auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit und steigender Produktivität besteht allerdings weltweit eine hohe Nachfrage nach innovativer Landtechnik. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Situation der Landtechnikbranche insgesamt spiegelt sich auch bei der Ludwig Bergmann GmbH wider. In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigte sich die Gesellschaft dennoch widerstandsfähig. Das Geschäftsjahr 2022 brachte ein höheres Produktionswachstum als erwartet, da sich die Engpasssituation bei einigen Vorprodukten entspannte und wodurch der Rohertrag deutlich gesteigert werden konnte. Der Mangel an Bauteilen ist jedoch weiterhin deutlich spürbar. Durch die konsequente Weiterentwicklung des Produktportfolios und unserer Technologie sowie durch eine umfassende Betreuung unserer Kunden konnte die Geschäftstätigkeit trotz der Marktsituation weiter gestärkt werden. III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Trotz herausfordernder globaler Rahmenbedingungen, der Entwicklung von Liefer- und Logistikketten sowie zunehmender Handelshemmnisse ist es uns gelungen, durch innovative Konzepte, proaktives Handeln und eine systematische Digitalisierung unserer Produkte eine gute Positionierung im Markt zu behaupten. Unsere Umsatz-, Rohertrags-, und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2022 haben wir durch eine konsequente Weiter- und Neuentwicklung unserer Maschinen sowie durch aktive Bearbeitung der vorhandenen und neu hinzugewonnenen Märkte nicht nur auf einem guten Niveau halten, sondern auch ausbauen können. Die Rohertragsquote entspricht dem Vorjahresniveau. Bei im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Personalkosten ist die Relation von Personalaufwand zu Rohertrag dennoch gesunken. Der gestiegene Personalaufwand lässt sich mit einer höheren Personalintensität durch die technologische Entwicklung unserer Produkte und weiteren Neueinstellungen begründen. Durch den gleichzeitig gesteigerten Rohertrag hat sich das Verhältnis von Personalaufwand zu Rohertrag gleichwohl reduziert. Durch höhere Miet-, Vertriebs- und Gewährleistungskosten sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zur Vorperiode angestiegen. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich ein zufriedenstellendes Jahresergebnis. Im Jahresvergleich sehen wir damit unsere Gesellschaft weiterhin in einer stabilen Ertragslage. Hinsichtlich unserer Produktpolitik halten wir auch weiterhin an der Strategie fest, uns auf ausgewählte Produktlinien zu spezialisieren und diese in hoher Auswahl mit marktgerechten Produktvarianten anzubieten. Finanzlage Die Liquiditätslage stellt sich über die Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Durch eine Zunahme der Vorräte, um Engpässen vorzubeugen und eine Materialversorgung sicherzustellen, einem stichtagsbedingten Anstieg der Kundenforderungen, denen gleichermaßen höhere Lieferantenverbindlichkeiten gegenüberstehen, hat sich der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEuro 2.942 auf TEuro -1.763 verringert. Die Mittelzuflüsse aus der Investitionstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 360 auf TEuro 911 gestiegen, was insbesondere aus höheren Beteiligungserträgen resultiert. Die Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 8.362 auf TEuro 86 verringert. Dies ist insbesondere auf die Übertragung von Teilen des Vermögens im Wege der Umwandlung durch Abspaltung auf eine neugegründete Gesellschaft sowie einer getätigten Ausschüttung im Geschäftsjahr 2021 zurückzuführen. Insgesamt ergibt sich damit insbesondere aufgrund der Mittelabflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit eine Verringerung der Zahlungsmittel von TEuro 938 und ein Finanzmittelfonds von TEuro 735 zum Geschäftsjahresende. Vermögenslage Wesentliche Bilanzposten Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:
Die Veränderung des Sachanlagevermögens zur Vorperiode ergibt sich im Wesentlichen aus getätigten Investitionen in Höhe von TEuro 986 , insbesondere in die technischen Anlagen und Maschinen, denen planmäßige Abschreibungen auf diese Sachanlagen in Höhe von TEuro 605 sowie Anlagenabgänge gegenüberstehen. Darüberhinaus sind unsere Finanzanlagen mit weiterem Eigenkapital, insbesondere die Anteile an verbundenen Unternehmen, ausgestattet worden. Den wesentlichen Teil der Aktiva stellt weiterhin das kurzfristige Vermögen mit 68,7% (Vorjahr 66,5%) der Bilanzsumme dar. Das Umlaufvermögen und die sonstigen Aktiva sind um TEuro 4.527 auf TEuro 17.281 gestiegen. Die Steigerung resultiert vor allem aus einem erhöhten Bestand an Vorräten. Die Kapitalstruktur setzt sich bei einer Bilanzsumme von TEuro 25.166 überwiegend aus Eigenkapital zusammen. Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch das im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete Jahresergebnis von TEuro 14.674 im Vorjahr auf nunmehr TEuro 19.213 erhöht. Es ergibt sich damit eine Eigenkapitalquote von 76,3% (Vorjahr 76,6%). Im Ergebnis hat sich damit durch die genannten Effekte die Bilanzsumme TEuro 19.174 auf TEuro 25.166 erhöht. Insgesamt hat die Gesellschaft damit das langfristige Vermögen sowie den Großteil des kurzfristigen Vermögens durch Eigenmittel finanziert. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage In Bezug auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren konnte die Planung des Vorjahres von einer stabilen Entwicklung bezogen auf das Niveau des Geschäftsjahres 2021 eingehalten werden. Die Vermögens- und Finanzlage ist weiterhin stabil und die Eigenkapitalquote liegt über dem Median der Branche. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit gesichert. Die anfallenden Zahlungsverpflichtungen wurden stets unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen erfüllt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Angesichts herausfordernder weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 bewerten wir die Lage unseres Unternehmens mit dem gebotenen vorsichtigen Optimismus. In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Inflation sowie immer noch anhaltender Störungen in der Lieferkette und bestehender Engpässe bei Komponenten ist das konjunkturelle Umfeld als schwierig zu bezeichnen. Die Beschaffungsmärkte werden sorgfältig beobachtet. Der gegenwärtige Auftragsbestand lässt gleichwohl erwarten, dass sich unsere finanziellen Leistungsindikatoren stabil entwickeln werden. Es wird erwartet, dass sich sowohl der erwirtschaftete Rohertrag als auch die Relation von Personalaufwand zu Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 stabil halten sowie das Niveau des Geschäftsjahres 2022 mit einem Rohertrag in Höhe von TEuro 19.600 und einem Personalaufwand in Relation zum Rohertrag von 44% erneut erreichen werden. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die Entwicklung der Jahresergebnisse und die Entwicklung der Bilanzstrukturen haben in den letzten Jahren gezeigt, dass unsere Gesellschaft eine hohe Beständigkeit erreicht hat. Auch im Hinblick auf unsere Kundenbeziehungen sehen wir uns weiterhin als einer der führenden Hersteller und Anbieter in unseren Marktsegmenten bestätigt. Mit der Analyse der Geschäftsprozesse sowie den Beschaffungs- und Absatzmärkten werden Optimierungspotenziale untersucht, um die Ertragskraft des Unternehmens weiter zu verbessern. Chancen in der künftigen Umsatzsteigerung sehen wir in der Ent- und Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte sowie dem Ausbau der vorhandenen Vertriebs- und Kundenstruktur. Unser Verständnis für die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden an die von uns hergestellten Maschinen und der Bekanntheitsgrad unserer Produkte bei unseren Kunden, wird uns helfen, diese Chancen wahrzunehmen. Unser Ziel ist darauf gerichtet, im In- und Ausland durch verstärkte Vertriebsaktivitäten Marktanteile zu sichern und neu zu gewinnen. Neben den branchenüblichen Risiken, Risiken aus der Marktentwicklung sowie steigenden Rohstoffpreisen und einer steigenden Inflation sind wesentliche Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht erkennbar. Die Beurteilung möglicher Risiken ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensführung der Ludwig Bergmann GmbH. Durch die regelmäßige Analyse der Risiken sollen die Gefahren möglichst früh erkannt werden, damit bei Bedarf zeitnah Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Zu den Risiken gehören vor allem: Abweichung von dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und der festgesetzten operativen und strategischen Ziele sowie Einhaltung aller relevanten Gesetze und Vorgaben. Im Sinne unserer Kundenorientierung gilt es Gewährleistungsfälle zu vermeiden. Für alle uns bekannten Risiken, insbesondere das Gewährleistungsrisiko, wurden ausreichende Rückstellungen gebildet. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Auf der Beschaffungsseite beobachten wir durch aktives Lieferantenmanagement und Diversifizierung sorgfältig den Markt, um Risiken zu vermeiden. Auch wenn das Thema "Fachkräftemangel" eine zentrale Herausforderung ist, so können wir im Personalbereich aufgrund unserer gezielten laufenden Qualifikation der Mitarbeiter auch zukünftig auf eine gute Personalstruktur bauen, um damit dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Kostensteigerungen, insbesondere für Rohmaterial, nicht im gleichen Maße oder nur mit Verzögerung an unsere Kunden weitergegeben werden können. Durch den Krieg in der Ukraine sind unsere Vertriebsaktivitäten im osteuropäischen Markt negativ beeinflusst worden. Es besteht das Risiko, dass dies von weiter anhaltender Dauer sein könnte. Bisher kann diese Beeinträchtigung durch die Nachfrage nach unseren Produkten in anderen Absatzmärkten kompensiert werden. Als Ergebnis der Risikoanalyse schätzen wir die Gesamtrisiko- und Chancenlage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ein. Risiken der künftigen Entwicklung, die wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben könnten, bestehen nach unseren Erkenntnissen nicht. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund einer weiterhin guten Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft.
Goldenstedt, den 15. August 2023 Ludwig Bergmann GmbH, 49424 Goldenstedt gez. Dr. jur. Jutta Middendorf-Bergmann, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2022der Ludwig Bergmann GmbH, 49424 GoldenstedtA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft Ludwig Bergmann GmbH hat ihren Sitz in Goldenstedt. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg (Oldenburg) unter der Nummer HRB 112411 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. 1. Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum ergibt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bilanziert. Selbsterstellte Anlagen und Maschinen werden zu Herstellungskosten aktiviert. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die anteiligen Fertigungs- und Materialgemeinkosten bilanziert. Das bewegliche Anlagevermögen wird teils linear, teils degressiv unter Berücksichtigung betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern von überwiegend 3 bis 23 Jahren vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis Euro zu 800,00, die der Abnutzung unterliegen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Der Ersatzteilbestand sowie der Bestand an Fremdbezugsteilen (Waren) wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des jeweiligen Materials bilanziert. Erforderliche Bewertungsabschläge werden unter Berücksichtigung der Altersstruktur auf der Grundlage von Gängigkeitskriterien vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bilanziert. Neben den direkt zurechenbaren Kosten werden die anteiligen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Anteilige Verwaltungs- und Fremdkapitalkosten werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert der fertigen und unfertigen Erzeugnisse über dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird diesem Umstand durch die Vornahme einer Wertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. 2. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sie sind ausreichend bemessen in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Abschlussstichtag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in Anlage 3 Blatt 7 dargestellten Anlagenspiegel. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) betreffen die Ludwig Bergmann International Sales GmbH, Goldenstedt. An dieser Gesellschaft werden 100% der Anteile gehalten. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 beträgt TEuro 3.286 und es wurde ein Jahresüberschuss von TEuro 957 im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftet. Ferner hält die Gesellschaft 100% der Anteile an der Ludwig Bergmann Grundbesitz GmbH & Co. KG, Goldenstedt. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2022 TEuro 5.217 und es wurde ein Jahresüberschuss von TEuro 789 erwirtschaftet. Zudem werden 100% der Anteile an der Ludwig Bergmann Immobilien GmbH, Goldenstedt, gehalten, deren Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 TEuro 1.329 beträgt, und es wurde Jahresfehlbetrag von TEuro 7 erzielt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in ihrer gesamten Höhe aus vereinnahmten Gewinnanteilen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen TEuro 0 (Vorjahr TEuro 118) auf Gesellschafter. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen in Höhe von TEuro 386 (Vorjahr TEuro 257) und aus dem Personalbereich in Höhe von TEuro 494 (TEuro 423). 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEuro 5.890 (Vorjahr TEuro 4.919) auf sonstige Leistungsbeziehungen und zu TEuro -3.316 (Vorjahr TEuro -2.816) auf Lieferungen und Leistungen. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden TEuro 1 (Vorjahr TEuro 1) ausgewiesen, die auf verbundene Unternehmen entfallen und sonstige Leistungsbeziehungen betreffen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Von den sozialen Abgaben entfallen TEuro 42 (Vorjahr TEuro 41) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen TEuro 0 auf Gesellschafter (Vorjahr TEuro 134) und TEuro 0 auf verbundene Unternehmen (Vorjahr TEuro 9). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 70 (Vorjahr: TEuro 19) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 4 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in voller Höhe auf verbundene Unternehmen. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführerin ist bestellt: Frau Dr. jur. Jutta Middendorf-Bergmann, Goldenstedt, Juristin. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 158 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus mehrjährigen Leasing- und Mietverträgen ergeben sich Zahlungsverpflichtungen in Höhe von rund TEuro 1.309 p.a., von denen TEuro 1.214 auf verbundene Unternehmen entfallen. 4. Größenabhängige Erleichterungen In Bezug auf die Pflichtangaben gem. § 285 HGB werden die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB in Anspruch genommen. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 4.538.989,79 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, hat es nicht gegeben.
Goldenstedt, den 15. August 2023 Ludwig Bergmann GmbH, 49424 Goldenstedt gez. Dr. jur. Jutta Middendorf-Bergmann, Geschäftsführerin
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.10.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ludwig Bergmann GmbH, Goldenstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ludwig Bergmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ludwig Bergmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 15. August 2023 Freese
Feldhaus GmbH
gez. Michael Punte, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Tobias Wehebrink, Wirtschaftsprüfer |
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