Tri ICT GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Hoppen seit 21.9.2022 | Prokura |
Christian Damms seit 17.12.2020 | Prokura |
Tobias Schlegel seit 3.11.2017 | Prokura |
Anrd Christopher Degener seit 21.8.2013 | Prokura |
Erik Matthias Gernot Heinrich seit 9.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TriFinance Holding B. V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TriFinance GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der TriFinance GmbH wurde aufgrund der geltenden Rechnungslegungsvorschriften der Paragraphen 242 ff. HGB sowie der für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Vorschriften der Paragraphen 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher teilweise die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die TriFinance GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter Abteilung B Nr. 53846 eingetragen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden als Sammelpool abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Für ausgewählte Forderungen wurde eine Einzelwertberichtigung gebildet. Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt: ANLAGENSPIEGEL FUR DAS GESCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Darin sind Forderungen gegen Gesellschafter aus Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 286 (i.Vj. TEUR 199) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 222 (i.Vj. TEUR 255) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten sind bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte - wie im Vorjahr - nicht besichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 620 (i.Vj. TEUR 471) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 36 (i.Vj. TEUR 35) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3 (i.Vj. TEUR 4) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 151 Mitarbeiter (i.Vj. 118 Mitarbeiter), davon waren 143 in Vollzeit und 8 in Teilzeit angestellt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den nach Vorabausschüttung vorhandenen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch folgende Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für das Folgejahr sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt rd. TEUR 883 (i.Vj. TEUR 738). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 2.131. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat Forderungen in Höhe von TEUR 1.247 an eine Factoringgesellschaft veräußert. Verfügungsberechtigt sind wir über einen Betrag in Höhe von TEUR 1.122. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätslage und der Kapitalstruktur. Hinsichtlich eines Betrags von TEUR 125 (10%) verbleibt das Ausfallrisiko bei der Gesellschaft. Die Gesellschaft rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt ist die ParkLane Insight B.V., Amsterdam, Niederlande. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft zu erhalten. Nachtragsbericht Es bestehen keine Ereignisse nach dem Stichtag mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Düsseldorf, den 06. März 2024 gez. Erik Heinrich, Geschäftsführer gez. Frank Stockx, Geschäftsführer Die Gesellschafterversammlung am 28. März 2024 stellte den Jahresabschluss 2023 fest und beschloss, vom Jahresüberschuss einen Teilbetrag von EUR 300.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet und der Restbetrag von EUR 270.978,07 auf neue Rechnung vorzutragen. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023INHALTSVERZEICHNIS 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsentwicklung Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Finanzielle Leistungsindikatoren 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4. Risikoberichtserstattung in Bezug auf die Verwendung von inanzinstrumenten 1. Grundlagen des Unternehmens TriFinance ist eine kontinuierlich wachsende Unternehmensgruppe, die sich auf Beratungsleistungen im Finanzbereich spezialisiert hat. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat sich die TriFinance Gruppe zu einem renommierten Anbieter auf dem Beratungsmarkt in Belgien, den Niederlanden, Deutschland sowie Luxemburg entwickelt. Sämtliche Geschäftsanteile an der TriFinance GmbH werden von der niederländischen ParkLane Insights Unternehmensgruppe gehalten, zu der auch die TriFinance Holding B.V. gehört. Zum heutigen Zeitpunkt unterstützt die Unternehmensgruppe mit mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mandanten aus Handel, Dienstleistung, Industrie und öffentlicher Hand. Das Kerngeschäft ist die Optimierung von Prozessen und Strukturen sowie die operative Unterstützung in allen Bereichen des Finanzwesens. Dabei agiert TriFinance nicht ausschließlich prozess- und technologiegetrieben, sondern geht Herausforderungen pragmatisch und hands-on-orientiert an. Mit den drei Geschäftsfeldern Unternehmensberatung, Interim Management und Personalberatung (Recruitment & Selection) können jegliche Herausforderungen im Finanzbereich begegnet und Projekte erfolgreich begleitet werden. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 fiel um 6,3% höher aus als im Jahr 2023. Unter Berücksichtigung der Inflation ist die Wirtschaft in Deutschland preisbereinigt allerdings in eine Rezession gerutscht und das BIP gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gefallen. Insgesamt hat die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg nach ersten Schätzungen im Vergleich zum Jahr 2022 um 0,7%, die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt von 45,9 Millionen (Vorjahr 45,6 Millionen) Erwerbstätigen mit einem Arbeitsort in Deutschland erbracht. So viele Erwerbstätige gab es in Deutschland zuvor noch nie. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Unternehmensberatungsbranche konnte trotz eines schwierigen Marktumfelds im Jahr 2023 Ihre Geschäftslage als auch Prognose zum Jahresende deutlich verbessern. 87% der Beratungsunternehmen geben an im Jahr 2023 über dem geplanten Budgetansatz zu liegen. Gemäß der Befragung der BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V.) wird im Jahr 2023 mit dem Gesamtwachstum von vier bis sieben Prozent ein neuer Umsatzrekord erwartet. Geschäftsentwicklung Die TriFinance GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 erneut ihren Umsatz steigern. Mit dem bislang höchsten Jahresumsatz von 25.261 TEUR wurde das angepasste Budgetziel für das Geschäftsjahr 2023 um 1.439 TEUR übertroffen.
Wie in den Vorjahren wurden im Geschäftsjahr 2023 die folgenden Dienstleistungsarten erbracht: Projektgeschäft mit eigenen Beratern, Interim Management sowie Personalberatung. Im Projektgeschäft mit eigenen Beratern wurde im Geschäftsjahr 2023 37,5% mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr generiert. Ursächlich hierfür waren zahlreiche Rekrutierungsmaßnahmen. Diese führten dazu, dass die Anzahl der Berater um 30,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Der Umsatz im Bereich Interim Management sank hingegen um 4,2%. Im Dienstleistungsbereich der Personalberatung sank der Umsatz ebenfalls (-143 TEUR). Die Kundenstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Die Anzahl der aktiven Kunden stieg von 144 auf 178 im Jahr 2023. Insgesamt sind 80 neue Kunden hinzugekommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit den 20 größten Kunden 49,1% des Gesamtumsatzes erzielt, damit liegen wir leicht unter dem Vorjahresniveau (49,3%). Die Anzahl der Mitarbeiter der TriFinance GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 151 Mitarbeiter erhöht, davon 143 in Vollzeit und acht in Teilzeit. Im Jahr 2022 waren es 118 Mitarbeiter, davon 112 in Vollzeit und sechs in Teilzeit. Im internen Team arbeiteten im Jahr 2023 53 und im Bereich der Project Consultants 98 Mitarbeiter (im Vorjahr zum Vergleich: 43 Mitarbeiter im internen Team und 75 Project Consultants). Insgesamt ist der Geschäftsverlauf mit einem Jahresüberschuss von 571 TEUR sehr zufriedenstellend. Ertragslage
Begründet durch das starke Wachstum im Projektgeschäft sowie durch Umsatzrückgänge im ertragreichen Geschäft der Personalvermittlung sowie im Interim Manager Geschäft hat sich die Netto-Marge (definiert als Umsatz abzüglich direkt zuordenbarer Aufwendung für bezogene Leistungen, Personalkosten sowie Reisekosten) im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Trotz des insgesamt starken Wachstums ist eine Verschlechterung des Betriebsergebnis auf 869 TEUR (Vorjahr 1.044 TEUR) zu verzeichnen. Dies ist auf die folgenden Ursachen zurückzuführen: Zum einen sind im Geschäftsjahr 2023 die Umsätze lediglich im Projektgeschäft angestiegen. Hingegen ist der Kostenanteil der Personalaufwendungen als auch der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Kostentreiber im Bereich der betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere gestiegene Kosten für Serviceleistungen und erhöhte Mietzinsen aufgrund der dem Wachstum entsprechenden in 2023 vorgenommenen Officeerweiterungen. Außerdem sind die Reisekosten mit der wieder ansteigenden Reisetätigkeit sowie inflationsbedingt deutlich angestiegen. Der starke Personalaufbau, der sich auch in unserem Kerngeschäftswachstum ablesen lässt, führt dementsprechend zu höheren Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalwand lag mit 13.049 TEUR rund 3.373 TEUR über dem Vorjahr (9.676 TEUR). Das Steuerergebnis ist im Einklang mit dem schlechteren Betriebsergebnis ebenfalls gesunken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ebenfalls Steueraufwendungen für frühere Vorjahre enthalten waren, welche nun entfallen. Finanzlage Die Liquiditäts- und Finanzierungsstruktur der TriFinance GmbH hat sich noch einmal deutlich verbessert. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden noch nicht abgerufene Geldeingänge aus dem Factoring von 1.247 TEUR ausgewiesen. Von diesem Betrag sind 1.122 TEUR frei verfügbar. Die Eigenkapitalquote liegt mit 50,2%, bedingt durch Ausschüttungen von insgesamt 600 TEUR, auf einem leicht niedrigeren Niveau als im Vorjahr (52,7%). Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 224 TEUR auf 5.858 TEUR (Vorjahr 5.634 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was in erster Linie auf die folgende Ursache zurückzuführen ist: Forderungen aus Steuerüberzahlungen wurden im vergangenen Jahr ausgeglichen. Gleichzeitig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöht (Geschäftsjahr: 286 TEUR; Vorjahr: 199 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen haben sich bedingt durch gestiegene Personalrückstellungen erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt von 979 TEUR auf 724 TEUR zurückgegangen. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus insbesondere auf der Umsatzentwicklung: Mit einem Umsatz von 25.261 TEUR wurde der Umsatz des Vorjahres um 19,3% übertroffen und liegt ebenfalls deutlich über dem geplanten Umsatz. Der Umsatzzuwachs ist mit dem starken Zuwachs in unserem Projektgeschäft zu begründen. So kann die diesjährige Realisation dieses finanziellen Leistungsindikators positiv bewertet werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland für das Jahr 2024 wird eine Stagnation im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Die Prognose für die Branche der Unternehmensberatungen sieht für das Jahr 2024 hingegen mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 10,5% deutlich optimistischer aus. Das Wachstum des Unternehmens und die damit verbundene Marktdurchdringung bleiben auch im nächsten Jahr das anvisierte Ziel. Folglich sind weitere Personaleinstellungen insbesondere für das Projektgeschäft geplant. Durch die zunehmende Fokussierung auf das Kerngeschäft von Projekten mit eigenen Consultants rechnen wir zudem mit einer Steigerung der Nettomarge. Entsprechend rechnen wir mit einer soliden Ertragslage, wobei im Vergleich zum Jahr 2023 mit einer Steigerung zu rechnen ist. Die Geschäftsbereiche Interim Management und Personalberatung werden weiterhin wichtige Bestandteile des Geschäftsmodells sein und weiter ausgebaut werden. Insgesamt gehen wir von einem prozentual zweistelligen Wachstum aus. Budgetiert ist ein Umsatz von knapp 30.000 TEUR. Die prognostizierte Änderung der wirtschaftlichen sowie demografischen Entwicklung hat zur Folge, dass sich die Themenstellungen für Unternehmen und insbesondere für den Finanzbereich ändern. Das bietet die Chance neue Beratungsprodukte auf den Markt zu bringen und durch gezielte Mitarbeitereinstellungen den Rahmenbedingungen der Kunden angepasste Beraterprofile anzubieten. Abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland kann es sein, dass die Einstellung neuer qualifizierter Berater schwieriger sein wird als im aktuellen Geschäftsjahr. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Neben einem verschärften Wettbewerbsumfeld ist der Krieg in der Ukraine weiterhin ein weiteres Risiko. Auch wenn der Krieg bislang das Tagesgeschäft der TriFinance GmbH nicht wesentlich beeinträchtigt, bleibt die Situation zu beobachten. Das Inflationsrisiko und die Gefahr einer Rezession bleiben im Jahr 2024 weiterhin bestehen. 4. Risikoberichtserstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten In die Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt, dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch eine laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Zudem werden Forderungen an eine Factoringgesellschaft veräußert, wobei das Delkredere auf die Factoringgesellschaft übergeht. Darüber hinaus sind wir Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung der Liquidität und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
Düsseldorf, den 06. März 2024 gez. Erik Heinrich, Geschäftsführer gez. Frank Stockx, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TriFinance GmbH, Düsseldorf PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der TriFinance GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TriFinance GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 20. März 2024 BDO
AG
gez. Wies, Wirtschaftsprüferin gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer |
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