Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 9992
Vorher
Ludwig Bertram Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.8.1980
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Herstellung von und der Handel mit Medical-Produkten, veterinärmedizinischem Bedarf, Tierarztbedarf und ähnlichen Artikeln sowie entsprechende Dienstleistungen und die Durchführung aller einschlägigen Geschäfte. Die Gesellschaft kann gleichartige, ähnliche oder einschlägige Unternehmen pachten, erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Geschäftsführung, Verwaltung und Vertretung übernehmen sowie Zweigniederlassungen errichten. Sie kann Interessengemeinschaften und Organschaftsverhältnisse eingehen, wenn diese den Unternehmenszweck fördern. Die Gesellschaft kann sich dem Unternehmensgegenstand auch ausschließlich oder teilweise durch Betriebsvermögensverpachtung an gleichartige, ähnliche oder einschlägige Unternehmen oder ausschließlich durch Beteiligung an derartigen Unternehmen und Übernahme von deren Geschäftsführung widmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Meyer
seit 16.2.2026
Prokura
Marko Stritzke
seit 16.2.2026
Prokura
Stefanie Range
seit 16.2.2026
Prokura
Andreas Brandes
seit 16.2.2026
Prokura
Harald Greiner
seit 26.6.2012
Prokura
Andreas Schaper
seit 2.7.2007
Geschäftsführer
Dirk Moch
seit 2.7.2007
Geschäftsführer
Thomas Ritter
seit 2.7.2007
Geschäftsführer
Birger Tegtmeier
seit 2.7.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 8 angezeigt

Germany
1.040.000 €
52.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ludwig Bertram GmbH

Isernhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGEN

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis

Die Ludwig Bertram GmbH ist über die Geschäftsbereiche RUSSKA, Bertram Vital und MEDVET in verschiedenen Märkten tätig. Die Dienstleistungsbereiche Logistik, IT und Service unterstützen die Geschäftsbereiche bei der Erreichung Ihrer Ziele. Alle Bereiche arbeiten eng zusammen und schaffen Synergien. Der Gesundheitsmarkt ist einer der derzeitigen Wachstumsmärkte. Er verändert sich weiter weg vom regulierten Markt, der durch die Erstattungsfähigkeit von Hilfsmitteln durch Kostenträger und Abhängigkeit von politischen Entscheidungen geprägt ist. Die Tendenz geht in Richtung eines wachsenden Marktes für freiverkäufliche Gesundheitshilfsmittel für den privaten Bedarf.

Der Geschäftsbereich Bertram Vital ist im Großraum Hannover der führende Fachbetrieb für Rehabilitationstechnik. Wir versorgen Menschen, die auf Grund von Unfall, Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen eine Verbesserung ihrer Lebenssituation durch Hilfsmittel erreichen können. Krankenkassen, ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe sind unsere Partner.

Unter der Marke MEDVET vertreibt das Unternehmen als Groß- und Versandhändler tierärztlichen Praxisbedarf an Fachhändler, Tierärzte, Hochschulen, Besamungsstationen und Endverbraucher in Deutschland und Europa. Die wichtigen Sortimentsbereiche sind Schutzbekleidung, Käfigmagnete, Besamungszubehör sowie Katheter und Sonden.

Der Geschäftsbereich RUSSKA ist als Hersteller und Händler ein anerkannter Lieferant des medizinischen Fachhandels. Unser Sortiment umfasst Produkte der eigenen Marken RUSSKA und MovingStar sowie namhafter Markenhersteller. Es gliedert sich in die Bereiche Pflege, Reha- und Alltagshilfen, Mobilität, Fit und gesund und Orthopädie.

Für das Gesamtunternehmen ist das Betriebsergebnis um knapp 70% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Rohergebnis war dagegen nur um 26% gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöht sich dadurch um TEUR 1.272 auf TEUR 2.884. Die im Lagebericht des Vorjahrs erwarteten Absatzsteigerungen sind eingetreten, gleichzeitig sind die Belastungen im Rohergebnis deutlich geringer ausgefallen als erwartet. Das Ergebnis lag somit über dem betriebswirtschaftlich geplanten Ergebnis.

1.2 Lage des Unternehmens

Bedingt durch den Kostendruck im Gesundheitswesen sind Anbieter gezwungen, Produkte zum Teil kostengünstiger im Ausland fertigen zu lassen. Da wir nicht an eigene Fertigungskapazitäten gebunden sind, können wir dieser Entwicklung folgen. Wir greifen seit vielen Jahren auf entsprechende Bezugsquellen zu. Die Entlastungen der Transportkosten aus Übersee haben zur Margensteigerung beigetragen.

Die Ludwig Bertram GmbH verfügt über eine breite Stammkundenstruktur, nur Teile unseres Geschäftes sind direkt vom Kostenträger Krankenversicherung abhängig. Wir haben uns mit den Geschäftsbereichen RUSSKA und MEDVET den Ruf erarbeitet, Produkte von hoher Qualität zu liefern, die preislich angemessen sind. Im Geschäftsbereich Bertram Vital wird in einer regulierten Vertragsstruktur, abhängig von umfassenden Vereinbarungen mit Kostenträgern, geliefert. Das Potenzial liegt hier in der Dienstleistung und dem Service am Kunden sowie der effizienten Abwicklung von Aufträgen.

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich weiter verbessert. Das Verhältnis von lang- und kurzfristigen Vermögensbestandteilen und der Verbindlichkeiten ist ausgewogen. Langfristige Darlehen werden kontinuierlich getilgt. Neue Investitionen wurden aus dem Cashflow und neuen mittelfristigen Darlehen finanziert. Die Lagerbestände konnten durch verbesserte Nachschubplanung reduziert werden. Weiterhin hat die Gesellschaft vermehrt Gesellschafterdarlehen in Anspruch genommen.

Die Finanzlage ist gut. Zahlungsein- und -ausgänge werden optimal aufeinander abgestimmt. Verbindlichkeiten werden unter höchstmöglicher Skontoausnutzung beglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,4% der Bilanzsumme.

1.3 Leistungsindikatoren

Das EBITDA beträgt TEUR 5.054 und liegt rund 60% über dem Vorjahr. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 46%.

2. Prognose

2.1 Entwicklung

Der Gesundheitsmarkt für Mensch und Tier gilt als einer der Wachstumsmärkte der nächsten Jahrzehnte, Prognosen über die zu erwartende Altersstruktur und die demographische Entwicklung der Bevölkerung sind als Einflussgrößen hinlänglich bekannt. Für unser Unternehmen beurteilen wir die langfristigen Chancen positiv, da wir uns in der Lage sehen, die Bedarfe einer breiten Kundenstruktur flexibel zu bedienen. Das Sortiment ist breit aufgestellt und wird kontinuierlich ausgebaut. In 2024 wird mit einer weiteren Steigerung des Absatzes gerechnet. Das Ergebnis 2024 wird in vergleichbarer Höhe wie 2023 erwartet.

2.2 Chancen und Risiken

Der Gesundheitssektor in Deutschland ist ein weitestgehend regulierter Markt, geprägt durch Erstattung durch Kostenträger. In diesem Bereich ist eingeschränktes Wachstum möglich, die handelnden Stufen der Leistungserbringung sind jedoch unter Kostendruck und abhängig von politischen Entscheidungen. Dem gegenüber steht der unregulierte Markt, in dem Produkte im Freiverkauf ohne Erstattungsfähigkeit durch Kostenträger gehandelt werden. Besonders dieser Sektor bietet für den medizinischen Fachhandel Wachstumsmöglichkeiten durch die demographische Entwicklung, allerdings bei gleichzeitigem Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer.

Wir sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung unserer Kunden beim Marketing und im Vertrieb. Im Fokus stehen die Endverbraucher und ihre optimale Versorgung, unabhängig von der Kostenträgerschaft. Der Geschäftsbereich RUSSKA betreibt unter dem Markennamen Sanivita ein spezielles Partnerkonzept, das unter anderem den Ausbau des "Freiverkaufs" unterstützt. Unser Unternehmen profitiert dabei von eingeführten Marken, dem breiten Sortiment, persönlicher Kundenbetreuung durch erfahrene Mitarbeitende und konzeptionellem Marketing. Effiziente Logistik und hohe Warenverfügbarkeit sind dabei essenziell.

Konsequente Beobachtung des Marktes sowie enge Kontakte zu unseren Partnern sind geeignete Instrumente, um Entwicklungen frühzeitig festzustellen, beurteilen und beeinflussen zu können. So arbeiten wir weiter an der Erweiterung unseres Portfolios um attraktive Sortimente.

Am aktuellen Standort ist weiteres Wachstum in allen Geschäftsbereichen möglich. Die geschaffene Raumstruktur und die getätigten Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung ermöglichen daneben weitere Prozessverbesserungen.

2.3 Management der Risiken

Das Währungsrisiko bei mit US-Dollar bezahlten Importen wurde durch Devisentermingeschäfte abgesichert, um währungsbedingte Einkaufspreisschwankungen zu verhindern. Der für das begonnene Jahr abgesicherte Betrag entspricht einem Teil der erwarteten Importe 2024, die in USD gezahlt werden und ist über das Jahr verteilt. Dadurch sind die Wareneinsätze der entsprechenden Produkte gegen fallende USD-EUR-Umrechnungskurse geschützt.

Das Zinsrisiko aus geplanten langfristigen Darlehen wurde durch Mikro-Hedges abgesichert, um zukünftige Zinsschwankungen über die Laufzeit der zugrundeliegenden Darlehen zu verhindern. Der abgesicherte Betrag entspricht dem Finanzierungsvolumen, das benötigt wurde, um Investitionen zum Zeitpunkt des Umzugs in den aktuellen Standort durchzuführen.

Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten basiert auf der Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft.

Das Forderungsausfallrisiko wird durch strenge Kreditlimitprüfung der Kunden und Nutzung von Bonitätsauskünften sowie Auswertung eigener Zahlungserfahrungen gesichert. Ein großer Teil der Forderungen wird über das SEPA-Firmenlastschriftverfahren eingezogen. Mit großen Kundengruppen bestehen zusätzlich Delkrederevereinbarungen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Ludwig Bertram GmbH betreibt mit ihren Geschäftsbereichen keine eigene Entwicklung. Gleichzeitig kooperieren wir eng mit Herstellern, wenn es um die Prüfung der Marktreife und die Vermarktung von neuen Produkten geht. Abhängig von der Intensität der Zusammenarbeit werden neue Produkte unter den eigenen Marken RUSSKA, Movingstar und MEDVET oder unter der Herstellermarke vertrieben.

 

Isernhagen, den 23. Mai 2024

gez.

Dirk Moch

Thomas Ritter

Andrea Schaper

Birger Tegtmeier

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.915.453,39 2.091.896,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 498.410,30 671.046,79
II. Sachanlagen 1.293.899,92 1.297.706,33
III. Finanzanlagen 123.143,17 123.143,17
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.118.759,75 15.174.736,53
I. Vorräte 10.839.739,61 13.154.697,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.618.413,60 1.719.895,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.660.606,54 300.143,94
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.027.650,10 1.016.252,70
21.061.863,24 18.282.885,52

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 9.673.259,27 7.824.426,76
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 3.789.426,76 3.212.684,14
IV. Jahresüberschuss 2.883.832,51 1.611.742,62
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.178.228,10 2.787.861,60
C. VERBINDLICHKEITEN 6.752.553,23 7.137.224,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.402.553,23 (Vorjahr: EUR 7.053.463,28)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 1.200.000,00 (Vorjahr: EUR 83.761,30)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.735.826,22 2.465.805,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 385.826,22 (Vorjahr: EUR 2.382.044,11)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 1.200.000,00 (Vorjahr: EUR 83.761,30)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.937.000,00 2.277.498,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.937.000,00 (Vorjahr: EUR 2.277.498,66)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 441.672,64 427.688,58
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 16.150,00 105.684,00
21.061.863,24 18.282.885,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 21.447.071,68 17.042.403,66
2. Personalaufwand 9.561.301,86 8.255.530,79
a) Löhne und Gehälter 8.164.699,02 7.006.701,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.396.602,84 1.248.829,74
3. Abschreibungen 770.697,97 628.038,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 770.697,97 628.038,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.831.280,93 5.632.875,53
5. Betriebsergebnis 4.283.790,92 2.525.958,75
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.713,02 3.234,41
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 197.186,15 112.411,61
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.195.024,68 787.159,33
- davon latente Steuern: EUR -89.534,00 (Vorjahr: EUR 105.684,00)
9. Ergebnis nach Steuern 2.902.293,11 1.629.622,22
10. Sonstige Steuern 18.460,60 17.879,60
11. Jahresüberschuss 2.883.832,51 1.611.742,62

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGEN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter dem Registerzeichen HRB 9992 eingetragen.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESAB-SCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Es wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Aus Vorjahren kommen die lineare und die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Für Zugänge wird die Abschreibung linear vorgenommen. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 wird von der Möglichkeit der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden als Sammelposten erfasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Beteiligungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben waren, wurde dies in dem erforderlichen Umfang berücksichtigt.

Der Anlagenspiegel wird am Ende des Anhangs wiedergegeben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Einstandspreisen bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines Zahlungsausfalles sowie eines nicht termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles umgerechnet und eingebucht.

Auf fremde Währung lautende Bankguthaben mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Zum Bilanzstichtag bestanden bei der Postbank Hannover Devisen-Optionsgeschäfte über den Kauf von zusammen US-Dollar 7.000.000,00. Die Geschäfte zur Absicherung von Währungsschwankungen sind im Lagebericht erläutert.

Zur Absicherung von Zinsrisiken der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Mikro-Hedges abgeschlossen, um zukünftigen Zinsschwankungen entgegen zu wirken. Der abgesicherte Betrag entspricht genau dem Finanzierungsvolumen.

Der Verpflichtungsumfang der bestehenden Pensionsverpflichtungen wird nach der PUC-Methode auf der Basis eines Rechnungszinses von 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt) und eines Rententrends von 1,0 % p. a. errechnet. Der Ermittlung liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem 7-Jahresdurchschnitt Marktzinssatz EUR 4.654,00.

Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. ANGABEN ZUR BILANZ

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten haben in Höhe von EUR 150.000,00 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalt, Grundschuld und Sicherungsübereignungen besichert.

Im Geschäftsjahr wurden passive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 90 aufgelöst. Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschliedlichen Bewertungsansätzen in den Pensionsrückstellungen sowie steuerlich zulässigen Sofortabschreibungen auf Investitionen in digitale Wirtschaftsgüter. Auf die Differenzen wurden die latente Steuer für die Körperschaftsteuer inklusive des Solidaritätszuschlages mit 15,82 % und für die Gewerbesteuer mit 14,53 % berechnet.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen belaufen sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf TEUR 13.607 und umfassen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Betriebsimmobilien in Isernhagen, Gemarkung Kirchhorst. Davon TEUR 1.340 mit einer Laufzeit von einem Jahr, TEUR 4.993 mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 7.274 mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

V. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Posten "Materialaufwand" enthält Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 9 im Vorjahr waren es Erträge in Höhe von TEUR 348.

In dem Posten "Soziale Abgabe und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 115) enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 24) enthalten.

VI. SONSTIGE ANGABEN

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (einschließlich der Geschäftsführung) im Jahresdurchschnitt:

Angestellte 86
Arbeiter 45
131

Die Gesellschafterversammlung plant, einen Betrag in Höhe von EUR 1,8 Mio. des Jahresüberschusses an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

Herr Dirk Moch, Isernhagen,

Herr Thomas Ritter, Hannover,

Herr Andreas Schaper, Sehnde/Höver,

Herr Birger Tegtmeier, Hannover.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 3.314.894,22 153.747,97 7.689,10 50.082,35 3.426.248,94
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 288.338,71 0,00 0,00 0,00 288.338,71
Einbauten auf fremden Grundstücken 382.052,67 0,00 0,00 0,00 382.052,67
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.992.340,40 320.062,06 91.809,59 319.505,16 3.084.706,89
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 101.553,69 120.890,81 -99.498,69 0,00 122.945,81
3.764.285,47 440.952,87 -7.689,10 319.505,16 3.878.044,08
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 23.143,17 0,00 0,00 0,00 23.143,17
Sonstige Ausleihungen 100.000,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00
123.143,17 0,00 0,00 0,00 123.143,17
7.202.322,86 594.700,84 0,00 369.587,51 7.427.436,19
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.643.847,43 334.072,05 50.080,84 2.927.838,64
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 216.965,97 0,00 0,00 216.965,97
Einbauten auf fremden Grundstücken 219.898,16 26.445,00 0,00 246.343,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.029.715,01 410.180,92 319.060,90 2.120.835,03
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.466.579,14 436.625,92 319.060,90 2.584.144,16
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.110.426,57 770.697,97 369.141,74 5.511.982,80
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 498.410,30 671.046,79
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 71.372,74 71.372,74
Einbauten auf fremden Grundstücken 135.709,51 162.154,51
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 963.871,86 962.625,39
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.945,81 101.553,69
1.293.899,92 1.297.706,33
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 23.143,17 23.143,17
Sonstige Ausleihungen 100.000,00 100.000,00
123.143,17 123.143,17
1.915.453,39 2.091.896,29

 

Isernhagen, den 23. Mai 2024

gez.

Dirk Moch

Thomas Ritter

Andrea Schaper

Birger Tegtmeier

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 18. April 2024

Prüfungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

J. Kohler, Wirtschaftsprüfer

M. Eichholz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 23.05.2024 festgestellt.

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