LB Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Meyer seit 16.2.2026 | Prokura |
Marko Stritzke seit 16.2.2026 | Prokura |
Stefanie Range seit 16.2.2026 | Prokura |
Andreas Brandes seit 16.2.2026 | Prokura |
Harald Greiner seit 26.6.2012 | Prokura |
Andreas Schaper seit 2.7.2007 | Geschäftsführer |
Dirk Moch seit 2.7.2007 | Geschäftsführer |
Thomas Ritter seit 2.7.2007 | Geschäftsführer |
Birger Tegtmeier seit 2.7.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.40% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ludwig Bertram GmbHIsernhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGEN1. Wirtschaftsbericht 1.1 Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis Die Ludwig Bertram GmbH ist über die Geschäftsbereiche RUSSKA, Bertram Vital und MEDVET in verschiedenen Märkten tätig. Die Dienstleistungsbereiche Logistik, IT und Service unterstützen die Geschäftsbereiche bei der Erreichung Ihrer Ziele. Alle Bereiche arbeiten eng zusammen und schaffen Synergien. Der Gesundheitsmarkt ist einer der derzeitigen Wachstumsmärkte. Er verändert sich weiter weg vom regulierten Markt, der durch die Erstattungsfähigkeit von Hilfsmitteln durch Kostenträger und Abhängigkeit von politischen Entscheidungen geprägt ist. Die Tendenz geht in Richtung eines wachsenden Marktes für freiverkäufliche Gesundheitshilfsmittel für den privaten Bedarf. Der Geschäftsbereich Bertram Vital ist im Großraum Hannover der führende Fachbetrieb für Rehabilitationstechnik. Wir versorgen Menschen, die auf Grund von Unfall, Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen eine Verbesserung ihrer Lebenssituation durch Hilfsmittel erreichen können. Krankenkassen, ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe sind unsere Partner. Unter der Marke MEDVET vertreibt das Unternehmen als Groß- und Versandhändler tierärztlichen Praxisbedarf an Fachhändler, Tierärzte, Hochschulen, Besamungsstationen und Endverbraucher in Deutschland und Europa. Die wichtigen Sortimentsbereiche sind Schutzbekleidung, Käfigmagnete, Besamungszubehör sowie Katheter und Sonden. Der Geschäftsbereich RUSSKA ist als Hersteller und Händler ein anerkannter Lieferant des medizinischen Fachhandels. Unser Sortiment umfasst Produkte der eigenen Marken RUSSKA und MovingStar sowie namhafter Markenhersteller. Es gliedert sich in die Bereiche Pflege, Reha- und Alltagshilfen, Mobilität, Fit und gesund und Orthopädie. Für das Gesamtunternehmen ist das Betriebsergebnis um knapp 70% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Rohergebnis war dagegen nur um 26% gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöht sich dadurch um TEUR 1.272 auf TEUR 2.884. Die im Lagebericht des Vorjahrs erwarteten Absatzsteigerungen sind eingetreten, gleichzeitig sind die Belastungen im Rohergebnis deutlich geringer ausgefallen als erwartet. Das Ergebnis lag somit über dem betriebswirtschaftlich geplanten Ergebnis. 1.2 Lage des Unternehmens Bedingt durch den Kostendruck im Gesundheitswesen sind Anbieter gezwungen, Produkte zum Teil kostengünstiger im Ausland fertigen zu lassen. Da wir nicht an eigene Fertigungskapazitäten gebunden sind, können wir dieser Entwicklung folgen. Wir greifen seit vielen Jahren auf entsprechende Bezugsquellen zu. Die Entlastungen der Transportkosten aus Übersee haben zur Margensteigerung beigetragen. Die Ludwig Bertram GmbH verfügt über eine breite Stammkundenstruktur, nur Teile unseres Geschäftes sind direkt vom Kostenträger Krankenversicherung abhängig. Wir haben uns mit den Geschäftsbereichen RUSSKA und MEDVET den Ruf erarbeitet, Produkte von hoher Qualität zu liefern, die preislich angemessen sind. Im Geschäftsbereich Bertram Vital wird in einer regulierten Vertragsstruktur, abhängig von umfassenden Vereinbarungen mit Kostenträgern, geliefert. Das Potenzial liegt hier in der Dienstleistung und dem Service am Kunden sowie der effizienten Abwicklung von Aufträgen. Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich weiter verbessert. Das Verhältnis von lang- und kurzfristigen Vermögensbestandteilen und der Verbindlichkeiten ist ausgewogen. Langfristige Darlehen werden kontinuierlich getilgt. Neue Investitionen wurden aus dem Cashflow und neuen mittelfristigen Darlehen finanziert. Die Lagerbestände konnten durch verbesserte Nachschubplanung reduziert werden. Weiterhin hat die Gesellschaft vermehrt Gesellschafterdarlehen in Anspruch genommen. Die Finanzlage ist gut. Zahlungsein- und -ausgänge werden optimal aufeinander abgestimmt. Verbindlichkeiten werden unter höchstmöglicher Skontoausnutzung beglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,4% der Bilanzsumme. 1.3 Leistungsindikatoren Das EBITDA beträgt TEUR 5.054 und liegt rund 60% über dem Vorjahr. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 46%. 2. Prognose 2.1 Entwicklung Der Gesundheitsmarkt für Mensch und Tier gilt als einer der Wachstumsmärkte der nächsten Jahrzehnte, Prognosen über die zu erwartende Altersstruktur und die demographische Entwicklung der Bevölkerung sind als Einflussgrößen hinlänglich bekannt. Für unser Unternehmen beurteilen wir die langfristigen Chancen positiv, da wir uns in der Lage sehen, die Bedarfe einer breiten Kundenstruktur flexibel zu bedienen. Das Sortiment ist breit aufgestellt und wird kontinuierlich ausgebaut. In 2024 wird mit einer weiteren Steigerung des Absatzes gerechnet. Das Ergebnis 2024 wird in vergleichbarer Höhe wie 2023 erwartet. 2.2 Chancen und Risiken Der Gesundheitssektor in Deutschland ist ein weitestgehend regulierter Markt, geprägt durch Erstattung durch Kostenträger. In diesem Bereich ist eingeschränktes Wachstum möglich, die handelnden Stufen der Leistungserbringung sind jedoch unter Kostendruck und abhängig von politischen Entscheidungen. Dem gegenüber steht der unregulierte Markt, in dem Produkte im Freiverkauf ohne Erstattungsfähigkeit durch Kostenträger gehandelt werden. Besonders dieser Sektor bietet für den medizinischen Fachhandel Wachstumsmöglichkeiten durch die demographische Entwicklung, allerdings bei gleichzeitigem Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer. Wir sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung unserer Kunden beim Marketing und im Vertrieb. Im Fokus stehen die Endverbraucher und ihre optimale Versorgung, unabhängig von der Kostenträgerschaft. Der Geschäftsbereich RUSSKA betreibt unter dem Markennamen Sanivita ein spezielles Partnerkonzept, das unter anderem den Ausbau des "Freiverkaufs" unterstützt. Unser Unternehmen profitiert dabei von eingeführten Marken, dem breiten Sortiment, persönlicher Kundenbetreuung durch erfahrene Mitarbeitende und konzeptionellem Marketing. Effiziente Logistik und hohe Warenverfügbarkeit sind dabei essenziell. Konsequente Beobachtung des Marktes sowie enge Kontakte zu unseren Partnern sind geeignete Instrumente, um Entwicklungen frühzeitig festzustellen, beurteilen und beeinflussen zu können. So arbeiten wir weiter an der Erweiterung unseres Portfolios um attraktive Sortimente. Am aktuellen Standort ist weiteres Wachstum in allen Geschäftsbereichen möglich. Die geschaffene Raumstruktur und die getätigten Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung ermöglichen daneben weitere Prozessverbesserungen. 2.3 Management der Risiken Das Währungsrisiko bei mit US-Dollar bezahlten Importen wurde durch Devisentermingeschäfte abgesichert, um währungsbedingte Einkaufspreisschwankungen zu verhindern. Der für das begonnene Jahr abgesicherte Betrag entspricht einem Teil der erwarteten Importe 2024, die in USD gezahlt werden und ist über das Jahr verteilt. Dadurch sind die Wareneinsätze der entsprechenden Produkte gegen fallende USD-EUR-Umrechnungskurse geschützt. Das Zinsrisiko aus geplanten langfristigen Darlehen wurde durch Mikro-Hedges abgesichert, um zukünftige Zinsschwankungen über die Laufzeit der zugrundeliegenden Darlehen zu verhindern. Der abgesicherte Betrag entspricht dem Finanzierungsvolumen, das benötigt wurde, um Investitionen zum Zeitpunkt des Umzugs in den aktuellen Standort durchzuführen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten basiert auf der Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Das Forderungsausfallrisiko wird durch strenge Kreditlimitprüfung der Kunden und Nutzung von Bonitätsauskünften sowie Auswertung eigener Zahlungserfahrungen gesichert. Ein großer Teil der Forderungen wird über das SEPA-Firmenlastschriftverfahren eingezogen. Mit großen Kundengruppen bestehen zusätzlich Delkrederevereinbarungen. 3. Forschung und Entwicklung Die Ludwig Bertram GmbH betreibt mit ihren Geschäftsbereichen keine eigene Entwicklung. Gleichzeitig kooperieren wir eng mit Herstellern, wenn es um die Prüfung der Marktreife und die Vermarktung von neuen Produkten geht. Abhängig von der Intensität der Zusammenarbeit werden neue Produkte unter den eigenen Marken RUSSKA, Movingstar und MEDVET oder unter der Herstellermarke vertrieben.
Isernhagen, den 23. Mai 2024 gez. Dirk Moch Thomas Ritter Andrea Schaper Birger Tegtmeier BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LUDWIG BERTRAM GMBH, ISERNHAGENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter dem Registerzeichen HRB 9992 eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESAB-SCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Es wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Aus Vorjahren kommen die lineare und die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Für Zugänge wird die Abschreibung linear vorgenommen. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 wird von der Möglichkeit der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden als Sammelposten erfasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Beteiligungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben waren, wurde dies in dem erforderlichen Umfang berücksichtigt. Der Anlagenspiegel wird am Ende des Anhangs wiedergegeben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Einstandspreisen bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines Zahlungsausfalles sowie eines nicht termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles umgerechnet und eingebucht. Auf fremde Währung lautende Bankguthaben mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag bestanden bei der Postbank Hannover Devisen-Optionsgeschäfte über den Kauf von zusammen US-Dollar 7.000.000,00. Die Geschäfte zur Absicherung von Währungsschwankungen sind im Lagebericht erläutert. Zur Absicherung von Zinsrisiken der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Mikro-Hedges abgeschlossen, um zukünftigen Zinsschwankungen entgegen zu wirken. Der abgesicherte Betrag entspricht genau dem Finanzierungsvolumen. Der Verpflichtungsumfang der bestehenden Pensionsverpflichtungen wird nach der PUC-Methode auf der Basis eines Rechnungszinses von 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt) und eines Rententrends von 1,0 % p. a. errechnet. Der Ermittlung liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem 7-Jahresdurchschnitt Marktzinssatz EUR 4.654,00. Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. IV. ANGABEN ZUR BILANZ Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten haben in Höhe von EUR 150.000,00 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalt, Grundschuld und Sicherungsübereignungen besichert. Im Geschäftsjahr wurden passive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 90 aufgelöst. Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschliedlichen Bewertungsansätzen in den Pensionsrückstellungen sowie steuerlich zulässigen Sofortabschreibungen auf Investitionen in digitale Wirtschaftsgüter. Auf die Differenzen wurden die latente Steuer für die Körperschaftsteuer inklusive des Solidaritätszuschlages mit 15,82 % und für die Gewerbesteuer mit 14,53 % berechnet. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen belaufen sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag auf TEUR 13.607 und umfassen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Betriebsimmobilien in Isernhagen, Gemarkung Kirchhorst. Davon TEUR 1.340 mit einer Laufzeit von einem Jahr, TEUR 4.993 mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren und TEUR 7.274 mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. V. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Posten "Materialaufwand" enthält Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 9 im Vorjahr waren es Erträge in Höhe von TEUR 348. In dem Posten "Soziale Abgabe und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 115) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 24) enthalten. VI. SONSTIGE ANGABEN Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (einschließlich der Geschäftsführung) im Jahresdurchschnitt:
Die Gesellschafterversammlung plant, einen Betrag in Höhe von EUR 1,8 Mio. des Jahresüberschusses an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr: Herr Dirk Moch, Isernhagen, Herr Thomas Ritter, Hannover, Herr Andreas Schaper, Sehnde/Höver, Herr Birger Tegtmeier, Hannover. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Isernhagen, den 23. Mai 2024 gez. Dirk Moch Thomas Ritter Andrea Schaper Birger Tegtmeier Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ludwig Bertram GmbH, Isernhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. April 2024 Prüfungs-
und Treuhand GmbH
J. Kohler, Wirtschaftsprüfer M. Eichholz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 23.05.2024 festgestellt. |
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