Polyusus XII Beteiligungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dino Christian Macho seit 5.2.2026 | Geschäftsführer |
Peter Prinz seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Anja Silke Wolfinger seit 28.8.2025 | Prokura |
Michael Bayer seit 16.11.2023 | Geschäftsführer |
Darko Kadoic seit 28.2.2022 | Prokura |
Klaus Haller seit 27.7.2020 | Prokura |
Günther Prichystal seit 24.4.2013 | Prokura |
Ser seit 24.4.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Polyus Lux XX VI S.à.r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Felss Systems GmbHKönigsbach-SteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht zum Jahresabschluss 2015der Feiss Systems GmbH, Königsbach-Stein1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie weltwirtschaftliche Dynamik blieb 2015 schwach. Wie schon in den Vorjahren wurden die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung nicht erfüllt. Prognosen wurden daher sukzessive nach unten angepasst - gesamtwirtschaftlich sowie in wichtigen Industriebranchen. War der Internationale Währungsfonds (IWF) im Oktober 2014 noch von einem globalen Wachstum von preisbereinigt 3,8% ausgegangen, dürfte der tatsächliche Zuwachs nur 3,1% betragen haben. In den Schwellen- und Entwicklungsländern hat sich das Wachstum voraussichtlich auf 4,0% abgeschwächt. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 1,9%. Im Euro-Raum hat sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2015 weiter erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 1,5%. Die Wirtschaft profitierte insbesondere von der Erhöhung der privaten Konsumausgaben. Trotz historisch niedriger Zinsen und einer leicht verbesserten Unternehmensstimmung entwickelten sich die Investitionen weiter schwach. Die Exportwirtschaft hatte leichten Rückenwind durch einen schwächeren Euro-Wechselkurs. Die US-Wirtschaft entwickelte sich 2015 weiter robust. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung um real 2,5% war wieder in starkem Maße konsumgetrieben. Die Arbeitslosenquote sank auf 5%. Zum Jahresende erhöhte die US-Notenbank erstmals nach sieben Jahren geringfügig den Leitzins. Mit einem stabilen Jahresauftakt startete die deutsche Konjunktur in das Jahr 2015. Das Wirtschaftswachstum verlief bis zum Ende des Jahres stetig, sodass das Bruttoinlandsprodukt insgesamt im Jahresdurchschnitt real um 1,7% wuchs. Auch in 2015 kamen die stärksten Impulse vom Konsum. 2. Branchenspezifische RahmenbedingungenDas Jahr 2015 blieb für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau hinter den ursprünglich gehegten Erwartungen zurück. Statt eines prognostizierten realen Produktionswachstums in der Größenordnung von zwei Prozent konnte die Produktion lediglich ein Nullwachstum erreichen. Der nicht preisbereinigte Umsatz kommt auf 218 Mrd. EUR. Die Exporte von Maschinen und Anlagen erreichten ein Volumen von 155 Mrd. EUR. Das entspricht einem nominalen, also nicht preisbereinigten Plus von 2,6% im Vergleich zum Vorjahr. Einen Zuwachs gab es für die Exporte in die EU-Partnerländer (+7%), in den Nahen-und Mittleren Osten (+1%), nach Zentral- und Südasien (+11%), nach Nordamerika (+11%) sowie nach Lateinamerika (+9%). Der Auftragseingang übertraf 2015 sein Vorjahresniveau um real ein Prozent. 3. Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft ist im Geschäftsbereich Maschinenbau tätig. Mit den am Standort Königsbach-Stein gefertigten Rundknet-Maschinen und Transferanlagen, wie auch Axialformmaschinen ist die Felss Systems GmbH weiterhin bei diesen Marktsegmenten Markt- und Technologieführer. Am Standort Nesselwang werden Biegeanlagen für Rohre aus Metall, Autofrettageanlagen sowie Rohrendenbearbeitungsmaschinen hergestellt. 4. Geschäftsverlauf im abgelaufenen GeschäftsjahrDas Jahr 2015 verlief über den Erwartungen, die zu Beginn des Geschäftsjahres aufgestellt worden sind. Die erbrachte Gesamtleistung lag deutlich über dem geplanten Wert. Das Service- und Ersatzteilgeschäft entwickelte sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rd. 20% gesteigert werden. Die Konzentration von Kundenprojekten, deren Auslieferung für das 1. und 2. Quartal 2016 geplant sind, sind für den starken Aufbau des Bestands an unfertigen Erzeugnissen verantwortlich. Der hohe Bestand an fertigen Erzeugnissen des Vorjahres wurde vollständig an Kunden ausgeliefert. Die Material- und Fremdleistungsquote hat sich prozentual leicht erhöht. Der Rohertrag konnte absolut um EUR 3,7 Mio. deutlich gesteigert werden. Die Personalaufwendungen erhöhten sich unterproportional durch die Besetzung von Schlüsselpositionen sowie durch Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns. Die Personalaufwandsquote hat sich somit verringert. Einmaleffekte bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen belasten das Ergebnis. Das Zinsergebnis konnte trotz Ausweitung des Geschäftsvolumens verbessert werden. Insgesamt wurde mit dem Geschäftsbereich Maschinenbau ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt. Die Situation auf der Beschaffungsseite war 2015 relativ stabil. Preissteigerungen auf der einen Seite konnten durch gezielte Aktionen ausgeglichen werden. Die Beschaffungszeiten hingegen sind aufgrund der guten Auftragslage angespannt. Rahmenverträge mit wichtigen Zulieferern sorgen für höhere Stabilität und verbesserte Abläufe. Investitionen wurden vor allem zur Unterstützung des Servicegeschäfts im Bereich der Werkzeugfertigung getätigt. 5. Lage der GesellschaftDie Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Bilanzsumme reduzierte sich um TEUR 666 bzw. rd. 3% auf TEUR 21.536. Die Verschuldung der Gesellschaft verringerte sich unter Berücksichtigung der am Abschlussstichtag vorhandenen liquiden Mittel um EUR 1,7 Mio. auf EUR 13,1 Mio. Die Eigenkapitalsituation hat sich sowohl absolut als auch im Verhältnis zur Bilanzsumme durch die gute Ergebnissituation verbessert und dies trotz einer Teilrückführung an den stillen Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote hat sich ohne Berücksichtigung der Einlage des stillen Gesellschafters von 23,9% auf 32,0% erhöht. Die Zahlungsfähigkeit war während des abgelaufenen Geschäftsjahres stets gewährleistet. 6. Forschung und EntwicklungIm Bereich Entwicklung und Innovation wurde das Unternehmen personell weiter gestärkt. Die Schwerpunkte der Entwicklungstätigkeit lagen im Bereich Rundkneten, Axialformen und in der Prozessentwicklung. Hierzu wurden unter anderem Kooperationen und Entwicklungsprojekte zusammen mit Kunden, Lieferanten und Hochschulinstituten durchgeführt. Durch die weitere Umsetzung des Innovationsprozesses haben wir 5 Projekte abgeschlossen und arbeiten derzeit an 6 weiteren Projekten, die in den nächsten Monaten bzw. 1-2 Jahren abgeschlossen werden. Im Ergebnis führten die Tätigkeiten im Bereich Entwicklung und Innovation maßgeblich zu zwei Auszeichnungen, zum Einen »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg«" durch den VDMA und zum Anderen "100 Betriebe für Ressourceneffizienz" durch PURE BW. 7. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres traten keine Ereignisse ein, die den Bestand oder die Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten. 8. Prognose- und RisikoberichtFür 2016 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum um real 3,4%. In den Industrieländern dürfte sich das moderate Wachstum leicht beschleunigt fortsetzen. Möglich werden soll dies durch eine leichte Belebung in Japan, der Eurozone und Kanada. Sowohl die USA als auch das Vereinigte Königreich sollen ihr solides Wachstumstempo von 2015 beibehalten können. Für 2016 rechnet der Sachverständigenrat für Deutschland mit einer Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,6%. Vom Außenbeitrag werden hierbei keine nennenswerten Impulse erwartet. Weiterhin wird mit einem starken privaten Konsum gerechnet, der zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts beiträgt. Die VDMA-Volkswirte rechnen für 2016 damit, dass das Produktionsniveau des Vorjahres trotz vieler negativer Einflüsse seitens der weltweiten Nachfrage gehalten werden kann. Viele geopolitische Unruhen und Krisenherde sowie das Fehlen eines klaren Wachstumstrends sorgen für eine vorsichtige Haltung vieler potenzieller Investoren weltweit. Die Entwicklung einer ganzen Reihe bedeutender Entwicklungs- und Schwellenländer, die in den vergangenen Jahren für ein hohes Exportwachstum im deutschen Maschinen- und Anlagenbau gesorgt haben, hat sich abgeschwächt. Hier ist sogar mit weiteren Minusraten zu rechnen. Von den BRIC-Staaten traut der VDMA beispielweise nur noch Indien zunehmende Maschinenimporte aus Deutschland zu. Risiken für die Gesellschaft liegen vor allem im Bereich der Tätigkeit im internationalen Umfeld und des Schwerpunkts im Bereich der Automobilindustrie. Risiken durch sich verändernde Marktsituationen begegnen wir mit dem Aufbau flexibler Strukturen. Risiken im Bereich der IT-Infrastruktur rücken immer mehr in den Focus und werden mit der notwendigen Sorgfalt behandelt. Chancen sehen wir für die Gesellschaft vor allem im Trend in der Automobilindustrie hin zu Leichtbau, Ressourceneffizienz und Energieeinsparung. Auch in der Entwicklung zu Industrie 4.0 sehen wir im Rahmen unseres Produktprogramms Chancen für Wachstum. Neben der technischen Entwicklung liegt ein großes Potenzial in unseren Mitarbeitern das wir durch Know-How Transfer und konsequente Personalentwicklung stetig fördern und auf zukünftige Belange ausrichten. Der Auftragsbestand der Gesellschaft war zum Geschäftsjahresende über beide Produktlinien gut. Der Maschinenauftragsbestand deckte zum Berichtszeitpunkt Ende Februar 2016 den für das Geschäftsjahr 2016 geplanten Maschinenumsatz zu über 75% ab und das Servicegeschäft läuft weiterhin stabil auf hohem Niveau. Für das Geschäftsjahr 2016 wird im Vergleich zum Vorjahr mit einer niedrigeren Gesamtleistung als im abgelaufenen Geschäftsjahr gerechnet. Insgesamt erwarten wir eine Gesamtleistung von 48 Mio. EUR und eine Stabilisierung des Ertrags auf gutem Niveau. Eine gleichmäßigere Auslastung der Kapazitäten im Jahresverlauf stabilisiert die Vermögens- und Finanzlage, so dass keine wesentlichen Veränderungen erwartet werden. Das für das laufende Geschäftsjahr erwartete Ergebnis wird zu einer Verbesserung der Eigenkapitalsituation und zu einer Verbesserung des Verschuldungsgrads beitragen. Die Finanzierung der im laufenden Geschäftsjahr geplanten Sachanlageinvestitionen ist aktuell mit Mitteln aus dem Cashflow geplant. Für das Folgejahr 2017 wird - bei stabilen wirtschaftlichen Bedingungen - mit einer stabilen positiven Entwicklung gerechnet.
Königsbach-Stein, den 21. März 2016 gez. Thomas Peter Bilanz zum 31. Dezember 2015der Firma Feiss Systems GmbH, Königsbach-SteinAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015der Firma Felss Systems GmbH, Königsbach-Stein
Anhang für das Geschäftsjahr 2015der Feiss Systems GmbH, Königsbach-SteinA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der §§ 268 - 274a HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, mit Ausnahme der Bewertungssystematik der Vorräte, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren in der Entwicklungsphase entstandenen Herstellungskosten aktiviert und werden nach Abschluss der Entwicklung planmäßig abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. 2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. 4. Liquide Mittel Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag bzw. zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungen Für Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungen vorgenommen. 8. Währungsumrechnungen Die auf Fremdwährung lautenden Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie die auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag, unter Beachtung der Restlaufzeit, angesetzt. 9. Latente Steuern Für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, durch Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt. C. Angaben zu Posten der Bilanz1. Aktivseite Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibung ist aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Des Weiteren ist aus dem Anlagenspiegel die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen ersichtlich. Zuschüsse zu Zugängen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gewährt. Sonderabschreibungen, außerplanmäßige Abschreibungen und Zuschreibungen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Der in dem Posten immaterielle Vermögensgegenstände enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert wird nach der steuerrechtlichen Laufzeit von 15 Jahren planmäßig jährlich mit TEUR 22 abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Für die zukünftige Steuerbelastung aus der Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Wertansatz und dem niedrigeren steuerlichen Wertansatz wurden passive latente Steuern gebildet. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material-und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. In den Vorjahren wurde auf den Vorratsbestand ein pauschaler Bewertungsabschlag vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2015 erfolgt auf den gesamten Vorratsbestand erstmalig ein Bewertungsabschlag auf Basis ermittelter Gängigkeit. Durch die geänderte Bewertung des Vorratsbestands kommt es im Geschäftsjahr 2015 zu einer zusätzlichen Abwertung in Höhe von TEUR 350. Erhaltene Anzahlungen (ohne Umsatzsteuer) wurden bis zur Höhe des Werts der Teilleistung auftragsbezogen offen von den unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Leistungen abgesetzt. Ein den Wertansatz übersteigender Betrag wurde als Verbindlichkeit aus erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 481 (Vorjahr TEUR 1.580) enthalten. Unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind keine Forderungen ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Zins-Cap) zum Bilanzstichtag mit einem Buchwert von TEUR 3 enthalten. Der Zins-Cap hat eine Laufzeit bis Mitte 2016 und einen Geschäftsumfang von TEUR 1.500. In der Position aktive Rechnungsabgrenzung sind keine Disagiobeträge enthalten. Die im Vorjahr gebildeten aktiven latenten Steuern für zukünftige Steuerentlastungen durch bestehenden steuerlichen Verlustvortrag wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgelöst. In Höhe des Wertansatzes der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände von EUR 15.761,00 und den passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 4.315,00 besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 11.446,00. 2. Passivseite Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 3.500.000,00 und ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage setzt sich wie folgt zusammen und entwickelte sich wie folgt:
Die stille Beteiligung in Höhe von EUR 1.350.000,00 wurde unter der Position Einlagen stiller Gesellschafter ausgewiesen. Die stille Gesellschafterin ist am Gewinn und Verlust beteiligt und die Einlage ist im Liquidations-/ Insolvenzfall nachrangig zu befriedigen sowie kurzfristig nicht kündbar. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 929), für Vertriebskosten (TEUR 898), für Garantieleistungen (TEUR 509) und für Nacharbeiten für endabgerechnete Maschinenlieferungen (TEUR 873). Verbindlichkeitenspiegel:
Zu den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr besteht eine Multibank-kreditlinie. Die Anschlussfinanzierung/ Prolongation mit einer Restlaufzeit bis 30.09.2019 war bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung endverhandelt, wurde bankintern genehmigt und soll bis Mitte April 2016 neu vereinbart werden. In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet. Bei dem gesicherten Grundgeschäft handelt es sich um eine Maschinenlieferung in Höhe von TUSD 2.482 mit zum Teil in 2016 fälligen Zahlungsterminen für einen Betrag in Höhe von TUSD 1.737. Als Sicherungsinstrumente gegen das Währungsrisiko dienen zwei Derivate (Devisentermingeschäfte) mit Nominalbetrag TUSD 248 und TUSD 1.489. Bei der Art der gebildeten Bewertungseinheit handelt es sich um eine Mikrosicherungsbeziehung für den Zeitraum vom 06.05.2015 bis 15.04.2016 bzw. 15.07.2016. Die Effektivität des Sicherungsgeschäfts wurde anhand der Critical-Terms-Match-Methode ermittelt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung aller Rechte aus Lieferungen und Leistungen, durch Sicherungsübereignung der Vorräte im Rahmen eins Multibankkredits abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Leistungen weitestgehend durch im Einzelnen nicht ermittelte Eigentumsvorbehalte gesichert. Für die zukünftige Steuerbelastung aus dem Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 27,375% passive latente Steuern gebildet. Im Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht der Saldierung mit aktiven latenten Steuern Gebrauch gemacht. Die Position entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:
D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB. Am Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung:
Das Unternehmen ist Rückkaufverpflichtungen für Maschinenlieferungen an eine nahe stehende Gesellschaft eingegangen, aus der zum Bilanzstichtag allerdings keine Inanspruchnahme drohte. Die potenzielle Haftungshöhe lag am Bilanzstichtag bei TEUR 895. E. Angaben zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten gemäß § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 Satz 2 HGB unterlassen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 10). Periodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen von wesentlicher Bedeutung sind nicht angefallen. Die Abschreibungen beinhalten keine Sonderabschreibungen und keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 6). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten den Ertrag aus der Zuführung und den Aufwand aus der Auflösung aktiver und passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 303 (Vorjahr: TEUR 266). Sie belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige AngabenArbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Geschäftsführer):
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Der Geschäftsführer, Herr Thomas Peter, ist einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen an Geschäftsführer Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Firma Felss Holding GmbH in Königsbach-Stein (Amtsgericht Mannheim HRB Nr. 501458) einzubeziehen, sofern nicht von der größenabhängigen Befreiung gem. § 293 HGB Gebrauch gemacht wird. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Königsbach-Stein, den 21. März 2016 gez. Thomas Peter
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Felss Systems GmbH, Königsbach-Stein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 24. März 2016 WirtschaftsTreuhand
GmbH
Frank, Wirtschaftsprüfer Schirner, Wirtschaftsprüfer Hinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB Die Erleichterungen für die Offenlegung wurden in Anspruch genommen. Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen geprüften Jahresabschluss. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 9.8.2016 festgestellt. |
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